Beiträge von Superluminal

    Das war jetzt keine Kritik an deiner Person.

    Man sollte nur die unterschiedlichen Materialien beim Preisvergleich berücksichtigen.

    Das mit dem Azflöten ist natürlich ein gewichtiges Argument. Auch wenn man alles da hat, aber bei solch hochpreisigen LEDs kenn es nicht schaden, das machen zu lassen :saint:

    Ich denke, das ist zum einen der Zoom und der Blitz bei Fotografieren, der einen harten Schatten verursacht. In der Realität wird das kaum wahrnehmbar sein. Ansonsten vorsichtig abziehen, auch wenn es schwierig wird, weil man ja den plan aufliegenden Lötstopp nicht beschädigen will. Oder warm machen und versuchen den Lötstopp anzupressen.

    Die COBs von Luminus Devices sehen denen recht ähnlich. Ebenfalls Alu-Träger, statt Keramik, es gibt auch Serien mit Löchern und die Bezeichnung ist ebenfalls hinten aufgelasert.

    Gehe mal auf die Seite von Digikey und nimm die als "Bilderbuch" wenn was ähnlich aussieht, anklicken ;)

    Mehrere KSQ zu dimmen kann auch tricky sein, das die dann Helligkeintsunterschiede untereinander haben. Analog 0-10V ist da problematisch. Mit PWM ist man da auf der sicheren Seite. Aber auch nur beim selben Fabrikat. Erst DALI berücksichtigt sowas auch herstellerübergreifend ;)

    Also es sind dann immer 6x ws parallel, die 6er Gruppen in Reihe und die einzelnen Power-LEDs ebenfalls in dieser Reihe, mit anderen Worten, es gibt einen einzigen Strang?

    Die Cree XP ließen ja theoretisch auch Stöme jenseits von einem Ampere zu, wenn ich das richtig im Gedächtnis habe, bis zu 1,5A. Nur bei den Osram ist 1A Ende der Fahnenstange.

    Hallo,


    du kannst zwischen den Lötpads mit einem Seitenschleider "vorzwicken" und dann mehrmals an der Einkerbung biegen, bis der Streifen abbricht. Den Strom reduzierst du nach der Formel 1/7 des kompletten Streifens mal Anzahl der verwendeten Segmente.

    Die Segmente eines Streifens kann man wieder zusammenschalten (parallel, wie sie am Stück bereits waren). Bei Streifen aus unterschiedlichen Chargen würde ich das nicht machen.

    Außerdem würde ich die einzelnen Segmente nicht mit mhreren Metern Kabellänge verdrahten, das sonst der Spannungsabfall auf dem Kabel zum Tragen kommt und der entferntere Streifen mit weniger Strom betrieben wird.

    Dann nimm ne Blink-LED und einen kleinen Summer in Reihe. So ein ca. rundes, schwarzes ca. 15mm Ding. Die Blink-LED pulst den Summer mit. Eines davon wirst du schon wahrnehmen. Sowas hatte ich mal mit einem LM3914 an der untersten LED gemacht. Das war ebenfalls eine Betterieüberwachung, in meinem Fall für einen Bleiakku.

    https://www.leds.de/lampen-bel…9F&lum_article_dimmable=1

    Das ist zwar bei der Konkurrenz, aber mit parametrischer Suche. Ganz viel Phillips und Osram, aber auch eine sehr preiswerte Toshiba. Toshiba hat sich schon vor längerer Zeit aus dem Leuchtmittelgeschäft zurückgezogen. Dabei waren deren Leuchtmittel qualitativ hochwertig. LED Röhren, Deckenspots und Vorschaltgeräte wurden bspw. bei Pollin verramscht.

    Wenn dieses Leuchtmittel deine Anforderungen tatsächlich erfüllt, wäre es mit 2,49€ ein Schnäppchen, wo es sich lohnt, zuzuschlagen. Und wenn der Vorrat aufgebraucht ist und Lampen ausfallen, dann rüstet man Schritt für Schritt raumweise um und nimmt die Restbestände dieses Raumes als Ersatz für den noch nicht umgerüsteten Rest ;)

    Super!

    Was ich nervig finde, das wenn man in den einzelnen Unterforen was sucht, dann sind die Spammleichen immer noch da. Zwar mit einem Mülleimersymbol, aber sie müllen die Themen zu. Besonders, wenn man mit Handy oder Tablet was sucht, wo man nicht so schnell scrollen kann, sondern wischen muß, ist das suboptimal.

    Das hängt von mehreren Faktoren ab. Der Höhe des Ladestromes, den das Ladegerät zu liefern imstande ist und der Akku auch verkraftet und dem Maximalstrom, den du über den LED Stripe entnehmen willst. Natürlich sollte der Querschnitt der Verkabelung auch dazu passen.

    Bei 25W Last vom Stripe fließt ganz knapp über 2 Ampere. Mit einer 3 oder 3,15A Sicherung bist du dann auf der sicheren Seite.

    Da hast du mehrere Möglichkeiten:


    - 12V Bleiakku (Auto, Motorrad, oder Alarmanlagenakku)

    - einen alten 12V Werkzeugakku mit zugehörigem Ladegerät

    - ein Modellbau Akkupack

    - mehrere LiPo-Zellen parallelschalten und per StepUp Wandler dann die benötigten 12V erzeugen


    Für letztere Möglichkeit habe ich mich in 2 Selbstbauprojekten entschieden. Mit einem LM2577 (Grundschaltung wie im Datenblatt) ist das kein großes Problem. Ich habe damit in einem Projekt ca. 3 Meter Stripe betrieben, die in 7 Stromkreise für Buchstaben und Zeichen aufgeteilt sind und von einem Atmega 8 gesteuert werden. Dort sind 4x 18650 Zellen parallelgeschaltet.

    Das andere Projekt ist eine Campinglampe, die ich hier vorgestellt hatte:

    LEDfizierte Campinglampe

    Hallo,


    ich hatte ja vor einiger Zeit schon im Schnäppchenthread auf die 50W LED Fluter bei Pollin als Retourenrückläufer für 6,50€ aufmerksam gemacht.

    Schnäppchenthread

    Bei allen 5, die ich habe, ist die die COB-LED defekt.

    Bei zweien allerdings auch die 1,5A KSQ. Das ist in sofern blöd, da das dann einem wirtschaftlichen Totalschanden gleichkommt, da eine 50W 1500mA KSQ mit rund 15€ zu Buche schlägt, ein neuer Fluter aber für rund nen Zwanni zu haben ist.

    Ich habe mir nun einen preiswerten Workaround einfallen lassen 8)

    Bei Pollin gibt es für 3,49€ ein 24V 50W open Frame Netzteil. Ist zwar etwas auf Kante genäht, aber gerade verfügbar und konkurrenzlos billig.

    https://www.pollin.de/p/schalt…lm50-24-24-v-2-1-a-351654

    Dazu ein 50W StepUp KSQ LED Treiber von 12-24V (die 50W Variante klicken)

    https://de.aliexpress.com/item…042311.0.0.32514c4dSRO5LR

    Nach dem Einschalten gabs ein langes Gesicht, die LED arbeitete als Strobo mit ca. 5 Hz ||

    Grund ist, das das Netzteil beim Start in Überlast geht, abschaltet und einen Neustart versucht - mit dem selben Ergebnis.

    Also habe vesucht den Shut zu vergrößern, so das er LED Strom so weit zurückgeht, das das Netzteil nicht mehr flattert. Allerdings ist das noch nicht mal bei 2/3 des Ausgangsstromes, bei 1A der Fall <X

    Den Einschaltstrim mittels Vorwiderstand oder einer Drossel zu verringern schlug fehl. Verständlich, da ein StepUp bei weniger Eingangsspannung bei gleicher Leistung dann einfach versucht, noch mehr Strom zu ziehen:S

    Also habe ich bei einem 2. Treiber mal "unter die Haube geguckt" und den kleinen Kühlkörper mit einem Teppichmesser entfernt. Zum Vorschein kam ein XL6005. Also nach dessen Datenblatt gegoogelt...

    http://www.xlsemi.com/datasheet/XL6005%20datasheet.pdf

    Auf Seite 2 ist dessen Pinout, auf Seite 3 ein Schaltplan. Siehe da, Pin2 ist ein Enable Pin, der hier brach liegt, bzw. auf dem verlinkten Board mit einem 51K Widerstand auf Pin4 (+Ub) geht. Damit ist der Schaltregler permanent freigegeben.

    Da kann man ansetzen! :saint:

    Ein kleiner Kondensator gegen Masse, der für Bruchteile einer Sekunde den Enable Pin beim Einschalten gegen masse zieht und so sperrt. So kann das Schaltnetzteil erst mal im Leerlauf anschwingen und sich der Siebelko der KSQ aufladen, ehe die LED zugeschaltet wird.

    In meinem Fall tat es ein 22µF Elko. Eine 40V Ausführung langt dicke, beim Betrieb an 24V.

    Die 2 Shut Widerstände habe ich ebenfalls getauscht. Laut Datenbalatt muß am Sensewiderstand 0,22V abfallen. Verbaut sind 0,43 Ohm und 0,27 Ohm parallel. Macht einen Ausgangsstrom von rechnerisch 1,326 Ampere.

    Zum Testen und Zusammenstückeln des Ausgangsstromes habe ich mal eine Umrechnungstabelle für die in Frage kommenden Widerstandswerte gemacht:


    0,22 Ohm - 1000 mA

    0,27 Ohm - 815 mA

    0,30 Ohm - 733 mA

    0,33 Ohm - 666 mA

    0,47 Ohm - 468 mA

    1,00 Ohm - 220 mA

    2,00 Ohm - 110 mA


    Ich habe nach und nach 0,22 Ohm, 1 Ohm und 2 Ohm parallelgeschaltet. Damit komme ich rechnerisch auf 1,33 Ampere, gemessen habe ich 1,30 Ampere. Bei 23,91V Eingangsspannung werden 2,17 Ampere gezogen. Ich werde den 2 Ohm Widerstand wohl wieder rausnehemen, da das Netzteil nominell für 2,1 Ampere ausgelegt ist.


    Die defekte LED habe ich übrigens gegen ein COB von Luminus Devices vom Typ CXM-14-35-80-36-AC40-F5-3 getauscht. Die Dinger haben nur sagenhafte 19mm Kantenlänge und eine Effizenz von rund 150 lm/W

    Hier noch ein paar Bilder vom Umbau und der Modifikation des Treibers:

    Oder das Netzteil um 1-2 Volt runterdrehen. Wenn kein Trimmer vorhanden ist, einfach 2-3 Dioden mit entsprechendem Betriebsstrom in Durchlassrichtung in eine Zuleitung einschleifen. Keine Schottkydioden, die haben extra eine mäglichst kleine Flusspannung von 0,2 - 0,3V, normale Dioden dagegen ca. 0,7V ;)