Beiträge von dottoreD

    Ja, Kinderzimmer beleuchten ist nicht easy. Aber mal die Frage in den Raum: wo brauchst du, bzw die Kinder, denn wieviel Licht? Ich meine, gerade beim Kinderzimmer ändert sich das häufiger. Per umlaufender Leiste wie vorgeschlagen hast du nachher typischerweise überall gleich viel oder wenig Licht, willst du das?

    Mit Panel meist du einen typischen LED-Streifen oder? Wenn der 3500lm/m hat ist er in etwas heller als eine LED Röhre (aber auch teurer). Das ganze umlaufend verbaut sollte hell genug sein. Braucht aber auch rund 400W.

    Diese haben laut Hersteller auch 90CRI. Ob ich das am Ende auch wirklich bekomme sei dahingestellt. Ich überlege auf den Weißabgleich zu sch**** und direkt ein solides warmweißes LED Band verbauen.


    Guter Ansatz ^^ Einstellbare Lichtfarbe wird imho überschätzt. Ging mir auch so ;)

    Das macht die ganze Sache einfacher. Meine Erfahrung mit CRI 90 beworbenen COBs war gut, muss bekanntermaßen ja nichts heißen. In D bestellt ist das ganze geschätzt Faktor 3 teurer.


    Falls ihr Interesse habt würde ich Fortschritte und evt. Probleme hier oder in einem anderen Bereich den forums posten.


    Na auf jeden Fall. Interessehalber: Mit was hast du denn das 3D Modell erstellt und gerendert?

    Bei 2 Netzteilen hättest du den Vorteil, dass du die Lampenringe per normalem Lichtschalter steuern kannst, bei einem Einzelnen Netzteil musst du das per Äpp machen oder Wifi-Schalter nachrüsten.

    Zeig mir mal den Lichtschalter der auf 2 Phasen auch noch Farbtemperatur einstellen kann? Aber du hast Recht was Ein/Ausschalten angeht, sofern 5 poliges Kabel gelegt ist.

    Just my 2 cents:

    - ich würde eher bei den LEDs zu Ware greifen, bei der man weiß was man bekommt, für den verlinkten mit nur CRI 70 wäre mir das Geld zu schade

    - wenn du so einen, also 2 in deinem Fall, LED Controller verwenden willst, dann reicht 1x 24V Netzteil. Das muss nicht dimmbar sein, das macht der Kontroller.

    - ob 2 oder 1 Netzteil würde für mich primär von der Einbausituation abhängen. Tendieren würde ich der Einfachheit halber zu 1 Netzteil. Nur wenn es Platz mäßig nicht geht bzw. preislich besser ist, 2 Netzteile. Das MW LRS-100-24 wäre zB so ein Fall.


    Zu Bedenken:

    - wird es den Fall geben, dass beide Streifen auf beiden Farben auf 100% laufen? Nur dann brauchst du auch 106W. In den anderen Fällen reicht das obige 100W Netzteil schon aus. Und die genannten 50% Reserve finde ich schon etwas großzügig bemessen.

    - bei 24W/m sollte (soweit ich mich erinnere) der Streifen schon etwas gekühlt werden. Auf Holz kleben wird da möglicherweise nicht reichen

    Das hängt vom Netzteil ab bzw wie das auf Überstrom reagiert. Bei foldback Charakteristik zB wird er gar nicht leuchten. Es gibt aber Netzteile, die vom CV in CC Modus gehen, da könnte der Streifen noch leuchten.

    Grundsätzlich ist das aber (von den CV/CC Modellen abgesehen) keine Gute Idee, da Festspannungsnetzteile eher etwas überdimensioniert sein sollten

    Die Maße wären 32 x 1500 mm, das ganze aktuell zwei Mal. Ich habe zwar eine gute Tischkreissäge, aber auf so einen schmalen Schnitt wird das doch recht wackelig bei 2mm Materialstärke.

    OK, bei 1,5m Länge könnte ich mir das eventuell so vorstellen:

    - zwischen entsprechende Auf- und Unterlage legen, 3mm MDF oder so. Natürlich darf die nicht nur 10cm breit sein, aber Rückwand eines alten Schrankes könnte sich eignen

    - mit langer Schiene und Handkreissäge sägen. Eventuell muss man mit der Oberfräse (wieder mit Schiene) die Kante um ein paar mm säubern.

    Als Schiene muss man sich da zumeist mit entsprechendem Aluprofil behelfen. So, oder so ähnlich habe ich das MDF meiner Küchenleuchte auf Maß (2500x300) gebracht.

    Die Plattensägen dürfen offiziell nicht weniger als 50mm breite Streifen fabrizieren, 32mm benötige ich aber.

    Mit entsprechendem feinen Sägeblatt geht es auch mit der Kreissäge. Ganz trivial ist es aber nicht. Versuch macht kluch.

    Und die Frage ist, welchen Anspruch du an die Kante hast bzw. wie lang die Stücke sind.

    Dass Seile nicht durchhängen kann ich mir zwar schwer vorstellen, siehe hier . Aber wenn du das schon gemacht hast ist ja alles klar.


    LED-Röhren sind sicherlich nicht die schlechteste Lösung, wenn scharfe Schatten vermieden werden sollen. Bei einer oder einzelnen Punktlichtquellen, und LED sind welche in der Näherung, ist der Abstrahlwinkel bei genügend Anstand erst mal irrelevant ob es Schlagschatten gibt oder nicht. Die Menge und Verteilung oder Diffusor macht es.

    Wozu brauche ich einen speziellen Relektor? Bauartbedingt kann das Licht nur nach unten; ein etwas größeres Kühlblech würde sein

    übriges tun...

    Was kann solch ein Konstrukt schon wiegen- 150 g vielleicht? Also unter 2 kg pro Strang bei 12 St.. Wie kommst du auf 1 T?

    Natürlich würden die Drähte / Seile entsprechend vorgespannt werden, dass sie nicht durchhängen....

    Die LEDs strahlen logischerweise nur nach unten, aber mit 120°. Da geht viele Lih zur Seite wo du es eigentlich nicht brauchst.


    Je nach Konstrukt eine paar Kilo, ja. Und wie stark musst du nun am Seil ziehen, dass es oben bleibt? Wenn es 2m durchhängt halt deutlich weniger als bei 20cm.

    Ich halte relativ wenig von der Idee, weil ein COB ist keine Leuchte:

    - jeder COB braucht ausreichend Kühlung

    - deine Lichtausbeute am Boden/Arbeitsplatz ist bei puren COBs, also ohne Reflektor, deutlich schlechter


    Schon mal überlegt, wie weit die Drähte über die 15m durchhängen dürfen? 1m oder weniger? Dann kann man mit ein wenig Physik ausrechnen, wie stark man am Ende ziehen/festhalten muss, dass bei dem dranhängenden Gewicht die gegebene Durchhängung erreicht wird. Wenn es dumm läuft, bist du da schnell bei 1 Tonne oder mehr.


    Dann lieber "gescheite" Lampen mit anständiger Lebensdauer und "heavy-duty" kaufen. Oder die Decke mit Lampen überbestücken, alle Kabel runterführen und wenn eine ausfällt auf die nächste umschalten.

    Es läuft über eine normale zigbee Steckdose was auch total irrelevant ist.

    Jetzt wenn man es weiß ja.


    Ob und was da an Netzteil da verbaut ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Unlogisch bleibt es allemal, dass es Unterschiede machen soll ob automatisch oder manuell geschaltet wird. Ferndiagnose schwierig.


    Ich würde an deiner Stelle mal beim Hersteller/Verkäufer fragen. Ansonsten wird man die Leiste öffnen müssen, um nähere Details in Erfahrung zu bringen.

    PS: bei 50Hz ist die Chance gut, die LEDs flackern zu sehen. Aber es ist extrem unwahrscheinlich, dass 50Hz auf den LEDs ist. Technisch gesehen. Versuchsweise könntest du mal ein Video der Leisten machen. Eventuell sieht man da etwas, was weiterhelfen könnte.

    Hallo,

    deine Beschreibung ist noch etwas unvollständig:

    - was hat es mit dem Raspi auf sich? Wie schält er die Leisten? An/aus oder Verlauf wie bei Sonnenaufgangs/untergang

    - Wie an 30V betrieben? Üblich ist 230V mit Netzteil/Konstantstromquelle. Falls so, 1 Netzteil für beide zusammen oder 2 getrennte?

    - was bedeuten die beiden Bilder? Ist das obige das "nicht richtig leuchtend"? Ich sehe da LEDs die komplett dunkel sind. Ist das tatsächlich so?

    > Der Widerstand R2 muss dafür 3-5mal größer als R1 sein, R1 wird mit 2 - 5 k gewählt.


    Du hast das ja an deine Verfügbarkeit angepasst, kA ob das noch im Rahmen dessen ist, was die kann. Ich würde es mit Original- und deinen Werten in LTspice werfen, anders erkenne ich die Zusammenhänge auch nicht. Aber die Schaltung an sich sieht korrekt aus.

    Kleine Ergänzung zu den Funkschaltern: mit dem verwendeten Netzspannungs-Typ habe ich massiv Probleme. Nach längerer Test- und Fehlersuchphase haben sich die verbauten Netzteile (80-240V, nicht galvanisch getrennt) als das Problem herausgestellt.

    - die verbauten 4R7 / 0.5W SMD Widerstände sind imho nicht spannungsfest genug und brennen nach gewisser Zeit ab

    - das Netzteil selbst ist entweder nicht stabil genug oder generiert Störungen, so dass der Funkschalter entweder nicht schält, oder aber auch unkontrolliert umprogrammiert wird und auf andere Signal reagiert


    Beides konnte ich durch Ersatz des verbauten Netzteils gegen einfachste! 230=>12V Minischaltwandler lösen. Test laufen zwar noch, so dass ich noch nichts zum langfristigen Erfolg sagen kann, aber von den bisher 3 ersetzten funktionieren bisher alle wie erwartet.

    Das ist schon klar. Mich hatte verwundert, dass der 220er auch laut Datenblatt einen soviel höheren ESR hat. Aber hatte übersehen, dass es unterschiedliche Baureihen sind.

    Mein 5€ Transistortester kann auch ESR, ob in der Größenordnung habe ich aber noch nie probiert.


    OT: ist 100x100 so viel billiger?

    Der Eingangselko ist ein Panasonic EEUFC1H221 220µF/50V. Nach Konsultation des Datenblattes hat das Teil 90 Milliohm Innenwiderstand.

    Der Ausgangselko ist ebenfalls ein Panasonic, aber ein EEUFM1H331L 330µF 50V - der hat bloß 22 Milliohm, lt DB.

    Also versuchsweise mal einen der 330µ an den Eingang, statt des 220'ers gesetzt und wieder Testlauf... Surprise, Surprise, jetzt bleibt auch der Eingangselko handwarm 8)

    Dieser Unterschied erstaunt mich. Kannst du den ESR auch selber messen? Mein Cs aus der Grabbelkiste haben nämlich alle kein Datenblatt :D

    Es gibt auch low-drop KSQs, wobei auch die es nicht schaffen wird weniger als 0V Spanunngsabfall zu haben. Du sagst immer deine LED hat 6V Uf. Das (6,00V) kann aber nicht sein, weil die Uf erstens streut und zweitens stromabhängig ist. Und was machst du bei 2x6,1V Uf, wenn deine Quelle eben 12V hat?


    Ob du von einer Gleichspannungsquelle ausgehend jeden Zweig mit KSQ ausstattest, oder direkt eine für jeden Zweig nimmst macht keinen Unterschied.


    Oder eben wie vorgeschlagen die Zweige parallel an die KSQ.

    Erste Frage: wie kommst du auf 6V LEDs? Eine typische mid-power LED wie die LM301 hat ~2,8V, bei 200mA. Aber um auf die gewünschte Helligkeit / Leistung zu kommen ändert das nichts am Problem.


    Mit LEDs als Chip ist dir nicht geholfen, vermute ich mal. Schon an die Platine(n) dazu gedacht?


    Was spricht gegen einen 24V Streifen von der Stange? Ich aber kenne dein Lampendesign ja bisher nicht. Man muss nicht unbedingt eine elektrische KSQ verbaut haben, wenn es passiv auch geht.

    Parallel geschaltete LED-Produkte findest du im Shop unseres Forenbetreibers zuhauf. Keine Ahnung, woher diese bei manchen so stark ausgeprägte Aversion gegen Parallelschaltung kommt.

    Die sind dann aber thermisch gekoppelt, was denen dann bei leicht ungleicher Erwärmung der Einzel-LED weniger weh tut.



    PS@Ibis: dein erster Post deutet nicht darauf hin, dass du vom Fach bist :)