Beiträge von Ausskie

    Hallo Iceananas
    Die Schaltung macht das gleiche wie die von MOSFET gepostete und beruht auch auf dem gleichen Prinzip: die Basis des T2 wird variabel vorgespannt und durch diese Vorspannung wird die benötigte Regelspannung am Stromfühlerwiderstand und damit auch der strom durch T! und die LED verringert. In der Bauteilanzahl sind beide gleich, bei mir ist mit D3 eine Schottky-Diode drin und bei MOSFET ist es ein weiterer Widerstand.
    Wichtige Unterschiede: MOSFETs Schaltung reagiert mit Stromschwankungen auf eine unstabile Speisespannung. Meine Schaltung fängt sich elektromagnetische Störungen ein und dadurch kann das Licht manchmal flackern.

    Ich baue mittlerweile bei den linearen einstellbaren KSQs nur noch die oben gezeiogte mit Opamp.
    Gruß,
    Ausskie

    Moin,
    ich kann vielleiht ein paar grundsätzlich Überlegungen beitragen:
    Für eine gleichmäßige "Globalbeleuchtung" sind Rasterleuchten mit guten Leuchtstoffröhren sicher angemessen und vergleichsweise preiswert.
    LEDs haben ihre Domäne eher dort, wo du eine Akzentbeleuchtung haben willst. Unbestritten haben gute LED-Leuchtmittel einen etwas höheren Wirkungsgrad und benötigen daher weniger Leistung. Dadie Leistung pro Leuchtmittel mit LED aber auch geringer ist, benötigst Du viel mehr Einzellampen. Nach meinen Erfahrungen im privaten Bereich benötigst Du mit LED eine Leistung an den LEDs von 2-3 W pro m² Raumfläche für eine Globalbeleuchtung.
    Mit LED-Beleuchtung kann man den Verkaufsraum sicher gut und vor allem Akzente-setzend auslauchten, Planung und Design sind aber vergleichsweise aufwändig - und ergeben, wenn es gut gemacht ist bestimmt auch eine sehr schöne und ansprechende Beleuchtung.
    Schwierig ist heute immer noch die Wahl von LED mit guter Farbwidergabe. Je besser der CRI (Frabwidergabeindex), desto geringer die effizienz der LED. Ich gleube, die meisten hier im Forum stimmen mir zu, dass man mit der Mischung verschiedener LED-Typen (warmweiß, neutralweiß, kaltweiß, jeweils auch unterschiedliche Farbbins) die schönste Lichtfarbe und eine gute Farbwidergabe erreicht.
    Fazit: Mit LED hast Du viel Aufwand in Planung und Umsetzung bei relativ hohen Kosten und kannst eine wirklich außergewöhnlich ansprechende Beleuchtung erreichen. Mit LSR-Rasterleuchten bekommst du bei moderaten Kosten eine ordentliche Standardbeleuchtung.

    Gruß,
    Ausskie

    Die rechtlichen Fragen interessieren mich in diesem Fall weniger. Vor einigen Monaten ist ein baugleiches Netzgerät in einer anderen Lampe nach rd. 6 Monaten defekt gewesen, ebenso wie jetzt erst flackern, dann nur noch geringer Strom unter 50 mA. Dieses NT wurde von Led-Tech anstandslos ersetzt. Ich habe noch ein Netzteil zum Austausch hier, das ich dann einbauen werden. Ich würde von LT auch keine Kulanzregelung fordern/erwarten, sondern eine technische Aufklärung des frühzeitigen Ausfalls.
    Es geht mir mehr um Frage, ob diese Netzteile eine erwartbar geringe Lebensdauer haben, was durch die älteren Threads aus dem Jahr 2011 ja für diese Zeiträume bestätigt wurde, während andere Poster bisher, auch bei recht lengen Betriebsdauern, keinen Ausfall sehen.
    Leider kenne ich keinen Ersatz in Punkto Baugröße und techn. Daten. Vielleicht kann man durch techn.Masßnahme die Lebensdauer verlängern? Aufgrund des längeren Glimmens der LED nach dem Ausschalten des defekten Netzgeräts vermute ich eher einen Defekt in der Eingangsstufe des Schaltwandlers. Wenn die Defekte durch Überspannungsimpulse des Netzes ausgelöst werden, müsste ein geeigneter VDR doch das Leben verlängern können?
    Gruß,
    Wolfgang

    Danke, Lopodx, für deine Hinweise; da ich unter der Artikel-Nr. gesucht hatte, habe ich diese Threads nicht gefunden.. Es scheint ja so, dass diese Netzteile zumindest aus einem bestimmten Fertigungszeitraum von Ausfällen betroffen sind. Werde mich mal an Led-tech wenden.
    Gruß,
    Wolfgang

    Das ist ja interessant, das sonst hier keiner von Ausfällen berichten kann. Dass der gute alte Netztrafo mit Gleichrichter und Siebelko auf der Langstrecke meist besser als ein Schaltnetzteil ist, ist ja bekannt. Aber mir kommt die Lebensdauer schon etwas kurz vor.
    Gruß,
    Wolfgang

    Moin zusammen,
    wer hat Erfahrungen zur Lebensdauer mit dem Netzteil LT1087? Bei mir ist jetzt nach ca. 2 Jahren wieder ein Netzteil defekt. Die Betriebsdauer kann ich nicht genau angeben, geschätzt war der Einschaltgrad ~ 20%, damit die summierte Betriebszeit 3500 h. Die angeschlossenen LED glimmen nur noch leicht, sporadisch habe ch direkt nach dem Einschalten die volle Helligkeit, die nach ganz kurzer Zeit aufs glimmen zurückgeht. Angeschlossen sind 3 St. Rebel LED, das Netzteil ist "offen" eingebaut und kann seine Wärme gutan die Umgebung abgeben.
    Habt ihr noch Erfahrungen mit der (begrenzten) Lebendauer des LT1087?
    Gruß,
    Wolfgang

    Hallo Germ,
    ich würde dir für die LED die 2,5 W COB empfehlen, die Ausführung kaltweiss oder warmweiss ist sicher Geschmackssache, aber für ein "gewerbliches Ambiente ist vielleicht Kaltweiss angemessen.
    Ich habe diese LED-Streifen vor 2 Jahren in meinem VW-Bus in die Abdeckung vor der Heckklappe eingebaut, da mir auf einmal aufgefallen ist, wie dunkel der Kofferraum ist.
    Beschaltung bei mir erfolgte mit Widerständen 42 Ohm vor jedem Modul und Diode antiparallel, da nach meiner Erfahrung die negativen Spannungsspitzen den LEDs am meisten schaden. In die Versorgungsleitung wurde eine drossel 4,7 mH eingeschleift und eine VDR 30 V hinter der Drossel von + nach - geschaltet.
    Montage der COB erfolgte über Ausschnitten in der Verkleidung. Die COB wurden auf Alu-U-Profile geklebt (Maß 15 * 20 * 15mm, 100 mm lang) in die Profile wurden 4 mm Gewinde geschnitten und in der Verkleidung festgeschraubt.
    Wenn du die Leistung pro COB-Modul auf ca. 1 W begrenzt (~ 120 mA, ~ 9,2 V) ist die Kühlung mit kurzen Stücken von alu-Profil überhaupt kein Problem.
    Foto hab ich noch nicht gemacht, brauchst du eins?
    Gruß, W.

    Edit: Cornwall - sonnig? Ich war da 2009 in Urlaub - Camping. GB ist echt tolles Urlaubsland Leute supernett und aufgeschlossen, aber das Wetter war seeehr gemäßigt.

    Dann solltest du den Regler gut kühlen, was aber durch die Konstruktion schlecht geht. Der LM2596 produziert bei 3A und hoher Ausgangsspannung, also wenn der interne Transistor die meiste Zeit durchgeschaltet ist, etwa 1,3 W Verlust pro Ampere, macht bei 3 A rd. 4W. Unter den Umständen sollte der Kühlkörper nicht mehr als 5 K/W haben, da der KK ja erstmal eine Platine kühlen muss, auf die der Regler aufgelötet ist.
    Nach eigenem Test wird die Platine bei rd. 1A etwas warm, d. h. bei 2 A wird sie heiß.
    Gruß,
    W.
    @ Toddy: Mit dem rumprobieren gefährdest du den Regler und deine LEDs, man sollte also schon den Schaltplan kennen um die Auswirkungen beurteilen zu können. Ich würde nichts machen, was ich nicht ansatzweise verstehe. Offenbar regelst du mit dem kleineren Spannungspoti also jetzt den Strom, was irgendwie komisch ist. Hoffentlich rennt dir der Strom nicht davon, wenn die Eingangsspannung oder Temperatur sich ändern.
    Gruß,
    W.

    Auf der Tischkreissäge habe ich die Rohre längs aufgetrennt, dazu ist ein Sägeblatt (Trapez-Flachzahn) mit negativem Spanwinkel unbedingt zu empfehlen, andere Blätter reißen die Kanten aus.
    Befestigung ist mit PMMA-Klötzchen, die innen aufgeklebt sind und von oben mit der Aluleiste verschraubt werden.
    Mit flachen Plexiglasstreifen als Abdeckung habe ich auch schon was gebaut, aber eine gerundete Abdeckung sieht wesentlich gefälliger aus.
    Sind übrigens 18 LED verbaut, Gesamtleistung an den LED ist 18 W, die "Farben" WW,NW und KW sind einzeln einstellbar, die Mischung verbessert die empfundene Farbwiedergabe enorm
    Gruß,
    Wolfgang

    Warum XML LED, wenn du sie nur mit max. 700 mA betreiben willst? Cree MX3 wäre mein Vorschlag

    Ich habe mehrere Aluleisten mit LED bestückt. Die LED werden mit maximal 1,5 W (500 mA) bstromt und haben jeweils 160 cm² Fläche des Aluprofils zur Kühlung zur Verfügung. Dabei wird das Profil kaum handwarm. Wenn man mit diesen Werten hochrechnet, ergibt dies bei deiner Platte 9 LED mit je 1,5 W, also rund 14 W. Dabei bliebe alles ziemlich kalt. Du könntest bei deiner Platte sicher noch höher gehen, geschätzt würde es ab 20 W etwas wärmer, mehr als 30 W LED-Leistung kannst Du über die Platte ohne Anströmung/aktive Kühlung nicht abführen.

    Da solche Problem beim Lampenbau ja häufig sind, schlage ich als Bemessungszahl für die Kühlung mit Aluplatten oder -profilen jetzt mal 100 cm² Oberfläche pro W LED-Leistung vor. Dies gilt bei mir für blankes Alu, und unter der Annahme, dass Konvektion wie bei einem richtigen Kühlkörper untergeordnet ist. Außerdem soll die Leistung pro LED dabei nicht höher als 2 W sein. Dabei würde die Alufläche kaum erwärmt, dies wäre also ein konservativer Wert. Wie sind eure Erfahrungen?
    Gruß,
    Wolfgang

    Edit:
    Du kannst mehr Leistung mit deiner Platte abführen, denn die Platte hat ja noch eine Unterseite:: Die Oberfläche ist 90cm * 16cm * 2 = 2880 cm², z.B 28 MX3 mit 350 mA, boah, dass wird verdammt hell!

    Ich hab gerade mal nachgemessen: Die Rebel-Platine aus der Jänsjö braucht ca. 3.4 v für 508 mA Strom, mehr liefert sie auch nicht. Damit kannst du also eine dimmbare KSQ davorschalten, vorzugsweise auf der Niederspannungsseite, aber evt auch auf der 230V Seite. Diese KSQs sollten aber nicht mehr strom liefern als die interne KSQ, insbesondere bei KSQs für 230V.
    Eleganter ist der Austausch der ganzen Platine durch eine Star-Platine mit einer LED deiner Wahl. Ich habe dort bisher neutralweisse Cree XP-G eingebaut, gibt ideales Licht zum Lesen.

    (" Wieso soll ich warmweißes Licht haben, wenn es auch richtig weisses Licht gibt. Wenn ich warmweisses Licht haben will, mache ich ne Kerze an.")
    Gruß,
    Wolfgang

    Sieht ja richitg toll aus!!! :thumbup: So langsam überlege ich mir mir auch so eine Lampe zu kaufen ^^ Ist die Ladebuchse am Fußrand oder untendrunter???

    Jo, der Originalfuß ist hässlich aber mit Holzklotz wird die Lampe richtig wohnlich. Ladebuchse ist am Fußrand, wurde aber noch nicht gebraucht, da die Akkulaufzeit wirklich lang ist.

    Noch was gelernt! Dann werde ich R9 ändern, damit der Entladeschluss auf 3,5 V liegt. Mit der Kapazität und Laufzeit bin ich ja in diesem Fall nicht so knapp.
    Ich habe bisher bei allen Projekten mit Li-Akkus den Entladeschluss auf 3 V gesetzt und dachte, ich wäre damit auf der sicheren Seite.
    Und: Entladen unter 1 V / Zelle und dann liegen lassen mögen NiMH auch nicht - und balanzieren ist bei Serienschaltung von NiMHs natürlich auch ein Thema, kümmert sich nur keiner drum, solange nur der Akku kaputt geht (& den Herstellern wieder Umsatz winkt) aber die Feuerwehr nicht kommen muss.
    Gruß,
    Wolfgang

    @ aurum: Entladeschluss 3,6 V - woher hast du diesen Wert? Ich hab bei Tests schon gesehen, dass unter 3,6 V nicht mehr so viel Kapazität drin ist, aber als empfohlenen Entladeschluss hab ich davon noch nie gelesen.
    Gruß, Ausskie

    EDIT: Die Degeneration von NiMH-Akkus sollte man auch mal im Detail diskutieren, da kommen viele Zellen kaum auf 100 Ladezyklen, ob das nur am Ladegerät liegt?

    So ein Blödsinn, Li-Akkus sind nicht sehr empfindlich. Sie sind sogar einfacher zu laden als NiMH, denn bei diesen ist der Voll-Zustand und das Ladeende eher schwierig zu bestimmen. Bei Li.Ion muss man nur eine Konstantspannung einstellen und unterhalb dieser Spannung den Strom begrenzen. Wenn man dann die Spannung etwas niedriger als die Sollspannung wählt, ist man auf der sicheren Seite. Das nette an meiner Lampe ist ja, dass das Netzteil optimal dafür passt.

    Wer kein spezial-IC nehmen will, kann Ladeschaltungen z. B. mit dem L200 oder den Schaltreglern LM2574/5/6 oder mit dem MC34063 aufbauen, dabei z. B. eine Diode am Ausgang nicht vergessen und Nennspannung auf 4,05 V (nach Diode) einstellen. Für kleine Solarzellen könnte man auch einen Shuntregler mit dem TL431 nehmen, der die Überschussleistung verheizt.
    Die verwendeten Akkus sind alte aus einem Notebook-Akku, die einen hohen Innenwiderstand haben, d. h. > 0,5 Ohm. Daher und weil im Fuß Platz ist und diese Zellen halt da waren, habe ich 7 Stück in Parallelschaltung eingebaut. Die maximal 0,55 A schaffen die Zellen dann mit etwa 30 mV Spannungabfall.
    Frage an die Spezialisten: Wird der Innenwiderstand schnell weiter zunehmen oder kann ich damit rechnen, dass ich die Zellen noch 100 mal laden und benutzen kann?

    Hat hier jemand Erfahrung zur Lebensdauer der "schonend" geladenen Li-Akkus?
    Gruß,
    Wolfgang
    P.S. Mit Abdeckung wäre das Bild doch langweilig gewesen. Die gehört natürlich dazu, ist aus 2mm Sperrholz gefertigt.

    Und hier ist der Schaltplan.


    Der untere Opamp steuert den Mosfet als KSQ, die Referenzspannung wird durch den TL431 erzeugt und mit R6, P2 und R7 heruntergeteilt, P1 dient zur Stromeinstellung. Der obere Opamp ist die Unterspannungsabschaltung, ab 3 V Akkuspannung übersteigt die Spannung am invertierenden Eingang die am nichtinvertierenden Eingang und der Ausgang geht auf (+) und schaltet den Q2 durch. Dieser zieht den invert. Eingang von IC1B auf (+). Damit schaltet dieser die Stromquelle ab. Der Ruhestrom ist etwa 0,5 A.
    Mittels P2 wird der maximale Strom der KSQ eingestellt.

    Diese Stromquelle lässt sich gut für andere Ströme und Spannungen dimensionieren, bei höheren Spannungen kann z. B. gut der Doppelopamp LM358 eingesetzt werden. Der Mosfet sollte eine Logiclevel-Typ sein.
    Bei 3-4 Votl muss es aber der TS912 sein, weil dieser seinen Ausgang bis zur positiven und negativen Betriebsspannung aussteuern kann. Der LM358 kann "nur" bis zur negativen Betriebsspannung ausgesteuert werden.

    Gruß,
    Wolfgang