Beiträge von MOSFET

    Ja, der geht. Wichtig ist vor allem, dass die Verlustleistung abgeführt werden kann. Das könnte bei dem so gerade noch ohne Kühlkörper gehen, bei 350mA jedenfalls. Schaden kann ein KK aber nicht, und dann täte es schon ein TO-251 (aka I-PAK)

    Ich empfehle LED von CREE-LAMP z.B. die Typen XR-E (sind nicht zu klein zum basteln).
    Das ist so ziemlich das beste, was man kaufen kann.

    Du hast dir aber schon mal angesehen, wer Sponsor dieses Forums ist und was man da noch so alles kaufen kann? 8| Geil, kommt neu in ein LED-Forum und will den Leuten erstmal die Grundlagen erklären :D

    Wäre es vielleicht möglich, dass du mir einen Schaltplan für meinen Fall zeichnest / erstellst?

    Ausnahmsweise, damit Du Dich nicht von den anderen beiden Beiträgen verwirren lässt.

    meiner Meinung nach ist es schon ein unterschied bei der Verlustleistung ob man analog oder per PWM dimmt. Bei PWM ist die Verlustleistung an dem MOSFET deutlich geringer.

    Dann wird es Zeit, dass Du Deine Meinung änderst, das haben wir hier schon so häufig durchgekaut :thumbdown: Die Verlustleistung wird nur dann kleiner, wen Du einen Schaltregler einsetzt (das meinte ich mit getakteter Lösung), das ist aber völlig unabhängig von der Art der Dimmung. Und bei 3 LEDs an 12V ist ein Linearegler schon recht gut, so dass der Schaltregler nicht mehr viel bringt, auch das wurde schon mehrfach diskutiert.

    Wo machst du denn unterschied zwischen einer "getakteten Lösung" und PWM?

    In der Speicherdrossel des Schaltreglers. Außerdem wird ein Schaltregler normalerweise mit >100kHz betrieben, die PWM-Dimmung dagegen mit einigen 100Hz. Benutze bitte die Forumsuche, wenn dir diese Grundlagen nicht klar sind.

    Die Schaltung ist extrem einfach und zuverlässig.

    Vor allem ist sie erstmal extrem unverständlich. Soll man da jetzt 3 Doppelpotis Pot11/11a, 12/12a und 13/13a jeweils nur mit "Stift1" anschließen ?(

    Die Verlustleistung beim Dimmen ist unabhängig davon, ob Du analog oder per PWM dimmst, und unabhängig davon, ob Du einen Vorwiderstand oder eine (lineare) KSQ benutzt. Sie hängt praktisch nur vom mittleren LED-Strom ab und von der Differenz zwischen der Versorgungs- und der aufsummierten LED-Durchlassspannung (abgesehen von getakteten Lösungen, die wären hier aber Verschwendung).


    Ich würde Dir vorschlagen, die allseits beliebte instructables-KSQ zu verwenden und den "Regeltransistor", also den kleinen bipolaren, über das Poti vorzuspannen. Das heißt, die Basis dieses Transistors nicht direkt an den Shunt anschließen, sondern über einen Widerstand von z.B. 1k. Das Poti an die (hoffentlich geregelten) 12V anschließen und den Schleifer über ca. 20k ebenfalls an die Basis (des Regeltransistors, der MOSFET hat keine Basis, sondern ein Gate). Bei voll aufgedrehtem Poti ist dann der Regeltransistor schon über das Poti aufgesteuert und zieht das Gate des MOSFET herunter, ohne dass LED-Strom fließt. In der anderen Endstellung verhält sich die instructables-KSQ "normal" und begrenzt auf den max. Strom. Dazwischen lassen sich beliebige andere Werte einstellen.


    Und bitte, bitte: das "T" in "MOSFET" steht für "Transistor", es heißt also "der" MOSFET.

    Ich hoffe meine Fragen sind verständlich.

    Nein, leider nicht. Du präsentierst uns hier - sorry - halbgare Lösungsvorschläge, die sich widersprechen, sagst aber leider nicht, was Du überhaupt haben willst :thumbdown:
    - PWM-Dimmung? Analoge Dimmung? egal? möglichst billig? worauf kommt es an?
    - Mit MOSFET? bipolarem Transistor? egal? Möglichst billig? worauf kommt es an?
    - Vorwiderstände? KSQ? egal? möglichst sinnvoll? worauf kommt es an?
    - Helligkeit grob abdimmbar? weiter Einstellbereich (entsprechend dem Sehempfinden)? Kompromiss? worauf kommt es an?
    - wozu soll das Ganze gut sein?


    dgoersch hat in seiner Signatur den schönen Link "Wie man Fragen richtig stellt", wo u.a. auch angeführt wird: Beschreibe das Ziel, nicht einen Schritt

    Es geht, wenn
    - die Dioden einen möglichst kleinen thermischen Widerstand haben und/oder
    - sie thermisch gut gekoppelt sind
    - der Bahnwiderstand (=differentieller Widerstand) möglichst groß ist und evtl. noch mit der Temperatur zunimmt


    Für Deine Zwecke würde ich sagen: Wenn die beiden Dioden schon als Doppeldiode (also in einem Gehäuse wie z.B. bei BAV70 o.ä.) vorhanden sind, sollte Parallelschalten okay sein, sonst eher nicht. Selbst dann würde ich noch 20% Reserve ansetzen, also 2*1A Dioden nur mit 2A/1,2=1,67A bestromen.

    In den Knetlegierungen ist aber soweit ich weiß der Anteil der Beimischungen geringer. Üblich ist für Strangpressen doch eher sowas mit ca. 1% anderen Bestandteilen in der Legierung. Und was die Kristallstruktur betrifft (hier begebe ich mich jetzt vollends in den Bereich der Spekulation :D ) denke ich mal, dass die *bei Druckguss* auch nicht so optimal sein wird, wenn ein Material in Sekundenbruchteilen in die Form gepresst wird und gleich erkaltet?

    Eine Norm-Fahrrad-Halogenlampe hat einen Nenn-Lichtstrom von 36 lm, eine LED dürfte bei gleicher Leistung selbst in den schlechteren Sortierungen min. 100 lm aufweisen. Dazu kommt, dass Halogenlampen für eine Lebensdauer von gerade mal 100h spezifiziert sind, der ganze Lampenwechselärger entfällt bei LED. Der Eindruck des Blendens kommt daher, dass viele Radfahrer Leuchten ohne Zulassung verwenden, deren Lichtfeld keine vernünftige Hell-Dunkel-Grenze aufweist. Wenn Du eine LED-Lampe mit Prüfzeichen ("~K...") kaufst, kannst Du eigentlich nichts falschmachen. Mir kommt nie wieder eine Halogenlampe ans Rad.

    Mal rein interessehalber: Weshalb ist (AL-) Gußmaterial in der Wärmeleitung eigentlich schlechter als eine Knetlegierung, die für das Strangpressen verwendet wird?

    Weil das (Druck-)Gussmaterial eben auch kein reines Alu ist, sondern - nach allem, was ich weiß - immer Si im zweistelligen Prozentbereich enthält, damit es verarbeitbar ist. Entsprechend sinkt dann die durchschnittliche Wärmeleitfähigkeit.

    Dazu Obelix:

    Zitat

    Manchmal fühle ich mich soooo müde...

    Nein, Du kannst nie einen npn nie direkt mit einem pnp ersetzen :!: Ich meinte einen pnp im TO-92-Gehäuse wie eben den BC327 oder den BC55x anstelle der BD438, da letztere z.B. bei Reichelt das 6fache kosten. Jetzt klar?

    sorry, ich meinte die Komplementärtypen zu den BC337, also die pnp-Typen BC327.
    EDIT: BC55x geht natürlich auch, ohne Anforderungen an den Strom kannst Du da fast jeden pnp einsetzen.

    sollen bei 400mA*8,75V 576lm und damit 164lm/W schaffen.

    Genau, "sollen". Oder wie auf der Seite so treffend formuliert ist:

    Zitat

    Es kann sich um Maximalwerte handeln

    Im verlinkten Datenblatt stehen die 576lm allerdings als minimaler Lichtstrom *bei 700mA*

    Aah, okay, diese Art "10W" kannte ich noch nicht. Dann müsste man natürlich wirklich neu rechnen. Als Anhaltspunkt könnte man dann einen Fischer SK47nehmen, der hätte bei einem Meter Länge grob extrapoliert 0,3 K/W und wäre damit noch halbwegs zu gebrauchen. Dann käme es halt darauf an, wieviel schlechter das Gußmaterial ist und welche genauen Abmaße das Teil hat. Ich würde da auf jeden Fall genauere Zahlen zum Rth haben wollen, bevor ich die kaufe.

    Genauso! Ja nachdem, wieviel Strom Du brauchst, könnte der jeweils untere 470-Öhmer (R4) noch etwas kleiner gewählt werden (100R oder 220R), da der BD438 nicht die höchsten Verstärkungsfaktoren hat.

    das ist doch dann das was Irrlicht gesagt hat...

    Und auch das, was ich Dir verlinkt hatte, nur halt mit pnp statt p-Kanal-MOSFET.

    Deine Aussage

    Ich hatte vor insgesamt 10 LEDs mit je 10 W zu montieren.
    Also 100 W - über den Daumen 70 W zu kühlen ...

    widerspricht sich mit deiner früheren Angabe

    Ich habe vor 10 x 10 W LEDs zu verbauen und passiv zu kühlen, diese sollen mit ca. 1000 mA betrieben werden

    Wenn Du die LEDs mit 1A betreibst, hast Du keine 10W Leistung, sondern ca. 3W. Auf diese hatte ich mich bezogen mit meiner Einschätzung "sollte für 30W locker ausreichen". Ich wollte damit nicht sagen, dass es für 100W nicht reicht, nur hatte ich mir nicht die Mühe gemacht, das nachzurechnen, da Du ja eh nur 30W hast. Oder wolltest Du die LED jetzt doch bei 3A betreiben?

    @ MOSFET: schön das ALLES gut "aussieht"...reicht aber nicht, es muss auch funktionieren...

    Was sollte denn der Spruch jetzt ?( Ich schrieb "Ansonsten sieht alles gut aus" und hatte natürlich nicht die Ausgangsstufe damit gemeint, das Problem hatte ich doch oben schon erklärt.

    oder meinst du die Transistoreingangsstufe?

    Was denn sonst, danach hattest Du doch gefragt.

    GANZ WICHTIGE FRAGE FÜR MICH: Das würde bedeuten das ich NIE mit 5V einen PNP zum 12V durchschalten bewegen kann?

    Doch,
    - entweder mit zusätzlichem npn als Pegelwandler wie oben beschrieben
    - oder indem Du den Pluspol des µC an +12V legst und den Minuspol über einen 7905 versorgst. Dann kann der µC pnps direkt treiben, deren Emitter ebenfalls an +12V hängen, allerdings musst Du die Signale dann invertieren..

    Dann wäre doch eine ganz einfache lösung 2x NPN die treiben 2 kleine Relais an (mit Freilaufdioden) und diese wiederum meine 12V weiter zum steuerteil...

    Wenn Du Relais für einfacher hältst als Transistoren, kannst Du das so machen.

    Du könntest vielleicht noch etwas großzügiger sein mit Kerkos. Im Zweifel würde ich jeweils einen an Ein- und Ausgang des 7805 setzen und noch einen an den µC. Ansonsten sieht alles gut aus.