Beiträge von HellesLicht

    Hallo,
    vermutlich sind die LED nur einfach mit Vorwiderständen zur Strombegrenzung versehen.
    Kommst du an die LED ran. Kannst du sehen, was unter der Abdeckblende ist?
    Wie viele Einzel-LED kannst du erkennen und sind da Widerstandswerte neben den LED zu identifizieren?

    Nach den obigen Angaben: Leuchtmittel 27W würde ich annehmen, dass je 4 LED mit ca. 2,75V in Reihe geschaltet sind.
    Das ergäbe eine Flußspannung von ca. 11V und einen Spannungabfall von ca. 1V über den Vorwiderstand.

    Um das Konstrukt zu dimmmen, könnte man am einfachsten die Spannung der Steckernetzteils etwas reduzieren.
    Für einen Elektroniker dürfte es nicht sehr schwierig sein, den Spannungsteiler für die Rückkopplung des Reglers zu finden und diesen zu modifizieren und mit Poti zu ergänzen, so dass die Ausgangsspannung zwischen ca. 10V bis 12V eingestellt werden kann.
    Alternativ kann man eine PWM-Steuerung zwischen NT und Lampe setzen. Da gibt es fertige Module im Internet. Für eine solche Lösung sollten aber die Leitungen hinter der PWM-Steuerung möglichst kurz sein, sonst wird über die Leitung elend viel Störstrahlung abgegeben.
    Ich persönlich würde eine sehr einfache analoge Dimmschaltung dazwischen setzen. Dazu müßte man aber die Vorwiderstände in der Lampe brücken.
    Gruß Helles Licht


    Aber brauche ich bei den LM301ern denn 10-15cm2 pro W Lichtleistung? Oder ist hier Verlustleistung gemeint?


    Hallo,
    Die Fläche bezieht sich auf die Leistungaufnahme der LED.
    Für modernste superhelle LED kann man zwar mit der Fläche noch etwas runter gehen, aber wenn die LED dann doch recht heiß werden, nimmt damit der Wirkungsgrad ab. Man hat dann weniger von dem schönen Wirkungsgrad.
    Gruß Helles Licht


    - Viereckaluprofil 6x6 mm, auf den vier Seiten mit je 1x 3W LM301B Modul led-tech.de/de/3W-Samsung-LM30…-Performance-Stripe-2700k bestückt.
    Dazu die Fragen:
    - wie gleichmäßig wird die Abstrahlung rundherum sein, bei 4 Modulen im 90° Winkel? Der Abstrahlwinkel des einzelnen Moduls ist ja mit 120° angegeben.
    - mit wieviel zusätzlicher Kühlung am unteren Ende des Profils muss ich planen, wenn überhaupt? Ich denke, ich werde mit 350mA Strom auskommen.


    Hallo,
    - Die Abstrahlung sollte rundum sehr gut sein. Nach Datenblatt hat man in Summe über die Ecken (-/- 45°) sogar etwas mehr Helligkeit, als auf 0°. Paar Prozent Unterschied wird man aber subjektiv eh nicht wahrnehmen können. Das entspricht auch meiner Erfahrung.

    - Das 6mm Profil scheint mir für die Kühlung etwas schwach. Mit angenommen 10cm Länge ist die effektiv wirksame Kühloberfläche pro 1 W nur ca. 6cm². Für eine ausreichende Kühlung sollte es etwas mehr sein (10...12cm² pro 1W). Empfehlenswert für eefektiven Betrieb und eine lange Lebensdauer der LED wären mehr als 15cm²/1W. Das gilt natürlich nur, wenn die Oberfläche auch tatsächlich als effektiv wirksame Oberfläche gelten kann. Wenn zusätzliche Wärmewiderstände die freie Konvekton reduzieren, dann sollte dies berücksichtigt werden.
    Gruß Helles Licht


    Krass, das sieht gut aus! Auf die Idee, die SMDs einfach zu "bedrahten" bin ich noch nicht gekommen.
    Wie ist dass mit der Temperatur? Was für Vorwiderstände verwendest du denn?
    Und Was nutzt du zum schalten? Einfach mit nem NPN oder über einen Mosfet? Bei 3.3V ist FET ja immer sonne Sache denn ohne Treiber schalten auch die LogicLevel FETs kaum durch,
    aber es soll natürlich so effizient wie möglich sein (evtl Akkubetrieb), daher wäre mir ein treiberloser FET natürlich eig am liebsten...


    Hallo,
    wie man sieht, kann man solche LED auch ohne LPL applizieren. Gerade in einer Kerze muß es je schlank bleiben.
    Um die Wärmeabfuhr zu optimieren, würde ich hinten dünne Blechstreifen aus Kupfer (ca. 5...10mm breit und 20...30mm lang) anlöten.
    Damit wird einiges an Wärme abgeführt und die Streifen haben eine rel. große effektive Oberfläche zum Kühlen.
    Die Vorwiderstände mußt du so so einstellen, dass bei 100% Helligkeit der gewünschte Sollstrom fließt (geschätzt ca. 4,7...8,2 Ohm für 3.3V).
    Mehr als 50...80mA würde ich nicht empfehlen. Das wird trotzdem schon recht hell, aber die Verlustleistung bleibt bei unter 200mw.
    Bei so kleinen Strömen sollte es auch mit passenden Logiklevel N-Kanal-FET mit 3,3V-Pegel vom uC kein Problem geben.
    Was meist du da mit Treiber, der benötigt wird? Z.B. in der Bauform SOT23 kann man die FET auch leicht auf Lochraster löten.
    Gruß Helles Licht


    ich bin ein großer Fan von den Nichia 757 2000k LED. Jetzt möchte ich gerne "smarte" Kerzen auf Basis von esp8266 bauen. Dabei kommt es schon sehr auf den Platz an und ich würde die LED dann gerne mit der einer der vorhandenen Spannungen (also 5V und 3,3V) befeuern (also dann mit Vorwiderstand über einen kleinen FET oder auch einfach über einen NPN), ohne noch einen DC/DC mit einbauen zu müssen. Die kleinen Module im Shop sind sind immer 3 von den LED in Reihe mit Vorwiderstand für Betrieb an 12V ausgelegt, eine einzelne müsste also also Vf zwischen 3 und 4 V haben.
    Ich suche also entweder einzelne Nichia 2000k (oder vergleichbare, bis max 2200k und CRI >=80) auf Platinen oder auch bedrahtete LED wären mir recht.
    Hauptsache ich kann sie mit direkt mit den vorhandenen Spannungen betreiben.
    Könnt ihr mir das was empfehlen? Bzw auch sagen, wo ich sie bekommen könnte..?


    Hallo,
    die LED sind offenbar vom den Typ NFSL757GT
    Hier ist das Datenblatt: https://www.nichia.co.jp/specification/…7GT-E(3538D)R70 R8000 R9050.pdf
    Demnach haben die bei moderatem Strom eine Flußspannung unter 3V (siehe Grafik link oben auf S. 17). Die könntest du also auch noch mit 3,3V betreiben.
    Beschaffung der Einzelstrahler scheint schwierig. Aber hier im Shop bekommst du die 3-er-Module für unter 1€.
    Da wäre ich schmerzfrei und würde versuchen, die LED einfach wieder vom Modul abzulöten. Entweder mit Heißluft oder einfach das Modul auf einer heiße Platte legen.
    Gruß Helles Licht


    Danke für den Einwand, aber mir geht es tatsächlich um bernsteinfarben. ;)


    Hallo,
    wenn es dir tatsächlich nur um die Problematik blaues Licht und Insekten geht, würde ich eher zu gelben LED um 590nm raten.
    Gelb und Orange (bernstein) liegen im Spektrum nur wenige nm entfernt (gelb bei ca. 590...600nm, orange 605...615nm).

    Beachte auch, dass manche LED im Bereich um 600nm auch mit "amber" gekennzeichnet sind. Je nach Hersteller kann das unterschiedlich sein.
    Manche sind eher gelb, manche liegen eher im orange-Bereich.
    Gruß Helles Licht


    Nein, so geht das nicht. Du musst mit dem Kontroller-Asugang der PWM eine dimmbare KSQ wie die Meanwell MW LDD-350L ansteuern.


    Natürlich kann man eine steuerbare KSQ nehmen.

    Aber natürlich kann man auch eine Konstant-Spannungsquelle nutzen, wenn man die LED mit korrekten Vorwiderstand betreibt.
    Diese einfache Variante wird schließlich seit Jahrzehnten zum Betrieb von LED praktisch eingesetzt.

    Du hast aber insofern recht, als dass eine PWM keine "Strom- oder Spannungsregelung" ist, sondern eben eine PWM.
    Was da technisch dahinter steckt, hat der Fragesteller wohl auch noch nicht so richtig begriffen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation
    Gruß Helles Licht


    Ich möchte mit dem Zigbee Controller einige LED's steuern / dimmem, ich bin mir aber bezüglich den LED's und Widerständen nicht ganz sicher. Auch bin ich aufgrund der Angaben von Konstantstromquellen unsicher, meiner Meinung nach verändert sich der Strom mit der Spannung, das wird ja auch auf den einzelnen LED's angegeben.
    24V Power Supply mit 8A
    Zigbee Controller, 6A max pro Channel (Weiss, Rot, Grün, Blau)
    2* 10x und einem Vorwiderstand von 1.5 Ohm, wie anhand der Berechnung vom LED Guru Calculator ledcalc.com/ - Ich habe dazu noch das Bild angehängt
    https://www.led-tech.de/de/OSRAM-Oslon…twhite-auf-Star


    Hallo,
    "Zigbee" ist ein Standard. "Zigbee-Controller" sagt also gar nix darüber aus, um was es sich konkret handelt. Ich nehme mal an, dass dieser Controller PWM-Schaltausgänge hat?
    LED sind immer stromgesteuerte Bauelemente. Es ändert sich also die Spannung mit dem Strom.

    Wie schon geschrieben, ist es keine gute Idee, die LED an der absoluten Grenze der Spezifikation zu betreiben. So was macht man höchstens bei Einsatzfällen, wo man nur für sehr kurz Zeit die maximale Helligkeit rausholen will. Für allg. Beleuchtungszwecke sollte man auf moderaten Strom gehen und außerdem auf sehr gute Kühlung achten.

    Rechne mit ca. 2,9V Flußspannung pro LED. Dann kannst du je 7 Stück in Reihe schalten und wirst ca. 20,3V als Gesamtspannung über die 7 LED erhalten.
    Bei einer stabilen 24V-Versorgung bleiben also ca. 3,7V als Spannungsabfall über einen Vorwiderstand. Man kann davon noch ca. 0,1...0,2V Spannung über den FET des PWM-Controller und Zuleitungen abziehen. Bleiben ca. 3,5V über den Vorwiderstand. Für ca. 350mA sollte der Vorwiderstand dann ca. 10 Ohm betragen.
    Falls du doch noch mit dem Strom etwas höher gehen willst, kann der Vorwiderstand auch noch etwas kleiner gemacht werden z.B. 6,8 Ohm oder 7,5 Ohm (aus E24-Reihe) .
    Beachte, das der Vorwiderstand für mind. ca. 2 Watt Leistung ausgelegt sein sollte.

    Es ist dann auch nicht kritisch, wenn der Spannungsabfall über die LED etwas größer oder kleiner ist und sich durch Erwärmung noch etwas ändert.
    Der LED-Strom wird dadurch nur um einige Prozent größer oder kleiner, was du subjektiv eh nicht bemerken wirst.
    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    grundsätzlich sind LED immer leicht dimmbar, sowohl rein analog als auch per PWM.
    Das Problem ist also der LED-Treiber, wie du schon festgestellt hast. Der originale LED-Treiber ist mit 0,41A und max. 12W angegeben. Daraus kann man schließen, dass er max. ca. 30V ausgeben kann (bei eben 0,41A). Das LED-Panel ist aber mit ca. 10W Leistung angegeben. Dann sollte es also nur ca. 24V Spannung benötigen.
    Allerdings kann man den techn. Angaben nicht blind vetrauen. Ich würde selber nachmessen, welche LED-Flußspannung sich am Panel im Betrieb einstellt.
    Der ausgesuche Treiber ist mit einem max. Strom von 0,3A spezifiziert. Das Panel wird also etwas weniger Strom bekommen, was aber nicht kritisch ist. Es leuchte dann nur etwas weniger hell, dafür wird es bei Vollaussteuerung auch weniger belastet und die LED halten länger.
    Aber die Spannung des alternativen Treibers ist 30-60V DC. Wenn das Panel nur bis ca. 24V benötigt, liegt das deutlich außerhalb des spezifizierten Bereiches.
    Die Ansteuerung soll mit 1-10V erfolgen. Das Datenblatt des Treibers läßt sich gerade leider nicht laden. Falls ausschließlich die 1-10V gelten, müßtest du auch noch irgendwie eine 10V-Spanung erzeugen, was die Sache umständlich macht, sofern du die Helligkeit nur einfach mit einem Poti steuern wolltest.
    Außerdem vergewissere dich, dass die Helligkeit auch auf Null heruntergedimmt werden kann, fall du nicht noch einen extra Ausschalter auf der Primärseite hast.
    Beachte auch, dass der Anschluss eines solchen Teils gewisse Mindestanforderungen an Kennnissen über Elektronormen erfodert und nicht für Elektro-Laien gedacht ist.
    Evtl. ist ein anderes Konzept sinnvoller, aber ohne genauere Kenntnisse der Randbedingungen und deiner Intentionen kann man dazu keinen guten Rat geben.
    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    das erst Foto zeigt eine sogenannte TOP-LED im Gehäuse "PLCC" (Bauform "3538").
    Da gibt es eine gute Auswahl. Suche dir dir eine (mit Google), die eine gute Helligkeit hat und Farbtemp. über ca. 5000K.
    Evtl. ist auch neutralweiß (ca. 4500K) angenehmer als kaltweiß mit etwas "blaustich".
    Diese kannst du auch mit einem Lötkolben ab- und anlöten. indem man die Lötstellen an den seitlichen Fähnchen geht.

    Die zweite ist unklar. Da messe mal zumindest die genaue Kantenlänge aus (am besten mit Meßschieber).
    Noch besser wäre die LED erst mal ablöten und dann das Footprint genauer bestimmen.
    Die hat mit Sicherheit neben den beiden elektrischen Anschlüssen auch noch ein Kühl-Pad unten mit dran. Da kommst du tatsächlich nur mit Heißluft weiter. Sofern du nicht das richtige Werkzeug und genug Ahnung hast, solltest du den Austauscht lieber sein lassen. Im ungünstigen Fall machst du die LPL kaputt.
    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    grundsätzlich sind LED "stromgesteuerte Bauelemente" und die Helligkeit jeder LED ist im Prinzip abhängig vom mittleren Strom über die Zeit.
    Welche Spannung sich da einstellt, ist deshalb für die Steuerung nebensächlich. Ob der Strom dabei PWM-gesteuert wird oder analog,spielt im Grunde auch eine untergeordnete Rolle.
    Bei analoger Steuerung hat man weniger Dreckeffekte bezüglich Flimmern und EMV-Störabstrahlungen . Dafür kann es bei manchen LED zu merklichen Farbverschiebungen kommen.
    Um also bei gleicher Helligkeit die Farbtemp. zu ändern, mußt nur die Summer der helligkeit beider Kanäle gleich bleiben.

    Jetzt kommt es nur noch darauf an, welche Anspüche du im Details an Stabilität hast und welche subjektiven Einflüsse es gibt.
    IMHO hat der Mensch bei niedrigerer Helligkeit eh ein anderes Farbemfinden als bei hoher Helligkeit. Die Farbtemp. dürfte also bei niedriger Helligkeit0 eh keine so große Rolle mehr spielen.
    Gruß Helles Licht

    Hi,
    Die Stripes werden auch ganz ohne Kühlung nur sehr langsam warm. Reicht es da, wenn ich einfaches doppelseitiges Klebeband nehme?


    Hallo,
    rein vom Kühleffekt reicht dann auch Klebeband.
    Allerdings solltest du folgendes Bedenken:
    1) Bei "irgend einem einfaches Klebeband" besteht die Gefahr, dass es nicht gut hält. Die Qualität der Klebeschicht kann sehr unterschiedlich sein.
    2) Die Oberfläche und die Vorbereitung der Klebeflächen spielt eine erhebliche Rolle. Auf verzinkten Blechen hält Klebeband oft ganz schlecht. Die Oberfläche muß ansonsten sauber und vor allem wirklich frei von Fett sein.
    3) Die Anschlußleitungen können bei ungünstiger Verlegung eine ständige Zugbelastung ausüben, so dass das Klebeband unterSpannung steht und bald abfallen kann.
    4) Solche Klebebänder halten nicht ewig. Man muß je nach Qualität und Umgebungsbd. damit rechnen, das die Klebeschicht nach Monaten/Jahren ausgetrocknet ist oder die Trägerschicht zerbröselt.
    5) Zu guter letzt ist die Kühlung natürlich nicht so optimal. Eine gute Kühlung ist Garant für eine lange Lebensdauer der LED ohne merkliches Derating der Helligkeit.
    Es hängt also davon ab, welche Qualität du einsetzt und welche Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Lebensdauer du hast.
    Für langfristige Lösungen wähle ich immer eine mech. Lösung (anschrauben, festklemmen).
    Gruß Helles Licht


    Theoretisch müßte der Wirkungsgrad bei PWM Dimmung, je weiter runtergedimmt wird, ebenfalls besser werden. Zwar nicht ganz so gut, wie bei äquivalenter Verringerung des Stromes, aber er müßte besser werden.
    Als Grund dafür sehe ich die geringere thermische Belastung der LED durch die Auskühlphasen und die integrierende Wirkung (durch die Masse) über die Zeit.
    Nicht ganz so gut, wie bei der Verringerung das Stromes deswegen, weil die Flusspannung bei höherem Strom größer ist.


    Hallo,
    es gibt da edliche Effekte, welche Einfluß auf den Wirkungsgrad haben.

    Mit zunehmenden Strom (DC, kein PWM) wird natürlich der Chip wärmer und es gibt dadurch eine gewisses Verringerung der Helligkeit infolge thermischen Deratings.
    siehe z.B. hier S. 5 unten:
    http://www.cree.com/led-components…LampXML-11E.pdf
    Es gibt auch Halbleiterphys. Effekte, so z.B. die abnehmende Quanteneffizienz bei höhen Strömen.
    Außerdem steigen mit zunehmenden Strom die Leitungsverluste und die Flußspannung im Chip nimmt natürlich auch zwangsläufig zu, weil es ja eine Dode ist.
    -> siehe Datasheet S.5 oben auch hier:
    https://www.wirsindheller.de/Dimmen-von-LED…ahren.91.0.html
    oder auch hier (unten Kennnlinie für blaue LED):
    https://www.leifiphysik.de/elektronik/hal…rdiode/versuche
    Allerdings sinkt mit zunehmernder Temp. auch die Flußspannung des Chip (ca. -2.1mV/K -> bei 80K also ca. -0,17V ).

    Das thermische Derating (stark abhängig von Kühlung) und die zunehmende Flußspannung sind aber in der Regel die hauptsächlichen Parameter mit dem stärksten Einfluß für den abnehmenden Wirkungsgrad.

    Bei analoger Dimmung nimmt dann zwar hauptsächlich die Flußspannung ab, aber das macht am Ende meist keinen besseren Wirkungsgrad,
    weil die Restspannung dann eben im Vorwiderstand bzw. in der analogen Stromquelle verheißt wird.

    Nur mit einer analogen Dimmung per Schaltregler-KSQ kann dieser Vorteil tatsächlich ausgenutzt werden.

    Das thermische Derating ist bei PWM und analoger Dimmung grundsätzlich ähnlich. Die geringen Unterschiede wegen der Flußspannung verursachen sicher nur eine geringe Temp-Diff.

    Was die Farbverschiebungen angeht, so gibt es da wohl Unterschiede bei verschiedenen Marken.
    Bei Cree sind solche Effekte nach meiner Erfahrung nicht wahrnehmbar. Es gibt aber auch seriöse Berichte, dass anderen Marken bei geringen Strömen ein z.B. sichtbaren Grünstich erkennen lassen.

    Was die Dynamik angeht hier ein paar konkrete Messwerte:
    https://www.mikrocontroller.net/topic/437970#5196868
    Zumindest für diverse HP-LED von Cree ist das Nachleuchten ziemlich vernachlässigbar, sofern man nicht extrem hohe PWM-Frequenzen nutzt.
    Gruß Helles Licht


    bitte um Einschätzung ob der 100x1000mmx 25 mm Alu-Kühlkörper https://www.led-tech.de/de/Massiver-Al…tinen-Meterware bei waagrechter Montage mit den Kühlrippen nach oben
    für 4 x 50cm Alustreifen mit 42 OSRAM Duris E5 LEDs 6750k https://www.led-tech.de/de/50cm-Alustr…s-E5-LEDs-6750k als ausreichend erachtet wird.
    Betrieben werden die Streifen maximal mit 24V/900 mA.
    Über den Daumen gepeilt würde ich sagen, müssen ca. 60 Watt Wärme weg. Denke es sollte gehen ..., oder ?


    Hallo,
    eine gute Faustformel besagt: Nimm mind 10cm² pro 1 W LED-Leistung. Besser sind aber 15...20cm² pro 1W.
    Du hast ca. 80W x 20cm² = 1600cm² wären schon großzügig.
    Der KK hat aber eine Außenfläche von 100cm x (2,5 + 2,5 + 10 +10)cm = 2500cm².
    Mit den Kühlrippen ist die Oberfläche zwar noch deutlich größer, aber weil die recht eng sind und nach oben stehen, wird diese zusätzliche Fläche nur zum kleinen Teil als real wirkame Kühlfläche dienen.
    Deshalb mein Tipp: Du brauchst den KK gar nicht. Ein 3...5mm ALU-Blech mit 100cm Länge und 10...12cm Breite würde es auch tun, wenn beide Fläche (unten und oben) direkten Luftaustausch mit der Umgebung haben.
    Gruß Helles Licht

    Hallo, ich bin neu hier im Forum und hatte die Idee eine Led Taschenlampe zu bauen.
    Mit Elektronik hab ich mich zwar ein bisschen beschäftigt, aber nicht so viel.
    Also erst hab ich die LED gefunden, aber die hat einen breiten Abstrahlwinkel, ich will lieber einen dünnen Abstrahlwinkel (hat eigentlich jemand einen Vergleich der Verschiedenen Abstrahlwinkel von LEDs als Bild?):
    https://www.led-tech.de/de/CREE-XHP50-J4-auf-Star-Platine-6V
    Aber wie soll ich das ganze kühlen? Der Kühler sollte eher lang sein und nicht so breit dann ist es handlicher.


    Hallo,
    eine Taschenlampe selber bauen macht eigentlich nur Sinn, wenn du den Lampenkörper selber herstellen kannst.
    Schau die mal meine Lampenprojekte an:
    mit XM-L und 4x NiMH-Akkus mit ca. 8W Leistung :
    http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/ELEKTRONIK…N/TASCHENLAMPE/
    Mit 2x Lithium-Akku 18650 und max. 20W Leistung:
    http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/ELEKTRONIK…SCHENLAMPE_20W/

    Handlampe mit 6 x XM-L und 60W Leistung:
    http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/ELEKTRONIK…MPEN/60W-LAMPE/

    Dir muß klar sein, dass bei der Nennleistung von 20W für die XHP50, Dauerbetrieb der Lampe nur mit ordentlicher Kühlung möglich ist.
    Dazu braucht es entweder außen rel. große Flächen oder eine forcierte Belüftung eines kompakten Kühlkörpers.
    Kurzzeitig, also für paar Minuten, wirkt die Wärmekapazität der Masse, auf der die LED montiert ist.
    Bei meiner Lampe habe ich deshalb auch das Metallteil (Teil3), auf dem die LED montiert ist, in Alu rel. massiv ausgeführt und das Teil thermisch gut mit dem Außenrohr gekoppelt.
    http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/ELEKTRONIK…_Lampe_Zchg.pdf

    Als Optik macht sich eine passenden Linse am besten: Durchmesser 40...50mm, Brennweite ca. 40...50mm.
    Ich habe Asphären mit D40mm und ca. f=40mm zur Verfügung, aber hier gibt es auch eine Auswahl:
    https://www.surplusshed.com/search_lenses.…ter&sortby=+asc
    Gruß Helles Licht


    Deinen süffisanten Tonfall beherrsche ich auch: du unterschlägst geflissentlich, daß Mid- und High-Power-LEDs in der Praxis eben nur in dem, was du "oberes Ende der Kennlinie" nennst, betrieben werden. Ein oder zwei Blicke in aktuelle Datenblätter täten auch dir ganz gut...


    Hallo,
    deine Argumente stehen auf wackligen Füßen.
    Die Frage bezog sich zunächst ganz klar auf die Abhängigkeit der Helligkeit vom Strom.
    Wenn ich schreibe, dass die Helligkeit über mehrere Größenordnungen (uA-Bereich bis paar hundert mA bei HP-LED) annähernd linear ist, dann bringt es auch nix,
    wenn du das einfach mit der fragwürdigen Behauptung abwiegelst, dass die HP-LED "in Praxis" nur im oberen Bereich der Kennlinie betrieben würden (was so pauschal auch Unsinn ist).
    Ich habe ja auch jedesmal geschrieben, das die Annahme einer linearen Kennlinie (Strom -> Helligkeit) nicht bis zu den maximum ratings gilt.

    Kommen wir mal konkret zum Datenblatt (Duris E5). Da die Links direkt zu Osram leider derzeit tot sind, alternativ von hier:
    https://oled-tech.de/files/10/GW JDSRS1.EC - DURIS E 5 (EnglishDeutsch).pdf
    Wie ich als "Augentier" auf S. 14. Grafik (oben rechts) ganz gut erkennen kann, hat die Kennlinie eben keine starke Krümmung!
    Ich habe mir auch die Mühe gemacht, diese Grafik mal zu vergrößern und die X-Skale bis 0mA zu erweitern (siehe Anhang).
    Die 2 eingezeichneten Linearen Funktionen mit Schnittpunkten bei ca. 60mA (grün) und 120mA (rot) dienen der besseren Bewertung .
    Wie man leicht erkennen kann, wäre der Fehler bei der linearen Interpolation von 60mA bis 120mA grade ca. 4%.
    Zwischen 0....60mA liegt der Fehler eher nur im Bereich von 1...2%.
    Bei der Interpolation von 120mA zu 180mA (180mA = maximum rating) käme man auf ca. 150mA, statt der ca. 143mA in der Kennlinie (ca. 5% Fehler).

    Dagegen sieht man in der Grafik auf S.15 (oben rechts) die Abhängigkeit der Helligkeit von der Chiptemp.
    Immerhin beträgt das Derating bei 100°C Chiptemp. ca. 13% gegenüber 25°C. Dabei sind Chiptemp. von 100°C nicht wirklich hoch.
    Bei schlechter Kühlung kann das thermische Derating noch deutlich höher werden und auch die Alterung der Chips infolge hoher Chiptemp. ist erheblich.
    Deine Behauptung, die Helligkeit würde nicht mit der Temp. nachlassen, sondern wäre nur auf phys. Effekte im Halbleiter zurückzuführen, ist dann in Praxis tatsächlch vollig unsachlich!
    Natürlich gibt es auch die Halbleitereffekte, nur ist hier eben genau in der Praxis das Derating durch Eigenerwärmung ganz klar der dominierende Effekt!

    Deine Grafik oben hat eigentlich nix mit der Fragestellung zu tun, denn da ist nicht der Zusammenhang "Strom -Helligkeit" sondern "Leistung - Helligkeit" dargestellt.
    Da du nicht die Quelle für die Daten angibst, kann ich diese Grafik aber nicht nachvollziehen.
    Da haben aber noch ein paar weitere Parameter Einfluß (Flußspannung der LED, Leitungsverluste, Temp.)
    Da z.B. die Flußspannung nach Datenblatt S.14 (links oben) zwischen 60mA und 120mA um ca. 5% zunimmt, macht das natürlich bei der Leistungsbetrachtung einiges aus,
    weil da alle Parameter multiplikativ eingehen.
    Gruß Helles Licht

    Frage an die VDE-Experten: Wenn ich so ne Konstruktion:

    in einer isolierten Klemmdose ("Hänselkasten", so eine zum zuschrauben) verbaue, ist das zulässig? - Kann man das so machen oder spricht was (was?) dagegen?
    Man liest hier im Forum ja immer wieder, dass man in diese Wago-Klemmen praktisch alles rein stopfen darf, warum also nicht auch die Möppel von so nem Euro-Stecker...? ;)

    Hallo,
    man kann es so machen. Es ist aber nicht in jeder Hinsicht sicher.
    In den Elektro-Normen werden 3 Level der Qualifikation in Bezug auf elektrische Sicherheit definiert.
    Es gibt da (1) "elektrotechnische Laien", dann (2) "unterwiesene Personen" und dann auch (3) "Elektrofachkräfte".

    Für (1) als Benutzer wäre die Konstruktion unzureichend, wenn du sie offen betriben würdest,
    weil z.B. keine dopplete oder verstärkte Isolierung an allen Teilen vorliegt. Auch dürfen Verbindungen für (1) nicht ohne Werkzeug zu öffnen sein.
    Für (2) und (3) wäre es ok, das offen zu benutzen, weil dieser Personenkreis sich der Gefahren bewußt sind.

    Wenn du das Ganze in ein Kunsstoffgehäuse einbaust, ist die Frage der doppelten Basisisolierung geklärt.
    Da so ein Klemmdose vermutlich keine ordentliche Zugentlastung hat, wie sie bei flexiblen Zuleitungen vorgeschreiben ist, könnte dies noch als ein kleines Manko bleiben.
    Wenn du diese Problem noch zufriedenstellend löst, wäre die Lösung wohl auch "laiensicher".
    Gruß Öletronika


    Nö, hamse ned :thumbdown: .
    Das Thema hatten wir schonmal.

    Genau, das Thema hatten wir schon mal!
    Leider habe ich es auf sich beruhen lassen, daß du den Wortsinn von "Größenordnung" nicht verstehst und nur das obere Ende der Kennlinie für deine deine Argumentation betrachtest.
    Dass die LED aber in diesem Bereich auf Grund der Eigenerwärmung ein Derating haben, ist eine Bauernweißheit.
    Ich habe diesen Effekt auch jedesmal beschrieben, aber wie jetzt wieder konntest du auch als wir "das Thema schon mal hatten" diese Sachverhalte dem Text wohl nicht entnehmen.

    Hallo,
    LED haben üblicherweise über mehrere Größenordnung einen annähernd linearen Helligkeitsverlauf.
    Erst bei Werten im Bereich des Nennwertes bis zum maximal zulässigen Strom gibt es ein gewisses Derating,
    hauptsächlich infolge Eigenerwärmung.
    Deshalb ist der Wert bei 700mA etwas geringer als das Doppelte von 350mA.
    Bei noch höheren Strömen nimmt das Derating deutlich zu.
    Unter 350mA ist es geringer, da kannst du mit einer linearen Kennlinie Rechnen.
    Der Einfluß von Kühlung und Umgebungstemp. ist da eher größer.
    Gruß Helles Licht


    kann man geschliffenes Hobbyglas (Ich glaube Polystyrol) als Diffusor für LEDs verwenden?
    Ich will eine Beleuchtung für ein Aquarium bauen und eine gleichmäßige Ausleuchtung ist da nicht ganz so wichtig.
    Es geht eher um einen Spritzschutz und darum, dass das Licht etwas gestreut wird, um nicht so zu blenden.


    Hallo,
    solches selbst hergestelltes Milchglas als Diffusor hat immer einen doch erheblichen Lichtverlust zur Folge.

    Als Spritzschutz wäre eine vollflächige Klarglasscheibe IMHO die beste Lösung.
    Dann aber auch gleich aus richtigem Glas, damit es problemlos zu reinigen ist ohne dass die Oberfläche dann doch bald zum Milchglas wird.

    Dass die LED blenden, kann ich nicht so richtig verstehen. Die leuchten doch normal nach unten und nicht zur Seite raus.
    Evtl. fehlt da seitlich eine Blende, die den seitlichen Lichtaustritt verhindern kann.
    Wenn bessere Verteilung braucht, sollte man mehr LED mit weniger Leistung auf der Fläche verteilen.
    Als Diffusor gibr es auch Folien mit recht hoher Transmission, die man noch vor die Strahler setzen kann.
    Gruß Helles Licht