RGB-LED, resultierende Wellenlänge berechnen

  • Vielleicht bin ich hier nicht so ganz richtig aber ich weiß mit meiner Frage nicht wohin, falls es überhaupt eine Lösung gibt.


    Kann man aus Angaben wie Lumen/Candela/Wellenlänge ... von RGB-LED's je nach Intensität der einzelnen Farben die resultierende Wellenlänge berechnen?

  • Prinzipiell ja, aber das sind RGB-LEDs, das heißt: 420nm und 700nm ergibt (unabhängig vom Verhältnis) immer 420nm und 700nm ;-) Das wirkt auf dein Auge (und auf viele, wenn auch nicht alle, Fotochips) zwar wie lila, aber deswegen ist da trotzdem keine Wellenlänger außerhalb der beiden vorhanden (natürlich etwas ausgewaschen, völlig monochromatisch ist es nicht, aber das sei mal egal in dem Augenblick)

  • Wenn du zwei Farben überlagerst, hast du keine Spektralfarbe mehr. Daher kannst du der Farbe keine Wellenlänge mehr zuordnen.


    Einleuchtendestes Beispiel: 420nm, 530nm und 700nm im Verhältnis 1:1:1 würde laut deiner Rechnung 550nm ergeben. Die Farbe, die du siehst wäre aber (mehr oder weniger) weiß, und nicht grün :)

  • Prinzipiell ja, aber das sind RGB-LEDs, das heißt: 420nm und 700nm ergibt (unabhängig vom Verhältnis) immer 420nm und 700nm ;-) Das wirkt auf dein Auge (und auf viele, wenn auch nicht alle, Fotochips) zwar wie lila, aber deswegen ist da trotzdem keine Wellenlänger außerhalb der beiden vorhanden (natürlich etwas ausgewaschen, völlig monochromatisch ist es nicht, aber das sei mal egal in dem Augenblick)

    Dass bei RGB-LED's die einelnen Farben nicht gemischt werden war mir schon klar, wollte es aber nicht jetzt so ausbreiten. Es gibt aber Optiken, die können alle 3 Farben komplett überlagern, sodass wirklich nur ein Lichtstrahl entsteht und nicht mehrere dicht beieinander. Ich vermute mal auf das Ergebnis hat das keinen Unterschied, ob also mit einer Optik überlagert oder ob die Mischung irgendwo anders entsteht. Theoretisch könnte man aber auch die drei LED's einer RGB-LED ganz dicht bzw. übereinander bauen, dann gäbe es auch eine Mischung/Überlagerung, vorausgesetzt alle drei LED's strahlen in dieselbe Richtung.


    Wenn du zwei Farben überlagerst, hast du keine Spektralfarbe mehr. Daher kannst du der Farbe keine Wellenlänge mehr zuordnen.


    Einleuchtendestes Beispiel: 420nm, 530nm und 700nm im Verhältnis 1:1:1 würde laut deiner Rechnung 550nm ergeben. Die Farbe, die du siehst wäre aber (mehr oder weniger) weiß, und nicht grün :)

    Ich habe keine Rechnung angeführt sondern nur nachgefragt how2calculate. Und dass man nicht aus drei Wellenlängen den arithmetischen Mittelwert (r + g + b) ÷ 3 = (420 + 530 + 700) ÷ 3 = 550 berechnet sollte klar sein (welche Wellenläge hat mittelgrau?) weil die Intensität auch noch ein Faktor ist. Außerdem gibt es das RGB-Farbmodell als Würfel oder Kugel. Klikk4pic http://lrb.cs.uni-dortmund.de/…blications/98lss/Abb4.gif



    Nennt sich -> http://de.wikipedia.org/wiki/Superposition_(Physik)
    Da kommen wir der Sache doch schon näher..... :thumbup:



    Irgendwie hat der Editor diverse Bugs. :wacko:

  • Servus...


    Es gibt aber Optiken, die können alle 3 Farben komplett überlagern, sodass wirklich nur ein Lichtstrahl entsteht und nicht mehrere dicht beieinander.


    Trotzdem besteht der Lichtstrahl immer noch aus den drei Farben Rot, Grün und Blau, die beispielsweise mit einem Prisma wieder einzeln aus dem Lichtstrahl herausgelöst werden können.


    Was du willst, gibt es nicht.

  • Wenn du RGB-Licht (aus LEDs) mischt, bspw 420, 700, 530nm - dann ist es vollkommen egal was du misst oder siehst, es existieren nur diese 3 Wellenlängen - Auch wenn das Licht weiß erscheint, wozu eigentlich alle Wellenlängen notwendig sind. Schau dir mal das hier an.

  • Prinzipiell ja, aber das sind RGB-LEDs, das heißt: 420nm und 700nm ergibt (unabhängig vom Verhältnis) immer 420nm und 700nm ;-) Das wirkt auf dein Auge (und auf viele, wenn auch nicht alle, Fotochips) zwar wie lila,

    Hallo,
    auf Fotochips wirkt blaues Licht eben wie blau und rot Licht wie rot.
    Hier die typische Empfindlichkeitskurve für Si-Fotodioden .
    Die mittere Empfindlichkeit würde dazwischen liegen, je nach Intensität irgend wo bei grün -gelb-orange.
    Lila (violett) wäre aber eh jenseits von blau.


    420nm wäre aber auch kein blau mehr, sondern schon eher violett.
    Die blauen Chips in RGB-LED haben eher eine mittlere Wellenlänge um 450...480nm.


    Der Eindruck der additiven Farbmischung entsteht tatsächlich nur im Auge.
    Das ist ein physiologischer Effekt, der entsteht, weil wir 3 Farbrezeptoren für haben.
    Gruß Helles Licht

  • kann man nicht pauschal sagen - die Farbvalenz "mittelgrau" entsteht, wenn alle Zapfentypen dementsprechend angeregt werden - dazu reichen 3 schmale Bänder, wie z.B. das gemischte Weiß aus RGB-LEDs (oder auch 3-Banden-Leuchtstoffröhren)... dort sind bei weitem nicht alle Wellenlängen enthalten....


    oder, ganz simpel, betrachte eine mittelgraue Fläche am Monitor - wie enststeht die..? ;)

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