Beiträge von Superluminal

    In dem verlinkten Angebot steht nichts über die Schutzklasse (IP65 o.ä.) Außerdem steht da auch nichts über die Helligkeit p. Meter. Ich würde mal sagen, als Akzentbeleuchtung ist es okay, aber als alleinige Raumbeleuchtung hätte ich da meine Zweifel, was die Helligkeit betrifft. Ob Feuchtraumtauglich, oder dergleichen steht nichts da, also würde ich es auch nicht erwarten.

    Heute habe ich mal einen Sockel für eine Bleikristallfigur, der mit einer 12V Halogenstiftsockellampe bestückt war, auf LED umgerüstet. Die Herausforderung bestand darin, das alles im Fuß des Sockels Platz hat. Das Innenleben schatut so aus:



    Man sieht noch die Stelle, wo der Sockel der Halogenlampe saß. Ich habe in den Reflektor ein 5 mm Loch gebohrt, und eine LED im 3535 Gehäuse (besser bekannt von der XP-G), Ich habe eine alte Toshiba TL1L3-LW1 aus der Restekiste verarbeitet. 119 lm/W locken keinen mehr hinter dem Ofen hervor, aber die war hat da ;)

    Die LED sitzt auf einer 20 mm Starplatine, nach dem Verlöten der AAnschlusskabel habe ich die Lötstellen mit Capton Tape isoliert, den Star von unten an den Reflektor gepappt, so das die LED durchguckt. Die Rückseite vom Star habe ich mit doppelseitigem Klebeband versehen und einen alten Chipsatzkühlkörper von einem alten Mainboard drangepappt. Vorher habe ich den Gehäuseboden vom Lampengehäuse mit der Trennscheibe rausgedremelt.



    der KK steht ca 1mm beim Holz über, die Füße sind aber ca. 3mm hoch, so das es noch passt :)



    Soe sieht es dann mit aufgelegter Streuscheibe aus. Die 3000K LED ist optisch nicht von der Halogenlampe unterscheidbar. Ich habe die LED zunächst sehr konservativ mit 350 mA bestromt. Es ist eine getakteten Eigenbau KSQ Platinen zum Einsatz gekommen. Versorgt wird diese mit einer billigen 5V 1A Wandwarze von Pollin.

    Das Ergebnis siehht dann so aus:



    Da der KK kaum über Körpertemperatur liegt, werde ich mal den Strom noch etwas erhöhen. 500 mA sind auf alle Fälle machbar, 700 sollten auch noch drin sein. Laut Datenblatt liegt der Grenzwert der LED bei 1000 mA

    Ja wie, in welchem Zusammenhang? Passiert das ungewollt, durch Transienten im Netz und Überkopfzündung von Halbleiterschaltern, oder als gewollter Zustand und dich interessieren physioogische Effekte von derlei "Bestrahlten"?

    Was bitte soll der 1F Kondensator am Netzteil bewirken? Mit seinem Ladestromstoß beim Einschalten das Netzteil grillen?

    Wenn, dann am Stripe. Und außerdem, um was für einen Kondensator handelt es sich? So einen kleinen Backup-Goldcap, in Größe einer Knopfzelle? Die sind dafür konzipiert, RAM Bausteine beim Batteriewechsel zu puffern. Für alles andere ist deren Innenwiderstand zu hoch.

    Viele kleinere Elkos (an jedem Einspeisepunkt 1000µ low ESR) bringen da mehr.

    Die Schutzschaltung schützt lediglich den Eingang bei fehlender Versorgungsspannung. Eine 5V Transildiode auf Ub 5V hätte mehr Sinn gemacht.

    Tausche mal probeweise das Netzteil. Kostet ja nicht die Welt, so eine 5V Wandwarze.

    Hallo,


    früher war ich ja Verfechter von Anschrauben, von Alukernplatinen. Bei den Streifenplatinen mit 42 Duris waren ja auch Löcher dafür vorhanden. Da ich jetzt aber die High Parformance Platinen mit 70 Duris zu verarbeiten habe, die so eine hohe Bestückungsdichte aufweisen, das keine Löcher mehr Platz haben, mußte ich doch auf kleben ausweichen.

    Ich habe da auch ein Klebeband gefunden, was mich begeistert 8)

    https://www.tme.eu/de/details/…25m/warmeleitende-bander/

    Gibts bei TME und auch noch in anderen Breiten und ist im Gegensatz zu den 3M Produkten auch noch relativ gesehen, preiswert. Die Deckfolie lässt sich auch nach dem Zuschnitt problemlos entfernen. Manchmal ist es da ja tricky, den Anfang zu finden. Das Zeug klebt, wie Ochse. Ich hatte die Platine noch nicht mal angedrückt, aber Korrigieren war so gut, wie unmöglich. Ich habe für die 10mm breiten Streifen, die 12mm Rolle genommen. Positiver nebeneffekt ist, das man den Draht von der 2. Seite so noch mit fixieren kann, das er nicht vor den LEDs hängt. Ich werde mir auch noch die 19mm Variante das nächste Mal mitbestellen, für Starplatinen :thumbup:

    Vor dem Kleben habe ich sowohl die Platinenrückseite, als auch die Kühlprofile mit Isopropanol abgewischt, um die Oberflächen absolut fettfrei zu bekommen.

    eine gute KSQ kann auch noch mit 5V Eingangsspannung umgehen. Dann langt ein olles 0,5 Ampere Handynetzteil dicke. So teste ich meine kleinen Eigenbau KSQ Boards nach dem Aufbau auf Fehler. Die geringe Leistung kann bei einem eventuellen Fehlet keinen Schaden anrichten ;)

    350 mA sind für so ein Glas sicherlich zu hell. Das geht ja schon als Pflanzenlicht durch 8o

    Also ich würde zu so einer kleinen Platine aus dem Shop mit 7 Samsung LEDs raten

    https://www.led-tech.de/de/7x-…15-High-Peformance-master

    Die haben 200 Lumen p. Watt und sind extrem preiswert und sehr flach. Bis 350 mA brauchen die keine extra Kühlung. Die Dinger kannst du auch mit einem geringeren Strom betreiben, da sind sie sogar nochmal etwas effizienter. Rein elektrisch verhalten sie sich wie eine einzelne weiße LED.

    Hallo Kevin,


    es wäre für alle Beteiligten einfacher gewesen, wenn du erst gefragt und dann eingekauft hättest.

    Es gibt nicht DIE 30W LED. Nenne uns bitte Hersteller und Modell, bzw. stelle einen Link ein. 30W werden nicht durch eine einzige LED, sondern durch mehrere Chips in einem Gehäuse, einem sogeneannten COB (Chip on Board) realisiert. Die vielen LEDs kann man in Reihe oder parallelschalten, bzw. eine Kombination von Reihen- und Parallelschaltungen. Beim COB hat das der Hersteller für dich gemacht, du mußt also wissen "wie es die LED gerne hätte" ;)

    Bei den Starplatinen ist es einfacher. Trotzdem wäre es recht hilfreich zu wissen, was du da gekauft hast, um sagen zu können, mit wieviel Strom du die Dinger fahren kannst. Außerdem hätten wir dir zu sehr effizienten LEDs raten können, die viel Licht und wenig Wärme erzeugen.

    Was in China "vom Band gefallen ist" hat im Extremfall um Faktor 2 oder 3 weniger Wirkungsgrad. Und Strom und ein größerer Kühlkörper kosten ganz schnell mehr Geld, als hochwertige LEDs.

    Metallkernplatinen eignen sich denkbar schlecht als erste Lötübung. Auch da hätten wir dir zu einer (trotzdem preiswerten) Lötstation und einer vernünftigen Lötlegierung nebst einem milden Flussmittel für Elektronik raten können. Im Worstcase hast du jetzt einen einfachen Lötkolben, den du nicht regeln kannst, ein Klemptnerlötzinn und ein säurehaltiges Flussmittel, welches dir die Starplatinen im Laufe der Zeit ruiniert.

    Es ist aufzufassen wie eine normale einseitige Leiterplatte. Unten ein Alukern, darüber eine Isolierschicht, wahrscheinlich Polyimid und dann die Leiterzüge aus Kupfer und darüber der Lötstopplack. Du entwirfst also ganz normal eine einseitige Leiterplatte, die oberflächenbestückt wird - also ohne Bohrungen, durch die die Anschlüsse gesteckt werden.

    Na mit Reichelt würde ich mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Die verkaufen, was gerade am billigsten einzukaufen ist. Bei Bauelementen, die es generisch von mehreren Herstellern gibt, bekommst du irgendwas aus Asien.

    Mit Meanwell kannst du nicht viel falsch machen, die haben einen guten Ruf (wobei mir auch schon ein Meanwell Netzteil wärend der Garantie abgeraucht ist)

    Ein Dimmer hinter dem Dimmer funktioniert nicht, da beim Dimmen in schneller Folge an und aus geschaltet wird. Das Auge mittelt das - der 2. Dimmer kommt dadurch allerdings aus dem Tritt.

    Du kannst aber mit einem kleinen Trick die Spannung am hinteren Stripe verringern, so verringert sich die Helligkeit in allen Betriebsarten gleichmäßig mit. Schleife dazu in die Plusleitung mehrere stinknormale Siliziumdioden in Reihe, z.B. die 1N4001 bis 4007, welche ist egal. Fange mit 2 Dioden in Reihe an und erhöhe deren Anzahl solange, bis dir die Helligkeit zusagt. Die Dinger sind Pfennigartikel, du kannst also gleich 10 Stück kaufen, um nervige Nachkäufe zu vermeiden. Achtung, eine Diode lässt den Strom nur in eine Richtung fließen, sie arbeitet wie ein Ventil. Aber keine Angst, bei Falschpolung geht nichts kaputt, sie leitet nur nicht. Eine Seite des Gehäuses ist mit einem Ring oder Strich gekennzeichnet. Diese Seite muß ans negativere Ende. Also Plus der Zuleitung von vorn an die Seite OHNE Ring, die Seite mit Ring an plus vom 2. Stripe und Masse von vorne und hinten wird verbunden. Bei der Reihenschaltung immer Strich der einen Diode an die Seite ohne Strich der anderen Diode usw. in der Kette...

    Öhm, ich habe bisher immer bei Elecrow normale FR4 Platinen bestellt. Ich verwende Eagle und konvertiere die brd datei in die, ich glaube 7, Gerberdateien. Diese kommen dann in ein zip Archiv, das ich bei Fertiger hochlade. In den Gerberdatein ist alles Nötige bereits enthalten.

    Das Zusammenpuzzlen wird die einzig ökonomisch sinvolle Lösung sein.

    Beim Chinesen aus dem Link bekommst du 10x Kupferkernplatinen für ca. 8€, Alu wäre sicherlich noch billiger.

    Bei allen anderen Basteleien wirst du kaum die Wärme von der LED wegbekommen.

    Aber es ist ja nur für ein Testmuster. Wenn das funktioniert, kannst du dir auch eine für dich maßgeschneiderte Metallkernplatine fertigen lassen.

    Ich habe gerade den Online Kalkulator von PCB-way gefüttert, weil mir so auf die Schnelle kein anderer Fertiger bekannt ist, der Metallkern in Kleinstückzahlen fertigt.

    https://www.pcbway.com/orderonline.aspx

    Ich habe mal die 35x35mm angegeben und bin auf Alukern gegangen. 10 Stck bist du mit Versand bei rund 30 Euro. Der Preis steigt nur noch marginal, wenn du 15 oder 20 nimmst.

    Möglicherweise sparst du noch, wenn du selber mehrere Platinen auf einen Grundkörper packst. Das setzt natürlich voraus, das du auch für entsprechende Stückzahlen Verwendung hast.

    Kupferkern bist du gleich bei 200 Flocken! =O