Fade in/out + Einsteigsbeleuchtung

  • hi,
    ich hab seit einiger zeit eine ein/ausstiegsbeleuchtung bei mir im wagen die mit dem türkontakt gekoppelt ist und als sicherheit noch mit der deckenleuchte, die deckenleuchte geht allerdings beim öffnen der tür langsam an (0-14V), und somit auch die beleuchtung, aber das nur beim öffnen. würde das gerne bei auf und zumachen haben.
    da ich am tür kontakt keine last laufen lassen kann hab ich das mit transistoren und relais gelöst, demnächst will ich aber die relais noch gegen transistoren tauschen.
    jetzt würde ich gerne wissen ob diese schaltung hier
    http://home.berg.net/opering/projekte/44/index.htm
    auch mit dem fade-in von der deckenleuchte zurecht kommt oder ich dann ein doppel fade-in habe? bzw ob ich die schaltung einfach mit meiner koppeln kann.
    ausserdem rattern die relais sowieso beim öffnen der türe wegen der steigenden spannung der deckenleuchte.

    angehängt ist noch die schaltung mit den relais von mir.

  • naja aber soviel brauch ich garnicht mit auto auf und zuschliessen weil die einstiegsbeleuchtung sowieso nur an ist wenn die türe offen ist.
    ist vielzuviel, bräuchte nur einmal aufdimmen und einmal addimmen.

  • Wie soll die Beleuchtung eigentlich wissen, dass die Tür zugemacht wird? Wo ist eigentlich die Beleuchtung? Sieht man die auch, wenn die Tür zu ist? (Ich möchte mir eine unten an die Tür bauen und die ist dann natürlich verdeckt, wenn die Tür soweit zu ist, dass der Türkontakt reagiert.)

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  • Wie soll die Beleuchtung eigentlich wissen, dass die Tür zugemacht wird? Wo ist eigentlich die Beleuchtung? Sieht man die auch, wenn die Tür zu ist? (Ich möchte mir eine unten an die Tür bauen und die ist dann natürlich verdeckt, wenn die Tür soweit zu ist, dass der Türkontakt reagiert.)

    An wen sonst?

    naja egal, also die beleuchtung ist wie oben im schaltplan angeschlossen, die leds wissen wann die türe zugeht wenn die 12v vom türkontakt bei r1 und r2 weg sind, so ghen die relais zu und die leds aus.
    die beleuchtung ist unten an der türe angebracht und man sieht sie von aussen nur wenn die türe geöffnet ist:
    http://www.pf-crew.de/bender/index.p…/einstieg44.jpg
    http://www.pf-crew.de/bender/index.p…/einstieg11.jpg
    die masse von der deckenleuchte ist nur als sicherheit gemacht, wenn also die deckenleuchte aus ist, gehen die leds auch nicht an, aber sobald man die tür öffnet, dimmt die deckenleuchte auf und somit auch die leds, durch das aufdimmen rattern die relais aber.
    deshalb hab ich unten noch die neue schaltung angehängt in diese muss ich dann die dimm-schaltung einbauen, bzw hab ich eine andere gefunden die besser passen würde.
    und ja, mir ist klar das man leds nicht richtig dimmen kann mit steigender/abfallender spannug.
    der kontakt selbst ist im türschloss drinne deshalb will ich da auch die leds nicht direkt über das türschlosslaufen lassen sondern mit den transistoren.

  • sorry,muss kurz dazwischen funken :whistling: ich brauch ne kleine Nachhilfestunde...

    in dem Link von CK222 wird der Mosfet Q1 von den beiden Transistoren Q2 & Q3 angesteuert. der eine schaltet auf Masse,der andere auf +
    erklär mir das bitte mal einer ?(

    Irren ist menschlich,aber wer richtigen Mist bauen will braucht dazu einen Computer :P

  • Bender: Pffff, ist schwierig zu lesen die Schaltung. Es gibt da gewisse Konventionen, die das Verständnis von Schaltplänen erhöhen sollen. Eine Konvention ist, dass ganz oben immer Plus, ganz unten immer Minus ist. Ich blicke noch nicht so ganz durch die Schaltung durch, aber zumindest die Potis sind sinnlos, da als Festwiderstände geschaltet.

    candelajunkee: Wenn du dir die Schaltzeichen der Transistoren mal genau ansiehst, wirst du erkennen, dass einer ein npn-Transistor ist und der andere ein pnp-Transistor. So wie sie geschaltet sind, ist immer nur einer leitfähig und zusammen bilden sie einen Treibe für den MOSFET. Da MOSFETs ziemlich große Gatekapazitäten haben können, kann man ihn so schnell schalten, ohne die Portpins des Mikrocontrollers zu überlasten, weil hohe Umladeströme möglich werden.

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  • Ok, besser.
    Ich denke aber, dass das nicht funktioniert. Der Transistor rechts oben wird immer gesperrt bleiben, weil die Basis-Emitter-Spannung wegen der Diode immer <0,7V bleiben wird. Was soll das eigentlich darstellen? Eine Konstantstromquelle? Das ist ziemlich kontraproduktiv, wenn man den FET in Reihe als veränderlichen Widerstand verwendet. Außerdem wäre die dann falsch angeschlossen. Ich würde das Poti, den rechten oberen Transistor, den 10kOhm-Widerstand und die Diode rausschmeißen und einfach einen passenden Widerstand in Reihe zur LED einbauen.
    Alternativ, um den Aufbau zu retten, sollte man vielleicht ZWEI Si-Dioden in Reihe schalten ( :!: Tipp :!: ), dann funktioniert's auch wieder als Stromquelle...

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  • Na jaaaa, der Schaltungsteil ist eben doch eine Konstantstromquelle, bei der der gewünschte Strom eben elektronisch eingestellt werden kann.
    Hier ist mal der grundlegende Schaltplan der KSQ aufgezeichnet. Der Witz ist jetzt, dass zwischen Basis und Masse die gleiche Spannung herrscht, egal welchen Zweig man betrachtet. Die linke Seite legt die Spannung durch die beiden Dioden ziemlich genau auf 1,4V fest, das ist die Referenz. Auf der rechten Seite setzt sich der Spannungsabfall zwischen Basis und MAsse aus dem Spannungsabfall der Basis-Emitter-Diode des Transistors (0,7V) und dem Spannungsabfall am Widerstand R(E) zusammen. Der Transistor lässt genau so viel Strom fließen, dass am Emitterwiderstand R(E) 0,7V abfallen. Das wird durch die Beschaltung so geregelt. Dabei ist es ziemlich egal, wie groß R(C) ist. Der kann auch durch z.B. eine LED ersetzt werden. Der Strom durch R(C) ist fast genauso groß wie durch R(E). Mit R(E) stellt man also ein, welcher Strom tatsächlich fließt, nämlich über I=U/R genau der, bei dem 1,4V(Referenzspannung)-0,7V(Basis-Emitter-Spannung)=0,7V abfallen.
    Wenn man jetzt den Strom ändern möchte, kann man die Referenzspannung ändern (nicht so einfach) oder den Widerstand R(E). Für eine mechanische Einstellung könnte man R(E) durch ein Poti ersetzen. Für eine elektrische Einstellung schaltet man halt noch einen Transistor oder einen FET mit R(E) in Reihe. Wenn der fast zu macht, kann für einen Spannungsabfall von 0,7V im Emitterzeig nur wenig Strom fließen, wenn der weiter auf macht, muss mehr Strom fließen, damit immer noch 0,7V im Emitterzweig abfallen. Wenn der FET komplett durchgeschaltet ist, bestimmt der noch vorhandene Widerstand (dein Poti) den Strom.
    Für einen Fader muss man sich jetzt nur noch eine Schaltung überlegen, die den FET langsam auf- und zusteuert. Das erledigt die Schaltung mit dem linken Transistor, den 100kOhm und 200kOhm Widerstaänden und dem Kondensator.

    Na? Ist die Funktion klarer geworden? Ich hoffe schon.
    Also für's erste: statt der einzelnen 1N4148 zwei Dioden in Reihe schalten und mal ausprobieren :thumbup:
    (Wenn du keine zwei 1N4148 hast kannst du auch eine einzelne rote LED nehmen. Von den billigen alten.)

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  • Kannst du ja selbst ausrechnen. Ich würde übrigens zusätzlich noch einen Festwiderstand in Reihe zu dem Poti schalten, so dass der Maximalstrom begrenzt ist, auch wenn das Poti am Null-Anschlag steht. Ist zwar nicht zwingend erforderlich, macht die Sache beim Einstellen aber sicherer.
    Ich weiß nicht, welchen Einstellbereich du brauchst, aber man kann ja mal anfangen zu rechnen. Sagen wir minimal 10mA, dann brauchst du einen Widerstand von R=U/I=0,7V/0,01A=70 Ohm. Für einen maximalen Strom von z.B. 100mA brauchst du einen Widerstand von R=0,7V/0,1A=7 Ohm. Der Regelbereich muss also im Bereich zwischen 7 Ohm und 70 Ohm liegen. Ein Poti mit 100 Ohm und ausreichender Strombelastbarkeit (!!!) ist also in Ordnung, 10kOhm VIIIIIEEEEEEELLLLLL zu viel (soll ja eine Beleuchtung werden, kein Einzelphotonenemitter).

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