Beiträge von Mirfaelltkeinerein

    Ist das nicht ein bisschen viel Wortklauberei?

    Ja vielleicht. Mich nervt es halt jedes Mal ein bisschen mehr, wenn jemand viele LED-Lampen bauen, nichts investieren und auch nichts zum Projekt oder der Anwendung sagen will, aber 'perfektes' Licht will. Außerdem ist strittig, ob der CRI überhaupt ein vernünftiges Maß für gute Lichtqualität ist... (na ja, eigentlich auch nicht: ein guter CRI heißt noch lange nicht, dass die Lichtqualität gut ist)

    Was ist denn eigentlich 'perfektes' Licht? Wie definierst du das? Wenn das ein Spektrum wie von einem 'perfekten' schwarzen Körper sein soll, bleibt dir nichts anderes übrig, als einen perfekten schwarzen Körper zu bauen (viel Spaß). Wenn es die 'perfekte' Nachbildung des Sonnenlichts sein soll, wirst du wohl nicht darum herum kommen, die Sonne nachzubauen. Wenn es etwas weniger 'perfekt' sein darf, dann reicht auch ein schwarzer Körper mit ca. 5800K +-x. Wenn es das 'perfekte' weiße Licht einer weißen Billig-LED sein soll, dann nimm eine weiße Billig-LED...

    jetzt wurde hier von Elektrobert für diese variante was von 3.6V "nennspannung" gesagt. heißt 3*1.5V = 4.5V - ca.1V innenwiderstand der batterien oder sowas?
    heißt also ich soll bei der widerstandsberechnung von 3.6V ausgehen?
    dann haben meine leds leider keine angaben über die mAh ist 20 da ein richtwert den ich auch nehmen kann?

    Bei dem Angebot steht die Nennspannung der LEDs dabei: 3,4-3,6V nehmen wir einfach die Mitte, also 3,5V zum rechnen. Die Batterien haben 4,5V, also muss 1V am Widerstand beim gewünschten Strom abfallen. Der zulässige Betriebsstrom steht bei dem Angebot nun dummerweise nicht dabei, aber bei 5mm-LEDs sind 20mA üblich. Bei besonders billigen LEDs, und die gewählten gehören dazu, führt das aber schon ganz gerne zum schnellen Ausfall. Deshalb würde ich die nur mit 10-15mA betreiben. (mAh ist übrigens eine Kapazitätsangabe. Grob gesagt gibt das an, wie viele mA man aus der Batterie entnehmen kann, so dass sie in einer Stunde (h) leer wird.)
    Also rechnen wir den Vorwiderstand (jede LED bekommt einen eigenen) mit R=U/I=1V/15mA=1V/0,015A=66,7 Ohm. Für den niedrigeren Strom: R=1V/10mA=1V/0,010A=100 Ohm. 100 Ohm-Widerstände bekommt man überall, wenn's die hellere Variante werden soll, nimmst du eine 68 Ohm-Widerstand. Oder eben irgendwas dazwischen (75 Ohm, 82 Ohm, 91 Ohm).
    Nachtrag: Wenn's wirklich 20mA sein sollen, dann reicht ein 50 Ohm-Widerstand. Bekommen tut man 51 Ohm. Aber davon rate ich WIRKLICH ab...

    Zunächst mal dürfte doch auch satt und genug Platz für 5mm-LEDs sein. Dass die 3mm-LEDs eine geringere Candela-Angabe haben, liegt meist an ihrem größeren Abstrahlwinkel. Wichtig für die Helligkeit in deinem Fall ist aber die gesamte abgegebene Lichtmenge und da ist die Angabe in Lumen wichtig, die aber so gut wie nie gemacht wird. Glücklicherweise kann man Candela über den Abstrahlwinkel in Lumen umrechnen, zum Beispiel damit. Bei dir würden die 3mm-LEDs eigentlich wirklich nur wegen des größeren Abstrahlwinkels Sinn machen...
    Zu den Widerständen: du wirst wohl nicht darum herum kommen, an jede LED einen Widerstand anzulöten. LEDs ohne zu betreiben ist eine gaaaaanz schlechte Idee, vor allem, wenn sie noch eingegossen werden. (Dann sollten die auch nicht mit den z.B. angegebenen 20mA betrieben werden, sondern eher nur mit 15mA oder noch weniger.) Den passenden Widerstand kannst du damit ausrechnen (oder einfach mal den im Anfängerforum oben angepinnten Thread zum Thema lesen und selbst rechnen).
    Passende Widerstände kannst du bei dem LED-Laden, der dieses Forum betreibt (www .led-tech.de) mit bestellen (in Deutschland versandkostenfrei :thumbsup: ), oder auch bei dem, der die verlinkten Tools bereitstellt.

    Hallo,


    witzige Sache...
    Zur Technik: Mit 3V aus den Batterien bekommt man blaue LEDs nicht ordentlich zum leuchten. Entweder, man nimmt dann spezielle Batterien mit höherer Spannung (auf die Dauer sehr teuer und schlecht erhältlich) oder man baut einen Spannungswandler, der die Batteriespannung hochtransformiert. Ein ganz einfacher ist z.B. der Joule Thief , von dem man für jede LED einen bräuchte. Im Gegenzug reicht aber auch eine 1,5V-Batterie, die wirklich seeehr leer gelutscht wird (deshalb für Akkubetrieb ungeeignet: Tiefentladung). Ob man mit entsprechender Auslegung auch mehrere LEDs in Reihe schalten und eine höhere Batteriespannung verwenden kann, weiß ich nicht, habe ich nie ausprobiert.
    Zum Gehäuse: Soll das Epoxid in eine vorgeformte, transparente Hülle gegossen werden, oder ist das Epoxid auch gleich die Oberfläche? Wenn das in so eine bogenförmige Form käme, könnte man auch statt Epoxid auch transparentes Silikon nehmen. Das ist nicht so gelb und milchiger.

    Mirfaelltkeinerein:
    Die Seite kenn ich leider schon...Schmitttrigger hab ich leider nicht zur Verfügung. :(
    Eine Frage aber noch:


    Ich dachte, der µC ignoriert den Bereich zwischen Low und High einfach...wie entstehen denn da Prellspitzen?

    Nö, der Bereich wird i.A. nicht ignoriert, nur das Ergebnis ist undefiniert. Wenn ich richtig geguckt habe ist z.B. beim ATmega1284P Low bei <0,3V und High bei >0,6V. Dazwischen ist das nicht vorhersagbar und kann auch mal kippeln. Deshalb werden in der Digitaltechnik ja auch minimale Flankensteilheiten definiert, damit diese Möglichkeit nicht entsteht oder zumindest nicht stört.

    Öhm, Leute, bitte nochmal das Thema "Optik" und "Lichtbrechung" zu Gemüte führen. Diese Schlieren am Boden des Pools sind verzerrte Abbildungen der Sonne, bei uns ganz gut als Punktlichtquelle anzunähern. Am schönsten wird der Effekt auch, wenn eine Punktlichquelle verwendet wird, KEIN Flächenstrahler. Allerdings muss die Wasserfläche einigermaßen großflächig ausgeleuchtet werden. Die Wellenhöhe und der Abstand zur Projektionsfläche sind auch voneinander abhängig. Die Wellenberge sind dann so etwas wie Sammellinsen, die die Lichtquelle (LED) ungefähr auf die Decke oder den Fußboden abbilden sollen. Wenn man als Lichtquelle aber einen diffusen Flächenstrahler nimmt, bekommt man als Bild auch wieder irgendwas diffuses, was aber wohl nicht so toll aussieht.


    Edit: Upps, viel zu langsam...

    Hier gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Mit einem einfachen Tiefpass kann man Glück haben, aber weil sich der Pegel dadurch am Eingang des µC nur relativ langsam ändert, kann es trotzdem zu einer Art Prellen im Übergangsbereich zwischen High und Low geben. Deshalb wäre der Einsatz eines Schmitt-Triggers sehr zu empfehlen.

    Nee, verstanden habe ich das nicht, aber ich dachte, du willst mit einem Taster an einem Eingang (PB.7) einen Ausgang (PB.4) schalten. (Eingang und Ausgang bitte nicht verwechseln und auch nicht wild durcheinander schmeißen.) Einmal Taster drücken ==> Ausgang Ein, nochmal Taster drücken ==> Ausgang Aus, wieder Taster drücken == Ausgang wieder Ein und so weiter. Für mich ist das ein Umschalten des Ausgangs mit einem Taster. Jedes Mal, wenn der Taster gedrückt wird, ändert sich der Zustand des Ausgang (wenn er Aus war geht er auf Ein, wenn er Ein war, geht er auf Aus).
    Das ist die eigentliche Funktion.
    So. Damit diese Funktion auch so funktioniert, wie gewünscht, muss der Taster noch entprellt werden. Die Funktion zum entprellen ist unabhängig von der Funktion 'Ausgang schalten' und kann auch so programmiert werden (oder jemand hat das in BASCOM schon gemacht, weiß ich nicht).

    Zusammen mit der Eagle-Installation wird ein Trainingshandbuch installiert. Einfach mal durcharbeiten. Die Eagle-Dokumentation ist m.E. sehr gut, man muss nur mal reinsehen...
    Zur Platine: Ein doppelseitiges Layout würde vieles vereinfachen, aber du solltest darauf achten, dass sich die Anzahl der Durchkontaktierungen in Grenzen hält. Außerdem muss eine Duko für den Hobbybastler wesentlich größer ausgeführt werden als für einen prof. Hersteller. Die Leiterbahnen sollten nicht zu schmal werden (>=0,25mm geht auch für den Hobbyätzer noch ganz gut, dünner wird schwierig) und die Isolation zwischen den Leiterbahnen auch nicht.
    Zum Thema SMD: JA. Zumindest die großen lassen sich doch problemlos löten, wenn man nicht gerade fünf Kannen Kaffee intus hat. 0805 geht auch noch aber kleiner sollte es nicht werden. ICs mit bis zu 1mm Pinabstand lassen sich auch noch löten, darunter wird's etwas haarig. Für alles kritische würde ich versuchen, THT-Bauelemente zu bekommen. Dann aber wieder mit den Dukos aufpassen, das man nicht ein Beinchen als Duko missbraucht und dann feststellt, dass man an die Oberseite zum Löten gar nicht mehr dran kommt (Elko oder Wannenstecker...).

    Entprellen ist aber eine wirklich gute Idee...
    Eigentlich hast du doch schon genau geschrieben, was du machen willst. Das kannst du fast genau so in ein Programm umsetzen.
    Also regelmäßig (Hauptschleife zum Beispiel) nachsehen, ob der Taster gedrückt wurde. Wenn er gedrückt wurde den Ausgang einschalten (eventuell kann man auch kurz warten und noch mal nachsehen, ob die Taste immer noch gedrückt ist, wenn nicht, nix machen), wenn er aus war und ausschalten, wenn er an war (kann man sich in einer Variablen merken oder der Ausgang auslesen). Außerdem (jetzt kommt das Entprellen) erst dann wieder was machen, wenn der Eingang mit dem Taster wieder aus ist und zwar für eine gewisse Zeit (27 Schleifendurchläufe oder so). Wenn du das nicht machst, kann es passieren, dass du zig mal auf die Taste hämmern musst, damit das Licht so ist, wie du es haben möchtest. Taster geben nämlich nicht nur keinen Kontakt oder Kontakt, sondern wechseln beim Drücken (und auch beim loslassen) sehr oft hin und her.

    Erstmal natürlich Sicherung raus und nachprüfen, ob die Steckdose und der Schalter WIRKLICH spannungslos ist. dann die Schraube aus der Steckdose und das Dosenteil abziehen. Dann müsste sich auch die gemeinsame Blende abziehen lassen. Die Einsätze von Schalter und Steckdose verkrallen sich wahrscheinlich mit geschraubten Krallen. Die Krallen vom Schalter lösen und den Einsatz rausziehen. Je nach Länge der Anschlussdrähte diese vorher oder nachher lösen. Den Schaltereinsatz durch einen Dimmer ersetzen, alles wieder zusammenbauen (mit neuer Blende für Dimmer). Das Netzspannung gefährlich ist und man die Finger davon lassen soll, wenn man nicht weiß, was man tut, sollte klar sein!
    Für die Deckenbeleuchtung brauchst du jetzt "nur" noch eine LED-Lampe, die mit dem eingesetzten Dimmer auch zusammen arbeitet. Viele LED-Lampen tun das nur ordentlich (wenn überhaupt) mit PhasenABschnittsdimmern, die teurer und seltener sind als PhasenANschnittsdimmer.