Beiträge von mdave

    Kommt halt drauf an was man vor hat. Für eine Handvoll wenn-dann-sonst Abfragen und einen Timer braucht man vermutlich keinen Debugger. Für etwas komplexere Sachen ist es schon sehr nett zur Laufzeit Register auslesen zu können usw.
    Nur: wer einen Debugger braucht, der weiss das in der Regel auch. Tut man das nicht, kann man sich auch ebensogut einen 3€ USBasp clone aus China kaufen.

    Das hängt ein wenig von den genauen Anforderungen ab. Reicht an und aus, oder soll noch z.B. PWM realisiert werden?

    Zitat

    Kann der AVR die Ströme ab oder rauchen mir die Dinger ab?


    Welche Ströme? Wenn du LEDs direkt aus dem AVR versorgen willst, dann verabschiede dich lieber schnell von dem Gedanken


    Was sich relativ einfach machen lässt ist viele Schieberegister aneinanderzuhängen. Die Dinger gibts bis einige 100MHz schnell, müssen also nur schnell genug gefüttert werden. ;-) Praktischerweise gibt es die auch schon als 9-bitter zu kaufen. (allerdings lange nicht so preiswert wie 8-bitter)
    9*6*40 macht 2160 Bits pro Zeile, bei 100Hz ohne Dimmen also 216kHz Ausgangstakt für die Daten + 100Hz Output enable (in wirklichkeit würde man naürlich versuchen die register mit maximalem takt zu füllen.). Wenn du das mit Bascom, general IO pin toggeln und wait() oder sonem Käse machen willst wird das sicher nichts. Mit einem halbwegs vernünfigen Programm (Shift register an Hardware SPI port, spi und timer interrupts nutzen) sollte noch Luft nach oben sein.
    Solltest du jeden Pixel noch dimmen wollen wird es etwas knapper, da bietet sich eher ein flinker controller oder programmierbare Logik an.
    Was du dann als master nimmst musst du mal gucken. Mit einem kleinen 8bit AVR wird es da knapp werden. Der muss ja deine einkommenden Daten empfangen, evtl. bearbeiten, (RAM!) und an die anderen controller verschicken.


    Insgesamt ein ziemlich aufwändiger und teuere Spaß, vielleicht kommen wir ja noch auf eine bessere Idee. ^^

    Ah, eine ~700€ Stehlampe ist sicher eine interessante Alternative zu einer gewünschten Bastellösung.


    Playfield  
    Das Mischen von verschiedenfarbigem Licht kann durchaus tückisch sein, wenn es nicht schrecklich aussehen soll. Hast du schon irgendwelches Material zu dem Thema durchgearbeitet oder irgendwelche Erfahrung damit?

    Hmm, schauen wir mal. ;-)


    1: Mit geeigneter Ladeschaltung ja, ansonsten siehe 4
    2: erstmal: mA, nicht mAh! Das liest sich schrecklich und tut weh.
    Ansonsten hängt das davon ab was dein Motor unter Last an Strom aufnimmt. Raten ist da witzlos -> ausprobieren!
    3: Erstmal bleibt zu klären inwiefern das überhaupt möglich ist.
    Eins kann ich dir aber schon vorher sagen: über Nacht auf Akku durchlaufen lassen wird nichts. Dazu brauchst du einen recht ordentlichen Akku und zum Laden ein entsprechend großes Panel.
    4: Letzteres, das mit dem Explodieren bzw. Überdruckventil auslösen. Naja, bei dem Ladestrom den die kleinen Solarzellen liefern wird er mit Glück nur warm und geht schneller kaputt.


    Guck erstmal was dein Motörchen so an Strom aufnimmt wenn er draußen bei Wind den (hoffentlich nicht funktionellen) Rotor dreht.
    Wenn wir das wissen können wir gucken, was machbar ist.

    Dass das Zeug bei den Discountern Müll ist kann man i.d.R. schon auf den ersten Blick sehen.
    Meist ist es doch so: ~16cm² Dünnschichtzelle, ranzige 3mm LED und irdendwo drinne direkt verbunden eine kleine NiMh-Zelle.
    Wo soll denn da die Energie herkommen, und wo nennenswertes Licht?


    Wenn ich sowas bauen wollen würde, würde ich darauf achten:
    -Zellfläche und ordentliche Zellen! (Monochristalline Zellen kosten auf Ebay fast nichts)
    -Anständige Ladeschaltung, idealerweise mit MPPT (fertig oder als µC *)
    -ordentliche LED -- es gibt doch mittlerweile nette kleine midpower-leds die bei einer Hand voll Lumen >150lm/W erreichen. (Nichia NHSW157BT anyone?)



    * sollte an einem Gemeinschaftsprojekt Interesse bestehen beteilige ich mich gern mit dem Versuch an einem µC basierten MPP-Tracker/Lader
    Allerdings habe ich vor dem Herbst diesen Jahres leider keine Zeit dafür.

    Übertreiben sollte man es nicht, das hast du sicher recht. Die XM-L sind mit ~2,5 K/W Junction -> Lötfläche ganz gut dabei. Machen wir mit Alu-mcpcb Star und halbherzigem Geklebe 10 K/W draus, dann kommt bei den ~5,5W schon ordentlich was zusammen. Bei normaler Raumtemperatur sehe ich das nicht so kritisch. Nur für den 60°+ Dachboden/Schrank o.ä. ist es vielleicht nichts.

    Hast du noch mehr Informationen zu dem Kühlkörper?
    Bei einem 'anständigen' Kühlkörper der Größe der bei normalen Umgebungstemperaturen auch noch aktiv gekühl wird sollte man meinen, dass das passt. Aber letztendlich ist das natürlich Spekulation. ;-)

    Ja, genau. Der andere Treiber schaltet sich bei einer Zellspannung <3V selber aus. Der dagegen ist nur eine 7135er Konstantstromquelle, entläd also bis der LED die Spannung zu niedrig wird. Würde ich mit einer ungeschützten Zelle nicht machen.
    Och, der Gelbe hätte auch was gehabt. :D

    Hehe, ein gelber Emitter, auch nicht schlecht. :D
    Prinzipiell funktioniert das schon. Allerdings lutscht dieser Treiber die Zelle gnadenlos leer. Du musst unbedingt 'protected' RCR123a nehmen!
    (Im Zweifelsfall haben die auch billig Schutzschaltungen für Akkus, die man als Unterspannungsschutz mit verbasteln kann.)

    Die Leistungsaufnahme bleibt wie gesagt gleich. Es werden öfter mal Begriffe synonym verwendet obwohl es nicht so viel Sinn ergibt. (Ich will darauf nicht unnötig rumtrampeln, aber die Unterschiede zwischen Arbeit und Leitung sind wichtig. Ganz besonders wenn man Komponenten nach diesen Parametern dimensioniert. Das Netzteil muss ja z.B. trotzdem den Strom von 100W Stripes liefern können, auch wenn du sie nur mit 50% Tastverhältnis betreibst.)
    Bei LED-Stripes die mit einfachen Widerständen strombegrenzt sind kannst du davon ausgehen dass das Tastverhältnis direkt proportional zur Lichtmenge und zur geleisteten Arbeit ist. (Ob das Auge das auch so linear wahrnimmt weiß ich ehrlichgesagt nicht.)

    Na, das Transistörchen hats wohl zerlegt. ;-)
    Btw, es gibt die Cree-Emitter auch schon fertig auf 16mm Platinen, nicht nur auf 20mm Sternen.
    Die dinger, passede Optik und Treiber gibts beim Chinamann deines Vertrauens.

    da stellt sich mir die Frage ob man irgendwelche Richtwerte hat um die Leistung berechnen zu können je nach Dimmstufe/Schaltzyklen


    Nun, die Leistung bleibt in diesem Falle gleich. Was sich ändert ist die Arbeit (Leistung mal Zeit).
    Wenn du 50W mit einem Tastverhältnis von 0,5 eine Stunde lang betreibst, hast du 25Wh verheizt. Bei einem Tastverhältnis von 1 eben 50Wh.
    Und die Arbeit in kWh ist es ja letztendlich worum es geht, oder? ;-)