Beiträge von Romiman

    Zitat von 'Fr4nk

    ... Schließlich werden Leds als Tagfahrlicht schon mindestens 6 Jahre verbaut...


    Viel länger. Bereits 2007 ging es mit Audi A8 und Lexus LS los mit LEDs für Hautpscheinwerferfunktionen. Und der Erste mit LED-Tagfahrlicht war die 2. Baureihe des Audi A8 von 2003 (damals noch mit viel Ware von Luxeon).
    Als "Endkunde" sind die einzeln allerdings nicht erhältlich. Nur mit Scheinwerfer drum herum. Da kann ich auch den Tipp mit ebay geben. Da gibts nicht selten mal LED-Scheinwerfer aktueller Fahrzeuge mit abgebrochenen Haltenasen oder anderen Defekten. Wunderbare "Forschungsobjekte"...

    Und noch eine:
    Nach den unrühmlichen Anfängen der GU10-LED-Strahler, die im Quarzglasgehäuse einer entsprechender Halogenlampe vorn eine Platine dicht besetzt mit kaltweißen 5mm-LEDs besaßen, die auf 50Hz flimmerten wie eine alte Röhrenglotze und von jeder zeitgenössischen Taschenlampe mit nur 3 kaltweißen 5mm-LEDs weit übertroffen wurden, hab ich bis vor kurzem ein Bogen um LED-Lampen in diesen Quarzglasgehäusen gemacht. Doch inzwischen haben die einen ansehnlichen Facettenreflektor, eine flimmerfreie Elektronik und ein enorm leuchtstarkes COB-LED-Element drin. Die angegebenen 50W Halogenhelligkeit schafft dieses Exemplar zwar nicht, aber mit einer 35W Halogen kann sie locker mithalten.
    Ein brauchbarer Öffnungswinkel mit weicher Helldunkelgrenze, dazu angeblich überdurchschnittliche Farbwidergabe (auch wenn ich persönlich die Ra95 nicht wahrnehme) und ein guter Preis (Niedrig einstellig). Also eigentlich alles Top! Wäre da nicht die Kleinigkeit des Farbeindrucks:
    GRASGRÜN! <X
    Nicht das erste mal bei Melitec-Lampen, insbesondere denen mit hohem Ra verzeichne ich eine zu starke Betonung auf Gelb inklusive sichtbaren Grünstich. Aber so stark grünlich schimmerte vor 5 Jahren mal ein billiger noname-Chinese, sonst nichts mehr. Also den ganzen Melitec-Kram von Aldi meide ich erstmal ein paar Jahre, und LEDs im Glasgehäuse wohl lieber auch nochmal 10 Jahre... :(

    So, jetzt stand die erste praktische Bewährung an:
    Hat gut funktioniert, die Helligkeit reicht für das nächtliche Umfeld im bekannten orangenen Gasentladungslicht aus. Dem Kind ist es (noch) eh wurscht.


    Aber für die nächste Laterne gibts noch Optimierungspotential:
    1. Der Schwerpunkt muss nach hinten! Das macht das Tragen (in 2erlei Hinsicht) deutlich leichter. Also die Batterien nicht IM, sondern HINTERM Griff.
    2. Der Aufwand mit Step-Up Reglung ist für die kurze Anwendungsdauer nicht nötig. 2-3 größere Knopfzellen + Vorwiderstand tun es hier auch. (Bei der Gelegenheit dann doch auf 30mA "aufrüsten"...)
    3. Anstelle der eigenen Aufhängekonstruktion einfach (mit Heißkleber) einen kleinen Drahthaken auf halber Höhe des Aufhängekabels fixieren, damit sämtliche käuflichen Laternen fix anzubringen sind (die Dinger sind ja doch recht empfindlich...).

    Jahre, bevor ich mich überhaupt mit dem Gedanken an eigene Kinder beschäftigte, stand fest, dass auf jeden Fall ein LED-Laternenstab gebaut wird.
    Inzwischen hab ich da eine kleine Maus, und der lange gehegte Plan wurde endlich in die Tat umgesetzt.
    Da man als berufstätiger Vater nicht so übermäßig viel Zeit über hat, aber eher eine pragmatische Lösung:


    Gehäuse, Elektronik und Schalter lieferte eine kleine Taschenlampe (1 AAA Zelle, 1 LED ca. 20mA, geschaltet über Verschlusskappe, immerhin Alu-Gehäuse).
    Den Leuchtkopf weg, recht dickes* 2adriges Kabel direkt an die originale Platine gelötet und herausgeführt:
    (*dient auch der Aufhängung der Laterne)
    Ein leichtes etwas elastisches Kunststoffrohr vorn mit viel Klebstoff eingeklebt und das ganze dick mit Schrumpfschlauch ´umschrumpft´.
    Vorn eine Nichia-Raijin (sehr effiziente Superflux) ran, da die das meiste Licht aus 20mA holt und in der warmweißen Variante (soll ja noch ein bißchen wie eine Kerzenflamme wirken) eine angenehm rötliche Lichtfarbe ausstrahlt.
    Die LED wurde nach unten gerichtet verbaut, da der Abstrahlwinkel breit genug ist, um auch seitlich viel Licht abzustrahlen.
    Der Boden der Laterne wurde gegen (mit Klarsichtfolie verstärktes) Papier getauscht, damit (im Gegensatz zu einer Laterne mit Kerze) auch etwas Licht auf die Straße kommt. Und oben hab ich die Laterne mit Pappe und Papier verschlossen, um die seitliche Leuchtwirkung durch das hellere Licht nach oben hinaus nicht so abzuschwächen. Die Abluftöffnung für die Kerze wird ja nicht benötigt.
    Das Motiv, ganz klar, ohne Disney´s Frozen geht bei Mädchen zwischen anderthalb und 10 Jahren ja nichts mehr... :D


    Insgesamt schön leicht. Die Leuchtkraft finde ich allerdings an der unteren akzeptablen Grenze. Für die nächste Laterne muss also ein Step Up Regler mit höherem Strom her...

    Tja, LED-Leuchtmittel sind nun endgültig im Massenmarkt angekommen. Wer hätte das vor nicht mal 10 Jahren gedacht?
    Die hier beschriebene Philips-Lampe ist eigentlich nichts besonderes, da ich sie aber für gerade mal 2€ vom Grabbeltisch (Mediamarkt) hab, doch einen Bericht wert.
    Auch weil sie für ihren regulären Preis von derzeit knapp 4€ für meine Begriffe einen guten Gegenwert bietet:


    Daten:
    Typ: Philips 40W Äquivalent,
    Sockel E27 für 230V AC 50Hz
    Leistung: 6W
    Lichtleistung: 470Lm
    Lichtfarbe: 2700K
    RA: >80
    nicht dimmbar
    Lebensdauer: 10.000h
    Schaltvorgänge: 20.000
    nur indoor


    Aussehen:
    Größe und Form unterscheiden sich nur durch einen kleinen weißen Kunststoffteil zwischen Kolben und Sockel von einer klassischen Standardglühlampe.
    Die Verarbeitung wirkt routiniert, da hab ich an hochpreisigeren Lampen unschönere Übergänge zwischen den Materialgrenzen gesehen.
    Der Kolben ist innen mattiertes Echtglas und praktisch von dem der besagten klassischen Glühlampe nicht zu unterscheiden.
    Auch eingeschaltet wirkt sie aus einigen Metern exakt wie eine matte Glühlampe.


    Bestückung:
    Soweit ich das erkennen (wegen der Mattierung schwierig),
    hat sie etwa an der Position einer Glühwendel einen Verbund aus 8 kleinen Platinen, die zylindrisch (also 8eckig) angeordnet sind und jeweils 2 oder 4 Mid-Power-SMD-LEDs enthalten.
    Im weißen Kunststoffsegment sitzt eine kleine runde Platine, auf der ich nur wenige sehr kleine Bauteile erkennen kann. Die größeren Bauteile (Kondensatoren) ragen wohl nach unten in den Sockel.
    Wie hier die Kühlung gewährleistet ist, wundert mich noch mehr als bei den meisten anderen mir bekannten kühlrippenlosen Lampen, die seit wenigen Jahren üblich sind.


    Licht:
    Alle LEDs strahlen nur seitlich ab, der dennoch recht große Abstrahlwinkel der Lampe ergibt sich aus dem breiten Abstrahlwinkel der einzelnen LEDs sowie der Mattierung des Glaskolbens.
    Die Lichtfarbe ist ein angenehmes Warmweiß, was ich geringfügig kälter als die genannten 2700K einschätzen würde. Kein unangenehmer Lila- oder Grünstich, auch keine zu starke Betonung auf Gelb.
    Die angegebenen 470Lm wirken auf mich glaubwürdig. Nennenswert mehr wird es aber auch nicht sein. Also zur Beleuchtung eines ganzen (wenn auch mittelkleinen weißen) Raums reicht das nicht.
    Top: ich konnte weder ein Flimmern noch eine Einschaltverzögerung wahrnehmen.


    Idealer Zweck:
    Da wo bisher eine traditionelle 40W Glühlampe ihren Dienst versah, wenn hauptsächlich seitliche Abstrahlung gebraucht wird und ordentlich Platz im Lampengehäuse ist.
    Also in 1. Linie große alte Stehleuchten oder die klassischen Nachttischleuchten mit kegelförmigen Stoffschirm drum herum, diese altmodischen mehrflammigen Deckenleuchten oder Esstisch-Hängeleuchten mit großem Reflektorschirm. (Alle Schirme sollten offen sein).
    Nicht geeignet für Feuchtraum, Außenleuchten, geschlossene Leuchtengehäuse und Strahler/Spots mit frontaler Abstrahlrichtung.


    Fazit:
    Fast eine Königin im Marktsegment der Billigheimer! Ideal für den Ersatz in allerlei altmodischem Leuchtgerät mit offenen Schirmen.

    Dauerfernlicht gibts ja heute schon. Sogar bis "runter" zum Opel Astra.
    Nur bietet das Pixellicht eben eine viel feinere Trennung von zu beleuchtenden und abzuschattenden Elementen.
    Wenn´s nicht blendet oder rumzickt, bitte gerne!


    Eine Glühlampe gehört für mich nicht ins Auto sondern ins Museum!

    Vielleicht sollten wir mal ergründen, warum es durchgefetzt ist. Brauchst Du zB tatsächlich die 50-90V (DC), hast also 16 - 30 LEDs in Reihe angeschlossen?
    Frage 2 wäre, ob die Bauform auch weiterhin sein muss, wie es also mit den räumlichen Gegebenheiten in der Leuchte ausschaut.

    Nach langer Zeit mal wieder ein kleines Projekt von mir, das automatisch auch erklärt, warum es "so still" um meine Aktivitäten geworden ist...


    Mein Kind fand großen Gefallen an einem gelben Bagger, der vor der Haustüre fleißig bewegt wurde. Und da der Geburtstag nicht weit war, und mir beim Einkaufen dieser einfache Spielzeugbagger ins Auge fiel, zögerte ich keine Sekunde.
    Aber ihm fehlt natürlich ein wichtiges Detail des großen Baggers: Die Rundumleuchte auf dem Dach!
    Mal kurz mental das eigene Archiv durchforstet, und siehe da: alles da.
    Der Bagger war schnell auseinandergenommen.
    Zum Einsatz kommt eine große gelbe MidPower-8mm LED, da diese die perfekte Größe hat und schön große stabile Anschlussbeinchen. 2 Schlitze ins Dach gefräst, die LED von außen durchgesteckt und die gekürzten Beinchen je in eine andere Richtung umgebogen. Die LED sitzt bombenfest und ist für den wahrscheinlicheren Lastfall des Draufdrückens bestens gesichert.
    Lose Kabel in der Kabine wollte ich vermeiden, da die nur zum daranziehen verleiten. Also Bahnen aus selbstklebender Kupferfolie vom Dach über die Dachpfosten zum Maschinenraum verlegt (geklebt).
    Zum Schluß (nicht auf dem Foto) kommt noch ein großes Stück starkes Klebeband auf die Innenseite des Dachs darüber.
    Als "Antrieb" hatte ich die perfekte Lösung schon da. So ein Leuchtelement, wie es (zu lächerlichen Preisen) für unzählige kleine LED-Anwendungen aus China verwendet wird wie Leuchthalsbänder, Schlüsselanhänger, leuchtende Schnürsenkel u.ä. Das schwarze Kästchen enthält 2 CR2032 Zellen, eine Platine mit IC, gelber LED und Taster. Mit diesem schaltet man 3 Programme durch: schnelles Blinken, langsames Blinken, Dauerlicht, Aus. Die LED ausgelötet, 2 Leitungen ran, die wiederum an die Kupferfolien gelötet wurden. Und das Kästchen findet auch noch ein perfektes Plätzchen, so daß es sowohl fürs Schalten als auch den Batteriewechsel gut zu erreichen ist. Fixiert ganzflächig mit starkem doppelseitigem Klebeband.

    Mir ist ein kleiner Busch + Müller LED-Fahrradscheinwerfer (für Dynamobetrieb) in die Hände gefallen. Und da er nicht mer so richtig will und ich eh kein Fahrrad hab, hab ich ihn gleich gnadenlos aufgesägt.


    Recht simpel ist er aufgebaut. An der Gehäuserückwand sitzt die Platine, rückseitig mit ein paar Bauteilen, den Anschlussklemmen und den Kontakten des Schalters, vorn eine einzelne Luxeon Rebel und ein Kühlblech.
    Über der Rebel sitzt eine Optik, bestehend aus 3 runden Linsen, von denen in diesem Scheinwerfer aber nur die große untere genutzt wird.
    Die Abschlusscheibe hat zentral (innerhalb eines Rückstrahler-Kranzes) eine spezielle Linse, die horizontal unterteilt ist und deren Hälften unterschiedliche Brennpunkte erzeugen. Eben einen konzentrierten Lichtfleck für die Entfernung und einen größeren für den Nahbereich.

    Wäre noch der Unterschied zwischen "RMS" und "True RMS" zu klären.
    Für das Geld bietet es jedenfalls einen guten Gegenwert. Besonders aufgrund der einfachen Bedienung.
    Nur mal einen meiner häufigsten Anwendungsfälle: Das Messen von kleinen Gleichspannungen:
    Altes Multimeter:
    - Einschalten
    - Drehregler auf Spannung
    - Funktionstaste auf DC
    - Messen
    Neues Multimeter:
    - Drehregler auf Spannung
    - Messen

    Zitat von Superluminal

    ...
    Welche Spannungsfestigkeit hat dein DVM?...
    Welchen Innenwiderstand hat das Gerät?...


    Laut (nur englischer, aber ordentlich gemachter) Anleitung:
    Input Impedance: 10M-Ohm
    Maximum input voltage: 600V DC or AC RMS

    So.
    Nun hat das im 1. Beitrag gezeigte Multimeter auch noch eine Macke im Display. Also nicht lange gefackelt und den 1. Billigheimer bei ebay gekauft, der fast* alle erforderlichen Merkmale (Strom, Spannung, Durchgang, Widerstand, Autorange, Auto-Off) bietet.
    Und ZACK!
    Das Teil nennt sich "HYELEC MS8232", kostet keine 20E. Und bietet nicht nur fast* alle gefordeten Funktionen, sondern auch kein für mich unnötigen Schnickschnack (wie Kapazität oder Temperatur messen). Und zudem ist es noch sehr bequem zu bedienen. Ein einfacher Drehschalter mit nur 5 Stationen (Strom fein, Strom grob, Aus, Spannung und Widerstand/Durchgang/Diode), weiß beleuchtetes Display, fixe Leitungen (also kein nerviges Umstecken) kein nerviges Umschalten zwischen Gleich- und Wechselspannung/ - strom und nach ersten Tests funktioniert es auch.
    *Strom geht nur bis 200mA. Damit kann ich aber leben, da ich aufgrund der Zickereien des alten Multimeters beim Strommessen ohnehin ein analoges Amperemeter für die größeren Ströme angeschafft hab. Das Alte konnte zudem gesichert auch nur bis 200mA.
    Dazu ist es wunderbar handlich.
    Geht doch!
    :thumbup: