Beiträge von Superluminal

    UV-C holst du aber nicht aus LEDs heraus, allenfalls im mW Bereich und das zu exorbitanten Kosten! Wenn das tatsächlich mit UV-C funktionieren sollte, dann nimmt man eher Quecksilberdampf-Gasentladungslampen aus Quarzglas, wie zur Wasserenkeimung

    Hm, der Teufel steckt im Detail. So ein Longboard ist bei 1400 mA, dem von dir angestrebten Maximum, mit 33,5V angegben. Bedeutet, es wird mit 46,9 Watt betrieben, was wiederum bedeutet, du kannst wenn alles gut läuft, 3 Longboards über einen Dimmer laufen lassen.

    Das ist aber die optimistische Version :P

    Prakisch is es so, das Dimmen über die Eingangsspannung kein vom Hersteller der Netzteile vorgesehener Zustand ist. Kann funktionieren, muß aber nicht. Bei mehreren LED Netzteilen kann es zudem vorkommen, das die unterschiedliche Helligkeiten haben. Spätestens dann, wenn du irgendwann eines der 3 austauschen mußt.

    Das ganze läuft auf ein "Bullshitbingo" hinaus. der Dimmerhändler sagt dir, das der Dimmer das kann, es liegt am Netzteil. Der Netzteilhändler sagt dir: das Netzteil funktioniert - allerdings nicht so, wie du dir das vorstellst. Dimmen ist nicht vorgesehen.

    Also kauf den gesamten Kram bei einem Händler, versichere dich zurück, das diese Kombi funktioniert und hau ihm das anderenfalls um die Ohren :evil:

    Der springende Punkt ist, das LED Schaltnetzteile einen Eingangselko haben, der sich annährend auf die Scheitelspannung von 310V aufläd und so 50 Hz Flimmern verhindert. Wenn dieser Elko reichlich dimensioniert ist, ist er am Ende der Halbwelle noch nicht leer - du kannst also nicht auf Werte unter 10 oder 20% dimmen. Altern die Netzteile unterschiedlich, oder du tauscht eins aus, dann kann es eine kleinere oder größere Elkokapazität haben. Die Folge ist, das sie bei gleichem Phasenanschnittwinkel unterschiedliche Helligkeiten haben.

    Nächster Punkt: Der Elko läd sich wärend der Sinushalbwelle nicht gleichmäßig über den Zeitraum auf, sondern am Anfang der Halbwelle zieht er viel Strom. ist er voll, dann kaum noch was. Die Impulsströme fallen je nach Netzteildesign unterschiedlich hoch aus und das Netzteil ist erstmal eine Blackbox, deren Inhalt du nicht kennst. Wenn es ganz dumm läuft, zerschießt dir ein 150 Watt Netzteil auch den Dimmer, weil dessen Impulsstrom zu hoch ausfällt.

    Es ist leider die Crux, das es kaum Plug and Play Lösungen im LED Bereich gibt, wenn es ums Dimmen geht.

    Es gibt dimmbare Netzteile die sich auf unterschiedliche Weise dimmen lassen - nur nicht in jeder Leistungsklasse auf die gerade gebrauchte Art und schon ganicht zu einem genehmen Preis! =O

    meist kommt man um Eigenbaulösungen nicht drum herum, was defacto auf Mikrocontroller hinausläuft.

    An den ESP8266 kannst du theoretisch wohl 2000 LEDs anschließen. 240 bis 300 pro I/O gehen spielend. Über 300 solltest du aber mehrere I/0s nutzen, als Segmete. Im Ablaufverhalten merkst du davon nichts, Effekte können sich über mehrere Segmente erstrecken. Mehrere Segmente deshalb, weil der Controller sonst wohl Probleme bekommt, alles flüssig darzustellen.

    Und wenn der ESP8266 nicht reicht (irgendwann), dann gibts auch noch den ESP32, der kostet wohl 1-2 Euro mehr, das Board :)

    Ich hab den Kleinen aber noch nichtmal ansatzweise ausgereizt. Ich habe ihn mit den SK6812 rgbw betrieben. Das ist im Prinzip eine WS2812 mit einem 4. Chip in weiß. Diverse Chinacontroller versprechen zwar, die auch zu können, ich habe aber keinen gefunden, der das auch gehalten hat.

    Ich habe damit bisher 2 Projekte realisiert:

    Campinglampe 2.0

    und eine LED Leuchtstoffröhre mit SK6812 rgbw Stripe umgerüstet. Da sind keine 200 Stück drauf.

    Wegen Musik müßtest du mal bei WLED schürfen, ob das geht. Die haben auch ein eigenes Forum. Gehen tut es sicherlich irgendwie. Ist nur die Frage, ob das schon jemand implementiert hat und wie gut es dokumentiert ist ^^

    Die fertigen Treiber sind ja nur zugeschnappt, oder verschraubt, nicht vergossen. Öffne mal so einen Treiber (den für 1050 mA) In der Nähe der Ausgangsklemmen sind 1 oder 2 relativ große Zementwiderstände mit 1-2 Watt und ein paar Farbringen drauf. Meist so in der Größenordnung 2-5 Ohm. Jetzt liest du den verbauten Wert ab, bei zweien von beiden und guckst, ob die parallel geschaltet sind, was eigentlich immer der Fall ist. Dann rechnest du mittels Dreisatz um, wie groß dein Widerstand ausfallen müßte, damit 900 mA fließen (geringfügig mehr Ohm) dann suchst du ein oder 2 Werte, die in Zusammenschaltung passen, tauschst die Widerstände und misst nochmal nach, ob der errechnete Wert in der Realität den gewünschten Strom gibt u. korrigierst ggf. nochmal. Von größer zu kleiner geht ohne Probleme - umgekehrt könnte man eventuell den Treiber überlasten.

    Hallo Christoph,


    du kannst auch hier im Forum Bilder einstellen. Auf Dateianhänge klicken und dann Datei aussuchen und auf hochladen.

    Da Dein Link nix anzeigt sondern irgendweiche nervigen Eingaben verlangt, bin ich erstmal raus.

    Ich vermute mal, am Mainboard ist ein Limit von 120 LEDs. Irgend soetwas habe ich von meinem MoBo im Kopf. Ddie Stromversorgung ist nur ein Punkt, aber das Datentelegramm muß auch lang genug für die ganze Kette sein. Ich vermute dort dein Problem ;)

    Vielleicht ist das nur eine Default Einstellung, die sich irgendwo ändern läßt. Entweder im UEFI (BIOS) oder in der entsprechenden LED Software. Ansonsten bleiben dir 2 Optionen:

    - mehrere Stränge, die von der Stromversorgung parallel liegen und E-förmig mit dem Datensignal versorgt werden. Somit machen alle Teilstränge das Selbe, überschreiten aber nicht die Anzahl der LEDs

    - die andere Möglichkeit wäre Ein ESP8266 Controller (Wemos, o.ä.) gibts für ca. 3 Euro beim freundlichen Chinesen. Im Internet nach WLED suchen, Controller flashen, nach deren Anleitung vorgehen und dann WLED per Webseite über den Browser oder übers Handy steuern. Das ist wesentlich bequemer, als die Onboard MoBo Lösung 8)

    Ein LiPo Akku Bauform 18650 würde sich da anbieten. Für so eine 20 mA LED, wie du verlinkst, langt ein einfacher Vorwiderstand.

    Diese Module hier https://www.led-tech.de/de/7x-…15-High-Peformance-master kosten nicht viel und haben ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis. Das von mir verlinkte mit 2700K Farbtermperatur entspricht Glühlampenlicht, was du ja simulieren willst.

    Ich habe ein ganz ähnliches Projekt mit der selben LED Platine mit 4000K realisiert

    beleuchteter Getränkespender

    Eine passende Stromquelle, wie ich sie aufgebaut und verwendet habe, könntest du ebenfalls von mir bekommen:

    PAM2804 - low Drop KSQ 2,5V - 6V

    Schicke mir bei Bedarf einfach ne Persönlich Nachricht ;)

    Nimm doch gleich LED Röhren! Wenn du da Markenware von Osram oder Philips nimmst, machst du nichts falsch. Kommt halt darauf an, was für Vorschaltgeräte bei deinen konventionellen Leuchtstoffröhren verbaut sind. Ob konventionelle Vorschaltgeräte (schwer, erkennt man am Starter und am Flackern beim Einschalten) oder EVGs. Die elektronischen Vorschaltgeräte sind da etwas komplizierter. Es gibt spezielle LED Röhren, die auch mit EVG klarkommen. Notfalls mußt du die Lampen umverdrahten.

    Was steht auf dem 8 beinigen IC drauf? Mit dessen Datenblatt könnte man schauen, welcher Strom bei 0,5 Ohm (2x 1 Ohm parallel) fließt. Je nach IC müssen am Messwiderstand 0,1 bis 0,22V abfallen. In ersterem Fall bedeuten 0,5 Ohm dann 0,5 Ampere an den LEDs.

    Wenn Auslöten eines Widerstandes zu dunkel ist, dann muß halt einer mit 2,2 Ohm da rein, o.ä. Muß man halt ein wenig experimentieren. Wenn man nicht das ganze Sortiment vorrätig hat und etwas experimentieren will, kann man auch z.B. 10x 10 Ohm kaufen und die dann stapeln. Immer einen nach dem anderen auflöten, bis einem die Helligkeit genehm ist ;)

    ca eine knappe Sekunde ist normal, das ist eine Eigenart des Netzteils. Hier wird l

    Letzteres vermutlich defekt sein. kannst du das Netzteil mal auf Verdacht (eventuell mit einem anderen Lampenkreis) tauschen, oder auf der Leitung zur LED messen, ob da was kommt und was sich ändert, wenn die LED angeht?

    Warscheinlich kommen die Elektroniken mit der Wechselspannung nicht klar. Besorge dir eine kleine Gleichrichterbrücke (1A 50V Ausführung reicht völlig), schalte die mit ~ gekennzeichneten Anschlüsse parallel zur Klingel und +/- dann auf dein Relais mit korrekter Polung, da ein mittels Optokoppler geschaltetes Relais da eigen ist. Eventuell brauchst du noch einen kleinen Elko zwischen +/- - auch bei dem Polung beachten. Richtwert so 100 - 1000µF und mindestens 25V Spannungsfestigkeit (bei 12V erreicht die Scheitelspannung knapp unter 18V)

    Deine Frage lässt sich nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Wenn der 19V Spot eine getaktete Stromquelle hat (sieht man daran das außer einem IC(das auch sehr klein sein kann) eine Spule und mindestens 1 Kondensator da ist.

    Wenn das IC laut Daenblatt die 24V verkraftet und der/die Elkos ebenfalls die mit der höheren Spannung klarkommen, dann ja. Bitte keine 24V auf einem 25V Elko, sowas machen maximal die Chinesen ;)

    Eine 35V Ausführung sollte es schon sein. Wenn du dir nicht sicher bist, mache Fotos von der Platine.

    Auch wenn es nicht geht, ist das nicht der Untergang des Abendlandes. Es gibt für einen schmalen Taler Platinen mit Schaltregler (meist Nachbauten vom LM2596), deren Ausgangsspannung man einstellen kann. Da schickst du 24V rein und stellst den vorher auf 19V Ausgansspannung ein 8)

    Was ein toller Service wäre, wenn ihr für die ovalen Serien eine Bohrschablone mit anbieten würdet. Eine pdf Datei um sich seine Schablone 1:1 ausdrucken zu können, langt vollkommen.

    Bei den runden Spots langt eine Lochkreissäge, aber bei ovalen Strukturen muß man ansonsten umständlich an jedem Loch messen und anzeichnen ;)

    Hm, bei Dimmung sollte kaum PWM am Ausgang sein. Dagegen sprechen die 2 Elkos im 3. Bild ganz links, gleich neben den Ausgangsklemmen. Die bügeln das glatt, auf einen Mittelwert mit ganz leichtem Rippel.

    Der dicke 1 oder 2 Watt Widerstand darüber bestimmt den Ausgangsstrom. In ähnlicher Konstellation ist das in den meisten Stromquellen so. Ggf. kann man bei einem 500 mA oder 700 mA Netzteil den Widestand so anpassen, das nur 480 mA hinten rauskommen.

    Mit der Dimmung isses so, wie dottoreD schrieb. Netzteil mit passendem Strom suchen, was sich entweder per 0-10V dimmen lässt und dort ein Poti anschließen, oder eins was sich per PWM dimmen lässt. Die 4 festen Dimmstufen kann man mit einem kleinen Atmel 8 Bitter (Atinny) und wenigen Zeilen Code mit der Arduino IDE zusammenkloppen.

    Dann erleuchte uns doch mal, was der Schild an Effekten können muß/sollte. Soe wie du keine Ahnung von Elektronik hast, habe ich keine Ahnung von Cosplay und Zelda ;)

    Ein paar Links auf Bilder/Videos wären sicherlich hilfreich.

    Höhere Spannungen für ein COB wären an sich kein Problem. Es gibt auch Stepup-Konstantstromquellen. Aus welcher Gegend von D kommst du denn? Vielleicht wohnt ja jemand in deiner Nähe. Sowas kann u.U. einfacher sein, als Ferndiagnosen.

    Ich erinnere mich dunkel, mit EL-Wire hat jemand große Pseudo-Nixis gebaut und dazu für den EL-Wire mittels 3D Druck passende Halterungen gedruckt und das dann in große Glaszylinder verfrachtet.

    Das wäre doch ein passendes Projekt. leider fehlt mir für sowas die Zeit (die Bienen spannen mich voll ein)

    Aber vielleicht mag ja jemand diese Idee aufgreifen ;)

    https://www.instructables.com/…e-Neon-Nixie-Style-Clock/

    Sowas meinte ich. man findet im Netz noch unzälige weitere Treffer, aber der Typ hat sich offensichtlich Gedanken gemacht, um die Abschattung der einzelnen Ziffern gegeneinander zu minimieren.

    Ich würde gerne etwas Ähnliches für meinen Computer tun, aber da ich neu in diesem Thema bin, bin ich einen anderen Weg gegangen. Anstatt alles an das Motherboard anzuschließen, habe ich eine externe Steuerung und ein externes Netzteil für den LED-Streifen durchgeführt :(

    Das muß nicht der schlechteste Weg sein ;)

    Ok, die WS2812 Stripes würde ich schon dem PC Netzteil mit aufs Auge drücken, aber als Steuerung ein ESP8266 mit WLED geflasht, bringt neben einigen anderen Freiheiten als "Abfallprodukt" auch noch Fernsteuerbarkeit per App mit ^^

    Ich hatte es auch schon, das im Angebot RGBW versprochen wurde, der Controller davon aber nichts wußte.

    Mein Tipp: ESP8622 kaufen, WLED flashen und konfigurieren - schont Geld, Zeit und Nerven und kann sowohl die seriellen Stripes, als auch die klassischen parallelen mehrkanaligen Streifen (mit zusätzlichen Treibertransistoren)

    Die Auslegung auf 3,5A bei 100% ist kein Problem.

    Anschluss erfolgt über Schraubklemmen, ohne löten. Eingang 3 Klemmen. Masse, +Betriebsspannung und PWM.

    Logikpegel an PWM schaltet die LED ab.

    Ausgang 2 Klemmen: Anode (+) und Katode (-)

    Verpolgeschützt ist da nix! Eine "Angstdiode" würde nur den Wirkungsgrad verschlechtern, Platz beanspruchen und Wärme erzeugen, die irgendwie abgeführt werden muß. Das ist 1x genau hingucken beim Verkabeln, danach braucht das Ding kein Mensch mehr 8o

    Außerdem, wenn ich eine Schutzdiode am Eingang einbaue, dann schafft es der Nächstbeste, das Ding mit Spannung auf dem Ausgang zu grillen... :evil:

    Wenn du ohnehin mit mit einer Fernbedienung arbeiten willst, dann guck mal in der Rubrik "mobil und portable" nach meinem Beitrag "Campinglampe 2.0"

    (Ich schreibe gerade vom Handy aus, da kriege ich keine Verlinkung hin)

    Dort habe ich meine Stromquelle mit einem kleinen Mikrocontrollerboard gesteuert. Die Software WLED ist sehr flexibel und kann genausogut nur einen Kanal per App dimmen. Wäre das was für dich?

    Ich habe dort eigentlich alles schon sehr detailliert beschrieben.