Beiträge von Cossart

    Der Strom steht schließlich bei 2,83A

    Das war jetzt keine so gute Idee.


    Richtig wäre gewesen: Spannung des Netzteils auf etwas oberhalb der Nennspannung der LED einstellen, also 8 Volt vielleicht. Strom auf 0. Dann den Strom langsam aufdrehen, aber nie, gar nie nicht über das absolute maximum rating der LED, also bei der MKRAWT-00-0000-0B00H4051 2,5 A. Du hast die LED mit Sicherheit geschädigt. Leuchtet sie halt nicht mehr so hell oder so lange oder beides nicht.


    LEDs werden immer, immer, immer stromgesteuert! Nie spannungsgesteuert.


    Ja, die empfohlenen Netzteile regeln den Strom durch die LEDs.

    Schöner wären 12V, aber wahrscheinlicher sind 6V.

    Das ist ist nur wahrscheinlicher, sondern sicher. Die LEDs leuchten bis 7 Volt herab, der Regler ist nur ein Buck-, aber kein Boost- bzw. Buck-Boost-Regler. Also ist es die 6-Volt-Version der LEDs.


    Steht auch so im Datenblatt der MKRAWT-00-0000-0B00H4051: 6 Volt.


    Mir erschließt sich auch nicht, warum du für eine LED, deren absolute maximum rating 2,5 A (bei 6 Volt) ist, ein 2,9 Ampere Netzteil empfiehlst. Die MK-R macht rund 1000 Lumen bei Nennstrom (1400 mA), für die auf der Verpackung angegebenen 1500 Lumen benötigt sie so pimaldaumen 2250 mA. Ich würde, wenn's irgendwie geht:


    - die Elektronik aus den Strahlern rausschmeißen

    - die 4 Strahler in Reihe schalten


    Ich benötige dann, inklusive des Spannungsfalls in der Zuleitung (1,5 mm² angenommen) ein Netzteil, das 35 Volt liefern kann und möglichst mit einem einfachen Poti dimmbar ist, bspw. Meanwell LPF-90D-36, NPF-90D-36 und HLN-80H-36B.

    Mir fällt kein physikalischer Grund ein, warum sie nicht leuchten sollten.

    Oh, der ist ganz einfach: nicht alle besitzen die gleiche Strom-Spannungscharakteristik. Ich habe mal 'ne COB-LED. die ja auch aus einer Reihen-Parallelschaltung von Einzelchips besteht, sogar alle auf dem gleichen Die, immer weiter runterbestromt. Irgendwann leuchten nicht mehr alle.


    Mir fällt kein physikalischer Grund ein, warum das bei dem 98er-Streifen anders sein sollte :P ...

    Du könntest das Modul auch mit 50 mA problemlos betreiben.

    Ich bin sicher, daß bei 50 mA nicht mehr alle 98 LEDs auf dem Streifen leuchten werden. Muß ich glatt mal ausprobieren.


    Übliche Bereiche sind 5% bis 100% bei besseren KSQs und 10% bis 100% bei einfacheren (preisgünstigeren) KSQs.

    Oder 0...100 % bei den LDDs :P ... Die zudem den Vorteil haben, daß unabhängig vom Dimmzustand immer alle LEDs auf dem Streifen leuchten.

    2. Habe ich es richtig verstanden: können variabel mit unterschiedlichen A betrieben werden, typisch mit 1400mA, mindestens jedoch mit 350mA.

    Nein, es geht auch deutlich unter 350 mA. Nur werden irgendwann nicht mehr all 98 LEDs auf dem Streifen leuchten.



    3. Kann bei 350mA immer noch von 5-100% runtergeregelt werden? Oder geht dass dann nicht mehr?

    Geht immer noch.


    4. Und so wie ich es verstanden habe, wird es schwer bis unmöglich sein, einen Treiber zu finden, der z.B. 0,35A liefert und eine Spannung im Bereich von 80V liefert, korrekt?

    Das LCM-40U könnte das bspw.


    7. Zur Leistung: Wenn die Module 56 Watt ziehen, dann muss das Netzteil diese Leistung abdecken (+Reserve), die Leistung vom Netzteil kann aber auch weitaus höher sein, richtig? Sollte ich daher nur ein Modul testweise an ein starkes Netzteil anschließen, kann nichts passieren.

    Das Netzteil muß die Leistung der LEDs bringen können. Es ist nicht nötig und im Gegenteil eher kontraproduktiv, Netzteile massiv überzudimensionieren. Ich betreibe selber Netzteile von Meanwell seit Jahren bei über 90 % Last.


    Netzteile, die Konstantstrom liefern, besitzen eine gewisse Mindestausgangsspannung, unterhalb derer der Konstantstrombetrieb nicht mehr richtig funktioniert -> siehe Datenblätter der Netzteile.


    Habe die Bestellung ausgelöst und werde die Parallelschaltung mit folgendem Netzteil vornehmen:

    :thumbup:

    Ein 24 V Netzteil mit nachgeschalteten Niederspannungs-KSQs ist jetzt aber wirklich die unwirtschaftlichste Lösung.

    Ja. Macht tatsächlich ein paar Cent Stromkosten aus, wenn die Dinger 24/7 durchlaufen. Abgesehen davon geht der Wirkungsgrad eines HLG/ELG im gedimmten Zustand auch recht schnell in den Keller.


    Und nicht vergessen: PWM kommt nicht in Frage - siehe Eingangspost.

    Zur Abwechslung einfach mal unnütze Prinzipen über den Haufen werfen.

    Zu 1: Die Firma elpro interessiert sich für diesen Hinweis nicht im geringsten. Einfach beim Anmelden unter "Firmenname" 3 beliebige Grossbuchstaben eingeben, eine Steuernummer wird nicht verlangt. Ich hab dort schon mehr als ein dutzend mal bestellt - keine Probleme.


    Die Probleme beginnen dann, wenn es Probleme gibt. Als Geschäftskunde hast du eben nicht die Rechte, die ein Privatkunde besitzt. 14-tägiges Rückgabe- bzw. Widerrufsrecht? Beweislastumkehr im Schadensfall? Alles Pustekuchen.


    Sollte aber funktionieren und Helligkeitsunterschiede bis ca. 10% sind mit dem Auge nicht wahrnehmbar.

    Du überschätzt die Fähigkeiten des Auges. Selbst wenn sich die Helligkeiten um 100 % unterscheiden, ein Streifen also doppelt so hell ist wie der andere, sieht man das kaum.



    Bei der Bestellung kannst du wenn möglich angeben, dass die 4 Module aus der gleichen Charge, also der gleichen Produktionsserie stammen sollten. In diesem Fall sind die Spannungstoleranzen minimal.

    Auf dem Bridgelux-Streifen sind doch eh schon 7 Segmente mit je 14 parallelen LEDs in Reih geschaltet. Um eine weitere Parallelschaltung braucht man sich dann wahrlich keinen Kopf mehr zu machen.


    Eine Möglichkeit wäre natürlich noch, jedem Streifen eine LDD-700L zu verpassen und die dann parallel an ein NPF-60-24 zu hängen. Hätte zwei Vorteile:


    1. Klemen müsste nicht verbotswidrig an an ein HLG oder ELG 'nen Netzstecker dranpfuschen und
    2. er bleibt ausgangsseitig im Bereich der Schutzkleinspannung.

    Nachteil: Dimmen wird etwas aufwendiger, er bräuchte 'nen PWM-Erzeuger.

    Hallo,


    aufpassen! Der Osram-Streifen benötigt Konstantspannung, der Samsung-Streifen Konstantstrom. Ich selber bevorzuge konstantstromgetriebene, auf den konstantspannungsgetriebenen sind Widerstände, die einen kleinen Teil der Leistung eher sinnlos verheizen.


    Ich selber würde alle vier Streifen in Reihe an ein Meanwell ELG-150-C1750 hängen. Mehrere Achtungs:


    • Das Gerät besitzt keinen Netzstecker und darf daher von elektrotechnischen Laien nicht in Betrieb genommen werden. Du brauchst jemanden, der sich damit auskennt.
    • Die Spannung, mit der die vier Streifen in Reihe betrieben werden, ist zwar noch Kleinspannung, aber nicht mehr berührungssicher. Ich selber schätze zwar die Gefahr als gering ein, weil man beide Pole des Netzteils gleichzeitig berühren müsste, um in den Genuß der vollen Spannung zu kommen, aber ich wills trotzdem gesagt haben.

    Schau dir mal das Meanwell ELG-100-C1050B an.


    Da dimmt aber auch lediglich auf 84 mA (8 % von 1050 mA) runter, dann geht es auf 0. Willy soll sich mal bei den Konstantstromtreibern für Tunable White LEDs umgucken. Osram hat welche, die sich bis 1 % des Nennstroms runterdimmen lassen, allerdings nur per DALI. Vielleicht gibt es ja welche, die sich per Poti dimmen lassen, ich habe jetzt nicht weiter gesucht.

    die sind aber nur bis maximal 1000mA und jetzt habe ich mir gedacht ob man einfach den PowerLine SLIM LED-Konstantstromquelle in Reihe an die lm301h strips hängen kann damit ich von dem Powerline dann die Oslon mit 350mA betreiben kann oder geht das nicht?


    Nein, das funktioniert nicht. Wenn du zwei Konstantstromquellen in Reihe schaltest, fließt durch den gesamt Strang der niedrigere Strom der beiden KSQn.


    Du kannst aber die PowerLine SLIM LED KSQ mit den Oslon Far Red parallel zu einem Samsung LM301 98x Streifen anschließen. Dann fließen durch die Parallelschaltung die 1050 mA des Meanwell Netzteils. Der Samsung-Streifen bekommt damit etwas weniger als die 1050 mA, aber das wirst Du nicht merken.

    Hallo Dennis,


    das Netzteil passt. Es läßt sich mit einem 100 kOhm Poti an den Dimmanschlüssen zwischen etwa 6 % und 100 % dimmen. Das klingt allerdings nach mehr, als es tatsächlich aussieht. Wahrscheinlich wirst Du vom Dimmumfang enttäuscht sein.