Projekt Küchenrückwand

  • Hallo Miteinander!


    Ich bin grade bei renovieren meines Hauses.

    Mitunter auch die Küche.


    Ziel ist es eine Art Flächenbeleuchtung hinter der Arbeitsplatte zu bauen ( fliesenspiegel)


    aktuel plane ich also, eine Milchglasscheibe mittels trockenbau 7-8 cm vor der Wand an welcher die led strips sitzen sollen zu montieren.

    Die Länge und Höhe der Glasfläche sind ca. 3,5m x 0,55m.

    Für ein hoffentlich flächige Beleuchtung sollen mit 5cm Abstand waagerecht led strips des Typs sk6812 Egbert mit 60stück pro Meter verbaut werden.

    Grundsätzlich sollte es nur leuchten in den verschieden Farben aber eine Art Matrix Display wäre ein toller Nebeneffekt ;)


    jetzt ist meine Frage geht das was ich mir hier vorstelle? Netzteil 300watt? Welche Ansteuerung Raspberry pi? Artnet? T1000k?

    Soviel fragen und absolut neu in der Thematik.


    ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir hier ein paar tips und Ratschläge geben könntet.


    danke für eure Unterstützung!


    Gruß Stephan

  • Für LED Matrizen ist ein Raspberry Pi nicht sonderlich gut geeignet:

    1. Die SK6812 brauchen ein High-Level-Input von 5 Volt, der Raspi gibt aber nur 3,3 Volt.

    2. Die SK6812 werden mit 800 KHz angesteuert und die Adressierung erfordert ein schnelles, taktgenaues Timing des Mikrocontrollers. Für Arduino wurden Librarys entwickelt, die für die zeitkritischen Funktionen Assembler Code enthalten.

  • Hallo nonamestriker,


    super Dankeschön für den tip.

    Das bedeutet ein Arduino mit entsprechender Software... ich bin nicht ganz fit mit Arduino werde mich damit aber mal beschäftigen und einlesen... kann man mit nem Arduino via wlan Daten oder Muster/ Bilder senden z.b. App oder Ähnliches?

    300 watt müssten aber genügen oder?

  • Wozu genau braucht man ein RGB Panel hinter der Arbeitsplatte?

    Das halte ich für viel Arbeit und Spielerei für etwas, dass man dann kaum verwendet.

    Weiße Beleuchtung - klar, für die Arbeitsfläche, aber so buntes Zeug wirst du kaum verwenden - dafür gibt es schmückendere Orte in einer Wohnung/Haus

    A Christian telling an atheist he is going to Hell is about as scary as a small child telling an adult they wont get any presents from Santa.

    Bin kein RGB-Freund

  • Unabhängig vom Sinn des ganzen mal technische Überlegungen: das wären dann 10 Stripes à 3,50 m mit 60 LEDs/m, sind 2.100 Pixel.


    Das mit nem Arduino ansteuern zu wollen halte ich für sportlich bis gewagt/unmöglich 😅


    Zusätzlich schwierig wird das durch den unterschiedlichen Abstand, horizontal sind’s dann 1,67 cm, vertikal 5 cm zwischen den LEDs - viele Matrix-Steuer-Programme gehen von gleichen Abständen aus.


    Ob ein China-Controller wie T1000 sowas kann, keine Ahnung, aus Mangel an Interesse noch nicht genauer mit sowas beschäftigt...


    Eine Möglichkeit wäre, das Ding erst mal als „Dummes Display“ zu bauen, also z.B. Zwei solche Controller vorne dran: https://www.ulrichradig.de/hom…dmx/art-net-pixel-con-neu


    Dann können die Daten von irgendner SW auf irgendnem Rechner kommen. Z.B. das hier im Forum entwickelte !Jinx - das lässt sich wiederum über Artnet fernsteuern, also auch mit irgendner App am Handy, die Artnet ausgeben kann...


    dazu muss halt ein kleiner Rechner (NUK o.ä., Rasperry geht nicht wirklich wegen Windows) die ganze Zeit laufen, auf Befehle von der App warten und dann Animationen auf die Matrix ausgeben.


    Eine LED braucht bei 5 V 80 mA, also 0,4 W - bei 2.100 LEDs sind das dann 840 Watt, ganz einfache Rechnung... wenn man durch die SW sicher stellen kann, dass nie alle Chips an sind (also z.B. bei Weisslicht nur die weißen Chips, bei Effekten nur RGB), dann kann man ein entsprechend schwächeres Netzteil nehmen...


    P.S.: !Jinx sowie die meisten Programme in der Art können keine RGBW-Daten ausgeben, nur RGB, weil für Effektbeleuchtung gedacht. Das wäre also zusätzlich bisschen Gebastel, z.B. mit Jinx die Effekte in RGB, und wenn Du echtes Weiß zum Kochen brauchst, die Chips mit einem Skript ansteuern...

    It's only light - but we like it!


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  • Das mit nem Arduino ansteuern zu wollen halte ich für sportlich bis gewagt/unmöglich 😅

    Zusätzlich schwierig wird das durch den unterschiedlichen Abstand, horizontal sind’s dann 1,67 cm, vertikal 5 cm zwischen den LEDs - viele Matrix-Steuer-Programme gehen von gleichen Abständen aus.

    Hier gibt es ein aktuelles und erfolgreiches Projekt, bei dem sogar 600 Pixel einzeln angesteuert werden:
    Stehlampe aus 600x WS2811 Pixel

  • Oh super jetzt wird es interessant 😃


    ja über die sinnhaftigkeit lässt sich diskutieren, aber ich kann nur sagen es wird einiges kunterbunt im häusle beleuchtet und ziemlich smart via Bus gesteuert.


    das diese asymmetrische Matrix nicht eine super Auflösung hat zwecks Bilder oder ähnlichem war ist mir bewusst, bloß noch mehr LEDs also gar 20 Streifen oder mehr würden das Budget sprengen und würden auch bei mir Zweifel der Sinnigkeit bei mir wecken 😃


    es soll wie bereits erwähnt ehr eine Flächen Beleuchtung sein bei der ich Effekte wie nen lauflicht Übergangslicht/Regenbogen einzelne led aufblitzen


    Wenn Ich dann im next Level irgendwann mal wäre möchte ich noch das ganze ins Smart Home integrieren das ich einzelne LEDs zur Info ansteure Briefkasten Kontakt hat ausgelöst 1 led blinkt rot Waschmaschine fertig eine led blickt grün und ähnliches.... aber erstmal eins nach dem anderen.


    also eine Home Server würde 24 h laufen das es also als dummes Display mit Infos gefüttert werden könnte

  • Hier gibt es ein aktuelles und erfolgreiches Projekt, bei dem sogar 600 Pixel einzeln angesteuert werden:
    Stehlampe aus 600x WS2811 Pixel

    „Sogar 600“ ist aber dann doch „etwas“ weniger als 2.100 😅 (Anmerkung: Der Aufwand wird umso größer, je mehr Pixel, nicht je weniger)

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