Beiträge von Mirfaelltkeinerein

    Wenn dein roter Strang rechnerisch 1050mA brauchen soll, und er an 12V 1A deutlich dunkler ist als an 12V 1,25A ist was faul. Entweder deine Rechnung oder der Treiber.


    Na ja, nicht unbedingt. Überlast + chinesische Leistungsangabe = zu geringe Spannung = deutlich geringere Helligkeit. Eine Spannungsmessung sollte Klarheit bringen. Außerdem passt die Auslegung nicht gut und das 1,25A-Netzteil gibt eine höhere Spannung ab als das 1,0A-Netzteil. Nur 5 rote LEDs in Reihe mit einem passenden Widerstand wäre besser gewesen.

    ad 1) Kann ich nicht sagen, aber mehr als 1-1,5m würde ich nicht aus einer Einspeisung versorgen.
    ad 2) Nicht, wenn die LEDs selbst nicht ewig weit auseinander liegen. Da die LEDs alle hintereinander hängen, regeneriert jede das Signal, das sie bekommt, zweigt sich ihren Teil ab und sendet ihrerseits den Rest weiter. Dabei wird das Signal nicht einfach durchgeleitet sondern neu erzeugt.
    ad 3) Kann ich nicht beantworten.
    ad 4) Signal und Masse des LED-Stripes an Controller, +5V und Masse an potentes Netzteil, +5V und Masse parallel zum Stripe über dickes Lautsprecherkabel führen und immer wieder neu einspeisen. Das ist übrigens nicht vergleichbar mit Netzkabeln. Bei letzteren kann man sich einen Spannungsabfall von einigen Volt leisten, bei den Stripes möchte man möglichst unter 0,1V (!) bleiben.


    Zum Schutz des LED-Streifens würde ich an dessen Signaleingang noch einen Widerstand in Serie in der Größenordnung 220-330 Ohm schalten. Also Controller----Kabel----Widerstand---LED-Stripe. Außerdem noch eine (Schottky-)Diode zwischen Signal und +5V am Stripe-Anfang und eine weitere zwischen Masse und Signaleingang. Oft sterben nämlich die ersten LEDs einer Kette, weil der Controller den Signaleingang auf High zieht, die Versorgungsspannung aber noch fehlt. Und die Schutzdioden der WS2812 sind nicht sonderlich belastbar. Mit der genannten Beschaltung müsste der Controller einerseits den LED-Streifen mit versorgen, wenn er versuchen sollte, das Signal auf High zu ziehen (Diode zwischen Signal und +5V) und damit das nicht ordentlich funktioniert, der Controller aber auch geschützt ist, limitiert der Widerstand den Strom.

    Wie können die Kabel heiß werden, wenn kein Netzteil angeschlossen ist?
    Wenn die Kabel einfach so heiß werden, ohne, dass etwas sichtbar Strom verbraucht, dann wird wohl ein Kurzschluss vorliegen.
    Also Verkabelung noch mal prüfen, bei Litze passiert es recht leicht, dass mal ein Drähtchen absteht und einen Kurzschluss verursacht. Deshalb sauber arbeiten und dafür sorgen, dass alle Drähtchen in einer Adernendhülse stecken. Die kann dann auch in eine Lüsterklemme gesteckt werden.
    Davon abgesehen ist dein Netzteil etwas knapp: eine WS2812B benötigt allermindestens 60mA, wenn alle LEDs voll an sind. Bei deinen 690 Stück sind das 41,4A, ein 5V, 200W-Netzteil kann aber 'nur' 40A. Außerdem solltest du die Stromversorgung mit DICKEM (Lautsprecher-)Kabel parallel zu den Stripes führen und mehrfach einspeisen. Die Leiterbahnen auf den Stripes sind recht dünn und für die hohen Ströme, die bei langen Stripes auftreten, nicht geeignet. Das sieht man spätestens, wenn die Stripes am Ende einen deutlichen Rotstich bekommen.

    Seit wann muss Laserlicht gebündelt sein? Das ein weit verbreiteter Irrtum. Aus einer Laserdiode kommt ziemlich divergentes Licht raus.
    Fürs Filmen ist Laserlicht aber trotzdem schlecht geeignet, weil man durch Interferenz des zurückgeworfenen Lichts so was ekeliges wie Speckle (selber suchen) bekommt.

    Da in die Lichtstärke, die in mcd angegeben wird, der Abstrahlwinkel mit rein spielt, 35° schon ziemlich wenig ist und die gewünschte Bauform für eine entsprechende Linse einfach zu klein ist, wirst du da nichts entsprechendes finden. Was es aber gibt sind 5mm-LEDs mit so kunstvoll gebogenen Beinchen, dass sie oberflächenmontierbar werden. Wobei sich 'diffus' und '35° Abstrahlwinkel' schon ein bisschen widersprechen...

    Wenn man sich die LED-Streifen ansieht, sieht man, dass das LEDs mit 6 Beinschen sind und auf jedem Abschnitt drei Widerstände sitzen. Außerdem sind die Kontakte an den Schneidestellen mit +5V, R, G und B beschriftet. Wenn der Streifen immer komplett eine Farbe haben soll, wären WS2812 etwas überdimensioniert...

    Hallo,


    ich weiß nicht, ob es noch relevant ist, aber ich habe mal eben einen Schaltplan skizziert. Die RGB-Streifen scheinen nach deren Beschriftung gemeinsame Anoden der LEDs zu haben. Deshalb schaltet der Controller, der zwischen dem USB-Kabel und dem LED-Streifen in weißem Schrumpfschlauch verpackt ist, die Masseleitungen zwischen den LEDs und dem USB-Anschluss. Jede einzelne LED hat einen Vorwiderstand (die kleinen schwarzen Dinger auf dem LED-Streifen). Zur Streuerung per Infrarot muss der Controller noch irgend eine Art von Photodiode haben, was ich unten an der Controller dran gezeichnet habe. Strom bekommt der Controller ebenfalls über USB. Skizziert ist nur eine RGB-LED vollständig und die nächste zu einem Drittel. Die sind einfach parallel geschaltet.

    truLED-Plexiglas ist für eine Durchleuchtung konzipiert. Wenn das Licht von der Seite kommt, wird es höchstwahrscheinlich sehr stark gestreut und absorbiert, so dass allenfalls ein farbiger Streifen bleibt, niemals aber eine auch nur ansatzweise flächige Beleuchtung. Dafür wäre Plexiglas EndLighten (T) geeignet...

    Zur Verschönerung könnte man auch Holzleisten auf die Außenseiten aufsetzen. Dafür eine Holzleiste in Höhe des Kühlkörpers oder etwas höher besorgen und in der Mitte einen Schlitz reinsägen/fräsen, so dass man die Leiste auf den Kühlkörper aufstecken kann. Dann noch das Holz lackieren oder beizen und aufstecken. Die Stirnseiten könnten, müssten aber nicht verkleidet werden.

    Öh, ja, Netzteil wird noch gebraucht. Außerdem natürlich Kabel, damit du die beiden Teile auch wieder verbinden kannst. Und zum Befestigen der Kabel einen Elektronik-Lötkolben und Elektronik-Lötzinn. Üblicherweise kann man die Strips alle 3 LEDs zerschneiden.

    Hinter das Endlighten-Plexi in kleinem Abstand einen Spiegel anbringen (Spiegelkachel) sorgt dafür, dass das Licht nach vorne ausgekoppelt wird. Einfach anstreichen wird wohl die gleichmäßige Ausleuchtung verhindern, weil die Lichtleitung über Reflexion an den Plattenoberflächen laut Produktbeschreibung einigermaßen wichtig ist. Wenn man da jetzt eine Seite mit Farbe vollschmiert, wird die Reflexion stark behindert.

    Ich würde vorne und hinten auch noch ein Stück abdecken, damit kein Licht an der Wand oder hinter dem Sofa hervor kommt. Muss ja nicht ganz bis nach unten sein, aber ich denke mindestens 20cm hoch sollte das schon sein, wenn der LED-Strip 10cm unter der Oberseite befestigt wird. Dadurch wird die Konstruktion auch noch stabiler.

    Man könnte auch Stehbolzen in die Wand schrauben, Löcher ins Aluprofil bohren und mit Muttern festschrauben. Oder Stifte an das Aluprofil schrauben und einfach in Löcher in der Wand stecken. Problematisch ist da jeweils, die genauen Abstände zu treffen.
    Wie dicht unter der Decke soll das denn montiert werden? Sähe man von unten, wenn Laschen nach oben ragen würden? Alternativ ein Aluprofil mit unterschiedlich langen Schenkeln nehmen. Das kann man gut festschrauben und sieht trotzdem ordentlich aus.

    Es gibt hier und auch im blauen Forum einige (alte) Einträge, die damit zusammen hängen. Meistens wurden Muster oder Tribals in Plexiglasscheiben geschliffen und vom Rand her beleuchtet (Logos, Schriftzüge, PC-Gehäusescheiben, ...). Mit einem runden Schleifaufsatz oder einem Kugelfräser auf einer Kleinbohrmaschine (Dremel) soll das mit etwas Übung wohl ganz gut gehen. Besser und vor allem Gleichmäßiger wird es, wenn man das Muster abklebt und mit Sand oder Bimsmehl strahlt. Ich habe auch mal einen Gravierstift mit einer Spitze ausprobiert, aber das ist sehr mühsehlig, genauso wie beim tätowieren. Man drückt damit halt nur lauter kleine Macken ins Plexiglas. Für Linien noch OK, für Flächen überaus nervtötend...