Beiträge von dottoreD

    Du sprichst von B2B?

    Schon mal bei Reichelt geschaut? Notfalls auch dazu angeschrieben? Hersteller ist sicherlich auch PRC, aber das ist ja nicht das Problem.

    Aber sofern ich die Diskussionen in der Vergangenheit bzgl kommerziellen Vertrieb eigener Lampen noch richtig im Kopf habe, könnte CE Kennzeichen und Datenblatt dein kleinstes Problem sein

    Genau passend wäre wohl ein Meanwell ELG-200-C1050AB

    Max 190V@1050mA, und per Widerstand dimmbar. Bei dem Teil bist du aber oberhalb der üblichen sicheren Kleinspannung, sprich bestimmte Kenntnisse sind erforderlich.

    Die ELG200er gibt es auch mit 2100mA, also bei dir 2p4s.

    Was mir daran immer widerstrebt, ist dass eine Unterbrechung einer Seite, die andere ziemlich sicher in den Tod reißt weil der doppelte Strom drauf geht.

    Dann lieber 4p2s. Passendes NT habe ich auf die Schnelle aber nicht gefunden

    der zweite link geht auf eine Suche nach LT-3805, bitte gib doch den genauen Typ des NT an. Sollte das ELG-150-42AB 3Y gemeint sein, muss ich mich wundern. Das kann max 46V Ausgangsspannung, bei 3s2p komme ich bei deinen Streifen auf ~60V bei 1A. Oder meinst du nicht etwa 2s3p (also 2 hintereinander, 3 parallel)?

    Es ist schon etwas länger her, da habe ich mit nachfolgendem Netzteil jeweils 3 Streifen dieser Streifen in einer Hintereinanderschaltung parallel geschaltet (also 2x3 Streifen). Das hat funktioniert.

    Rechnerisch reichen für 4 p2s und weiterhin 1A pro Reihe die max 3,6A aber nicht mehr ganz aus. Zu sehen werden die 100mA weniger pro Streifen aber nicht sein.

    P=U x I

    Dafür baugleiche Ersatztypen zu finden wird schwierig. Versuch es aber mal folgendermaßen über Suchmaschinen:

    - Maße der LED ermitteln

    - SMD oder THT Typ? Ich vermute anhand der Bilder zweiteres, bin aber nicht 100% sicher

    - 600nm Wellenlänge, alternativ 610 oder 620

    Die Anzahl der Treffer wird sich vermutlich in Grenzen halten. Dann muss nur die Beschaltung Anode-Kathode passen, dazu musst du die an den bestehenden bestimmen

    Du meinst den TPS923655, nicht? Frage an euch beide: Wie kriegt ihr vernünftig das Thermal Pad mit der Platine verlötet?

    Korrekt

    dito, Heißluft. Gibt nur Probleme wenn eine zusätzliche Fläche über Vias angeschlossen sind die zuviel Wärme saugt. Den Fall hatte ich bisher aber nur einmal, da hat Zusatzwärme von unten (auf Heizplatte aufgelegt) geholfen

    Wenn das Thermalpad unter dem Chip rausschaut, ist ein Lötkolben mit nicht zuwenig Watt tatsächlich eine gute Option.

    Das Evaluationsmodul zumTPS92365x ist immerhin ein 4-Lagen-Multilayer

    Und 3 von 4 fast nur Masse. Genau das hat mich von Versuchen mit dem Teil bisher abgehalten.


    Der TPS923655 ist dem LP8868-Q1 sehr ähnlich, auf den ersten Blick.

    Nur auf den ersten Blick. Das ist für mich ein Argument, Zitat: Dimming method Analog, PWM, Hybrid, Flexible

    Hybrid and flexible dimming (2,000:1 at 20kHz PWM, 10,000:1 at 4kHz PWM, 1,000,000:1 at 120Hz PWM)

    Danke, das hilft.

    Nur der Punkt Spannung und Strom (Leistung) ist noch nicht geklärt.

    Da der Chip ja wohl feststeht (darf man fragen weshalb die Wahl darauf gefallen ist? Für den Einsatzzweck hätte ich andere präferiert wie TPS932655)

    , sonst hätte ich empfohlen mal die von Kollege Superluminal hier vorgestellten getaktete KSQs anzuschauen. Weiß auf Anhieb aber nicht ob da auch Boost dabei war.

    Ansonsten würde ich es machen wie sonst üblich in der Branche: bleib soweit möglich an der Applikation und Layout Vorschlag, beides gibt es ja für den Chip. Damit hätte sich die Frage im Titel auch geklärt: 400kHz

    Und halte uns über den Fortschritt auf dem Laufenden, ist allemal spannend zu sehen.

    ich versuche es mal mit geänderter Fragestellung: was ist deine eigentliche Intention?

    - einen step-up Wandler 24V=>xx mA@ yy V mit von mir aus 90% Effizienz eimsetzen um deine LEDs zu betreiben?

    - obiges, aber unbedingt alles von Grund auf (inkl. Platine) selber machen? (wobei sich da auch die Frage nach dem eigentllichen warum stellt)

    Und dann die Feinheiten: nur boost sprich 100% oder auch PWM Dimmung? Und da wird es dann wieder spannend: Frequenz / Ratio

    Die Frequenz des Schaltwandlers wäre das, worum ich mir zum Schluß Gedanken machen würde.

    Auch ich betreibe CC-Netzteile die mit bis zu 119V spezifiziert sind, die haben CE und Schutzisolierung wenn auch bei deutlich weniger Strom. An dem kann es nicht liegen.

    Die Fakten sind, dass dem speziellen Teil sämtliche Labels fehlen. Für dich ein Problem, für mich nicht weil ich davon ausgehe, dass der innere Aufbau den anderen Geräten der Reihe entspricht. Ich weiß, ich kanns nicht beweisen. Muss ich auch nicht.

    Du reduzierst allerdings die damit verbunden Konsequenzen auf die Isolation einer Potiachse. So zu tun, als wäre es damit getan und die anderen Kontakte sekundärseitig nicht zu beachten musst du mit deinem Sicherheitverständnis vereinbaren - zu meinem passt es nicht.

    Also bitte unterstelle mir nicht dauernd fehlendes Sicherheitsbewußtsein - gleiches könnte ich aus obigem bei dir auch tun.


    obwohl die Ausgangsspannung auch mindestens 150 Volt beträgt. Die ELG-150C-1400/1750/2100 liefern sogar SELV und besitzen sichere Trennung.

    erstaunlich, ich hatte etwas von max 120V Gleichspannung für SELV in Erinnerung

    So, jetzt kommen wir auf eine technische Diskussion.

    Wahrscheinlich tun sie's nicht, weil auf dem Gerät dieses Zeichen fehlt.

    Stimmt, sieht man im Bild Post#1. Im Datenblatt der Serie selber ist es mit drauf, nur mit der Einschränkung, dass das für die Serie mit Festspannungsausgang ist.

    Das Datenblatt für speziell das C5400AB deckt sich mit dem Bild, und das NT ist für gar nichts zertifiziert. Nicht mal CE. Sprich es darf hier gar nicht vertrieben werden.

    Ich vermute mal, Meanwell hat sich für diese NTs schlicht und ergreifend die Zertifizierungen gespart, anders kann ich mir das nicht erklären.

    Wenn ich nun aber davon ausgehen müsste, dass Sekundärseitig gar keine Isolierung gegen Netz vorhanden ist, wäre mir die Verwendung einer isolierten Potiachse (sprich kein 100%iger Berührungsschutz aller Kontakte) definitiv zu wenig.

    Tut mir leid wenn ich den Eindruck erweckt habe, mich oder meine Familie wissentlich zu gefährden. Dem ist mit Sicherheit nicht so. Wie gesagt, ich hatte gedacht ich würde etwas lernen, eben weil ich mich nicht gefährden will. Aber wenn ein Poti bei, aus meiner Sicht ausreichender galvanischen Trennung, mit dem direkten Anschluß ans Lichtnetz gleichgesetzt wird, bin ich bereit dieses Restrisiko so zu akzeptieren. Ansonsten könnte zumindest ich kaum mit anderen Schaltnetzteilen im Haus weiterarbeiten, eben weil auch diese sind nicht zu 100% berührungsgeschützt sind.

    Da dir wohl auch nicht an technischer Auseinandersetzung liegt, sondern nur daran Recht zu behalten und als Wissender dies als Nunplusultra darzustellen, bin ich raus.

    Echt jetzt? Frosch verschluckt?

    Ich weiß, dass mir die formalen Kenntnisse einer hochformidablen Fachkraft wie dir fehlen, und ich das Anschließen solcher Geräte auf meine eigene Verantwortung mache.

    Aber wenn du schon so auf der Anwendung der Vorschriften erpicht bist, solltest du diesen Sicherheitsaspekt auch gleich hervorheben, aber nicht wie in Post #8 die bloße Möglichkeit, dass der TE einen alternativen Treiber kauft und womöglich ohne die notwendige Sachkenntis anschließt, und somit eine Gefährdung dessen bewußt riskierst.

    Ob jetzt das anlöten/anklemmen eines Potis auf der Sekundärseite auch nur mit entsprechender Sachkenntnis erfolgen darf, ist mir Mangels dieser nicht bekannt. Vermutlich schon, sonst hättest du es ja explizit hervorgehoben.

    Du magst nun die Verwendung eines Potis mit Kunststoffachse "Verhinderung der Gefährdung eines anderen nennen", für mich ist das hier in diesem Rahmen so einfach nur lächerlich. Dazugelernt habe ich fachlich nichts, auch wenn das mein ursprüngliches Anliegen war. Schade um die Zeit von uns beiden dafür.


    amano:

    Es freut mich, dass das Teil jetzt wieder funktioniert, auch wenn ich den Fehler anhand der ursprünglichen Beschreibung an der Stelle so nicht gesucht hätte.

    Für mich ist das sehr wohl eine sichere Trennung. Im Kämmerlein und in der Öffentlichkeit. Oder was übersehe ich?

    Du wiederholst nur "mangelnde Sicherheit" ohne Erklärung woran du das festmachst.

    Nun, dann verstehe ich halt "sichere Trennung" nicht. Trennung wogegen?

    Warum hältst du ich an der Potiachse auf, das Metallgehäuse ist ja dennoch nicht wegzubekommen. Und das würde ich definitiv nicht so betrachten, als wäre es direkt am Lichtnetz verbunden.

    Weil die Dimm-Anschlüsse des HLG keine Sicherheitskleinspannung führen und deshalb so betrachtet werden müssen, als wären sie direkt mit dem Lichtnetz verbunden. Deshalb: keine Metalleachse, kein Metallgehäuse und verstärkte Isolierung.

    das erklär mal ein wenig genauer. DIM+ gegen DIM- hat ja maximal 10V. Nur deren Spannung gegen V+/V- ist kann >100V sein, so wie V+ gegen V-.