Beiträge von turi

    Falls ihr versucht, Daten über USB/seriell zu empfangen und diese dann an die Pixel auszugeben (tpm2, miniDMX etc.), dann wird das wohl nicht werden mit einem normal 8-Bit'er, solange der kein DMA unterstützt. Das ist zeitlich einfach nicht zu schaffen.

    Seit wann gibt es eigentlich 3528-LEDs in RGB? Das sind doch PLCC2 und damit ist RGB unmöglich.


    Wenn es weiß sein soll, dann sind 3528 je nach Ausführung auch heller als 5050! Man kann aber auch die neueren 2835 nehmen, die sehr flach sind und bei 120 LEDs/m auf 1800lm/m kommen.


    Bei RGB kenne ich bisher nur eine Alternative: es gibt RGBs in Bauform 3535 ebenfalls mit 120 LEDs/m. Die haben dann aber 28,8W/m.

    Ich habe die Beleuchtung der Gäste-Dusche vor etwa 5 Jahren von Halogen-Spot auf LED-Spot umgebaut. Ich habe da MR16-Spots in einer abgehängten Gipskarton-Decke. Ein Spot sitzt mittig über der Dusche, also genau im Wasserdampf. Die Spots sind nicht wirklich wasserdicht, die Linse davor lässt sich abschrauben. Aber interessanter Weise läuft das immer noch ohne Probleme, hätte ich nicht gedacht.


    Wenn Du hinter der Milchglas-Platte LED-Streifen verbauen willst, dann unbedingt IP67 nehmen, denn die sind im Silikonschlauch und so auch wasserdicht, wenn man die Ecken auch richtig dicht hat. Dann das Flexband an der Wand (mit Abstand zur Platte) befestigen und quasi in die Mitte strahlen lassen, nicht direkt von oben nach unten. Nur so wird man einen einigermaßen homogenen Lichtverlauf ohne Spots bekommen, wobei das nicht gleichmäßig sein wird! Aber für mich wäre das ok. Neztzteile IP67 gibt es reichlich, wenn es nicht sein muss, dann nicht im Bereich der Dusche verbauen. Mit einem normalen Lichtschalter an der Wand dann einschalten. Dimmer braucht man da sicher nicht.


    Da die Scheiben unterschiedlich sind, unbedingt vor dem Einbau mal testen, wie es aussieht. Dann kann man ggf. noch in der Höher variieren.

    Ich weiß ja nicht, welche Helligkeit Du erwartest, aber RGB-LEDs in jeglicher Form sind keine Alternative zu weißen LEDs. Das Spektrum ist einfach zu schlecht und die Helligkeit reicht nicht aus. Digitale LEDs sind auch noch größere EMV-Schleudern, denn der Bus wird mit 800kHz betrieben oder mehr. Intern dimmen die ja auch per PWM (wie eigentlich jeder Controller).


    Wie gut das Dimmen per Spnnung funktioniert, kann ich nicht sagen, aber PWM ist schon der bessere Weg. Ich habe letztens mal verschiedene Controller geprüft. Da gibt es welche mit 200Hz, 400Hz und auch 1,5kHz. Die DMX-Receiver, die ich mit dem MY9942 gebaut habe, haben 480Hz, was ja ein guter Wert ist.

    Warum soll es nicht mit Jinx oder ähnlichem funktionieren, etwas rundes zu patchen? Du machst zwar eine 32x32 Matrix, aber patchst halt nur die Pixel, die an den entsprechenden Positionen sind. So zumindest prinzipiell möglich. Aber was willst Du denn damit erreichen? Du kannst einen runden Ring ja auch abgewickelt darstellen und dann ganz normal wie eine Zeile verwenden.


    Zur Anzahl der Pixel: aufgrund der Beschränkung auf 800kHz kann man nur eine beschränkte Anzahl Pixel übertragen, wenn man noch 25fps erreichen will. Das liegt bei etwa 1000 Pixel. Mit dem SEDUv3 kann man bis zu 1024 Pixel ansteuern, also 32x32 Pixel. Nimmt man APA102, sind es übrigens bis zu 3000 Pixel, die man ansteuern kann.

    Ich will nur mal 2 Denkanstöße rein bringen.


    Punkt 1 - warum HighPower LEDs? Wäre nicht vielleicht eine Lösung mit Flexband denkbar? Ich kann inzwischen bei meinem Händler auch Flexband mit CRI>95 bestellen, habe es aber noch nicht da bzw. vermessen.


    Punkt 2: Wenn es flimmerfrei sein soll, dass braucht man ziemlich sicher eine sehr hohe PWM-Frequenz. Ich habe mal verschiedene Controller gemessen, die ich habe. Da sind einige mit den klassischen 200Hz/400Hz, es gibt aber auch einige mit 1,5kHz. Dann wird es schon interessant. Weiterhin soll es einen speziellen DMX-Empfänger geben, der 30kHz macht und speziell für Filmaufnahmen gedacht ist.

    Ich habe noch die Vorgänger-Version LED-Streifen mit 3528-LEDs. Die reichen und mit den 1100 lm/m auch schon aus und sind qualitativ gleichwertig. Aber ich würde heute auch eher 2835 nehmen und entsprechend dimmen.


    Du wolltest doch Stuck-Profile nehmen? das geht schon. Nimm dann einfach ein Alu-Flachprofil aus dem Baumarkt, das reicht und ist günstiger.

    Also aus meiner Sicht macht RGB auch wenig Sinn, aber da sind die Geschmecker halt verschieden. Klar kann man eine indirekte Beleuchtung auch nur als Effekt verwenden, aber wenn man einmal das indirekte Licht als Hauptbeleuchtung gespürt hat, möchte man es nicht mehr missen. Es ist einfach hell, ohne eine Lichtquelle auszumachen- einfach genial. Und bei 20m Flexband macht es erst Recht Sinn. Dann aber wenigstens einen halbwegs guten CRI verwenden und 1000lm/m reichen auch voll aus.

    Ja, die Suche im Forum ist schon was schönes ... ich habe auch schon paar Mal auf meinen Umbau hingewiesen, habe auch ein PDF dazu und jetzt endlich auch mal einen Artikel darüber im Blog geschrieben. Ist halt die Doku vom Aufbau und noch viele allgemeine Hinweise.


    Wichtiger Hinweis: wenn man nicht unbedingt RGB braucht, sollte man es einfach auch weglassen. Wir nutzen es so gut wie gar nicht. Von den RGBW-Streifen oben rate ich ab. Das hat zwei Gründe: einerseits sind es dann nur noch 30 LEDs weiß pro Meter und andererseits kommt man mit 5050 LEDs nicht hin für eine Hauptbeleuchtung.


    Wo kommt eigentlich diese Zahl her: Lange lebensdauer:> 100,000 Stunden

    Was ist denn an Glediator nicht machbar? Hat doch viele Möglichkeiten, eine Matrix zu steuern?


    Ist die einzige Anforderung, dass die Software standalone läuft und desalb ein Raspi genommen wird? Wenn es das wäre, da gibt es doch massenhaft SD-Karten-Controller mit Software (mesit LEDEdit oder LEDbuild) aus China. Ansonsten alternativ auch das SEDUv3 mit SD-Karte. Dann kann man mit Jinx! Animationen erstellen und auf SD-Karte speichern.

    Deine Rechnung ist dann nicht richtig: 90m x 14,4W sind rund 1300W.
    Versuche doch mal ein netzteil mit 12V/1300W zu bekommen oder auch den Strom über ein Kabel zu transportieren. Das wird nichts. Das muss man aufteilen.

    Wenn auf Deiner Verpackung 14,4W stehen, dann muss man auch davon ausgehen. Es gibt unterschiedlichste LED-Streifen. Das sind dann ca. 1300W. Das kann kein Dimmer allein und mit 12V bist Du da auch schlecht beraten, 24V wäre deutlich besser vom Strom her und den Verlusten damit.


    Letztlich hast Du einen Dimmer und mehrere Repeater. Das muss man dann mal sinnvoll aufteilen. Man kann einen Repeater mit einem Netzteil betreiben oder auch ein Netzteil mit mehreren Repeatern. Da gehört schon etwas Planung dazu.


    Wenn man z.B. 240W-Netzteile nimmt, ist man bei 12V bei 20A, mit etwas Reserve belastet man das mit max. 18A. Das muss dann aber auch der Repeater leisten. Da muss man dann schon einen mit 4x 6A nehmen. So hätte man einen sinnvollen Bereich, denke ich. Umgerechnet auf die LED-Streifen sind das dann ca. 15m, aufgeteilt auf die Ausgänge des Repeaters.

    Ich habe das LED Edit gesehen womit natürlich auch normale Strips programmierbar sind.


    Das ist Unfug. Man kann mit LEDedit generell nur digitale LEDs ansteuern und man braucht einen passenden Controller. Wenn Du Dir erst mal eine Software ansehen willst, dann lade Jinx! (http://www.live-leds.de) oder auch Glediator (http://www.solderlab.de). Wenn Du damit Deine Anforderungen abdecken kannst, ist alles gut. Wenn nicht, musst Du Dir selbst einen µC programmieren.


    Controller gibt es auch einige, die damit dann gesteuert werden können. Ich bringe da gern auch das SEDUv3 ins Spiel. Aber erst mal die Software.

    Vielleicht kannst Du mal einen Link posten, würde mich auch interessieren, was es da so gibt. Ich hatte ja mal eine Hängeleuchte gebaut, allerdings gerade. http://www.ledstyles.de/fpost336446.html


    Die 3-fach-Profile finde ich sehr gut für so etwas. Allerdings gibt es da keine Winkel-Elemente. In dem Fall würde ich mir etwas schickes fräsen lassen. Das muss ja nicht mal unbedingt im gleichen Farbton oder Material sein. Ich fände da ein Holzelement als Verbinder nicht schlecht.

    Wenn es richtig angeschlussen wurde und Du genügend Reserve hast, schneide mal den ersten Pixel ab. Die sterben sehr leicht, wenn kein Schutz da ist. Schutz bedeuted mindestens ein Widerstand in der Größenordnung 270 Ohm in der Datenleitung vor dem ersten Pixel. Da kannst Du ja mal schauen, was da drin ist. Ansonsten habe ich da mal eine Schutzschaltung WS2812protect dafür entwickelt, weil mir auch viele kaputt gegangen sind.

    Was meinst Du denn damit? Hast Du bestimmte Vorstellungen, wie es aussehen/wirken soll?
    Bei LED-Streifen sollte man auf jeden Fall IP67 (Silikonschlauch) nehmen oder mindestens IP54 (Silikonüberzug). Ansonsten kann mit mit RGB eine gewisse Stimmung erzeugen (wer es mag) oder einfach nur weiße LEDs nehmen, ggf. sogar in unterschiedlichen Farbtemperaturen, um zwischen warm/gemütlich und neutral/Arbeitslicht wechseln zu können.

    Silikonschlauch ist auf jeden Fall besser als der Verguß, allerdings solltest Du schauen, dass die Enden richtig dicht sind. Das ist manchmal nicht so sauber gemacht. Um das mehrfache einspeisen kommst Du nicht herum bei 20m.


    Nominal sind es dann auch schon 100W, was die LEDs brauchen. Ich finde das Netzteil da trotzdem entwas knapp bemessen.

    Nicht umsonst wird ja auch eine Lagerungstemperatur angegeben ... und dann die Frage nach der UV-Festigkeit der Verklebung/Verguß. Deshalb reite ich so auf den Witterungseinflüssen rum. Klar, in 1-2 Jahren wird da nicht viel passieren, aber selbst Kabel werden z.T. UV-beständig angeboten.


    Zur Frage oben: ich habe zumindest einen Großhändler, der Barthelme liefert. Da kann ich gern mal anfragen. Schick mir einfach mal eine Mail. Allerdings wirst Du mit dem 60W Netzteil nicht weit kommen. Das sind auch wenigstens 14W/m. Auch um eine mehrfache Einspeisung kommt man da nicht herum.

    Nun, ich denke, das Problem ist nicht nur die Qualität der LED-Streifen, sondern vor allem auch die Umgebungstemperatur und weitere Einflüsse. Ich habe mal bei Barthelme geschaut, was die im Angebot haben. Ich habe ein Muster von diesen vergossenen Streifen da, etwas besseres gibt es da kaum. Aber der Temperaturbereich geht da auch nur bis 45°C, was in der Sonne ganz schnell erreicht wird. Da sehe ich die größten Probleme jeglicher LED-Streifen. In der Sonne hat man mal schnell 50-60°.


    http://www.barthelme.de/de/ledcatalog/238/led-aqualuc.aspx


    Die Streifen, die ich habe, sind zwar hochwertig, aber eben nicht für diese extremen Bedingungen. Da würde ich auch bei IP67 (Silikonschlauch) nicht die Hand ins Feuer legen.