Beiträge von HellesLicht

    Es sollen sowohl Akkus als auch normale Batterien genutzt werden können.

    Ich will dir das nicht ausreden, aber es ist bei solch rel. hohen Strömen mit Akkus deutlich besser zu arbeiten.

    Natürlich scheint rein rechnerisch der Wirkungsgrad bei Primärzellen recht schlecht.
    Da kommt aber auch noch ein anderer Aspekt zum tragen, nämlich der Innenwiderstand.
    Bei Akkus ist dieser natürlich sehr klein, weshalb Akkus eben eine fast konstante Spannung haben.
    Normale Primärzellen sind da aber lange nicht so toll. Außer du willst spezielle Zellen für Hochstromanwendungen teuer bezahlen?

    Ich habe hier eben mal den Test gemacht und 4 neue Zellen (Alkaline) mit Leerlaufspannung ca. 1,63V
    in meine Lampe eingesetzt und auf 350mA gestellt.
    Die Zellenspannung war innerhalb von Sekunden unter 1,5V und sinkt innerhalb Minuten weiter ab auf unter 1,45V.
    Damit hast du also schon nach kurzer Zeit nur noch eine Ausgangspannung von ca. 5,5V .
    Dann ist der Wirkungsgrad zur grünen LED mit ca. 3,5V Flußsp. schon über 60%.
    Mit selbst gebastelten Schaltregler wirst du bei den sehr niedrigen Eingangsspannungen aber auch nur über 80% kommen.
    Wenn du Pech hast und die Schaltung nicht optimal hin bekommst können es auch nur 70% sein.
    Dafür hast du eine zusätzliche Dropspannung, welche die Entladeschlußspannung höher setzt.Damit wird die Bilanz noch mal schlechter.

    Fazit für mich wäre: Akkus nehmen und auf zusätzlichen Schnickschnack verzichten.

    Der Verwendungszweck bei Dir ist aber ganz klar die Umsetzung. Eine eigene *Intelligenz* des Boards für komplexere Aufgaben oder gar autarke Sachen ist damit nicht möglich.

    Ja, das war in dem Fall aber auch absolut gewollt. Es sollte ganz ohne uC und extra Softwareentwicklung auskommen.

    Sag, weißt Du noch wo Du das Gehäuse bezogen hast? Das gefällt mir sehr gut!

    Klar, kein Problem. Sind billig und in der transparenten Variante ganz net, weil man Anzeige-LED und Beschriftungen
    innen sehen kann und keine extra Teile oder Bearbeitung dafür braucht.

    Ist von Hammond . Die gibt es auch bei diversen deutschen Distributoren zu kaufen, z.B. R&S, Farnell usw.
    Gruß Uwi

    Hallo,
    hübsch hast du das gemacht und die Nörgelei um angeblich zu viel Wärme, falsche Akkus, fehlende Elektronik usw. ist IMHo völlig überflüssig.
    Man muß nicht immer alles ganz kompliziert, mit sauteurem Zeugs und HighEnd-Mat. machen.
    Hier müssen nur die LED richtig viel Dampf haben und gut isses. Die mechanische Ausführung ist da mal viel interessanter.

    Bei so einem Projekt geht es doch gar nicht darum, ob die Akkus 2h bei voller Last halten oder ob man nach 15Min Blasen
    an den Fingern bekommt, sondern es geht darum, zu zeigen, was möglich ist. Mal bisschen angeben ist muß auch sein!

    Ich habe meine Eigenbau-Lampe (Link1 , Link2 , Link3 ) mit einer richtig guten Optik versehen, die auf große Entfernung noch einen schön
    hellen Lichtfleck macht, so dass man z.B. in der Stadt auf 100m Entfernung Fassaden noch richtig schön beleuchten kann.
    Edliche Leute bezeichneten das schon als "Lichtschwert". Da habe ich aber eine ganz einfache Schaltung zum Dimmen drin.
    Alle Kumpels, wollten auch so eine Lampe haben, weil das doch noch was besonders ist, zumal die personalisiert sind.
    Dabei habe ich auch absichtlich auf Lithum-Akkus verzichtet, weil die doch eher empfindlich sind, etwas mehr kosten und
    auch spezielle Ladetechnik benötigen. Für den 0815-Anwender ist das nix, der breucht einfach und robust.

    Dafür sind die modernen NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung (ready to use) wunderbar geeignet.
    Da ist auch die Reihenschaltung eher unkritisch, weil die Akkus einiges an Überladen vertragen und man
    so alle immer wieder auf gleichen Level bringen kann. Da ich nur 4 Stück drin habe, passen die aber in jedem 0815-Ladegerät.
    Natürlich haben die weniger Kapazität, aber wenn man die Lampe runter dimmt, auf z.B. 50mA ist das
    auch noch für die meisten Zwecke völlig ausreichend und dann halten die Akkus auch 40...50h.

    Aber so einen richtigen "Flakscheinwerfer" mit dem vielfachen an Leistung will ich mir auch noch mal machen.
    Gruß Uwi

    Naja das es mit Batterie betrieben ist muss ich auch wenn es nur paar mW sind öffter die Batterien wechseln oder?

    Das ist eine Randbedingung, die du noch nicht genannt hast.
    Da sehe ich dann auch schwarz, wenn du diverse Elektroniken benutzt, die nicht konsequent auf minimalsten Stromverbrauch getrimmt sind.
    Selbst wenn da nur 1mA Ruhestrom fließt, ist das pro Tag eine ladung von 24mAh. Da sind Primärzellen immer nach paar Wochen leer.
    So was nervt bald und kostet Geld. Akkus kann man nachladen, aber da brauchst du einen Tiefentladeschutz.
    Deshalb entweder wirklich extrem stromsparend arbeiten oder nur mit Schalter ein-/ausschalten.

    Dass es noch paar Sekunden nach leuchtet, ist kein Problem. Da brauchst du keinen speziellen Timer und zusätzlichen
    BE, die eben auch ständig Ruhestrom benötigen. Ein RC-Tiefpass mit einem Transistor oder FET geht da ganz einfach.
    Mit dem Schalter wird ein Kondensator (paar uF) aufgeladen und damit ein Transistor über einen hochohmigen Widertsand
    auf Basis oder Gate gegeben. Bei Verwendung eine Bipolartrans. muß nur die Stromverstärkung sehr hochsein
    -> Darlingtonschaltung.
    Gruß Uwi

    Hallo,
    mein altes Klingelschild aus Plexiglas mit LED-Beleuchtung war nach 15 Jahren in der Sonne vom UV-Licht verschlissen. Das Plexiglas sah nicht mehr schön aus :(

    Da habe ich das jetzt mit einem poliertem Edelstahlgehäuse gemacht und natürlich auch LED als Beleuchtung eingebaut.

    Einen Dämmerungsschalter halte ich aber für völlig überflüssig. Es kann ja auch Tagsüber vor sich hin leuchten.
    Wenn stört es? Bei Sonnenschein wird man allerdings kaum was davon bemerken.
    Die paar 10mW Strom merkst du nicht und die LED sollten bei Betrieb mit moderaten Temp. (genügend Kühlung) trotzdem ewig und 3 Tage halten.

    Als Beleuchtung habe ich blaue SMD-LED genommen und diese auf eine Lochraster-Platine gelötet.
    Das geht auch mit Bastlerwerkzeug problemlos. Die Vorwiderstäne auch in SMD-Technik (z.B. Bauform 1206).
    Die blauen LED sind dafür auch prima, weil die auch super hell sind, selbst mit 10mA LED-Strom.
    Eine Milchglasscheibe vor den verteilt aufgelöteten LED homogenisiert das Licht ganz prima.

    Als Gag habe ich noch paar grüne LED. Die werden anschaltet, wenn man die Klingel drückt.
    Damit wird dann ein Teilsegment des Schildchens beleuchtet, auf dem man an einem Symbol (ein Posthorn) erkennt, dass es eben ein Signal gibt.
    Bei den grünen LED gibt es auch welche, die superhell sind (sogenanntes "verkehrsgrün" ca. 525...540nm).
    Die normalen LED mit ca. 580nm sind eher trübe Funzeln dagegen.

    Das ganze hinter einer kleinen Glasscheibe, die von innen dicht geklebt ist.
    Die Elektronik habe ich noch mit Leiterplattenschutzlack übersprüht, falls doch mal etwas Feuchte rein kommt.
    Wenn es im Haus ist, brauchst du das natürlich nicht machen.
    Gruß Uwi

    Wie groß muss der Kühlkörper sein, wenn ich 4 mit 350mA betreibe? Reicht ein Sternkühlkörper 51x51

    Hallo,
    nein! 4 x 0,35A x 3V = ca. 4,2W für jeden Stern.
    Ich empfehle bei genügend Lüftung eine effektive Kühlfläche von ca. 15-20cm² pro 1W.
    Es kann auch weniger sein, aber je kleiner der Kühlkörper, desto höher die Temp. der LED und umso schneller altern die Chips.

    Entweder du nutzt solsche massiven Kühlkörper oder du schraubst die Sterne auf ein ALU-Blech (Dicke ab. ca. 1,5mm).
    Wenn das Blech von beiden Seiten per Konvektion gekühlt werden kann, dann reich eine Blechfläche von ca. 10cm² pro 1W, weil dann ja beide Seiten kühlen.
    Ansonsten eine noch etwas größere Fläche vorsehen, wenn das Teil auf der Oberseite an eine wärmedämmenden Deckel kommt.
    Gruß Uwi

    Als Stromquelle habe ich einen 9V-Block eingeplant, 1. Frage: Liefert so eine Batterie überhaupt genug Strom für folgende Schaltung?

    Hallo,
    nein, 9V-Block ist für so was überhaupt nicht gut geeignet.
    Die Ladung ist, wie schon geschrieben eher gering. Dazu kommt noch, dass 9V-Blöcke einen recht hohen Innenwiderstand haben.
    Die Spannung fällt bei Primärzellen also kontinuierlich von anfangs über 9V auf am Ende unter 6...7V.

    Anders sieht es bei NiMH-Akkus aus. Die haben einen recht niedrigen Innenwiderstand. Die Ladung ist aber noch geringer.
    Alternativ sind R6-Akkus am billigsten und deutlich leistungsfähiger. Am besten 4 Stück in solch einem Halter .
    Die R6-Zellen lassen sich auch gut mit üblichen Ladegeräten laden.
    Ein Steckernetzteil ist aber allemal zu empfehlen, wenn man irgendwo Steckdose in der Nähe hat.
    Gruß Uwi

    Ich betreibe die Schaltung mit 12 Volt trotzdem werden die sehr heiß. Man kann sie kaum anfassen. Woran kann das liegen?

    Hallo,
    Wie jetzt. Hast du die LED alle einzeln an 12V hängen? Wenn ja, warum machst du das so?

    Entweder du betreibst jeweils ca. 8 rote LED in Reihe oder
    du nutzt als LED-Spannungsversorgung eine sinnvolle Spannung (z.B. 2V...3V)
    Gruß Uwi

    Hallo,
    die Verkappung von normalen LED ist ja ein Kunststoff (Plastik).
    Sofern man nicht zu dicht an den Chip heran bohrt und den dort meist mittig drauf gesetzten Bonddraht beschädigt, passiert da nix.
    Aber dadurch dass man mit dem Faserende recht dicht an den Chip ran geht, bekommt man auch viel Licht in die Faser rein.
    Das Abflachen hatte ich nur vorgeschlagen, damit man überhaupt eine Chance hat, mit einem Bohrer oben auf der LED die Mitte zu treffen.

    Evtl. ist es auch zweckmäßig, dass man das Faserende mit etwas transparentem Fett oder Öl
    (z.B. Siliconfett) an die Stoßfläche in dem Loch abkoppelt, um die Verluste an den Grenzflächen zu reduzieren.


    In die Faser koppelt man Licht ein, wie oben beschrieben.
    Normal wird das Licht in der Faser durch Totalreflektion an den Wandungen bis an andere Ende weiter geleitet.
    Sind in der Fläche aber Störungen, wo also Licht aus tritt, so wird das weiter geleitete Licht natürlich weniger.
    Falls an den Enden noch recht viel raus kommt, hat man dort einen hellen Lichtpunkt.
    Man könnte den auch wieder in die Faser zurückreflektieren um mehr Lichtaustritt an den Störungen längs der Faser zu erreichen.
    Die Faser mit seitlichem Austritt nennt man übrigens auch Seitenlichtstrahler oder Seitenlichtfasern .

    Hallo,
    was für eine Lampe soll das werden, Deckenlampe oder Schreibtisch oder sonst was?

    Ich habe nun die Triple Cree XP-G, weiß, 1480lm

    Verlinke mal, was du da konkret ausgesucht hast.
    Sinnvoll wären 3 LED in Reihe. Da wäre die Spannung über die LED ca. 10,5...11V.
    Die LED solltest du dann besser einzeln auf Träger-Platine kaufen und auf einem Kühlkörper, Kühlblech verteilen.

    und ein 12v 1500Ma als ksq.

    Was nun? Netzteil als Spannungsquelle mit 12V oder KSQ (KSQ = Konstanstromquelle)?
    12V-Netzteil wäre für 3 weiße LED schon ok.

    Zu vernichtende Spannung: 8.4 V
    Der Strom beträgt dann: 1235.29 mA
    Der Vorwiderstand muss folgender Leistung standhalten: 12.6 W

    Das ist so nicht sinnvoll. LED haben vor allem den Vorteil einer hoher Effizienz.
    Von 12V Versorgungsspannung aber nur ca. 3,5V zu nutzen (ca. 30%) und ca. 8,4V zu verheizen (ca. 70%), ist suboptimal.

    Deshalb die LED in Reihe schalten und den Vorwiderstand nur auf die kleinen Restspannung von ca. 1,5V auslegen.
    Dann werden ca. 90% der elektrischen Energie in den LED genutzt und nur 10% gehen im Vorwiderstand verloren (dann reicht ein Widerstand für 2W).
    Solltes du aber tatsächlich eine passende elektronische KSQ als Stromversorgung nutzen wollen, kannst du die Sache mit den Vorwiderständen vergessen.
    Dann regelt die KSQ selber den Strom ein.

    Wie schon geschrieben, mußt du bei der Konstruktion der Lampe auch auf das Wärmemanagment der LED achten.

    Der letzte Link führt bei mir zur Anzeige "Server nicht gefunden"; ich würde diese KSQ aber gerne mal gesehen haben..

    ok, dann hier noch mal.
    Diese Schaltung ist aber weniger auf absolut gleichmäßige Helligkeit getrimmt,
    sondern eben eher zum bedarfsgerechten Abdimmen, um lange Akkulaufzeit zu erreichen.
    Außerdem kann man damit auch gut Ein-/Ausschalten.
    Was die Zuverlässigkeit in allen Lebenslagen angeht,
    so ist IMHO kein Schaltung einfacher und zuverlässiger als ein einfacher Vorwiderstand.

    Reicht der von mir vorgeschlagene IRF 450 N auch noch für 700mA

    Hallo, so spät noch zu gange ?
    Ich denke der reicht vollkommen. Lese das Datenblatt !
    Max. Strom ist 12A. U_ds ist 0,4 Ohm. Bei 0,7A wird der Spannungsabfall also mind. ca. 0,3V sein. Ist also auch ok.
    Mir würde die Bauform nicht gefallen. TO220 ist einfacher mit einem Kühlblech zu applizieren.
    Bei dem großen Gehäuse braucht man allerdings bis ca. 1 W keinen Kühlkörper.

    Wenn du 2 LED parallel treiben willst, dann mache die empfohlenen zusätzlichen Reihenwiderstände so groß,
    dass der FET bei voller Helligkeit max. ca. 1V Spannungsabfall hat.

    Das Gehäuse für die Stromversorgung liesse einen vierten Akku und etwas Elektronik zu, sodass ich 4,8 V zur Verfügung hätte... Die KSQ sollte jedoch hierbei nicht zum Hauptverbraucher mutieren, nicht wahr?!?

    Hallo,
    Mit einem Viererpack-NiMH hast du die Möglichkeit, die Sache sehr einfach zu gestalten.
    Wenn die Akkus voll sind, kann man unter Last mit knapp 1,30V rechnen. Wenn die Akkus fast leer sind, aber noch mit ca. 1,20V
    Dementsprechend ist die Akkuspannung zwischen 4,8V....5,2V.
    Wenn die LED bei Nennstrom ca. 3,5V haben, hast du die Differenz zur Akkuspannung als Regelreserve für eine Stromquellenschaltung.

    Im einfachsten Fall geht das aber auch nur mit Vorwiderstand (z.B. für 700mA ca. 2,2....2,5 Ohm).
    Wenn der Strom bei vollen Akkus(ca. 5,2V) also ca. 700mA sein soll, so fällt er bei fast leeren Akkus (ca. 4,8V) auf ca. 550 mA. Der Unterschied in der Helligkeit ist kaum merklich.
    Der Wirkungsgrad ist dann im Durchschnitt bei ca. 70%. Gegenüber Schaltreglerlösungen mit ca. 85% ist das nicht schlecht.
    und angesichts der Einfachheit und daraus resultierender Zuverlässigkeit ein guter Kompromiss.

    Willst du die Helligkeit variieren, gibt mehrere Möglichkeiten. Einfachste ist das Umschalten bzw. Zuschalten eines höheren Vorwiderstandes.
    Alternativ geht eine sehr einfache KSQ. Bei meiner Taschenlampe nutze ich diese zum Dimmen der Helligkeit: http://KSQ

    Hier wird noch eine weitere KSQ diskutiert: -> weiter unten diese KSQ
    Allerdings müßte diese auf 5V umdimensioniert werden.

    Wenn man die Vorwärtsspannung bzw. den Strom von beiden Reihen misst geht das doch.

    Wie viele Halbleiter haben auch die LED üblicherweise einen negativen TK der Flußspannung (laut Cree Datenblatt ca. -4mV/K) .
    Bei kleiner Unsymetie erwärmt sich der Teil mit höherem Strom etwas mehr und bekommt eine niedrigere Flußspannung.
    Dadurch wird die Unsymetrie größer.

    Außerdem müsste ich sonst 2 Konstantstromquellen verbauen, was ich eigentlich nicht möchte.

    Brauchst du nicht. Es reicht, dass man in jeden Zweig zusätzlich einen kleinen Widerstand einfügt, der paar hundert mV Spannungabfall verursacht.
    Damit erzeugt man eine weniger steile Kennlinie und die beschriebenen Probleme sind deutlich abgeschwächt.

    Hallo,

    bezüglich der Beleuchtung hätte ich eine ganz andere Idee.


    Das mit den LED geht zwar, wurde als Faschingsgag schon vor 25Jahren gesehen.
    Die Verbindung nur mir Garn? Glaube nicht, das dies Leitfähig genug ist ( techn. Daten: 200...300 Ohm / Fuß).Kontaktierung mit dem Garn ??? Alles viel zu kompliziert.
    SMD-LED wären natürlich hübsch, aber auch schwierig zu kontaktieren. Dünne Drähte mußt du da immer irgenwo durchziehen. Die reißen aber auch mal schnell
    oder sie sind dicker und stören oder brechen auch mal.

    Deshalb folgende Idee: Kunststoff-LWL Das hier müßte ein passendes sein: LWL .
    Da kannst du am Ende eine LED innen verdeckt anbringen und die recht robuste Faser durch das Gewebe ziehen.
    Normal ist es natürlich so, dass da nur Licht am Ende rauskommt. Wenn du aber die Faser mit kleinen Störungen/Kerben versiehst, wird an diesen auch Licht austreten.
    Es sollte also möglich sein, mit einer Faser eine ganze Anzahl kleiner Lichtpunke zu erzeugen. Must du mal ausprobieren.
    Es gibt solche LWL mit seitlich austretendem Licht sogar fertig zu kaufen, wo weiß ich aber nicht. Das hat auch einen speziellen Namen.
    Schau mal hier:

    Als Koppelstelle zur LED werden auch solche Teile benutzt: LWL-Fassung Die sind aber sauteuer und eine weiße LED ist da auch nicht drin.
    Deswegen würde ich einfach weiße LED (3mm oder 5mm) nehmen, vorne etwas abflachen und mit einem 1mm Bohrer ein kleinen Loch bis dicht an den Chip bohren.
    Da kommt ein Ende vom LWL rein. Festkleben mit einem transparenten Siliconkleber und Schrumpfschlauch drüber ziehen, fertisch!
    Die Enden der LWL sollte man aber polieren. Geht mit sehr feinem Schleifpapier ganz gut.

    Als Stromversorgung bieten sich Akkus an. z.b. 4xR6 in einem kleinen Pack dazu Vorwiderstände oder eine Stromquellenschaltung (auch dimmbar).

    Gruß Uwi

    Soll heißen, dass ich ein gedimmtes warmes Licht, zudem indirekt für all meine Schubladen haben möchte.
    Gerne auch alle über ein Netzteil, sprich Batterielos.
    Interessant wird es natürich mit dem Kontakt, natürlich sollen die einzelne LEDs nur dann leuchten, wenn die Schubade geöffnet wird.
    Gibt es hier eine unsichtbare Lösung, die hinterher gerne bis 100 Euro kosten darf?

    Hallo,
    - Gedimmtes Licht? Was verstehst du darunter? Normal willst du doch Schublade aufziehen und dann soll Licht angehen, oder?
    Für die Schubladen brauchst du aber sicher kein gewaltiges Licht. Je eine weiße High-Power-LED mit moderatem Strom (z.B. 100mA) wird sicher reichen.
    Die LED kannst du als einem LPL-Stern kaufen. Darüber solltest du eine Abdeckung basteln, damit die LED nicht beschädigt wird.
    Oder willst du LED-Stipes verwenden?
    - Netzteil: Kein Problem. Da würde ich so was für je eine weiße LED pro Lade empfehlen: Steckernetzteil
    Das hat recht viel Leistung, so das es auch die LED trieben kann, wenn viele Schubladen offen stehen.
    Das ist ein Schaltnetzteil mit sehr geringem Ruhestromverbrauch (unter 1W) , so dass es ständig gesteckt bleiben kann, ohne viel Strom zu fressen.
    Bei LED-Streifen mußt du schaunen, welche Spannung die brauchen.
    - Schalter: Da schau mal, ob du so was: Schalter (ist ein Öffner, der würde also die LED ausschalten, wenn er hinten gegen die Rückwand drückt)
    oder einen Mikrotaster Kannst auch mal sehen, was es da sonst noch so gibt, auch bei Conrad.
    Wie der angebracht werden kann, damit er zuverlässig auslöst und nicht irgendwo klemmt oder stört, mußt du mal sehen.

    Zur Helligkeit der LED: Die stellst du am einfachsten einfach per Vorwiderstand ein.
    Das ist hier bei 5V-Versorgung eine einfache aber zuverlässige Lösung. Die weißen LED haben bei 100mA ca. 3,0...3,2V Spannungsabfall.
    Für 100mA brauchst du also ca. 20 Ohm mit mind. 250mW (Leistung der Widerstände besser etwas höher wählen, z.B. 0,5W oder 1W)
    Für "warmes Licht" bei der Auswahl der LED auf Farbtemp. ca. 3000K achten. Ich denke, Neutralweiß mit ca. 4000-5000K wäre auch gut.
    Gruß Uwi

    @ HellesLicht: Vielen Dank für reichlich Tipps, ich werde einige Sachen bei den nächsten Projekten berücksichtigen :)
    Welche LED Ist in deiner Taschenlampe verbaut? Ich schätze mit deiner Optik würde ich Platzprobleme im Gehäuse bekommen.

    Hallo,
    ich habe Cree XR-E LED drin mit ca. 120lm/350mA, kaltweiß (obwohl die keinen so ausgeprägten Blaustich haben).
    Diese nehme ich lieber als die kleineren Bauformen, weil ich verschiedene selbst entwickelte LED-Träger habe und diese rel. große Bauform kann man auch mal zu Hause von Hand löten,
    obwohl ich auch kleinere im Einsatz habe, die dann aber nur noch mit Reflowlötofen vernünftig zu verarbeiten sind.
    Für kleine Schreibtischlampen, Deckenbeleuchtung uw. nehme ich aber natürlich lieber die Warm-Weißen.

    Zu der Optik: Die Linse müßte ja nicht so groß sein. So etwas D30, F30 würde ja auch gehen.
    Dann ist die Abbildung eben etwas größer. Problem ist aber wohl die Beschaffung.