Beiträge von Superluminal

    Nochmal zum Thema Farbwechsel bei LEDs:

    Ich habe mit 15 mal aus Langeweile eine grüne LED, die eh schon einen Hau weg hatte und nicht mehr die volle Helligkeit brachte, direkt an den Eisenbahntrafo geklemmt. Bei 2-3V leuchtete sie grün, ihrer normalen Farbe. Bei 4-5V wurde sie immer gelber, um dann über orange bei 7V kurzzeitig kirschrot zu leuchten. Gleichzeitig gab es einen scharfen, pfeifenden Knall und die Kuppe der 5mm LED pfiff meinem Kumpel um Haaresbreite am Ohr vorbei. Das hätte im wahrsten Sinne des Wortes auch ins Auge gehen können!

    knappe 12 mm. Ohne die Schraubklemmen ließen sich nochmal ein paar mm einsparen. Dann hängt die Höhe von der Spule ab, die wiederum vom gewünschten Aushangsstrom abhängt.

    Sag mir mal deinen gewünschten Strom und ich gucke mal, was ich dafür passend da habe.

    Keinen Elko, Vorwiderstand und sicherheitshalber ne 5,1V Zenerdiode, zur Spannungsbegrenzung. 10K Widerstand an die +24V, von da auf die Kathode (Strich) und die andere Seite an Masse. Von der Kathode auf den Dim Eingang des Modules.

    Die KSQ idealerweise von den ungedimmten 24V versorgen, ansonsten von den gedimmten 24V einen Einweggleichrichter (normale 1N4001 o.ä. in Durchlassrichtung, ndere Seite der Diode einen 36V Elko (Richtwert so 100µF) gegen Masse und parallel zum Elko das KSQ Modul mit + u. - anschließen.

    Über den Einweggleichrichter läd sich der Elko, wenn Spannung anliegt. Der Elko kann sich nur in die KSQ entladen, nicht rückwärts, da die Diode ein elektr. Ventil ist. Bei 100 Hz (beide Halbwellen bei einem herkömmlichen Trafo rechnete man Pi mal Daumen mit 1000µF bei 1A Laststrom, der stabilisiert werden sollte. Bei 1 KHz PWM sollten also 100µ reichen.

    Das ist jetzt eine empirische Schätzung, mit der ich testen würde.

    Ich würde einfach mal experimentieren, was vom Licht her besser kommt. Die Cree's sind keinesfalls schlecht. In diesem Fall leider nur etwas ungünstig, da die Flusspannung bereits im Bereich der 12V liegt.

    Ich schicke dir gleich ne PN

    Bei der KSQ solltest du dir auch klar darüber werden, wie hoch du deine Osslons bestromen willst. Absolutes Maximum lt. Datenblatt sind 800 mA, eine 750 mA KSQ wäre möglich, aber nicht besonders empfehlenswert, da die Dinger dann verdammt gut gekühlt sein möchten. Der Preis für die hohe Farbwiedergabe ist ein, nun ja, eher mieser Wirkungsgrad von unter 100 lm/W, was letztendlich bedeutet, das die LED mehr Wärme erzeugt, die abgeführt werden will.

    Wenn die LEDs halbwegs nahe beieinander sitzen, kanns du beide in Reihe, an eine KSQ schalten.

    Wenn du dimmen willst, brauchst du folglich eine dimmbare KSQ, ansonsten langt eine Einfache.

    Aus der Lampe sollte sich doch was machen lassen.

    Fassung entkernen, Alu Winkel dran und auf den Winkel ein 7er Samsung Square Modul

    https://www.led-tech.de/de/7x-…15-High-Performance-4000k

    Das Ding hat deine geforderten 4000K und einen super Wirkungsgrad. mit 350 mA kannst du die theoretisch ungekühlt betreiben. 500 mA sind mit einfachen Mitteln machbar 750 sollten ebenfalls noch machbar sein. Gleichrichter und KSQ wurden ja schon genannt.

    Ich verwende für sowas Eigenbau KSQs.

    Biete PCBs für getaktete KSQ - dimmbar

    zumal sich dort zum Testen und Ausreizen schnell mal der den Ausgangsstrom bestimmende Widerstand, bzw eine Parallelschaltung aus bis zu 3 Widerständen ändern lässt.

    Das Nonplusultra wäre, wenn man die Dinger für eigene Projekte kontaktieren könnte. Also nicht durch Schlachten, sondern z.B. mittels 3D Druck.

    Ich denke, wenn wir mal elektrisch Auto fahren wollen, muß sich bei den Akkus die selbe Entwicklung, wie bei LEDs vollziehen.

    Mit meinen Stripes habe ich leider keine Dauerbetrieberfahrung, da ich 2 Kleiderschränke mit Fachbeleuchtung und Türschalter nur für wenige Momente, wenn ich die Tür öffne, betreibe. Ähnlich ist es mit dem Regal, wo ich die Fachbeleuchtung mittels Bewegungsmelder aktiviere.

    Aber du kannst die Voraussetzungen insofern optimieren, indem du die Senkkopfschrauben auch versenkst. Nach dem Verschrauben wischt du die Profile mit Isopropanol oder Aceton aus, damit sie fettfrei sind, bevor du die Stripes einklebst

    https://www.pollin.de/p/steckk…1ZIwMHEAQYAiABEgIMD_D_BwE

    Muß ja nicht gleich die Hunderter Packung sein. Bei verschiedenen Anbietern gibt es die auch umverpackt in anderen Stückzahlen. Suche einfach nach WAGO221.

    Zum einen nimmst du ca 10 cm strarren, isolierten Draht. Den steckst du in die Klemme auf der Platine und am anderen Ende machst du die 221er drauf und in die nächste Kammer dann deine Litze.

    "Lampen WAGO" ist auch eine mögliche Suche. Die haben auf einer Seite den Anschluss für starren Draht und auf der anderen Seite einen Federmechanimus zumZusammendrücken für Litze.

    PS. Mein Monitor ist kein Eizo. Sondern ein BenQ SW320

    Ich habe einen 24" Eizo vor mir stehen, wenn auch refurbsihed ;)

    Gabs für 99€ bei Pollin. Otto Normalverbraucher wird sich vermutlich sagen, "warum soll ich für einen gebrauchten Monitor 99€ ausgeben, wenn ich für 129 einen Neuen bekomme?"

    Ich dagegen weiß um seine inneren Werte.

    Ist immer die Frage, wofür man es braucht. Rund 100 lm/W sind nicht so der Burner, Rund 18€ für 50W ebenfalls nicht, wenn man nicht gute Gründe hat, die CRI 97 erfordern, wie z.B. Fotostudios, Druckvorstufe, Modenschauen usw.

    Man kann sicherlich auch mit einem 2000€ Eizo Monitor Office Arbeiten erledigen, oder sich einen Porsche zum Brötchen holen kaufen ;)

    Na ja, wenn du dich auf weiß beschränken könntest, wirds schon wesentlich billiger.

    https://de.aliexpress.com/item…042311.0.0.27424c4dAEpMdW

    Die 4000K Variante hat ein schönes Neutralweiß. Nimm unbedingt die 24V Version und sicherheitshalber ne Rolle Reserve. Ich hatte bei 2 Rollen eine mit nem Kurzen in einem Segment. Ohne Milliohmmeter bist du aufgeschmissen, wenn du den ort des Kurzschlusses lokalisieren willst. Da es bei mir um eine Schrankfachneleuchtung mit rund 50 cm Stücken ging, habe ich die zugescmitten und dann die Einzelstücken überprüft und das fehlerhafte Einzelstück weggeschmissen. Wenn man ganze Rollen braucht, is das dann blöd.

    Auf Holz hast du keine Wärmeabfuhr und dieser Stripe sollte schon gekühlt werden. Also kaufe im Baumarkt U-Profile aus Aluminium. Das U darf auch gerne breiter sein, als der Stripe. Je mehr Oberfläche, um so besser.

    Vermutlich wirst du für 25 laufende Meter Aluprofil ähnlich viel bezahlen, wie für die LEDs.

    Bei den Aluprofilen kannst du ähnlich, wie ich vorgehen. ca. alle 30 cm ein Loch für eine Holzschraube zur Befestigung bohren, das Loch so ansenken, das der Schraubenkopf im Profil bündig verschwindet. Dann montierst du die Profile, wischt die Profile mit einem mit Isopropanol oder Spiritus getränkten Lappen aus, damit sie fettfrei sind. Wenn das Lösungsmittel verdunstet ist, klebst du die Stripes in die Profile ein.

    Was sich gut macht, VOR dem Einkleben die Anschlusskabel anzulöten. Am Besten bei 5m hinten und vorne parallel einspeisen. Bei 25m kommt da schon einiges an Leistung zusammen. Bei angegebenen 7,36W p. M sind das 184W, was 7,66A entspricht. Ein 24V 10A Netzteil wäre hier schon angesagt.

    Dimmen kann man theoretisch auch nachträglich noch. Da gibt es kleine BT oder WIFI Module, die man einfach in die Zuleitung zwischen Netzteil und Stripe einschleift. Dimmen wäre dann per Handy-App möglich.

    Hm, interessante Sache. Scheinen Kupferkernplatinen zu sein. Nur 110-120 lm/W ist etwas mager. Von Luminus Devices die CXM-14 hat 50W und 170 lm/W. Stückpreis rund nen Zehner. Das ist zwar auf den 1. Blick das Doppelte, aber mit KSQs, bzw. KSQs und Netzteilen relativiert sich das. Zumal ich damit 2/3 mehr Licht bei gleicher Leistung raushole - und was an Licht weggeht, braucht nicht weggekühlt zu werden.

    50W wollte ich, weil da die Ströme nur 1,5A p. COB betragen. Das kriege ich mit den 2-3€ China StepUp KSQs hin. Dazu ein gebrauchtes 24V 20 A Netzteil oder 2-3 10A Netzteile und ab geht die Luzi.

    Leider war am Sa, als ich bei Pollin das verlinkte Schnäppchen bestellen wollte, das Ding schon ausverkauft ;(

    Das nächste Mal verlinke ich erst was, wenn ich bereits bestellt habe :saint:

    100W LED und Kind würde ich mal lassen.

    Prinzipiell hast du natürlich recht. Auch kurzzeitiges Reingucken in die mit voller Leistung betriebene LED kommt nicht so gut.

    Aber einerseits schreibt der Threadstarter nicht, wie alt das Kind ist und wie verständig.

    In welchem Alter haben wir denn unsere ersten Bastelerfahrungen gemacht und was hätte dabei alles passieren können?

    Ich habe mit 6 oder 7 Jahren auch mittels Relaispule und Induktionsspannung beim Abschalten derartig eine gepflastert bekommen, das es mich fast umgehauen hat. Das war auch "nur ein 12V Eisenbahntrafo, wo nichts passieren konnte" ;)

    Mit 12 habe ich ne 220V Gartenlampe angeklemmt, weil mein Großvater zwar ein begnadeter Bastler war, aber von Strom hatte er keine Ahnung. Nachdem es bei ihm "puff" machte und die Sicherung kam, durfte ich dann 8)

    Mit 15 bekam ich am selbstgebauten Strobo aus dem Spannungsverdoppler mit über 600V eine geschossen.

    Derartige Erfahrungen prägen und ich lasse heutzutage die nötige Vorsicht walten, wenn ich bspw. in einem Schaltnetzteil Fehlersuche betreibe.

    Ich denke, mit etwas Begleitung ist so ein Projekt schon machbar.

    Fachkräfte werden nicht auf Unis "gezüchtet". Was Besseres, als die kindliche Neugier als Eltern fördernd zu begleiten, gibt es kaum.

    Und wieder ein neues Schnäppchen von Pollin:

    https://www.pollin.de/p/schalt…p-600-27-27v-22-2a-352566

    Ein Meanwell Netzteil. 600W 27V und 22,2 Ampere. Lässt sich sicherlich auf 24V runterdrehen. Und 12,95€ sind dafür kein Preis. Da fehlt eher die 1 davor :P


    Irgendwie schließt sich für mich gerade hiermit der Kreis...

    was kann man hieraus Nettes machen? :-D

    Ein Dutzend 50W COBs, und die aus den 27V mittels StepUp China KSQs aus eben jenem Netzteil befeuern 8)8)8)