Beiträge von Fakrae

    Luminal, ich hab dir keine Chinakracher unterstellt :-) Aber nur weil ein Gerät eine medizinische Zulassung hat, heißt das noch lange nicht, dass du es auch für LED-Beleuchtungen einsetzen darfst, da liegen nämlich im Zweifel andere Anforderungen vor (und im Extremfall ist es tatsächlich möglich - wenn auch unwahrscheinlich - dass ein Gerät medizinische Anforderungen erfüllt, die für die Zulassung zur Beleuchtung aber nicht)


    Im Grunde stellt sich nicht unbedingt die Frage "funktioniert das?", sondern vielleicht auch "darf ich das überhaupt so machen?" - und die Antwort auf letzteres ist in ganz vielen Fällen "NEIN" (auch wenn wir uns da nicht unbedingt dran halten, weil es eben doch "funktioniert")


    Ich habe mit einem IRLZ44N gute Erfahrungen bei 5V-Mikrocontrollern gemacht (kein Vorverstärker notwendig) - und da schalte ich 12A ohne nennenswerte Kühlung (Wieviel du kühlen musst hängt bei einem MOSFET ganz gravierend von der Frequenz ab. Bei <500Hz ist das auf jeden Fall kein Problem, bei 10kHz kann das schon ganz anders aussehen)


    Das heißt, sobald ich etwas sekundärseitig anschließe, liegt eine Grundlast an?

    Die Aussage ist falsch, aber bei normalwertigen Schaltnetzteilen (keine Transformatoren und in unserem Leistungsbereich) ist eine notwendige Grundlast eher unwahrscheinlich.

    Netzteil der Wahl: Meanwell HLG-XXh-24B (XX = Leistung, bspw 60 oder 100, ich hab grad nicht im Kopf welche LEDs du jetzt nehmen willst)
    Hier regelst du direkt das Netzteil, das Ausgangssignal selbst ist nicht PWM (im Gegensatz zu Luminals Empfehlung, siehe EMV, flimmern etc), du hast ein Netzteil was auch zur Beleuchtung zugelassen ist (und nicht wie die meisten billigeren nur "geeignet". Unterschied: zugelassen: Es darf/muss funktionieren, geeignet: es 'müsste' funktionieren) - und soo teuer sind die jetzt auch nicht.

    Also Pfanne auf Induktionsfeld, Alublock drauf da die Platine drauf hat bei mir bislang zu keinen Ausfällen geführt bei LEDs

    Das war auch hierauf bezogen:

    Alu- oder Kupferkernplatinen könnte man da theoretisch sogar direkt auflegen

    (Auch wenn ich bei Superluminal immer nicht so ganz weiß, ob er jetzt scherzt oder nicht :D
    Die Pfanne mit Rundung sollte schon einen sehr wirkungsvollen Schutz abgeben, das ist schon richtig. Aber beispielsweise eine einfache Eisenplatte, die vielleicht auch noch so klein ist, dass sie nicht das ganze Feld bedeckt etc. - da könnte ich mir Probleme denken.

    Naja - Induktion sind Wechselfelder die durch die Elektronenbewegung (Strom!) Wärme verursachen. Ich persönlich möchte keinen unkontrollierten Strom mit unbekannter Spannung innerhalb meiner Platine haben. (Vorallem wenn ich nicht garantieren kann, dass das Feld außerhalb meiner Platine bleibt :-) )

    Naja - da steht auf der Seite

    Zitat

    07V = 1 LED | 12V = 2 LEDs | 14V = 3 LEDs | 18V = 4 LEDs | 21V = 5 LEDs
    25V = 6 LEDs | 28V = 7 LEDs | 32V = 8 LEDs | 35V = 9 LEDs


    Ich gehe ebenfalls davon aus, dass die knapp 2V als Drop ausreichen sollten und die "9 LEDs" vermutlich aus Sicherheit sind (gibt ja auch welche mit bis zu 3,7V Flussspannung, und davon gehen wirklich nur 9)
    Trotzallem steht: Maximaler Spannungsbereich: 37V. Klar, wenn die KSQ auf der Masseseite der LEDs angeschlossen ist, ist das eh egal ^^

    Bei 36V könnte es knapp werden (Lumintronix geben bei 35V nur 9 LEDs an, die tatsächliche Drop-Spannung wird aber nicht angegeben, es könnte also trotzdem funktionieren)
    Bei den geringen Leistungen die du hast, hast du aber eigentlich keinen nennenswerten Nachteil, wenn du einfach nur Widerstände nimmst.


    40V und Leistung haben erstmal nichts miteinander zu tun :-) Der Strom spielt eine Rolle.
    Aber: Bis 60V Gleichspannung wird eine permanente Berührung als ungefährlich eingestuft - du brauchst also keine Sicherung dazu (außer man könnte an die 230V-Seite kommen und da hilft auch keine Sicherung)

    ...wieso empfiehlt hier keiner kostenlosen Webspace? Gibt es doch genug!


    Beispielsweise, dass diese nicht kostenlos sind, nur weil du persönlich kein Geld dafür bezahlst. Bezahlen musst du immer, nur der Weg unterscheidet sich (Nutzer werden mit Werbung genervt bspw)

    Ich weiß, selbst zitieren ist nicht so der Hit, aber wenn das da schon steht und du nicht drauf eingehst, dann hast du es wohl nicht gelesen :P
    Die Rechnung ist einfach: Kostenlos gibt es nicht, irgendjemand muss immer dafür bezahlen. Dieser Jemand wird dir nicht aus purer Nächstenliebe deine "kostenlose" Homepage finanzieren, der braucht mindestens den Selbstkostenpreis wieder raus. Selbst die IP-Adressen unter denen deine Seite erreichbar ist kostet den Hoster Geld (zusätzlich zur Domain, den laufenden Stromkosten, den Gebühren für den Traffic (der ist bei solchen Mengen nämlich auch nicht mehr "kostenlos", irgendwas will auch bspw die Telekom verdienen, und das schafft sie nicht alleine mit deinen privaten Internetkosten), den Investitionskosten der Hardware, eventuelle Softwarekosten (Plesk kostet Geld, Serverlinuxe, die auf großer Hardware gut skalieren sind auch nicht "kostenlos") und der Bezahlung des Admins).
    Spätestens wenn an den Kosten für den Admin gespart wird und sich mal so ein Server in eine Spam- und Virenschleuder verwandelt freust du dich garantiert, dass deine "kostenlose" Homepage davon betroffen ist - schließlich sind das weitere (sogar tatsächlich) kostenlose Beigaben :-)

    Im Prinzip gibt es zwei Herangehensweisen: Möglichst viele in Reihe ODER versuchen auf eine übliche Spannung zu kommen.
    Wenn du über etwa 50V gehst musst du einen Berührungsschutz machen, egal ob Gleich- oder Wechselspannung und unabhängig von der Leistung. Das wäre zwar bei geringer Leistung vielleicht trotzdem ungefährlich, aber eines ist es auf jeden Fall nicht: Erlaubt. Das verkompliziert gerade die Designwünsche häufig um einiges.


    Ich persönlich würde vermutlich 4 Reihen á 11 LEDs (natürlich gehen auch 9 á 5, im Prinzip ist es egal) mit jeweils einem Vorwiderstand an ein gewöhnliches 48V SELV-Netzteil hängen. Kein Berührungsschutz, keine Probleme mit der Sicherheit und alles im erlaubten Bereich. Energetisch wären 3 á 14 oder 3 á 15 LEDs besser, aber das sind dann keine 44 mehr :D


    Je mehr Einfluss der Vorwiderstand hat (sprich: Je größer die Differenz zwischen LED-Spannung und Netzteilspannung), desto besser kannst du Helligkeitsunterschiede kompensieren. Wobei die Verbesserung ab >5V nurnoch in Ausnahmefällen einen nennenswerten Unterschied macht.

    Tüv, gs, ce, usw. - das ist eigentlich entweder unnötig/freiwillig (TÜV glaube ich) oder muss nicht geprüft werden (CE bspw) - und daher kein großer Kostenfaktor. WEEE aber dann doch schon (als ich mich vor 2 Jahren mal damit beschäftigt habe, waren da Zahlen von mehreren Hundert Euro pro angemeldeter Bauart fällig und mehrere hundert Euro als Mindestbeitrag für die Entsorgung -.-")


    Was meinst du mit Lichtfarbe und Reflektor? Die haben nichts miteinander zu tun :D


    Wenn das Ziel ist, Licht zu leiten (und nicht zu verteilen) kenne ich nur Acrylglas und normales Glas. Zum Verteilen gäbe es "Endlighten", als Idee für spätere Laserschwert-Leuchten :D
    Transparent ist übrigens tatsächlich eher ein Muss. Je weniger Transparenz, desto inhomogener die Oberfläche - und je inhomogener die Oberfläche, desto mehr Licht "verlierst" du auf dem Weg (verlieren ist das falsche Wort - es wird nicht vernichtet sondern eben seitlich ausgestrahlt/gestreut)


    Als LED in der Richtung würde ich mir mal die Cree XM-L2 anschauen, oder auch die MK-R oder die XP-G2. Wenn du mehr Licht brauchst vielleicht einen COB? Wobei ich die selbst nicht im Überblick habe.
    Wenn du keinen Reflow-Ofen hast, dann wäre eine LED auf Sternplatine das komfortabelste - ansonsten müsste man etwas mehr Aufwand mit alten Ofenplatten oder ähnlichem treiben (wobei mir da das Lehrgeld für die LEDs zu teuer wäre)


    Wenn sich LED und Plexi nicht berühren, dann schmilzt da (bei deinen Leistungen) auch nichts. Ein Millimeter reicht hier aus (LEDs haben kaum nennenswerte Wärmestrahlung, deswegen reicht vermutlich sogar 0,1mm - das ist nur zu schwer zu verarbeiten :D ).
    Parallele Abstrahlung haben LEDs nicht. Hierzu bräuchtest du einen Laser - und das bringt dann andere Probleme mit sich. Der Plexi-Stab selbst dient aber schon etwas als Bündelung. Wenn du dazu mehr wissen willst, schau dir an wie Glasfaser funktioniert - das Prinzip ist gleich, nur nicht so stark optimiert (die Optimierung bei Glasfaser hat nicht das Ziel Verluste zu vermeiden sondern Laufwege/Laufzeiten auszugleichen, das ist bei dir aber egal)

    Als Stichwort für die Kunststoffscheibe: Wenn du irgendwoher in der Lage wärst, das Rund zu machen könntest du eine Platte Plexiglas SatinICE kaufen und selbst deine Scheiben raustrennen. Ich habe damit einiges gemacht (bspw mein Tetraeder-Projekt der Signatur) und empfinde das fast als ideal was Streuung (gegen die Blendung beim direkten Reinschauen) und auch den allgemeinen Lichtaustritt ohne Farbverfälschungen angeht.


    Oder als weiteren Ansatz: Lichtvouten - hier hast du das Problem mit der Kühlung nicht und kannst (mehr oder weniger) normale LED-Streifen verwenden. Ist dann halt indirektes Licht. @turi hat dazu einen schönen Blog-Eintrag: http://www.led-studien.de/2015…mit-leds-und-controllern/

    Willkommen :-)
    Nur um deiner Begeisterung direkt einen möglichen Dämpfer zu verpassen: Hast du dich auch mit der WEEE-Richtlinie auseinander gesetzt? Gerade wenn du Unikate oder (wegen des Holzes) schwere Leuchten bauen willst, wird das richtig teuer.


    funktioniert das vom prinzip her?

    Im Prinzip ja. Durch die unterschiedlichen Brechungszahlen von Plexiglas und Luft kannst du dir sogar die Linse sparen, wenn du mit der LED nah genug an den Strab dran gehst. Ich Im Prinzip bastelst du dir einen schlechten Lichtleiter, wie er auch zur Übertragung von Signalen bei Glasfaser etc. verwendet wird. Für deine reine Beleuchtung müsste das aber ausreichen.

    geht durch das plexi arg viel licht verloren?

    Arg viel ist sehr relativ. Genaue Zahlen hängen unter anderem von der Länge und der Art des Plexiglases ab (da gibt es mehrere übliche). Bei kurzen Stücken müssten Ein- und Austrittsverluste der größte Faktor sein, ich würde mal aus dem Bauch heraus auf 10-20% tippen.

    wird das licht in der farbe verfälscht?

    Nicht sichtbar. Die Lichtqualität (Stichwort CRI) wird leiden, aber eine andere Farbe wirst du mit dem Auge nicht sehen.

    gibt es andere transparente alternativen zum plexi?

    Das kommt drauf an wie du es definierst :-) Plexiglas ist eigentlich die Markenbeschreibung eines einzigen Herstellers (Evonik) - wird aber im Sprachgebraucht für allerlei "Acrylglas"-Arten genutzt.

    welche art led würdet ihr empfehlen?

    Du hast uns noch nichtmal gesagt wieviel Licht da überhaupt raus kommen soll :-) Woher sollen wir da eine LED empfehlen?

    JEDES Netzteil hat einen variablen LEISTUNGsbereich - entweder weil der Strom variiert (Konstantspannungsnetzteil) oder weil die Spannung variiert (Konstantstromnetzteil) - eine konstante Leistung darf ein Netzteil eigentlich gar nicht haben (stell dir vor dahinter hängt ein Mikrocontroller, der geht zwischendurch in den Standby und braucht fast keinen Strom - wo soll der denn jetzt fließen, damit die Leistung konstant bleibt?)


    Hier wurde (ob böswillig oder unabsichtlich) "Leistung" mit "Spannung" durcheinander gewürfelt - eine variable Spannung darf natürlich nicht vorliegen und würde durchaus die LEDs töten.

    Gegen "kostenlose" Hoster spricht einiges... Beispielsweise, dass diese nicht kostenlos sind, nur weil du persönlich kein Geld dafür bezahlst. Bezahlen musst du immer, nur der Weg unterscheidet sich (Nutzer werden mit Werbung genervt bspw)
    Warum sollte ich das auf mich nehmen, wenn es für gerademal 4,50€/monat (Webspace + Domain) bei guten Hostern (bspw https://www.hosteurope.de/WebHosting/) Pakete gibt, wo niemand anders dir bei rein pfuscht?

    Eine LED-Leiste an das "Regal" kannst du schon machen. Davon wird dann aber leider die Hälfte durch den Laptop verdeckt und vermutlich nach hinten auf deine Wand reflektiert. Ansonsten wäre das eine super Idee. (Natürlich nicht mit dem Funzelprofil das du verlinkt hast, eher etwas wie das Coverline V2 von led-tech.de (man hat mir gesagt, die seien im Zulauf und müssten diese Woche wieder verfügbar sein) - Bilder dazu siehst du in meinem Projekt [1])

    An sich ist Flussmittel dazu da, dass Lötzinn besser hält (vereinfacht gesagt, real wirkt das natürlich anders) - daher finde ich es interessant, dass es bei dir das Löten zu erschweren scheint.
    Aber wie schon geschrieben: Bilder her :-) Kannst du mit "Antworten"->"Erweiterte Antwort"->"Dateianhänge" im Forum direkt hochladen.

    Jap - da geht was ^^ Gut okay, es waren wohl etwas viele Samen beim Oregano *hust* Aber ich sag mal: Möge der beste Samen gewinnen :D


    Naja... Vielleicht wächst ja auch Rosmarin generell viel langsamer? Der sieht ja auch eher wie ein Nadelholz aus, vielleicht braucht die lange Blätterform ja länger zum wachsen ;-)


    Riechen tut der Oregano auf jeden Fall schon super - und schmeckt auch ganz anständig, wenn auch noch etwas schwach ^^