• Halli hallo,


    Kann man mit nem Attiny2313 oder Atmega und nem lautsprecher ein sound modulbauen? und wenn ja wie? wenn möglich die simpelstelösung die es gibt sollen auch nur ein zwei frequenzen sein das da was piept oder so.

  • Klar kann man sowas mit nem µc machen. Die Frage ist aber wie genau die Auswertung sein soll. Also wie weit darf die Frequenz maximal abweichen?


    Daraus ergeben sich 3 mögliche Ansätze.


    1. FFT
    Hiermit kann man quasi bis aufs Hertz genau auswerten und schalten. Ist aber der "Sender" relativ ungenau wird die Analyse schon wieder aufwendig.


    2. Bandpass Filter durch IIR-Filter
    Hier wird quasi ein Tiefpassfilter in Software benutzt um bestimmt Frequenzen herauszufiltern. Als Bandpass kann man damit dann ein Fenster bestimmen, in dem sich die gewünschte Frequenz befinden soll.


    3. Diskret aufgebaute "Lichtorgel"
    Hier wird einfach mittels R's und C's ein Hoch- bzw. Tiefpass gebastelt und je nach Frequenz kann man dann mittels angeschlossenem Transistor ne Last schalten.


    Also die FFT ist sicherlich die beste aber aufwendigste Methode. Ich denke mal den Tiny könnte schon knapp an der Speichergrenze sein. Ein Problem hat er dann zusätzlich noch: Kein ADC vorhanden!!
    Der Bandpass ist ne recht gute Möglichkeit und benötigt nicht allzu viel Speicher. Lässt sich zudem auch einfach auf Integer- Rechnung umbauen. Aber auch hier ist ein ADC Voraussetzung.
    Die Lichtorgel ist wohl das simpelste was man sich vorstellen kann. Aber auch recht ungenau. Man könnte mit Poti's und Drehkondensatoren sich seine Tiefpässe einstellen.


    Ich hoffe, dass reicht schonmal als kleine Übersicht.

  • Ich denke mal, der x-master will genau das "andersrum" - er will kein Tonsignal analysieren, sondern eins erzeugen, richtig? (wegen dem Lautsprecher...)


    das ist dann ganz einfach: den Lautsprecher über nen Transistor/Treiber an nen Portpin vom µC, das Piepsen (ist halt dann Rechteck) über ne Timer-Routine erzeugen - im Prinzip so wie ne PWM, nur halt festes Taktverhältnis, dafür verschiedene Frequenzen...


    Dafür reicht ein Tiny13 auch schon...


    Ursprungsfrage (*ob* das geht, *wie* so im groben) beantwortet, bei mehr Details noch mal fragen, aber ich werde da jetzt kein fertiges Programm dafür schreiben, da ist schon etwas Eigeninitiative gefragt... :wink:

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  • Hmm stimmt....hab da zu schnell drüber gelesen. Bin erst davon ausgegangen, dass was ausgegeben werden soll, wenn ein bestimmter Ton erkannt wird. ](*,)


    In diesem Fall ist das wie von Pesi beschrieben total einfach. Im einfachsten Fall nimmste nen Timer und lässt eine Portpin toggeln. Transistor mit Lautsprecher dran und fertig. Evtl noch nen Kondensator dazwischen


    Zitat

    (ist halt dann Rechteck)


    Aber das piepst doch auch ;-)
    Es hat nichts von nem Glockenton geschrieben...

  • Zitat von "bademeister"


    Aber das piepst doch auch ;-)
    Es hat nichts von nem Glockenton geschrieben...


    Natürlich piepst das auch, und natürlich muss es kein Glockenton sein!


    War ja nur so ein Hinweis, also ob der jetzt da gestanden wäre oder nicht - Sch***egal :wink:


    So Sounds sind übrigens grad wieder im kommen bei Elektromucke - Rechteck, Sägezahn, Ringmodulator - alles wie in den 80ern... :P

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