Beiträge von Tex

    @ Stachel:
    "Das du aus China nur Schrott bekommst weil es billiger ist, ist Bullshit."


    Ist es nicht!


    Du musst natürlich unterscheiden, ob die Ware in China von Markenherstellern produziert wird, oder ob chinesische Firmen dahinterstecken.
    Im ersten Fall wird einfach (für uns positiv) die Tatsache ausgenutzt, dass eine Mannstunde in China praktisch nichts kostet. Die Firmen, die dahinter stecken, und ihre Werke nach China auslagern, sorgen selbstverständlich für eine entsprechende Qualitätskontrolle (QS), wie es für den europäischen Markt üblich ist.

    Im zweiten Fall handelt es sich um billige Plagiate, die durch billige Arbeitskräfte ohne jegliche QS mit dem Ziel des maximalen Gewinns ohne Rücksicht auf Arbeitskräfte und Verbraucher hergestellt werden.


    Was glaubst Du, wie sonst Pullover aus China mit einem Warenwert von 16 Cent hier in Deutschland ankommen könnten?

    Hallo, Leute!


    Zunächst einmal: ich bin relativ neu in diesem Forum und finde den allgemeinen Umgangston ausgesprochen erfrischend. Man muss auch mal seine Meinung sagen können; das führt zwangsläufig zu Kontroversen, die sicherlich aber nie böse gemeint sind.
    Rigorose Zensuren wie sie z.B. im "Blauen Forum" an der Tagesordnung sind, halte ich für ein Überbleibsel aus der Kaiserzeit.


    Zum Thema:


    Daniel, ich würde Dir aus eigener Erfahrung raten, die Finger von solchen Billlig-China-Produkten zu lassen. Du bekommst genau das, wofür Du bezahlst: nämlich Schrott.
    Zunächst einmal gibt es bei den technischen Daten - wie hier auch schon anderweitig angemerkt - erhebliche Widersprüche. Die Angaben 100 lm/W und mindestens 800 lm bei 10 W passen schon mal nicht wirklich zusammen. Die Behauptung, eine Leuchte mit 800 lm entspricht einer Halogenlampe mit 90 W ist schlicht und einfach technischer Schwachsinn - bei Chinaprodukten leider allgemein üblich. Als genauso abenteuerlich würde ich den angegebenen CRI-Wert betrachten. Das Problem ist ganz einfach, dass es bezüglich China-Produkten keinerlei nachvollzubare Qualitätskontrolle gibt. Meiner Erfahrung nach erreichen solche Produkte noch nicht einmal die Hälfte dessen, was versprochen wird. Im ZDF wurde vor wenigen Wochen noch ausdrücklich vor dem Kauf von Produkten mit dem Aufdruck "Made in China" gewarnt - und zwar egal, wobei es sich dabei handelt.


    Wenn Du es vernünftig machen willst, hast Du 2 Möglichkeiten:


    1. Selbstbau mit HP-LEDs, das ist allerdings sehr aufwendig und setzt gute Erfahrungen in der Löttechnik voraus.


    2. Geh von den LED-Paneln ab (es sei denn, Du willst für Qualitätsware das 3 - 4 fache bezahlen) und nimm teure, aber bezahlbare Leuchtmittel z.B. von Phillips:
    http://www.amazon.de/Philips-M…TF8&qid=1332343560&sr=8-1


    Diese Leuchtmittel passen in eine E27-Standardfassung, erreichen eine Leuchtstärke, die 60 W-Halogen deutlich überschreiten (ca. 80 W Glühlampe) und sehen auch noch gut aus.

    Warum bin ich nur so vorsichtig, was solche Meldungen betrifft?
    Eine Firma namens "Optogan" stellt LEDs her, die namhafte Firmen wie Samsung, Nichia, Cree etc. in den Schatten stellt?
    Sehr unwahrscheinlich!!!


    Haben wir vielleicht hier wieder einen Chinesen, der versucht in eine Marktlücke zu drängen?
    Dass die Schlitzaugen es nicht unbedingt mit der Realität haben, ist allgemein bekannt.
    Hauptsache Umsatz, koste es was oder wen es wolle.

    Prinzipiell stimme ich Bower1988 zu.


    Seinen Vorschlag, eine NV-KSQ wie die von ihm vorgeschlagene seitens ebay zu erwerben, halte ich allerdings für mindestens sehr abenteuerlich.


    1. Wirkungsgrad von KSQ und Netzteil potenzieren sich damit immer noch. (Ergebnis: 83% x83 % = 69 %)


    2. ebay-Angaben sind selten real, ich ziehe es vor, bei realen Quellen einzukaufen. Die Bucht gehört garantiert nicht dazu.

    Sollte Interesse bestehen:



    Bezüglich OpAmps und deren Grundschaltungen könnte ich das Eine oder Andere beisteuern; war mal Ausbilder u.a. speziell in diesem Bereich.


    Meine Erfahrung:


    Das Verständnisproblem lag meist daran, dass niemand glauben wollte, dass OpAmp-Schaltungen wirklich so einfach zu berechnen waren und dann auch noch funktionierten.


    Mein Vorschlag deshalb: einfach fragen!




    Falls Interesse besteht: ich bin und bleibe hier!




    P.S.: Kenne mich hier noch nicht so aus.


    In welchem Unterforum sollte ich das denn posten?

    Hallo, foex!



    Ich würde Dir empfehlen, Deine Verschaltung noch mal zu überdenken! Ich schließe mich hier dem Post von Juisoo uneingeschränkt an.



    Die Stromeinstellung bei HP-LEDs über Vorwiderstände vorzunehmen, ist grundsätzlich absolut nicht zu empfehlen. Das hat 2 Gründe:


    1. Der Vorwiderstand stellt eine lineare "Regelung" dar, d.h. der Strom, der durch die LEDs fließt, fließt auch durch den Vorwiderstand. Dadurch wird unverhältnismäßig viel Leistung sinnlos in Wärme umgewandelt.
    Bei Deiner Reihenschaltung aus 2 kaltweissen LEDs und dem 18 Ohm Widerstand werden z.B. allein schon 45 % der Leistung dieses Zweigs sinnlos in Wärme umgewandelt. Der Wirkungsgrad in Lumen/Watt
    geht dadurch so sehr in den Keller, das Du (leicht übertrieben ausgedrückt) auch genausogut bei Niedervolt-Halogenlampen bleiben kannst. Anders ausgedrückt: Energieeinsparung praktisch Null!


    Konkret: wenn Deine LEDs eine Effizienz von 100 lm/W haben, drückt die Verwendung des Vorwiderstands die Effizienz bereits auf 55 lm/W. Hinzu kommt noch der Wirkungsgrad des SNT. Wenn ich diesen mal mit 85% ansetze, bist Du bereits bei miesen 47 lm/W.




    2. Die Angabe der Vorwärtsspannung bei HP-LEDs ist nur ein typischer Wert. Wenn Du Dir mal diverse Datenblätter von HP-LEDs anschaust, wirst Du feststellen, dass die tatsächliche Vorwärtsspannung zwischen z.B.
    (abhängig von der LED) zwischen 3 V und 3,5 V liegen kann.


    Bei Deiner Reihenschaltung aus 3 LEDs ergibt sich daraus Folgendes:


    3,3 V x 3 = 9,9 V
    12 V - 9,9 V = 2,1 V
    2,1 V / 0,35 A = 6 Ohm
    nächster Normwert: 6,8 Ohm


    theoretischer Strom: 309 mA



    tatsächliche Vorwärtsspannung: 3 V
    12 V - 3 V x 3 = 3 V
    3 V / 6,8 Ohm = 441 mA



    tatsächliche Vorwärtsspannung: 3,5 V
    12 V - 3,5 V x 3 = 1,5 V
    1,5 V / 6,8 Ohm = 220 mA


    Mit anderen Worten: statt des berechneten Stroms wird sich ein Strom von irgendwo zwischen ca. 200 mA und 500 mA einstellen.



    Fazit: eine halbwegs vorhersehbare Stromeinstellung durch Vorwiderstände ist schlicht und einfach ohne zusätzliche Messungen nicht möglich.



    Die sinnvollere Lösung für Deine Anwendung wäre folgende:


    - schalte alle 5 LEDs in Reihe
    - als Stromversorgung nimmst Du eine 230V-KSQ, z.B. Meanwell LPC-20-350



    Vorteile:


    - der Wirkungsgrad dieser KSQ beträgt 83%, bei einer Effizienz von 100 lm/W der LEDs erreicht Deine Schaltung damit 83 lm/W
    - die KSQ reicht aus, um 2 Spots (also 2 Reihenschaltungen a 5 LEDs zu betreiben (damit also 2 x 5 = 10 LEDs in Reihe)


    - der durch die LEDs fließende Strom ist genau definiert

    Zitat

    Wärend ich weis, das diese OpAmp eigentlich eine Virtuelle Masse brauchen, aber da immer noch nicht 100%ig hinter gestiegen bin.


    Bedeutet diese Aussage, das was ich vermute, dass der LM358, direkt an der Betriebsspannung und am GND der Gesamtschaltung betrieben werden kann, ohne ihm eine Virtuelle Masse zu geben?


    Da hast Du den Begriff "Virtuelle Masse" wohl missverstanden. Du kannst keinem OpAmp eine virtuelle Masse "geben", die stellt sich (wo vorhanden) von selbst ein.




    Schaltest Du z.B. einen OpAmp als invertierenden Verstärker mit symmetrischer Versorgungsspannung und legst den nichtinvertierenden Eingang auf Masse, stellt sich am invertierenden Eingang automatisch ein Potential von 0 V ein.


    D.h. wenn Du mit einem Multimeter zwischen invertierendem Eingang und Masse misst, misst Du 0 V.




    Da der invertierende Eingang aber keine direkte Verbindung zu Masse hat (eine ohmsche Messung zwischen invertierendem Eingang und Masse ergibt - ja nach äußerer Beschaltung - einen relativ hochohmigen Wert), wird dieses Potential von 0 V als "Virtuelle Masse" bezeichnet (virtuell = scheinbar).


    Wenn Du mit dem Multimeter z.B. zwischen positiver Versorgungsspannung und dem invertierenden Eingang misst, wird Dein Multimeter den korrekten Wert für die Versorgungsspannung anzeigen; und das, ohne dass das Multimeter tatsächlich mit der "richtigen" Masse verbunden ist.




    Wenn Du mit der gleichen Schaltung ein Wechselspannungssignal verstärken wolltest und dabei nur mit einfacher Versorgungsspannung arbeiten willst (z.B. +20 V an V+ und Masse an V-), muss der nichtinvertierende Anschluss z.B. über einen Spannungsteiler auf halbe Betriebsspannung (also hier +10 V) gelegt werden. Eingangs- und Ausgangssignal müssen in diesem Fall über Kondensatoren ausgekoppelt werden. Der nichtinvertierende Anschluss stellt sich in diesem Fall automatisch auf ein Potential von +10 V ein. Das funktioniert mit jedem OpAmp!




    Der Ausgang der meisten normalen OpAmps kommt dabei allerdings nicht auf einen Wert von unter +1,5 V bis +2 V.




    Das Besondere an den OpAmps LM324 und LM358 ist ganz einfach, dass der Ausgang auch bei einfacher Versorgungsspannung bis auf 0 V herunterkommt. Damit sind diese OP-Amps auch für analoge Steuer- und Regelkreise mit einfacher Versorgungsspannung geeignet.