Beiträge von Superluminal

    Das Datenblatt zum Nachgucken hast du ja schon gefunden. Ansonsten kann man die LED auch mit den Testspitzen vom Durchgangsprüfer "durchklingeln" Beim Diodentest bzw. bei der Bestimmung des Widerstandes glimmt sie leicht in Durchlassrichtung.

    Ich habe jede Starplatine einzeln gelötet. Bei Platinen, wo mehr drauf ist, dann halt alles, um den thermischen Stress bei mehrmaligem Löten zu minimieren. Bei 10x10 cm Alukern mit 13 LEDs drauf habe ich alle auf einmal gemacht, mußte aber einzelne Exemplare teils mehrmals korrigieren. Bei Streifenplatinen mit 50 cm Länge habe ich die Platine langsam übers Cerranfeld geschoben, ähnlich wie bei einem Ofen, wo die Platinen durchlaufen.

    bin jetzt nur leicht verwirrt was die Anschlüsse angeht.

    Die sind durchgebrückt, damit man mehrere Sreifen verlängern kann. Wenn du parallelschalten willst, dann + mit + und - mit - verbinden. Sollen die Streifen in Reihe geschaltet werden, dann + des ersten mit - des 2. verbinden usw. + und - was an den Enden der Kette noch frei ist, ist dann deine Einspeisung ;)

    hat von euch schonmal einer nackte LEDs verlötet? Also wenn man die Oslons bei digikey kauft, lose, sind die bezahlbar, unter 1eu das Stück. Hab aber noch nie Led-chips verlötet. Kriegt man das hin zuhause als mittelmässig guter Löter oder brauchts da bestimmt hardware zu?

    Lotpaste, möglichst mit Blei, und ein Cerreanfeld, sind ausreichend.

    Ich habe mir bei Aliexpress 20mm Star Platinen als 100er Beutel bestellt und dann losgelegt. Die Oslons weichen zwar ein wenig im Footprint ab, passen aber auch auf 3535 Gehäusemaß.

    Oder du gehst über die parametrische Suche und suchst dir gleich was in 3535'er Footprint bei Digikey.

    Platine auf dem Cerranfeld platzieren, Impulsweise einschalten und die Platine beobachten. Erst raucht das Flussmittel, dann schmilzt das Lot und glänzt, wie ein Spiegel. Dabei zittert das Bauteil einmal kurz, weil es auf dem Lot schwimmt und sich positioniert. Dann wartest du noch 2-3 Sekunden und schiebst die Platine ganz vorsichtig in eine kalte Zone. Danach testet du mit dem Multimeter, ob die LED glimmt und die OP erfolgreich war ;)

    Für MR16 eignen sich die KK von Fischer mit Durchmesser 50 sehr gut:

    Kühler für LEDs: 50mm

    Allerdings brauchst du noch Alukernplatinen für die LEDs. Die Bridgelux Thive sind Bauform 2835, kriegst du ebenfalls bei TME:

    Bridgelux Thrive 3c - Suchbegriff | Elektronische Teile. Vertriebshändler und Onlineshop - Transfer Multisort Elektronik | LED-Dioden SMD weiß | Breite Palette von elektronischen Teilen und Bausteinen / TME

    Digikey hat die auch im Sortiment, allerdings Nullbstand. Unbestückte Alukernplatinen von der Stange habe ich bei Aliexpress für Bauform 2835 habe ich keine finden können. Vor Jahren habe ich mir so ebenfalls Alukernplatinen mit 50mm Durchmesser für LEDs der Bauform 5630 für kleines Geld besorgt und selber auf dem Cerranfeld bestückt.

    Da wirst du im worst case wohl noch bei einem Leiterplattenfertiger, wie z.B. jlpcb dir noch passende Alukerplatinen fertigen lassen müssen. Entweder du lässt die dann gleich mit bestücken, oder machst das selber. Ist aber etwas tricky, wenn man das noch nie gemacht hat.


    Hier mal 2 Projekte von mir, die ich mit MR16 Deckeneinbauringen realisiert habe ;)

    Hm, auch wenn man im ersten Moment nicht daran denkt, aber beim Zahnarzt sollten vermutlich Leuchtmittel mit möglichst hohem CRI Wert (Farbwiedergabeindex) eingesetzt werden. Einerseits für die Beurteilung der Zahnfarbe und andererseits eben auch bei Arbeiten im Mund. Wenn da alles "absäuft", weil die Farbwiedergabe räudig ist, ist das ein handfestes Problem.

    Hab zwei Relais mit Steuerspannung 8-250V

    Sind das Halbleiterrelais? Weil mit so weitem Eingangsspannungsbereich kenne ich keine herkömmlichen Relais. Dafür sieht es bei SSRs dann eher schlecht aus, mit mehreren Kontaktpaaren und Öffnern.

    Ich würde 24V Relais nehmen und die mit dem Blindstrom eines passend dimensionierten Kondensators betreiben (Kondensatornetzteil). Gleichrichterbrücke dazu, damit das Relais Gleichstrom sieht, sollte so funktionieren.

    Extern ginge. Du kannst sogar mit einem Kunstgriff arbeiten, mit dem nix warm wird. Eine Zenerdiode kleiner Leistung, die einen kleinen Thyristor zündet. Der brückt dann die Zener und die defekte LED. Somit wird sogar weniger Wärme frei. Am Tyristor fallen ca. 1,4V ab. Das ist dann aber pro LED jeweis ein Transistor und eine Zener. Bei RGBUV dann 4x das Ganze.

    Wenn man bei bei einem Distributor bestellt, der gute Staffelpreise hat, sollte das machbar sein.

    Die Zenerdiode ist eher als ESD Schutz in Sperrichtung gedacht.

    Spielen wir mal deinen Gedanken weiter. Die Zenerspannung muß etwas höher sein, als die normale Flusspannung, damit sie die zunächst gegebene normale Funktion nicht behindert. Gehen wir von Uz 4 Volt aus, da es Fertigungstoleranzen gibt und es eine Kurve ist und nicht von Null auf 100% geht. Demzufolge ist die Verlustleistung nochmals 1/3 größer. Die Verlustleistumng ist sogar noch etwas höher, da ja kein Licht mehr abgestrahlt wird, sondern die gesamte Leistung als Wärme anfällt.

    So, nun zur Preisfrage: Wenn die LED (was in 99% der Fälle zutrifft, den Hitzetod stirbt, wo soll dann bitteschön noch mehr Wärme der Schutzschaltung hin? dann leuchtet sie bald wieder - aber thermisch :evil:

    Ich hab die ICs von LCSC https://www.lcsc.com/search?q=ws2814 Ich habe die A-Variante genommen, das ist normales SO-8. Die F sind neu, ich glaube, die habe ich schon auf einem Stripe gesehen. Die sehen eher wie SOT23 aus.

    Ab, ich glaube 15€, entfällt auch die "Bearbeitungspauschale" Handling fee, oder so. Porto is auch nicht schlimmer, als in D 8o

    Ca. 10 Tage, dann hast du die Lieferung, mit registered Mail. Habe seit Anfang des Jahres 3x bestellt dort. Ist auch alles zügig durch den Zoll gegangen.

    Die Preise dort sind schon geil! :D

    Bei generischen Teilen, die von mehreren Herstellern gefertigt werden, habe ich nicht das Allerbilligste genommen, sondern einen Fertiger, wo es zumindest englischspachige Datenblätter gab, die halbwegs stimmig wirkten.

    Teilweie habe ich mir bei manchen Sachen nen Wolf gesucht. z.B. 78xx kompartible Schaltegler. Kosten um die 70 Cent p. Stück :saint:

    Einige Logiclevel-FETs, die ursprünglich von IR/Infineon kommen, gibt es von mindestens einem Dutzend chinesischer Hersteller als Nachbauten ebenfalls obszön billig. Es ist immer transparent, wer der Hersteller ist. Du bekommst Vieles als Nachbauten, aber daneben oft auch die Originale von TI zur Auswahl. Manche Sachen habe ich dort noch nicht gefunden. Vernünftige RGBW Power LEDs z.B.

    Eine getaktete Stromquelle kannst du nur über deren Dimmeingang, so sie einen hat, dimmen. Am Ausgang per PWM mit einem Transistor oder MOSFET dimmen zu wollen, ist eine schlechte Idee. Die Stromquelle vesucht den Strom zu treiben und erhöht die Ausgangsspannung, bis zu ihrem spezifizierten Maximum. Wenn die LED wieder zugeschaltet wird, entläd sich der Ausgangselko in der KSQ schlagartig in die LED. Je nach interner Schaltung kann dadurch die LED kaputtgehen, oder auch die Stromquelle. Nimm 2 Stromquellen. Entweder von 230V, oder an einem Konstantspannungsnetzteil 2 Stromquellen dahinter. Nicht ganz von ungefähr sind Lösungen mit mehreren Kanälen, wie ww/cw, RGB, RGBW ein ganzes Stück teurer.