Kondensator an LED

  • Servus,


    Kleine Frage,


    Ich habe eine LED (V typ.: 3,6 V und mA typ.: 30 mA) und möchte das die led langsam einfadet, also langsam angeht und nach dem ausschalten wieder langsam ausgeht.


    Ich das das mache ich mit einem kondensator den ich parallel zur led schalte.


    soll ca 10 sekunden dauern bis die led angeht bzw aussgeht.


    Geht das so wie ich mir das vorstelle?


    wenn ja wie groß muss der kondensator dann sein?
    die kondensatoren die ich hier liegen habe sind immer mit "25 volt" beschrieftet.


    Kann mich eine supporten :?:



    Grüsse


    Bene \:D/

  • also das EINfaden könnte komplizierter werden...
    das AUSfaden ist easy...
    kleinen Elko parallel zur LED schalten, dann fadet die fein aus.
    die V Angaben auf den Elkos sind Maximalwerte.
    prinzipiell gilt einfach: je dicker/länger der Elko, desto länger fadet die LED nach. 4,7 µF oder 47 µF... teste das halt mal aus.


    Ich hatte das Ganze letztens auch mal aus nem Transistor (BC548) und nem Elko mit LED gebaut...
    Je nachdem, ob man den Elko vor die LED oder an dem Transistor klemmt, ergeben sich verschiedene Charakteristika.


    kauf die einfach mal n paar Teile und steck was zusammen... is easy.


    Stefan Z

  • Zitat von "bene"

    danke erst mal für die tips,


    gibt es eine formel mit der man errechnen kann wie groß die ladung des kondensators sein muss wenn man x mA leds hat?


    bestimmt!
    schau mal auf Wikipedia!
    Ich bin ne mathematische Doppelnull, aber bei einzelnen LEDs gehts schon mit den o.g. Kondensatoren gut.
    wichtig ist, dass es Elkos sind.


    Je nach LED und Voltzahl verhält sich das auch alles unterschiedlich..
    probiers einfach mal aus.


    stefan Z

  • Hi,
    also ganz grob berechnen lassen müßte sich das mit der Formel tau=C*R,
    also die Kapazität des Kondensators mal dem Widerstandswert über den er entladen wird. Allerdings ist ist tau eine Zeitkonstante bei der der Kondenstator noch bzw nur noch 63% seiner Ladung besitzt.
    Da du die Kapazität des Kondensators nicht unbeschränkt in die Höhe treiben kannst, würde ich es mal mit einem größeren Widerstand probieren. Du kannst natürlich nicht den mit dem du den Strom für die LED einstellst ändern, aber probier doch mal einen oberhalb des Kondensators zu schalten, also Kondensator und zweiter Widerstand in Reihe und paaralel dazu LED mit eigenem Widerstand.


    Ngel mich bitte nicht drauf fest aber ich glaube das könnte was bringen.


    LG Maitika

  • Zitat

    aber probier doch mal einen oberhalb des Kondensators zu schalten, also Kondensator und zweiter Widerstand in Reihe und paaralel dazu LED mit eigenem Widerstand.


    ja das werde ich später mal überprüfen, danke für den Tip!



    Zitat

    so hatte ich mir das vorgestellt.
    nur habe ich ein kondensator mit 1000µF und nicht mit 9000µF.

  • Hier der versprochene Schaltplan...
    [Blockierte Grafik: http://img291.imageshack.us/img291/1592/fader1cr4.th.jpg]


    R1 sollte zur angelegten Spannung in Verbindung mit der LED passen (LED ie ohne Vorwiderstand betreiben, außer an Konstantstromquellen oder zum "mal testen") - is nicht gut fürs Netzteil und auch nicht für die LED...


    Der Kondensator reicht bei mir (grüne Ultrabright LED) für einiges an Nachlaufzeit... allerdings versorgt er ja auch nicht die LED selber, sondern nur den Transistor, der dann durschaltet. Wenn die Ladung des Kondensators nachläßt, dann wird die LED dunkler...


    Probier mal rum, das ganze hängt von vielen Faktoren ab...
    Z.B. verwendete V-Zahl, Kondensator, Transistorkennlinie, LED, etc...


    um den Transistor zu "reseten", einfach die Beine kurzschließen, dann isser wieder leer.


    Gruß
    Stefan Z

  • Servus,


    Danke erst mal für die Mühe. =D>


    Also ich fasse mal zusammen:


    In dem von dir gezeigten Fall wird der Kondensator genutzt um die "eigentliche" Spannung zur LED durchzureichen das natürlich nur solange geht wie noch Ladung im Kondensator drin ist.
    Wird der Kondensator leerer lässt auch die Transe weniger durch und nach und nach geht die Spannung an der LED gegen Null. Die Transe macht dicht und die Led ist somit erloschen. \:D/


    Der Taster ist sozusagen der Starter für den ganzen Vorgang.


    Hm so ganz anders als ich dachte :lol: :lol: :lol:




    Jo ich denke das werde ich mal testen.


    Danke für die Hilfe, ich werde mal berichten obs geht... :-k


    Grüsse


    Bene

  • ja richtig, so geht das.
    und dank der Tatsache, dass der Transistor nur Bruchteile des LED-Stroms braucht um durchzuschalten, brauchst du jetzt auch keine GoldCaps kaufen ;-)


    Man kann den Kondensator auch noch an anderen Stellen anklemmen, mit anderen Effekten... viel Spaß beim Testen :-P


    Stefan Z

  • Hübsche Idee mit dem Transistor.


    Aber bei der Schaltung kommt es auch noch drauf an wie lange der Taster gehalten wird, wenn er nur gaaanz kurz angetippt wird läd sich der Kondensator nur kurz auf und damit wär die Nachleuchtezeit auch kürzer.


    Wenn du anstatt des Tasters nen Schalter nimmst müsste das aber so funktionieren wie du dir das vorgestellt hast, solange der Schalter betätigt ist hast du Dauerlicht und wenn er gelöst wird wird die Stromversorgung noch ne Zeit über den Kondensator aufrecht erhalten und die LED dimmt runter.


    LG