Beiträge von Fakrae

    Hey Leute,
    Das ganze dreht sich um dieses Projekt. Dementsprechend auch die Tiefe: liegt bei 40mm und passt dadurch auch gut in kleine Zwischenräume.
    Ich hab mich in der Menge der georderten Drehteile leider etwas vertan und brauche nochmal 15 Stück für eine zweite Wohnung. Leider liegen die Angebote, die ich für Kleinmengen bekommen habe bei ~45€/Stück, wenn ich nicht mindestens 50 Stück abnehme.


    Findet noch jemand mein Projekt cool und will vielleicht etwas ähnliches aufziehen?


    Preislich liegen wir für die Dreh- und Laserteile in Summe bei 20€/Stück (50 Stück Abnahme) bzw 16€ (100 Stück Abnahme) - für größere Mengen könnte ich mir auch noch Rabatte vorstellen, müsste man genauer eruieren.


    Als einzige Abweichung zu obigem Projekt würde ich auf 1mm Edelstahl-Blech für Blende und Rückseite gehen, die aktuellen 2mm tragen schon sichtbar auf.


    Verwendete Platinen: https://www.aliexpress.com/ite…um-plate/32795640605.html
    Plexiglas liegt bei etwa 1€/Stück (3mm WH10DC), LEDs bleiben jedem selbst überlassen (wobei ich da auch gerne nochmal etwas anleiere, wenn viele das gleiche wollen) - ich würde wieder auf 4000K Samsung LM561C gehen für mich (außer jemand weiß etwas entsprechend besseres - der letzte Preis damals waren etwa 1€ für 7 Stück bei 1000 Stück Abnahme)


    Kühlung hält problemlos 100mA = 2W aus, ich vermute auch mehr, das habe ich aber nicht getestet.
    Je nach LED-Typ liegt die Spannung der Platine dann zwischen 19 und 21V, den Rest kann ein externer Widerstand schlucken, ein einstellbares Netzteil wie Meanwells HLG-Serie oder man nimmt direkt ein Netzteil wie das NPF-90D-24 und betreibt es in der Strombegrenzung bei 21V.


    Lg
    Fakrae

    Hey Leute :-)
    Lange Zeit war es ruhig um mich, jetzt hab ich mal wieder was zum Vorstellen :-)


    Zu Anfang ein Bild, wie es fertig aussieht:


    Verbaut sind auf etwa 20m² wunderbare 39 Stück davon :-) Aber jetzt zum Anfang:
    Bei uns stand die Renovierung der Wohnung wegen Schimmelbefalls und einem undichten Garagendach an... Also was tut man am besten für das Raumklima? Genau: Eine abgehängte Decke...
    Aufgrund einer Raumhöhe von nur 225cm (ohne Decke) muss das ganze aber sehr niedrig sein, es gibt also eine Unterkonstruktion mit 19mm und eine Decke mit 18mm, was nicht viel Platz lässt für eine schöne Beleuchtung - und eine richtige Leuchte die dann irgendwo bei 210cm endet ist auch nicht so cool.


    Also gibt es custom-made Einbauspots!
    Aufgebaut auf China-LED-Platinen für 5730 mit Platz für 2x7 LEDs und einem Platinendurchmesser von 50mm - damit geht was.
    Für die Effizienz habe ich Anfang 2017 (ja, da begann die Planung...) Samsung LM561C gewählt - mit 4000K als Kompromiss aus "weißem" und "ehefrautauglichem" Licht :-)


    Ein freundlicher Konstrukteur hat mir die Pläne gemacht, hintendran eine Rückwand (2mm V2A-Edelstahl, hauptsächlich weil die Blende aus dem gleichen Blech kommt):

    Dazu einen Zylinder aus Aluminium (Außendurchmesser 60mm, Tiefe 35mm) mit Fase für eine 3mm Plexiglas-Scheibe (WH10DC/SatinIce) (acrylformen/Peer Bartel war hier ein super Partner, die waren echt bezahlbar mit 1€/Stück) und schlussendlich eine Blende auch für die Befestigung an der Decke.


    Alles schön mit 2mm Gewinde zum Verschrauben, kommt am Ende sowas hier (mit Schutzfolie noch auf der Blende) bei raus:



    Jetzt muss das aber noch alles in die Decke - wie macht man das ordentlich? Genau! Man spannt Schnüre:

    und zwar viele davon...


    Dann kommen Löcher:


    und schlussendlich Leuchten:


    Jede der 39 Leuchten bekommt jetzt von einem NPF-90D-24 (weil das bis fast 0 dimmbar ist, die HLG mögen das ja nicht so gerne) bis zu 100mA (ein Strang mit 7 LEDs und ein Vorwiderstand für die Stabilisierung der Leitungslängen) - aber üblicherweise laufen sie bei gemütlichen 35W in Summe (40mA pro LED) und machen ein schönes Licht. Wenn ich die ganzen 90W auspacke ist es aber gefühlt heller als an einem leicht bewölkten Tag draußen.


    Letztens nochmal extra ausprobiert: selbst bei 100mA reicht die kaum-vorhandene Konvektion in dieser 2cm-Decke, damit die Teile mit ihren gut 2W auch nach 2h nicht über 40°C kommen (geschätzt, hinten am Edelstahlblech, also nicht an Platine oder Chip) - damit bin ich voll zufrieden.


    Das Netzteil wird in seiner Strombegrenzung betrieben (Widerstand liegt bei 4,7 Ohm), wodurch nur ein bisschen Spannung am Widerstand verbraten wird, was die Effizienz auch nochmal anhebt.


    Und zum Schluss noch eines... Die Kosten: etwa 15€ für die Drehteile, 30ct für die Platine, 1€ für das Plexiglas, 1€ für die LEDs, 30ct für den Widerstand, ein paar cent für Schrauben und Kabel - macht in Summe etwa 18€ pro Leuchte (wenn ich die restlichen Leuchten auch noch irgendwo verbauen kann, weil natürlich kauft man ja nicht genau 39 Stück... Sondern... ähm... naja... so 120 Stück :D)


    Alles in Allem mit Kabeln in der Decke, Netzteil etc sind das dann schnuckelige 750€ an Licht - aber es sieht hammer aus und geht vermutlich die nächsten 100 Jahre nicht kaputt :D und braucht 35W im Normalbetrieb... Rentiert sich also bei 5h am Tag und angenommenen 130W für die alternative Beleuchtung schon nach fast 14 Jahren *hust*


    Leider steht jetzt (bzw nicht leider - es gibt Nachwuchs :thumbsup: ) die nächste Renovierung an - ein Stückwerk höher, ein Zimmer mehr - der gleiche Plan für die Leuchten :D... Aber ich hab etwa 15 Stück zu wenig für die zweite Wohnung und in kleinen Mengen sind die Teile schweineteuer... Deswegen gibt hier --> noch eine Sammelbestellung (nachdem die letzte Sammelbestellung so gut funktioniert hat), falls ihr auch etwas ähnliches machen wollt :-)


    Lg
    Fakrae

    Kaufe nicht selten bei ebay, weil ich da für eine KSQ nicht gleich ein ganzes Paket für 5€ dazukaufen muss.

    Der Händler trägt immer das Versandrisiko. Da er aber nur bei einem Paket (oder Einschreiben) beweisen kann, dass du es geklaut hast (und nicht die Post verschlampt), wäre er schön dumm, dir die Gelegenheit zu geben.
    Wir haben das eine Zeit lang gemacht - aber du glaubst gar nicht, wie sehr das ausgenutzt wird, da zweifelt man an der Menschheit.

    Er hat das schonmal mit 5mm gemacht, er kann es auch wieder damit machen.
    Nur: Die 5mm haben sich seit dem letzten Mal, als du das vor ein paar Jahren gemacht hast nicht weiter entwickelt. Alle anderen LEDs aber schon (und zwar gigantisch). Das ist lediglich das, was zu bedenken geben wollen.

    10 oder 20w RGB LED rein. Aktiver Pc Kühler dahinter. RGB Controller und du bist bei ca. 80€ und 8-10 Stunden Arbeit.Meine Meinung.Mfg

    Das widerrum würde ich auf gar keinen Fall machen. RGB haben in überhaupt keinem Scheinwerfer (egal für welches Gefährt, nichtmal für's Fahrrad) etwas verloren.

    Mit richtigen LEDs bekommst du heute problemlos die 3-4fache Menge Licht pro Watt elektrischer Leistung als bei irgendwelchen 5mm-LEDs. Trotzallem musst du (ganz besonders im Sommer) mit entsprechender Kühlung arbeiten, wenn die länger als ein paar Stunden halten sollen - siehe Juisoos Beitrag

    Lass es mich so ausdrücken... Normalerweise ist die Spezifikation für den Strom abhängig vom Kabel- und Kontaktquerschnitt. Hier sollte man sich schon recht genau dran halten.
    Die Spezifikation für die Spannung ist üblicherweise vom Abstand der Kontakte abhängig - wobei sich der notwendige Abstand bei <=24V DC im deutlichen Sub-Millimeterbereich befindet.
    (Quelle als Anhaltspunkt, ich weiß, dass es keine Leiterbahnen sind, aber die Abstände sind ähnlich: https://www.mikrocontroller.net/articles/Leiterbahnabstände#Mindestkriechstrecken_bei_Leiterplatten )


    Natürlich wird dir niemand empfehlen, die Spezifikation außer Acht zu lassen - was nicht heißt, dass ich an besagten Stecker nicht auch problemlos 48V anlegen würde :-)

    Die Widerstände in Reihe mit den LEDs haben mit der Stromstärke (3A/2,5A) erstmal nur indirekt zu tun.
    Beispiel: Du hast 3 LEDs mit jeweils 3V und 700mA in Reihe (=9V, 700mA). Wenn du die jetzt an ein 12V (3A)-Netzteil hängst (ohne Widerstand) bekommen die LEDs volle 12V ab, sie werden dann mit (Hausnummer) 3A laufen und nach höchstens 10s kaputt sein.
    Wenn du die selben LEDs an ein 12V,2A Netzteil hängst, gibt es 3 Möglichkeiten:
    China-Netzteil: Es passiert genau das selbe. Die LEDs ziehen 3A und sterben, eventuell geht das Netzteil dabei auch kaputt (bei 10s unwahrscheinlich, bei 5min sehr wahrscheinlich)
    Anständiges Netzteil mit Überlastschutz: Die LEDs blinken wie ein Weihnachtsbaum und ziehen während er Leuchtzeit wieder ihre 3A, vielleicht 1s an, 1s aus, 1s an, 1s aus -> nach 1-2min sind sie kaputt, das Netzteil überlebt
    Anständiges Netzteil mit Strombegrenzung: Die LEDs ziehen 2A (das regelt das Netzteil die Spannung runter, auf vielleicht 11V), die LEDs halten länger (aber auch nicht lange)


    Jetzt kommt der Widerstand ins Spiel. Angenommen du hast einen 4 Ohm-Widerstand und schaltest den in Reihe zu den LEDs. 4 Ohm = bei 0,75A fallen 3V über dem Widerstand ab. -> Die LED sehen noch (12V Netzteil minus 3V Widerstand) 9V, ziehen irgendwo zwischen 700 und 750mA, das Netzteil (egal welches der 4) liefert diese 700-750mA bei 12V, ist damit nur zu etwa 1/3-1/4 ausgelastet und alle lebten glücklich und zufrieden bis an ihr (weit entferntes) Lebensende (passende Kühlung vorausgesetzt)


    Der Vollständigkeit halber: Es gibt auch Konstantstromquellen, das sind Netzteile die nicht die Spannung konstant halten (wie im obigen Beispiel) sondern den Strom: Hier musst du also nur aufpassen, dass die Summe deiner LED-Spannung (Reihenschaltung) beim angegebenen Strom im angegeben Spannungsbereich liegt, ein Widerstand ist in der Regel nicht notwendig, weil das Netzteil selbst die Strombegrenzung liefert und die Spannung anpasst.

    Fang damit an, dir das zu gemüte zu führen :-)
    Du hast ein reines 12V-Netzteil gekauft - hast du überhaupt eine Strombegrenzung? Widerstand oder Konstantstromquelle?

    Entschuldigung, dass ich davon ausgegangen bin, dass in einem Holzgebilde nicht unbedingt eine Wasserkühlung angedacht ist. Natürlich besteht diese Möglichkeit jederzeit :-)


    Man könnte es natürlich auch komplett aus Metall bauen und anschließend mit einem Holzfurnier versehen :-)

    Wenn die normale Abfuhr nicht reicht (was bedeutet "recht warm"?) hast du nur die Möglichkeit, da Luft dran zu bringen. Bei den seitlichen Nuten könntest du ja mit einer tieferen Nut arbeiten, die von hinten vollständig belüftet ist (=oben und unten ein Loch rein) - das kann sogar aufgrund des Kamineffekts dazu führen, das du die Wärme besser weg bekommst als "normal" auf deinem Tisch liegend. Bei der oberen geht das aber wohl leider nicht. Also bleibt: LEDs dimmen und so die Wärmemenge verringern.

    Holz ist aber auch ein Isolierstoff. Es nimmt wärme sicher etwas auf, isoliert sie aber auch.


    Jeder Stoff leitet Wärme - der Unterschied ist nur darin zu messen, wieviel Wärme er pro Fläche leitet. Wenn du also die Fläche vergrößerst, wird auch automatisch die abgeführte Wärme größer. Ebenso hilft es natürlich, die Dicke zu verringern, je tiefer du also gehst (bis zum Idealfall: Hinten raus) desto besser kommt die Wärme weg. Das gleiche gilt natürlich auch für dein Epoxidharz, je dünner du das nach oben machst, desto besser führt auch dieses noch Wärme ab.

    Auch Holz ist in der Lage Wärme zu transportieren - nur nicht so gut. Du solltest also schauen, dass die Auflagefläche zum Holz möglichst groß ist, weil sich die Wärme im Metall noch verteilt - deine Idee mit dem U-Profil ist also gar nicht so schlecht (nur schauen, dass es auch stramm sitzt und das Holz möglichst großflächig berührt.