Beiträge von Kermit

    Danke, die Nichia-Module habe ich auch schon gesehen. Nur mit PWM ist das für nicht ganz so trivial. Gibt es da ein fertigen, kompakten Treiber? Möchte ungern selber wieder mit einem N/P-Kanal FET+Beschaltung rumfrickeln. Deshalb fand ich die MeanWell KSQ-Module ganz praktisch wegen dem PWM-Eingang (laut Datenblatt bis 1kHz). Arduino (Nano) hat zu viel drauf, bzw. ist schon zu groß und auch zuviel Ruhestrom. Und sehr viel Platz ist im Stabgriff auch nicht mehr. Ein Digispark klingt da schon besser. Aber wozu, wenn ein kleiner, nackter PIC oder AVR reicht. Bei Platzmangel notfalls als SMD-Version mit angelöteten, dünnen Kupferlackdrähtchen.


    Danke auch für den Tipp die G4 zu zerlegen. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.


    Ansonsten habe ich warmweiße "Nichia 219C" mit 2700K auf Stars gefunden (leider noch nicht im Store hier). Hat jemand Erfahrung mit diesen LEDs? Lesen sich ja eigentlich ganz gut. 130lm/W und sollen auch in Straßenlampen eingesetzt werden. Leider noch kein vernünftiges Datenblatt mit Diagrammen gefunden. :(

    Hallo Forum,


    ich habe die anderen beiden, alten Beiträge hier zum Thema Martinsstab schon gelesen. Letzter Jahr hatte ich bereits einen selbst gebaut. Ganz simple mit einer 18650-Zelle + 1$ Step-Up Wandler auf 12V und einer Osram G4 LED (2,4W / 300lm). Am Tage in Innenräumen und in der Dämmerung mit der Laternen war das auch schon sehr gut so. Doch wenn es richtig dunkel wird ist das zu hell im Dauerbetrieb. Leider ist das Osram Leuchtmittel nicht dimmbar.

    Also hatte ich mir letztes Jahr vorgenommen für dieses Jahr was dimmbares bauen. Da ich nichts fertiges auf dem Markt finde (Es gibt offensichtlich immer noch keine 300lm G4, welche auch dimmbar sind) wollte ich eventuell selbst was bauen.

    Die Grundschaltung (18650+Step-Up auf 12V) würde ich beihalten und zusätzlich eine KSQ nehmen. Dabei habe ich an eine " MeanWell LDD-300LW " gedacht, da die gleich ein PWM Eingang zum Dimmen mitbringt (Frage: Welche PWM-Frequenz ist optimal? Würde einen kleinen Mikrokontroller nehmen, mit den ich auch gleich ein paar Auf- und Abblend- Strobe, Kurzzeit Boost, u.ä. Funktionen umsetzen könnte)


    Nur bei der Auswahl von effizienten, warmweißen LEDs mit hohen Abstrahlwinkel hänge ich: Es gibt ja Cree-LEDs auf 20mm Star in warmweiß. Abstrahlwinkel ist meist 120Grad. Meine Idee wäre jetzt einfach 3 davon im Dreieck anordnen (360Grad zu den Seiten! Oben/Unten brauche ich bei einer Laterne ja keine sinnlose Abstrahlung) und die drei LED in Reihe schalten an der genannten 300mA KSQ.

    Frage: Reichen die 20mm Star-Kühlkörper für den Dauerbetrieb mit 300mA aus? Welche LED würde sich anbieten? Ich habe mal grob bei den warmweißen Cree geschaut, aber die Farbtemperatur ist doch meist zu hoch. Mehr als 2700K sollen es nicht sein. Eventuell wäre auch eine amber-LED denkbar, je nachdem ob es dieses Jahr eine bunte oder nur weiße Laterne wird.

    Sollte die Kühlung der 20mm Stars nicht reichen, wäre es auch denkbar einen kleinen Temperatursensor anzubringen und mit dem Mikrocontroller auf eine bestimmte Grenztemperatur zu regeln.



    Bin für jeden Tipp dankbar,

    Kermit

    Ich finde es auch schade, dass das Projekt offenbar tot ist. Ich kriege es aber um's Verrecken nicht auf einem System konfiguriert mit artnet:
    Ich nutze einen Raspberry Pi2 mit olad als artnet daemon. PixelController läuft damit im Prinzip auch, aber nur wenn es auf einen sepparaten System starte und über netzwerk mit meinem olad auf dem raspberry verbinde. Starte ich es auf dem Raspberry selbst, dann möchte PixelController wohl immer auch noch den Artnet-Port 6454 öffnen, auf welchem olad aber schon lauscht. Auf dem entfernten System öffnet PixelController Port 6454 auch, aber da läuft natürlich kein Artnet-Daemon, weshalb es nicht zum Konflikt kommt.


    Weiß jemand, ob man das irgendwie konfigurieren kann, das PixelController NICHT als Artnet-Daemon läuft, sondern nur als Artnet-Client?

    Bei Glediator gibt es nur eine Hand voll Effekte, die auf einer kleinen Matrix nach etwas aussehen. Es fehlen die einfachsten Effekte. Ein einfaches, doppeltes, x-faches Lauftlicht um den Rand oder spiralförmig, diagonal, zeilenweise nach innen/unten. Eigentlich alles, was man relativ einfach direkt in arduino mit ein paar Schleifen programmieren kann fehlt. Und die Textfunktion von glediator überzeugt mich auch nicht. Eine wirklich lesbare Laufschrift krieg ich nicht hin. Das geht mit einer Zeilenhöhe von nur 7 Pixel deutlich besser (schriftsatz von kommerz. LED-Laufschrift).
    In allen stört mich einfach, dass bei glediator nichts neues dazukommt, obwohl es engagierte Leute gibt (z.B. hier im Forenbeitrag zu glediator oder in den Kommentaren auf der Website), die gerne ihre Effekte/Entwicklungen dem Projekt zukommen lassen wollen.


    Zudem habe ich gestern den halben Tag vergeblich versucht, glediator über pixelpi (mit artnet-Protokoll) zum Laufen zu kriegen, bzw. ehrlich gesagt habe ich nur versucht pixelpi vergeblich zum Laufen zu kriegen mit diversen Anleitungen und musste irgendwann frustriert aufgeben :(


    Den RPi würde ich gerne nehmen, da ich ihn auch unterwegs ändern kann, bzw diveres Programme laden (habe ein kleines auf 5V umgebautes Display von einer Rückfahrkamera und ein Minikeyboard mit Touchpad). Dennoch hast Du mich neugierig gemacht: Welche SD-Karten-Controller mit Software aus China gibt es denn so, bzw. sind empfehlenswert? Jinx kommt für mich allerdings weniger in Frage, wegen Windows. Oder weiß jemand, ob das auch mit wine einwandfrei läuft?


    Nachtrag: Pixelpi läuft nun - zumindest erst mal mit pixelinvaders. Und meine WS2801-Strips laufen ohne Levelshifter einwandfrei am RPi! Trotzdem muss ich mich mit der Software erst mal zu recht finden. Die Bedienung der Java-GUI ist sehr gewöhnungsbedürftig und zudem ist die Schrift sehr klein. Konnte noch nicht herausfinden, wo man den Text der GUI etwas größer (und vielleicht weniger eckig) machen kann. Zudem interpoliert das Programm momentan sehr schlecht auf meine 16x10 Matrix. Wenn ein Text durchläuft, dann ist er mit jeden Schritt abwechselnd ein und zwei Striche breit. Bis jetzt habe ich noch nicht herausgefunden, wie und ob man die Interpolierungsmethode ändern kann.

    Hallo,


    ich habe eine kleine LED-Matrix aufgebaut mit 10 x 16 WS2801 LED-Streifen. Nun suche ich fieberhaft nach aktuelle Software zum Ansteuern, finde aber nichts, was noch halbwegs aktuell ist. Alles was ich gefunden habe, wird seit mehr als 2 Jahren offensichtlich nicht mehr weiterentwickelt.


    Einzige Vorraussetzung: Die Software muss autark auf einem Raspberry PI laufen. Insofern kommt proprietäre Windows-Software nicht in Frage.


    Bis jetzt habe ich nur glediator getestet, bin aber vom Funktionsumfang (gerade für kleinere Matrizen) ziemlich enttäuscht - ebenso von der fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten, da closed-source.
    Leider ist meine jetzige Ansteuerung noch suboptimal (USB -> Arduino Uno -> WS2801), da ich die WS2801-Matrix nicht direkt am RPi GPIO/SPI nutzen kann (notfalls mit Level-Shifter).
    Es gibt wohl eine python script "PixelPi", welche aber auch nicht mehr gepflegt wird. So richtig habe ich aber noch nicht verstanden, was es macht - es wird wohl durch UDP-Pakete gesteuert. Dazu braucht es aber noch eine PixelController Software, welche die UDP-Pakete erzeugen kann. Gibt es so eine Software, die auch lokal auf dem RPi läuft? Ich möchte das er autark läuft und voreingestellte Programme abspielt OHNE Netzwerkanbindung!


    Nachtrag: PixelPi kann mit der Software PixelControl (pixelinvaders.ch) angesteuert werden. Diese Java-Software läuft auch auf dem RPi. Allerdings wird daran wohl auch nicht mehr weiterentwickelt. Gibt es keine Software, wo man einfach neue Effekte als Addon/Plugin selbst entwickeln kann und wo es eine gewisse Community für gibt?

    Also ich musste schon zu vielen Aldis fahren, um noch ein paar GU10er zu ergattern. Waren wohl wirklich sehr begehrt!


    Habe die 40Grad 440cd Version gewählt. Lichtfarbe ist 3000K und damit deutlich kälter als echte Halogenspots. Die Helligkeit im Zentrum des Spots ist gut! Laut Luxmeter doppelt so hell wie bei meinen 50W-Halogen. Doch zum Rand hin fällt die Helligkeit leider ab. Außerhalb der 40Grad ist es fast stockduster. Habe 3 Spots in der Küche und es bleibt immer eine dunkle Ecke, die mit echten Halogenspots nicht exisitiert. Auch wirft das Licht durch den geringen Öffnungswinkel starke Schatten, die ein Arbeiten mit der Leuchte im Rücken fast unmöglich macht. Mit echte Halogenspots besteht das Problem nicht so dramatisch, da alle drei Spots sich im Randbereich noch überlagen.
    Folglich sind die Varianten mit den geringen Öffnungs weniger für eine Alltagsbeleuchtung (Zimmermitte) geeignet, wenn sie nicht direkt über den Arbeitsbereich hängen.


    Offenbar haben alle Varianten mit den Hochleistungs-LEDs die geringen Öffnungswinkel? Für meinen Zweck sind vielleicht doch solche Leuchtmittel mit vielen kleinen LEDs (also "Massengräber") und Öffnungswinkel von ~120Grad geeigneter? Kann mir da vielleicht jemand ein paar Lichtsstarke mit gutem Farbwiedergabeindex empfehlen?


    Achja, eine der Leuchtmittel von Aldi surrt deutlich hörbar. Die werde ich zurückbringen müssen.