Sammelbestellung TLC5947, CAT4101 NEUIGKEIT

  • Hallo Zusammen,


    Paket empfangen.
    Versand zu den Sammelbestellern =)


    TLC5947DAP:
    Nighty2k: 25 St Ausgeliefert
    jens_n: 10St Ausgeliefert
    delrik: 10St Ausgeliefert
    Pesi: 34St Ausgeliefert
    2bl: 10St Ausgeliefert
    philipp_r: 16St. bezahlt Versendet
    jensen: 10St bezahlt Versendet


    CAT4101:
    Nighty2k 10St bezahlt Ausgeliefert
    delrik: 10St Ausgeliefert
    rbt: 10St bezahlt Versendet


    Greetz Nighty2k

  • Ich wäre an TLC5947 interessiert - Menge kommt dann auf den Preis an... kannst diesen ja mal hier posten, sobald Du einen weißt (am Besten gleich auch noch die Versandkosten)

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
    Insbesondere solche von Mitgliedern mit 0 Beiträgen, die dann meist auch noch Sachen fragen, die bereits im entsprechenden Thread beantwortet wurden.
    Ich bin keine private Bastler-Hotline, technische Tipps etc. sollen möglichst vielen Lesern im Forum helfen!

  • Zu sagen ist allerdings, dass es schon sehr grosse Unterschiede in der Grundarchitektur zwischen dem TLC59116 und dem TLC5947 gibt.


    Der TLC59116 wird über i2c (also ein BUS und kein Daisy-Chain-System) angesprochen und entspricht weitgehend dem PCA9635 von NXP. Ich denke, dass da TI einfach den Chip von NXP lizenziert und ihn mit ihrem KnowHow an Konstantstrom-Ausgangstreibern erweitert hat. Eigentlich ist der Chip praktisch ein PCA9635, aber eben mit Konstantstromausgängen von TI. Da die eigentliche PWM-Generierungsarchitektur also von NXP stammt, ist der Chip extrem einfach anzusteuern. Man kann einfach die Konfigurationsdaten (einmalig) und die PWM-Werte in die entsprechenden Register via i2c übertragen und muss sich eigentlich desweiteren um nichts mehr kümmern, als jeweils die aktuellen PWM-Werte periodisch einzuspielen. Der Chip hat einen internen PWM-Oszillator, er benötigt also keinen externen Taktgenerator. Ich benutze diesen Chip schon längerer Zeit und kann ihn nur absolut empfehlen. Bisher ist mir keine bessere Inkarnation eines Multichannel-LED-PWM-Treibers über den Weg gelaufen.


    Die von der ganzen Architektur her TI-eigene TLC5940-Familie (wozu auch der TLC5947 gehört) hat mich hingegen nie wirklich überteugen können. Diese Chips benötigen alle eine externe GS-Clock (GrayScale-Clock) für ihren internen PWM-Counter. Darüber hinaus machen sie nicht mal ihre PWM-Zyklen vollkommen selbständig, auch wenn die GS-Clock durchgehend die Takte vorgibt. Nein, man muss jeweils nach der je nach PWM-Bittiefe maximalen Anzahl GS-Clock-Pulse den Blank-Eingang pulsen, um den Zähler zu resetten und einen weiteren PWM-Zyklus einzuleiten. Es gibt aber nicht mal einen Ausgang am Chip, der anzeigen würde, wann der Zähler das Ende eines PWM-Zyklus (im Falle von 12 Bit also 4095) erreicht hat. Man muss also die genereierten GS-Clock-Pulse im µC mitzählen. Darüber hinaus muss man darauf achten, dass man alle Daten möglichst während eines laufenden Zyklus seriell in die Chips schiebt, um dann während des Blank-Pulses auch den Latch zu betätigen, weil sonst möglicherweise ein fehlerhafter PWM-Zyklus resultieren würde. Also bitte, wenn ich so viele Dinge unter Kontrolle haben muss, dann brauche ich ehrlich gesagt keinen externen Chip dafür. Da kann ich ja auch gleich bei der Soft-PWM im µC bleiben.
    Naja, wie man sieht, bin ich absolut kein Fan der TI-Architektur. Vielleicht ist es aber auch ne ganz persönliche Aversion ;) , andere hier könnten anders denken und sich durchaus mit den Eigenheiten der Ansteuerung wohl fühlen :D .


    Gruss
    Neni

  • Ein Fall von fundiertem Halbwissen :-P (nur Spaß nicht ernst nehmen)
    Schau ma ins Datenblatt vom 5947, da is nix mit GS Clock... nicht mal mehr nen Pin dafür =)
    Und dann schau weiter in diverse Foren und schau dir ma Codebeispiele dafür an =)


    Aber ich weis was du meinst... sowas wie den 5940, das ist wirklich nichts ;-)

  • Ah, OK, dann habe ich das Datenblatt wohl falsch verstanden - da heisst es beim TLC5947 "interner Oszillator mit 4 MHz", es gibt auch keinen Eingang für einen externen Takt... und es ist auch nicht die Rede davon, dass man den PWM-Zyklus immer wieder neu starten muss...?!?


    wenn ich das richtig verstehe, kommt bei 4 Mhz und 4.096 PWM-Stufen (12 Bit) ja ne PWM-Frequenz von ca. 10 kHz raus - das würde mir auch entgegenkommen, bei 97 kHz müsste man schon noch mehr Sorgfalt auf das Layout und Leitungslängen etc. legen (wie eben bei Deinem Wall-Panel) als bei 10 kHz...?


    aber was mich stutzig macht, ist nun das:


    "XLAT: The data in the grayscale shift register are moved to the grayscale data latch with a low-to-high transition on this pin. When the XLAT rising edge is input, all constant current outputs are forced off until the next grayscale display period. The grayscale counter is not reset to zero with a rising edge of XLAT."


    d.H. also, wenn ich die Daten übernehme, unterbricht er den aktuellen PWM-Zyklus...? - das wäre natürlich nicht gut, würde bei laufender Aktualisierung (25-40 fps geplant) ja flackern verursachen... wohl deshalb steht da auch "for static displays", wenn der Inhalt nur ab&zu geändert wird, macht das ja nix...


    oder meinst Du, bei ca. 10 kHz PWM-Frequenz fällt das nicht auf - wäre 25-40x in der Sekunde ein "Aussetzer" für 100 µs, das sieht doch kein Mensch, oder...? - so wie im Kino, da macht der Shutter vom Projektor ja auch mit dieser Frequenz regelmäßig "schwarz"...


    der TLC5947 wäre für mich halt interessant wegen 24 mal 12 Bit - 16 x 8 Bit kann ich ja auch leicht per SW-PWM machen, *da* brauche ich dann keinen extra Treiber... ;)


    EDIT: bzw. eben auch für größere Sachen - die kann man ja daisy-chainen, also für mich ideal z.b. für ne Matrix da 2-8 hintereinander zu hängen, bei 25 fps Aktualisierung (reicht mir, wie bei der Glotze) reichen ja (bei 8 TLC5947) ca. 60 kBit/s auf der Bitbang-Leitung, das sollte ja wirklich kein Problem sein...?

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    Einmal editiert, zuletzt von Pesi ()

  • Pesi:
    uups, ja, sorry, der TLC5947 ist egentlich der Einzige in der ganzen TLC5940-Familie mit internem Oszi. Hab den sogar mal selbst als für mich einzig sinnvollen Vertreter der TLC5940-Familie erwähnt gehabt, aber natürlich wieder vergessen, bzw. war mir jetzt die Nummer nicht gleich aufgefallen ;) . Die PWM-Frequenz bei 4 MHz Zählertakt und 12-Bit-PWM-Auflösung ist übrigens eher bei 1 kHz als bei 10 kHz ;) . Das Problem mit der XLAT-Asynchronität bleibt natürlich bestehen. Deshalb wird ja auch im Datenblatt empfohlen, Blank während des XLAT-Pulses auf Low (oder High, weiss ich jetzt nicht mehr so genau) zu halten, damit der Zähler geresettet wird. Damit kann gleich nach dem Einladen der neuen Daten auch ein neuer, korrekter Zyklus beginnen. Der letzte Zyklus mit den alten Daten wurde dann zwar möglicherweise (da asynchron) vorzeitig unterbrochen, aber wenigstens sind die Ausgänge nicht für eine längere Zeit (maximal ein Zyklus lang) ausgeschaltet. Die Zyklus-Unterbrechung kann sich natürlich bei sehr schnellen, dynamischen PWM-Wertewechseln bei einer PWM-Freq von 'nur' ca. 1 kHz negativ auf die PWM-Ausgabe auswirken.
    Beim TLC59116 mit seiner PWM von fast 100 kHz können eben auch bei sehr schnellen und dynamischen Wertewechseln meist noch viele korrekte PWM-Zyklen während der Gültigkeitsdauer eines Wertes durchlaufen werden, bevor dann jeweils die mit den PWM-Zyklen auch hier asynchrone Übernahme der neuen Werte erfolgt. Auch wenn die Werte jede ms neu geladen werden würden (was man kaum haben wird, weil's ja 1000 fps bedeuten würde), hat man praktisch nur einen falschen Zyklus auf 99 korrekte. Das ist dann kaum merkbar. Der Nachteil der hohen PWM-Frequenz ist allerdings die Notwendigkeit eines sorgfältigen Layoutes bzw. praktisch die Unmöglichkeit, den Treiber weit weg von den LEDs zu platzieren (mit Kabeln verbinden etc.).


    @Domi:
    Die TI-Tabelle ist ein ziemlich schlechter Berater, da hat's ziemlich viele Fehler drin. Man sollte sich bei TI generell nur an die Datenblätter halten. Beide TLC59116 haben PWM-Dimming und kein analoges. Der F-Typ hat einfach anstatt der Konstantstromausgänge Open-Drain-Ausgänge.


    Gruss
    Neni

  • Hmm nicht lieferbar? Komisch, den F-Typ habe ich schon seit gut 3 Wochen hier bei mir liegen. Was die Unterschiede angeht, so kann der F 20mA mehr Strom als der ohne F 100mA zu 120mA. Allerdings hat der F keine KSQ mehr eingebaut. Hier braucht jede LED wieder einen Vorwiderstand, wohingegen bei dem ohne F über einen Widerstand der Konstantstrom für alle Ausgänge gleichzeitig eingestellt werden konnte. Ist halt eine Frage der Anwendung, was genau man braucht. Hat man nur LEDs, die mit dem selben Strom betrieben werden nimmt man den TLC59116. Hat man hingegen verschiedene LEDs mit unterschiedlichen Strömen braucht man den mit TLC59116F.

  • Sooooo...
    Ihr seit alle zu schnell für mich. Bin leider gerade auf Arbeit und kann nicht alles so gründlich lesen.
    Aber ich dene für die meisten Anwendungen ist doch der TLC59116 eher geeignet als der F


    An die Person die auf Sampleswartet und sagt wenn es zeitlich reicht bestellt er mit.
    Wir sind ja erst bei der Interessensfrage also wird siche rnoch der ein oder andere Tag vergehen.


    So und einer der den 5947 so gut findet weil daisy chaineable sind
    dem sie noch gesagt es können meines Wissenstandes nach bist zu 14 I2C TLCs also der TLC59116 an einem I2C Bus betrieben werden.


    Also bei beiden Varianten gibt es die Möglichkeit mehrere Chips an einem Controller anzuschliesen.


    Greetz =)

  • Breaktoutboards kann ich dir selber fertigen bei Bedarf
    Halt in Homemade Quali (was nich tunbedingt schlecht ist =)
    Pins auf 2,54mm RM
    Wenn mehrere Interesse daran hätten kann man sicher auch im PCB Pool nach nach Preisen nachfragen =)

  • So und einer der den 5947 so gut findet weil daisy chaineable sind
    dem sie noch gesagt (...)

    Naja, ich habe ja nicht gesagt, dass man von den anderen nicht auch mehrere an einen µC hängen kann - mir gefällt bei dem halt so gut, dass man ihn wie ein ganz normales Schieberegister anspricht... und dass nicht aus diesem Grund, sondern wegen den 12 Bit nur der für mich wirklich interessant ist...


    werde mir jetzt auch erst mal Samples ordern, mal sehen ob das hinhaut, habe sowas noch nie gemacht... ;)


    Die PWM-Frequenz bei 4 MHz Zählertakt und 12-Bit-PWM-Auflösung ist übrigens eher bei 1 kHz als bei 10 kHz ;) .

    Upps, vertan bei der Kommastelle - da waren so viele 9er bei 4.000.000 / 4.096 ;) - aber noch besser, ich brauche dann eh' relativ niedrige Frequenz wegen relativ langen Leitungen...


    und wegen dem Update-Problem: werde einfach mal gucken, ob das dann so funktioniert - auch wenn es hier (25 fps) dann ein "gestörter" PWM-Zyklus pro ca. 39 "richtige" ist (hoffentlich nicht schon wieder verrechnet...), letztlich bricht 25x pro Sekunde die Helligkeit kurz ein und geht nach max. 1 ms wieder auf den "Normalwert" - ob man das wirklich sieht...?

    It's only light - but we like it!


    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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  • Ja... war ja nur ein nett gemeinter Hinweis, das es mit den anderen auch geht bevor es noch zu einem Missverständnis kommt.
    Also die TLC Chips wurden schon für x LED Projekte eingesetzt und ich hab noch nie sichtbare Einbusen gesehen.


    Wegen Samples ich hatte meine von TI nach 3 Tagen im Kasten.
    Und das mit Angaben Privat und Zero Abnahme in Zukunft.


    Die gezeigten Breackouts sind mir zu teuer ich mach se mir selber :-P


    Greetz

  • An die Person die auf Sampleswartet und sagt wenn es zeitlich reicht bestellt er mit.
    Wir sind ja erst bei der Interessensfrage also wird siche rnoch der ein oder andere Tag vergehen.

    werde mir jetzt auch erst mal Samples ordern

    Ich hab vorhin (22:00 Uhr) schon die "Order Status Notification" mit der FedEx-Tracking-Nr. erhalten. Die Jungs bei TI und FedEx sind da echt schnell, beim letzten mal hats auch keine zwei Tage gedauert aus den USA: http://crap.dgoersch.info/ls/FedEx-Tracking.pdf