Beiträge von Superluminal

    Willst du die nur überlackieren, oder richtig vergießen, so das das die Alukernplatine auch von hinten richtig abgesoffen ist? Überlackieren sollte kein Problem sein. Im Volumen vergießen, bezweifle ich, das du die Wärme langsfristig wegbekommst.

    Ich hatte aus China mal 24V Stripes mit Midpower-LEDs Bauform 5730 (ist inzwischen auch nicht mehr das Aktuellste) Die habe ich in einem Regal zur Regalfachbeleuchtung per Bewegungsmelder geschaltet, genommen. Die Dinger in ein Alu-Profil geklebt, machten schon ordentlich Licht.

    Alu-Profil mit angesenkten Löchern und Senkkopfschrauben montieren, mit Isopropanol abwischen und die Streifen einkleben. Gänzlich ohne kühlung hätten die sicher nur eine sehr begrenzte Lebensdauer gehabt.

    Die Samsung Module mit den 281er und den 301er LEDs haben sagenhafte 200 Lumen p. Watt und brauchen,moderat bestromt, kaum Kühlung.

    Die alten Löcher der Spots würde ich innen schwarz oder dunkelgrau streichen, das man dort den Sägeschnitt nicht sofort sieht ;)

    suche mal nach Shelly Modulen. Die haben die Form eines etwas zu klein geratenen Hockey-Puk's und passen in eine Schalterdose meist noch hinter den Schaltereinsatz. Die Dinger haben einen ESP Controller drin und lassen sich per WLAN und per Gateway von unterwegs aus steuern. Kosten so um die 11 Euro rum

    Jep, man kann jede LED einzeln Adressieren. Das funktioniert ähnlich, wie ein Schieberegister. Das letzte Datenpaket behält so eine LED für sich. Somit bekommt die LED dahinter ein Paket weniger. Diese reagiert wiederum auf das letzte Paket usw.

    Hallo,


    die 3 LEDs werden vermutlich in Reihe geschaltet sein. Damit kommst du auf knapp 9V Flusspannung.

    Gibt es für die LEDs noch irgendeine Art von Stromquelle, ggf. ein simpler Widerstand, oder übernimmt das die ominöse Elektronikplatine im Akkupack mit?

    Ansonsten bei freundlichen Chinesen einen 2S Balancer kaufen. Z.B. sowas hier:

    https://de.aliexpress.com/item…b201602_,searchweb201603_

    Das ist allerdings eben nur ein reiner Balancer, keine Ladeelektronik und keine Konstantstromquelle.

    Wenn quasi alles "neugestrickt" werden muß, dann würde ich mehrere Zellen parallel schalten. Das ist einfacher zu händeln. Alles mit China-Modulen zusammenklöppeln, aus Lade-IC, Step Up, Step Down ;)

    Denkt doch mal perspektivisch über eine Version mit der Hälfte warm- und der anderen Hälfte kaltweißer LEDs nach, schön gleichmäßig gemischt, damit es keine hässlichen Mehrfachschatten gibt.

    Auf alle Fälle sind die vorgestellten System 150 Butterfly Platinen ein sehr interessantes Produkt. Zumal sie die sehr guten, aber auch teuren Nichias unterhalb von 2700K obsolent machen.

    Erst mal vielen Dank für dein ausführliches Review :thumbup:

    Beim ersten Lesen der Vorstellung der Bridgelux Thief war mein erster Reflex: "Whow - Haben wollen!" :saint:

    Bei deinen Bildern sieht das grüne Blatt unter den Osram Duris ziemlich unappetietlich aus. Die Nichias gefallen mir da von der Farbwidergabe subjektiv sogar noch besser, als die Bridgelux.

    Wobei ich die 301er Samsung Module sehr mag und auf die gerade vorgestellten System 150 Butterfly gespannt bin. Deren Farbwiedergabe genügt in bestimmt 95% aller Anwendungsfälle, sie sind preiswert, hocheffizent und einfach zu kühlen.

    Was die letzten 5 Jahre so hervorgebracht haben, ist echt schon der Hammer. Erinnert ihr euch noch an den Aufschrei, als die konventionellen Glühlampen verboten wurden? Ich trauere denen inzwischen keine Sekunde mehr nach.

    inzwischen sind die LM301 sogar in 2200K erhältlich, was bisher eine Domäne der sehr guten, allerdings auch preisintensiven Nichias war.

    Das Einzige, woran es noch krankt, ist eine konsequente Umsetzung der verfügbaren Technik in langlebigen preiswerten Konsumerprodukten. Was es hier gibt, sind eher Zwischenprodukte für Enthusiasten 8)

    Hallo Manuel,


    gut so, du hast dir Gedanken gemacht :thumbup:

    Deine Rechnung ist prinzipiell richtig. Nur sind moderne LEDs sehr lichtstark, so das es kaum einen Grund gibt, sie an der Leistungsgrenze laufen zu lassen. Auch 5 oder 10 mA werden ausreichend sein. Sehr helle Typen kann man selbst für Anzeigezwecke mit 2 mA laufen lassen. Dieses "Bauchgefühl" mußt du erst bekommen. Aber Widerstände sind Pfennigware, du kannst dir ruhig ein paar mehr bestellen. Und im Verhältnis zum Porto sowieso. Ehe du wieder 5€ Porto investierst, kannst du dir für einstellige Centbeträge viele Widerstände kaufen 8o

    Noch Eins, behalte auch immer die Verlustleistung des Widerstandes überschlagsmäßig im Auge, P = U x I Gerade wenn Strom und/oder Spannung etwas höher sind, kann ein 1/10 oder 1/4 Watt schon zu wenig sein.

    Wenn du viele LEDs in größeren Gruppen gemeinsam schaltest, dann bietet sich die Reihenschaltung an. Bei 12V kannst du 3 LEDs mit einem Vorwiderstand betreiben. 3x3 ist 9, du verheizt nur 1x 3V bei 20 mA. An einem 5V Netzteil verheizt du dagegen 3x2V bei 3x 0,02A ;)

    Batterien oder Akkus würde ich, außer für kleine Tests nicht ohne guten Grund verwenden. Deren Strom ist grundsätzlich der Teuerste.

    12V sollten bei einer Modellbahnanlage ja prinzipiell schon vorhanden sein.

    Bei reinen USB Netzteilen lohnt es sich immer nachzumessen, ob die im Leerlauf auch tatsächlich 5V Ausgangsspannung und nicht z.B. 7V liefern und sich die 5V erst bei Belastung einstellen. Es gibt da leider auch Müll auf dem Markt.

    Auch alte, am Gewicht erkennbare Trafonetzteile liefern keine all zu stabile Ausgangsspannung. Spezielle LED Netzteile benötigt man eigentlich nur, wenn man die in Möbel einbaut oder in Zwischendecken mit brennbaren Materialien, oder Dämmaterial. Für den Möbeleinbau gibt es ein extra Prüfzeichen. Wenn du ein Steckernetzteil oder die Bauform, wie die Laptopnetzteile sind nimmst, die gekapselt sind das Zeichen für Schutzisolation haben (2x 4-Ecke ineinander), so das du keine frei zugänglichen Netzspannungsklemmen hast, bist du erstmal auf der sicheren Seite.

    Hier mal der Link zu einem passenden Anbieter: https://www.tme.eu/de/katalog/kohlewiderstande-tht_112312/

    Ich habe mal die passende Kategorie vorgewählt. Einfach bei Bedarf weiter nach Wert und Leistung eingrenzen und dann je nach Verfügbarkeit einen Anbieter wählen.

    Ebensogut kannst du auch Conrad, Reichelt oder Pollin nehmen. TME hat die größte Auswahl bei den günstigsten Preisen.

    Das kann, wenn man sich nicht auskennt und weiß, was man will, auch belastend sein. 100er Mengen mögen erstmal verstörend wirken, aber wenn du siehst, das du 1-2 Cent p. Stück bezahlst, wo andere Anbieter auch mal 25 Cent bei Einzelabnahme verlangen, relativiert sich das.

    Zumal wenn du nicht nur ein Projekt realisieren willst, sondern auch weiterhin immer mal wieder was mit LEDs machen willst.

    Ich hatte damals 2 baugleiche gekauft, die 2. tut es seit dem anstandslos.

    Solltest du leistungsfähige Schaltnetzteile mit 12 oder besser noch 24V Ausgangsspannung rumliegen haben, kannst du auch damit mit einer Step up Schaltregler Konstantstromquelle das COB versorgen.

    Ich habe z.B. 24V SPS Netzteile mit 10A Ausgangsstrom, aus verschrotteten Anlagen. Sowas bietet sich dann an, wenn man mehrere COBs betreiben will.

    Die passenden KSQs habe ich hier im Forum vorgestellt.

    Bin auf Arbeit lediglich mit dem Handy unterwegs, da kann ich gerade nix verlinken. Bei Interesse schicke mir einfach ne PN ;)

    Wenn du mit dem Arduino spielen willst und Sonnenauf- und Untergang simulieren willst... ok.

    Wenn es einfach nur funktionieren soll und preiswert sein soll, dann hole dir das LUGA COB https://www.led-tech.de/de/LUGA-COB-Horticulture-LEAF-GEN-7

    Dazu noch den zweiteiligen Halter, zum kontaktieren und irgendwo eine KSQ, die 1700 oder 1750 mA bei ca. 36V rum leisten kann. Befestige das COB auf einem CPU Kühler (gibts für ältere CPUs fürn Appel und ein Ei).

    Idealerweise nimm eine KSQ, die auch gleich noch einen 12V Ausgang für einen Lüfter hat. Dann kannst du den CPU Lüfter gleich damit versorgen.

    Entweder so, oder noch eine große Linse mit Halterung bei Aliexpress ordern. Da kommst du in Summe so bei 50€ raus.

    Nen Zwanni die LED, 2,50 der Halter, 20-25€ die KSQ, Der CPU Kühler nen Fünfer und die Linse aus China so 3€ rum. Läuft bei mir, in der Konstellation, bis auf den Sommer, seit 2 Jahren in Dauerbetrieb ;)

    Hier noch der Link auf mein Konstrukt: Halter für die Vossloh und Schwabe LUGA COBs

    Was StepDown mit 1MHz betrifft:

    Keine Frage, bei hoher Schaltfrequenz wird man keine Moiré Effekte oder ähnliches sehen.

    Das zum Einen, und außerdem werden bei den meisten AppNotes für Schaltregler-KSQs Kondensatoren verwendet. Meist hochkapazitive KerKos. Deren Dimensionierung wird meist auf 10% Ripple vorgenommen.

    Es ist immer wieder interessant zu sehen, das ein Linearregler in der richtigen Umgebung durchaus seine Daseinsberechtigung hat, bzw. sogar Vorteile haben kann.

    Man müßte mal mittels µC ein Zeit-Spannunsdiagram für die beiden Szenarien Schalt- und Linearregler erstellen und dann die Effizienz interpolieren und gegeneinanderstellen :)

    Das ist doch Frickelkram. Wenn es über ein paar cm hinausgeht, dann bekommst du ein Problem mit dem durchfließenden Strom. Und bei größerer Anzahl wirst du irre, weil ganz sicher immer irgendwo ein Wackler ist.

    Nichts geht über eine vernünftig gemachte Lötverbindung. Würden die Pressverbinder was taugen, würden die Chinesen die auch verwenden und an die 5m Rollen keine Kabel löten ;)