Beiträge von Superluminal

    Ich hatte es auch schon, das im Angebot RGBW versprochen wurde, der Controller davon aber nichts wußte.

    Mein Tipp: ESP8622 kaufen, WLED flashen und konfigurieren - schont Geld, Zeit und Nerven und kann sowohl die seriellen Stripes, als auch die klassischen parallelen mehrkanaligen Streifen (mit zusätzlichen Treibertransistoren)

    Die Auslegung auf 3,5A bei 100% ist kein Problem.

    Anschluss erfolgt über Schraubklemmen, ohne löten. Eingang 3 Klemmen. Masse, +Betriebsspannung und PWM.

    Logikpegel an PWM schaltet die LED ab.

    Ausgang 2 Klemmen: Anode (+) und Katode (-)

    Verpolgeschützt ist da nix! Eine "Angstdiode" würde nur den Wirkungsgrad verschlechtern, Platz beanspruchen und Wärme erzeugen, die irgendwie abgeführt werden muß. Das ist 1x genau hingucken beim Verkabeln, danach braucht das Ding kein Mensch mehr 8o

    Außerdem, wenn ich eine Schutzdiode am Eingang einbaue, dann schafft es der Nächstbeste, das Ding mit Spannung auf dem Ausgang zu grillen... :evil:

    Wenn du ohnehin mit mit einer Fernbedienung arbeiten willst, dann guck mal in der Rubrik "mobil und portable" nach meinem Beitrag "Campinglampe 2.0"

    (Ich schreibe gerade vom Handy aus, da kriege ich keine Verlinkung hin)

    Dort habe ich meine Stromquelle mit einem kleinen Mikrocontrollerboard gesteuert. Die Software WLED ist sehr flexibel und kann genausogut nur einen Kanal per App dimmen. Wäre das was für dich?

    Ich habe dort eigentlich alles schon sehr detailliert beschrieben.

    Frage könntest Du ihn auch so Bauen mit bis 5 A mit einen Einstellbaren Konstandstrom

    von - bis so das ich ihn so von- bis 3,5 A betreiben könnte ????? als zum einstellen ?????

    Direkt einen Einstellregler hat mein Modul nicht. Mittels PWM könntest du runterdimmen. Sowas ist mit einem NE555 oder einem kleinen Mikrocontroller kein Hexenwerk. Außerdem habe ich, wie du auf den Bildern im Markt vielleicht erkennen kannst, 5 Positionen für die strombestimmenden Sense Widerstände vorgesehen. Diese muß man nicht zwingend alle sofort bestücken. Man kann z.B. in 1 Ampere Schritten anfangen und zm Ende hin dann auch 0,5 oder 0,2A aufstocken. Da diese Widerstände alle parallelgeschaltet sind, kann man, falls die 5 Positionen nicht ausreichen sollten, auch "huckepack" übereinander bestücken.

    Mit dem NE555 habe ich mal einen Dimmer, der eigentlich als Dimmer oder Drehzahlsteller für keine Lüfter o.ä. gedacht war, entworfen. Von den Platinen habe ich wohl noch ein paar rumliegen. Wenn man statt des Leistungs-MOSFET einen kleinen Transistor da ranfrickelt, dann hättest du den passenden Dimmer dazu, quasi plug and play ;)

    Ich fahre aber dieses Wochenende für eine Woche in den Urlaub.

    Ich könnte mich erst ab dem 1. Mai drum kümmern. Lesen und texten geht auch zwischendurch :)

    Das ist aber eine Milchmädchenrechnung!

    Angenommen ich habe zwei linke Hände oder wäre Nichtfachmann, dann zahlt man ein Vielfaches dem Handwerker. Denn dann reicht es nicht mehr die Birne zu tauschen.

    Selbst wenn ich das selbst kann, ist es ein Ärgernis. Meist ist die Lampe nur mit der Leiter zu erreichen, oder ich muß umräumen und dort überhaupt die Leiter stellen zu können. Oder es ist dunkel im steckdosenfreien Keller, weil die Lampe die ich wechseln will, ja nicht leuchtet. Nerven und Lebenszeit sind mir eindeutig mehr wert, so das ich lieber was Gescheites verbaue :P


    Davon abgesehen habe ich schon echt behinderte Konstruktionen gesehen, wo ich 3 Hände brauche, weil es eine kleine Klemmdose in der Lampe gibt, wo erst der Deckel mit 2 Schrauben im Uhrmacherformat zu öffnen ist, die natürlich keine Sicherungsringe gegen Verlieren haben. Drin sind dann keine Steckklemmen, sondern Lüsterklemmen, die ebenfalls lose in der Dose sind. <X

    Bei sowas bekomme ich allein bei dem Gedanken Pickel, das Ding alle 2 Jahre wieder anfassen zu müssen. Natürlich passen bei der neuen Lampe die alten Befestigungslöcher nicht mehr :cursing:

    Die Lampn sind billigst gemacht. Die LED Streifen sitzen auf "Trompetenblech" und das ist auch noch lackiertes Stahlblech. Es darf halt nichts kosten. Der Rest wird sich dem Sparzwang sicherlich ebenso unterordnen. Guck mal, was in der Mitte unter der Plastikabdeckung ist.

    Es ist prinzipiell schon mal ein gutes Zeichen, das kein IC und weitere Bauelemente auf den LED Streifen montiert sind. Es greift nämlich die Unsitte um sich, die Stromquelle gleich mit auf die LED Platinen zu integrieren. mit dem Resultat, das man dann gleich alles am Stück wegschmeißen kann.

    Bestes Beispiel dafür sind die LED Fluter für den Außenbereich mit flacher Bauweise und vielen kleinen Einzel-LEDs.

    Pünktlich nach 2 Jahren im Garten, war das Ding tot! kein Dauerbetrieb, sondern über Bewegungsmelder.

    Sinnigerweise sind nichtmal die Platinen standartisiert, sonst hätte ich mir über Ali so ein Teil besorgt.

    Keine Ahnung, wo Osram fertigen lässt. Zumindest achten sie auf Qualität. Möglicherweise ist der Frühausfall bei Erstinbetriebnahme auch auf Kälte und damit verbundenes Kondenswasser zurückzuführen, denn es war Winter, ich hab das Paket geliefert bekommen und die Lampen sofort eingesetzt. Eine hat's nicht überlebt.

    Hab die defekte Birne ersetzt/gutgeschrieben bekommen. Alles gut ;)

    Zusatz zu @Cossarts Beitrag:

    Beides lässt sich vermeiden, wenn man weder Chinaschrott noch Billigware vom Discounter oder Noname-Herstellern kauft.

    Weder bei mir noch im Bekanntenkreis ist jemals ein LED-Retrofit-Leuchtmittel ausgefallen. Die funktionieren alle noch.

    Kann ich bestätigen. Mir ist ein Osram Leuchtmittel bei der Erstinbetriebnahme gestorben, das stank vor sich hin. Rund 10 Jahre alte GU10 von Aldi habe ich ausrangiert, obwohl sie noch gingen. Die hatten aber nur 3 oder 4 Watt. Ansonsten 3x LG und 9x Osram, alles GU10. Sind im WZ als Deckenbeleuchtung verbaut und jeden Abend mehrere Stunden in Betrieb, seit Jahren.

    Erstere hat eine Flusspannung übr den LEDs von Uf 8-9V, da ginge meine Step down KSQ biete 3 bzw. 5A KSQ's, dimmbar 0-100%, Step Down Und das sogar noch unterhalb der 3A Variante, da laut Datenblatt maximal 1,4 A erlaubt sind. Damit fällt der ganze Zirkus der Kühlung flach und die Spule kann auch kleiner u. somit flacher ausfallen.

    Zweite hat Uf von knapp 20V und einen Maximalstrom von 2 Ampere. Da passt mein hier weiter oben verwendeter Step up.

    WLED kann auch mit einem Kanal umgehen. Einstellung PWM white.

    Wegen den KSQs kannst du mir gerne ne PM schreiben, da brauchen wir den Tröt hier nicht mit füllen ;)

    Update, es gibt Grund zur Freude! :D

    Die neue Version WLED_0.13.1_ESP8266.bin blendet automatisch bei Auswahl des Hardware Setup PWM CCT alles mit RGB aus, so wich ich mir das gewünscht habe



    Es ist fast wie Weihnachten 8o

    Kommen wir nun zur Installation und Konfiguration von WLED, der Firmware des Mikrocontrollers. Als Mikrocontrollerboard mit WLAN Fähigkeiten verwende ich den Wemos Mini D1 mit dem ESP8266. Unter dem Stichwort Wemos Mini D1 findet man die Dinger bei Amazon, Ebay oder Aliexpress.

    Für Wled gibt es zahlreiche ausführlich bebilderte Tutorials, auch in deutsch. Darum spare ich mir den Großteil und verlinke mal auf ein meiner Meinung nach gutes Tutorial.

    https://electric-junkie.de/2020/08/wled-quickstart/

    Bei mir lief die neueste Version des Homeflashers nicht, kann aber auch an meinem alen Windows 7 liegen. Eine ältere Version tat es dann ohne zu murren.

    Dagegen sollte man die neueste Version der zu flashenden Binärdatei wählen!

    Bei mir ist es die WLED_13.0.b6_ESP8266.bin, bei der 13.0.b5 hat die PWM Ausgabe, die wir hier benötigen, noch nicht funktioniert.

    Vergiss den hier gezeigten Anschluss eines LED Stripes, den brauchen wir in unserem Fall nicht.

    Interessant wird es dann wieder beim Punkt "Konfiguration der WLAN Verbindung"

    Wenn der Controller geflasht und per WLAN erreichbar ist, kommen wir zur weiteren Konfiguration. Das kann praktischerweise gleich am USB Kabel hängend, erfolgen. So wird der Controller stabil mit Spannung versorgt. Die externe Versorgung über die spätere Schaltung bietet immer ein geringes Fehlerpotential. Daher ist eine schrittweise Vorgehensweise sehr praktisch.



    Die erste seite ist das WIFI Setup.

    Oben wird der Name des Heimnetzwerkes, wo sich der Controller einloggen soll und das WLAN Passwort eingegeben.

    IP und Gateway kann man im Normalfall, bei DHCP, also der Zuweisung einer dynamischen IP durch den Router, leerlassen.

    Bei mDNS, der http Adresse kann man den Standardeintrag abändern. Ich habe hier Campinglampe genommen.

    Configure AccessPoint, ist eigentlich doppelt gemoppelt, stört aber auch nicht. Hier macht der ESP ein weiteres eigenes WLAN auf, er arbeitet als Access Point. Name deshalb auch hier in Campinglampe geändert. Das kann ganz praktisch sein, da bei Zelten das heimische WLAN fehlt.

    Wenn der Kreis derer, die die Lampe bedienen sollen, nicht aus einem Haushalt sind und somit auf dem Handy unterschiedliche WLANs haben, ist ein Access Point ganz praktisch. Hier kann man die alten WLED Einstellungen vom Passwort belassen, um sich zu erinnern, oder aus Sicherheitsgründen auch ein Neues vergeben. Dieses braucht mit dem Oberen Passwort nicht idenetisch sein.

    Nach save and connect und dem eventuellen Neuaufruf der Konfigurationsseite geht es weiter zu LED Preferences



    Wichtig ist hier im Hardware Setup von der Standardeinstellung WS281x auf PWM CCT zu wechseln. Je nach FW Version kann der Punkt auch PWM wwcw (steht für "warm white cold white") heißen.

    GIPOs 0 und 2 und Inverted output das Häckchen setzen, sonst sind Null und 100% vertauscht.

    Noch ein Wort zu den Ausgängen: GIPO 0 und 2 sind am Board D3 und D4. Ist gaga, aber um das zu verstehen, muß man wissen, sich die Pinout reference des Wemos Boards reinziehen.

    https://randomnerdtutorials.co…6-pinout-reference-gpios/ dort bis zum Wemos D1 Mini Pinout runterscrollen.

    An GIPO 2 / D4 hängt die blaue LED auf dem Board. So hat man schon mal eine gute Kontrolle, ob der PWM Betrieb funktioniert, bevor man die KSQs anschließt ;)



    Default Brightness ist die Anfangshelligkeit beim Einschalten. 128 ist ein guter Kompromiss, kann aber individuell geändert werden. 255 ist Maximum, 0 ist aus. Apply preset 1 kann man erst nach dem Anlegen eines Presets in der Haptbedienoberfläche vornehmen, wir kommen hierher also nochmal zurück 8o



    Im User Interface, der 3. Konfigurationsseite, stellen wir im Web Setup unter Server description auch nochmal Campinglampe ein. Color wheel und RGB sliders können wir abwählen, da hier nix farbig ist.



    Hier sind wir in der eigentlichen Bedienoberfläche. Sind zwar noch ein Haufen Karteileichen drin, aber hier kann sich gerne ein Programmierer austoben und das eindampfen.

    Für uns interessant sind eigentlich nur 2 Slider. Der white balance ist der Überblendregler zwischen warm- und kaltweiß. Zur korrekten Zuordnung kann man die GIPO Einstellung ändern oder die Verdrahtung von D3 und D4 tauschen, oder die Kabel am LED Ausgang der KSQ.

    Der Slider Brightness ist für die Helligkeit und steht nach dem Einschalten erst mal mittig - wir haben ja 128 konfiguriert.

    Links sollte Default und bei der rechten Buttonreihe der Punkt auf Solid stehen. Wenn da was anderes steht, werden unter Umständen die Slider wirkungslos, oder überschrieben!

    Um ein definiertes Einschaltverhalten zu haben, gehen wir ganz rechts auf den Button + create preset



    Häkchen setzen, save to ID 1 und dann save preset.

    Jetzt gehen wir wieder zu den LED preferences zurück und tragen dort appy preset 1 ein, den wir ja soeben erzeugt haben ;)

    Wenn jetzt das Dimmen der blauen LED auf dem Controllerboard funktioniert, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das Controllerboard vom USB Anschluss zu trennen und elektrisch mit dem Spannungsregler von 12V auf 5V und den beiden PWM Leitungen an D3 und D4 zu verbinden 8)

    Hallo,


    hat ein bisschen gedauert, aber heute habe ich mich dem Thema nochmal angenommen.

    https://www.digikey.de/de/prod…0000-000C0U0A30G/10261065

    Cree ist eine Topmarke. 3000K, wie gewünscht, und sogar CRI 90 und somit eine erstklassige Farbwiedergabe - das Modell mit CRI 80 kostet das Selbe! 8o

    Lichtaustrittsfläche wären 4,5 mm Durchmesser. Einzige Pferdefuß wäre ein Uf von 9,35V, da sind 3 LEDs in Reihe, 4 wären besser um auf deine minimalen 12V vom Treiber zu kommen. Keine Ahnung, wie pingelig der Treiber da ist. Hätte aber den Vorteil, das du bei 500mA eben auch ein viertel weniger Verlustleistung hast und somit an Lebensdauer gewinnst. Die Helligkeit wird trotzdem passen, da die Helligkeit inzwischen höher geworden ist. Bei Markenware sowieso.

    Hättest du eventuell die Möglichkeit, die Lampen so umzuverdrahten, das 2 Lampen in Reihe an einem Treiber hängen? Der Treiber kann bis 19V, das langt gerade.

    Das scheinen steinalte LEDs zu sein, wo Uf pro Chip bei 3,5V lag. Bei 3 in Summe waren das dann 10,5V x 0,5 Ampere kommt man dann 5,25W - mit 5,2 Watt sind deine Lampen angegeben.

    Ich vermute mal, das passt schon so. ;)


    Das Gehäuse ist von Pollin https://www.pollin.de/p/kunsts…haeuse-021-002-113-460003. Die Außenmaße betragen 135x70x50. Deckel und Boden haben ein Lüftungsgitter, um die Wärmeabfuhr beherrschen zu können.

    Im Gehäuse geht es quasi wie mit dem Schuhanzieher zu ;)

    An den Befestigungsbohrungen meiner Platinen habe ich M3 Stehbolzen mit 12 mm Länge angeschraubt, die aber lediglich als Abstandshalter dienen. Sie sind nicht mit dem Gehäuse verschraubt, die Leiterplatte sitzt straff zwischen den Wänden.



    So sieht das ganze Konstrukt dann fertig aus. Im Endzustand jetzt mit Zigarettenanzünderstecker und 2x 2,5 Quadrat Zuleitung, um den Spannungsabfall auf der Leitung gering zu halten. Was hier verloren geht, holt sich der Stepup über mehr Strom zurück! Der Zigarettenanzünderstecker hat bereits eine eingebaute (auswechselbare) Sicherung.


    Die Konfiguration von WLED werde ich in einem separaten Beitrag Step by Step erklären. Da mir mehr die Hardware, als die Software liegt, wäre es toll, wenn sich jemand findet, der die Oberfläche von WLED so "ausdünnt", das da quasi nur noch 2 Slider übrigbleiben. Einer zum Dimmen von 0 - 100% und einer, zum gegenläufigen Überblenden beider Kanäle.

    So wie es jetzt ist, verwirrt die Bedienoberfläche eher, da Farbeffekte und sonstige "Featureitis" dort vereint sind.

    Ich setze das ganze Projekt selbstverständlich unter open Hardware. Die Fertigungsunterlagen für die KSQ-Boards stelle ich bei Bedarf hier zur Verfügung

    Hallo,


    da wir Campingfeaks sind, stellte sich bei mir der Wunsch ein, neben diversen Taschenlampen, der LEDfizierten Campinglampe im Jahre 2016 noch etwas Größeres und Flexibleres zu haben. Das Ganze sollte am Zigarettenanzünder betreibbar sein, dimmbar von ca 1 Watt bis rund 50 Watt sein, sich in der Farbtemperatur einstellen lassen und als Sahnehäubchen noch fernbedienbar sein, damit sich möglichst viele Szenarien beim Camping abdecken lassen

    • helles, kaltweißes Licht, wenn man spät ankommt und im Dunkeln das Zelt aufbauen muß, oder mal was sucht
    • weniger Licht, damit man im Dunkeln den Bräunungsgrad von Grillgut erkennen kann, ohne mit der Taschenlampe rumfummeln zu müssen
    • dezentes, warmweißes Licht, wenn man einfach nur chillen will

    Basis ist aus dem Shop hier ein 50 cm Streifen mit 196 Samsung LEDs, der sich in der Farbtemperatur einstellen lässt https://www.led-tech.de/de/50c…g-LM301B-LEDs-3500k-6500k. Da ich gerne von Glühlampe bis Tageslicht wollte, bekam ich auf Nachfrage ein Exemplar mit 2700K und 5500K ^^



    Montiert in dieses Kühlprofil https://www.led-tech.de/de/Cov…l-V2-opale-Abdeckung-50cm, Endkappen hatte ich mal vor Jahren von jemandem aus dem Forum.

    Interessant ist noch ein weiteres Detail: Die halbrunden Abdeckungen passen eigentlich nicht zu den 2 reihigen LED-Streifen, da die Wagoklemmen auf dem Board das Montieren des Deckels verhindern. Hilfe kam von meiner Partnerin, die Dentaltechnikerin ist und sich meiner Idee annahm, den Deckel im Bereich der Klemmen passend zu bearbeiten. Man sieht das recht gut auf dem Bild. Es muß die gute Hälfte der Schnappnase weg. ;)

    Herzstück sind 2 getaktete Step Up Eigenbau KSQs, die ich hier vorgestellt hatte Step Up - KSQ mit bis zu 5A - XL6006 Die beiden KSQs habe ich praktischerweise gleich als 2er Boardnutzen verwendet.



    Details zur Funktionsweise der KSQs bitte im oben verlinkten Beitrag nachlesen. Ich habe als strombestimmende Sense Widerstände 2x 0,22 Ohm und 0,47 Ohm bestückt. Das ergiebt rechnerisch 2,48A, in der Praxis sind es 2,35A



    Dabei stellen sich 20,97V an den LEDs ein. Für die Tests verwendete ich ein 12V 9A Netzteil. 12,11V lagen real am Eingang an, dabei wurden 5,04 Ampere Eingangsstrom gezogen, was einem Wirkungsgrad von 81% entspricht.

    Die KSQ läuft somit bei Vollast am Limit (5 Ampere). In der Praxis ist es gesünder, wenn man die volle Leistung benötigt, viefty/viefty mit beiden Kanälen zu fahren :saint:



    Noch ein weiteres kleines Detail verdient Aufmerksamkeit: Die Wagoklemmen sind sportlich dicht am Ende des Streifens, so das man kaum sinnvoll in einem 50 cm langen Profil dort Kabel einführen kann. Ich habe in die Steckklemmen dicken, steifen Draht gesteckt, den U-förmig nach oben, über die Klemme umgebogen und daran dann die Kabelenden angelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert.

    Die Kabelschlaufe befindet sich in der Lücke zwischen 2 LEDs. Das Kabel ist mangels Platz für eine Verschraubung mit einem Kabelbinder unter den Lötstellen befestigt.



    Die ICs sind über etliche Thermal Vias mit der unteren Kupferseite großzügig verbunden. Eine Wärmeabfuhr mittels BGA Kühlkörper von Fischer 31x31x10 ist zwingend notwendig, um das IC am Limit betreiben zu können. Da der Chinafertiger der PCBs den Boarnutzen zum Vereinzeln unafgefordert geritzt hat, mußte ich an den Eingangsklemmen die Einspeiseleitungen freilegen und mittels Zinnklecks wieder brücken :wacko:



    Die Steuerung der Stromquellen übernimmt ein Wemos D1 Mini mit einem ESP8266. Da dieser 5V Eingangsspannung sehen möchte, habe ich hier quick & dirty auf Lochrasterplatine einen 78L05 Spannungsregler mit Minimalbeschaltung aufgebaut. Das ESP Modul kommt dann Huckepack mittels Stiftleiste darüber.

    Bevor alles im endgültigen Gehäuse verschwindet, wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt, den ESP8266 mit seiner Firmware zu flashen.

    WLED ist dafür wie gemacht 8)

    Eigentlich ist WLED viel mächtiger und hier eigentlich völlig oversized, dafür ist es aber eine open Source Fertiglösung, die mit kleinen Einstellungen "out of the box" läuft :saint:


    So, ich habe zwar noch nicht die 10 Dateianhänge, dafür aber bereits das 1 MB erreicht =O

    Somit setze ich das Ganze dann mit einer weiteren "Antwort" fort :S

    Als Avatar langt das Foto, um was darauf zu erkennen, eher weniger. Zoom doch mal richtig rein und dann 600x800 Auflösung 8o

    Man muß mehr erahnen, um was es sich da handelt.

    Ist das eine Platte, oder ist es ein Halterahmen, bzw. zwei Hälften, die das eigentliche COB kontaktieren und halten? Auch eine halbwegs verlässliche Bemaßung wäre hilfreich. Der Durchmesser der Lichtaustrittsfläche ließe z.B. Rückschlüsse auf Baureihe und Leistung zu.

    Dem blassen Gelb nach zu urteilen, geben die LEDs eher kaltweißes Licht ab. 3000K hätte ich eher leichtes orange erwartet. Aber bei den Chinesen wird es eher auf 4000K hinauslaufen.

    500 mA Strom sind ja schon mal gegeben. Hat jede LED ihr eigenes Netzteil oder sind davon mehrere COBs in Reihe an einem Netzteil montiert?

    Du könntest auch an einer intakten Lampe über der LED im Betrieb messen, wieviel Spannung daran abfällt. Sei aber vorsichtig dabei, bei Chinaware kannst du nicht unbedingt voraussetzen, das die Ausgangsspannung galvanisch vom Netz getrennt ist! ;)

    Freunde dich schon mal mit dem Gedanken an, das die neue LED etwas heller, weil effizienter ist und der Farbton des Lichtes vielleicht nicht ganz passt. Wenn das stören sollte, bleibt dir nur, nach und nach alle LEDs zu ersetzen. Das ist eher eine Frage des Fleißes, als des Geldes.

    Hallo,


    da ich meine eigenen Stromquellen baue, könnte meine Lösung für dich in Frage kommen. Ich habe 5 Ampere Maximum Step up und eine Variante für 5A max. Step down. Letztere habe ich hier im Forum vorgestellt und auf dem Marktplatz angeboten: biete 3 bzw. 5A KSQ's, dimmbar 0-100%, Step Down

    Die 5A Step up ist inzwischen ebenfalls verfügbar.

    Ich betreibe eine 50 cm Leiste mit Uf 20,97V bei 2,35A

    Rein gehen gemessene 12,11V bei 5,05A, was einem Wirkungsgrad von 81% entspricht. Dimmen kannst du per PWM ebenfalls, bzw. über den PWM Eingang die LEDs dunkelschalten.

    Die Boards haben die selben Abmaße 33x100mm, wie die Step down und einen ähnlichen Aufbau. Bis 3 Boards kannst du die auch als Boardnutzen zusammenhängend bekommen, z.B. für 3 Kanäle - RGB.

    Ich nutze das mit 2 Kanälen ww/cw

    Wenn es nicht dimmbar sein muß, geht es noch viel simpler. Kaufe dir ein paar 3 Ampere Siliziumdioden. Du trennt eine Zuleitung auf und hängst dort zunächst eine Diode in Durchlassrichtung rein. Sollten die LEDs ganz dunkel bleiben, dann drehe die Diode um. An einer Siliziumdiode fallen ca 0,5 bis 0,7 Ampere ab. Sollte die LEDs immer noch zu hell sein, dann nimm halt noch eine 2. Oder 3. Diode in Reihe. Die Dinger kosten bloß ein paar Cent und es ist die preiswerteste und einfachste Lösung.

    Ich schreibe momentan vom Handy aus, sonst hätte ich dir was Passendes verlinkt ;)