Beiträge von Tex

    Wenn du die Möglichkeit hast, probiers einfach mal aus. Würde mich auch interessieren.

    Rein rechnerisch ergeben sich rund 0,5 mA je LED. In diesem Bereich halte ich sichtbare Helligkeitsunterschiede für möglich, das wäre aber schon kein Zeichen für Qualität bei der Auswahl der LEDs bei der Bestückung mehr.

    Sollte sich was ergeben bitte mit Foto. Da CCDs der Kameras im Gegensatz zum Auge linear arbeiten, sind Fotos hierbei ohnehin aussagekräftiger.

    1. Du hast im oben zitierten Beispiel noch von 4 Modulen gesprochen - müsste die Vorwärtsspannung dann nicht 80 V sein (4x 19,82V)?

    Ich müsste also für das erste Szenario einen Treiber finden, der einen Spannungsbereich hat, der diese 80V abdeckt und ca. 0,750 A liefert, richtig?
    (Auch mit der Erkenntnis, dass das dann zu hell ist).

    Das ist richtig. Der vorher von dir zitierte Satz mit den 40 V hat sich nicht auf die 4 Module bezogen.


    2. Habe ich es richtig verstanden: können variabel mit unterschiedlichen A betrieben werden, typisch mit 1400mA, mindestens jedoch mit 350mA.

    Du hast 700mA gewählt, weil vermutlich ausreichend von der Helligkeit und auch besser für die Wärmeentwicklung/Lebensdauer der LEDs?

    Teilweise richtig. Die auf der Produktseite angegebenen Ströme sind einfach nur Standardwerte, bei denen die optischen und elektrischen Parameter bestimmt wurden. 2100 mA ist der zulässige oberste Grenzwert bei optimaler Kühlung. Betrieb bei 2100 mA würde ich aber nicht empfehlen.

    Ich habe selbst ein solches Modul auf einem 50 cm langen CoverLine-Profil in Betrieb. Bei 1050 mA erreicht der Kühlkörper eine Temperatur von 48°C. Auf diesem Profil sollte auch ein Betrieb mit 1400 mA möglich sein.

    Die 700 mA habe ich gewählt, weil dafür eine Kühlung mit einem Aluminium-U-Profil reichen würde.

    Nach unten hin gibt es keinen Grenzwert. Du könntest das Modul auch mit 50 mA problemlos betreiben. Es ist dann nur entsprechend dunkler.

    3. Kann bei 350mA immer noch von 5-100% runtergeregelt werden? Oder geht dass dann nicht mehr?

    Der Regelbereich einer KSQ ist ausschließlich von der KSQ selbst abhängig. Den Bereich findest du im Datenblatt der KSQ. Übliche Bereiche sind 5% bis 100% bei besseren KSQs und 10% bis 100% bei einfacheren (preisgünstigeren) KSQs. Der Strom hat damit nichts zu tun.


    4. Und so wie ich es verstanden habe, wird es schwer bis unmöglich sein, einen Treiber zu finden, der z.B. 0,35A liefert und eine Spannung im Bereich von 80V liefert, korrekt? So habe ich das aus späteren Posts von dir/euch herausgelesen.

    Unmöglich ist es nicht, es gibt nur nicht viele Typen mit diesen Eigenschaften, insbesondere wenn eine Dimmung mit Poti gewünscht ist. Das LCM-60 gehört zu diesen seltenen Typen.

    5. Deshalb also der Weg die Parallelschaltung - um vor allem Kosten beim Netzteil zu sparen (+ Wegfall Kühlgehäuse), korrekt?

    Ebenso wenig Lumen könnte ich auch mit 0,7A Netzteil + Drehpoti erzielen, jedoch zu erheblich höheren Kosten (Netzteil). Der Stromverbrauch wiederum wäre vermutlich annähernd gleich. Ist auch diese Annahme richtig?


    6. Zur Spannung: Wenn die gewünschte Spannung 80V ist (Beispiel: 4 Module parallel), dann muss das Netzteil diesen Bereich abdecken + Reserve.

    Hier liegt offensichtlich ein grundsätzliches Verständnisproblem vor.


    Bei einer Reihenschaltung erfolgt die Verdrahtung wie folgt:

    - KSQ Plus an Modul 1 Plus

    - Modul 1 Minus an Modul 2 Plus

    - Modul 2 Minus an Modul 3 Plus

    - Modul 3 Minus an Modul 4 Plus

    - Modul 4 Minus an KSQ Minus

    Hierbei addieren sich die Spannungen der 4 Module, bei je 20 V ergeben sich also 80 V.

    Durch alle 4 Module fließt der gleiche Strom, also der Strom, den die KSQ liefert.


    Bei einer Parallelschaltung erfolgt diese Verdrahtung:

    - KSQ Plus an Modul 1 Plus, Modul 2 Plus, Modul 3 Plus und Modul 4 Plus

    - KSQ Minus an Modul 1 Minus, Modul 2 Minus, Modul 3 Minus und Modul 4 Minus.

    Bei dieser Parallelschaltung addieren sich die Spannungen der Module NICHT! Die Vorwärtsspannung der Parallelschaltung beträgt hier also 20 V, d.h. die KSQ muss nur die 20 V liefern können.

    Dafür teilt sich aber der Ausgangsstrom der KSQ auf die 4 Module auf, im Idealfall gleichmäßig. Bei einem Ausgangsstrom von 1050 mA fließt also durch jedes Modul ein Viertel des Stroms, nämlich 262,5 mA.


    Die Leistungsaufnahme der LED-Schaltungen ergibt sich ganz einfach aus dem Produkt des Ausgangsstroms der KSQ und der Spannung, die die KSQ liefern muss.

    Bei dem allerersten Beispiel (80 V und 700 mA) wären es also 0,7 A * 80 V = 56 W.

    In obigem Beispiel (20V und 1050 mA) also 1,05 A * 20 V = 21 W.


    Für die Leistungsaufnahme der kompltten Schaltung muss dann nur noch der Wirkungsgrad der KSQ einbezogen werden. Bei obigem Beispiel von 56 W und einem angenommenen Wirkungsgrad von 90% ergeben sich damit 56 W / 0,9 = 62 W. Die zusätzlichen 6 W werden als Wärme in der KSQ freigesetzt.


    Die Leistungsaufnahme der einzelnen Module errechnen sich einfach aus Vorwärtsspannung und Strom, der durch das Modul fließt.

    Bei obiger Reihenschaltung sind dies 20 V * 0,7 A = 14 W.

    Bei der Parallelschaltung sind es 20 V * 0,2625 A = 5,25 W.


    7. Zur Leistung: Wenn die Module 56 Watt ziehen, dann muss das Netzteil diese Leistung abdecken (+Reserve), die Leistung vom Netzteil kann aber auch weitaus höher sein, richtig? Sollte ich daher nur ein Modul testweise an ein starkes Netzteil anschließen, kann nichts passieren.

    Jain!

    Wenn du dich für die Parallelschaltung entschließt und nur eines der 4 Module anschließt, fließt der komplette Strom durch dieses eine Modul. In obigem Beispiel wäre das dann die 4fache Leistung, also 21 W statt 5,25 W. Ohne Kühlung macht das Modul das nicht lange mit.

    Habe die Bestellung ausgelöst und werde die Parallelschaltung mit folgendem Netzteil vornehmen:


    Netzteil MeanWell LCM-60 -

    Naja, wenn es vorhanden ist, kannst du es auch nehmen.

    Mit dieser KSQ (LCM-60) kannst du sowohl die Reihenschaltung als auch die Parallelschaltung realisieren. Die KSQ hat einen extrem großen Ausgangsspannungsbereich.

    Bei den (über DIP-Schalter) wählbaren möglichen Strömen sind die Einstellungen 500 mA, 600 mA und 700 mA für die Reihenschaltung geeignet.

    Die Einstellungen 900 mA, 1050 mA und 1400 mA funktionieren nur mit Parallelschaltung.


    Empfehlen würde ich bei dieser KSQ die Reihenschaltung und eine Stromeinstellung von 500 mA.

    Vorteile: bei einer Leistung von 80 V * 0,5 A = 40 W lastest du die KSQ immerhin zu 66% aus. Außerdem ist die Verdrahtung wesentlich einfacher als bei der Parallelschaltung.


    Allerdings setzt jedes LED-Modul dann maximal 10 W um. Hier würde ich eine Minimalkühlung empfehlen. Du solltest also in die Nut deines Holzprofils noch ein Alu-U-Profil aus dem Baumarkt einlassen. Die Abmessungen hängen dabei vom vorhandenen Platz ab. 30 mm Breite und 20 mm Höhe wäre gut, aber wie gesagt hängt das vom vorhandenen Platz ab.

    Die LED-Module dann unbedingt mit den zu Beginn verlinkten Wärmeleitpads anbringen!

    Zur Abwechslung einfach mal unnütze Prinzipen über den Haufen werfen.

    Es gibt tatsächlich Menschen, die empfindlich auf PWM-Dimmung reagieren, das ist nachgewiesen.

    Ich mag PWM auch nicht, auch wenn es mir persönlich keine Probleme bereitet. Besonders relativ niederfrequente PWM-Signale erzeugen einen deutlichen Stroboskopeffekt - besonders bei niedrig eingestellten Helligkeiten, also wenn die Anzeit deutlich kürzer als die Auszeit ist.

    Ein 24 V Netzteil mit nachgeschalteten Niederspannungs-KSQs ist jetzt aber wirklich die unwirtschaftlichste Lösung.

    Ich denke, es wird ohnehin auf eine Parallelschaltung der Module hinauslaufen.

    6800 Lumen wäre wirklich etwas überdimensioniert. :)


    Und nicht vergessen: PWM kommt nicht in Frage - siehe Eingangspost.


    Über die Tatsache, dass es keine KSQs mit niedriger Leistung und hoher Ausgangsspannung gibt habe ich übrigens selbst schon mehrfach geflucht. Dafür hätte ich selbst schon die eine oder andere Anwendung gehabt.

    Bezüglich der möglichen Probleme bei elpro gebe ich dir natürlich vollkommen recht. Angemeldet hatte ich mich damals (vor ca. 10 Jahren) dort, weil dies der einzige Anbieter war, der die komplette Serie der MechaTronix Kühlkörper für COB-Module angeboten hat. Passende KSQs und anderes Material dort gleich mit zu bestellen hat sich da natürlich angeboten. Probleme mit den Bestellungen hab ich nie gehabt, ist aber natürlich nicht auszuschließen.


    Auf dem Bridgelux-Streifen sind doch eh schon 7 Segmente mit je 14 parallelen LEDs in Reih geschaltet. Um eine weitere Parallelschaltung braucht man sich dann wahrlich keinen Kopf mehr zu machen.

    Gebe ich dir weitgehend recht, ich erwarte da auch keine Probleme. Allerdings werden solche Streifen bei der Produktion mit LEDs der gleichen Charge bestückt. Innerhalb einer Charge betragen die Abweichungen normalerweise weniger als 5 mV. Damals hatte ich mal eine Messreihe an 200 LEDs von Nichia aufgenommen. 5 mV war da schon eher ein Ausreisser.

    Bei unterschiedlichen Chargen sieht das aber schon anders aus. Da kann die eine Charge durchaus bei 2,95V ± 5 mV liegen, eine andere aber bei 3,1V ± 5 mV liegen. Das führt dann unweigerlich auch zu unterschiedlichen Vorwärtsspannungen der Module.

    Ist aber recht unwahrscheinlich, dass das gravierende Auswirkungen hat, zumal die Streifen ja auch massiv unterbestromt werden und LEDs einen negativen Temperaturkoeffizienten haben.


    Klemen müsste nicht verbotswidrig an an ein HLG oder ELG 'nen Netzstecker dranpfuschen und

    Das dranpfuschen sei jetzt mal so dahin gestellt. :)

    Bestellst du einen Elektriker, wenn du eine Glühbirne wechselst? ;)

    er bleibt ausgangsseitig im Bereich der Schutzkleinspannung.

    Bleibt er mit dem LPF-24D-24 ohnehin. Selbst bei den 80 V bei Reihenschaltung bist du noch im Bereich der PELV durch die galvanische Trennung von Erde. Um dort einen eventuellen Stromschlag zu bekommen, müssten beide Anschlüsse der KSQ gleichzeitig berührt werden. Bei einem Abstand von 2 Metern schon ein recht schwieriges Unterfangen.

    Ob man das jetzt auch mit einem schwächeren Treiber erzielen kann, müsstet ihr mir noch beantworten :)

    Das würde schon gehen, ist aber etwas komplizierter. KSQs mit kleiner Leistung und gleichzeitig hoher Ausgangsspannung sind mir nicht bekannt. Eine Reihenschaltung der Module ist dann nicht mehr möglich.

    Die Module müssten dann parallel geschaltet werden, d.h. es müssen bei jedem Modul die Leitungen für Anode und Kathode herausgeführt werden und die 4 Anodenleitungen sowie die 4 Kathodenleitungen miteinander verbunden werden (verlötet oder per Klemme).


    Als Treiber könntest du dann das LPF-25D-24 nehmen. Das ist eine KSQ mit einem Strom von 1050 mA und einem Ausgangsspannungsbereich von 13,2-24 V.

    Der Strom teilt sich dann auf die Module auf, jedes Modul wird dann mit 262 mA bestromt. Das ergibt dann 2400 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von ca. 24 W.

    Die Leistung je LED ist dann auch so niedrig (0,052 W), dass du die Module problemlos ohne Kühlung betreiben kannst.


    Normalerweise sollte man aufgrund der Toleranzen in den Vorwärtsspannungen der LEDs eine Parallelschaltung vermeiden. Sollte aber funktionieren und Helligkeitsunterschiede bis ca. 10% sind mit dem Auge nicht wahrnehmbar.

    Bei der Bestellung kannst du wenn möglich angeben, dass die 4 Module aus der gleichen Charge, also der gleichen Produktionsserie stammen sollten. In diesem Fall sind die Spannungstoleranzen minimal.


    Nachtrag:

    Beim dimmen wird es zu einer leichten Änderung der Farbtemperatur kommen, das wirst du aber weder mit bloßem Auge wahrnehmen noch beeinflusst es die Lichtqualität.

    Zu 1: Die Firma elpro interessiert sich für diesen Hinweis nicht im geringsten. Einfach beim Anmelden unter "Firmenname" 3 beliebige Grossbuchstaben eingeben, eine Steuernummer wird nicht verlangt. Ich hab dort schon mehr als ein dutzend mal bestellt - keine Probleme.


    Zu 2: Ich hab bei elpro einfach nach einer KSQ gesucht, die bei 700 mA mit ihrem Ausgangsspannungsbereich die 80 V Vorwärtsspannung sicher abdeckt (vor allem nach unten, da bei Dimmung auf unter 10% die Vorwärtsspannung deutlich kleiner wird).

    Sucht man intensiver, findet man z.B. auch das HLG-60H-C700B, das ebenfalls geeignet ist. Bei elpro hab ich dieses einfach übersehen. ;)

    Ganz generell: wie erfolgt die Auswahl des Netzteils für Konstantstrommodule im Unterschied zu Konstantspannungsmodulen?

    Kriterium #1 ist zunächst der gewünschte Strom. Der ergibt sich aus den Daten des LED-Moduls und deinen Helligkeitsanforderungen.

    Kriterium #2 ist der Spannungsbereich der KSQ. Die Vorwärtsspannung des/der LED-Modul(e) muss innerhalb dieses Spannungsbereichs liegen.

    Beispiel: deine Module haben beim gewünschten Strom eine Vorwärsspannung von 40 V. Eine KSQ mit einem Spannungsbereich von z.B. 32-54 V wäre hier geeignet.


    Welcher Stromverbrauch ist bei oben angeführter Konfiguration zu erwarten?

    Bei 700 mA haben obige Module eine Leistungsaufnahme von je rund 14 W. Bei 4 Modulen also 56 W. Hinzu kommen die Verluste der KSQ, die sich aus dem Wirkungsgrad der KSQ ergeben. Obige KSQ hat einen Wirkungsgrad von 91%, Gesamtleistungsaufnahme wäre also 56W/0,91 = 61,5 W.

    Und verringert sich dieser bei gedimmter Leistung oder nicht?

    Ja, natürlich. Allerdings verringert sich der Wirkungsgrad der KSQ mit abnehmender Leistung. Bei Dimmung auf 50% beträgt der Wirkungsgrad noch 90%, die Leistungsaufnahme liegt also bei ca. 31 W. Bei 10% beträgt der Wirkungsgrad nur noch 78%, die Leistungsaufnahme also 5,6W/0,78 = 7,2 W.


    Alle notwendigen Daten kannst du der Produktseite des LED-Moduls und dem Datenblatt der KSQ entnehmen.

    Der extrem hohe Wirkungsgrad der verlinkten KSQ war übrigens auch ein Grund, warum ich sie ausgewählt habe.


    Ich sollte aber noch erwähnen, dass obige Konfiguration einen sehr hohen Lichtstrom erzeugt. Zum Vergleich: eine 100W Glühbirne erzeugt ca. 1400 Lumen. 6800 Lumen entspricht also mehr als vier 100W Glühbirnen (fast 5). Hinzu kommt noch, dass LEDs einen Abstrahlwinkel von ca. 120° haben, Glühbirnen aber fast 360°. Die Beleuchtung der Arbeitsplatte wäre also so hell, dass du problemlos einer Katze den Blinddarm entfernen könntest. 😂


    Hier noch ein Beispiel für eine andere Zusammenstellung:

    Angenommen du nimmst nur 2 der obigen LED-Module und willst sie auch mit ca. 700 mA betreiben. Bei Reihenschaltung ergibt sich eine Vorwärtsspannung von ca. 40 V, eine LED-Leistung von 28W und ein Lichtstrom von 3400 Lumen.

    Zur Auswahl der KSQ nimmt man am einfachsten die erforderliche Leistung (gerundet 30 W) und entweder Strom oder Spannung. Auf der Seite von elpro sucht man jetzt in der Liste links nach passenden Netzteilen:

    Hier muss man jetzt wissen, dass die meisten dimmbaren Meanwell-KSQs per PWM, 1-10 V und mit 100kOhm-Poti dimmbar sind. Andere Hersteller bieten meist nur 1-10V und PWM an.

    Das erste in der Nähe der Anforderungen lieferbare Netzteil wäre die LPF-25D-Serie (Konstantstrom, dimmbar). Ruft man jetzt das Datenblatt dieser Serie auf sieht man, dass das LPF-25D-42 vom Spannungsbereich her passen würde:

    Allerdings beträgt der Konstantstrom dann - passend zur kleineren Leistung - nur 600 mA. Der Lichtstrom beträgt dann 2120 Lumen. Mit knapp 25€ netto eine recht günstige Lösung. Selbstverständlich kann man mit der Typenbezeichnung LPF-25D-42 auch einen anderen Anbieter suchen. Elpro bietet sich aber für eine Suche nach dem passenden Netzteil an.


    Scrollt man in der Liste weiter nach unten, findet man zwar in den Leistungsklassen 30W und 35 W noch dimmbare KSQs, aber keine, die mit einem Poti dimmbar wären.

    Die nächste passende KSQ wäre die HLG-40H-Serie:

    CV und CC steht hier für Constant Current und Constant Voltage - das Netzteil kann also in beiden Betriebsarten verwendet werden.

    Jetzt folgt ein Blick ins Datenblatt:

    Die erste passende KSQ wäre die HLG-40H-42B. Allerdings beträgt der Strom hier 960mA. Mit 750mA kommt die HLG-40H-54B dem gewünschten Strom am nächsten. Auch der Spannungsbereich passt.


    Die Module müssen aber auf jeden Fall zur Kühlung in einem LED-Profil aus Aluminium montiert werden.

    Zur Montage empfiehlt sich ein passendes Wärmeleitklebepad.

    Das bei LED-Tech angebotene CoverLine-Profil wäre für den Betrieb mit 960 mA mehr als ausreichend. Für die 750mA reichen aber auch einfachere Profile - nur darauf achten, dass sie für eine Streifenbreite von 16 mm ausgelegt sind.


    Suchst du bei anderen Anbietern nach der HLG-40H-54B musst du unbedingt darauf achten, dass in der Typenbezeichnung das "B" am Ende steht - nur diese KSQ ist mit Poti dimmbar.


    Viel Spaß beim basteln!

    Die verlinkten Strips werden mit 24V Gleichspannung betrieben. Daher ist ohne großen Aufwand nur PWM-Dimmung möglich.

    Was du benötigst sind Module, die mit Konstantstrom betrieben werden.

    Sehr gut sind diese hier:

    Bridgelux Thrive

    4 Stück davon in Reihe geschaltet ergeben 2m und könnten z.B. mit dieser Konstantstromquelle betrieben werden:

    HCGC-100-700B

    Diese KSQ kann mit einem einfachen 100k Ohm Potentiometer zwischen 100% und 5% gedimmt werden.

    Der Lichtstrom könnte in diesem Fall zwischen 6800 und 340 Lumen eingestellt werden.

    Wie wäre es zunächst mal mit einem vernünftigen Datenblatt?

    Die Beschreibung 3V/50mA sagt erstmal gar nichts aus - und das solltet ihr eigentlich wissen.


    Ist ein Vorwiderstand integriert oder muss man selbst für eine Strombegrenzung sorgen?

    Welche Toleranzen gelten?

    Betrieb an Batterien möglich (2x frische AA haben gerne mal 3,2 bis 3,3V)?

    Usw. usw.

    Ein Ausfall bei Erstinbetriebnahme kann verschiedene Gründe haben (u.a. Produktionsfehler, Transportschaden etc.) und ist extrem selten, kann aber schon mal passieren - unabhängig vom Hersteller und Gerät.

    So ein Ausfall hat aber absolut nichts mit der Beurteilung der Lebensdauer zu tun.