Beiträge von MOSFET

    Bei einer Spannung von 12V gegenüber der Fahrzeugmasse brauchst Du nicht zu isolieren, wenn du nicht gerade mit der Zunge drangehst.


    EDIT: Ok, Du solltest natürlich keinen Kurzschluss machen, z.B. zum Sitzgestell. Sonst wären Deine Anschlussdrähte weg (-gedampft). Also so montieren, dass das blanke Metall auf der Leiste nicht in Berührung kommt mit Sitzgestell oder ähnlichem.

    wie ist "ordentliche Beleuchtung" definiert? Für zwei Superflux würde Lochraster gut reichen. Wenn's mehr sein soll, schließe ich mich ledsi an. wenn ich das richtig sehe, kann man die Leisten ja auch beidseitig bestücken und hochkant anordnen, oder? Fände ich sinnvoller als flach auf den Boden und dann hauptsächlich die Unterseite des Sitzes ausleuchten...

    Braucht man da überhaupt noch den µC? Ich erinnere mich dunkel an irgendwelche Elektorartikel (oder waren es Bücher aus diesem Verlag?) zum Thema Messen/Steuern/Regeln mit Excel. Anders gefragt: Kann man von irgendeiner PC-Schnittstelle analoge Spannungswerte auslesen? ?(

    wenn's unter den Sitz soll, also gar nicht zu sehen ist, warum soll's dann unbedingt ne Leiste sein? Da täten's ja auch zwei Einzel-LED auf Vor- und Rückseite einer Lochrasterkarte, oder?

    Hallo Fasti,


    ich glaube, es gibt da durchaus beide Varianten: Einerseits das professionell entwickelte Produkt mit hohen Entwicklungs- und Zertifizierungskosten, andererseits aber auch das Nischenprodukt, dass einfach so teuer gemacht wird, weil es keine Konkurrenz gibt. Je nach Branche und Einsatzzweck (z.B. Produkte für den Hobbybereich) halten sich die vorgeschriebenen Zertifizierungen ja auch teilweise sehr im Rahmen. Ich kenne als Entwickler beide Arten von Produkten.

    Probiert habe ich das schon, allerdings auch schon vereinzelt Beinchen abgerissen. Wenn Du es schaffst, einen dünnen Draht unter dem Beinchen durchzufädeln und diesen bei heissgemachtem Beinchen Richtung Pad herausziehst, hast Du die besten Chancen, dass alles ganz bleibt und Du das Beinchen wirklich nur etwas anhebst.

    Wenn Du Zugriff auf einen Datenlogger, ein Multimeter mit Schnittstelle oder ein Digitaloszi hast, die in der Lage sind, über die komplette Entladezeit mitzuloggen, gibt es noch eine andere Methode:


    - Logger, Multimeter oder Oszi auf Spannungsmessung einstellen, so dass der Messbereich zur Batteriespannung passt
    - genügend lange Messzeit einstellen
    - Logger etc. an definierten Entladewiderstand anschließen
    - Messung starten und Widerstand mit Batterie verbinden
    - Messung laufen lassen, bis gewünschte Entladespannung erreicht ist


    Es gibt dann eigentlich immer eine Möglichkeit, sich die Daten als Tabelle zu exportieren, die man in Excel einlesen und erweitern kann, etwa in der Art:


    Messzeitpunkt Spannung Strom Ladung
    10:07:03 1,45V 29mA 0
    10:07:04 1,43V 28,6mA 29mC (29mA*1s)
    10:07:05 1,42V 28,4mA 57,6mC (29mC+28,6mA*1s)
    10:07:06 1,42V 28,4mA 86mC (57,6mC+28,4mA*1s)


    usw. Der Strom lässt sich natürlich aus Spannnung durch Entladewiderstand (hier 50 Ohm) errechnen. Die Ladung wird immer aufsummiert, indem man zur bisherigen Ladung das Produkt aus Strom und eingestelltem Messintervall (also hier 1s) dazuaddiert. Neben der gewünschten Entladespannung kann man dann einfach die Kapazität ablesen. Evtl. noch C in Ah umrechnen, indem man durch 3600 teilt, fertig. Nebenbei kann man sich noch schöne Entladediagramme Spannung/Zeit oder Spannung /Ladung machen.


    Ich hoffe, ich hab's verständlich beschrieben.


    EDIT: Ich sehe gerade, dass foo38 schneller war und im Prinzip das Gleiche beschrieben hat, der Vorteil meiner Beschreibung ist halt nur, dass die benötigten Geräte bzw. Software häufig schon vorhanden sind und du nix mit µController aufbauen musst.

    Für irgendwelche physikalischen/technischen Berechnungen empfiehlt es sich immer in die Standarteinheiten umzurechnen.

    Warum? Wie Du selbst schreibst, ist 1 Ah doch sehr anschaulich, 3,6 Kilocoulomb kann sich dagegen keiner vorstellen. Wir benutzen doch auch sonst immer die anschaulichste Einheit: Tonnen fürs Gewicht, ar oder Hektar für Flächen, Liter fürs Volumen, PS für die Leistung oder als ganz "schlimmes" Beispiel t SKE (Tonnen Steinkohleeinheiten) in der Energietechnik. Und weil ich den Ruf als Klugscheißer jetzt eh weg habe ;) : 1 Coulomb ist nicht die Einheitsladung, die beträgt nur 1,602*10^-19 C.

    Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, aber meiner Meinung nach deuten sowohl die Kohlebürsten als auch die Drehzahl über 3000 U/min darauf hin, dass der Kondensator hier keine Hilfsphase oder ähnliches ist, sondern wahrscheinlich "nur" zur Entstörung. Das Ganze wäre dann ein Universalmotor, und die Drehrichtung müsste sich durch Umpolen einer Wicklung ändern lassen.