Beiträge von Deadeye5589

    Na ja das MadMaxOne Teil von dmxcontroll ist aber ehr grottig und kann nichtmal einen bruchteil von Madrix oder eben DMatrix, welches auch ArtNet unterstüzt. Generell ist Madrix halt mit das beste, was man zur Steuerung von LED Matrizen finden wird. Gute Software kostet halt und Madrix möchte auch keine abgespeckte Version der Software für den nicht kommerziellen Gebrauch anbieten, weil es dafür laut deren Aussage keinen Markt gibt.

    Wow, sind das wirklich schon wieder 2 Jahre, seid der gute Ksurfer an seiner Madrix Kopie gewerkelt hat? Nun da wird auch nix mehr kommen von seiner Seite. Er nutzt jetzt auch Madrix für seine 4x10 Matrix. Aber wenn das jemand fortsetzen will, tut euch keinen Zwang an, ist nicht umsonst open source das Projekt.

    Also, wer sich das ganze mal in Aktion angucken will, sollte am besten Donnerstags Abends zur FH kommen oder an einer der FH Partys. Dauerbetrieb ist momentan nicht vorgesehen, da das ganze ja auch immer noch ein Antennemast für Funkverkehr ist und selbst bei der besten Abschrimung stört die PWM immer noch recht gewaltig.


    Was die Module angeht, so bestehen sie aus einer massiven Aluminumplatte auf der ein passender Deckel montiert wurde. Die haben uns die Maschbauer auf ihrer CNC gefräst, sie haben auch die Aluwinkel gefertigt, auf denen die einzelnen LED Platinen sitzen. Die Platinen sind jeweils mit CAT4101 und Rebel Leuchtdioden bestückt. Die Wärmeabfuhr erfolgt über einen ganzen haufen Thermalvias auf den Aluwinkel und dann auf die Alu Grundplatte. Die Ansteuerung der LEDs übernimmt ein Atmega uC pro Modul, der schafft eine Software PWM mit 300Hz und 256 linearisierten Abstufungen. Die Daten kommen per DMX Bus zu den Modulen, welcher per Opto-Koppler galvanisch getrennt wird, um Masseschleifen zu verhindern. Sind ja doch ein paar hundert Meter Kabel nötig, um den Mast zu verkabeln. Die Spannungsversorgung übernehmen DC/DC Wandler in den Modulen. 5V 10A Ausgangseitig und 56V 1A Eingangsseitig. Dahinter kommt dann noch ein dickes Filternetzwerk um die Störabstrahlung des Wandlers in die Grenzwerte zu zwingen. Am Fuß des Turms steht dann ein Schaltschrank in dem die 56V Netzteile untergebracht sind. Zudem sitzen da DMX Verteiler Platinen drin, da wir eine Sternpunktverkabelung wollten. Ist einfacher zu Montieren und Warten. Auch sitzt auf den Verteilern zusätzlicher Blitzschutz. Der Schaltschrank selber wird über ArtNet auf Glasfaserkabel angesprochen, auch das dient dem Blitzschutz des restlichen FH Gebäudes. Zudem kann man über ArtNet den Turm aus dem Netz der FH bedienen ohne an einen festen Punkt gebunden zu sein, praktisch auf Partys. Da das ganze auf DMX läuft können jetzt nachfolgende Studenten ihre eigenen Ansteuerungen für den Turm bauen. Möglich währen da zum Beispiel eine Binär Uhr, Hau den Lukas, VU Meter oder eine Anzeige für den Alkoholpegel auf Partys *g*


    Wer seber mal ran will, kann das während der nächsten Campuswoche tun, da sind solche Ansteuerungsprojekte angedacht. Mehr Infos unter http://www.campuswoche.de

    DSL setzt auf Discrete Multitone Transmission (DMT) und die arbeite im Hintergrund mit einer Quadraturamplitudenmodulation kurz QAM, nachzulesen hier http://de.wikipedia.org/wiki/Discrete_Multitone und hier http://de.wikipedia.org/wiki/Quadraturamplitudenmodulation.


    Beim QAM können mehere Bits in einem Schritt kodiert werden, indem man den Bitzuständen Spannungen zuweist, zum Beispiel


    A B | X (in Volt)
    0 0 0
    0 1 1
    1 0 2
    1 1 3


    C D | Y (in Volt)
    0 0 0
    0 1 1
    1 0 2
    1 1 3



    Dann wird das ganze in eine eine Formel gepackt die zum Beispiel so aussieht. u(t) = X * sin(omega_t) + Y * cos(omega_t)


    Damit ändern sich Amplitude und Phasenlage des generierten Signals je nach Bit Zustand.




    A B C D | u(t)


    1 0 0 0 -> 2 * sin(omega_t) + 0 = 2 * sin(omega_t) //Doppelte Ampltiude


    0 0 0 1 -> 0 + 1 * cos(omega_t) = sin(omega_t + 90°) //Phasenverschiebung um 90°


    1 1 1 1 -> 3 * sin(omega_t) + 3 * cos(omega_t) = 4,24 * sin(omega_t + 45°) //Ampltiuden und Phasenverschiebung

    Das mit den Oberwellen liegt in der Tatsache begründet, daß ein Rechtecksignal sich durch eine unendliche Uberlagerung von Schwingungen hinreichend genau aproximieren lässt. Stichwort Fourier Reihe


    http://de.wikipedia.org/wiki/Fourierreihe


    In der Hochfrequenztechnik sind deshalb sehr kurze Impulse sehr beliegbt um Systemparameter zu bestimmen. Der Impuls enthält ja alle Frequenzen auf Einmal. Ein weiteres Problem bei PWM auf langen Leitung liegt in Fehlanpassung begründet. Durch Reflexionen am Leitungsende wird die hinlaufende Welle gestört. Auch hat man auf langen Leitungen die Dämpfung zu beachten. Was du also am Ende einer langen Leitung mit dem Oszi messen kannst, sieht ehr aus wie ein verknautschter Sinus, als ein Rechtecksignal. Wenn die Logik das Signal am Ende noch richtig auswerten kann, ist alles OK. Sonst muss man halt Signalaufbereitung betreiben. Was halt richtig unschön ist, ist hohe Leistungen auf langen Kabeln mit PWM zu übertragen. Siehe aktuellen VW Scirocco. Die Rücklichter werden mittels PWM angesteuert und das Steuergerät sitzt unter dem Amaturenbrett. Dazu noch der Massepunkt für die Lampen hinten an der Karosserie und schon hat man nen astreinen Sender gebaut. Wenn man dann noch zu der Fraktion gehört, die sich gerne Endstufen in den Kofferraum packt, kriegt man das kalte Kotzen, da man von Störgeräuschen geplagt wird.

    Madrix hat seit der Version 2.7 einen "Vorschaumodus" eingebaut. Der ermöglicht die Ausgabe der DMX Informationen auch ohne Dongel, jedoch wird die Ausgabe jede Minute für ein paar Sekunden auf Blank geschaltet. Dabei beschränkt sich Madrix in diesem Modus nicht auf die Anzahl der Universen. Man kann also die Ultimate Version testen, muss aber halt mit der Unterbrechung der Ausgabe leben. Will man Madrix dauerhaft nutzen, kommt man halt nicht um den Kauf des passenden Dongels herum. Beim Neo haben sie den Dongen einfach mit eingebaut, so spart man sich einen USB Port am Rechner.


    Hmm also der uDMX ist schon noch etwas aufwendiger von der Schaltung her, alleine weil der Ausgang galvanisch getrennt ist und den FTDI kriegst du auch bei Reichelt. Aber ansonsten könnte man es auch mit dem Teil probieren. Jedoch scheinen wir den Themenstartet ja schon wieder Mundtot gemacht zu haben. :D

    Aha,


    ok gut zu wissen, das Interface von Digital Enlightenment puffert jedenfalls nicht, ziehst den USB Stecker ist schicht im Schacht. Allerdings kann man ja am Enttec sehen, dass es auch ohne Speicher geht. Wird halt alles von der Software erledigt und da klappt es mit den Timing ja schließlich auch. Von daher ist die USB Verbindung schon schnell genug um die 250kb/s zu transferieren, selbst wenn sich das Gerät als virtueller Com-Port ausgibt.

    Puffern die Interfaces wirklich? Sprich lädst du erst nen Stream rein, bevor die Ausgabe gestartet wird? Bricht die DMX Ausgabe zusammen, wenn du das Interface vom Computer trennst? Falls ja, würde ich da wirklich nicht von Pufferung sprechen. Höchstens mal ein einzelnes Datenwort, ja ok aber für die Performance bringt das nix.


    Den Schaltplan zum Open DMX gibt es zum Download bei Enttec, allerdings kann man das Teil noch weiter vereinfachen. Ich habe den Stromlaufplan mal angehangen, für alle die Interesse haben.

    Dateien

    • usb2dmx.zip

      (39,09 kB, 180 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ja der FTDI gibt sich als Seriellen Port aus, was der FTDI macht, musst du dann über die Software einstellen. Für DMX musst du ihn also mit 250 kBaud laufen lassen und das gewünschte Bitmuster durchschieben. Irgendwo habe ich noch einen Eagle Schaltplan, wie man das Enttec DMX Interface am simpelsten Nachbaut. Ist wirklich nur der FTDI Chip, der SN76175 Bustreiber und ein paar Widerstände. Der Rest ist wie gesagt Software, aber das war ja auch dein Wunsch. Kannst dich ja mal in die FTDI DLL einlesen. Alles was man wissen muss, gibt es bei FTDI auf der HP.

    Also ich kenne eigentlich kein Interface, dass Daten wirklich puffert. Selbst das von Digital Enlightenment macht es trotz des vorhandenen Speichers nicht. Ich sehe da eigentlich auch keine Performanceprobleme. Wenn ich an meiner Windowskiste vier nachbauten der Enttec Open DMX Interfaces dranhänge, liegt die Prozessorlast nicht über 20% und das mit anderen Programmen im Hintergrund. Mein Vorschlag daher, zum testen einfach ein paar FTDI Chips mit nem RS485 Treiber versehen und das testen. Kostet vielleicht 10€, lässt sich einfach in C Programmieren und sollte tun.

    Moinsen,


    ich suche gerade für ein Projekt RGBW Leds, aber außer der Cree MC-E kann ich irgendwie keine finden. Was kennt ihr denn noch an RGBW Leds? Ich brauche keine High-Power geräte alle MC-E, mir würde schon etwas im PLCC Gehäuse reichen, die mit 20 oder 30mA bestromt wird.