Beiträge von Mirfaelltkeinerein

    Es gibt hier und auch im blauen Forum einige (alte) Einträge, die damit zusammen hängen. Meistens wurden Muster oder Tribals in Plexiglasscheiben geschliffen und vom Rand her beleuchtet (Logos, Schriftzüge, PC-Gehäusescheiben, ...). Mit einem runden Schleifaufsatz oder einem Kugelfräser auf einer Kleinbohrmaschine (Dremel) soll das mit etwas Übung wohl ganz gut gehen. Besser und vor allem Gleichmäßiger wird es, wenn man das Muster abklebt und mit Sand oder Bimsmehl strahlt. Ich habe auch mal einen Gravierstift mit einer Spitze ausprobiert, aber das ist sehr mühsehlig, genauso wie beim tätowieren. Man drückt damit halt nur lauter kleine Macken ins Plexiglas. Für Linien noch OK, für Flächen überaus nervtötend...

    Das ist sicher richtig, dass der Kühlkörper nicht gleichmäßig heiß wird. Der dicke Kern leitet die Wärme aber schon sehr gut und auch auf der den LEDs abgewandten Unterseite wird es so hieß, dass man sich die Finger verbrennt...

    Also mir ging es wirklich um die Temperaturdifferenz Kühlkörper-Umgebung. Die Kühlkörpertemperatur wurde in unmittelbarer Nähe des Wärmeeintrags gemessen, aber eben schon auf dem Kühlkörper. So sollte es keine Rolle spielen, WIE die Wärme da rein kommt.

    Könntest du beschreiben, in welcher Form du die spektralen Daten der LEDs benötigst? Dann könnte man eventuell den Vorgang durch die Forenmitglieder "parallelisieren", bis du sie direkt aus den Datenblättern lesen kannst. Jeder, der Interesse hat, konvertiert mal so ein Spektrum. Dazu müsste es natürlich auch eine Liste geben, welche Spektren schon vorhanden sind, damit nicht jeder die gleichen LEDs abgrast.

    Hallo, leider kann ich dir nicht helfen, finde es aber ganz toll, dass du so ein Tool programmierst!!! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    Noch toller wird es natürlich, wenn du das auch veröffentlichst :D
    (Und dieser Post dient in zweiter Linie dazu, dass ich über Neuigkeiten informiert werde...*ggg*)

    Mit einer entsprechend großen Optik bekommt man auch einen kleinen Abstrahlwinkel hin. Die (scheinbare) leuchtende Fläche wird schon einen Durchmesser von ca. 8mm haben. Ich kenne die SST90 jetzt nicht, aber die Erfahrung lehrt, dass die Chips unter den Domen den Dom scheinbar komplett ausfüllen, wenn man senkrecht von ober drauf schaut. Mit so einer großen emittierenden Fläche einen kleinen Abstrahlwinkel zu erreichen, erfordert eine große Optik. Wenn man kleiner werden will, braucht man eine kleinere emittierende Fläche oder einen größeren Abstrahlwinkel.

    Hallo,


    ich habe einen Kühlkörper LT-1594, der eigentlich ein Fischer SK 578 ist. Bei 50mm Länge sollte der einen Wärmewiderstand von <1,5 K/W haben. Der Kühlkörper steht senkrecht leicht erhöht auf dem Tisch. Die
    Unterlage für diese Erhöhung ist nicht größer als der Kerndurchmesser. Ich habe da jetzt drei Cree XP-G drauf, die ich mit 1,5A (8,5V) betreibe. Die LEDs sind auf der anderen Seite des Kerns und zeigen nach oben, so
    dass die Kühlrippen senkrecht stehen. Ich stecke in die LEDs also 12,75 W rein. Bei einem angenommenen optischen Wirkungsgrad von 25% müssten 75% der Leistung in Wärme umgesetzt werden, also nicht ganz 10 W. Somit müsste der Kühlkörper etwa 15 °C wärmer sein, als die Umgebung. Ich MESSE aber einen Temperaturunterschied von 48 °C (!!!!) (Raumtemperatur 23 °C, Kühlkörpertemperatur 71 °C). Wenn ich den Kühlkörper auf einen Stab schraube, so dass der 150mm über der Tischplatte steht, ist seine Temperatur immer noch 36 °C über der Umgebungstemperatur, entsprechend also nicht 1,5 K/W, sondern 3,6 K/W.
    Weiß jemand, wie das sein kann?

    Dann dürften sowohl die 2W als auch die 600lm falsch sein. Die Lampen haben dann etwas mehr als 2W, so dass das Meanwell-Netzteil abschaltet. 600lm haben die aber ganz sicher auch nicht. Trotzdem dürften die jetzt eingesetzten Netzteile auch am Anschlag laufen. Insbesondere das mit 5 Lampen dran...

    Ich versuche gerade zu verstehen, wie ein OPV funktioniert.


    Was ich partout nicht kapiere: Warum koppelt man den Ausgang auf einen der Eingänge bzw. warum beeinflusst diese Kopplung die Ausgangsspannung überhaupt?


    Ich simuliere Schaltungen mit OPV ohne Ende und les Erklärungen...hilft mir aber alles nicht weiter...

    Ein idealer OpAmp verstärkt die Differenz an den beiden Eingängen unendlich stark. Bei der allerkleinsten Spannungsdifferenz geht der Ausgang an die Aussteuergrenzen. Außerdem fließt kein Strom in die Eingänge hinein oder aus ihnen heraus (Eingänge sind extrem hochohmig). Damit man damit jetzt nicht nur einen Komparator bauen kann, sondern einen analogen Verstärker, muss man über eine Rückkopplung dafür sorgen, dass der Ausgang quasi "eingefangen" wird. Mit dem Ausgang und entsprechender Beschaltung sorgt man also dafür, dass er sich selbst die Eingangsspannungsdifferenz auf Null ausregeln kann.
    Am einfachsten ist ein Buffer. Dabei ist das Eingangssignal direkt auf den nichtinvertierenden Eingang (mit '+' markiert) geführt und der Ausgang direkt auf den invertierenden Eingang (mit '-' markiert). Jetzt liefert der OpAmp eine Ausgangsspannung, die genau so groß ist, dass die Differenz zwischen den beiden Eingängen genau Null wird. Das ist in diesem Fall halt genau die Spannung, die am nichtinvertierenden Eingang anliegt.
    Um die übliche Schaltung des invertierenden Verstärkers zu verstehen, hilft es, sich zu vergegenwärtigen, dass in die OpAmp-Eingänge kein Strom hinein fließen kann. Der nichtinvertierende Eingang ist auf Masse gelegt, also Null-Potential. Der invertierende Eingang ist jetzt am Mittelpunkt eines Spannungsteilers angeschlossen, dessen Enden einerseits am Signaleingang und andererseits am OpAmp-Ausgang liegen. Der Ausgang muss jetzt eine Spannung annehmen, damit ein Strom durch den Spannungsteiler fließen kann, der so groß ist, dass am Mittelpunkt des Spannungsteilers und damit am invertierenden Eingang sich auch genau Nullpotential einstellt und damit die Differenz zwischen beiden Eingängen Null wird. Wichtig ist dabei, sich klar zu machen, dass der Eingangsstrom komplett am OpAmp VORBEI fließt (durch die Widerstände).


    Hilft das weiter?

    Ich habe das soeben ausprobiert.Es sind 9 Leuchtmittel(9 armiger Leuchter).
    Wenn ich 2 Leuchtmittel raus ziehe, dann bleiben alle anderen 7 an.
    Wenn ich nur einen rausziehe gehen alle aus.
    Wenn ich gar keinen rausziehe bleiben alle nach einmaligem aufleuchten aus.
    Hier nochmal das Netzteil: MW LPV-20-121 Schaltnetzteil f. LED, 20W /12V / 1,67 A
    greetinx


    Hmmm, ok, das geht ja schon mal in die richtige Richtung. Könntest du mal mit einem Multimeter messen, wie viel Strom eine einzelne Lampe zieht? Dafür am besten nur eine einzige Lampe in den Leuchter stecken und dann irgendwo im Stromkreis (hinter dem Netzteil auf der Lampenseite!!!) den Strom messen. Und dann gleich auch noch die Spannung, die das Netzteil ausgibt, sowohl mit nur einer einzigen Lampe dran, als auch mit 7 Stück dran.
    (Wenn du nicht weißt, wie das geht, kannst du das z.B. hier nachlesen. Auf DuRöhre gibt es auch ein Video, dass das behandeln soll. Ich hab's mir nicht ganz angesehen, aber die Verdrahtung dort ist abenteuerlich. Vielleicht ist das hier im Forum auch erklärt, ich finde das aber jetzt nicht auf die Schnelle...)


    P.S.: Der Editor spinnt gerade... :huh:

    Passiert das auch, wenn du mal eine oder mehrere der Lampen rausziehst? Wenn irgendwann nicht mehr, dann haben die Lampen mehr als 2W und das Netzteil schaltet wegen Überlast ab. Dann bräuchtest du ein stärkeres Netzteil oder weniger/schwächere Lampen. Wenn ich mir die Lampen so ansehe, denke ich, dass die eher so im Bereich 8W haben. Wenn ich von der üblichen Beschaltung mit 3 LEDs in Reihe und dann 34 Stränge parallel ausgehe, von denen jeder 20mA bekommt, dann komme ich auf 0,68A. Bei 12V macht das 8,16W. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass die LEDs für 2W nur auf knapp 5mA laufen sollen...
    Zum Test müsste es mit nur noch zwei eingesteckten Lampen funktionieren, bei drei Stück wahrscheinlich schon nicht mehr.


    Edit: Die Teile sollen bei den 2W 600 Lumen machen. Das ist mit heutigen LEDs unmöglich. Mit 8,16W geht das dagegen sehr wohl. Ich glaube, die Angabe, dass die 2W haben sollen, ist totaler Käse.

    Das verlinkte Netzteil reicht dann nicht. Außerdem würde ich ein Netzteil mit etwas Reserve vorsehen, also z.B. eher ein 200W-Netzteil. So wie das verschaltet ist, geht aber auch ein 180W-Netzteil und zwar ohne an seine Leistungsgrenze zu kommen: Die Strips sind zwar so verschaltet, dass die über die ganze Länge gleichmäßig leuchten würden, aber der Spannungsabfall an den Leiterbahnen im Strip ist erheblich, so dass die LEDs eigentlich alle zu dunkel sein werden. Besser wäre es, parallel zum Strip noch ein (dickes) Versorgungskabel zu führen und sowohl an beiden Enden und in der Mitte jeweils mit Plus- und Minusanschlüssen einzuspeisen.
    Wie lang die Kabel werden dürfen, kann ich nicht genau sagen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei Lautsprecherkabel mit 4mm² 2mm² Querschnitt bei ca. 5m Länge schon einen Spannungsabfall von ca. 0,5V bei 4,8A hat. Das hat man im Vergleich schon deutlich gesehen.