Beiträge von Korbinian^

    Weiß nicht, was ihr habt. Ich habe die XM-L2 U2 auf Kupferkernplatine und die wird bei mir mit 3A ungedimmt befeuert. Als Kühlkörper dient ein massiver Kupferbatzen von etwa 30 Millimeter Durchmesser und 5 cm Länge, in den die LED eingelassen ist. Von vorne ist der mit einer Plexiglasscheibe verschlossen.


    Das ganze wird nicht mal warm.

    Hallo Falko, auf genau diese Serie habe ich es ja abgesehen :D
    Allerdings wirds wohl das PCD-40-700, weil es mehr Spannung liefern kann. Ich möchte insgesamt 8 solcher Streifen verbauen, brauche also eh mehrere Netzteile.

    Servus,


    ich würde gerne eine Zimmerbeleuchtung bauen.
    Abgesehen habe ich es auf folgende Streifen:
    http://www.led-tech.de/de/High…000K-LT-2145_206_209.html
    (Ich mag das gelbe Halogenlicht nicht so sehr).


    Die Effizienz ist kein Knaller, weiß ich schon.
    Also, wenn jemand einen Streifen kennt, der das alles kann, her damit!
    -mind. 1000 lm /50 cm
    -mind. CRI 85
    -Farbe zwischen 3000K und 4000K


    Kernproblem: Bei besagtem Streifen ist eine Konstantspannung angegeben. Ich würde aber gerne Konstantstrom benutzen. Der Grund dafür ist, dass ich den besser regeln kann und es außerdem Netzteile gibt, die aus Phasenanschnittdimmung KSQ-Dimmung machen können. Ich könnte also den vorhandenen Schalter auf Dimmung umrüsten und habe kein Gefummel mit Fernbedienung.
    Kann ich da auch Konstantstrom durchschicken? Mein Hirn sagt eigentlich ja, aber vielleicht hat jemand schon Erfahrung damit.


    Gruß K

    Geile Sache! Hut ab!


    Sowas in groß (so ab 10 cm pro Pixel) in eine Disco. :thumbup:


    Frage: In groß brauche ich ja mehr als nur eine LED pro Pixel. Wie kann ich das anleiern? Strom raus und paralell? Wieviel gibt das Board her? Wenn das Board nicht genug hergibt, wie schauts mit sonstigen Lösungen aus?
    Ziel wären 16 LED pro Pixel, mit 9 kann ich auch leben, 4 ist absolutes Minimum.

    :whistling: habe ich doch glatt Schutzleiter und Nulleiter im Sprachgebrauch verwechselt.


    Grün-gelbe Litze war alle. Aber ich habe schon auf die Spannungsfestigkeit geachtet.


    Die unscharfen Fotos waren keine Absicht. Habe meine Speicherkarte nicht gefunden und musste mein Handy nehmen.


    Nach zwei Stunden Dauerbetrieb muss ich übrigens das "gut anfassbar" durch "gerade noch anfassbar" ersetzen. Die Kühlung ist grenzwertig X/ .

    Servus,


    mein erstes komplettes Selbstbauprojekt ist feddisch! (Also nicht einfach nur Retrofit rein)


    Ich möchte mich als erstes mal beim Forum bedanken, die mir bezüglich Kühlung und Leitungsquerschnitt Auskunft gegeben haben.
    Es ist eine Schreibtischlampe geworden.


    Hardware:KSQ LCM-60 von Meanwell (ohne DALI, hat in einer Schreibtischlampe nix verloren, weil sinnbefreit)
    2x Nichia COB Modul NWL121A (oder so) in CRI 90+
    2x Kühlkörper
    Bopla-Pultgehäuse
    2x Lichthalterschlauch (zu beziehen über Leuchtenbau-Shops) mit 90 cm + passende Gewinderohre in 20 mm Länge
    Reichelt-Kleinkrams
    Schraubenhandel-Kleinkrams


    Zur Sache.Während eines Krankenhaus-Aufenthalts hatte ich jede Menge Zeit, die Planung und die ganzen Bestellungen zu erledigen. Dank Packstation konnte ich direkt danach das ganze zeug abholen und gleich loslegen.Gestern dann angefangen.


    Als erstes mussten die Kühlkörper dran glauben:
    Löcher für die Aufnahme der M3-Schrauben. Zwei für die Befestigung der LED, zwei für die Befestigung der Streuscheibe davor.
    Und hinten eins für das Gewinde eines M10-Gewinderohrs.
    Sowie seitlich zwischen den Kühlrippen gegenüberliegend welche für die Kabeleinführung in die Lichthalterschläuche (gehen zuerst in das Loch fürs Gewinde, das natürlich entsprechend lang sein muss und dann von da aus in den LHS).


    Dann sollte auch gleich besagtes Gewinderohr rein. Dazu wollte ich ein Gewinde schneiden.
    Das Problem: Der Lichthalterschlauch und die passenden Gewinderohre dazu hatten ein M10x1-Feingewinde.
    Dafür habe ich natürlich keinen Gewindebohrer da. Aber zum Glück habe ich einen sehr erfinderischen Nachbarn. Der hat das Problem ganz einfach gelöst. Das Loch hat er von 8,5 auf 9,3 geweitet und anschließend das Gewinderohr mit dem Schraubstock in das Loch eingepresst. Nicht die feine englische Art, hält aber bis jetzt einwandfrei.


    Dann habe ich mich dem Pultgehäuse gewidmet und nach einem Haufen Feilerei uund Bohrerei passende Aufnahmen für ein Poti, einen Schalter und einer rechteckigen Kontroll-LED gehabt. Gleich montiert.


    Von hinten sieht das so aus:


    Das mit der LEd würde ich übrigens in Zukunft anders lösen, sieht von vorne mit den zwei Schrauben blöd aus, außerdem war es nicht ganz einfach, die Schrauben von der Leiterplatte zu isolieren. Die Schrauben haben ja zum Nulleiter fast keinen Widerstand mehr und auf der Leiterplatte sind immerhin ~3V drauf. Das dürfte reichen, den FI zu zünden. Gelöst habe ich das Problem mit Kunststoff-Unterlegscheiben und dem großzügigen Abschleifen der Leiterbahnen rund um die Schraube.


    Bei der Gelegenheit erwähne ich gleich, dass ich alles mit Steckverbindern realisiert habe. Auf der Platine ist bis auf die Widerstände und die Sicherungen nichts fest verlötet. Vorteil: Man kann hinterher einfacher Fehlersuche betreiben, falls was nicht mehr geht.
    Außerdem spart man sich das ewige Gefummel mit Kabeln. So ein Platinensteckverbinder lötet sich viel leichter als ein Kabel und wird einem für ein paar Cent praktisch nachgeworfen.


    Als nächstes habe ich die Teile im Gehäuse in Angriff genommen.
    Als Tipp für alle Nachbauer: Macht zuerst das Rechteck für den Netzstecker rein!


    Ich habe leider mit der KSQ angefangen. Zur besseren Wärmeableitung ist ein großzügiger Klecks Wärmeleitpaste zwischen KSQ und Gehäusewand.


    Der Nullleiter ist natürlich direkt am Gehäuse angeschlossen worden, um das Ganze sauber zu erden.


    Danach habe ich die Platine hergestellt. Da ist an sich nicht viel drauf. Ein einstellbarer Spannungsteiler, der mit dem Poti und zwei in Reihe geschalteten 1K-Widerständen eine Spannung von 0-10V über dem Poti aus der 12V-Hilfsspannung der KSQ bereitstellt.
    Dann eine Sicherung für die AC-Seite und eine für die LED (schwarz, fest verlötet). Außerdem der Vorwiderstand für die Betriebsanzeige-LED.
    Dazu jede Menge Platinensteckverbinder samt Beschriftungen.
    Die Platine wurde noch auf der Rückseite mit mehreren Sprühgängen Lötlack überzogen, um die Spannungsfestigkeit zu verbessern.


    Danach habe ich die LED auf den KK montiert. Dank Montagesockel war keine Löterei nötig, aber man muss die Haltefedern etwas aufbiegen, da 0,15mm²-Silikonkabel selbst im verzinnten Zustand abknickt, bevor die Haltefedern soweit nachgeben, dass das Kabel reinrutscht.
    Wärmeleitpaste drunter war auch klar. Sockel festschrauben und fertig.


    Geht sehr unkompliziert.


    Danach habe ich die Kabel für die LED seitlich eingeführt in den KK und mit einer Angel aus Blumendraht durch das eingepresste Gewinderohr gezogen. Als nächstes habe ich die Kabel dann durch den LHS gezogen. Hier erweisen sich ein etwas steiferes Stahlseil und Klebeband als nützliche Helfer.
    Danach den KK auf den LHS geschraubt und mit hochfester Schraubensicherung gegen Verselbständigung abgesichert.


    Die satinierten Plexiglasronden auf den KK aufgeschraubt (als Abstandshalter wurde einfach zurechtgeschnittener Schrumpfschlauch missbraucht). Abstand etwa ein Zentimeter.


    Zum Schluss noch alles zusammengesteckt und im Schraubenhandel passende Karosseriescheiben und Feingewindemuttern gekauft. An der Station sind die Karosseriescheiben mit Schraubensicherung an das Gehäuse geklebt, die Gewidnerohre in die LHS und die Muttern auf die Gewinderohre. Alles mit Schmackes angezogen und Gehäuse zugemacht.


    Fertig. Etwas kippelig steht das Ganze, vielleicht schraube ich noch eine Stahlplatte unten dran.


    Mit 4000 K geben die Nichias ein sehr angenehmes Arbeitslicht ab und dank 90 cm langen LHS sind sie sehr gut positionierbar.
    Auch nach einer Stunde Vollgas sind die KK noch gut anfassbar und die Station wird nicht mal handwarm.
    Das Dimmen funktioniert, die Nichias kann man relativ dunkel machen. Allerdings ist die Steigerung der Lichtausbeute am Anfang gut dreimal so hoch wie am Schluss. Keine Ahnung, ob das in der Natur des Dimmers liegt oder woran sonst. Vielleicht hätte ein logarithmisches Poti besser funktioniert.
    Die Helligkeit ist gut, mir reicht sie aus. Betrieben werden die Nichias mit maximal 500 mA. Meistens habe ich sie auf 30% der Leistung gedimmt. Ich habe die Version mit 4000K.


    Brandschutzbedenken habe ich übrigens auch keine. Die LED werden eh nicht heiß genug dafür, außerdem habe ich die LED extra nochmal mit 800 mA abgesichert. Die KSQ ist bescheinigt für dem Einbau in Möbel mit unbekannter Brandschutzklasse, also sollte sie auch mit einem Alugehäuse keine Probleme bekommen.


    Größere Gewichte sollte man an die Lichthalterschläuche übrigens nicht hängen, für die Kühlkörper sind sie gerade noch so stabil genug.
    Hier noch zwei Fotos:



    Grüße aus Bayern
    K

    Kleiner gehts, wenn er gleich einen Brückengleichrichter kauft ;)
    Aber wozu soll er den brauchen? Es geht um Gleichspannung, da muss man doch nix gleichrichten. Abgesehen davon, dass die LED dann toll flackert (Erfahrung).


    SMD löten geht, aber für einen Einsteiger? Dann doch lieber ein fertiges Kompaktmodul.
    Eventuell kann man ja das Gehäuse der Lok zum Kühlen mitbenutzen? Die Abwärme vom Motor muss ja auch irgendwo raus.

    Jetzt habe ich das Zeug schon bestellt :(
    Aber es kommt vor die LED noch eine satinierte Plexiglasscheibe, das sollte das Schattenproblem zumindest abfedern.
    Außerdem kommen die an einen Lichthalterschlauch mit 90 cm Länge, da sollte sich ein Abstand ganz gut machen lassen.

    Es gibt durchaus richtige UV-LEDs, aber die findest du nicht bei den einschlägigen Shops.
    Kannst mal bei Mouser stöbern, da wirst mit Sicherheit fündig und die verkaufen auch an privat. Manchmal wird aber eine Mindestabnahmemenge gefordert.

    Dann nehme ich einfach 40mm, dann wirds auch gleich ein bisschen stabiler.
    Alles klar.
    Jetzt wäre ich noch erfreut, falls einer einen Distributor für die
    LXK9-PW30-004 in Deutschland kennt.
    Bisher bin ich nur bei Mouser fündig geworden, die verkaufen zwar auch an privat, aber die Versandkosten sind nicht ganz ohne.

    Das Ziel wäre eine sternförmige Zimmerlampe, die dimmbar mit einem Phasenanschnittdimmer sein soll.
    Dazu wollte ich eben auf sichtbare Kühlkörper verzichten, sichtbares Alugestänge stört mich dagegen weniger.
    Idee ist, dass ich einen kreisförmigen Kasten habe, in dem die KSQ steckt, drumherum die ganzen LED auf Aluminiumarmen.


    Bisher sind dort 5x35W Halogenlampen verbaut. Lichtleistung muss mindestens dieselbe sein.
    Ich möchte jetzt zehn LXK9-PW30-004 benutzen (10,5V 350 mA, 350 Lumen, relativ unkompliziert zu händeln, schönes Weiß). Damit sollte ich in etwa auf dieselbe Lichtleistung kommen. (35W Halogen hat etwas mehr als 500 Lumen also habe ich ca 2500 Lumen, die gehen aber direkt nach unten). Die Sternzacken will ich mit je zwei Aluflachprofilen realisieren, die vertikal in den runden Kasten gesteckt/geschraubt/gelötet werden. Vorne werden die Aluprofile auf einer Länge von ca. 3-4 cm verbunden und um 90 Grad gedreht. Da oben drauf soll dann die LED kommen und die die weiße Decke anstrahlen. Soweit verständlich?
    Stelle mir das halt relativ schick vor.


    KSQ würde eine Meanwell PCD-40 mit 350 mA werden, die kann diese Spannung ab und ist AC-dimmbar.



    Wurde das Vorhaben ein bisschen klarer?

    Alles klar! Dann vergesse ich die LXS ganz schnell wieder. Schade drum.
    Bleibe ich halt doch bei der LXK.
    Wie sieht die Sache denn aus, wenn ich zwei solcher Profile (30x2) aufeinanderlege, verbinde (Schraube) und darauf die LED platziere? Aber nach dem Bereich der LED auseinanderbiege? Das müsste ja etwas weniger als die doppelte Kühlfläche ergeben. Schon klar, dass es für 12W dann immer noch hinten und vorne nicht reichen wird, aber 3,5W müssten doch damit dann unkritisch laufen.
    ich hoffe, man versteht, wie ich mir das ganze vorstelle.