Beiträge von Bromosel

    Ziemlich genau 1 Jahr nach dem Erwerb der Osram-LEDs hier ein Zwischenbericht:


    Die 6 seither im Betrieb befindlichen Osrams funktionieren immer noch alle. Und die zwei älteren überlebenden Vosla tun es auch noch.

    Ich entferne mich daher mehr und mehr von einem Umbau des Lüsters. Wenn's so wie bisher funktioniert ist alles gut. :)

    Und die in einem früher beschriebenen Artilel genannten chinesischen Maiskolben-LED in den 2 ZDF-Kantinen-Kugellampen im Flur/Treppenhaus funktionieren seit Ende 2014.:)

    Die Flur-/-Treppenhauslampen und der Lüster im Esszimmer sind die meistgeschalteten LED-Anlagen im Haus.


    Was die Leuchtmittel im restlichen Haus betrifft:

    Ich arbeite in einem Betrieb, in dem auch Werbeanlagen restauriert werden. Alte Leuchtmittel werden generell durch Neuteile ersetzt.

    Die alten Leuchtmittel funktionieren aber in der Regel noch und ich nehme sie dann ungeprüft mit nach Hause. Oder aber der eine oder andere Kollege bedient sich. Normalerweise gelten diese meist noch funktionierenden gebrauchten Leuchtmittel als Müll. Obwohl sie noch jahrelang ihren Dienst tun könnten...

    Zuhause habe ich derzeit eine große Schublade voll von gebrauchten Leuchtmitteln: LED, ESL, Halogen. Momentan geschätzt 50+ Stück.

    Hin- und wieder verschenke ich ich gebrauchte ESL-Leuchtmittel im Verwandten- und Freundeskreis, weil die Schublade überquillt. ;)


    Gruß,

    Dirk

    Hi Juisoo,


    die Osrams gefällen mir vom Licht her sehr gut. Das Glas wurde von innen ordentlich mit Streupartikeln versehen. Vom "LED-Glühdraht" sieht man rein garnichts.
    Lichtfarbe ist ein sehr angenehmes Warmweiss. Tatsächlich ist für mich kein Unterschied zu einer klassischen E14-Kerze zu erkennen.


    Bei den älteren Vosla-Kerzen sieht man den "glühenden Glühdraht" durchs Glas hindurch deutlich als unförmigen Lichtfleck, mal größer mal kleiner.
    Das Licht ist leicht kälter als das der Osrams.


    Fazit: Ab jetzt haben die Osrams bei mir deutlich die Nase vorne, zumal sie nun für verbraucherfreundliche Preise zu erwerben sind.
    Jetzt müssen sie nur noch ihre Langlebigkeit beweisen.


    Ich hoffe, Du kannst mit den Infos etwas anfangen.


    Gruß,
    Dirk

    Nächster Versuch startet jetzt: OSRAM LED-Kerzen 4W, E14, 3er-Pack im nahegelegenen "ACTION-Markt" für 3,99 Euro.
    Genauer Typ: LED BASE CLASSIC B 40


    1,33 Euro pro LED-Lampe ist ok.
    Mal sehen, wie es mit der tatsächlichen Lebensdauer aussieht.


    Technische Daten auf der Verpackung:
    Schaltungen: 100.000
    Lebensdauer: 10 Jahre (bei 2,7 Stunden durchschnittlicher täglicher Nutzung)
    Hergestellt in China (wo sonst)


    Testumfeld: etwa 60 Jahre alter 8-armiger Lüster mit E14-Fassungen.
    Aktueller Zustand: 5 x Vosla-Kerzen (3W, 2 Jahre alt, funtionierend), 3 x Osram-Kerzen(4W, vorgestern neu reingeschraubt)
    Bin mal gespannt, wie sich die Osramkerzen so durchschlagen.


    Gruß,
    Dirk

    Ich teste hiermit ab dem 18.10.2016 unter Realbedingungen 8 LED-Kerzen der Firma vosla.
    Dabei drücke ich diesem Projekt und auch dem deutschen Hersteller wirklich die Daumen!
    Dieser Lüster wurde jahrzehntelang problemlos mit normalen Glühbirnen betrieben.
    Heute, 20.10.2016, leuchten immer noch alle LED-Kerzen tadellos. Im eingeschalteten Zustand kann ich keinen Unterschied zu normalen Glühbirnen erkennen.
    Im ausgeschalteten Zustand kann man durch den mattierten Glaskolben bei großer Annäherung die Filament-LEDs sehen. Aber das ist für mich absolut belanglos.
    Werde weiter berichten...


    Wie versprochen ein Fazit nach 2 Jahren.
    Erworben hatte ich damals 10 LED-Kerzen, verwendet wurden erstmal 8 Stück.
    Heute, am 23.10.2018, brennen noch 5 Kerzen.
    Das heißt also ca. 50 % Ausfall in 2 Jahren und meinerseits 25 Euro für kurzlebigen Elektroschrott ausgegeben.
    (damals 2016 10 Stück für 50 Euro erworben).
    Diese 5 kaputten Leuchtmittel mögen vielleicht in ihrer kurzen Lebensdauer 25 Euro oder mehr an Strom eingespart haben, aber nun sind sie Sondermüll.
    Ein Mix aus Plastik, Metall und elektronischen Bauelementen. Wie umweltfreundlich war dagegen die alte Glühbirne: Glas und Metall.
    Deutlich höherer Energieverbrauch im Betrieb als vergleichbare LED. Aber wie sieht die Umweltbilanz bezüglich Herstellung und Entsorgung aus?
    Als Verbraucher fühle ich mich mittlerweile verarscht.
    Beim aktuellen Dieselskandal ist es -wieder mal- das Gleiche. Die Industrie schummelt vor sich hin und am Ende zahlt die Zeche der dumme Verbraucher: Abwrackprämie.
    Toll, in 3 Jahren kann ich dann meinen -rein hypothetisch- heute neuerworbenen Diesel Euro 6 wieder abwracken lassen, weil dann vermutlich Euro 7 eingeführt wird.
    Wie schön für die Autoindustrie, das belebt die Konjunktur.


    Gruß,
    Dirk


    PS: Die 2 chinesischen NONAME-"Maiskolben-LED" in den beiden ZDF-Kugellampen im Flur verrichten jetzt seit 4 Jahren problemlos ihren Dienst.
    Dies sind die am häufigsten geschalteten und verwendeten Lampen im Haus. Alle anderen verwendeten Leuchtmittel im Haus wurden zwischenzeitlich schon mehrfach getauscht (LED und ESL).
    Vom alten Qualitäts-Label "Made in Germany" halte ich rein garnichts mehr.

    Der Vollständigkeit halber:
    Am 18. Oktober 2016 hatte ich geschrieben, daß ich 10 LED-Leuchtmittel von vosla gekauft hatte.
    8 davon hatte ich in den Kronleuchter eingebaut und die 2 überzähligen als Ersatz vorrätig gehalten.


    Jetzt, 2 Jahre später "leben" noch 5 Stück von den ursprünglich 10 Leuchtmitteln. (Kosten damals: 5 Euro pro Stück)


    Effektiv haben die 5 überlebenden Leuchtmittel vielleicht die 25 Euto Stromkosten wieder wettgemacht, aber die 5 defekten Lampen belasten den Müllhaushalt.
    Naja, lassen wir Verbraucher uns weiterhin von der Industrie verarschen. Dem einen sein Diesel, dem anderen seine LED.


    Gruß,
    Dirk

    Langzeittests sind schon möglich, bzw. lassen sich in Klimaschränken sogar beschleunigen. Anders wäre das Prüfen von Halbleitern auch garnicht möglich. Allerdings ist es aufwändig und teuer. Nicht jeder Hersteller ist in der Lage und Willens, diesen Aufwand zu treiben.


    Ich hätte gerne vom Anfang (Rohstoffgewinnung) bis hin zum Ende(Recycling) eine Energie-Effizienzrechnung. Betriebsdauer angenommen 1000 Stunden.
    Alte Glühfaden-Technik im Vergleich mit LED und ESL. Wieviel Müll fällt beispielsweise bei der Produktion und der Entsorgung an...
    Welche Technik hat da die Nase vorn?
    Solche objektiven Fakten fehlen mir. Wer sollte solche Sachen auch veröffentlichen wollen?
    Mich interessieren sehr wohl im eigenen Privathaushalt die Energiekosten und daher bin ich nach wie vor bestrebt, nach und nach auf LED umzurüsten.
    Auf den Verbraucher wirken LEDs subjektiv günstiger als herkömmliche Glühfaden-Birnen. Ich denke aber auch an den ewig langen Rattenschwanz, der hinter den günstigen LED-Leuchtmitteln liegt. Wie sieht es denn tatsächlich mit dem globalen Ressourcen- & Energie -Verbrauch aus?
    Bei der verbauten Vorschaltelektronik in LED und ESL wird mir regelmäßig schlecht.


    Gruß,
    Dirk

    Und dein IPhone oder Samsung-TV, was denkst Du wo das produziert wird?


    Nirgendwo... :thumbsup:
    Ich habe mich vom Handy/Smartphone vor 2 Jahren bewußt verabschiedet.
    Für mich sind persönliche Kontakte im Realleben einfach wichtiger als virtuelle Begegnungen.
    Von Dir weiß ich nur, daß Du Phillux heißt und mich als "Dauermotzer" bezeichnest. :D
    Ich kann mich natürlich auch der großen Mehrheit anschließen und die heutige LED-Technik lobpreisen. Werde ich aber nicht. Ich sehe mittlerweile nahezu Alles mit kritischen Augen. Es ist einfach eine Summe von Erfahrungen, die sich in meinen mittlerweile 48 Lenzen angesammelt haben.
    Auf kritische Langzeittests wird man jedoch bei LED-Leuchtmitteln vergeblich warten, weil die Modelle in immer kürzeren Zeitabständen abwechseln.


    Man stelle sich vor, ich kaufe HEUTE 10 LED-Leuchtmittel, welche mit einer Lebensdauer von ca. 15.000 Stunden und ca. 100.000 Schaltzyklen beworben werden:
    Zum Beispiel:
    Osram Parathom Filament Retrofit Classic B25 2.8W/827 E14 FR Kerze
    Link: https://www.leuchtmittelmarkt.…3Aiw82EAQYAiABEgLAyvD_BwE
    Und ich starte sofort einen Langzeittest.
    Nach einem Jahr berichte ich dann über die ersten beiden Ausfälle.
    Ist das dann Gemotze oder ist das einfach nur ein Aufschrei eines verarschten Verbrauchers? ;-)


    Gruß,
    Dirk

    Du kannst ja die restlichen Leuchtmittel einem Bekannten zur Verfügung stellen, möglichst andere Adresse, anderer Ort und mal schauen, ob sie dort ihren Dienst klaglos und lange Zeit verrichten, dann wird man sehen!


    Hmm, okay.


    Dann leihe ich also einem Kumpel meine problematischen LEDs aus und hole sie mir dann nach 5 Jahren Langzeittest wieder zurück...
    Soll ich jetzt auch noch Beta-Tester für LED-Leuchtmittel werden oder was? ;-)
    Wir haben mittlerweile sogar in der Firma erhebliche Probleme mit LED-Technik. Andauernd Reklamationen bei verschiedenen Herstellern, weil denen ihre LED-Strahler anstatt 7 Jahre eben nur 3 Monate halten. Unsere Monteure verkabeln nach neuestem Stand der Elektro-Technik.


    Auch mein Haus ist elektrotechnisch von einem Fachmann abgesegnet.


    Nebenschauplatz KFZ-Beleuchtung, speziell Hauptscheinwerferfer. Früher vor 30 Jahren gab es noch H4-Birnen. Die hielten ca. 3-4 Jahre. Dann kam die H7 Birne, die hielt dann nur noch ca. 2-3 Jahre. Heutige Osram-H7-Birnen halten nach meinen Erfahrungswerten nur noch 1,5 Jahre.
    Kostenpunkt heute an der Tankstelle für diese Osram-Birnen pro Stück: 15 Euro.
    Vor 3 Jahren habe ich einen NONAME 10er-Pack H7-Birnen für 10 Euro + 5 Euro Versand erworben.
    Diese Chinaböller halten auch 1,5 Jahre durch, kosten aber nur 1/10 der Osram-Birnen.
    Der alte Begriff "Made In Germany" hat für mich schon seit langem an Bedeutung verloren.
    Die Komponenten billigst in China produziert und dann 2 Schrauben in Deutschland angebracht verdienen dieses Qualitätssiegel schon lange nicht mehr.
    "Made In Germany" stand früher mal für Qualität.


    Wenn ich heutzutage irgendwo "Made in Germany" entdecke, dann ist das einfach nur noch ein Witz.
    Nahezu alles kommt heute aus China.


    Gruß,
    Dirk

    An Deiner Stelle würde ich nicht weiter gegen die LED-Technik motzen, gegen die Weltverschwörer der Obsoleszenz und gar noch denken, Deine «Versuchsreihen» durchgeknallter 3€-China-Blender sei ein repräsentativer Langzeittest!
    Als kleiner Tipp würde ich mal die Netzspannung und Verteilung in Deinem Haus genauer untersuchen lassen. Kostet zwar Geld, aber ich vermute dass da gelegentliche transiente Überspannung den LED den Garaus machen. Da Du sicher nix weg wirfst, hast Du vermutlich noch alte Elektro-Werkzeugmaschinen vom Ur-Opa im Haus (Bohrmaschine etc.) die evt. auch etwas das Netz verseuchen. Vielleicht ist auch ein Industrie-Betrieb / Werkstatt in der Nähe, welcher grössere Maschinen benützt.
    Also vielleicht ist das Problem einfach woanders zu suchen, aber Du kannst natürlich gerne weiter Lampen ersetzen und über die Wegwerf-Gesellschaft lästern.


    Ich betreibe seit Jahren diverse Lampen mit LED und hatte noch nie irgendwelche Ausfälle.


    Bin eigentlich ein Befürworter der LED-Technik. ;-)
    Vor 5-6 Jahren ungefähr habe ich ich unsere Treppenhausleuchten mit sogenannten "Maiskolben"-LED Leuchtmitteln versehen.
    Die funktionieren bis heute tadellos, obwohl sie die am meisten geschalteten im ganzen Haus sind.
    Könnten Kontaktprobleme im Kronleuchter selbst eine Ursache sein?
    Wenn ja: warum flackert da während des normalen Betriebs nichts?
    Die Elektrik im Haus ist vor 8 Jahren komplett neu verlegt worden. Störenfriede wie Opa's Bohrmaschine kann ich ausschließen, da ER meines Wissens nie eine hatte! ;-)
    Allerhöchstens die Melkmaschinen der 3 Kleinbauern im Dorf könnten "Das Netz verseuchen".
    Aber die lassen ihre Melkmaschinen auch nicht rund um die Uhr laufen.
    Bis vor ein paar Jahren hielt eine klassische 20 W - Glühbirne in dem Kronleuchter noch 2 Jahre. Nach dem Wechsel auf LED schafft es kaum ein Leuchtmittel über ein Jahr.
    Für mich als Ottonormal-Verbraucher ist das sehr ärgerlich: Die Einsparung an Energiekosten muss ich direkt wieder in einen Neukauf investieren.
    Das ist in meinen Augen für mich ökonomisch und im Allgemeinen ökologisch total für die Füße.
    Irgendjemand verdient sich währenddessen eine Goldene Nase an diesem System.


    Schlußendlich wünsche ich mir, daß jeder Mitleser hier mich nicht als "Altvorderen" ansieht.
    Bin für jedwede neue Technik offen, aber sie müßte eben besser und haltbarer sein als die ältere Technik. Letzteres trifft eben in fast allen Bereichen nicht zu.
    Von Freunden und Bekannten (Ingenieure) z.B. aus dem Automobilbau/Maschinenbau höre ich seit mehr als 10 Jahren immer die gleiche Leier: Die werden von der Chefetage quasi dazu gezwungen, gewollten Verschleiß einzubauen. Nichts darf ewig halten. Ein heutiges Bauteil wird terminiert, dann ist es gezielt kaputt.
    In Sachen LED muß man sich nur einmal vorstellen, daß ein Leuchtmittel tatsächlich die angegebene Lebensdauer erreicht. In dieser Zeit wird kein Ersatz dafür gekauft. Die Herstellerfirma verdient in diesem Zeitraum nichts.


    Speziell bei LED-Leuchtmitteln bin ich für die Ausweitung der gesetzlichen Garantiezeit von 2 auf 5 Jahre.
    Unsere wirschaftsgesteuerten Politiker werden dieses Anliegen im Sinne des Gemeinwohls bestimmt alsbald durchsetzen.;-)


    Gruß,
    Dirk


    PS: Mein Langzeittest behandelt übrigens keine "3€-Chinaböller" sondern die LED-Leuchtmittel von "vosla" aus deutscher Produktion...

    Und wir waren nur ein Rädchen im gesamten Produktionsprozess.


    Tja,
    das berühmte Rädchen. ;-)
    Ich drehe mittlerweile an einem Solchen...
    Eigentlich sollte dieses Thema ja einen Umbau eines alten Kronleuchters auf LED behandeln.
    Aber ich habe in den letzten Jahren soviel schlechte Erfahrungen mit LED-Technik gemacht - Leuchtmittel verschiedener Hersteller - infolge dessen ich mittlerweile absolut ratlos bin. Es werden durch die Bank bei LED-Leuchtmitteln ca. 15.000 Stunden Betriebsdauer propagiert. Meine Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, daß LED-Leuchtmittel nur unwesentlich länger halten als die alten Faden-Glühbirnen. Deren Lebensdauer wiederum wurde mutmaßlich schon 1924 auf 1000 Stunden begrenzt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell
    https://de.wikipedia.org/wiki/Centennial_Light


    Vielleicht kommt jetzt von irgendeinem Mitleser ein Kommentar, daß ich mir die Steinzeit herbeisehen würde.
    Hmmm...
    Mittlerweile fühle ich mich wehrlos gegenüber den Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik.
    Ich will an dieser Stelle nicht weiter ins Themengebiet Lobbyismus abschweifen. ;-)


    Eigentlich will ich nur, daß wir unseren Kronleuchter möglichst sparsam betreiben können.
    Für gutgemeinte Vorschläge bin ich sehr empfänglich.
    Ich habe einfach keine Lust mehr, mindestens einmal jährlich defekte LED-Leuchtmittel austauschen zu müssen.
    Das nervt mich mittlerweile extremst.


    Gruß,
    Dirk

    Wir schreiben jetzt den 25.1.2018
    Von den im Oktober 2016 gekauften 10 Vosla-LED-Kerzen "leben" jetzt noch 6 Stück.
    40 % Ausfall nach 1,3 Jahren ist schon happig.
    1 LED-Leuchtmittel hat damals immerhin 5 Euro gekostet. "Geld scheissen" habe ich leider immer noch nicht gelernt... :-(
    Die kaputten "Filament"-LED müssen jetzt leider zum Elektroschrott. Diese werden dann von einem geheimen Naturvolk händisch in ihre Einzelteile zerlegt.
    Elko zu Elko und Diode zu Diode usw.
    Naja, ganz so wie oben beschrieben wird das Recycling nicht ablaufen. Es wird wahrscheinlich schon mehr Energie in die Produktion der neuen LED-Kerze reingesteckt, als dieses Leuchtmittel jemals im Betrieb verbrauchen wird.
    Für mich ist das kompletter Irrsinn.
    Ich hätte gerne einmal eine neutrale Berechnung zur Energieeffizienz von klassischer Glühbirne und LED.
    Rohstoffgewinnung, Transport, Produktion, Lebensdauer, Verbrauch während des Betriebs, Recycling.
    Von staatlicher Seite gibt es als Infos dazu - dank Lobbyismus - nur Schönfärberei.
    Etwas Positives zum Schluß: Bei meinem 40 Jahre alten TI-59 Taschenrechner funktioniert die Betriebs-LED immer noch. :-)


    Gruß,
    Dirk

    Vorgestern ist von den 8 eingebauten vosla-Kerzen schon die Zweite ausgefallen. Nach 1 Jahr und 2 Monaten.
    HIMMELGESÄSS UND NÄHGARN!!!! :cursing:
    Gibt es irgendwo noch Qualität?
    Bin ich dazu verdammt, nur noch Schrott zu kaufen?
    Irgendwie muß der ganze Mist doch mal aufhören!
    Warum funktioniert mein geerbtes, mittlerweile 63 Jahre altes, Grundig Röhrenradio immer noch?
    Warum funktioniert die LED-Anzeige an meinem uralten Taschenrechner TI-59C nach fast 40 Jahren immer noch?


    Komische Zeiten heutzutage...


    Gruß,
    Dirk

    Ich teste hiermit ab dem 18.10.2016 unter Realbedingungen 8 LED-Kerzen der Firma vosla.


    Hallo,
    nach etwas über einem Jahr ein Zwischenbericht:
    Von den 8 LED-Kerzen fing nach ungefähr 7 Monaten eine LED-Kerze zu blinken an. Vermutlich defekter Elko.
    Die Ausfallquote nach 7 Monaten ist in diesem Fall: 12,5 %


    Die restlichen 7 verrichten weiterhin anstandslos ihren Dienst.


    Gruß,
    Dirk


    PS: Hatte vor einem Jahr einen 10er-Pack der Kerzen bestellt. Eine davon habe ich als Ersatz für die defekte LED-Kerze verwendet.
    Da ich die 10 LED-Kerzen vorher nicht markiert habe, kann ich keine weiteren korrekten Aussagen über die Ausfallquote machen.
    Bislang ist noch eine LED-Kerze unbenutzt und ruht in ihrer Verpackung... ;-)

    wie früher in der Disco


    Ja,
    nur mit dem Unterschied das die Disco-Kugeln das Licht nicht brechen. Unser vor Jahren geschenkter alter Kronleuchter hat geschliffene Prismen aus Glas und rein zufällig haben wir ihn vor 6 Jahren dorthin gehängt.
    Jedesmal wenn ich mir diesen Leuchter näher betrachte denke ich darüber nach, wieviel Zeit es wohl benötigt hat den herzustellen. Die aberhundert von Glas-Prismen sind alle gebohrt und mit Drahtringen verbunden.
    Das Teil hat mal der verstorbenen Oma von einer guten Bekannten gehört. Zusätzlich zum Kronleuchter habe ich aus dem Nachlaß eine 1950er-Jahre Musiktruhe inklusive BSR-Plattenspieler geschenkt bekommen. Ich mutmaße deswegen mal, das der Kronleuchter PI mal Daumen aus den 1950er Jahren stammen könnte.
    Vielleicht auch frühe 1960er.
    In einem LED-Forum werden wohl nicht so viele Experten für alte Leuchten unterwegs sein, oder doch? :D


    Gruß,
    Dirk


    PS:

    Nur zur Info, bei Vosla läuft im Moment ein Insolvenzverfahren.


    Oh nein! ;(
    Jetzt hatte ich endlich nach Jahren der Suche einen Hersteller gefunden der offensichtlich hochwertig herstellt und dann sowas. Ich drücke denen ganz fett die Daumen, daß die weiterhin bestehen bleiben und solch gute Qualität herstellen können.
    Aber man schneidet sich als Firma mit sowas wie "Qualität" heutzutage auch ins eigene Fleisch.
    Siehe als Beispiel das große Aussterben der deutschen HIFI-Industrie Ende 1970er/Anfang 1980er. (Grundig, Dual, Telefunken, Nordmende, Uher usw.)


    Ich habe einen Riesenhals! :cursing:


    Sollen wir als Endverbraucher nur noch geplanten Schrott kaufen?
    Darauf läuft es leider hinaus. "Kaufen für die Müllhalde - Geplante Obsoleszenz".
    Wer diesen vor einigen Jahren ausgestrahlten arte-Beitrag nicht kennt, hier ist er:
    Mich selbst macht das endlos traurig... :(
    Das ist unsere tolle Wachstumsgesellschaft...
    Ich hoffe, daß unsere Gesellschaft endlich einmal wach wird!


    Hallo zusammen,


    wollte mich an dieser Stelle ja erst wieder melden, wenn eine von den vosla-LED defekt ist oder ein halbes Jahr vergangen ist.
    Die LED leuchten weiterhin ohne Mucken.
    Deswegen schreibe ich nicht. ;-)
    Ich wollte euch einfach nicht ein Lichtspektakel vorenthalten, welches wir im Esszimmer/Küche jeweils für ca. 10 Tage im Frühjahr und im Herbst erleben.
    Da scheint die Sonne täglich für ca. eine halbe Stunde durchs Fenster direkt auf den Kronleuchter. Phänomen findet ca. zwischen 16:30-17:00 Uhr statt, meistens während wir Kaffee trinken.


    Die Fotos zeigen, wie es dann bei uns aussieht. :-)
    Leider bekomme ich es nicht hin, scharfe Bilder davon zu machen.


    Gruß,
    Dirk

    Durch das Anfassen der Lampe wird diese übrigens nicht funktionsunfähig. Es wird nur das Glas getrübt und damit die Lichtausbeute reduziert. Aber ich denke, dass dir das bekannt ist.


    Hallo,


    nein das ist mir nicht bekannt.
    Ich kenne nur seit etwa 30 Jahren aus eigener Automobilerfahrung die Geschichte, daß durch das Anfassen des Glaskolbens mit bloßen Händen eine Fett-/Ölschicht darauf zurückbleibt. Beim Betrieb würde sich daß Öl bzw. Fett stark erhitzen und den Glaskörper mitunter sprengen.
    So stand es zumindest früher mal in der sogenannten "Fachliteratur" wie "Jetzt helfe ich mir selbst" drin.
    Gibt es da neue Erkenntnisse?


    Gruß,
    Dirk