Beiträge von Romiman

    "In einem Kreislauf", also alle in einer Reihe hintereinander? Dann wundert mich, daß das überhaupt leuchtet. Denn rote und gelbe LEDs brauchen allerwenigstens ca. 1,8V macht bei 8 in Reihe 14,4V. Der "Glas-Widerstand" ist eine Diode. Die eine Zuleitung ist für Rücklicht, die andere für Bremslicht.
    Mit einem zusätzlichen Widerstand wirst Du hier also kein Erfolg haben, da das alles so schon extrem knapp ausgelegt ist. Theoretisch bräuchten wir eine Aufteilung dieser 8er Reihe in 2 Reihen mit je 4 LEDs, wo jede 4er-Reihe einen eigenen Widerstand von min. 270 Ohm (und einem Viertel Watt / 250mW) hat.
    Hab gestern ein Motorrad vor mir gesehen, daß entweder sehr ähnliche, oder sogar genau diese Kombileuchten (also Blinker, Rücklicht, Bremslicht) hatte. Sehen ja toll aus, aber ich frage mich auch hier, wie die eine Zulassung bekommen haben. Allein die Leuchtkraft der Bremslichter ist auf dem Niveau unterdurchschnittler Rückleuchten. 8|
    Ich würde das Geld zurückverlangen und diese Leuchten nicht verwenden!

    Na da passiert ja nicht viel auf der Platine. (Komponenten sind Centartikel, bei 50€ hätte ich mehr erwartet.)
    Mach nochmal ein Bild der Platinenrückseite, so daß man die Leiterbahnen erkennen kann.


    Hab die Erfahrung gemacht, daß bei Rückleuchten und Blinkern mit diesen klassischen 5mm-LEDs gnadenlos überbestromt wird, um die nötigen Helligkeitswerte zu erreichen.

    Bei derartiger Montage ist für die Lebensdauer wichtig, daß die Luftströmung gewährleistet bleibt.
    Es gibt ein paar GU10 Spots, die das auch bei Einsatz in engen Leuchten wie Deckeneinbauspots realisieren. Zu erkennen sind sie daran, daß man beim Blick vorn auf die Lichtaustrittsfläche auch Kühlrippen bzw. Kühlöffnungen sehen kann und die eigentliche Lichtaustrittfläche nicht die gesamte Frontfläche einnimmt.

    Erlaubt die ganze Kabelage bzw. die Stecker es denn, die Beleuchtung extra abzuziehen?
    Wenn ja, probier mal, ob auf Tastendruck immernoch die Musik spielt, und die Beleuchtung aber ausbleibt.


    (Unter dem weißen Klecks auf der Platine wird wohl der Microcntroller sitzen.)

    Nicht ernsthaft (an dör Stölle...)


    Für mich persönlich an so einigen Stellen auch "zu hoch". Macht abzüglich Dialekt und Tonqualität auch irgendwas zwischen einem Drittel und der Hälfte, was ich nicht verstehe.
    Aber sonst durchaus interessant.

    Hab wieder was reinbekommen, auch von "Müller-Licht":


    (Kaufpreis nicht bekannt, dürfte bei der Qualität aber nicht hoch sein.)


    E27; 4,8Watt; 2700K; 350 Lm; nicht dimmbar.


    Billig wirkende Verarbeitung. komplettes Gehäuse ist aus grobem milchig-weißem Kunststoff, keinerlei metallene Kühlflächen nach außen!
    Soweit man hineinschauen kann, hat sie eine flache nach oben strahlende Platine mit vielen SMD-LEDs.


    Die Lichtverteilung übernimmt nur das matte Material des Kolbens, das aber recht gut. Es gelangt jedenfalls auch ein kleiner Teil nach hinten, die Abstrahlung nach vorn ist dank unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit des Materials nicht intensiver als zur Seite.
    Für die Erleuchtung eines ganzen Raums reichen die (mir realistische erscheinenden) 350 Lumen natürlich nicht aus.
    Für Eßtischlampen kommt für bescheidene Ansprüche genug Licht nach vorn heraus.
    Wegen der geringen Lichtleistung am besten für Stehlampen, altmodische Nachttischleuchten und Hängelampen, die die seitliche Abstrahlung entweder direkt oder per Reflektion nutzen, geeignet.


    Die Lichtfarbe ist ein sehr warmes Warmweiß mit starker Betonung auf Gelb. Aber ohne unangenehmen Lila- oder Grünstich.
    Im Segment der günstigen Leuchtmittel rechne ich sie zu den akzeptablen Lichtfarben.


    Subjektiv einigermaßen durchschnittlicher CRI.


    Aufgrund der sehr glühlampenähnlichen Form des Gehäuses besitzt die Lampe durchaus esthätische Qualitäten. Aber für Leuchten mit freier Sicht aufs Leuchtmittel ist sie wiederum nicht ansehnlich genug.
    Also maximal für Leuchten mit semitransparenten Schirmen empfehlenswert.


    Fast keine Einschaltverzögerung,
    und kaum Flimmern. (Maximal soviel wie bei einer Leuchtstofflampe.)
    Kein erkennbares Betriebsgeräusch.


    Fazit:


    Nichts fürs Wohnzimmer, aber durchaus ein brauchbares günstiges Leuchtmittel ohne ernsthaften Fehler.

    Ja, diese "geplante Obsoleszenz" beschäftigt mich auch hin und wieder. Versuche entsprechende Produkte, zB. Handys mit eingelötetem Akku, zu vermeiden. Klappt aber nicht immer (bei allen bisher gekauften Tablets und E-book-Readern war das nämlich immer der Fall. Kaufentscheidend waren für mich da andere Aspekte.)
    Eine Partei dazu muß man nicht gründen, zumal sich "Ein-Programmpunkt-Parteien" nur mit viel Geduld und Durchhaltevermögen etablieren lassen, siehe Grüne und als Gegenbeispiel Piraten.


    Einzige Möglichkeit, dagegen zu steuern ist der bewußte Kauf langlebiger Produkte und das Ausschöpfen aller Reparaturmöglichkeiten.
    Leuchtmittel sind da schwierig. Die anfängliche Grundidee der Hersteller, sich für 30E ein 10Jahre durchhaltendes Leuchtmittel zu beschaffen, hat aus (meiner Meinung nach) 2 Hauptgründen nicht geklappt:
    -Für die meisten Menschen sind Leuchtmittel immernoch Einwegprodukte, haben also nicht so viel zu kosten.
    -Für uns Freaks ist es auch unbefriedigend, daß ein 30E LED-Leuchtmittel nach 2 Jahren hoffnungslos veraltet ist.

    Zitat von Bromosel

    ... Erfahrung auf diesem diesem Filament-Gebiet...


    Hab mal eine LED-Filament-Lampe (E14-Kerze mit 2 Filaments, von "Sebson", über Amazon) gekauft und getestet. Von Größe und Gewicht nahezu exakt wie eine 25W Kerzen-Glühlampe. Kolben aus Echtglas.
    Wunderbares Licht! Schöne Farbe, ausreichend Leuchtkraft. Die Verarbeitung war schon nicht mehr so prall, das ganze Innenleben saß schief, im Glaskolben waren Blasen. (Optisch ja nicht schlimm, verschlechtert aber die Stabilität).


    Aber ein absolutes NoGo für mich: sie flimmern voll im 50Hz-Takt (wie die fürchterlichen LED-Leuchtmittel der Frühzeit, die eine Platine mit kaltweißen 5mm-LEDs im Quarzglas-Gehäuse von GU10-Halogenlampen enthielten).


    Zum Dauerleuchten (wg. der unzureichenden Kühlung) leider wohl tatsächlich nicht optimal. Es soll auch flimmerfreie Modelle geben, meist erkennbar an einem weißen Segment zwischen Sockel und Glaskolben (welches leider den tollen Look dieser Technik zerstört.)

    Zitat von HellesLicht

    ...Die LED-Trägerplatine sollte auch thermisch gut an den Lampenkörper gekoppelt sein...


    Genau daran hapert es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei diesen Leuchtmitteln. Davon hab ich auch schon das eine oder andere auseinandergenommen, und dann dabei gleich 3 Szenarien extrem liebloser Fertigung bezüglich der thermischen Verbindung zwischen Platine und Kühlkörper vorgefunden:
    1. Nur ein winziger Klacks Wärmeleitpaste
    2. Eine geringe oder knapp ausreichende Menge Wärmeleitpaste, aber keine weitere Befestigung der Platine!
    3. Vollkommen trockenes blankes Metall!


    Also die Gelegenheit nutzen, und modernere (dann auch schöner leuchtende) LEDs auf Starplatine kaufen und die je nach vorhandener Befestigungsmöglichkeit mit Wärmeleitpaste oder -kleber aufbringen.
    Die zu den einzelnen Sockeln führenden 2adrigen Leitungen müßten sich ja alle im Lampensockel "treffen", so daß man sie da in aller Ruhe in Reihe verschalten kann.


    Was bei diesem Leuchter allerdings noch erheblich besser rüberkäme als diese LED-Kerzenlampen wären LED-Filament-Lampen! Da ist es leider schwer, günstige nicht flimmernde zu finden. Von Abstrahlwinkel, Lichtfarbe und Leuchtkraft her wären sie allerdings nahezu ideal!

    Ich hab 2 Osram MR16 Spots (mit je 3 5630 LEDs) in Betrieb, die ein mit Metall überzogenes Kunststoffgehäuse (außen grau lackiert) haben, mit Kühlrippen. Die sind richtig hell und machen ein schönes warmweißes Licht.
    Ist wohl wirklich der Effekt, daß niemand für 10 Jahre ein Leuchtmittel anschafft. Zumal bei den LEDs auch die Entwicklung sehr schnell weitergeht, die heutigen "Plastiklampen" zumindest tendetiell im Vgl. zu vor 5 Jahren mehr Licht pro Strom und auch ein schöneres Licht schaffen.

    Sch...ße, da passen ja so einige Punkte.
    Unter anderem auch das "230V-Feeling"... :/
    Und die Umbaupläne bekomme ich nicht bei Ikea, sondern auf Parkplätzen oder im Stau...
    Wenn ich am Rechner sitze, liegt der Themenschwerpunkt nicht bei
    Onlinespielen oder "FSK-18" Inhalten, sondern "immer und immer nur
    Lämpchen", wie meine Gattin es gern etwas abfällig formuliert.
    Ich plane natürlich auch schon St.Martins-Laterne und Puppenstubenbeleuchtung für meine (allerdings noch "null-jährige") Tochter. :whistling:

    Kommt auf die LED an. Also auf deren Strom / Lumen - Kurve. Bei vielen LEDs ist es tatsächlich so, daß sie bei niedrigeren Strömen effizienter laufen.
    Ein weiterer großer Vorteil von 3x1W ggü. 1x3W ist die leichter händelbare Kühlung.

    Bei mir ging das LED-Sterben dieser Spots auch weiter.
    Inzwischen hab ich flächendeckend auf eine sehr ähnliche Variante umgerüstet, die 12-15 5630 LEDs auf dem Board haben. Immerhin machen sie schonmal ein etwas kräftigeres und erheblich schöneres Licht.

    Zitat von wallace

    ... +Meßleitung umstecken muss???...Was soll jetzt daran ungewöhnlich sein? Dein erstes Multimeter?

    Nee, inzwischen das Dritte. Aber wie bei

    Alle Multimeter die ich bisher gesehen habe, hatten für Strom und Spannung den selben Eingang...

    ohne nervige Umsteckerei.
    Würde mein altes ja weiter nutzen, wenn es nicht so unbrauchbar beim Strommessen wäre.


    Hat jemand noch Empfehlungen NICHT von UNI-T?

    Ich muß ihn mal wieder ausgraben, da oben erwähntes Multimeter NERVT.
    Eigentlich ist es ganz gut, aber neben den schon oben genannten Dingen streikt es seit langem bei Strommessungen total. Es zeigt entweder vollkommen abwegige Werte oder einfach nichts an. Deswegen such ich ein Neues.
    Wer von Euch hat eins, mit dem er seit langem zufrieden ist?


    Meine Prämissen:
    max. 2stelliger Preis
    akkustische Durchgangsmessung
    Widerstand
    Gleich-Spannung
    und wichtig: Gleich-Strom (sollte schnell und zuverlässig funktionieren)
    Nett:
    Auto Range
    beleuchtetes Display
    normale Batterien
    Nicht nötig:
    Kapazitäten
    Dioden
    Frequenzen...

    Ich hab beide schonmal bestellt und kann keinen Unterschied feststellen.
    Früher, als die Raijin rauskam, hatte sie ein minimal schlechteres* Lumen/Ampere Verhältnis, dafür aber eine wunderschöne reinweiße (ca 5000K) Lichtfarbe.


    *Immernoch besser als alle anderen damals und auch heute nur von der aktuellen 6500K-Variante überboten.


    Hier muß ich natürlich LED-Tech als Kaufquelle empfehlen. Rechne anhand der Stückzahl aus, wo Du günstiger einkaufst.