Beiträge von Ragnar Roeck

    Garantie abgelaufen, wurde zurückgeschickt an mich, sind ja meine... ansonsten kein Kommentar zur Problematik, die ich im Begleitschreiben dargelegt hatte. Ich hatte nach einem Kulanztausch gefragt, darauf wurde nicht eingegangen. Sehe ich eh zwiespältig (auch wenn ich das gerne gesehen hätte, logisch), die Austauschgeräte werden ja auch wieder aufgeben und so habe ich wenigstens die Plattform um die Dinger langlebig zu machen.

    Ich werde mal mehrere Kondensatoren parallel schalten um quasi den ESR nach unten zu bekommen und die Kapazität nach Fairchilds Empfehlung nehmen, was ein neues Gehäuse nötig macht. Es werden dann alle fünf KSQ in einem Kunststoffgehäuse untergebracht und bekommen zusätzlich einen Lüfter. Dann sollte es eigentlich so sein, wie vom Hersteller versprochen. Hat denn mal jemand in seine KSQs reingeschaut? Die Gehäuse poppen ja manchmal einfach ab, also kein großes Problem da mal nach dem rechten zu schauen. Immerhin kann man dann noch rechtzeitig tätig werden und das Gerät fällt nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt aus.

    Im Pro Forum kann ich nichts schreiben, da ich mich dafür nicht beworben habe (falls das mit der Lobby gemeint war).


    Unabhängig davon, Hintergrund der von mir so genannten Sparmaßnahmen: Fairchild gibt in den Application Notes zum IC (FSDM0465RE) an, dass man wenigstens 1µF pro Watt Ausgangsleistung im Hochvoltteil nutzen soll (Seite 2, Step 2), hier sind es zwei mal 4,7µF (C3, C4) für 24W... von daher gehe ich davon aus, dass tatsächlich der Ripplestrom zu hoch war und die Kondensatoren sich übermäßig erhitzt haben. Aussehen tun sie, wie aufgeplatzte Kondensatoren halt aussehen, oben ist das Kreuz aufgebrochen und man kann die "Pappe" sehen. Gemessen haben alle Kondensatoren im Primärteil nur noch einen Bruchteil ihrer Kapazität, die 4,7µF sind runter auf unter 1µF. Die >=50000h MTBF (unter Vollast bei 25°C) stehen nicht auf einem Bauteil, sondern bei Eaglerise/Sunrise in dem PDF zu den KSQ. 50000 Stunden sind fast 6 Jahre Dauerbetrieb.

    Mir sind vier gestorben, drei sind am sterben (primärseitige Kondensatoren blähen sich auf und platzen) eine ist noch OK. Garantie ist abgelaufen, laut Hersteller haben die eine MTBF von 50000 Stunden. Ich komme auf ca. 8000 wenn es hochkommt. Einsatz an jeweils 8 K2 rot, oder Cree R2. Umgebungsparameter normal, die sind aktiv gekühlt, also auf einem 1,5K/W Kühlkörper + Lüfter. Schaltungstechnisch hat der Hersteller ganz schön getrickst, kann da bei Bedarf noch drauf eingehen. Garantie ist abgelaufen, macht aber nichts, da ich als Ersatz eine andere Qualität brauche, beim Wartungsaufwand habe ich mit LED Technik so jedenfalls nichts gespart, im Gegenteil. Der Hersteller schweigt, auf die lebensdauerverkürzenden Sparmaßnahmen angesprochen.

    Schon korrekt so. Posts editieren, anstatt zwei folgende generieren, macht alles übersichtlicher, von daher gerne gesehen hier. Aber passt schon!


    Bei Hackaday gibts schnell auf den Löffel, was so als Hack gilt, was nicht... aber die Abwärme des LED-Systems zum Heizen zu nutzen ist mal definitiv ein Hack. Viele haben da glaube ich auch nicht viel mechanisches Geschick und versuchen solche Projekte schlechter zu machen. Auf jeden Fall: Hut ab, dass Du auf Hackaday gelistet bist!

    100nF mit einer Diode parallel zum Netzteilausgang. Der läd sich beim Umschaltvorgang über die Diode auf die maximale Spannung, kann sich dann aber eben wegen der Diode nicht entladen. Dann misst man mit einem hochohmigen Spannungsmessgerät am Kondensator nach. Nicht perfekt, aber besser als nichts.


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    Kennt jemand ein Shop/Herstellerunabhängiges Forum, bei dem es um mehr um High-Power LEDs geht? Eins, wo mal alle Links posten darf und was auf dem Niveau des Expertenforums hier läuft, aber ohne diese Aufnahmeprozedur? Gerne auch englisch, Candlelight reizt mich nicht so, weil eine Taschenlampe habe ich schon am Schlüsselbund...

    Nebeneinander kann man den LEDs NW und WW ansehen, WW ist manchmal eine dunklere Phosphormischung, eher orange als gelb. Auf einem Foto ohne Vergleichs-LED kann man das oftmals schlecht beurteilen.

    Ein bisschen Wind wird zu kräftigeren Pflanzen führen, ist also keines falls von Nachteil, aber wie Du schon anmerkst muss die Temperatur stimmen, bzw. es sollte nicht stürmen. Pflanzen aus Samen aufzuziehen führt eigentlich immer zu unterschiedlichen Pflanzengrößen, daher kann die Verwendung von Stecklingen angebracht sein, was sich noch mit Hilfsstoffen verbessern lässt.

    Lies mal hier KSQ Update-idee an LED-TECH und bei Fairchild die Applikationsnote AN-4138 zu Schaltnetzteilen. Optokoppler halten so lange wie LEDs halten, irgendwann wird die LED schwächer und tatsächlich würde sich dann das Regelverhalten ändern. Den Strom nach 30000 Betriebsstunden alle 10000 Stunden zu kontrollieren sollte wohl ausreichen.


    Anekdote am Rande: schaut euch da mal die Empfehlung für den Eingangskondensator von Fairchild an und was Sunrise/Eaglerise da tatsächlich verbaut hat.

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    Album "The Wobble Factor".

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass diese KSQs mit PWM zurecht kommen. Erstens haben sie einen dicken Kondensator am Ausgang und können damit nicht auf die hochfrequenten PWM Signale reagieren und 2. wüsste ich nicht, wo man den PWM Dimmer anschließen sollte. Auf der 230W Seite geht es nicht und hinter der KSQ ist es auch nicht sinnvoll.


    Wie arbeitet eigentlich die dimmbare Version? Hat die einen PWM Eingang, oder einen Eingang für Wiederstand/0-10V usw.


    Das Netzteil verwendet einen Fairchild DM0465RE Schaltregler. Datenblatt z.B. von http://www.alldatasheet.com auf Seite 12 Punkt 2 (Feedback Control). Wenn man die Spannung am Feedback Pin (4) erhöht (also höher als die Spannung vom Optokoplerausgang eigentlich ist für 700mA), verringert sich der duty cycle der PWM und damit dimmt man die LEDs.