Beiträge von dottoreD

    OK, ich kann verstehen eine KSQ mit Netzteil weiterverwenden zu wollen, für einen neuen COB.


    Aber warum neues Netzteil + Umbau der alten KSQ? Klar PWM-Dimmung muss sein, aber dann würde ich entweder:

    - neues Netzteil, CC + PWM-dimmbar, wie das LCM-40

    - neues Netzteil + passende dimmbare KSQ wie die LDDs


    Eine bestehende KSQ aufzubohren kann man machen, ist aber nicht so trivial. Spannungsfestigkeit ist ja nur ein Punkt, Strom muss ja wohl auch geändert werden. Zumal: der Regler im Bild scheint mir auch nicht ein 0815 Buckregler zu sein: Drossel im Minuskreis, Shunt vermutlich im Pluskreis

    Stimmt, dann bringt es aber auch nichts, daran einen neuen COB zu testen, wenn der hin ist.

    Und so habe ich obige Info verstanden.


    Ansonsten ist die Information, was die KSQ bringen könnte aber auch unsinnig, da ich dann gleich eine zum neuen COB passende aussuchen kann.

    Das wäre auch mein Vorschlag: Elektronik raus, Poti rein, fertich 8)...

    Für einen ersten Test sicher erst einmal die beste Lösung, ja. Wenn möglich würde ich mir aber den Weg zurück (mit Elektronik) offenhalten. Wie lang ist denn das Kabel vom Poti zum Controller? Bei über 2m und geraten 100k Poti kann es, wenn es dumm läuft, zu Einstrahlung kommen, und dann hast du zB ein Helligkeitsflimmern.

    Das mit dem externen Dimmer hatte ich überlesen, das MW hat ja Stromadjust und Dimmfunktion.

    Ich befürchte, egal ob passives Poti oder 0/1-10V: die beworbenen 256 Graustufen / 8 Bit sind imho zu wenig, speziell wenn die dann ganz einfach und ohne Pwm-table daraus den Ausgang schalten. Dann sind es halt keine 40% Resthelligkeit, sondern 20% am Minimum, was in deinem Fall noch immer zu viel ist.

    Soll heißen, ich sehe das Problem am Dimmer/Controller selber, nicht dem Steuergerät.

    Käufliche Dimmer mit logarithmischer Kennlinie kenne ich allerdings nicht.

    Die MW Netzteile sind schon 0-100% dimmbar, die niedrigste Stufe ist aber 10%. Also 0%, 10% und dann erst linear bis auf 100%. Das Datenblatt sagt zudem 10% rated current, ich bin mir über die Auswirkung bei denen nicht so 100%ig sicher, aber bei PWM dimming ergibt sich bei PWM 1:10 eine Helligkeit von 50%, aufgrund der Nichtlinearität der Augenlichtempfindlichkeit.


    Ich befürchte, du brauchst für den Fall einen zusätzlichen "richtigen" LED-Dimmer zwischen Netzteil und LEDs.

    Genau, deshalb "Basteleinsatz" :D. Bei Toolchain habe ich schon Ladehemmung ;)


    Eventuell zur Ergänzung: die ATTinies kann man auch über die Arduino IDE programmieren, also mit gleicher Sprache. Aber im Gegensatz zum Arduino benötigt man noch einen Programmer.

    Für mich klingt das nach ner einfachen Anwendung für nen µC-Board à la Arduino, SEDU, etc. und bräuchte da mal etwas Beratung bzgl. auf welcher Plattform das am einfachsten umzusetzen geht, bevor ich munter drauflos schieße. Gerne nehm ich auch Vorschläge der Art "das geht doch so und so viel einfacher" an.

    An genau das habe ich auch gedacht. Im ähnlichen Basteleinsatz arbeite ich persönlich gerne mit Arduino Nanos. Anbindung an Funk (433/868MHZ) problemlos, und vor allem für mich essentiell: einfaches debugging per serieller Ausgabe.


    Alternativ tut es wohl auch ein 8 poliger ATTiny. Den finde ich allerdings schlechter zum debugging

    Ich habe mir in der Werkstatt 6500K Röhren verbaut und finde es im Gegensatz zu den vorherigen 4000K wesentlich besser. Farben sind einfach deutlicher. Aber kommt auch darauf an, was du am Tisch genau machst.


    In Büros werden auch heute noch gerne 4000K verbaut.

    Wieso willst du umlaufend LED Leisten anbringen, wenn du das Licht am Schreibtisch brauchst?


    LED-Panels gibt es auch mit Kasten, also zur direkten Deckenmontage. Allerdings typischerweise Minimum 5cm hoch.

    Auf dem Stripe steht was von "60D" und "5B12C"

    Also 60 Dioden in 5 Parallelschaltungen zu je 12 LEDs


    Gute Theorie, und scheint wohl in dem Fall zu stimmen. Anhand der Bedruckung mache ich keine solche Aussage


    So wie es runde, bestückte PCBs mit CC gibt, gibt es vermutlich auch längliche (PCB bar). Aber dann muss man noch immer viel Glück haben, GENAU den Typ zu erwischen. Ohne genaue Info über die Daten sinnlos. Da Panels ja in der Regel mehrere verbaut haben, könnte das ja aber klappen.


    "Einfacher" könnte es sein, die 2835er LEDs gegen neue zu tauschen, falls die Platine noch heil ist. Du schreibst ja nicht, was verschmort ist. In der Menge fallen leichte Unterschiede in Helligkeit / Lichtfarbe / etc wohl wenig auf. Etwas Lötkunst ist allerdings erforderlich.


    Ersatz durch Stripe ist vermutlich mit deutlichem Lichtverlust verbunden, die CC-Streifen haben zumeist Alukern und kühlen nach außen weg. 12/24V Stripes haben normalerweise deutlich weniger W/cm. Würde das denn überhaupt lohnen? Komplettersatz LEDs plus neues Netzteil vs. neues Panel?

    Was heißt denn eine abbekommen? Ist nur eine LED defekt oder alle?


    Die LEDs sind in der Regel parallel und seriell verschaltet. Kennst du die Anordnung schon?

    Ansonsten zusätzlich zum NT: Wieviele Bänder sind verbaut? Oder funktionieren die anderen noch, so dass man Strom und Spannung ermitteln kann?

    Allerdings ist das Glas von der Kugel von meinem ersten Versuch nicht so matt wie gedacht: https://www.globo-lighting.com…/solarleuchten/1985/solar

    Was meinst du damit genau? Nicht genügend streuend und man sieht noch helle Spots? In dem Fall man probieren, die einzelnen (oder erstmal eine) LED mit aufgeschnittenem Tischtennisball überdecken.

    Gleichzeitig maximale Transmission und Streuung schließt sich gegenseitig aus, siehe auch die Daten zu den verschiedenen Plexiglas-Typen

    Eine kleine Ergänzung gibt es dazu noch. Da die Strahler ja soweit tauglich sind, habe ich also noch 2m 1-Phasenschiene dazubestellt. Die in D üblichen 3 Phasenschienen passen ja nicht zu den Strahlern.

    Zu denen nur ein Kommentar: zum vergessen. Extrem wenig Material, wirklich billigst. Verbinder schlecht gelöst und verformen die Schienen. Mal sehen, wie lange die in der Werkstatt bleiben dürfen, für mehr niemals. Dass bei denen in der Summe dann noch 40cm gefehlt haben war dann noch die Krönung, das habe ich dann auch vom Preis abgezogen ;)


    Dafür wurden die Strahler noch etwas optimiert. Eigentlich wollte ich die Netzteile ja gegen hochwertigere tauschen, Platz genug dafür ist ja vorhanden. Stattdessen kamen jetzt 433Mhz Funkschalter dazu rein, der Platz hat für diese genau gepasst. Erster Test mit Klebebandisolation sieht man auf dem Bild. Das Klebeband wird noch gegen Schrumpfschlauch getauscht.

    So kann ich jetzt am Arbeitsplatz gezielt und nach Bedarf Licht zuschalten.

    OK, dieses Casambi Modul hatte ich mir nicht angeschaut. Ja, das sollte mit dem ausgesuchten Treiber funktionieren, aber: Garantie geben die explizit keine darauf, deshalb auch der Kommentar: Dimming quality depends solely on the LED driver. Da kommt es dann gerne zum Flimmern, speziell bei niedrigerer Dimmstellung.


    Ganz stimmt es nicht, was ich zu dem Reichelt Schalter geschrieben habe. Er muss 3 Stellungen haben, also am besten 3x2 wie dieser. Dann kannst du in obigem Fall entweder 3000K, 4000K oder 6000K auswählen, aber halt nichts dazwischen. Bei der Lampe habe ich es deshalb gesehen, weil 2 Kabeleingänge einfach durch stecken/abstecken aufgezeichnet waren :)


    Und deshalb habe ich selber gebaut ;)

    Alles gut, war mir nur nicht ganz sicher , dass wir vom selben reden.


    Bei >80 kannst du halt gute und weniger gute Erfahrungen machen, du weißt es halt nicht vorher. Für eine Lagerhalle wäre es mir auch egal, aber Küche kann speziell sein. Und dass in vielen Fällen kein CRI dabei steht, sollte dann einfach Ausschlußkriterium sein, lästig aber nötig.


    Wenn ein Panel unterschiedliche Farbtemperatur hat, ist die immer einstellbar (meine Erfahrung). Meistens sind 2 LED-Farben verbaut, und werden über je ein Kabel angesteuert, Konstantstrom oder 12/24V mit PWM. Gefühlt würde ich sagen, die aktuellen mit KSQ, die älteren PWM.


    Beim Casambi Modul habe ich nur gefunden "auch mit Lichtschalter dimmen, ein-/ausschalten.", aber nirgends etwas genaues. Details wären hier sicherlich noch nötig.

    Das System ist insofern interessant, als dass es vor dem Treiber hängt. Der Treiber muss dann allerdings auch 1-10V Eingang haben. Aber das hat der gelinkte Tirol-Treiber ja eben wieder nicht. Ein MW LCM-40 würde elektrisch gehen, aber ob das vom Maß her passt kann ich nicht sagen. Oder alternativ ein 0-10V Treiber von der Firma, gibt es ja auch, mit ähnlichem Formfaktor wie das MW.


    Sehe gerade, das https://www.simpled.de/K06/K6-559-909+910+911+912-00.pdf geht nicht, weil bloß bis 24V möglich, das Panel will bis 28-42V.


    Wenn du wirklich nur die Farbtemp umschaltbar haben willst, reicht dafür auch ein einfacher Schiebe-Umschalter direkt an der Lampe. Umschalten in dem Fall aber NUR, wenn ausgeschaltet.

    Möglicherweise gibt es noch ein Missverständnis: die Panels sind IMMER dimmbar, der Treiber/Netzteil macht das Problem. Insofern verstehe ich den Fokus auf den speziellen Panelvertreiber nicht so ganz, zumal CRI >80 für die Küche mir definitiv nicht ausreichen würde.

    Zusatz: ob 3600lm oder 4000lm ist ziemlich wurscht, den Unterschied merkst du nicht.


    Der Triac-Treiber würde grundsätzlich gehen, dann kommen aber nochmals ~40EUR für den Wanddimmer dazu. Den hast du ja auch noch nicht.


    Variante B braucht zusätzlich ein 12/24V Netzteil, du gewinnst nichts dadurch. Aber die Technik wäre imho genau das was du sichst. Mit Netzeingang eben.