Beiträge von Superluminal

    Das werden analoge KSQs sein. Und weil es sich so anhörte, als ob er da irgendwelche Signal LEDs mir eingebauter KSQ hat, habe ich den Stepup empfohlen. Das wird sonst eh ein Rumgeeiere, wenn die Akkuspannung wärend des Entladens sinkt, ist man kaum noch über Uf. Folge sind starke und unterschiedliche Helligkeitsänderungen der versch. Farben

    Auch wenn es etwas oversized ist, aber ich empfehle dir WS2812 Stripe mit 144 LEDs p. Meter. Deren Vorteil ist, das du jede Farbe auf jeder einzelnen LED einstellen kannst und jede LED eine andere Helligkeit haben kann und das Ganze dynamisch.

    Gesteuert wird der Streifen mit einem einzigen Pin eines Mikrocontrollers. Ich empfehle dir dazu ein Board mit einem ESP8266. Suche im Internet nach WLED. Da lädst du dir die neueste Version und flasht damit das ESP Board. Anschließend konfigurierst du das Board per Web-Interface per WLAN. Für WLED gibt es gute Tutorials. Steuern kannst du das ganze per HandyApp. Versorgt wird alles aus einem 5V Netzteil, das aber recht potent sein sollte.

    Einfarbige LEDs kannst du so ohne weiteres nicht einzeln ansteuern, jedenfalls keine Strips. Da gent nur alle gemeinsam. Ansonsten mußt du alles mühsam selber verdrahten. Die WS2812 und der ESP sind dagegen fast schon plug and play ;)

    Was dir noch fehlt ist ein Step Up, bzw. Boost Modul, das die Spannung des Akkus so hoch transformiert, das deine LEDs was damit anfangen können. Z.B. sowas hier:

    https://de.aliexpress.com/item/4000293809290.html?spm=a2g0o.productlist.main.57.539e160dITGtG1&algo_pvid=e0c91663-971e-4975-a9d7-01006bd81e9a&algo_exp_id=e0c91663-971e-4975-a9d7-01006bd81e9a-28&pdp_ext_f=%7B%22sku_id%22%3A%2210000001220696611%22%7D&pdp_npi=2%40dis%21EUR%211.01%210.95%21%21%21%21%21%402100b1a616740643380061454d06f8%2110000001220696611%21sea&curPageLogUid=F4162pVnGTLO

    Dessen Eingang schließt du an den LiPo Akku an, am besten über einen Schalter, denn das Modul benötigt etwas Strom für sich, auch wenn keine LED am Ausgang leuchtet.

    An die Ausgangsklemmen des Moduls schließt du zunächst ein Multimeter im Spannungsmessbereich an. Dann drehst du mit einem kleinen Schraubenzieher solange am blauen Trimmer, bis du 12V am Ausgang anliegen hast.

    Danach schließt du die LEDs über Schalter an den Ausgang des Modules.

    Die Ladeelektronik hast du ja bereits.

    Es gibt auch noch kleinere Step Up Regler, aber ich habe mich bewußt für diesen hier entschieden, da es welche mit winzig kleinem IC gibt, die nach einem versehentlichen Kurzschluss am Ausgang defekt sind. Das dicke IC ist da recht robust und per Schutzschaltung intern geschützt. Andere Module müssen mittels Lötbrücken setzen in der Ausgangsspannung eingestellt werden. Da ist diese Variante recht stressfrei.

    Dann erkläre uns bitte, wieviele LEDs welcher Leistung du pro Ampellicht verwendest und wie du die verschaltet hast. (Reihen oder Parallelschaltung) und ob die LEDs sich ggf. umverdrahten lassen.

    Hintergrund der Frage ist, wenn es z.B. 5x 20 mA Standard LED in Reihe ist, dann leuchten die bei 3,6V Lipo noch nicht.

    Unsere Antworten können nur so gut sein, wie du das Problem beschreibst, da die Glaskugel gerade beim TÜV ist ;)

    Leider konnte ich keine Infos finden, welche Dimmoptionen zur Verfügung stehen.

    Geh im Zweifelsfall immer davon aus, das es garkeine Dimmoption gibt.

    Der Umbau kostet mehr, als der NP der Lampe. Du brauchst ein dimmbares Vorschaltgerät. entweder eins, was per Poti oder 0-10V oder per PWM dimmbar ist. Diese Option kostet meist nur weniger als 1€ mehr, als der Preis für die verbaute, nichtdimmbare Ausführung. Es gibt dann noch Versionen, die per Funk dimmbar sind, aber hast du Preise, als wenn die Lampe von Colani handgedengelt wäre <X

    Es sind, soweit ich das sehe, auf beiden Modulen die Bridgelux Thive LEDs verbaut. Du kannst ja mal hier im Shop fragen, ob sie dir auch die 3000K Version bestücken können. Fragen kostet nichts. Ich hab ja auch ne "Sonderlocke" bekommen, die im Shop nicht aufgeführt war. Die Bridgeluxmodule von Digikey brauchen fast die doppelte Spannung, von daher mußt du dich für eine Variante und die passende Stromquelle entscheiden.

    Digikey ist neben Mouser quasi die Referenz, wenn es um professionelle Distributoren geht. Die Firma sitzt in den USA und betreibt verschiedene Ländershops- wie man sieht, aus für Österreich. Ich habe im deutschen Shop schon mehrmals bestellt und bin äußerst zufrieden.

    Es lohnt sich, nach den Versandbedingungen zu gucken. Aus dem Gedächtnis heraus, ab 60 Euro versandkostenfrei, darunter 21€ Versandkosten (UPS). Zollabwicklung über UPS. Dadurch ist das kein Vergleich zu Chinaanbietern, wo man schon mal 1 Woche nur auf den Zoll wartet. Abends bestellt und den übernächsten Tag die Ware in den Händen ist die Regel 8)

    Von daher lohnt es sich durchaus, die 60 Euro zusammenzubekommen.

    Bridgelux kannst du bedenkenlos bestellen. Sind genauso renomiert, wie Cree, Nichia, Samsung oder Osram. Mit CRI 98 haben sie Maßstäbe gesetzt. dafür allerdings "nur" ca. 120 lm/W.


    Tunable white ist ganz nett, aber so oft spielt man dann auch nicht daran rum.

    Mit Campinglampe 2.0 habe ich ein eigenes Bauprojekt damit durchgezogen. Der Mehraufwand ist ca 3x so hoch. Doppelt soiel LEDs und Treiber plus der µC und dessen Konfiguration und Spannungsversorgung.

    Die Komplexität ist schon ein ganzes Stück höher. Wenn es da an nur einer Stelle klemmt, scheitert das ganze Projekt. Oder man greift zu einer Plug and Pay Lösung, wo man arm bei wird ||

    Vorsicht, bei 2,5A kommt da "ein bisschen was" an Spannungsabfall zusammen!

    Du mußt ja Hin- und Rückleiter beide dern addieren. Sind roundabout 10 Ohm. R=U/I umgestellt nach U sind 25V Spannungsabfall auf dem Kabel :huh::huh::huh:

    Gegenprobe: 25V durch 2,5A macht 10 Ohm.

    D.h. am Kabel bleibt in etwa genauso viel hängen, wie die LEDs brauchen ;)

    Deine 2,5A Stromquelle sollte also mindestens 49V treiben können. Achte darauf, Uf in eurem speziellen Fall dann nicht mit 24V, sondern mit 24+25=49V anzusetzen.

    Ich habe von Dir mal Platinen für/mit dem SCT2932 bezogen. Die würden sicher auch gehen?

    Klar, würden die auch gehen. Die Platinen sind nur ein bisschen oversized, weil du wenig Leistung verbrätst. Sowohl vom Strom her, als auch vom Spannungsabfall.

    Ich habe bei den Widerständen jetzt nicht nachgerechnet, aber die Größenordnung haut schon so hin. 0,82 Ohm wäre E-Reihe, 1,6 Ohm ebenfalls. Ansonsten sind ja 3 Pads da, so das du parallelschalten kannst. z.B. 2 Ohm für 50 mA und 10 Ohm für 10 mA

    16V sind von der Spannungsfestigkeit her theoretisch ausreichend, aber Keramikkondensatoren haben einen spannungsabhängigen Kapazitätsverlust. Der ist bei Bruchteilen der Maximalspannung nicht so gravierend, wie kurz vor Maximum.

    Bei der Induktivität kannst du was zwischen 47 und 100µH nehmen mit der der 1,5 fachen bis doppelten Stromtragfähigkeit. Wenn der Sättigungsstrom mit 200mA oder größer angegeben ist, kannst du die nehmen. Von den Anschlüssen her, ist die Leiterplatte recht flexibel ausgelegt. Es sind sowohl 2 Bohrungen, für was bedrahtetes, als auch große, lange Pads für viele SMD Varianten vorhanden.

    Die Schottkydiode ist ebenfalls unkritisch. Gehäuse SMB, SK24 (2A 40V) oder SK110 (1A 100V). Ich habe die die 2A Variante, da das IC theoretisch bis 1500mA können soll. Aber du willst ja weit unterhalb der 1000mA bleiben.

    Ich habe die Bauelemete immer bei TME bestellt. Da sollte alles aus einer Hand erhältlich sein.

    Derartige Fehler sind ziemlich krätzig zu finden, kann ich aus leidvoller Erfahrung sagen. Selbst wenn es sich wie bei mir nur um 18 Stück handelt. Einfch das Taktsignal über die vermeindlich defekte LED brücken ist nicht, weil der normale Gegentaktausgang des meist defekten ICs dann die Einspeisung dahinter verhindert. Man muß zum Testen die defekte LED auslöten und kann dann erst brücken <X

    Hört sich für mich so an, als ob der Siebelko im Schaltnetzteil ausgetrocknet ist. Es kann durchaus sein, das das vorher nur "auf Kante" gelaufen ist. Löte mal direkt am Stripe vorne und hinten einen 1000µ 10V low ESR Elko an und schau, ob es dann wieder läuft.

    hab ich mir beim Lesen des Textes auch gedacht, Die Glühlampe ist ein thermischer Strahler, warum dann nicht auch eine Glühlampe nehmen?


    Zur ersten Frage, wegen dem Zusammenhang von CRI und Farbtemperatur.

    Vermutlich gibt es da einen Zusammenhang, ich kann ihn aber nicht herleiten.

    Bei Analogfotografie kann man in der Dunklkammer bei Rotlicht Filme entwickeln, weil eben klein Blauanteil dabi ist. Ohne blau und grün ist aber keine Farbwiedergabe möglich. Bei Dunkelhet sehen wir nur schwarzweiß und IR Cameras liefern sw Bilder, wenn wir nicht per Software eine Verschiebung der Wellenlänge da reinrechnen.

    Hat vermutlich was mit den Energienivaus zu tun. Abwärts kannst du immer per Fluroessenz Stoffe zum Leuchten anregen. Nur aufwärts geht das nicht so ohne weiters, sondern nur mit physikalischen Kunstgriffen.