Wie gefährlich sind 5A bei 12 V

  • nein nicht gefährlich, gilt noch als schutzkleinspannung. bezieht sich natürlich auf den menschlichen körper ... brände auslösen kann man auch mit kleinen spannungen.


    das prob an 230V ist auch net der schmerz, den finde ich wirklich nicht so wahnsinnig beeindruckend, sondern dass es zu nem herzstillstand führen kann, auch stunden nach dem kontakt.
    für massive verbrennungen reicht das hausnetz noch nicht.

  • 12V Spannung sind zuwenig um den Hautwiderstand zu überwinden - daher merkt man nix.
    Strom fließt natürlich, aber man kann keinen Schlag bekommen.
    Ab ca. 60V wird das anders, da beginnt der "gefährliche" Bereich.


    "Steckdosenstrom" kribbelt in der Tat - allerdings nicht angenehm!
    Ich bin mal an nen Trafo unter Last (HDD-Gehäuse) gekommen, da hat mein Arm noch Minuten später gezuckt!


    Entscheidend ist immer der Strom der fließt - der stellt sich ja durch den "Verbraucher" ein.
    Bei einem Kurzschluß fließt dann der Maximalstrom den der Versorger liefern kann - bei 230V sind das viele Ampere.


    Niedrige Spannungen können allerdings mit Tricks auch "spürbar" gemacht werden - ich habe als Kind mal nen Wagnerschen Hammer aus Fischertechnik gebaut: ein Elektromagnet wird von einem Stromkreis aktiviert und zieht eine Kontaktlasche an - das unterbricht die Versorgung vom Magneten und der Kontakt schaltet wieder. Wenn man den Stromkreis über die Türklinke legt, dannbekommt die Person die versucht das Kinderzimmer zu betreten eine gewischt :-)
    Ist mit 12V harmlos - quasi wie so ein Scherzartikel-schocker - erzeugt aber gut Funkstörungen.

  • wenn es erst ab 60V gefährlich ist bin ich beruigt, denn beim Schweißen hat men eh nur gut 21 Volt


    Aber dass spürt man ganz schön (spielte mal versehentlich die masse.) bei 400Ampere tut dass aber schon höpllisch weh. ;(

    Bei 21V und 400A über deinen Körper wären 8kW geflossen. Da würdest du jetzt sicherlich nicht mehr vorm PC sitzen, bzw keine Hände mehr haben aufgrund der Verbrennungen

  • Also bei 21V sollten nach I=U/R 42mA geflossen sein.
    (Annahme geringer normaler Hautwiderstand 500 Ohm, Quelle Wiki)
    Bei hohem normalen Hautwiderstand wärens gerademal 7mA.
    Nochmal Wiki:
    Bei Unfällen mit Gleichstrom können demgegenüber noch Stromstärken von 300 mA überlebt werden.


    Das Schweissgerät ist ja keine Konstantstromquelle (bei 500 Ohm bräuchte man auch satte 200000V um 400A durchzudrücken), sondern wohl eher ne Spannungsquelle.


    Das sind jetzt natürlich GANZ grobe Schätzungen.
    Handschuhe, extrem verschwitzte Hände, kurze Wege durch den Körper, etc. können den Widerstand natürlich dramatisch verändern.
    Und ich geh jetzt einfach mal davon aus dass die Angaben bei Wiki stimmen, muss ja auch nicht immer der Fall sein. :D


    Mal so Interessehalber:
    Bei 60V fliessen zwischen 20mA und 120mA.
    Ist also auch nicht ganz ungefährlich.
    Bei 12V sinds zwischen 4mA und 24mA.

  • Die einzige unmittelbare Gefahr ist Verdampfung von Metall und die Spritzer, die man in die Augen bekommen kann. Da kann man jetzt drüber lachen, wenn es einem passiert nicht mehr. Ich habe eine Brille und was von der schon an Lötzinn und kleinen Metallfragmenten abgeprallt (oder sogar haften geblieben) ist...


  • Errm, bei ca 25ma ist schon die Loslassschwelle erreicht, und bei 50ma bist du fast sicher im Grab bei Wechselspannung.........ja 500ohm sind echt nüscht :wacko:
    ich hatte auch schon den Spass mit 34V am Netz, ging zwar nur bis an die Fingerwurzel, aber aua aua :pinch:

  • Richtig gefährlich(wo es bereits viele todesfälle gibt) ist beim Schweißen in Kesseln(fragt mich jetzt bitte nicht warum genau)

    Da muss ich ehrlich sagen"versteh (fast)kein Wort" ?( " , bin leider kein Elektrotechniker.




    Edit:

    Zitat

    Errm, bei ca 25ma ist schon die Loslassschwelle erreicht, und bei 50ma bist du fast sicher im Grab bei Wechselspannung.........ja 500ohm sind echt nüscht :wacko:
    ich hatte auch schon den Spass mit 34V am Netz, ging zwar nur bis an die Fingerwurzel, aber aua aua :pinch:

    Es gibt viele Menschen die haben nen direkten Blitzeinschlag überlebt(auch öfters)

  • geht nich darum wer was scho überlebt hat und warum, sondern ab welcher schwelle man die chance hat das nicht mehr zu überleben.


    niemand hat gesagt, das bei überschreiten der schutzkleinspannugn quasi nen instantherzschlag auftritt, aber ab da kann man sich halt net mehr sicher sein, da heile rauszukommen.

  • denn beim Schweißen hat men eh nur gut 21 Volt

    Woher hast den Wert? Normale Schweißgeräte haben im Leerlauf deutlich mehr - eher bis 60V

    Richtig gefährlich(wo es bereits viele todesfälle gibt) ist beim Schweißen in Kesseln(fragt mich jetzt bitte nicht warum genau)

    Wahrscheinlich, weil sie ein normales Schweißgerät verwendet haben. Fürs Kesselschweißen braucht man ein entsprechend zugelassenes Schweißgerät, was eben eine begrenzte Ausgangsspannung hat - ich glaube die liegen bei 42V max.

  • Die 21V hab ich als Grundwert angenommen beim Schweißen(wie mans so schön in Kursen lernt :D )
    der genau Wert varriert ja
    Mit nem Roboter fahren wir auch öfters 50V :D


    um meinem Fall genauer zu erörtern:


    Masse liegt am Boden(leider nicht angeklemmt) und über den Boden ging es über mich zum ellbogen auf den Tisch zum Werkstück.



    Zitat

    Wahrscheinlich, weil sie ein normales Schweißgerät verwendet haben. Fürs Kesselschweißen braucht man ein entsprechend zugelassenes Schweißgerät, was eben eine begrenzte Ausgangsspannung hat - ich glaube die liegen bei 42V max.

    ich hab 45V im Kopf, weiß es aber gerade selbst nicht genau, wichtig is bei so etwas halt dass sie ein "S" Kennzeichen Tragen(für Kesselschweißen geeignet)

  • Ich kannte mal einen Elektromeister, der meinte:
    "Phasenprüfer brauch ich net, bis zur Schulter sinds 230V".
    Ich glaub, der meinte das ernst.


    Aber ontopic:
    Die Gefährlichkeit von Spannungen und Strömen hängt von so vielen Kriterien ab, dass man die Schutzkleinspannung einfach unterschreiten sollte und dann passt das schon. Ab drüber kann es eben unter Umständen gefährlich werden.
    Es ist halt einfach anders, ob ich barfuß auf einer Aluleiter im Wasser steh, oder mit Gummistiefel auf Betonboden. :D Oder ob ich direkten Herzschluß von Hand zu Hand hab.


    Ich hab selbst vor Jahren Röhrenverstärker gebaut und dort mit Gleichspannungen bis 400V rumhantiert. Die wichtigste Regel:
    Immer eine Hand in der Hosentasche behalten!

  • wenn es erst ab 60V gefährlich ist bin ich beruigt, denn beim Schweißen hat men eh nur gut 21 Volt


    Aber dass spürt man ganz schön (spielte mal versehentlich die masse.) bei 400Ampere tut dass aber schon höpllisch weh. ;(

    400A waren es sicher nicht. Man kann schon bei wenigen Ampere (unter 10A) sterben. Ab 2A kommt es zu starken unwillkürlichen Muskelreaktionen. Wer´s nicht glaubt: http://de.wikipedia.org/wiki/E…m#Stromst.C3.A4rketabelle

  • Son Quatsch auf Wikipedia ..... lies lieber mal im Fachbuch über E-Technik



    "Für längere Durchströmungsdauern von 10 s und Ströme über 1 A sinkt die Wahrscheinlichkeit von Herzkammerflimmern, da der Herzmuskel infolge Atemstillstand nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann."


    Klar das wenn man tot ist die Herzkammern nicht mehr flimmern.......