KSQ an vielen kleinen LEDs.

  • Hallihallo.


    Ich hab da mal ne Frage. :rolleyes:
    In der Werbetechnik werden LED Streifen verwendet,
    auf den mehrere Gruppen, mit je 3 LEDs in Reihe mit
    einem 150 Ohm Widerstand sind.


    Wie könnte man das richtig mit KSQ verarbeiten.



    Oder andersrum.
    Es sind als feste Vorgabe, Netzteile mit 12V zu verwenden
    und ein Streifen mit 30 Leds zu bestromen.


    Zum einen könnte man je 3 LEDs mit einem LM317 verschalten.
    Von der Leistung her könnte man aber auch 2 x 3 LEDs mit einem
    kleinen LM317 verwenden (vom Platz her kann nur ein TO-92
    oder kleiner verwendet werden)
    , dann hätten ich aber
    eine parallelschaltung die man ja eigentlich vermeiden sollte.


    Wie problematisch ist diese Parallelschaltung zu betrachten?
    Gibts noch eine andere Lösung? ?(


    Vielen Dank, Andreas

  • Eine Parallelschaltung hinter einer KSQ führt die KSQ ad absurdum (lies: sie ist nutzlos).
    Da bleibt dir wohl nur 10 parallele Stränge zu je 3 LEDs und einer KSQ.
    Das einzige was man da noch machen könnte wäre ein größeres NT nehmen.

  • Also wenn es sowieso schon immer drei LED plus 150 Ohm Vorwiderstand an 12 V sind , dann würden ja bei den klassischen 20 mA pro Strang schon 3 V am Vorwiderstand abfallen, was schon ganz gut aussieht. Also selbst wenn durch irgendwelche ominösen Umstände dann mal 30 mA pro Strang fliessen würden, wäre das auch zu verschmerzen. Ich würde die 3er-Streifen parallel ans Netzteil anschliessen und gut ist es.


    Gruß
    DEL

  • Also mit eng selektierten LED würde das gehen, wenn keine ausfällt. Auch wenn man die LED weit unterhalb ihrer maximalen Spezifikation betreibt, also z. B. Highpower-LED, die 1000 mA abkönnen und man betreibt sie "nur" an 350 oder 500 mA, dann mag das bei Ausfall eines Stranges gutgehen. Aber so etwas würde ich gerade bei Netzbetrieb niemals machen, da gerade bei 3 LED sich eigentlich billige Treiber anbieten, zumindest für High-Power-Anwendungen.



    Gruß
    DEL

  • Naja, das Problem ist ja, dass bei einer Paralleschaltung auch bei recht eng selektierten LEDs sich ein Strang mal gemütliche 450 genehmigt und für den zweiten dann nur 250 überbleiben.
    Macht halt einfach keinen Sinn. :D

  • Eine Parallelschaltung hinter einer KSQ führt die KSQ ad absurdum (lies: sie ist nutzlos).
    Da bleibt dir wohl nur 10 parallele Stränge zu je 3 LEDs und einer KSQ.

    Hääää??????? Kapierichnich.....


    Es kommt darauf an, was mit der KSQ erreicht werden soll. Wenn die Versorgungsspannung wackeln kann, hilft so eine KSQ natürlich, die LEDs trotzdem vernünftig zu betreiben. Du hast leider nicht dazugeschrieben, um welche Farbe es sich handelt. Bei nicht-roten LEDs wird es mit einem LM317 als Stromquelle, 12V und drei LEDs in Reihe schon zu eng, der LM317 kann nicht mehr regeln (Stichwort: Spannungsdrop). Bei drei roten LEDs gehts noch.
    Die LED-Stränge kannst du hinter einer KSQ parallel schalten, wenn du noch zusätzliche Widerstände einfügst. Die helfen, ungleiche Flussspannungen der Stränge auszugleichen. Die Widerstände sollten natürlich so groß wie möglich sein, so dass die KSQ aber noch Spielraum zum regeln hat. Wenn allerdings ein Strang ausfällt, versucht die KSQ den eingestellten Strom durch die verbleibenden Stränge zu drücken, deshalb ist eine Parallelschaltung hinter einer Stromquelle nicht so glücklich.
    Es kommt also darauf an, was man will. Versorgungsspannungsschwankungen ausregeln ==> Parallelschaltung OK, größere Sicherheit gegen Ausfall ==> Parallelschaltung nicht OK, weil ein einziger Defekt (der durch die KSQ unwahrscheinlicher wird) schnell weitere Defekte nach sich zieht.

  • Naja, eine Konstantstromquelle setzt man normalerweise ein um einen konstanten Strom durch die LEDs zu schicken.
    Und das klappt halt bei einer parallelschaltung nicht mehr.
    Gut, damit kann man auch stärkere Schwankungen der Eingangsspannung ausgleichen, aber für sowas würde ich lieber gleich ein stabilisiertes NT nehmen.


    Wie groß ist denn die Dropspannung beim LM317?
    Ich dachte runde 2V würden reichen.
    Falls die größer ist gibts ja auch noch preiswerte Low-Drop-KSQ hier im Shop. :thumbsup:

  • Wie wäre es denn mit dem BCR402? - schön klein, KSQ für 20 mA....Stückpreis 22 Cent, keine weitere Beschaltung - Drop weiß ich jetzt grad' nicht, ich hab' den neulich mal in nem Thread von Andy_Keh gefunden (und gleich gemerkt ;)), evtl. kann der ja mehr dazu sagen - oder einfach mal Datenblatt suchen ;)


    wobei ich auch der Meinung bin, dass ein Vorwiderstand für sowas bei stabilisiertem Netzteil völlig ausreichend ist.... ist halt die Frage, bei komplettem Neubau würde ich evtl. wohl auch den BCR402 nehmen, aber nen fertigen Streifen umbauen bestimmt nicht....

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  • Also vielen Dank erstmal an alle.


    Beabsichtigt ist natürlich eine maximale Haltbarkeit,
    deshalb würde ich auf eine Parallelschaltung verzichten.
    Es handelt sich um standard weiss mit 120°.


    Diesen BCR402 kannte ich noch garnicht, den gibts ja sogar mit 10mA.
    Evtl. würde ich das sogar mit 10mA probieren.


    Möglicherweise reichen wirklich die 150 Ohm an einer dreier Gruppe, nur ist diese
    Kombi empfindlicher bei Spannungspitzen.
    Wie die Haltbarkeit ist, weiss man erst nach einigen Jahren.


    Vielen Dank, Andreas

  • Ich würde dir ebenfalls den BCR402 empfehlen, der Drop liegt bei maximal 1.4V.
    Ich weiß nicht welche LEDs du verwendest, und mit welchen Flusspannungen die daherkommen.. nehmen wir einfach mal 3.2V. pro 3er LED Serie kommst du dann bei 11V raus, die 12V Versorgung reichen dir also super aus.


    Du hattest von Werbetechnik gesprochen; ich würde dir da auf jeden Fall zu den 20mA Strom raten, 10mA sind meiner Meinung nach zu wenig.