Beiträge von Mirfaelltkeinerein

    Hallo!
    Die GU10-Lampen werden ja mit 230V Wechselspannung betrieben, die LEDs brauchen aber viel weniger Spannung und die dann auch noch als Gleichspannung. Die 'KSQ' muss also die Wechselspannung gleichrichten und stark heruntersetzen. Dass es so etwas gibt, sieht man an den GU10-LED-Lampen, die man schon zu kaufen bekommt. Ob es die KSQs, die in die GU10-Leergehäuse passen, auch einzeln gibt, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls noch keine gesehen.
    Für den Ersatz einer 50W Halogenlampe musst du ca. 10W an LED-Leistung rechnen. Bei ganz schlechten Halogenlampen und guten LEDs reichen auch 5W LED-Leistung. Etwa drei viertel der Leistung muss als Wärme per Konvektion am Köhlkörper abgeführt werden. Da die Kühlkörper der GU10-Gehäuse aber recht klein sind, muss zumindest die Luft wirklich gut darum herum zirkulieren können. Eventuell wäre es dann besser, auf diese Bauform komplett zu verzichten und eine Bauform zu wählen, bei der man die LEDs auf vernünftige (große) Kühlkörper setzen kann. Wenn man das eh selbst baut, hat man da ja alle Freiheiten. Wenn man anständig kühlt, muss man auch sehr sehr selten mal eine Leuchte ersetzen/reparieren, weil tatsächlich die 50000 Stunden LED-Lebensdauer erreicht werden und nicht nach 500 Stunden das GU10-Winz-Netzteil kaputt geht.

    Mein e Linsenhalter sehen etwas anders aus. Kann man auf den Zeichnungen im Shop auch erahnen. Die Unterseite ist bis auf die zentrale Öffnung für die LED und die Optik geschlossen. Da ist kein Platz für irgendwelche Kabel. Ich werde da wohl nicht drum herum kommen, die Öffnungen selbst rein zu fräsen X(

    Ja, möglich ist das... mit einer einzelnen LED und einer verhältnismäßig großen Linse. Wenn mehrere LEDs verwendet werden sollen, muss entweder die Linse umso größer werden und die LEDs möglichst dicht zusammen rutschen (was bei den Multi-Chip-LEDs ja einigermaßen der Fall ist), oder man muss jeder LED eine(n) eigene(n) Linse/Reflektor verpassen. Dann wird das Ganze immerhin flach...

    Öhm, Leute, ein scharf gebündelter Lichtstrahl und eine große leuchtende Fläche vertragen sich nicht. Wenn da kein Reflektor/keine Linse Marke Flugabwehrscheinwerfer installiert werden soll, kann man das gleich wieder vergessen. Für eine einigermaßen scharfe Bündelung muss die leuchtende Fläche klein gegen die Optik sein.

    Hallo Allerseits,


    ich habe bei LED-Tech die 32mm-Gaggione-Optik LLS05 (LT-1818 ) gekauft und möchte sie mit Cree XM-L LEDs auf Starplatinen verwenden. Jetzt stehe ich aber vor dem Problem der korrekten Montage. Der Halter der Optik ist unten durchgehend flach, bis auf die (großzügige) Öffnung für die LED/Optik. So wie ich das sehe, muss diese Fläche in Kontakt mit der Oberseite der Starplatine gebracht werden. ABER: wo soll ich jetzt meine Anschlusskabel unter bringen? Wo gibt es Anschlussleitungen der Höhe Null? Hat da schon jemand Erfahrung mit und kann mir helfen?

    Aber 10kOhm? 10000Ohm? Scherz?

    Nö, wieso? Viel weniger würde ich auch nicht zwischen '+' und Masse einbauen.
    Aber mal davon abgesehen, könnte der Streifen auch einfach als Antenne wirken. So was habe ich bei einem Streifen, den ich parallel neben einem Netzkabel verlegt habe. Wenn ich den LED-Strip auch noch an bestimmten Stellen berühre, leuchten die LEDs noch etwas heller :led:

    Für echten Zufall kann man sich einen Rauschgenerator bauen und das auswerten. Z.B. kann man den Zenerdurchbruch einer Z-Diode prima als Rauschquelle nehmen. Das ordentlich verstärken und auf einen Eingangsport vom Mikrocontroller legen gibt prima Zufallszahlen. Allerdings ist das für eine flackernde LED totaler Overkill. Wenn es wirklich unglaublich zufällig sein muss, programmier' einen Mersenne-Twister als Zufallszahlengenerator. Dessen Periodenlänge ist fast ewig... (für eine flackernde LED aber ebenfalls Overkill)

    Für eine effektive Heizung ist die Wellenlänge von IR-LEDs viel zu klein. Glühstäbe, Halogenlampen oder ähnliches eignen sich dafür viel besser. Wenn man eine Halogenlampe auch noch runterdimmt, nimmt der Heiz-Wirkungsgrad sogar noch zu, weil die Lichtausbeute geringer wird...

    Mirfaelltkeinerein


    Da du dich ein wenig mit UV-Leds auskennst, möchte ich dich gerne fragen, ob du weiß, wie viele Stunden diese UV-Led halten wird. Ich habe mir das Datenblatt angeschaut, aber leider nichts gefunden.

    Ich auch nicht. Da aber die Wellenlänge noch recht groß ist (395-410nm), gehe ich mal von den üblichen Zeiten aus, also irgendwas zwischen 10000 und 100000 Stunden, wenn man sie ordentlich kühlt.

    tatsächlich jetzt wo du es sagst fällt es mir auch auf ?( wenig std. als ich nachfragte .... schlecht um 1000std das ist extrem ineffizient liegt das an der frequenzberreich?

    Eigentlich eher an dem instabilen Materialsystem, das extrem schwierig herzustellen und handzuhaben ist. Außerdem haben diese LEDs eigentlich eine sehr schlechte Kristallqualität und während des Betriebs verschlechtert sich die weiter. Das heißt aber nicht, dass sich die Hersteller nicht anstrengen würden. Die tun, was sie können.
    Bei blauen LEDs ist oder zumindest war das ganz ähnlich. Die Dinger haben mit Kristallfehlern (gut!) funktioniert, mit denen bei anderen Halbleitern kein einziges Photon rausgekommen wäre. Allerdings ist deren Materialsystem nicht ganz so problematisch.

    Die biologische Prägung hat nicht nur was mit Kerzenlicht zu tun, sondern fängt viel früher an: Abendrot. Was wir als angenehm empfinden hängt auch von der Helligkeit ab. Geringe Helligkeit bedeutet auch, dass wärmere/niedrigere Farbtemperaturen bevorzugt werden, bei hoher Helligkeit eher die kühleren/höheren (widersinnig, was?) Farbtemperaturen.

    Entkeimung funktioniert noch nicht gut und vor allem günstig mit LEDs. Hochleistungs-LEDs gibt es nur bis ca. 365nm runter. Ab da gibt es einen sehr deutlichen Abbruch in der Effizienz um fast drei Größenordnungen. Außerdem kostet eine UV-LED mit einigen Mikrowatt optischer Ausgangsleistung bei 250nm und einer Lebensdauer von einigen hundert (!) Stunden mehrere hundert Euro. Damit kann man nachweisen, dass die Entkeimung funktioniert (siehe z.B. Elektor LED-Sonderheft 2), aber in der Praxis brauchbar ist das nicht.

    LED-Displays gibt es nicht als Fernseher (im Moment nicht mal OLED). Wenn überhaupt, ist die Hintergrundbeleuchtung aus LEDs zusammen gebaut.
    Plasmafernseher haben den Nachteil, dass sie im Schnitt einen höheren Stromverbrauch und eventuell eine geringere Auflösung (wie bei dem verlinkten!!!) haben. Außerdem können längere Zeit statische Bilder einbrennen (Lauftext am unteren Bildschirmrand oder so) und die Leuchtdichte ist meistens deutlich geringer als bei LCDs. Andererseits können die Farben brillanter und vor allem Blickwinkelunabhängig sein. Ich habe aber schon beobachtet, dass Farben bei Plasmafernsehern zeitlich gedithert werden. Die einzelnen Bildpunkte haben also eine Farbauflösung <8 Bit und werden dafür zwischen zwei angrenzenden Farbabstufungen hin und her geschaltet. Bei sehr dunklem Grau, wie z.B. bei Filmabspännen sieht man dann in den dunklen Bereichen ein kriseliges Schneegestöber. Mich würde das stören...

    Brachial hell... Irre! :D
    Aber wenn ich einer der Autofahrer gewesen wäre, denen du da in den Seitenspiegel strahlst, wäre ich, glaube ich, ausgestiegen und hätte dich von deinem Fahrrad geholt. Das ist nicht mehr witzig, sondern gefährlich! Du solltest auch schon gemerkt haben, dass du, nachdem du den dicken Scheinwerfer aus gemacht hast, mit der normalen Funzel erstmal nicht allzuviel siehst. In einer Kurve ist das äußerst unangenehm...

    Ich habe es noch nicht versucht, aber mein Gefühl sagt mir, dass das zumindest eine sehr langwierige Sache wird. Die Leistung dieser CCFL-Röhrchen ist recht bescheiden und umso länger musst du dann belichten. Ich bezweifle, dass das was vernünftiges wird. Aber vielleicht weiß jemand anderes genaueres...