Beiträge von HellesLicht

    Hallo,
    der originale Vorwiderstand hat 22 Ohm oder so?
    Ich würde vorschlagen, dass du den originalen Vorwiderstand gegen ca. 0,5...1 Ohm tauschst. Dann sind die beiden LED-Zweige noch etwas entkoppelt.
    Dass die LED auf dem gleichen Blech sitzen ist sehr vorteilhaft, weil sie damit termisch gekoppelt sind und damit auch bei etwas unterschiedlicher Stromverteilung wegen dem negativen TK nicht auseinander laufen können.
    Willst du die LED dann evtl. an 12V-Kostandspannung dimmen?
    Das geht mit einer anlanogen Schaltung sehr einfach: http://uwiatwerweisswas.schmus…AMPEN/12-KSQ_3_HP-LED.pdf
    Gruß Helles Licht


    Was würdet Ihr eher empfehlen?Es sollen 2 LEDs in Reihe an ein 12V-Netzteil geschaltet werden. Gewünschter Strom zwischen 120 und 150mA. Für eine lineare KSQ fällt hier relativ viel Verlustleistung an. Ist ein Step-Down-Regler hier grundsätzlich sinnvoller? Kommt der auch mit 2 LEDs in Reihe klar?


    Hallo,
    was für LED? Ich nehme mal an, dass es sich um weiße LED handelt
    Bei max. ca. 6V x 0,15A hat man max. 900mW Verlustleistung mit einer linearen KSQ.
    Diese Verlustleistung kann man auf Vorwiderstäne und evtl. einen Transitor (bevorzugt FET) verteilen. Technisch eher sehr unkritisch und extrem einfach umzusetzen.
    Man braucht etwas Kühlfläche auf der LPL (ca. 10cm² insgesamt, 2 Seiten -> eine LPL mit ca. 2x3cm Größe würde reichen)
    Anregung für Schaltung zum Dimmen: http://uwiatwerweisswas.schmus…AMPEN/12-KSQ_3_HP-LED.pdf
    Sonst einfach einen passenden Vorwidertand z.B. 47 Ohm (mind. 1W) nehmen und gut ist es.


    Mit einem einfachen Step-Down-Regler erreicht man typ. 80...90% Wirkungsgrad. Die Verlustleistung wird also bei max. 100...200mW liegen. Der Regler hat aber auch noch etwas Ruhestrombedarf, je nach Typ ca. 1...3mA.


    Fazit:
    Die analoge KSQ kann man mit ca. 3...4 Bauelementen umsetzen. Man hat ca. 700...800mW mehr Verlustleistung, aber nur bei voller Helligkeit. Es gibt keine Störungen und kein Flackern.


    Der Schaltregler ist aufwendiger und wird am Ende auch kaum kleiner. Es muß mir etwas Störabstrahlung gerechnet werden (vor allem bei billigen Chinateilen mit ungeschirmten Spulen und minmalen Block-Cs. Ob der Aufwand wegen der paar mW Verlustleistung lohnt ist fraglich, vor allem, wenn die Lampe nicht dauerhaft und dann mit voller Leistung betrieben wird.
    Falls die LED 24h am Tag mit max. Helligkeit betrieben würde, kostet das übers Jahr ca. 1,5€ mehr für Elektroenergie.


    Vorschlag: Wenn möglich, nehme 3 LED in Reihe (Flusspannung ca. 9V) und dafür etwas weniger Strom (100mA).
    Dann ist der Unterschied zwischen analoge KSQ zum Schaltregler vernachlässigkbar. Der geringere LED-Strom hat noch den Vorteil etwas höherer Effizienz und Lebensdauer der LED.
    Gruß Helles Licht


    Hallo,
    die Problematik des Lichtspektrums ist den Fischen wohl eher egal. Das hat mehr Einfluss auf die Pflanzen.
    Da sind gute Rot- und Blauanteile im Licht natürlich notwendig. Blau ist aber in weißen LED eh schon gut dabei.
    https://www.redusystems.de/de/…en-gesamtes-PAR-Spektrum/
    Da du nicht schreibst, welcher Art Aquarium, mit welchen Fischendu betreibst und welche Planzen du hast, kann man da schlecht einen Rat geben.
    Natürlich braucht man für gutes Pflanzenwachtum genügend Licht im richtigen Spektralbereich (rot und blau).
    Zu viel Licht kann aber auch dazu führen, dass die Algen sich hervorragend entwickeln. Das ist dann eher kontraproduktiv.
    Bei LED-Lampen hat man nun aber den Vorteil, dass man die Lichtmenge nicht nur über die Zeit steuern, sondern auch leicht dimmen
    und evtl. auch das Spektrum den Bedürfnissen anpassen kann.
    https://www.aquarienkontor.de/…n-im-suesswasseraquarium/

    Aber für einen angenehmen Farbeindruck insbesonder bei sehr schon frbigen Fischen ist ein neutrales Weiß mit Spektrum ähnlich der Sonne sicher nicht schlecht.
    Hauptanteil der Beleuchtung sollten also qualitativ hochwertige weiße LED mit Farbtemp. zw. Neutralweiß und Kaltweiß sein.
    Die Sache mit dem Tageszyklus muß man nicht so eng sehen. Ich meine, dass es da reicht, wenn das Licht langsam an- und ausgeht und damit eine Dämmerung simuliert.
    Unter Wasser wird das Spektrum eh noch verfälscht und den Fischen wird es egal sein. Nur so abrupte Schaltvorgänge werden sie nicht so sehr mögen.


    Bei der Konstruktion würde ich eher auch ein großflächiges Blech setzen. Das biete viel mehr Kühlfläche bei geringer Bauhöhe.
    Bei den zu erwartenden langen Beleuchtungszeiten hat die Kühlung großen Einfluß auf das Derating der LED über die Zeit.


    Das muß auch nicht perfekt dicht sein, nur Spritzwasser (z.B. auch von aufperlendem Wasser aus Sprudelsteinen) sollte nicht direkt in Bereiche gelagen, wo der Strom fließt (Problem Elektro-Erosion).
    Statt perfekt dicht zu kleben (das bekommst du ehe nicht perfekt sicht) ist eine Belüftung ist eher förderlich, so dass eindringende Feuchte auch wieder raus kann.
    Im Betrieb ist die Lampe eh warm, so dass es kaum zu Kondensationseffekten kommen kann.
    Gruß Helles Licht


    Das andere ist die Nachtblindheit meiner Kamera. Da versuche ich mal eine IR-LED im dunkeln vorzuhalten ob man das sieht. Das mit dem IR-Filter könnte gut sein, aber das wäre dann doch mechanik?! Könnte man den nicht entnehmen?


    Hallo,
    zu sehen sein wird die IR-LED immer.
    Steht nur die Frage, ob sie sehr hell erscheint oder doch eher gedämpft, falls ein IR-Sperrfilter rel. viel Licht wegnimmt.


    Die Rückfahrscheinwerfer meines Fahrzeugs (21W Glühobst) sind für die getönte Scheibe aber vor allem für meine nachtblinde Rückfahrkamera kaum geeignet.
    Daher möchte ich mit LED aufrüsten.


    Ganz selten sehe ich Angaben oder Bilder die auf einen "Stromregler" hindeuten. Meist nur ein paar Dioden für eine Graetz-Schaltung.
    Daher gehe ich davon aus das die Clustermodelle einfach in Reihe und Parallel geschaltet sind um mit ca. 12V zurecht zu kommen.
    Kühlung ist meist auch Fehlanzeige.


    Hallo,
    die sogenannten Rückfahrscheinwerfer sind ja meist kein Scheinwerfer, sonder eher nur Rückfahrfunzeln.
    Dagegen werden andere Leuchtmittel auch nicht wirlich helfen, zumal das natürlich wegen Bauartprüfung eh zu Problemern führen kann.
    Ich meine auch, dass da ein separater Scheinwerfer eher geeigent wäre.


    ich würde aber mal prüfen, wie gut deine Kamera auf IR-Licht reagiert.
    Normal ist der Si-Chip sowieso am empfindlichsten bei ca. 850...900nm. Allerdings kann es sein, daß für besser Farbwidergabe am Tag ein IR-Sperrfilter davorgesetzt ist.
    Falls die Kamera aber gut auf IR-Licht anspricht, wäre für Dunkelheit eher ein IR-Strahler zweckmäßig.
    Das hat dann auch den Vorteil, dass dieser nicht blendet.
    Gruß Helles Licht


    Ich stehe jedoch vor einem Problem - wie führe ich die Kabel nach aussen, ohne, dass die Teile Undicht werden und sich Luftfeuchtigkeit seinen Weg bahnen kann?


    Hallo,
    Luftfeuchte ist kein Problem, solange der Taupunkt nicht regelmäßig unterschritten wird.
    Da aber auch LED-Leuchten warm werden, dürfte das eher kein Problem werden. Die Teile sind im Bertrieb immer wärmer als die Umgebung.
    Nur gegen Spritzwasser sollten die LED geschützt sein, Ansonsten ist ein Luftaustausch eher förderlich, damit evtl. eingetretene Feucchte auch leicht wieder raus findet.
    Gruß Helles Licht


    Hi HellesLicht, danke für deine Anwort. Du beendest den Post mit "Ich würde aber".


    nicht auf LiPos zurückgreifen wollen da die mich in diesem Urlaub echt stark enttäuscht haben was das verhalten bei Kälte angeht. Kennt da jemand eine bessere Alternative die bei -5°C nicht sofort extrem schwach wird?


    Hallo,
    das "ich würde aber" ist wohl eher nur ein Artefakt, das ich übersehen habe habe zu löschen. Dabei ging es wohl auch nur um die Kühlrippenstruktur.
    Ich habe sonst nix an deiner Lampe zu kritisieren.


    Zu der Frage nach Akkus für tiefere Temp.:
    Ich denke, NiMH ist da besser geeignet. Die sollten auch bei -20°C noch nicht gleich einfrieren. Natürlich ist die Leistungsdichte nicht so hoch.
    Gruß Helles Licht


    Falls du Interesse hast, noch ein Link auf meine Lampenprojekte:
    http://uwiatwerweisswas.schmus…wi/ELEKTRONIK/LED_LAMPEN/

    Hallo,
    ist sieht so ganz schick aus.
    Da du es so kompakt haben willst, ist die effektiv wirksame Oberfläche nun mal begrenzt. Die POM-Teile haben wohl leider an der Kühlung keinen merklichen Einfluß.
    Pro 1W LED-Leitung sollte man ca. 10cm² Kühlfläche haben. Ich denke, 15...20W wird du wohl wegbekommen.
    Den Betrachtungen zur Lebensdauer von Superluminal kann ich beipflichten.


    Durch die Kühlrippen an der Rückseite wird die Oberfläche zwar deutlich größer, nur scheint mit der Abstand der Rippen für freie Konvektion etwas zu gering.
    Damit sich eine gute Konvektionsströmung ausbildet, sollten die Spalte zwischen den Rippen nicht unter ca. 5...6mm liegen, so wie hier:
    https://asset.conrad.com/media…48-100-sa.jpg?x=520&y=520


    Bei engeren Spalten hat sonst die Luft keine Not mehr da hindurch zu strömen. Kühlkörper mit engen Spalten sind regelmäßig für Zwangskonvektion konstruiert, so wie diese:
    http://img.directindustry.de/i…photo-g/34573-3396055.jpg


    So hast du aber immer noch einen ordentlichen Arbeitsscheinwerfer.
    Mit 10W bei derzeit höchster Effizienz von über 150 lm/W bekommst du trotzdem sehr viel Licht.
    Da kann man ruhig abdimmen und läßt sich die Leistungsreserve für kurze Inspektionen, wo man evtl. mal mehr haben will.
    Ehe sich der ALU-Klotz aufwärmt, vergehen schon mal paar Minuten.
    Gruß HellesLicht






    Ich würde aber


    Komplett sinnfrei, aber doch irgendwie cool! :D


    Hallo,
    so sehe ich das auch. Es fällt mir auch auf, dass diese Monsterlampe in dem Video immer nur wenige Sekunden an ist.
    Vermutlich hat er schon ablout Probleme mit den 1000W in doppelter Hinsicht
    1) Die Kühlung ist viel zu schwach und
    2) Die recht kleinen Akkus machen das nur sehr kurz mit.
    Außerdem kann man inzwischen die gleiche Lichtleistung mit gut 500W bekommen.
    Freilich kostet das deutlich mehr, weil man richtig gute LED einsetzen muß, anstatt der super billigen COB.


    Und was echte Taschenlampe angeht, ist mein niedliches Model mit einer XHP50 und max. 20W doch eher was zum "in die Jackentasche stecken".
    http://uwiatwerweisswas.schmus…_LAMPEN/TASCHENLAMPE_20W/
    http://uwiatwerweisswas.schmus…/LED_LAMPEN/TASCHENLAMPE/
    Und die 60W-Handlampe mit 6 guten XM-L U2 und guten Aspheren get auch gut zum Beleuchten von Objekten bis paar hunder Metern Entfernung.
    [url]http://uwiatwerweisswas.schmusekaters.net/Uwi/ELEKTRONIK/LED_LAMPEN/60W-LAMPE/
    [/url]
    Gruß Helles Licht


    Hier sollen 96 LEDs aufgebracht werden, 12 pro Reihe und 8 pro Spalte.
    Mit diesem LED-Array sollen 96 einzelne kleine Pröbchen in einer sogenannten 96-Well-Platte beleuchtet werden. Auch hier folgend ein Foto. Der Platz (Durchmesser Probenplatz ist 7mm, Abstand Mitte Probe zu Mitte Probe ist 9mm) ist ziemlich beschränkt, deshalb die Idee beide Wellenlängen in eine LED zu packen. Die 5mm Bauform klappt hier noch prima.
    Ist kein Problem, wenn ein "Schielen" dabei ist, solange alle Proben in gleicher Weise belichtet werden.
    Als Chemieing. sind meine Elektronikbastelfähigkeiten leider nur auf die Basics begrenzt, glücklicherweise haben wir eine Elektronikwerkstatt. Die Apparatur soll kein Einwegprodukt sein, deshalb werde ich mich mit dem Bauvorschlag von Superluminal an meine Kollegen wenden und bei Erfolg hier wieder berichten.
    Vielen Dank schon mal für die kompetente Hilfe. Sollte jemand noch eine Idee haben, bzw. auch gerne eine Firma, die mir die LED nach Kundenwunsch bauen könnte, jederzeit gerne her damit.


    Hallo,
    sich LED kundenspezifisch herstellen zu lassen, wird sicher einiges kosten und einigen Aufwand machen.
    Ist IMHO aber gar ncht nötig. Eine einfache Suche ergibt sehr schnell, dass es beide Wellenlängen als SMD-LED gibt.
    z.B. 505nm: https://www.mouser.com/ds/2/14…11-21UBGC-TR8-1166031.pdf
    z.B. 365nm: http://optoelectronics.liteon.com/upload/media/media/New Products/Datasheete/LTPL-C034UVHXXX UV 3535 Lens type Series_Ver3.4_20150723.pdf
    Die 505nm-LED in 1206 sind ja noch recht klein, dagegen sind die 365nm in Größe ca. 3,5x3,5mm vergleichsweise schon etwas größer.
    Aber auf einen Durchmesser bis max 9mm bekommt man schon mind. 2 LED je Wellenlänge unter.
    Wenn man dann diese Blende vor den LED besser wegläßt, so dass sich die benachbarten LED in ihrem Abstahlwinkel gut überlappen, sollte die Intensität auf paar cm Abstand recht homogen werden. Je größer der Abstand, desto homogener.
    Bleibt also nur die rel einfache Aufgabe, eine große LPL mit den Footprints der LED zu versehen und diese zu verdrahten.
    Rückseitige Kühlung ist wahrscheinlich sinnvoll (abhängig von der erforderlichen Lichtleistung).
    Evtl. sollte man im Randbereich die Platte ein gutes Stück überstehen lassen, damit auch hier die Helligkeit nicht unzulässig abfällt.
    Gruß Öletronika

    Hallo,
    wenn du dir über die Problematik mit den miesen NT schon klar bist und auch was l´kennst, dem man eher vertauen kann,
    dann ist es ja auch ok. Bei paar hundert mA wird braucht es dann doch schon so ein kleines NT.


    Ich meine, bei ca. 3V LED-Spannung und ca. 5V am NT lohnt ein zusätzlicher Schaltregler kaum noch. Der hat ei den Spannungen auch kaum mehr als 80...85% Wirkungsgrad.
    Aber mit 3V-LED an 5V bekommst du auch schon über 60%.
    Ich habe gelegentlich einen anderen kleinen Trick angewendet.
    Für Lampenprojekte mit z.B. 3 LED in Reihe sind 12V schon etwas viel. Für eine einfache lineare Helligkeitssteuerung reichen da ca. 10..10,5V auch aus.
    Da habe ich den Schaltregler im Steckernetzteil eben etwas modifiziert. Die Ausgangsspannug wird in der Regel eh nur durch einen Spannungsteiler bestimmt.
    http://uwiatwerweisswas.schmus…tromVersorgung/12V_ST-NT/


    Bei solchen 5V-NT müßte das auch gehen.
    Das IR-Modul sollte ja mind. bis runter auf 4,5V funktionieren, da geht es auch bestimmt noch bei. ca. 4V.
    Probiere das mal aus oder schau, ob du eines mit Betriebsspannung bis auf unter 4V bekommst.
    Mit 3,5...3,7V wäre es anähernd optimal.
    Falls du die Helligkeit noch etwas einstellen willst, geht so eine ganz einfache Schaltung auch sehr gut (linke Schaltung).
    http://uwiatwerweisswas.schmus…ENLAMPE/LED_Steuerung.pdf
    Mit R1+R2 wird der max. Strom festgelegt.


    Und schau mal hier:
    http://uwiatwerweisswas.schmus…_LAMPEN/TREPPE-LAUFLICHT/
    Da ist auf einer Seite (ganz links) auch ein IR-Bewegungsmelder drunter:
    http://uwiatwerweisswas.schmus…ICHT/13_Elekt_Abdeckg.JPG
    http://uwiatwerweisswas.schmus…UFLICHT/11_Elektronik.JPG
    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    gut, muß ja kein Dauerlicht sein.
    Welche Leistung bzw. welche Helligkeit schwebt dir den vor?
    Wenn es nur so eine Art Nachtlicht sein soll, wäre auch ein Kondensatornetzteil eine mögliche Lösung.



    Dauerbetrieb wäre mir unangenehm - ich hab 2 Katzen und dementsprechend sind die Türen immer einen Spalt offen.
    Ich plane diese Beleuchtung für 3 Räume - Flur, Bad und Klo - alle 3 sind relativ nah an meinem Schlafzimmer.
    Ausserdem sehe ich nicht so recht, wo ein 7,50€ Modul (das zudem offene 230V Anschlüsse hat) billiger sein soll als ein 2,50€ Netzteil + 80 Cent IR-Modul ?(


    Naja, bei einen Steckernetzteil für 2.50€ kann man schon fast sicher sein, dass es keinerlei elektrischen Normen entspricht und hochgradig unsicher sein wird.
    Auch brandgefährlich. Ich würde so was nicht unbedingt den Betrieb 24/7 empfehlen.
    Schau dir mal diese Diskussion an:
    https://www.mikrocontroller.net/topic/421365#4972008
    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    mal noch ein etwas anderer Ansatz.
    Mit 0,5...1W kann man schon einen kleinen Raum recht gut beleuchten, jedenfalls heller als mit jedem Nachtlicht.
    Da braucht man dann aber auch kaum über Stromersparnis nachdenken. 1W kostet im Dauerbetrieb über Jahr ca. 2€.
    Da kostet jede zusätzliche Hardware schon mehr als der Betrieb der LED über paar Jahre.
    Man könnte also z.B. so ein kleinen AC/DC-Wandler nehmen und daran eine LED z.B. mt 1/2W hängen.
    https://www.reichelt.de/Wandle…r=IRM-05-3.3&SEARCH=%252A
    Gruß Öletronika

    [quote='HellesLicht','http://www.ledstyles.de/index.php/Thread/26143-Widerstand-einbauen/?postID=367062#post367062']
    Hallo Helles Licht,
    es freut mich, dass du für mein Vorhaben so viel Interesse zeigst. Deinen Ausführungen entnehme ich, dass du im Thema Multikopter über viel Sachkenntnis verfügst.


    Weil ich im Bereich Elektronik und LED-Technik wenig Kenntnis habe, bevorzuge ich gerne einfache Lösungen, und wenn die keine groben Fehler beinhalten, ist das doch sicher o.k. oder?
    Für Interessierte hier die Links zu meinen Projekten: http://www.kopterforum.de/topic/64029-beleuchtung-für-multikopter/
    http://www.kopterforum.de/topi…0-f550-meine-beleuchtung/


    Hallo,
    nach der erster Fragestellung hatte man den Eindruck, dass du im allg. eher unerfahren bist.
    Du weißt aber wohl doch ziemlich genau, was du willst und wie du es umsetzen kannst. Deshalb kannst du meine Bedenken auch ignorieren.
    Mit Coptern habe ich wenig am Hut, aber was LED-Beleuchtungen angeht, habe ich schon einige Erfahrungen.
    Und was die Nutzung einfacher Lösungen angeht, bin ich ganz deiner Meinung. Overengineering gibt ers schon zu viel.


    Ich verstehe aber eines nicht ganz. Warum setzt du für die Beleuchtung eine separate Stromversorgung ein?
    Ich würde die LED mit Schaltregler-KSQ aus der eh vorhanden Hauptbatterie speisen.
    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    ist es zweckmäßig, bei einem Fluggerät mit eh schon begrenzter Akkuleistung bis über 30W an Beleuchtung zu verbraten?
    Mir kommt das etwas übertrieben vor, oder soll es als fliegende Flutlichtanlage dienen?
    Selbst LED mit 1W sollte man noch aus einer Entfernung gut erkennen können, in der der Betrieb des Copters noch sinnvoll erscheint.


    Bei den Front-LED müßten dann jeweil 3 Stück in Reihe geschaltet sein. Die kann man dann mit 10...12V-Nennspannung ganz gut betreiben.
    Wenn sie keinen Vorwiderstand brauchen, muß wohl eine KSQ oder zumindest ein Vorwiderstand intergriert sein.
    Eine KSQ macht aber mehr Sinn, weil die Akkuspannung ja auch nicht stabil ist.


    Bei den Rückleuchten würde ich auch mal darüber nachdenken, ob rote LED mit so hoher Leistung nötig sind.
    Welches Spektrum haben diese? LED mit Wellenlänge 640nm...650nm erscheinen bei gleicher Leistung viel weniger hell, als welche mit ca. 625nm...630nm.


    Mit die hellsten LED sind aber grün-blaue im Wellenlängenbereich um 530nm.
    Die haben einerseits eine sehr gute Lichtausbeute und sind auch vom Auge viel besser wahrnehmbar als rote LED.
    Da diese aber auch ca. 3V Flussspannung haben, kann man davon 3 Einzelstrahler in Reihenschaltung gut betreiben.
    Eine Möglichkeit die LED abzudimmen ist aber sicher eine gute Idee, auch um Strom zu sparen, was ja auch etwas zugunsten der Flugzeit geht.
    Gruß Helles Licht


    Die Anlage wird aber mit 3S (12V) versorgt.
    Für diesen Fall sind den LEDs Widerstände beigelegt, die nun verlötet werden müssen.
    Ich möchte nun 2 oder 3 dieser LEDs einbauen, die natürlich parallel angeschlossen werden.


    Hallo,
    warum müssen diese LED natürlich parallel angeschlossen werden?
    Wieso sollten diese LED mit 8V betrieben werden?


    Rücklichter sind üblicherweise kein weißen, sondern meist rote LED mit einer Fluspannung von ca. 1,8V.
    Davon kann man locker 3 Stück in Reihe schalten, egal ob an 8V oder 12V. Eine Parallelverschltung wäre nur Energieverschwendung.
    Der gemeinsame Vorwiderstand muß nur bei 12V mit höherem Wert gewählt werden.
    2 Front-LED in weiß kann man übrigens auch immer in Reihe schalten!
    Gruß Helles Licht

    Hallo,


    Gibt es geruchsfreies Silikon in kleinen Tuben zu kaufen?
    das Zeug, das z.B. oft auf Kondensatoren oder großen Spulen ist - ich mache das bei manchen Modulen aus China gerne im Nachhinein - derzeit immer mit Wärmeleitkleber in 5g Tuben.
    5-10g Gebinde bräuchte ich, da ich das nicht wirklich oft benötige.


    Geruchsfrei soll wohl heißen, nicht Essigaushärtend?


    Wir verwenden DowCorning 3140 RTV zum Festkleben von BE auch LPL. Das Zeugs ist weitgehend inert und haftet sehr gut auf LPl und auch auf LPL-Silikonschutzlack.
    Das gibt es in Tuben, aber nicht in so winzigen und ziemlich teuer ist es auch.
    Eine Anwendungeinschränkung muß ich aber auch machen. Es hat sich herausggestellt, das dieses zum Ausfall von SMD-Widerständen führen kann (werden hochohmig).
    Das liegt wohl daran, dass das Zeugs irgendwie doch korrosiv wrkt, auf die Metallschicht im Spalt zwischen den Elektroden und der abgedeckten Widerstandsschicht.
    Gruß Öletronika

    Hallo,
    ich habe eine Anzahl alter Leuchten so umgebaut :
    http://uwiatwerweisswas.schmus…ED_LAMPEN/ACRICH2_Module/
    http://uwiatwerweisswas.schmus…ech_in_Lampe_montiert.JPG


    siehe auch hier:
    http://uwiatwerweisswas.schmus…LED_LAMPEN/NUTELLA-LAMPE/
    http://uwiatwerweisswas.schmus…AMPE/Lampe_3-Strahler.JPG


    Großer Vorteil: Mit den Achrich-Modulen braucht gar kein Netzteil!
    Bis jetzt ist keines kaputt gegangen. Laufen aber auch erst seit ca. 3 Jahren.


    Gruß Helles Licht

    Hallo,
    deine Vorstellungen dazu entsprechen eher nicht der realen Physik.


    Verstehe. Im Grunde geht es ja doch darum die Flankensteilheit wiederherzustellen und den "Schmutz" der sich aufgrund von Induktion auf die Leitungen überträgt wieder zu filtern. Mit einem Schmitt-Trigger geht das sicher gut. Ein LIN-Transceiver ist ja im Grunde nichts anderes, ausser das der auch Bidirektional arbeitet, was hier ja nicht nötig ist.
    Wozu dient der Widerstand eigentlich dabei? Und warum ausgerechnet 47 Ohm?


    So ein Widerstand hat 2 Effekte.
    Der eine ist Impedanzanpassung des Wellenwiderstandes vom Kabel auf der Senderseite. Gerade wenn man so scharfe Busttreiber verwendet, welche Signalflanken mit Anstiegszeiten im unteren einstelligen ns-Bereich verursachen, bekommt man Frequenzanteile im Bereich über 100 MHz bis in den GHz-Bereich auf das Kabel mit Wellenlängen um 1m und darunter. Eine Regel besagt aber, dass man bei Kabellängen ab ca. 1/10 der Wellenlänge mit HF-Effekten auf dem Kabel rechnen muß, wie Reflexionen und Abstrahlung.
    Eine mehrere (4) Meter lange ungeschirmte Leitung ohne korrekte Impedanzanpassung auf beiden Seiten ist in dem Fall eine immer auch eine gute Antenne!
    Was Pesi oben so nett als Praxiserfahrungen erklärt, also nebenbei auch eine elende Störquelle (EMV mäßige Dreckschleuder).
    Die Übertragung von schnellen digitalen Signalen über edliche Meter lange Leitungen ohne jegliche Beachtung der HF-Eigenschaften ist neben der allgewärtigen Verwendung von PWM eines der Ursachen für maximale elektromagn. Verseuchung durch LED-Beleuchtungen.


    Allerdings hat der Reihenwiderstand an der Quelle auch den Effekt, dass in Verbindung mit der Kabelkapazität ein RC-Tiefpass gebildet wird, der die Grenzfrequenzen etwas herab setzt, so dass die HF-Effekte auch dadurch etwas reduziert werden. Da aber immer noch mit Oberwellen im Bereich von edlichen 10MHz bis über 100MHz zu rechnen ist, wo 4m ungeschirmte und nicht verdrilltes Leitung allemal noch im Bereich der Stör-Wellenlänge liegen. So bleibt das trotzdem eine Störquelle mit guter Antenne.
    Die 47 Ohm sind nur ein gängiger Wert, der zumindest im Bereich der Kabelimpedanz liegt. Es wird auch mit Werten etwas unter 50Ohm als auch mit höheren Werten über 100 Ohm funktionieren.
    Um aber elektromagn. Störabstrahlung zuverlässig zu vermeiden, sollte man ein etwas anderes Konzept fahren.
    Die Signalanstiegszeiten sollte man soweit vergrößern, dass die Überrtagung gerade noch gut läuft. Dazu kann man z.B. RC-Tiefpass verwenden , aber auch gezielt bandbreitenbegrenzte Treiber einsetzen. Signalleitungen sollten paarig verdrillt sein und am besten auch geschirmt.
    Eine Impanpanpassung sollte man auch auf der Empfängerseite vornehmen.
    Gruß Helles Licht