Der perfekte LED-Treiber-IC

  • Meine Favoriten sind im Moment die LM340X und die ZXLD13XX Reihe. Beide sind mit wenigen Bauteilen lauffähig und schon in der Standardschaltung aus dem Datenblatt stabil und sicher zu betreiben. Im Moment arbeite ich hauptsächlich mit dem ZXLD1362. Der hat einen Spannungsbereich 6-60V


    Bei den Treibern von Linear sieht das im Moment anders aus.
    Beim LT3496 habe ich aufgegeben :pinch:
    Selbst die Standardschaltung aus dem Datenblatt ist aufgebaut für mich nicht zu handeln. Der IC wird zu warm :cursing: Der Switch des LT ist bis 750mA spezifiziert und die Beispielapplikation soll 3x 0,5A liefern können. Selbst mit überarbeiteter Schaltung war bei spätestens 3x0,15A ende.

  • MiWeb: ah, danke für den Link - den Thread habe ich damals leider irgendwie nicht mitbekommen....


    Yell: den ZXLD 1360/1362 habe ich mir damals auch angesehen, aber da war das selbe Problem: wegen dem Sense-Widerstand müsste ich zu jeder RGB-Leuchte 6 Kabel legen... Das Gute an dem natürlich: noch etwas billiger, und auch leichter zu löten - hol' ich mir wohl auch mal....


    das ist schon krass, diese Preisunterschiede: der LM3404 kostet beim Segor ja sogar 6,50 Euro! 8o

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

  • Pesi


    Ich habe bis her nur mal den 1350 provisorisch ans Fliegen gebracht. Lief auf Anhieb problemlos. Nur sieht die Spannung über der Last bei mir nicht so schön aus, wie in dem Excel Tool von Zetex. Aber das kann durchaus noch an meinem freien Aufbau liegen. War auch nur mal um zu gucken, ob ich mit den Teilen weitermache oder nicht. Ich werde aber bei den Zetex treibern bleiben.


    Für den Preis find ich die Dinger gut und sind auch schön klein.


    yell

  • Ich setze jetzt schon in zwei Projekten den LTC3454 ein. Ist ein Buck/Boost IC mit internen FET, Strom geht auch bis 1,4A :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    In beiden Projekten regel ich das Ding per PWM zwischen ca. 10mA und 1,4A von einem µC aus.


    Ein Projekt ist das hier: 18x55mm µC controlled 4W Taschenlampe mit asherischer Linse


    Ist nur fummelig zu löten....

  • Geht schon...und für so nen tollen IC tu ich doch viel :)


    Der Plan ist sowieso, dass ich mir "Universal"-Platinen ätzen lasse, um damit dann alle meine High-Power-Geschichten zu realisieren. Dann könnte ich auch einen LGA mit Heißluft drauflöten...

  • Ja, die µModule sind fein - leider ist LGA schon echt widrig - selbst mit professioneller Platine und Lötpaste wird das sicherlich kein Zuckerschlecken.
    Ansich mag ich in ICs integrierte Baugruppen - Strom dran und fertig - leider ist die Bauform alles andere als bastlerfreundlich. Ich seh den Sinn dahinter auch nicht ganz - sind ja nicht mehr Pins als sonst auch an nem IC.

  • Naja, hoffen wirs mal, dass es diese ICs auch als Sample gibt.


    Denn: Probieren geht über studieren ;)


    Aber mal eine Andere Sache.


    Wenn ich nun so eine Stepup / -down Geschichte habe, die bspw. 1A Iout hat. Wäre es dann praktisch möglich, mehrere dieser Schaltungen parallel zu verschalten um den Ausgangsstrom zu erhöhen?
    Theoretisch funktioniert soetwas ja. Allerdings ist der Strom hier ja nicht konstant. Daher könnten ja Probleme auftauchen, wenn die Schaltungen asynchron arbeiten?!?

  • Mh, na is kein komplett fertiger IC, aber das Ding läuft sehr zuverlässig, besteht nur aus sehr weniger Bauteilen und ist wohl im Preis nicht zu übertreffen, da man die Bauteile überall hinterhergeworfen bekommt. Mit einem Transistor mehr geht das Ding auch PWM zu dimmen.


    Der diskrete 1A LED Abwärtswandler

  • Hi Leute,


    bin nun ziemlich neu hier und würde gerne viele Dinge und Bauteile mal ausprobieren um mich an verschiedene Materien heranzutasten.


    Aber zum Versuchen, Ausprobieren und evtl ZERSTÖREN sind mir viele Dinge zu teuer. Deshalb mal die Frage wie das mit den samples gemeint ist. Heißt das, das Ihr Firmen anfunkt und nachfragt ob Sie euch ein "Probeteil" zuschicken?


    Wenn ja, wie funktioniert das oder besser, funktioniert das auch bei OTTo Normalverbraucher? :?:


    Das soll keine Frage sein nach dem Motto: Wie bekomme ich meine Projekte am billigsten gebaut.Hintergrund ist schon, probieren und wenn OK dann offiziel ordern. :thumbsup:


    MFG Uwe

  • Das mit den Samples ist halt ein Service der IC-Hersteller - die stehen ja unter Konkurrenzdruck und wenn man bedenkt, dass ein normaler Geräte-Hersteller Millionen der Teile abnimmt, machen ein paar Samples kaum nen Unterschied - außer, dass der Kunde eher zu den Teilen greifen wird, die er schnell und einfach bekommt.


    Meine Erfahrungen:
    - Maxim - schicken ohne große Fragen (zumindest ICs, die nicht 40€/Stk. kosten @1k Menge)
    - Linear - das selbe. Sogar noch nen Tick schneller (2 Tage in meinem Fall!)
    - Texas Instruments - liefern und fragen beim ersten mal persönlich nach wozu/warum/wer. Aber sehr freundlich und nicht abweisend, wenn sie checken, dass man Ahnung hat und auch dankbar für den Service ist.
    - Atmel - Keinerlei Rückmeldung - weder positiv, noch negativ - allerdings auch keine Samples. Fand ich eher unfreundlich von denen.
    - Allegro Systems - Nach ca. 5 Tagen Rückfrage vom lokalen Distributor.


    Ich habe übrigens nicht rumgelogen - also wirklich auch Mengen unter 1000 Stk./Jahr bei den Anfragen angegeben.


    National bietet übrigens nicht alles als Sample an. Alte ICs kosten ordentlich Versand, da kann man direkt bei TME / Reichelt bestellen.
    Dafür hat National super Evaluations-Boards in der Powerbench - das Ding rechnet direkt den ganzen LED-Wandler aus und man kann nen individuellen Bausatz für um die $35 bestellen. Das spart ordentlich Versandkosten für all die exotischen Spulen und Kondensatoren - und natürlich das Board für die kleinen SMD Teile.

  • Dazu mal ne Frage: Warum hat National nicht von allen ICs Muster? Das ist echt schade :)


    Ich kann noch zur Liste hinzufügen, dass Würth auch schnell und freundlich Muster liefert. Die haben z.B. die passenden Induktivitäten für die Wandler...

  • Sagt mal,


    in wiefern wäre es möglich, durch externe Beschaltung den Ausgangsstrom zu erhöhen? Ich denke da mal wieder an den LM3410, der mit dem internen FET bis 1500 mA kann. Extern wäre bspw. mit einem IRLZ34N viel mehr möglich. Durch Anpassung von L, D, C und Rsns wäre dies doch möglich?!
    Die nächste Sache ist, ein externen MOSFET da nicht an einen Gegentakt-Treiber muss.


    Es wäre echt nett, wenn ihr mir da ein bisschen auf die Sprünge helft...denn eventuell wird aus der Geschichte noch eine Studienarbeit...


    Dankeeeeeeeeeeee... :thumbup: