Beiträge von Superluminal

    Probiere mal Clock Inhibit, Pin 13 zu nutzen. Bei High werden weitere Zählimpulse am Eingang ignoriert. 13 liegt momentan über einen Widerstand auf Masse, als Dauer-Low.

    13 auf den letzten Ausgang, Q9, Pin 11 legen, sollte schon reichen. Soweit ich das überflogen habe, sind die Ausgänge High-aktiv.

    So bleibt er, bis mittels Reset (Pin 15) wieder genullt wird, oder Pin 13 mal auf Low wechselt und midestens ein weiterer Zählimpuls kam.

    Spiele das einfach mal auf dem Steckbrett durch ;)

    Einige Verbindungen vom Taktgeber sind mir allerdings suspekt. Googele mal nach Lauflicht 4017, das Netz ist voll davon. Die Treibertransistoren mit dem Fading (RC-Glied parallel zur LED) kannst du ja übernehmen. Einfach mal auf dem Steckbrett aufbauen und erst, wenn das so funktioniert, wie es soll, wirrd das Ganze verlötet 8o

    Der Vorwiderstand ist (war) ein 3W 68 Ohm Widerstand +/- 10%. Mein Plan war nun, diesen hier einzubauen:
    https://www.reichelt.de/drahtw….html?&trstct=pos_0&nbc=1

    Ok, da hast du ja zum Varistor auch gleich kompetente Antwort bekommen.

    Der von dir verlinkte Widerstand sollte okay sein. Nur eignet sich nicht jeder x-beliebige 3W 68 Ohm Widerstand, da nicht alle gleichermaßen sicher abbrennen und unterbrechen. Bei Draht und Kohleschicht ist das konstruktiv gegeben. Insbesondere Metalloxid (MOX) und die großen eckigen Zementwiderstände sind da zu robust. Die brennen nicht ab, die verhalten sich eher, wie eine Glühlampe. Die heizen sich auf, bis zur Rotglut, gehen aber nicht kaputt. Bestenfalls löten sich sich selber aus der Leiterplatte aus, schlimmstenfalls verursachen sie einen Schwelbrand!

    Von da her ist nicht alles so einfach, wie es auf den 1. Blick aussieht.

    unter Laborbedingungen für einen kurzen Test, löte einfach freifliegend eine Sicherung von 1 Ampere oder etwas weniger und einen Vorwiderstand von 10 bis 68 Ohm ein und den Varistor aus.

    Der Varistor soll sich eben bei aüberspannung opfern und den Widerstand abbrennen lassen und den Rest schützen.

    Wenn die Schaltung dann arbeitet, kannst du die Ersatzteile bestellen. Gibt sie Rauchzeichen, liegt noch mehr im Argen und du kannst dir die Mehrausgaben schenken

    Da war schon jemand schneller ;)

    Hier der Link zum Sortiment von TME

    https://www.tme.eu/de/katalog/…ed_params=45%3A1441920%3B

    Die 300V sind AC, denn 230 x Wurzel 2 gibt schon 310V Scheitelspannung. Durch das Weglaufen des Sternpunktes wurde dieser Wert überschritten und der Varistor hat die Überspannung kurzgeschlossen. Meist bekommt er dabei einen Hau weg und hat danach einen höheren Reststrom. Wechseln kann angesichts des Preises nicht schaden.

    Du kannst die Suche noch verfeinern, indem du den Alten auslötest, den Scheibendurchmesser und den Lochabstand der Anschlüsse misst und danach den Eratz eingrenzt. Und dazu einen Typ, der in einer dir genehmen minimalen Stückzahl lieferbar ist. 5 Stck sind bei 15 Cent ja immer noch ok. Hat man mal was für eine weitere Reparatur.

    Kannst durchaus auch eine Nummer größer kaufen, desdo robuster ist er, weil das Ableitvermögen größer ist.

    In der Massenproduktion wird da mit Bruchteilen eines Cent gefeilscht und das billigste, kleinstmögliche Modell genommen, wo der "Dicke", der 4 Cent teurer ist, vielleicht auch noch einen Blitzschlag wegstecken würde.


    PS der Vorwiderstand wird ein Sicherungswiderstand sein, der im Fehlerfall den Strom begrenzt und abbrennt.

    Da nicht einfach irgendwas einlöten. Kannst du praktischerweise gleich mit bestellen, das Porto ist eh der Löwenanteil

    https://www.tme.eu/de/katalog/sicherungswiderstande_100298/

    10 Ohm sollte ein gängiger Wert sein, wenn über diesen Pfad nur die Elektronik geschützt wird und nicht der Strom für den Heizstab da drüber fließt.

    Wenn der Treiber maximal 42V ausgeben kann, an der Reihenschaltung allerdings 75V anliegen, dann ist was faul.

    Normalerweise wird intern die Spannung einer Stromquelle begrenzt, das sie sich mit offenem Ausgang nicht versehentlich selbst zerstört, durch Hochlaufen der Ausgangsspannung.

    Deine Stromquelle wurde die ganze Zeit außerhalb ihrer Spezifikation betrieben und hat jetzt ne Macke.

    Du brauchst eine neue Stromquelle, in deren Arbeitsbereich 75V Ausgangsspannung regulär möglich sind, bei 0,35A Strom, also ein Modell, das mindestens 30W leisten kann.

    Wenn bspw. 51 bis 90V möglich sind, liegst du mitten drin und es passt.

    Die "russischen Rödelmuffen" an den Zuleitungen sehen nicht schön aus, sollten aber nicht maßgebliche Ausfallursache sein.

    Auffällig ist, das es das Segment des Zuleitungsanschlusses betrifft. Mögliche Ursachen:

    - aggressives Flussmittel, das dann mit Feuchtigkeit da "gefault" hat?

    - Überhitzung beim Löten und dadurch bedingte Vorschädigung

    - Verklebung durch mech. Verspannung gelöst u. dadurch mangelnde Kühlung?


    Letzterer Punkt käme nur Infrage, wenn die Module mit Klebeband montiert sind. Bild 3 ist eindeutig Korrosion.

    Wie hast du die Module denn auf die KK montiert und wie hoch werden sie bestromt? Je näher die Module an der Kotzgrenze laufen, deso weniger verzeihen die Montagefehler u. dadurch verursachte mangelnde Kühlung.

    Wo hast du angefasst? Wenn der KK kühl bleibt, heißt das ja nicht automatisch, das auch die LED kühl bleibt 8o

    Wenn ich die Wahl zwischen LED Röhre und Streifen hätt, würde ich Streifen bevorzugen. Mit entspr. Kühlung und einem vernünftigen Netzteil ist das was für die Ewigkeit. Bei den Röhren ist viel Schund auf dem Markt. Auf Mikrocontroller.net wird als unrühmliches Beispiel Müller Licht aufgeführt. Haltbarkeit 10 Stunden. Nein, da fehlen keine Nullen. Auch Markenware schützt nicht automatisch vor unangenehmen Überraschungen. Osram hatte da auch schon faule Eier im Nest.

    gib doch mal ein konkretes Beispiel mit Link auf so einen DMX Controller. Dann kann man sehen, was dessen Ausgang kann.

    Bei 360 Ausgängen würde preislich durchaus eine Eigenentwicklung Sinn machen. Dimmbare Konstantstromtreiber auf Schaltreglerbasis, angesteuert durch Mikrocontroller. Viele gleichartige Platinen, die man in China fertigen und optional auch gleich bestücken lässt.

    Machen lässt sich das schon, allerdings nicht zum Preis einer geläufigen Deckenlampe.

    Eine weitere elegante Möglichkeit wäre, mit 50 oder 100 Watt Strahlern, wie sie eigentlich im Außenbereich eingesetzt werden, von der Deckenunterkante den Dachstuhl zu beleuchten und so indirekt das Zimmer. Wenn bis auf die Balken, der Rest weiß gestrichen ist, funktioniert das auch.

    Es gibt aber Chargen von LED Außenstrahlern, die halten im Dauerbetrieb nicht länger, als ein Halogenstab. Schlechter Wirkungsgrad, mit unter 100 Lumen pro Watt und räudige Farbwiedergabe sind auch möglich. Ich habe eine ganze Restpostencharge auf effizientere und hochwertige Marken-LEDs umgebaut. Derartige Nacharbeit liegt bei Ware aus "Amazonien" nach einem Jahr, im Bereich des Möglichen.

    Ist aber keine Raketenwissenschaft. Wenn man schon mal Gewinde geschnitten hat und weiß, an welchem Ende man einen Lötkolben anfasst, bekommt man das hin. ;)

    Habe jetzt in einem Museum auch beleuchtete Stufen gesehen. Im Prinzip ist es nur ein L-Profil, wo nahe des Knicks das LED Band sitzt und dann ganz leicht überstehend auf die Stufe geschraubt wird. Anschließend wird dann das L-Profil verkleidet. Macht schon was her, wenn es gescheit gemacht ist.

    In Flammen wird der Streifen sicherlich nicht aufgehen, aber ein sterbendes Netzteil kann eine LED durchaus mit in den Tod reißen. Ich habe eine Pflanzenlicht Power LED, ein COB. Das Meanwell Netzteil war scheinbar ein Montags Exemplar und brannte nach 9 Monaten durch. Vom COB sind dabei 2 Stränge mit über die Klinge gesprungen, es ist ein dunkler Streifen da. Finanziell hält sich der Schaden in Grenzen, aber wenn man die LED verklebt, oder sonstwie unzugänglich einbaut, kann der Schaden wesentlich größer sein.

    Wenn du sparen willst, dann kaufe dir markenware im 3535 Gehäuse, Lotpaste (bleihaltig) und die passenden Starplatinen in China:

    https://de.aliexpress.com/item…042311.0.0.27424c4dAgk3mU

    Markenware kommt z.B von Cree oder Luminus Devices. Die Osram Oslon sind zwar geriingfügig kleiner, passen aber ebenfalls noch auf die 3535er Platinen. Ich mache es genauso und löte die LEDs auf dem Ceranfeld auf die Alukernplatinen. Mit ein wenig Übung funktioniert das sehr gut und man spart ordentlich was dabei.

    Die Fernbedienung kann deinen mech. Lichtschalter auch nicht fernbedienen. Der muß dauerhaft eingeschaltet sein, das die Fernbedienung was bewirken könnte.

    Ansonsten Batteriespannung mal nachmessen und mit dem Aufdruck vergleichen.