Beiträge von Fakrae

    aber wo steht da z.B. wie die LEDs auf diesen Platinen jeweils verschaltet sind?
    Woher wusstest Du, dass auf dieser 14 LED Platine je 2 parallel u. 7 Päärchen in Serie geschaltet sind ?(

    Das kann man glaube ich in dem Fall als "educated guess" bezeichnen :-) Bei 14 LEDs bleiben nicht so viele Möglichkeiten übrig. Es können entweder 14 Stück in Reihe sein, was zwar möglich aber unüblich wäre. Dann lassen sich die 14 durch zwei Teilen (=7x2 LEDs), aber nicht durch 3, 4, 5 oder 6 --> Es können entweder zwei Stränge à 7 LEDs sein, oder 7 Stränge à 2 LEDs. 7x2 wäre so dumm, dass darauf eigentlich kaum jemand kommen würde, und die Verschaltung bei so vielen Strängen ist auch nicht ganz einfach, bleiben also nur 2x7 übrig. Und die können entweder als komplett getrennte Kreise geführt werden, oder wie hier mit immer 2 parallelen LEDs. Wenn ich jetzt als Anwendungsfall hätte, zwei verschiedene, dimmbare Farben auf der Platine haben zu wollen, hätte ich sie wohl nicht gekauft oder nachgefragt. Wenn ich aber nur 7/14 LEDs auf einem Signal haben will, wäre die genaue Anordnung egal und man kann es ohne Nachfragen kaufen.
    Manchmal sind auf den Platinen auch noch Plätze für Widerstände vorhanden - dann kann man anhand der Anzahl auf die möglichen Verschaltungsvarianten schließen.

    Möglicherweise ist es tatsächlich ein Temperatur oder Materialproblem, was den Chip auf der Oberseite verdunkelt (Temperatur) oder kaputt macht (Material) - der leuchtende Ring ist dann die seitliche Abstrahlwirkung der "Rest-LED" bzw die Reflektion an der dunklen Oberfläche.

    Der gleiche Vorwiderstand bei rot und blau klingt aber schon seltsam... Rote LEDs brauchen im Allgemeinen etwa 2V, blaue eher 3V. Bei einem gleichen Widerstand müssten also die roten sterben und nicht die blauen.
    Lad mal tatsächlich ein paar Bilder zur Platine hoch, oder zumindest eine Art Schaltplan (so du den denn anhand der Leiterbahnen nachverfolgen kannst) - wichtig wäre auch die Spannung: 5V, 12V etc.

    Wobei sich die Intensität, die dann zur Wirkung kommt auch nach der Pupillen-Öffnung richtet. Wenn es also rundherum dunkel ist und die Pupillen weiter auf sind, ist der Effekt eines dunkleren Lichts möglicherweise ähnlich oder größer als der eines helleren Lichts am Tag.
    Nicht desto trotz hast du natürlich recht: Wer müde ist, sollte schlafen und nicht ein blaues Licht anschalten.

    Du vermischt hier zwei gänzlich unterschiedliche Dinge. Du hast auf der einen Seite einen 5V-Streifen mit eingebautem Controller (der ist unter dem Knopf versteckt) mit irgendwelchen LED-Streifen (60 LED/m, 30 LED/m) und irgendwelchen Controllern (24 Key, 44 Key)


    Die "normalen" Streifen mit den genannten Controllern sind für 12V ausgelegt und haben mit deinem 5V System nahezu nichts zu tun (außer, dass in beidem LEDs sind) - hierher kommen auch diese "Amplifier".


    Ein USB-Repeater/Verlängerungskabel hilft dir nichts, das dient dazu, die USB-Signale von richtigen Geräten wieder etwas zu richten, damit der PC mit der längeren Distanz klar kommt. Du hast aber überhaupt keine USB-Signale sondern nimmst lediglich den Strom und ignorierst alles andere. Bei einer USB-Verlängerung wird aber kein neuer Strom erzeugt/eingespeist, für dein Vorhaben hat es also keinerlei Nutzen (außer, dass das Kabel lang ist).

    Danke für die Beiträge.
    150lm/W Liteon und die grob gerundet 180-190lm/W Seoul (Mouserpreis 180% vom Digikey Osram/Samsung) sind zwar keine schlechten Alternativen, aber doch nicht ganz die selbe Liga, oder?

    Jedes Netzteil hat 2 Drähte (am Ausgang, am Eingang wo die 230V sind, sind es nochmal 2-3): Auf einem sind 0V und auf einem die Spannung (in dem Fall 5V). Möglicherweise sind die 2 Drähte in einem Kabel (mit Stecker?), dann muss man die da eben raus holen (Stecker Abschneiden oder Buchse auf die Platine löten) - wie das genau aussieht können wir ohne einen Link zu Netzteil und LED-Streifen leider nicht genauer sagen. Üblicherweise ist der Draht für die 0V entweder weiß oder schwarz und der für 5V häufig rot.


    sind das digitale Streifen? Schick mal den Link dazu, dann kann man mehr zum Thema "Amplifier" sagen.

    Was du brauchst ist eine kleine Platine (Lochraster oder Lochstreifen), da kannst du den Transistor drauflöten. Der hat 3 Beine, davon kommt Bein 1 auf die 5V des USB-Anschlusses, Bein 2 auf den 0V-Anschluss des LED-Streifens und Bein 3 auf 0V (Verbunden mit 0V Netzteil und 0V USB). Jetzt verbindest du die den LED-Streifen mit Bein 2 und den 5V des Netzteils und der Transistor schaltet dann die Netzteil-0V nur dann an, wenn am USB-5V auch tatsächlich Spannung anliegt.

    Hallo liebe LED-Junkies :D
    Bei uns steht eine Wohnungsrenovierung an, die Decke wird wohl abgehängt und ich baue ein "paar" (so 50-100 Stück :D) Spots selbst. Vorgestellt wird das ganze, wenn es etwas über die reine Papierplanung hinausgeht - dann in einem separaten Thread.


    Ich habe dazu ein paar hübsche 50mm-Rundplatinen mit 5630-Lötpads günstig erstanden, die jetzt mit LEDs ausgestattet werden müssen. Als Kompromiss für die Nachmieter wird das ganze wohl mit 4000K ablaufen. Jetzt habe ich bei den Recherchen als mögliche Kandidaten die Duris E5, die LM561C und etwas von Seoul (mit 6V) gefunden. Die Seoul sind bei Mouser fast doppelt so teuer wie die beiden anderen bei Digikey und leider sind die 48V (7*6V + Widerstand) jetzt auch eher nicht so verbreitet, dass ich die in einer Mietswohnung (gehört den Schwiegereltern) verbauen wollte.


    Wenn ich die Samsung und die Osram vergleiche (Datenblatt Osram: http://www.osram-os.com/Graphics/XPic1/00214644_0.pdf , Datenblatt Samsung: http://www.samsung.com/global/…_Sheet_LM561C_Rev.7.0.pdf ) habe ich im jeweiligen Top-Bin die gleiche Effizienz, die gleiche Farbqualität, der CRI sieht auch vergleichbar aus und der Preis ist bei 1000 Stück auch nahezu identisch (120€ vs 125€) Die Tj ist bei den Samsung etwas geringer, aber sonst? Hab ich irgendwas übersehen? Digikey hat in beiden Fällen das Bin, was direkt an der Schwarzkörperkurve ist.


    Hat hier jemand noch einen Wissensbrocken, an den ich nicht gedacht habe?


    Lg
    Fakrae

    Einfachster Fall: Einen Logiklevel-Mosfet (irgendeinen, ich nehme gerne einen IRLZ44N, der ist zwar ewig überdimensioniert, aber kostet auch nicht viel) und den schaltest du dann über den USB-Anschluss. Der kann dann die 5V eines externen Netzteils auf den ganzen Strang schalten.

    Das löst allerdings dein Kühlproblem noch nicht. Prinzipiell ginge eine Wasserkühlung. Durch jeden KK ein Kupferrohr und die alle hintereinander mit Schläuchen verbinden und Wasser durchpumpen :D

    Die Idee finde ich super :-) Könnte von mir sein :D Ich glaub das muss ich mal in meinem Kopf bewegen, vielleicht gibt's da ne neue Idee für den späteren Hausbau :D


    Eventuell ginge ja auch eine Heatpipe. Eine Heatpipe hat einen wesentlich besseren Wirkungsgrad als ein konventioneller KK.

    Das hilft dir aber auch nicht - denn auch eine Heatpipe muss die Wärme irgendwo hinbringen.


    Wir müssen die ganze Wärmeproblematik aber auch nicht übertreiben - wenn das thermisch nicht ideal ist, dann sterben sie halt - aber vermutlich tun sie das auch erst nach 1-2 Jahren und dann kann man die LEDs immernoch austauschen.

    Ich würde an der "Innenseite" der Abhängung die Aluplatte unterbringen und dann das Gehäuse von außen damit verbinden (Verspannen oder verschrauben) - so kann man es im Zweifel entnehmen und hat trotzdem die Platte innen.
    Den Kühlkörper größer zu machen hilft dir bei ungenügender Zirkulation nicht nennenswert. Da hilft dir nur eine große gleichmäßige Fläche (wie bspw. eine Platte), die auch ohne Zirkulation viel Kontakt mit der Umgebung hat (ein klassischer Kühlkörper mit Lamellen hat das eben nur, wenn die Zirkulation funktioniert)

    OK, danke für die Info.
    Fazit also: Mann muss ein Alu-Profil, das keine Verbindung zum SELV-Kreis hat, nicht erden. Aber man kann.

    Durch das SELV kann keine gefährliche Spannung an die LEDs kommen. Wenn jetzt also auch keine gefährliche Spannung an das Alu-Profil kommen kann (weil es nur über isolierende Wege (bspw. eine Plastikaufhängung) und die SELV-Spannung des Netzteils mit der Außenwelt verbunden ist), müsstest du gar nichts mit dem Profil tun. Da du aber sowieso keine Verbindung zu den LEDs hast, kannst du natürlich trotzdem soviel erden wie du willst.
    Doof wird es nur, wenn jetzt irgendwo eine Verbindung zwischen dem geerdeten Aluprofil und der SELV-Spannung der LEDs entsteht (bspw. durch nicht vollständig festgelötete Litze oder eine Schraube die bis auf eine Leiterplatte vorstößt oÄ) - dann hast du es zwar immernoch geerdet, aber kein SELV mehr.
    Ich würde also sagen: Man KANN erden, tun würde ich es nur im Ausnahmefall.


    Obwohl ich dir da insofern zustimme, dass die Leiterbahnen einer Platine auch einen gewissen Widerstand haben und dieser unweigerlich zu Verlusten führt, halte ich das hier doch für eher vernachlässigbar. Zum einen macht man die Leiterbahnen nicht so dünn, dass der Widerstand enorm würde und zum anderen hält man sie kurz. Ob die Verluste der Leiterbahnen in diesem Beispiel auch nur annähernd ins Gewicht fallen würde ich bezweifeln. Dennoch lässt sich die theoretische Grundlage nicht von der Hand weisen.

    Leider sind die Leiterbahnen auf den typischen LED-Streifen tatsächlich sehr dünn (ist häufig aus Kostengründen bei flexiblen Streifen nichtmal bei 35um Kupfer in der Dicke und selten mehr als 1-2mm breit) und die Leitungslängen sind da dann auch in sehr vielen Fällen bei vielen Metern (wir raten zwar immer zu mehrfacher Einspeisung, aber häufig kommt als Antwort zurück 'zu aufwendig/kann nicht löten') - und dann werden eben schnell mal 5+m Streifen am Stück mit einer Einspeisung betrieben und bei 12V-Streifen eben >1A/m drüber gejagt.


    Gute Zusammenfassung :-) Die Farbverschiebung ist idR tatsächlich nicht sehr hoch (außer bei RGB-Streifen, aber die dimmt man sowieso immer über PWM)