Beiträge von Fakrae

    PWM und linear ist ungefähr ähnlich effizient - welches genau davon jetzt effizienter ist lässt sich nur an einem ganz konkreten Beispiel berechnen - mit mehr Kenngrößen als wir hier haben.
    Was du glaube ich nicht bedenkst Salocin: "Du" betreibst bei PWM die LEDs immer mit Nennstrom, hast Verluste an den Widerständen und zusätzliche Schaltverluste durch reale (nicht ideale) FETs. Dir kommt die Vernichtung von Versorgungsspannung bei einer linearen Dimmung als Verschwendung vor, aber durch die geringere Spannung der LEDs und deren typischer Diodenkennlinie verbrauchen die LEDs tatsächlich auch weniger Strom, werden effizienter (da die Lichtleistung nicht proportional zum Strom ist) und ein Großteil dieser "vernichteten Spannung" würde im PWM-Fall sowieso am Widerstand abfallen. Es geht ja lediglich um die Differenz, die durch die lineare Dimmung erzeugt wird und die ist bei großem Effekt trotzdem nicht sehr groß.
    Wenn jetzt die auch noch die PWM-Frequenz erhöht wird um bspw. Flackern zu verringern oder in andere EMV-Bereiche zu gehen wird das ganze sogar nocht schlimmer (Schaltverluste hurra).
    Noch ein Punkt ist die Verlustleistung auf den Stromleitungen (auf den Platinen) - die bleiben bei PWM konstant hoch (verringert um den PWM-Faktor), sinken aber bei einer linearen Dimmung mit, weil sie mit dem real fließenden Strom (und nicht dem gemittelten Strom) skalieren. Das heißt zusätzlich zu der verringerten Verlustleistung auf den Streifen bringt eine lineare Dimmung sogar noch eine Homogenisierung der Lichtleistung von Anfang und Ende des Streifens mit sich.


    Am Ende lässt sich sagen: Wenn die Bauteile idealisiert betrachtet werden, ist PWM effizienter, da keine Energie "vernichtet" wird. Da wir aber leider keine idealen Bauteile bekommen, ist tatsächlich bei einer reinen Dimmschaltung (die nichts andere tun soll und nicht digital angesteuert wird) die Verlustleistung absolut vergleichbar aber aufgrund der Vorteile durch die Stromleitungen eigentlich die lineare Dimmung vor zu ziehen - selbst wenn ich persönlich trotzdem meistens PWM benutzen - aber eben direkt von einem uC, der noch andere Dinge wie Zeitschalter oder Kommunikationswege zusätzlich macht - und weil ich kein Problem damit habe ein kurzes Programm zusammen zu hacken. Aber einen NE555 würde ich mir persönlich nicht antun - er hat (lediglich in meinem Fall) einfach keinen Vorteil gegenüber der beiden anderen Lösungen.


    PWM hat einen Vorteil, wenn ich es nicht schaffe, die mittlerweile (wegen linearer Dimmung) auf einen geringen Raum konzentrierte Verlustleistung (die ansonsten ja über den ganzen Stripe abfallen würde und damit lokal kein Thema wäre) weg zu bringen. DANN PWM, aber auch nur aufgrund der Gegebenheiten und weil eine verteilte Verlustleistung einfach abzuführen ist.


    Aus eigener Erfahrung kann ich leider sagen, dass die Anzahl der Ampere nichts über das Fiepen auszusagen hat. Es zählt hauptsächlich, dass du mindestens genug Ampere bieten kannst, um einen problemlosen Betrieb aufrechtzuerhalten...

    Das schon - aber wenn eben nicht genug Leistung (Ampere) geliefert werden können, dann kann es manchmal fiepen. Das Erhöhen der Leistung macht also nur dann Sinn, wenn es an zu wenig Leistung liegt und kann auch das fiepen beheben - WENN es denn eben daran lag. Das lässt sich aber ohne Messgerät eben nur mit Testen herausfinden.

    Beim Rippen (egal ob Musik oder Video) ist die Geschwindigkeit deines Laufwerks absolut zweitrangig. Die Umkonvertierung der Daten braucht um den Faktor 20-50 mehr Zeit als dein Laufwerk zum Lesen bräuchte.
    Für Musik bietet sich bspw. iTunes oder der Windows Media Player an - die können auch gleich die Cover-Daten runterladen und die MP3s beschriften.


    Zum Nachträglich die MP3-Tags ändern gibt es ein super Programm: MP3Tag :-)

    Das HLG ist doch ein 24B - da gibt es also einen Steuereingang, mit dem du über PWM oder Poti die Leistung drosseln kannst - und damit verringert sich die Spannung (bzw ist eine variable Strombegrenzung, die eben die Spannung drosselt um den Strom zu halten)

    In der Regel sind 12V-Streifen so verschaltet:
    | R - LED - LED - LED | R - LED - LED - LED |
    du kannst also immer bei den vertikalen Streifen schneiden. Manchmal ist der R auch irgendwo zwischen den LEDs, aber du hast trotzdem klare Schnittmarken die du sehen kannst, wenn du den Streifen vor dir hast.
    Je nach Packungsdichte sind das idR entweder alle 5 oder 10cm - aber eben immer nach einer Gruppe mit 3 LEDs und einem Widerstand. Die Schnittmarken sind am Streifen aufgezeichnet.

    Bei <5s kann das durchaus normal sein. Das liegt dann in der Funktionsweise der Spannungsversorgung. Natürlich geht es (auch bei LEDs) anders, aber es ist nicht unbedingt ein Zeichen für einen Defekt der Leuchtmittel.


    Wenn das jetzt aber natürlich (so wie es aussieht) nur eine Möglichkeit ist, einen Link zu deinem eigenen Shop zu platzieren - dann würde ich sagen: Buuuuuhhhh...

    Löten ist nicht zwingend notwendig, verbessert aber die Qualität schon stark (ist aber "einfaches" Löten auf großen Pads mit viel freiem Platz drumherum)


    Befestigung LED: Vielleicht als normale LED-Streifen - die kann man einfach auf einen Untergrund kleben.


    Endlighten wenn es flach werden muss, wenn du sagst eine Tiefe >=10cm ist okay, dann gibt es auch andere Lösungen.

    Das SNT und das LPV haben streng genommen keine Zulassung für Beleuchtungsanwendungen (das LPV glaube ich darf in Amerika aber nicht Europa eingesetzt werden, das andere vermutlich nirgendwo). Warum das so ist (könnte bspw nur sein, dass man sich das Geld für die zur Zulassung benötigten Prüfungen gespart hat - oder dass diese tatsächlich nicht bestanden werden) wird dabei nicht gesagt - im Allgemeinen kümmere ich mich bei mir selbst nicht unbedingt um die Zulassung, aber das soll ruhig jeder selbst handhaben.
    Das SNT musst du berührungssicher verbauen (ein unbedarfter, bspw ein Kind, könnte mit einem Schraubenzieher ins innere pieksen und dabei drauf gehen)


    Das CLG hat bspw. PFC als Feature, das heißt die Netzspannungsseite wird weniger EMV-verseucht, sowas (die Verseuchung) merkt man manchmal bspw. am Radioempfang oder wenn irgendwelche anderen Geräte anfangen zu fiepsen.


    Das SNT hat bspw keine MTBF (Zeit bis zum statistischen Ausfall) angegeben, bei den anderen sind es 300.000 oder 700.000 Stunden.

    Willkommen im Forum :-)


    China oder Deutschland kaufen: Das lässt sich nicht so leicht sagen :-) Die meisten deutschen Shops verkaufen den selben Mist wie du auch direkt in China bekommst (wenige Ausnahmen - leds.de, led-tech.de oder bspw led-studien.de - das hat dann eben auch seinen Preis)
    Zu den konkret-ausgesuchten Streifen lässt sich nicht viel sagen. Der Preis wäre durchschnittlich für China-Streifen, das sind normale 12V Streifen (persönlich als tatsächliche Beleuchtung würde ich nach 24V Streifen mit 7 LEDs pro Segment schauen - ist einfach deutlich effizienter) - und zur Qualität selbst lässt sich nicht viel sagen. In der Regel sind die Chinesen da sehr sprunghaft und es ist durchaus nicht selten, dass die gerade angekommenen, für gut befundenen und nachbestellten Streifen von der Qualität her nicht vergleichbar sind mit dem, was dann 4-6 Wochen später auch geliefert wird.
    Wenn du 20m brauchst und in China bestellen möchtest, dann würde ich empfehlen 3 Artikel von 3 Händlern rauszusuchen und jeweils 25m zu bestellen - dann hast du in jeder Lieferung genug um auch mal was auszutauschen und eine gute Chance, dass auch ein paar anständige dabei sind (und den Rest dann eben für Spielerein verplanen :D )


    Ich habe mein Wohnzimmer mit RGB-Streifen aufgebaut - und in den letzten 3 Jahren höchstens 2mal überhaupt etwas anderes als mein normales Weiß eingestellt - das kann bei dir anders sein, habe ich aber auch schon ähnlich hier im Forum gehört. Das ist am Anfang eine super Spielerei - und wird mit zunehmendem Alter weniger benutzt ^^

    Was du versuchen kannst, ist einen fertigen Treiber um deine benötigte Funktion (mit extra Platine) zu erweitern - wenn du den Platz dafür hast. Ladestandswarnung, Sense-Widerstände des Controllers auf extra Platine auslagern und über Transistoren umschalten etc - das geht idR auch ohne den kompletten Regler selbst zu designen.
    Ein Schaltregler GUT zu designen ist tatsächlich eines der aufwändigsten Dinge, mit denen ein Hobby-Bastler konfrontiert wird (Hochfrequenztechnik lässt grüßen) - das kann man schon machen aber bei einem Einstiegsprojekt würde ich auch stark davon abraten.
    Für allgemeine (Hobby-taugliche) Informationen zu dem Thema kann ich dir die Seite empfehlen: http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle

    1) Dimmbare LED-Streifen für 230V gibt es zwar theoretisch - praktisch solltest du aber davon die Finger lassen. Bei 20m warmweiß würde ich 24V, LED-Typ: 5630 oder 5730, mit 30/35/60/70 LEDs/m empfehlen. Bei mehr LEDs wird es heller, dein Netzteil muss stärker sein - aber wenn du sie sowieso dimmen willst - warum nicht gleich die helleren nehmen, dann hat man Reserve (und sie halten länger wenn sie mit weniger Leistung betrieben werden)
    Zu den 24V Streifen brauchst du dann eben ein dimmbares Netzteil - ich habe da mal irgendwann welche gesehen, mir fällt aber leider wirklich kein Beispiel mehr ein (für ein Phasenan-/-abschnitt-dimmbares Netzteil)
    2) Wenn du nicht löten kannst, dann frag irgendjemanden in deinem Bekanntenkreis der es kann. Löten ist wirklich DEUTLICH besser.

    Die meisten Streifen kann man problemlos knicken/schneiden.

    Schneiden: Ja. Knicken: Auf keinen Fall - das kann eine Weile funktionieren, aber die Verbindung ist instabil. Schneiden und dann verlöten ist da um mindestens eine Größenordnung haltbarer/besser.
    Die meisten dimmbaren LED-Netzteile sind nicht über Phasenan-/-abschnitt dimmbar (das ist es, was dein Dimmer macht) sondern über 1-10V oder PWM (häufig "3 in 1 dimmable" genannt) oder ähnliches - darauf muss man gesondert achten.

    Ganz ehrlich? Wenn das sowieso nur ein Effekt sein soll und du die Hauptbeleuchtung anderweitig machen willst - dann müssten so wenige Betriebsstunden zusammen kommen, dass die Qualität der LEDs nahezu egal ist.
    Vergossene Stripes haben den Vorteil, dass man sie leichter abwischen kann aber den Nachteil, dass das Vergussmaterial häufig nach einiger Zeit milchig/gelblich wird und die Wärme nicht ganz so gut wegtransportiert wird.


    Ich würde mal grob schätzen: 80% der Stripes mit <5€/m kommen aus mehr oder weniger der selben Maschine und bei einem nicht unerheblichen Prozentanteil der teureren stammen ebenfalls daher. Wenn du qualitativ hochwertige Streifen willst, dann schau mal in @turis (Forenmitglied) Shop vorbei -> https://shop.led-studien.de/ - die kosten dann ihren Preis, aber du kannst sicher sein, dass die Qualität stimmt. Wenn du das nicht willst (weil zu teuer bspw.), dann kannst du genauso gut raten und irgendwas kaufen. Bei den chinesischen Shops ist es durchaus nicht unüblich, dass die Streifen von denen wir "jetzt" sagen können, dass sie gut sind schon gar nicht mehr verkauft werden (beachte die teilweise 6 Wochen Lieferzeit) - oder doch verkauft werden, aber eine andere Qualität haben.

    Aber das ist nicht nötig denn Abstrahlwinkel und Abstand sind gleich geblieben. Daraus läßt sich ableiten, dass auch die beleuchtete Fläche gleich groß ist. Somit kann ich den lux Wert sehr wohl verwenden.


    Das ist ein Trugschluss. Denn diese Annahme setzt voraus, dass die LEDs den gleichen Abstrahlwinkel haben (der beschreibt nämlich nicht nur die tatsächlich angeleuchtete Fläche sondern auch die Licht"verteilung" innerhalb der Fläche - ist logisch, wenn ich eine (fiktive) doppelte Fläche ausleuchten muss kann die Beleuchtungsstärke in einem Punkt (bei gleichem Lichtstrom) nicht identisch sein - woher sollte das restliche Licht denn auch sonst kommen)
    Der Winkel hängt aber von der LED ab und ist daher nicht zwangsläufig gleich bei den 3 Streifen.


    Ich wollte nicht, dass du ein besseres Amperemeter besorgst - nur, dass entweder zwei Wege für den Strom existieren oder die tatsächliche Länge (und damit die Leistungsverluste) mal minimiert sind (1m ist noch gut messbar und hat trotzdem keine großen negativen Auswirkungen) - bei allen 3 Streifen natürlich.


    Pesi's verlinkte LEDs halte ich aber in Anbetracht der doch sehr nahe beieinander liegenden Stromwerte durchaus für möglich (bis wahrscheinlich) - die kannte ich nicht. Meine Entschuldigung daher für die in diesem Fall wahrscheinlich nicht korrekte Aussage.

    Lux ist leider keine Einheit die du hierfür heranziehen kannst (google-Stichwort: Abstrahlwinkel).
    Unabhängig davon finde ich deine Messung was den Strom angeht äußerst interessant. Kannst du das mal mit Doppelter Einspeisung (vorne und hinten am Stripe) oder nur mit jeweils einem Meter machen? Dann lassen sich in etwa die Auswirkungen der Leiterbahnen abschätzen.