Beiträge von klassisch

    Also mir ist das rechte zu gelb. Ich ziehe die 3500K vor. Mit den LEDs haben wir endlich die Möglichkeit, die Fesseln des Glühlichts abzuschütteln. Stattdessen begeben wir uns aus Gewohnheit wieder in das selbe Gefängnis.

    Die Chinesen können schon, wenn sie wollen :D

    Und sie wollen, wenn man sie dafür bezahlt. Habe das Rigol 1102 und bin damit zufrieden. Aber das 1052 ist jetzt deutlich billiger geworden. Wahrscheinlich würde ich mit heute entweder das 1052 oder eher gleich das 1074Z kaufen. Je nach Endstufe evtl auch das Z-S.
    Die Digitlfunktionen sind schon ein sehr gutes Argument für das 1074.

    Vielen Dank für die Info. Also meine Optoelektronikvorlesungen sind schon deutlich sehr viel länger her LEDs hatten damals typ 1,5V und 20mA.
    Die Grenzschichtreflexion ist ja auch bei Imagern und bei Linsen ein Thema. Und zumindest bei letzteren gibt es ein AR-Coating. Teuer, aber wirkungsvoll. Im einfachsten Fall eine Lambda/4 Schicht mit einem geometrisch gemittelten Wellenwiderstand. Bei größerer Bandbreite eine wohlberechnete Abfolge von Schichten. Da gibt es also schon noch Hoffnung.


    Und was deine 11W Birne angeht... in sofern traue ich ihnen auch die Bismut-Legierung zu, mit Schmelzpunkt 120°C - dann wäre das die Sicherung für die LEDs


    Keine Ahnung, welches Lot die verwendet haben. Induim ist wohl zu teuer. Sn42Bi58 mit 138°C Schmelzpunkt möchte ich nicht ausschließen, da einigermaßen gebräuchlich. Hätte man immerhin 50K gegenüber Sn60Pb40 gespart. Schont die LEDs beim Lötvorgang. Schließlich muß man die auf ein Basismaterial mit hoher Wärmekapazität löten. Andererseits ist die Wärmelitfähigkeit lausig.
    Jedenfalls ging die Lampe nicht mehr. Habe das Leuchtenglas abgemacht und da lag eine LED drin. Die hatte in der Mitte einen schwarzen Punkt. Hat sogar noch funktioniert, allerdings nicht mehr lange. Die zweite und dritte, die sich dann später noch ausgelötet haben, waren aber gleich defekt.


    Das einzige was dort herausführt ist, nicht Replacements zu kaufen sondern richtige LED-Lampen mit integrierter LED.

    Ja, meine Rede, aber es gibt auch Menschen, die für mich unverständlicherweise Leuchten nicht nach rein lichttechnischen Gesichtspunkten auswählen, sondern nach irgendwelchen willkürlichen ästhetischen Empfindungen. Und ich muß nicht jeden Streit ausfechten...

    Ich gehe bspw davon aus, dass die meißten Endlighten-Projekte in diesem Forum auch noch in 20 Jahren funktionieren

    ... können wahrscheinlich. Aber vermutlich werden die bis dahin von Ihren technophilen Erbauern dreimal optimiert, umgebastelt etc.



    Denn zum einen kann die Effizienz nicht weiterhin so steigen, wie sie das in den letzten 2 Jahren getan hat (wir nähern uns einer physikalischen Grenze, wo einfach nicht mehr Wirkungsgrad geht

    Das interessiert mich, kannst Du das näher erläutern? Mit der Physikalischen Grenze meinst Du wohl nicht das Photometrische Strahlungsäquivalent. Das wäre ja ein 100% Wirkungsgrad-Leuchtmittel und hat ja nichts mit dem Wirkungsgrad von real existierenden LEDs zu tun. Welcher Mechanismus dominiert denn heute den Wirkungsgrad von realen LEDs?

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen. Sprechen da experimentelle Ergebnisse oder theoretische Überlegungen?
    Ja, unwirtschaflich wird das wohl sein. Das trifft derzeit wahrscheinlich aber auf die meisten meiner Retrofit-Anwendungen zu, vielleicht mit Ausnahme einer Anwendung mit 3 Leuchtmitteln. Am wirtschaftlichsten und wahrscheinlich am sinnvollsten wäre es, sich noch 3 Jahre mit Halogen und Co über Wasser zu halten und erst dann LEDs mit besseren Features zu kaufen. Spart Zeit, Geld, Frust. Aber dann wären wir nicht hier; ein wenig technische Neugierde treibt hier wohl viele an und und etwas "Spielgeld" setzen wir schon in den Sand. Ursprünglich wollte ich aufgrund der Wirtschaftlichkeitsüberlegungen erst jetzt mit den LEDs beginnen, spiele aber aus o.g. Gründen schon ein Jahr mit. Ich bin noch nicht ruiniert, hatte einigen Spaß (weil etliches gelernt) und habe jetzt schon besseres Licht. So gesehen rede ich mir ein, es habe sich gelohnt ;) .
    Jetzt aber zurück zu den G9. Kannte diese Dinger bislang noch nicht und war überrascht, diese in einer Leuchte zu finden. Die Leuchte wird jetzt durch einen Bewegungsmelder ein andere Nutzung erfahren und wahrscheinlich häufig geschaltet werden. Auch wenn eine Umrüstung auf LED immer noch nicht wirklich zu rechtfertigen ist, reizt mich das.
    Habe jetzt ein wenig recherchiert. man findet etliche Angebote, die diesem von eachbuyer entsprechen.
    Eckdaten und Kommentare:
    - 36 SMD 5630 Leuchtdioden => Bei E27 oft mit 9W zu finden. Dort mit 600Lumen angegeben. Habe selbst 2 Stck mit 42 5630. Eine hat 11W, die andere 9W. Bei der 11W fehlen an der Kappenplatine die Lötflächen mitten auf der LED, weshalb sich diese im Dauerbetrieb entlöten. Die 9W hält.
    - Leistung: 3,5W => etwa 40% der 9W E27 Lampe
    Betriebsspannung: AC 220V - 240V =Y Wahrscheinlich einfaches Kondensatornetzteil mit MK-Kondensator, Brückengleichrichter
    - Lichtstrom: 350 LM. Wer kanns nachmessen - wurde es jemals seriös gemessen? Jedenfalls wird es leider weniger als die 40W HV-Halogen sein.
    - Temperaturfarbe: 3600K => gefällt mir!
    - Abmessungen: 8 x 3,1 cm => Ist schon recht groß. Paßt eben so in die Leuchte (wenn der Sockel mitgemessen wurde). Ist ca. 2 cm länger als meine 42 LED-Lampe, etwa gleicher Durchmesser. Aber nur 40% Leistung. Durchmesser entspricht den o.g. E27 Lampen. Da bekommt man schon den MKP-Kondesnator rein und vielleicht auch noch ne Sicherung.


    Risikoabschätzung: Verglichen mit der 9W 42 x 5630 E27 LED könnte diese Lampe thermisch halten. Zumindest ist das Verhältnis nicht völlig unplausibel.
    Die Kosten von 2x 4,60 EUR bei eachbuyer bzw. 2x 6EUR bei einem Frankfurter Drop-off über ebay würden mich jetzt auch nicht unmittelbar in den Ruin treiben.
    Was meint Ihr - oder hat jemand so ein Teil gar im Einsatz?

    Hallo,


    hat jemand Erfahrungen mit G9 LED-Lampen? Ich suche sowas. Bei den bezahlbaren Direktimport- E27 Lampen und den Bars/stripes haben mir die 5630 mit 3600K recht zugesagt. 5630 und 3600K gibt es auch in G9. Aber leider nur 36 LEDs mit 3,9 (Chinesischen) W und 350 (Chinesischen) Lumen. Das könnte etwas dunkel sein, es sollen 40W Halogen G9 ersetzt werden.
    Hat jemand einen Tipp?
    Vielen Dank!

    Gut recherchiert so weit!
    Wenn der Trafo ein normaler gewickelter Trafo ist, dann würde ich ihn drinlassen.
    In einem der Downloads zum Vellemann steht:

    Zitat

    geeignet für Glühlampen, Halogenbeleuchtung auf Netzspannung, und Niedervolt-Halogenbeleuchtung kombiniert mit einem konventionellen (drahtgewickelten) Transformator


    Also ist das Teil für ohmsche und induktive Lasten und da sollte man dann keine kapazitiven Lasten dranschalten. Schaltnetzteile und elektronische Trafos sind aber in der Regel kapazitive Lasten.
    Die Leuchtmittel scheinen lt. amazon-Bewertungen tatsächlich dimmbar zu sein.
    Das hier scheint ähnlich aber billiger. Da würde ich aber erstmal den Verkäufer kontaktieren und erst mal testweise nur 1 Stück kaufen.
    Der Vellemann benötigt eine Gleichspannung 0 bis 12V und keine PWM.

    Zitat

    Regelspannung: 0 bis 12V DC max.
    max. Regelstrom: 2.25mA bei 12V Regelspannung


    Insofern habe ich:

    Zitat

    Vorteil hier ist, dass ich dann am PWM das Signal an den Dimmer schicke. Am Dimmer stelle ich den wert von 0-5V ein, die Sache sollte geritzt sein und ich muss am Arduino kein Mega Code schreiben."

    nicht verstanden.
    Der Industriestandard für drahtgebunden ferngesteuerte Dimmer ist der 1 bis 10V Eingang. Dafür gibt es schon feritge Dimmer bzw. Dimmer-Steuergerätkombinationen, die aber sicher teurer sind. Darunter gibt es auch Universaldimmer und die können auch kapazitive Lasten treiben.

    Zitat

    Löten darf ich da auch, ist ja ein Bausatz

    Und natürlich die geltenden Bestimmungen beim Arbeiten an Netzspannung beachten.


    Ich selbst habe mit dimmbaren G4 keine Erfahrung. Meine haben ein kleines Schaltnetzteil eingebaut, um Spannungsschwankungen des Tafos auszugleichen. Die laufen auch an 12V DV und man sie zwar mit einem PWM-Dimmer irgendwie abdunkeln, aber ob das ein empfehlenswerter Dauer-Betriebszustand ist, habe ich nicht untersucht.


    Edit: Um den Arduino und PWM mit einzubinden und die 230V Bastelei zu vermeiden, würde ich folgendes testen:
    1. Anfrage an den von mir verlinkten ebay-Händler, ob die Leuchtmittel auch mit PWM betrieben werden können. Falls ja, geht es weiter:
    2. Ein Leuchtmittel testweise bestellen
    3. An einem vorhandenen 12V Netzteil mit einem PWM Dimmer wie diesem für 4,40EUR das Leuchtmittel mal im Dauerbetrieb testen. Der Dimmer hat eine wie ich finde hilfreiche Rezension und ist billig. Ich habe ihn auch und bin zufrieden. Dann hast Du schon mal eine manuelle Dimmöglichkeit.
    4. Wenn sich alles bewährt hat ein geeignetes 12V DC Netzteil kaufen. Wenn das Netzteil auf Möbel oder in Zwischendecken kommt, auf die entsprechende Zulassung (Dreieck mit M oder MM drin) achten. Je nach Zugänglichkeit und Sicherheitsstandard tuts ein billiges Chinanetzteil oder ein besseres Meanwell.
    6. Mit dem Arduino eine PWM erzeugen und damit die Endstufe des o.g. PWM-Dimmers ansteuern. Das ist etwas Gebastel und man muß wissen, wie man MOSFETs ansteuert. Eine Alternative wäre einen "LED-Repeater/Verstärker" vom Arduion anzusteuern. Die Teile gibt es (meist in 3-kanalig) für wenige EUR vom Chinesen.


    Wenn künftig noch mehr gesteuert werden soll, empfehle ich ein Hausautomatisierungssystem, wie z.B. Homematic. Das benutze ich selbst auch. Kostet erst mal einen "Eintrittspreis", ist aber vielfältig einzusetzen. Einen funkfernsteuerbaren PWM-Dimmer für 12V gibt es dafür auch.

    Klingt ja hochinteressant. Bin mal auf die Farbtemperatur gespannt. Die LGs gibt es ja auch mit 3500K, 4000K und 5000K.
    Habe mir eigentlich vorgenommen, nichts mehr unter 3500K zu kaufen - zumindest für mich.

    Wenn die Bestellung noch nicht durch ist werfe ich mal dieses 2 x 30V 5A in den Ring. Ordentliches Analognetzteil für 140EUR. Man hat 2x 30V 5A, die man auch auf 1x60V 5A oder 1x30V10A verschalten kann. 30V ist für viele LED-Anendungen zu wenig. Schon 12W mit 350mA braucht mehr als 30V. Ich hab das Teil und bin zufrieden. Die Stromanzeige löst allerdings nur auf 10mA genau auf. Wenn ich es genauer brauche, schalte ich ein externes Multimeter hinzu.

    Mit FR4 wirst Du die Wärme wahrscheinlich nicht wegbekommen.
    Und dann mßte man eigentlich auch richtig Reflow löten, um den inneliegenden Kühlanschluß sauber mit zu löten. Ich habe eine an sich sehr schöne Mais-Lampe von eachbuyer wo am Deckel diese Lötstellen nicht ausgeführt wurden. Die LEDs löten sich mit der Zeit aus und haben dann einen dunklen Fleck. Sie sind dann auch defekt oder halten nur noch ein paar Stunden.

    Das Glas absorbiert ca. 22%. Das ist nicht allzuviel, das geht auch schlechter.
    Wenn es mit den beiden Glühbirnen ohne Glas hell genug ist, dann könnte z.B. diese 12W 5630 Scheibe hell genug sein.
    So eine habe ich mit einer billigen aber passenden Ikea-Bratpfanne als Kühlkörper in eine ähnliche Lampe eingebaut. Schöne Farbtemperatur 3600K.

    Wenn Du ein Luxmeter hast, mal bitte mit und ohne Glas messen.
    Ansonsten mal das Glas abnehmen und schauen, ob es dann wenigstens hell genug wäre.
    Falls irgendwo 40W Halogen zur Hand (z.B. andere Lampe), dann mal diese testweise einschrauben. So kann man näherungsweise den Bedarf ermitteln.