LED RGB DMX - Interface Selbstbau

  • Hallo,

    seit einiger Zeit schon lese ich hier fleissig mit und mache mir Gedanken zu meinem ersten Projekt nach langer Zeit.

    Klar ist, es soll RGB sein und per DMX steuerbar sein, da ich sowieso schon mehrere DMX Steuerpulte (Hardwarelösung) rumfliegen hab.

    Nun brauche ich erstmal DMX Empfänger/Interface.
    Vorerst würden mir 3 Kanäle reichen, und ich würde das ganze gerne selber aufbauen.
    Leider ist Mikroprozessor Proggen fürmich absolutes Neuland und es fehlt mir definitiv an AAusrüstungüfür so etwasBoard, software, Proggingkentnisse, etc.)

    Das LED Tech modul (MultiLine DMX-Interface (9kanal / 3xRGB) ist mir durchaus schon Über den Weg gelaufen, hat jedoch 6 Kanäle zu viel und ist mir eigentlich zu teuer.

    Gibt es eine (für mich) realisierbare, günstigere Lösung?

    Danke schon einmal vorab!

    OT: Habt Ihr eigentlich garkeinen Bereich, in dem sich neue Forenmitglieder kurz vorstellen koennen?

  • Leider ist Mikroprozessor Proggen fürmich absolutes Neuland und es fehlt mir definitiv an AAusrüstungüfür so etwasBoard, software, Proggingkentnisse, etc.)

    Wenn du mehrere solcher Projekte anzupacken planst, kann es sich bei den Preisen, die fertige DMX-Empfänger so kosten, lohnen die paar Euro für z.B. das ATMEL Evaluations-Board von Pollin und die Zeit zum Einlesen zu investieren.

    Hier im Forum gibts mehrere Projekte für eigene Empfänger, ich glaube Pesi hat z.B. auch ein 3ch-DMX-Interface entworfen. Einfach mal die SuFu nutzen, oder warten bis er sich hier meldet ;)

  • Die 3-Channel Variante von Pesi ist natürlich auch in seinem Post (den ich verlinkt habe) zu finden ^^

    Meine Empfehlung wäre aber auch, dir das Evaluationsboard von Pollin zu holen: Für die ersten Projekte nimmst du dann einfach existierende Controller (meine Empfehlungen: der 3ch von Pesi oder der 9ch von Hendrik Hoelscher - für den kann man auch fertige Platinen kaufen :) ) und ziehst die Software mit dem Evaluations-Board auf den Controller (irgendwie muss die da ja eh drauf, das Board ist dafür ne gute Lösung).
    Wenn du später mal was eigenes machen willst hast du dann schon ne Grundlage.

    Wenn du noch Fragen hast - ich hab die letzten zwei Wochen praktisch meine gesamte Freizeit damit verbracht, mich zu dem Thema zu informieren und hab mittlerweile ne sehr lange Liste Bookmarks zum Thema ;)
    Mittlerweile sind hoffentlich die ersten Teile zu mir unterwegs, kann es gar nicht erwarten den ersten Controller fertigzustellen und die erste Lampe leuchten zu sehen :D

  • Würde es wohl auch wie Jens machen. Habe auch mit so einem Pollin Board angefangen (die 6 Euro mehr für die fertige Version sind übrigens nicht schlecht investiert, ich denke mal eine Stunde braucht man bei voller Bestückung dann auch, und meine Freizeit ist mir da schon etwas wichtiger...)

    Liebe Grüße

  • Okay, ich hab mir gerade das Pollin Board mal naeher angesehen.

    Scheint aber nicht soo sonderlich gut mit meinem (aktuellen) MacBook zu funktionieren 8)
    Dann muss ich mir erstmal ueberlegen, ob ich mir dafuer noch eine (alte) Dose anschaffen will..

  • Ich gehe mal davon aus, dass das MacBook keine serielle Schnittstelle hat. Nachdem von USB-RS232-Adaptern eher abzuraten ist, bliebe dann nur ein ISP-Programmer mit USB-Anschluss. Da gibt es einige, ich weiß aber leider überhaupt nicht, wie die Treibersituation für MacOS ist. Vielleicht mal im Mikrocontroller-Forum nachfragen?! Wobei Pesi hier im Forum auch Mac-Nutzer ist, wie ich das mitbekommen habe...

  • Aber soll C ohne Vorkentnisse nicht deutlich schwieriger sein..

    oO Ich merk schon, ich hab mir ganz schoen was vorgenommen.. Mal sehen, ob ich erstmal "klein" anfange und mir entweder einen nicht dmx controller zulege, oder doch anfangs einen fertigen nehme...

  • Allerdings gibt es, wenn man sich sowieso auf die ATMEL AVR 8-Bitter-Reihe beschränken möchte, keinen besonderen Grund, unbedingt C lernen zu müssen. Der BASCOM-Compiler ist mindestens so gut und leistungsfähig wie die verfügbaren C-Compiler für diese Controller-Familie. Und in all den Hochsprachen-Derivaten ist es eher vom Programmierer als vom Compiler abhängig, wie gut und performant der Code dann abgearbeitet wird. Und BASIC im Allgemeinen ist schon lange dem Interpreter-Kindergarten entwachsen, heute sind die meisten BASIC-Varianten native Compiler-Lösungen, mit welchen man durchaus ausgereifte Applikationen programmieren kann, insbesondere im µC-Bereich. Und gerade BASCOM steht mit seinem leistungsfähigen Linker den gängigen C-Compilern in nichts nach, es ist also am Ende eine reine Geschmacksfrage bzw. eine Frage der eigenen Vorliebe und Erfahrung, was man wählt. Grundsätzlich sollte man sich auf jeden Fall gut in die Eigenheiten des jeweiligen Compilers einarbeiten, den man gewählt hat.

    Wenn man aber für die nähere Zukunft auch noch andere Controller-Familien ins Auge gefasst hat, dann ist es sicherlich von Vorteil, sich auf C einzulassen, denn C ist sicherlich über die ganze µC-Welt gesehen die am weitesten verbreitete Hochsprache. Und man findet praktisch für jede µC-Familie mindestens einen C-Compiler auf dem Markt, manche davon sogar kostenlos (zumindest in abgespeckter Version).

    Gruss
    Neni

  • Also blutiger Anfänger......vergiss C, ausser Du willst viel lesen. Ich hatte bei meinen Anfängen die selbe Situation, man hat mir C empfohlen und ich habe mir alles gekauft, Board, Bücher und diverse µC. Einmal das C-Buch aufgemacht, paar Seiten gelesen (stand überall "Bahnhof") und habs dann zugemacht. Alles bei Ebay wieder vertickert und dann erst mal 5 Jahre nicht mehr an µC gedacht.

    Hier bekam ich dann mal den stillen Hinweis auf Basic und Bascom. Nach etwas überlegung hab ich mir dann nochmal alles gekauft und innerhalb 3 Wochen war mein erster Mini-RGB-Fader hier im Forum fertig und als Bausatz erhältlich. Nochmal 9 Monate später kam dann mein großer Controller raus, der übrigends auch DMX-Empfang kann :D Ebenfalls als Bausatz erhältlich.

    Gruß, Benny.

  • Gut, das bestaetigt meine "Abneigung" gegen C erstmal wieder ;o)

    Dann werd ich mich in meiner Freizeit mal mit lesen beschaeftigen..
    (und die Tage bei dir erstmal den kleinen, nicht DMX Controller, zum Spielen bestellen,)

  • Hmm, wenn ich das so höre... Vielleicht hätte ich über den Aufwand VOR dem Bestellen nachdenken sollen :D

    Halb so wild - bestücke doch erst mal nur das, was Du wirklich brauchst, und den Rest dann später...

    Wobei Pesi hier im Forum auch Mac-Nutzer ist, wie ich das mitbekommen habe...

    Ja, *auch* - für meinen Mediendesigner-Job u.a. - µC programmiert wird mit AVR-Studio und PonyProg auf dem Uralt-Windoof-Laptop aus Ebay, der noch nen Parallelport hat... ;) - werde mir aber wohl doch mal den AVRISP zulegen, einfach damit ich nicht dauernd zwischen AVR-Studio und PonyProg wechseln muss...
    Natürlich, Mac ist schon cooler, aber ne alte Dose bekommt man echt billig, für Bastel-Sachen rentiert sich das, gibt ja mehr so SW, die's leider für Mac nicht gibt... eben dann, wenn Du auch mit DMX über den Rechner was steuern willst, DMXControl, Freestyler, E:Cue - alles leider nur auf PC...

    Hier bekam ich dann mal den stillen Hinweis auf Basic und Bascom.

    :whistling: - der war aber damals eben gedacht, um mal damit anzufangen... ;) - aber nix dagegen zu sagen, wie Neni schon meinte, auch mit Bascom kann man professionelle Sachen machen, das ist nicht zu vergleichen mit damals Basic auf dem C64... ;)

    P.S.: ja, ich weiß, der 3-Kanal-Receiver hat keine ISP-Schnittstelle, sorry - ich habe mir mal ein Kabel gemacht mit nem Stecker und offenen Enden, die löte ich für sowas (SW-Entwicklung) einfach derweil direkt unten an die µC-Pins an, also ein extra Board zum flashen brauche ich da auch nicht...

    It's only light - but we like it!

    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!