Helmut Lampe

  • ...heyaa matrose,
    nette idee, doch schon wieder einige fragen:
    - wie gross sind denn die flacons?
    - was willst du erreichen? beleuchtung oder showobjekt?
    - wie bringst du den strom? batterie, ein netzteil oder mehrere?


    ich wuerde LEDs mit breitem abstrahlwinkel waehlen und keine powerLEDs, damit du dir um die kuehlung keine sorgen machen musst, ergo empfehle ich superFLUXe LEDs!


    falls du wider erwarten damit auch licht machen willst *nichtnurflaconsbeleuchten* wuerde ich dir dann doch wieder die powerLEDs ans herzen legen, im sockel eingebaut, wirst du auch die hitze ueber den standfuss ableiten koennen.


    hab mal was aehnliches gemacht, nur als mobile von der decke runter...

  • Das soll eine Mischung aus Showobjekt und Beleuchtung werden.


    Es sollte nicht zu teuer werden.
    Die Leuchtkraft muss nicht stark sein aber nicht zu schwach.


    Die Lampe sollte per Netzteil betrieben werden. Am besten so, dass man den Trafo nicht sieht.
    (im Standfuß? oder in einer extra verchromten Kiste?)


    Breite: 60mm Höhe: 80mm Tiefe: 37mm (circa)
    Die Öffnung ist 5mm breit.

  • Diese Anforderungsbeschreibung sagt leider gar nix.
    nicht groß nicht klein nicht dick nicht dünn.


    Mit der eierlegenden Wollmilchsau gibt es immer Schwierigkeiten.


    würde aber ebenfalls zu WeitWinkel LEDS raten, wenn nicht nur Showzwecke dann wohl Versorgung über Netzteil empfehlenswert. Kleines Schaltsteckernetzteil ?

  • ...diese superFLUXe LED ist vom abstrahlwinkel her gut geeignet, nur wirst du sie nicht mehr in die oeffnung stecken koennen, da der durchmesser mehr als 5mm. macht nix, denn ich wuerde dir eh empfehlen, die LED vor das glas zu machen, ich denke dann wird dir der linseneffekt des flacons, schoene regenbogenmuster an die wand projezieren!


    wenn du jedes einzelne mit einem trafo betreiben willst, wird das ne teure angelegenheit und effektiv ist das ganz bestimmt nimmer.


    am besten machst du dir ne box und fuehrst die jeweiligen leiter (+/-) jeder einzelnen leuchte in diese, danach kannst du das ganze in der box verdrahten und brauchst nur ein netzteil.


    bei einem 12V DC netzteil, kannst du danach verschiedene straenge machen und diese jeweils mit einer KSQ absichern. damit sind wir aber schon beim naechsten problem, denn die 3-chip superFLUXen kannst du nicht in serie verdrahten *gemeinsamekathode!*, ergo bleibt dir nix anders uebrig, als die jeweilige leuchte *3chips=3x3.5V* parallel an ein 12V DC netzteil zu haengen und diese mit einem widerstand zu sichern.


    warum denn nicht RGB?! sieht doch huebsch aus, wenns die farbe wechselt? nur brauchst du dann min. 4 leiter pro leuchte, einen LT-215 controller und doch noch widerstaende...

  • also zum Design:



    die LED in deinen Bildern würde ich noch etwas weiter hoch setzen als im rechten Bild. Stell dir vor die LED hat einen öffnungswinkel von 120°, was nicht unüblich ist. Wenn due diesen Lichtkegel voll nutzen willst dann sollte die Linse der LED gerade so in den oberen Raum ragen.
    Das ist aber etwas was du durch probieren live ausprobieren kannst wenn die LED an ist.


    Anschluß: wegen deienr beeingten Platzverhältnisse solltest du eine Versorgung mit externem Steckernetzteil wählen, etwas in der Art:


    http://www.reichelt.de/bilder/web/D400/NETZ_HA.jpg


    (sorry wenn ich hier Fremdwerbung bringe, ist halt mein Hauslieferant )


    entweder bei räumlicher Trennung ein Netzteil pro Lampe oder halt eine Parallel oder Reihenschaltung bauen.
    Wenn sowas dann muß die vorbeschaltung der LEDs entsprechend unterschiedlich aussehen.


    Nehmen wir der Einfach halt halber mal an 1 Lampe + 1 Netzteil ( wie abgebildet)


    Das Netzteil ist einstellbar und stabilisiert, wir verwenden mal
    4,5V weil mehr brauchst du nicht bei 1 LED.
    Im einfachsten Fall besteht die Vorbeschaltung deiner LED aus einem simplen Wiederstand.
    zu dessen Dimensionierung ( wieviel Ohm) brauchstdu ein paar Daten:
    -die Spannung der LED ( farbabhängig, in die Beschreibung schauen) sollte unter der Versorgungsspannung liegen. Das tut sie bei 4,5V sicher, es sei denn du hast eine spezielle LED.
    - der Strom den die LED verträgt. Datenblatt schauen. 20mA gehen eigentlich immer.
    Dann rechnen: 4,5V / 0,02A = 225 Ohm


    praktischer weise sind 220Ohm ein Standardwiderstand, also nimmst du so einen und lötest ihn in die + Leitung.


    Polung der LED beachten.


    Es wird etwas einfacher wenn du Bauelemente verwendest die speziell für "Amateure" angeboten werden, so gibt es LEDs zu kaufen die ohne Widerstand direkt an 5 oder 12 V betrieben werden können.


    So. ich hoffe jetzt hast du erst mal einen Ansatz und alle Klarheiten sind beseitigt. :-)

  • naja, es würde schon gehen wenn da auf alles achtest.. aber ..


    der Einsatz eines Transformators ist etwas archaisch, vor allem da du noch zusätzlich ein Gehäuse für KSQ und Verteilung vorsiehst bzw vorsehen musst.
    Wenn du eine KSQ verwendest, dann benötigst du natürlich keinen Vorwiderstand mehr, denn der Vorwiederstand stellt ja gewissermaßen auch eine KSQ dar ( bei konst. U)
    So wie du das anschließt benötigst du aber entweder eine mehrkanalige KSQ bzw. eine mit höherem Strom als die Einzel LEDs. Oder mehrere kleine KSQ.


    Wenn du unbedingt auf teuren KSQ bestehst - für 1,99 ( pro LED, da nur 20mA )gibt es welche die so winzig sind das sie problemlos in deinen Fuß passen. Der Widerstand kostet aber nur 5 Cent. :-)


    Und irgendwo sollte noch ein Schalter rein :-)


    Ach ja, und es wird KEINE Leitung vom Trafo zum Verteiler geben wie bei dir eingezeichnet, die KSQ hängt mit + und - an der Versorgung und wird nicht nur in die + Strecke eingeschlauft.

  • also ich würde zu einem stabilisierten Steckerschaltnetzteil raten wie ich es oben schon mal abgebildet habe. Ich gebe ja gerne zu das man Kleinspannungs- Steckernetzteile deutlich billiger bekommen kann aber moderne Schaltnetzteile sind deutlich kleiner und eleganter. Wenn man mit Vorwiderstand und nicht mit einer KSQ arbeitet sollte man darauf das es sich um stabilisierte Netzteile handelt. Wobei es eh nie verkehrt ist etwas Mehrkosten in Qualität und bessere Ausstattung zu investieren.


    Übrigens muß ich mich für einen peinlichen Fehler entschuldigen, in der so "sicheren" Berechnung für den Vorwiderstand habe ich doch glatt vergessen die Flussspannung der LED abzuziehen. Sehr peinlich.


    Also heißt es:


    Vorwiderstand = (Betriebsspannung - Flussspannung der LED) / gewünschten LED-Strom


    4,5V - ca 1,5V / 0,02A = 150Ohm. Das ist ja aber ein Standardwert. Mit 220 wäre aber auch nix schlimmes passiert, nur bissl dunkler.