Beiträge von reflection







    Die Stossdämpfer sind dazu gedacht um das Moment welches die Lampe beim Beschleunigen respektive Bremsen auf das Chassis überträgt abzuschwächen. Die Dämpfer sind in der Vorspannung einstellbar und können so den Gegebenheiten angepasst werden.
    Da ich einmal bei einer Firma arbeitete welche elektrische Türen herstellt, war die Frage nach den Schienen und Rädern schnell beantwortet. Ich habe mich hier im Ersatzteilsortiment besagter Firma bedient. Normalerweise hängen an diesen Rollen die Türflügel einer elektrischen Schiebetüre. Damit die Räder auf dem Laufprofil beim Beschleunigen / Bremsen nicht rutschen wurde ein alter Fahrradschlauch zweckentfremdet.
    Jegliche Wellen wurden mehrfach Kugelgelagert. Hier wurde ich im Modellbauhandel fündig. Die Zahnräder stammen ebenfalls aus dem Modellbau. Der Motor ist ein Planetengetriebemotor mit ca. 450rpm.


    Konzept Stromversorgung
    Die Energieübertragung erfolgt mittels Kohlebürsten welche auf ein Kupferprofil, welches sich auf der Innenseite der Laufschiene befindet, drücken. Es werden jeweils zwei bis drei Kohlebürsten pro Seite montiert. Diese Redundanz ist nötig, da nicht sichergestellt werden kann, dass die Kohlebürste immer in Kontakt mit der Stromschiene sind. Kurzzeitige Unterbrüche durch Verunreinigungen oder Unebenheiten sind nicht auszuschliessen. Die Kohlebürsten pro Seite werden jeweils zusammengefasst und auf eine Kupferschiene geleitet, welche sich auf dem Schlitten befindet. Diese Schienen sind untereinander sowie gegenüber dem Schlitten, isoliert ausgeführt. Jegliche Energie die der Schlitten und die Lampe benötigen, wird von diesen Schienen abgegriffen.


    Stand des Projekts
    Der momentane Stand des Projekts ist, dass die beiden Kinect-Clients fertiggestellt sind und ich zurzeit das Roboterchassis am fertig machen bin. Dies sollte ich in den nächsten ein bis zwei Wochen schaffen wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle (also werden es wohl eher 2-3 Monate ;o))


    Wenn dies erledigt ist muss ich wohl oder übel die Laufschienen an die Decke zimmern um eine reale Teststrecke aufbauen zu können. Das Ganze wurde zwar vorgängig auf dem Arbeitstisch alles getestet, konfiguriert, programmiert, aber um weiter zu kommen ist es zwingend nötig eine reale Umgebung zu schaffen.


    Ich hoffe der kleine Einblick in mein neues Projekt hat Euch gefallen. Ich werde versuchen immer mal wieder den neuen Zwischenstand hier zu zeigen. Bitte nehmt es mir nicht übel wenn ich nicht direkt auf Fragen antworten kann, ich bin beruflich ziemlich eingespannt und es kann manchmal ein bisschen dauern bis ich Zeit finde mich zu melden.


    Wenn es denn zur eigentlichen Lampe, welche unten am Roboter hängen wird, kommt, werde ich sicher den einen oder anderen Rat von Euch brauchen. Ich bin schon zu lange aus der Materie LED raus und es hat sich in den letzten Jahren ja sehr viel auf diesem Gebiet getan.


    Grüsse reflection

    Salu zusammen


    Lange ist’s her seit ich das letzte Mal hier im Forum war. Ich habe immer mal wieder reingeschaut und Eure Beiträge mit grossem Interesse gelesen. Da ich jedoch diverse andere Projekte welche nichts mit LED zu tun hatten gemacht habe, war der Platz halt nicht gegeben sie hier vorzustellen. Dies soll sich nun jedoch ändern. Ich bin wieder einmal an einem LED Projekt dran.


    Vorgeschichte
    Die erste Version des Projekts habe ich hier bereits einmal vorgestellt.


    Autonome Roboterlampe


    Wie man dem Beitrag entnehmen kann waren äussere Umstände dafür verantwortlich dass ich das Projekt erstmal auf Eis legen musste. Lange stand der Roboter nur in meiner Vitrine und verstaubte. In einem Anflug von Langeweile habe ich mich vor ca. 1/2 Jahr wieder an das Projekt gesetzt. Ich musste jedoch feststellen, dass das Konzept so nicht umsetzbar war und schlicht meinen Anforderungen nicht genügte. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe das alte Projekt als Studie genommen und mit den bereits gesammelten Erfahrungen einen Neuanfang gewagt.


    Um was geht es eigentlich?
    Ich wollte schon lange eine Lampe bauen welche sich bewegt und mir immer dort Licht gibt wo ich gerade bin. Dass das Projekt nicht gerade viel Sinn ergibt und einen enormen Arbeitsaufwand generieren würde, war ich mir von Anfang an bewusst. In meiner Wohnung habe ich einen langen Flur (ca. 7-8m) in welchem die Roboterlampe installiert werden soll. Sie soll, wie der erste Prototyp auf einem Schienensystem an der Decke hängen und sich auf diesen selbstständig bewegen.
    Aber nun genug mit Einleitung, Ihr wollt ja sicher Bilder sehen ;o) Bitte entschuldigt die miserable Qualität. Diese Fotos entstanden während des Arbeitens und ich hatte lediglich ein Mobiltelefon zur Hand.


    Konzept Sensoren (Client)
    Das Hauptproblem an diesem Projekt ist die Detektion der Personen im Raum. Ich habe diverse Ansätze ausprobiert und bin schlussendlich bei einem System gelandet welches sich aus zwei Microsoft Kinect Kameras zusammensetzt (eine an jedem Ende des Flurs). Die 3D Kameras vermessen den Raum und sind in der Lage mit ein bisschen Software, Personen und Bewegungen zu erfassen. Die ganze Auswertung und Erfassung geschieht auf einem Linux System (BananaPi M2). Anschliessend werden die Daten über WLAN an die Roboterlampe übertragen welche als WLAN Access Point fungiert.



    Da die Sensoren sichtbar sein werden habe ich mich dazu entschlossen ein Gehäuse zu designen und auf dem 3D Drucker zu fertigen. Die Kinect’s wurden zerlegt und wie das Gehäuse weiss lackiert.






    Konzept Roboter
    Der Roboter welcher schlussendlich an der Decke herumfahren soll besteht aus einigen Hard- und Softwareteilen sowie jeder Menge Mechanik.


    Hardware:
    - Raspberry Pi 3 für den Access Point, die Datenübertragung von und zu den Kinect Clients
    - Arduino Mega für die Auswertung der Sensoren welche sich auf dem Roboter befinden sowie den Real Time Teil (Motorregler…)
    - Zwei Ultraschallsensoren damit der Roboter beim Starten eine Absolutposition hat.
    - Ein Encoder welcher zur Motorregelung benutzt wird
    - Ein Motor Driver für die Ansteuerung des DC-Motors


    Software:
    - Raspberry Pi 3 mit Raspbian als Betriebssystem
    - Diverse Python Skripts zur Kommunikation mit den Clients
    - Access Point Funktionalität
    - Serielle Kommunikation zwischen Raspberry Pi (Kommunikation) und Arduino Mega (Real Time Teil)
    - Diverser Code auf dem Arduino um alle Sensoren auszuwerten und den Motor anzusteuern. Ebenso ist die eigentliche Applikation hier verankert


    Nun galt es all diese Hardware in einem Roboterchassis unterzubringen. Das Chassis habe ich ebenfalls in einem CAD Programm (FreeCAD) entworfen und danach auf dem 3D Drucker hergestellt.





    Hmmm, also Programmiersprache ist immer so eine Sache. Willst nur mal schnell was machen, dann mach es in der Sprache die Du kennst oder die einfach ist. Willst Du aber das Programmieren seriös lernen kommst nicht um ASM rum. Wenn Du einen uC in ASM proggen kannst, dann weisst Du wie er funktioniert. C ist dann "nur" noch eine Sache der Übung. DAs Problem an Bascom und all den Sachen ist halt: Es funktioniert, aber das ist dann auch alles... Wie oder warum bleibt einem verborgen.


    Ich würde Dir raten, mach ein paar ganz kleine Sachen in ASM und steige danach auf C um


    Grüessli

    Salu


    Hm, also für so eine triviale Aufgabe reicht eigentlich jeder Controller locker aus. Die Frage geht hier mehr in Richtung Speicher... Für solche Sachen nehme ich gerne einen Controller mit SPI Schnittstelle und bastle da eine SD Karte ran. Dann hat sich das mit dem Speicher erledigt. Würde das dann auch ohne Betriebssystem aufbauen, so einfach wie möglich halt.


    Gruss reflection

    Die Frage ist hier wohl ob Du einen Controller findest welcher zwar getaktet ist, aber gegen Aussen linear arbeitet. Also das Dimmen ist über eine lineare Spannung möglich und die LED werden ebenfalls nicht getaktet. Dann hat sich das mit EMV erledigt. Ansonsten würde ich
    1. ein geschirmtes Kabel verwenden (Schirm nur auf einer Seite anschliessen)
    2. Die Flanken der PWM so flach wie möglich wählen
    3. einen Klappferrit spendieren


    Gruss

    Salu zusammen


    Ich bin hier grad in der Firma an einem kleinen Problem. Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für mich...


    Benötige für ein User Interface ein paar BiColor LED mit Common Anode. Mein Prob ist, dass ich bei allen Herstellern nur CC finde in THT Bauform. Also 3mm oder 5mm.


    Hat jemand einen Tipp für mich, bei welchem Hersteller ich vielleicht fündig werden könnte? Wie immer hab ich noch ein zweites Problem. Ende Woche muss der Prototyp nach Mailand an eine Ausstellung 8) Die LED können also nicht aus China oder so kommen, dass reicht nie und nimmer... Ich selber komme aus der CH. Müsste also vor Ort, oder in Deutschland besorgbar sein, dann hätte ich noch eine Chance.


    Im allerschlimmsten Fall muss ich das ganze Gehäuse verfräsen und SMD LED reinbasteln. Das würde aber einen nicht zu vernachlässigenden Aufwand bedeuten und die Zeit ist eh schon knapp (ne, ich hab den Zeitplan nicht gemacht :wacko: )


    Es Grüessli us de CH


    reflection

    Hallo Malerlein


    Das ist so ohne weitere Infos ein bisschen schwierig...


    - Wieviel Strom willst denn max. ziehen?
    - Dual oder Single Supply?
    - Zusätzlich eine fixe Ausgangsspannung, z.B. 5V?
    - Preisvorstellung?


    Gruss

    Salu


    Der Transistor hat am Emitter keine Masse. Das kann nun verschiedene Ursachen haben:


    1. Fehler in Deiner Schaltung
    2. Du hast an dieser Stelle gar keinen Massebezug....


    Wie verbindest Du die LED? Nehme einmal an die 3 LED sind in Reihe? Ist die letzte Kathode auf Masse, oder hängt die irgendwo? Gibt da unterschiedliche KSQ. Wenn Du keine massebezogene KSQ hast, wird das wohl so nichts.


    Theorie: Ich weiss jetzt nicht welchen Hintergrund Du mitbringst... Also verzeihe mir, wenn das schon alles klar ist für Dich


    Ein Transistor (NPN) steuert durch, wenn seine Basisspannung ca. 0.7V höher ist als die Emitterspannung. Wenn nun Deine Emitterspannung bereits 10V ist, brauchst Du also ca. 10.7V bis das Teil durchsteuert. Wenn Du am Emitter Masse hast, dann reichen ca. 0.7V an der Basis. Dort würde ich Dir aber anraten einen Basiswiderstand zu verbauen, das gehört sich einfach so ;) Wieso würde jetzt hier ein bisschen zu weit führen.
    Guugle doch mal nach "Transistor als Schalter". Dort siehst Du dann auch wie das mit dem Übersteuerungsfaktor ect. geht.


    Bist Du sicher, dass der PIR ein HIGH am Ausgang bringt wenn er schaltet? Ist es vielleicht ein OpenDrain Output oder ein Push-Pull? Steht im Datenblatt etwas von OpenDrain oder OpenCollector, dann benötigst Du noch einen Pullup resp. Pulldown Widerstand, bei Push-Pull würde dies entfallen.


    Gruss reflection

    Salu


    Hm, dass ist jetzt ziemlich schwierig Dir zu helfen...


    Was ist klein?
    Was ist leicht?
    Wie soll die Box ausgeleuchtet werden? Sehr hell, oder eher ala Ambilight?
    RGB oder einfarbig?
    Falls RGB, wie willst Du die Farben verstellen? Poti? Fernbedienung?


    8)


    Noch ein kleiner Tipp: Wenn Du eine Akkulösung anstrebst, dann bitte nicht mit Widerständen den Strom begrenzen, nimm eine Konstantstromquelle (mit wenig Verlusten)


    Gruss reflection

    Salu


    Musste mal etwas sehr ähnliches machen. Ich habe mir einen Umgebungslichtsensor von Avago geholt (gibt verschiedene). Das ganze an einen kleinen Controller geschnallt und hinten eine Endstufe dran. Somit kann man auch schön bei Zwischenwerten die Helligkeit anpassen und auch gewisse Hysteresen einbauen.


    Gruss

    Salu


    Ein Lernender von mir war gehörlos... Der hatte auch eine optische Lampe bei seinem Wecker, aber zusätzlich noch so ein spezial Kissen. Dort drin hats wie beim Handy einen kleinen Vibrator. So geht das. Er, also der Lernende hört wirklich rein gar nichts ohne seine Hörgeräte. Bei ihm sind es auch keine Normalen, sondern er hat Implantate.


    Gruss reflection

    Also Du willst die Flussspannung der LED messen? Dann hast Du Dein Multimeter falsch eingestellt. Muss auf dem Diodensymbol stehen, dort wo der 2k Messbereich liegt. Module welche aber bereits einige LED in Reihe intern verschaltet haben, kann man so aber nicht immer messen, weil die interne Spannung zu gering ist. Einzelne LED stellen kein Problem dar


    Gruss reflection

    Da hast Du natürlich recht, das wäre vermutlich ein bisschen zu langsam.


    Aaaaaber, wie wäre es mit einer runden Scheibe welche das Rad sagen wir mal in der Mitte ca. 20cm abdeckt (àlà Spinners bei Autofelgen), dass an ein Motörchen und dann sozusagen auf der Felge drehen lassen. Ist ein bisschen schwierig das in Worte zu fassen, aber vielleicht konnte ich mich ja doch klar ausdrücken :whistling:


    Es Grüessli


    reflection

    Salu


    Ich finde die Lampen mega cool! :thumbsup: Saubere Arbeit! Die Ausleuchtung ist auch sehr schön und da sieht man ja definitiv nun etwas. Schon mal an eine "Propeller Clock" oder ähnliches gedacht um in die Räder zu integrieren? Hätte er bestimmt auch Freude dran :)


    Es Grüessli


    reflection

    Salu


    Also als Simulationsprogramm kann man z.B. PSpice, oder einfach Spice nehmen. Tina gibt es auch noch, finde ich jetzt persönlich aber nicht soooo der Brüller.


    Zur Erklärung:


    Voltmeter: Wird über den Verbraucher gehängt und so die Spannung gemessen. Also quasi 1 Kontakt an die Kathode, 1 Kontakt an die Anode und Du misst im Betrieb die Flusspannung der LED.


    Amperemeter: Wird in die Leitung gehängt. Die Leitung muss dazu unterbrochen werden. ACHTUNG: Multimeter sind intern (wenns denn ein gutes ist) abgesichert (z.B. Fluke), Einmal auf dem falschen Messbereich beim Einstecken und die Sicherung macht einen Abgang. Die sind aber meist sehr teuer. Also beim Strom messen aufpassen :rolleyes:


    Das Voltmeter macht in der obersten Schaltung keinen Kurzschluss, da der Innenwiderstand von einem Voltmeter in der Theorie unendlich gross ist. Es kann also theoretisch kein Strom fliessen, daher --> kein Kurzschluss
    Bei einem Amperemeter ist es genau umgekehrt, dort ist der Innenwiderstand laut Theorie unendlich klein. Es fällt also keine Spannung am Amperemeter ab.
    In der Praxis stimmt das natürlich nicht. Theorie und Praxis sind halt zwei verschiedene Sachen.


    Nun zu Deiner Variante der Schaltung:
    Das sollte man nicht so machen. In der ersten Schaltung sind die LED in Serie hinter dem Vorwiderstand eingebaut. Bei Deiner Schaltung ist der Vorwiderstand vor drei parallelen LED. Da nicht alle LED gleich sind wird sich der Strom nicht gleichmässig aufteilen. Sprich, die eine LED bekommt vermuetlich etwas zu viel ab und die anderen könnten mehr vertragen


    Es Grüessli


    reflection

    Salu zusammen


    Lange war es ruhig um mein Projekt. Das Problem liegt weniger am Projekt als an den äusseren Gegebenheiten... Vor gut einem Monat hatte mein direkter Nachbar im Haus das Gefühl er müsse die Hütte abfackeln. Tja, Brandschaden habe ich keinen, aber mein komplettes Arbeitszimmer ist abgesoffen ;( Den Roboter konnte ich gerade noch retten bevor ich das Haus verlassen musste.
    Nun bin ich nach einer neuen Wohnung am schauen, aber ob ich da dann wieder so einen prädestinierten, langen Gang haben werde bleibt offen. Hoffe ich kann den Robi dann doch mal irgendwann einsetzen und rumflitzen lassen :rolleyes: Wir werden sehen. Zurzeit liegt das Projekt aber auf Eis bis ich weiss wie es wohntechnisch weitergehen soll.


    Grüessli


    reflection