Pixelcontroller mit digitalen Eingängen...?

  • Sehr geehrte Forengemeinschaft,

    wie bereits das Thema es erwarten läßt, suche ich einen Controller. Dieser sollte in der Lage sein, ca. 700Stk. RGBWW-Led`s ( SK6812) anzusteuern zu können. Dies ist aber noch nicht alles. Ich möchte mehrere verschiedene Bilder/Shows etc. über digitale Eingänge direkt staren können. Zum Beispiel: wird der Eingang DIN1 am Controller gesetzt, soll die lightshow Regenbogen ablaufen. Bei belegungt des 2. Eingangs soll eine Laufschrift starten usw.

    Hier mein Projekt: ich baue grade ein ferngesteuertes Modellschiff. Die Aida Cara im Maßstab 1:100. Sämtliche Fenster, Bullaugen und Türen sind mit SK6812 Chip-LEDs bereits versehen und untereinander verbunden. Die Stromversorgung ist kein Thema, das funzt. Zu Testzwecken ist ein K-1000C Controller im Einsatz. Über die 2018 LedEdit-K...software habe ich bereits die Positionen der einzelnen LED´s angegeben und ein paar "lightshows" erstellt. Alles gut soweit.

    Leider kann ich bei diesem Controller nur die einzelnen , ich nenne es jetzt mal "lightshows", nur mittels Taster von 1 bis... durchtakten und nicht z.B. mit Show 4 direkt beginnen. Gibt es da eine elegantere Lösung bzw. einen anderen Controller für meine Anwendung?

    Ich hoffe, Ihr könnte mir da einen sinnvollen Tipp geben...

  • Ok, ich habe mich entschieden, den LED-Player ME zu bestellen. Jedoch komme ich wohl nicht drummherum, mich von der LedEdit-Software zu verabschieden. Wenn ich das richtig sehe, soll JINX für diesen Controller eine gute Wahl sein. Jetzt suche ich (alter Hase) ein Tutorial auf deutsch...:/

  • Ich kenne mich mit LED Controllern so gar nicht aus, aber wegen der schönen Bilder:

    wenn es nur darum geht, dem Controller die Programwahl zu vermitteln und der Rest so steht, schlage ich vor den Tastschalter durch etwas Intelligentes zu ersetzen. Sprich einen separaten Controller bei dem du dann die freie Wahl hast was und wie er das kann. Ich denke da zB an einen ESP32-C3 oder etwas in der Richtung der dann über seine Ausgänge die Tasterdrücke simuliert.

  • Er hat doch schon einen Controller gefunden, der das kann: Zitat „Über mehrere Eingangsleitungen können gezielt bis zu 31 verschiedene Dateien gestartet werden um z.B. situationsbedingt einen bestimmten Effekt anzuzeigen, wenn ein Kontakt geschlossen wird.“ - der hier: https://www.led-genial.de/LED-Player-ME-…s-4096-RGB-LEDs


    Wegen Tutorial: Jinx! stammt ja sozusagen hier aus dem Forum, da gibt es mehrere Threads dazu. Einfach mal suchen, ich kann mich erinnern, dass da irgendwo auch eine Art Manual verlinkt war. Ein Tutorial so in der Art wie bei YT, also dass da wer erklärt „klicke erst mal hier, dann da, dann dort“ wäre mir nicht bekannt. Die SW ist aber recht intuitiv, da findet man vieles auch selbst raus…

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  • Er hat doch schon einen Controller gefunden, der das kann

    stimmt, hast du gut aufgepasst. Aber auch das gelesen? "komme ich wohl nicht drummherum, mich von der LedEdit-Software zu verabschieden". Da ist ein Zusatzcontroller manchmal die einfachere Wahl.

  • Ja, hatte ich gelesen. Ob es nun für den TE einfacher ist, sich mit ner neuen, einfach zu bedienenden SW anzufreunden, oder einen zusätzlichen Controller irgendwie zamzufrickeln, muss er wissen.

    Ich habe so den Eindruck, dass für ihn Version 1 besser passt…

    Und die blöden Sprüche kannst Du Dir übrigens sparen…

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  • Mag sein, jetzt hat er aber zwei Möglichkeiten, über die er entscheiden kann. Was tut unser Eindruck da zur Sache?

    Du wunderst dich, wenn man so belehrend wie der Streber aus der ersten Reihe um die Ecke kommt?

    EOD

  • So, die Entscheidung steht fest. Zum Einsatz soll zukünftig der LED-Player-ME von Tremex kommen. Dieser besitzt fünf digitale Eingänge. Mittels Binär-Code lassen sich bis zu 31 Szenen/shows /Dateien auf Knopfdruck abspielen. Die Eingänge werden später über kleine Koppelrelais (vielleicht auch über Optokoppler) potentialfrei auf GND geschaltet. Die Codierung (Binär) bekomme ich über die "programmierbare" Fernbedienung der Modellbootes schon hin. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

    Ok, nun habe ich mich mal ein wenig mit der JIMX software befast. Learning by doing. Das tool ist ja rech übersichtlich. Wichtig hierbei: am Ende muß eine Datei im TPM2-Format rauskommen. Diese kommt später dann auf eine SD-Cart. Die Konfigurationsdatei für den Controller heranzuleiten war schon etwas kniffliger. Man muß sich da halt schon reinfuchsen. Ich bin halt kein IT-ler. Doch die ersten Test-Dateien laufen jetzt...hurra! SD-Karte in den Controller, Spannung ein. Jetzt entsprechende Eingänge belegen z.B. Input 1 und Input 3. Schließlich den "Start-Taster" drücken (muss aber nicht) und die show Nr. 4 wird abgespielt.

  • Das freut mich, gute Entscheidung! 😊

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  • Kurze Frage zur Jinx-Software. Mal angenommen, ich habe grade den Regenbogeneffekt laufen. Über den "Start Output" Button nehme ich eine Sequenz auf. Mit erneuten Betätigen des "Start Output" Button beende ich die Aufnahme. Das Ganze landet dann als .out-Datei auf die SD-Karte. Alles klar soweit. Das funzt. Lasse ich nun den Regenbogen auf dem Controller in Dauerschleife abspielen, habe ich den farblichen Sprung am Anfanfang, bzw. am Ende der Dauerschleife. Kann ich das irgendwie noch beabeiten/schneiden? Bei der LEDedit geht das recht komfortabel, bevor das fertige Produkt auf die SD-Karte landet. Allerdings gibt LEDedit kein .out oder TPM2 Format aus...blöd

  • Ich muss mal gucken, meine aber mich zu erinnern, dass man die .tpm2-Dateien mit einem Texteditor bearbeiten kann. Es gibt auch irgendwo hier im Forum so ne SW, mit der man die quasi wie einen Film schneiden kann. Also es wird am Bildschirm angezeigt, man kann Frameweise weiter spulen und Frames löschen etc.

    Alternative: Wie lang soll denn jede Animation angezeigt werden? Weil wenn das eh‘ z.B. so ist, dass immer nach spätestens 5 Minuten was anderes kommt, dann kannst Du ja einfach den Loop entsprechend lang aufnehmen…

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  • Ich habe hier einen kleinen Editor von goof gefunden, mit dem man "fertige" .tpm2 Datein ein wenig bearbeiten kann. ATCE Artnet to TMP2 Converter + Editor. Auf den ersten Blick scheint dieser ganz brauchbar zu sein. Start und Endpunkt einer Animation lassen sich nachträglich verschieben. So erreicht man z.B. eine lückenlose Endlosschleife.

  • Ja, cool, das ist die SW, die ich meinte 😊

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