Beiträge von Cossart

    Aufgrund dieser Quellen habe ich dann Drei Röhren 865 - 830 - 865 installiert....

    Das sind die Spektren einer 830er und einer 865:


    Das ist das die reale Leistungsverteilung wiedergebende Spektrum von zwei Stück 865ern, gemischt mit einer 830er:


    Und das ist die vorherige, reale Leistungsverteilung, über die ich die Leistungsverteilung von drei Stück 840ern gelegt habe:


    Da sich sowohl Spitzen, als auch Täler im Spektrum bei der 830er und der 865er an der gleichen Stelle befinden, kann man sich meiner Meinung nach die Mischerei getrost schenken. Man gewinnt nichts gegenüber einer Lampe, die gleich die Mischlichtfarbe besitzt.

    na vielleicht war es ein bischen unglücklich formuliert. Ich beziehe mich auf das hier :


    "Also, 6500 Kelvin entsprechen in etwa dem Spektrum des Sonnenlichts."

    Findest Du? In der Grafik habe ich mal das Spektrum einer beim Chilianbau durchaus bewährten 865er Leuchtstofflampe (Farbtemperatur 6500 K) und das des Sonnenlichts bei 6500 K (die Fraunhofer'schen Linien Linien habe ich mal großzügig weggelassen) übereinandergelegt und zwar so, daß beide Spektren den gleichen Energieinhalt besitzen:



    Große Ähnlichkeiten kann ich nicht feststellen.

    Die Chilis brauchen das komplette Sonnenspektrum zum wachsen und blühen.

    Soso. Kannst Du diese Behauptung auch irgendwie begründen? In Gewächshäusern wachsen und blühen Chili schließlich auch wunderbar unter dem mehr oder weniger zerklüfteten Spektrum von Kunstlichtquellen.


    Auch meine Indoor-Chili bekommen überwiegendst nur Kunstlicht und weder über Wuchs, noch über die Ernte kann ich mich beklagen.

    Die Kupferplatte ist mit 8 Schrauben am Kühlkörper befestigt. Und ja, Kupfer ist ein Dr*ckszeug zum Bohren und Gewindeschneiden. Die Transistoren sind mit ihren Flanschen angeschraubt, zusätzlicher Druck wird nicht ausgeübt. Es gibt einen fühlbaren Temperaturgradienten, was allerdings auch dem Umstand geschuldet ist, daß die Transistoren relativ nahe beisammen sitzen (etwa 10 cm Abstand voneinander).

    Leds sollte man nie parallel schalten!

    Und warum nicht? Im Gegenteil funktioniert das ganz wunderbar.


    Zitat

    Allein schon die Fertigungstoleranzen beeifnlussen dann die Stromaufnahme der Leds.

    Macht nix, die Unterschiede mitteln sich raus.


    Zitat

    Wer sagt denn, dass sich hier der Strom noch genau aufteilt?!

    Wer fordert denn, daß sich der Strom genau aufteilen muß? Was machen denn ein paar Prozent Unterschied bei de Stromaufteilung in der Praxis aus? Doch genau gar nix, oder etwa nicht?


    Zitat

    Dazu kommen noch Temperaturschwankungen.

    Ja, und der Sonnenwind...

    Bei einzelnen LEDs braucht nur eine einen klein wenig größeren Temperaturkoeffizienten zu haben.

    Macht gar nix. Mittelt sich im Strang mehrerer LEDs raus. Im übrigen ist der Temperaturkoeffizient so eng toleriert, daß man ihn sogar zur Temperaturmessung heranzieht.


    Zitat

    Sie wird warm, zieht mehr Strom, wird dadurch noch wärmer, ziehr noch mehr Strom, ... Ein Teufelskreis. Wegen nicht vorhandener oder schechter thermischer Koppelung bleiben die anderen LEDs von der Temperaturerhöhung unbehelligt. Der Teufelskreis dreht sich schneller...

    So 'nen Quatsch kann auch nur ein Theoretiker schreiben, der es noch nie ausprobiert hat... Der Innenwiderstand der anderen LEDs im Strang verhindert eben genau das, was du hier zusammenfabulierst.


    PS. Um dir als Theoretiker entgegenzukommen: Man kann es übrigens ausrechnen, wie hoch die Strangströme in parallelgeschalteten LED-Strängen sind, wenn sich die LEDs nicht exakt gleichen. Ich habe mal aus meinem Vorrat Seoul Z-Power P4, die ich hier habe (24 Stück), wahllos 4 Stück herausgenommen und ausgemessen. Die Knickspannungen bewegen sich im Bereich 2,82 bis 2,98 Volt und der differentielle Innenwiderstand zwischen 0,61 und 0,74 Ohm. Jetzt sortiere die LEDs so unglücklich, daß einem - von mir aus - 4er-Strang - alle LEDs mit der niedrigsten Knickspannung und dem geringsten Serienwiderstand und im anderen die mit der höchsten Spannung und dem höchsten Widerstand landen (das wäre der Worst-Case), um wieviel unterscheiden sich dann die Strangströme bei paralleler Speisung mit 1400 mA Konstantstrom? Na? Der Zufall wird allerdings verhindern, daß es zu diesem Worst-Case-Fall kommt.


    PPS. Ich betreibe seit November 2010 zwei Küchenunterbauleuchten, eine mit zwei, die andere mit drei parallel geschalteten LED-Strängen. Das funktioniert ganz wunderbar...

    Nein. LEDs kann man nicht parallel schalten.

    Selbstverständlich kann man, jeder Hersteller macht das bei seinen COBs so. Einzelne zwar nicht, aber Stränge aus mehreren reihengeschalteten LEDs kann man parallelschalten, weil die Innenwiderstände der LEDs ausreichend als Symmetrierwiderstande wirken.


    Ja, ich habe das schon gemacht und es funktioniert wunderbar :thumbsup:.

    Ich weiß nicht, wie hoch der Wärmewiderstand Junction->Case bei dieser LED ist. Trotz Zuhilfenahme all meiner Chinesisch-Kenntnisse waren aus dem netten Mädel im SEG Shenzhen nicht mehr Daten herauszubringen als hier stehen. Aber bei 10 Euro für den 30-Watt-Cluster ist mir das auch eher egal. Falls die LED doch irgendwann mal den Hitzetod sterben sollte (wovon ich bei der moderaten Kühlkörper-Temperatur eher nicht ausgehe), schraube ich halt 'ne Neue drauf. Der Cluster sitzt auf 'ner 1,5 mm starken, massiven Kupferbasis. Da kann man schon ganz schön drücken ohne daß gleich etwas kaputt geht.


    Das Transistorpärchen sitzt auf 'nem SK 158 400 SA. Zwischen Transistoren und Kühlkörper befindet sich noch eine 200 x 300 x 10 mm große Kufperplatte als Heatspreader. Ich gebe allerdings zu, daß diese Kühlung nicht für den Dauerbetrieb reicht. Das ist eine Transistor-PA für den Amateuerfunk und da kommt man höchstens auf 50 % CW. Latscht man längere Zeit auf die Sendetaste, schaltet sich ein Lüfter zu.

    • Ich bin nicht der TE. Der hat in einem anderen Forum behauptet, 20 Watt bekäme man nur noch mit Wasserkühlung los und als ich ihm dann den 30-Watt-Strahler gezeigt habe, ist er hier petzen gegangen.
    • Bereits in meinem zweiten Beitrag hier im Thread habe ich die genaue Kühlkörperbezeichnung genannt und ich halte es nicht für zuviel verlangt, die Kühlkörperdaten zu ergoogeln, bevor man mir hier an den Karren fahren will.


      Wenn der mal eben 5K/W ist, hilft der tollste Kühlkörper nicht, das Ding auf annehmbaren Temperaturen zu halten.

    • Und wenn der mal eben 50 K/W wäre, dann flösse die LED auf und davon. Ist aber nicht :P.


      Zitat

      Und tolle Wärmeleitpaste bringt's auch nicht, wenn sie nicht hauchdünn aufgetragen wird, was bei großen Flächen schwierig wird.

    • Du hast schon mal 'nen CPU-Kühli montiert? Ja? Und die verheizt ein paar Watt mehr...


      Zitat

      Sicherlich kann der KK 20-25W Wärmeleistung an die Umgebung abgeben, wenn er im freien Luftstrom senkrecht steht (nur dafür gelten auch die Angaben bei Fischer Elektronik).

    • Ja, habe ich nicht bestritten. Im Gegenteil habe ich darauf hingewiesen, daß der KK den Datenblattwert von 1 K/W in meinem Aufbau nicht ganz erreicht. Macht aber nix, die Kühlwirkung ist nach wie vor ausreichend.
    • Und ein kleines bißchen kenne ich mich mit passiver Kühlung aus, die 500 Watt eines Pärchens solcher HF-Leistungstransistoren kriege ich noch passiv weg.

    In diesem Sinne [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/midi/froehlich/a010.gif]...

    Nur dass wenn er die 10mm lange Version hat, ...

    Was genau hast Du an der Typbezeichnung "SK 584 50 SA nicht verstanden, oder, warum hast du nicht einfach bei Fischerelektronik nachgeguckt, für was die "50" steht?


    Zitat

    Wenn ein KK bei der Leistung nicht wirklich warm wird, dann ist de Wärmeübergang schlecht

    Mit anderen Worten: Wenn die LED die Wärmeleistung nicht wegbrächte, müsste sie irgendwann mal verglühen. Ich kann dich beruhigen: Das tut sie auch nach mehrstündigem Dauerbetrieb nicht. Und daß der Kühli nicht richtig warm würde, habe ich auch nie behauptet. 50 bis 55 °C empfinde ich durchaus als "warm", jedoch nicht als besorgniserregend.


    Zitat

    oder der Treiber bringt nicht die Leistung die er sollte.

    Nach zwei Stunden Betrieb liegen an der LED 33,5 Volt bei 0,89 A Strom.


    So langsam kommt's mir echt vor, ihr argumentiert nach dem Motto, "was nicht sein kann das nicht sein darf". Warum akzeptiert ihr einfach nicht, daß der Kühlkörper sowohl rechnerisch, als auch praktisch ausreicht? Kann mir das mal einer von euch schlüssig erklären?

    Wie soll den so ein Mini-KK mit 30W fertig werden?

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/midi/frech/e010.gif] "Mini" ist gut, wirklich... Hast du dir eigentlich schon mal das bereits ganz oben verlinkte Datenblatt angesehen, wie groß das Teil ist?


    Ich wiederhole mich: Ich habe das Teil vor mir und habe selber gemessen, wie warm es im mehrstündigen Dauerbetrieb wird. Was soll also die neunmalkluge Besserwisserei hier von Leuten, die das Ding nichtmal kennen? Na? Wichtigtuerei, oder was? So langsam geht mir das auf den Senkel!

    Natürlich. Kühlkörper kann man berechnen, fallls du das noch nicht wissen solltest. Und schön, daß die Messung hinterher die Berechnung bestätigt.


    Die Cluster-LED besitzt eine sehr große, massiv kupferne Auflagefläche von etwa 18 cm². Mit guter Wärmeleitpaste kommt man da sicher unter 0,1 K/W. Zum Vergleich: Die Auflagefläche einer 10 Watt verheizenden Cree XM-L ist 72 mal kleiner (und aus Keramik...)! Jetzt sag mir, welche LED ist leichter zu kühlen? Na? Welche Kühlkörpertemperatur würdest du denn noch als gesund empfinden und, vor allem, warum?

    dann solltest du schleunigst die Wärmeleitpaste, falls vorhanden, austauschen.

    Die gute Arctic MX-2? Ganz sicher werde ich da nix tauschen!


    Der von mir verwendete Fischer SK 584 50 SA besitzt bei ungehinderter Konvektion (passiv!) einen Wärmewiderstand von rund einem Kelvin pro Watt. Selbst wenn die LED ihre 30 Watt vollständig in Wärme umsetzte, erwärme er sich nur auf 30 Watt mal 1 K/W macht 30 Grad über Umgebungstemperatur. Bei mir ist allerdings eine Seite des Kühlkörpers etwas abgedeckt, deshalb komme ich nicht ganz auf die Herstellerangabe von 1 K/W. Meine Meßergebnisse decken sich jedoch nach wie vor gut mit den Angaben von Fischerelektronik zum Kühlkörper.


    CPU-Kühlkörper dagegen müssen aufgrund ihrer die passive Konvektionen behindernden engstehenden Finnen aktiv belüftet werden. Das braucht mein Kühli nicht. BTW, Ich finde es schon ziemlich lustig, wie irgendwelche Besserwisser (sorry, aber es ist so) Behauptungen über LED-Strahler aufstellen (meinen), die sie nicht kennen...

    30 Watt auf dem Kühlkörper ist völliger Unsinn solang passiv betrieben.

    Ich bin derjenige, den otti141 hier ohne Namensnennung zitiert, und als Erbauer der Leuchte muß ich dir leider schreiben, daß du derjenige bist, der hier Unsinn verzapft. Ich habe den Strahler nun schon einige Zeit im Einsatz und der Kühlkörper erwärmt sich im Dauerbetrieb auf etwa 50 bis 55 °C, abhängig von der Umgebungstemperatur. Das liegt noch vollkommen im für die LED gesunden Bereich.

    Also die Röhren, die ich für mein AQ kaufe kosten MINDESTENS 30-50€ und MÜSSEN nach spätestens 5000h ausgetauscht werden, weil sie nachlassen bzw. dunkler werden ...

    Dann bist Du aber selber schuld. Die Leuchtstofflampen, die ich für mein Aquarium kaufe, kosten 5 bis 10 Euro das Stück, besitzen eine mittlere Lebensdauer von 24.000 Stunden und weisen nach dieser Zeit immer noch rund 90 % ihres ursprünglichen Lichtstroms auf.

    Ich habe mir das erste Heft unbesehen per Vorbestellung gekauft und war hinterher maßlos enttäuscht über die geringe Menge an echten Informationen, die man sich mit etwas Eigeninitiative zudem kostenlos aus den Datasheets und Appnotes der Hersteller zusammensuchen kann.


    Fazit: Das zweite Heft tue ich mir nicht mehr an.