Beiträge von salocin_13

    Die Beschreibung von max. 18A (6A pro Kanal) ist für mich leicht irretierend, da ja die gemeinsame Anode die 3-fache Belastung hat oder?


    Du hast dir doch deine Frage gerade selbst beantwortet. 6A pro Kanal, ergibt summiert für alle Kanäle auf der CA 3*6A = 18A.
    Wenn der LED-Stripe nun pro Meter maximal 1,2A (für R+G+B zusammen) zieht, könntest du maximal also 18A/1,2(A/m) = 15m dranhängen. Ich würde allerdings etwas Luft nach oben lassen.

    Alternativ könnte man auch die alte Platine entfernen und die neue mit Wärmeleitkleber bzw. Wärmeleitpaste+Schrauben an das Lampengehäuse thermisch koppeln. Natürlich unter der Voraussetzung, dass dieses aus Metall besteht, aber danach sieht es ja auf den Bildern aus. Ich würde vermuten, dass die Fläche des Gehäuses besser Wärme ableiten kann, als die alte Platine. Vor allem da man letztere vermutlich auf der Bauteilseite nicht wieder plan bekommt und damit auch nicht mehr an das Gehäuse koppeln kann.

    Allerdings mußt du mal mit erst mal einer Lampe schauen, wie das Licht aussieht. Ich vermute, diese punkförmige Lichtquelle gibt gnadenlos harte Schatten.


    Also ich meine auf seinen Bildern im ersten Post recht deutlich eine milchige Scheibe sehen zu können. Sofern er diese wieder davor baut, werden die Schatten mit einer HP-LED vermutlich auch nicht allzu hart sein.


    Wenn du bei der Lösung mit HP-LED bleiben möchtest, könntest du als KSQ auch eine fertige verwenden. Meanwell hat z.B. sehr kompakte DC/DC-Module. https://www.led-tech.de/de/LED…00mA-LT-1983_118_119.html
    Dennoch würde ich mir nochmal das fertige 12V Modul durch den Kopf gehen lassen. Billiger und einfacher geht's nicht.


    EDIT: Dein Beitrag hat sich mit meinem überschnitten. Das von dir verlinkte Modul macht zwar mehr Licht, setzt aber auch mehr Leistung um --> leicht höherer Kühlungsbedarf. Zudem ist die Farbwiedergabe soweit ich sehen kann etwas schlechter.

    Du kannst im Prinzip so ziemlich jede High-Power LED auf Platine bzw. Mid-Power Modul nehmen, was in deine Öffnung passt.
    Alle gemein haben allerdings, dass du sie thermisch ans Gehäuse anbinden musst und je nach Leistung noch einen Kühlkörper brauchst. Die von dir herausgesuchten LEDs könnte man alle nehmen. Ich würde aber empfehlen, diese nicht mit dem maximalen Strom zu betreiben, da die Effizienz leidet und du dann einen Haufen Wärme abführen musst. Bedenke auch, dass du eine Konstantstromquelle (KSQ) für den Betrieb der LEDs an deinem Festspannungsnetzteil benötigst.

    Alternativ wäre vielleicht auch https://www.led-tech.de/de/LED…tine-LT-2144_242_244.html eine Idee.
    Hat etwas weniger Leistung und Licht-output, als das von Superluminal vorgeschlagene. Aber mit schon verbauten Widerständen kannst du es direkt an dein 12V Netzteil hängen. Wir können allerdings nicht beurteilen wie hell die vorherige Beleuchtung war und daher auch nicht darauf schließen, ob du dadurch eine deutliche Verbesserung der Beleuchtung erreichen wirst.

    @Cossart
    das ist auch Legitim, da dort Schutzklasse 2 Anwedung findet. Das schrieb ich auch, siehe:


    oder du musst für eine ausreichende Isolierung des Metallgehäuses sorgen, so dass auch im Fehlerfall dort nie Spannung anliegen kann, dann hättest du Schutzklasse 2.


    Eventuell war es von mir schlecht formuliert. Wenn Metallgehäuse und nur Zuleitung zweiadrig ohne Erdung, dann ist es SK2, was bedeutet dass Maßnahmen innerhalb des Gehäuses angewendet werden, um spannungsführende Teile im Inneren gegen das Gehäuse zu isolieren. Mir ist bis jetzt auch noch kein solches Gerät (bspw. SAT-Receiver, CD-Player, AVR) begegnet, wo dies nicht der Fall gewesen wäre.

    Wenn du das Gehäuse erdest ist das etwas anderes, als wenn du den Sekundärstromkreis erdest. Denn sofern das Gehäuse keine leitende Verbindung zum Sekundärstromkreis hat, bleibt dieser als Schutzklasse SELV erhalten. Zudem ist es durchaus möglich, dass man zwei verschiedene Schutzklassen gleichzeitig hat. In dem Fall (geerdetes Gehäuse) eben nach außen hin (Gehäuse) Schutzklasse 1 und auf der Sekundärseite hinter dem Netzteil (innen) eben SELV. Wie ich schon mal in dem Thread Aluprofil erden? schrieb, spricht für mich nichts dagegen, das Gehäuse zu erden. Im Gegenteil würde ich sogar in deinem Fall sagen, es muss entweder geerdet werden, damit du primärseitig Schutzklasse 1 hast, oder du musst für eine ausreichende Isolierung des Metallgehäuses sorgen, so dass auch im Fehlerfall dort nie Spannung anliegen kann, dann hättest du Schutzklasse 2. Denn auf der Netzseite kann logischerweise kein SELV/PELV/FELV gelten, da es eben keine Schutzkleinspannung ist.

    Wenn du nur das Alu-Profil erdest und es gegen den Sekundärstromkreis mit den LEDs weiterhin isoliert ist, dann bleibt SELV so gesehen schon erhalten. Auch wenn der von dir angesprochene Fehlerfall durch das SELV-Netzteil ausgeschlossen sein sollte, spricht in meinen Augen nichts dagegen das Alu-Profil zu erden.

    Meine 'unlösbare' Verbindung ist eine Stufe weiter, von der Platine zum großen Kühlkörper dahinter, in diesem Fall das lange Aluprofil.


    Das kann ich gerade nicht ganz nachvollziehen. Du schreibst von "wackligen Lötstellen" im Eingangspost. Aber jetzt geht es um die Verbindung zwischen Platine und Kühlprofil? Letztere ist aber doch normalerweise nicht gelötet ?(


    EDIT: sorry, ich glaub ich hab dein Problem nach noch paar Mal lesen jetzt verstanden :D , also vergiss den Post.

    Kannst du es etwas konkreter ausführen? Ich ging bisher ehrlich gesagt immer davon aus.


    Schutzkleinspannung kann SELV, PELV oder FELV sein. SELV und PELV müssen sichere Trennung aufweisen. Das verhindert im Fehlerfall eine Verbindung zur Netzseite. Mit dem Unterschied, dass die Schutzkleinspannungsseite bei PELV geerdet ist. Bei FELV ist keine sichere Trennung vorgesehen und es kann geerdet werden.



    Wenn die 24V z.B. durch transformation aus dem 230V-Netz entstehen müssen die Wicklungen des Transformators 'sicher getrennt' sein, das heisst mehr als minimal nötig elektrisch getrennt sein


    Müssen nicht, sonst würde es kein FELV geben. Denn FELV fordert dies nicht.

    Leider sind die Leiterbahnen auf den typischen LED-Streifen tatsächlich sehr dünn (ist häufig aus Kostengründen bei flexiblen Streifen nichtmal bei 35um Kupfer in der Dicke und selten mehr als 1-2mm breit) und die Leitungslängen sind da dann auch in sehr vielen Fällen bei vielen Metern (wir raten zwar immer zu mehrfacher Einspeisung, aber häufig kommt als Antwort zurück 'zu aufwendig/kann nicht löten') - und dann werden eben schnell mal 5+m Streifen am Stück mit einer Einspeisung betrieben und bei 12V-Streifen eben >1A/m drüber gejagt.


    Sorry, da habe ich dich missverstanden. Ich dachte du redest von den Leiterbahnen auf der Platine der Dimmerschaltung selbst. Bei den Leiterbahnen auf solchen LED-Streifen sieht es tatsächlich deutlich schlechter aus.


    Die Farbverschiebung ist idR tatsächlich nicht sehr hoch (außer bei RGB-Streifen, aber die dimmt man sowieso immer über PWM)



    Das hängt wohl tatsächlich stark von den verwendeten LEDs ab. Bei dem billigen 5630 China-Streifen den ich vorhin für den Test genutzt hatte, meine ich eine geringfügige Veränderung wahrgenommen zu haben. Wohingegen ich beim Testen verschiedener Bestromungen an einer weißen XM-L keine Unterschiede feststellen konnte. Die einzige Anwendung bei der ich es mir eventuell als störend vorstellen könnte, wäre beim Einsatz als Lichtquelle für eine Kamera.


    Es wird des öfteren berichtet, dass billige China-LED bei Stromänderungen Farbverfälschungen zeigen.
    Ich nutze aber für meine Projekt in aller Regel gute Marken-LED (z.B. Cree. Osram) und da habe ich noch nicht beobachten können, dass dieser Effekt subjektiv überhaupt wahrnehmbar wäre.
    Wenn man derswegen im Zweifel ist, kann man es aber auch sehr leicht ausprobieren.


    Das trifft sich dann ja mit meinen Beobachtungen.

    Was du glaube ich nicht bedenkst Salocin: "Du" betreibst bei PWM die LEDs immer mit Nennstrom, hast Verluste an den Widerständen und zusätzliche Schaltverluste durch reale (nicht ideale) FETs. Dir kommt die Vernichtung von Versorgungsspannung bei einer linearen Dimmung als Verschwendung vor, aber durch die geringere Spannung der LEDs und deren typischer Diodenkennlinie verbrauchen die LEDs tatsächlich auch weniger Strom, werden effizienter (da die Lichtleistung nicht proportional zum Strom ist) und ein Großteil dieser "vernichteten Spannung" würde im PWM-Fall sowieso am Widerstand abfallen


    Das ist vollkommen richtig. Grundsätzlich hat man bei der PWM-Dimmung immer die "Nennverluste" an den Vorwiderständen, da man immer mit Nennspannung fährt. Allerdings liegt diese eben nicht mehr 100% der Zeit an, sondern nur noch einen Teil davon, wodurch im Mittel die Verluste sinken. Dagegen liegt bei linearer Dimmung permanent Spannung an, was zu permanentem Stromfluss und permanenten Verlusten führt. Diese sind dann jedoch geringer, da die verringerte Spannung durch die Diodenkennlinie der LEDs einen verringerten Stromfluss zur Folge hat.
    Die angesprochenen Schaltverluste bei PWM kann man bei hier üblichen PWM Frequenzen erstmal vernachlässigen.


    PWM hat einen Vorteil, wenn ich es nicht schaffe, die mittlerweile (wegen linearer Dimmung) auf einen geringen Raum konzentrierte Verlustleistung (die ansonsten ja über den ganzen Stripe abfallen würde und damit lokal kein Thema wäre) weg zu bringen.


    Ich muss dazu sagen, dass meine ursprüngliche Aussage sich erstmal NUR auf die Dimmerschaltung bezog. Soll heißen: Die Dimmerschaltung produziert im PWM-Betrieb weniger Verluste als im linear Betrieb. Dabei wird das LED-Modul nicht mit berücksichtigt. Und da ist es nun mal Tatsache, dass bei PWM-Dimmung in der Dimmerschaltung selbst weniger Energie verheizt wird.
    Berücksichtigt man das ganze Ökosystem aus LED-Modul + Dimmerschaltung, kommt die Diodenkennlinie zu tragen, welche die Effizienz des Gesamtsystems im linearen Betrieb verbessert. Ich war bis jetzt der Meinung, dass dieser Effekt aber bei weitem nicht ausreicht, um eine insgesamt gleiche oder bessere Effizienz zu erreichen als eine PWM-Dimmung. Da es mir aber widerstrebt Unwahrheiten zu verbreiten, habe ich einen kurzen Versuch dazu durchgeführt in dem ich einen Led-Strip einmal mittels PWM und einmal linear gedimmt habe, sowie jeweils die Leistung am LED-Strip und die Gesamtleistung gemessen habe. Wegen eingeschränkter Messmöglichkeiten ist das nicht sonderlich repräsentativ, aber das Ergebnis hat mir gezeigt, dass ich die Auswirkungen der Diodenkennlinie auf die Verluste unterschätzt habe. Ich komme also zwangsweise zu dem Schluss, dass bezogen auf das Gesamtsystem aus LED-Modul + Dimmerschaltung die Dimmung per PWM nicht unbedingt effizienter ist. Die Verluste fallen dafür eben fast ausschließlich am LED-Modul an, während bei linearer Dimmung am FET der Dimmerschaltung einiges an Leistung umgesetzt wird.



    Noch ein Punkt ist die Verlustleistung auf den Stromleitungen (auf den Platinen) - die bleiben bei PWM konstant hoch (verringert um den PWM-Faktor), sinken aber bei einer linearen Dimmung mit, weil sie mit dem real fließenden Strom (und nicht dem gemittelten Strom) skalieren.


    Obwohl ich dir da insofern zustimme, dass die Leiterbahnen einer Platine auch einen gewissen Widerstand haben und dieser unweigerlich zu Verlusten führt, halte ich das hier doch für eher vernachlässigbar. Zum einen macht man die Leiterbahnen nicht so dünn, dass der Widerstand enorm würde und zum anderen hält man sie kurz. Ob die Verluste der Leiterbahnen in diesem Beispiel auch nur annähernd ins Gewicht fallen würde ich bezweifeln. Dennoch lässt sich die theoretische Grundlage nicht von der Hand weisen.


    Zusammenfassend könnte man eine Liste an Vorteilen und Nachteilen wie folgt aufstellen:


    Linear
    PRO:
    - einfacher Aufbau
    - günstig
    - keine Verursachung von Störungen (EMV)
    - (kein Flackern)


    Contra:
    - Dimmung kann nicht so einfach von einem µC kontrolliert werden
    - mehr oder weniger ausgeprägte Farbverschiebung, da LEDs nicht immer bei Nennstrom betrieben werden
    - Erwärmung im Bereich der Dimmerschaltung


    PWM
    PRO:
    - Wenn µC vorhanden, sehr einfach umsetzbar und beeinflussbar
    - Verluste fast nur im Bereich des LED-Moduls
    - keine Farbverschiebung, da immer Nennstrom


    Contra:
    - aufwändigere Umsetzung
    - durch Taktung Störungen (EMV)
    - (Flackern)
    - ggf. teurer

    Was soll man den sonst davon halten, wenn du behauptest die PWM-Steuerung wäre effizienter, weil da geringere Verlustleistung anfällt (siehe deine Zitae oben zu dem Thema)?
    Das ist unter den gegebenen Randbedingungen Quark und bleibt es auch.


    Und genau diesen Punkt hast du bis jetzt immer noch nicht sachlich belegt. Deine einzige Aussage dazu war
    "Also auch die PWM-Lösung verheizt genauso viel Energie wie die lineare Steuerung. Der Unterschied ist nur die Stelle, wo die Differenzspannung zwischen LED-Flußspannung und der Spannungsversorgung verheizt wird.
    Bei einem Wirkungsgrad von 85...90% (bei 10...15% Spannungsverlust am Vorwiderstand) kann ein Schaltregler übrigens auch kaum effizienter sein"
    Also Kurzfassung deiner Aussage: "Die Verlustleistung bei linear und PWM ist gleich, sie fällt nur an verschiedenen Punkten an". Damit wir endlich mal zu einer sachlichen Diskussion kommen: Verdeutlche diese AUssage doch bitte mal. Warum sollte die Verlustleistung gleich sein?


    Desweiteren weiß ich nicht warum du da von Schaltreglern anfängst. Die haben nichts mit einem einfachen PWM-Dimmer zu tun. Und geregelt wird hier schon gar nichts.


    Und so wie du darauf bestehst, dass Dimmung per PWM eine Möglichkeit ist (dagegen habe ich ja nichts einzuwenden), bestehe ich darauf, dass die lineare Steuerung allemal auch eine gute Lösung darstellt, die vom Aufwand her nicht zu unterbieten ist und trotzdem gut funktioniert.


    Hab ich jemals geleugnet, es sei eine Möglichkeit? Das habe ich nicht, lediglich schrieb ich, dass es meiner Meinung nach nicht die vorteilhafteste ist. Siehe:

    ch habe kein Problem damit, dass du eine lineare Lösung empfiehlst. Ich teile nur definitiv nicht die Auffassung, dass diese insgesamt vorteilhaft sei.


    Ich verstehe nicht, dass du einerseits eine geringfügige Modifikation, die selbst einem Laien zuzumuten ist gleich mal im Namen der TE als als nicht angemessen deklarierst und dann sofort eine deutlich aufwendigere Lösung mit dem Hinweis: "einfach mal googlen" als "die Lösung" anbietest.


    Wo habe ich jemals im Namen des TE gesprochen? Wie er seine Dimmung realisiert ist seine Entscheidung und wenn er es linear machen will ist das vollkommen in Ordnung, es wäre nur eben nicht mein Weg. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wie man den Satz "ich halte es für Murks" nicht als persönliche Meinung sehen kann. Noch deutlicher kann ich es ja wohl nicht schreiben, dass es meine Meinung ist und nicht "die ultimative Lösung". Wo dein Problem mit meinem Verweis "einfach mal googlen" ist, verstehe ich auch nicht. Ich brauche nicht alles abschreiben, was schon gefühlt 1000 Mal im Internet lang und breit dokumentiert wurde. Da reicht es durchaus mal ein Stichwort zu geben, mit dem der TE den Weg findet.

    Ist dir eigentlich klar, dass für den U555 in den "maximum ratings" max. 18V als zulässige Betriebspannung steht? Das NT soll aber 24V haben. Da wird es schon mal wieder nix mit dem geringen Aufwand (7..8 zusätzlichen BE für die Beschaltung).


    Tatsache, das ist richtig und tatsächlich als Negativpunkt zu verzeichnen. Dennoch gibt es beispielsweise fertige Dimmer, wo man sich um die Realisierung dann keine großen Gedanken machen müsste. Ansonsten müsste man eine geringere Betriebsspannung mittels Zusatzbeschaltung bereitstellen. Je nach Anwendung kann das lohnen.


    Im Gegensatz zu dir habe ich meine Schaltung gleich angehängt auch dann noch ausführlich mit allen zu Randbedingungen komentiert.
    Anstatt große Töne zu spucken, und nur zu behaupten, wie einfach es ist, mache doch mal Nägel mit Köpfen und suche eine passende Schaltung mit einem U555 heraus, welche genau gleichen Eigenschaften hat ((z.B. Dimmung von 0....100%)) und nicht die Nachteile, die ich oben auch genannt hatte


    Sollte der TE sich für eine PWM-DImmung entscheiden, gerne.


    Ich habe nicht damit angefangen, anderer Leute Vorschläge mal eben pauschal als Murks zu diffamieren ohne und physikalischen Unsinn als Begründung zu nennen.


    Ich habe deinen Vorschlag eine lineare Dimmung einzusetzen nicht pauschal als Murks bezeichnet, sondern lediglich den Teil davon der vorsieht die Module zu modifizieren weil dieser Teil für mich einfach Murks ist. Die lineare Dimmung ist, wie ich nun auch schon oft genug schrieb, ein vollkommen legitimer Vorschlag.


    Ehrlich gesagt ist diese ganze Diskussion aber ziemlich sinnlos, weil wir ja nicht zum springenden Punkt kommen. Der Kernaspekt ist eigentlich deine Aussage "Lineare Dimmung ist genauso effizient wie PWM" gegen meine Aussage "Dimmung per PWM ist effizienter".
    Ich bitte dich daher nun nochmals im Sinne der Aufklärung, genauer zu erläutern, wie und wo deiner Ansicht nach die jeweiligen Verluste jeder der beiden Schaltungen herkommen, damit ich vielleicht mal nachvollziehen kann warum du behauptest, lineare Dimmung hat die gleichen Verluste wie PWM-DImmung.


    Und nochmals OT bitte ich dich die Doppelposts sein zu lassen, es gibt keine Notwendigkeit dafür!

    es gibt nun mal beim einfachen Betrieb mit Vorwiderstand die Notwendigkeit einen gewissen Abstand zwischen der max. Flußspannung und der Konstantspannungsversorgung zu haben. Warum das so ist, habe ich ausführlich genug erklärt.
    Das hat nichts mit der linearen Steuerung zu tun und ist bei deiner präferierten Lösung per PWM mittels U555 genauso notwendig.


    Du verdrehst wieder einiges. Natürlich muss am Widerstand eine gewisse Spannung abfallen, sonst ist es zum einen kein Widerstand und zum anderen wäre er dann nicht mehr strombegrenzend. Das hat auch nie jemand bezweifelt. Fakt ist: Die Module sind mit je einem solchen Widerstand pro Led-Reihe ausgestattet. Es besteht absolut keine Notwendigkeit diesen Widerstand zu ändern um das Modul an 24V KonstanstSPANNUNG zu betreiben. Und genauso wenig muss man etwas daran ändern um das Modul mittels PWM an 24V zu betreiben. Denn dort gibt es auch nur 2 Zustände: 24V Konstantspannung und 0V Konstantspannung.


    Desgleichen ist bei der PWM-Lösung genauso die Entkopplung der parallelen LED-Streifen notwendig. Allerdings wird dies im vorliegenden Fall auch automatisch durch die integierten Vorwiderstände gewährleistet.


    Klar werden sich die parallelen Streifen aufgrund minimaler Unterschiede ein wenig in der Stromaufnahme und den Flussspannungen der LEDs unterscheiden. Aber das ist so minimal, dass es in der Praxis nicht auffallen wird.


    Dass du meinst, eine PWM würde nur einen FET brauchen und sonst nichts, zeigt daß du keine Grundkenntnisse hast.
    Der Betrieb einer LED erfordert immer ein strombegrenzendes Element, im konkreten Fall sind das die Vorwiderstände auf den LED-Streifen.


    Bitte halte dich mit solchen arroganten Unterstellungen zurück, dass ich kein Grundwissen besäße. Zum einen ist das schlichtweg falsch und zum anderen sind wir hier in einem Forum, wo sachlich diskutiert wird und man nicht anderen ihr Wissen abspricht in dem man Aussagen nimmt und aus dem Zusammenhang reißt.


    Um das mal wieder in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen: Eine PWM braucht nicht mal einen FET. Eine PWM ist erstmal nichts anderes als ein Taktsignal fester Frequenz mit variierendem Tastverhältnis (Pulsbreite). Das ist vollkommen unabhängig von Bauteilen. Das PWM Signal kann dann zum ansteuern eines FETs/Transistors/ICs etc. verwendet werden. Und auch hier verstehe ich nicht warum du jetzt mit strombegrenzenden Elementen an LEDs ankommst? Das ist im vorliegenden Fall schon längst erledigt. Wie du selbst bemerkt hast, verfügt das Modul bereits über je einen Widerstand pro LED-Reihe und das ist nun mal ein strombegrenzendes Element. Mit der PWM hat das absolut gar nichts zu tun.

    Was das Argment mit der Effizienz soll, ist mit rätselhaft. Dieser Mythos wird zwar oft genug publiziert, dass eine PWM effizienter wäre, aber das ist Unsinn, solange es beim Betrieb an einer Festspannung bleibt.
    Also auch die PWM-Lösung verheizt genauso viel Energie wie die lineare Steuerung. Der Unterschied ist nur die Stelle, wo die Differenzspannung zwischen LED-Flußspannung und der Spannungsversorgung verheizt wird.


    Wo wird denn deiner Meinung nach diese Differenz verheizt bei der PWM? Erkläre das doch bitte mal genauer.


    Die Modifikation eines Widerstandes ist Murks, aber dafür wird die Verwendung eine uC empfohlen. Das nenne ich "extrem over engineering".
    Wer das haben will, soll es sich kaufen oder selber bauen. Ich brauche das nicht und habe schon dutzende LED-Lampen zum sehr bequemen und stabilen Betrieb gebracht.


    Du verdrehst meine Worte aber geschickt. Ich habe geschrieben, dass es möglich ist die PWM durch einen µC zu erzeugen, nicht dass es die empfohlene Lösung sei. Es ist lediglich in dem Fall vorteilhaft wenn man vor hätte, Funktionen zu ergänzen . Es gibt viele Möglichkeiten. Der NE555 braucht um PWM zu erzeugen vielleicht 7 Bauteile. Das kann für einen Bastler wohl keine Herausforderung sein. Vor allem ist es weit entfernt von "over-engineering". Und nur weil du meinst es nicht zu brauchen, ist das noch lange kein Grund diese Lösung partout schlecht zu reden. Ich habe kein Problem damit, dass du eine lineare Lösung empfiehlst. Ich teile nur definitiv nicht die Auffassung, dass diese insgesamt vorteilhaft sei.
    Ich bleibe aber dabei, dass es Murks ist, das Modul zu modifizieren. Insbesondere der Vorschlag eine LED zu brücken. Zum einen dürfte das absolut bescheiden aussehen. Und zum anderen ist die Notwendigkeit dafür nur dem Zwang geschuldet bei deiner linearen Schaltung zu bleiben. Komisch, dass das bei der ach so "over-engineerten" Lösung nicht nötig ist.


    Übrigens hinkt dein Vergleich zu Schaltreglern. Auch wenn diese ebenfalls getaktet arbeiten, ist das noch lange nicht das gleiche wie eine simple PWM mit einem FET und sonst nichts. Und damit sieht die Verlustrechnung und die Effizienzbetrachtung freilich deutlich anders aus.


    OT: Doppelposts wenns geht bitte vermeiden und stattdessen editieren.