Beiträge von Superluminal

    Womit und wo schaltest du?

    Auf 12V Seite?

    Auf Netzseite, mechanischer Schalter, elektronischer Schalter? Hat der Schalter eine Statusanzeige mit Glimmlampe, o.ä.?

    bei eienem mech. Schalter mit Glimmlampe kann es sein, das der Strom, der durch die Glimmlampe fließt (diese überbrückt den offnenen Schalter) ausreicht für derlei Lichteffekte.

    Also entweder Glimmlampe rausschmeißen, oder einen kleinen Verbraucher netzseitig parallelschalten, der seinerseits einen Nebenschluss zum Vorschaltgerät bildet und Leistung "vernichtet"

    1. die dicke Streuscheibe ist das erwähnte SatinICE.

    2. mit 50 mA brauchst du keine besonderen Maßnahmen zur Kühlung treffen. Da reicht sogar ein alter Kaugummi 8o

    Bis 350 mA benötigen diese Module theoretisch keinerlei Kühlung. Ansonsten gibt es im Shop passend zurechtgeschnittene Klebepads. Und es gibt auch speziellen 2 Komponenten Wärmekleber. Das ist mit Metallpulver gefülltes Epoxidharz. Das hat aber Preise, als ob da Goldstab drinnen wäre. Man kann auch sparen, indem man den Wärmeübergang mit Wärmeleitpaste herstellt und die LED Platine mit kleinen Schrauben und Isolierscheiben unter dem Schraubenkopf gegen seitliches Wegrutschen fixiert. Es soll auch Leute geben, die machen Paste drunter und fixieren die Platine mit Silikon aus der Kartusche. Hier, wo es nicht darauf ankommt, kannst du die Platine auch mit einem dünnen Silikonfilm direkt aufkleben.

    3. Diese Platine hier: https://www.led-tech.de/de/NIC…uare-Platine-6500k-CRI-90 kannst du mit meiner KSQ Platine auch von einer höheren Spannung aus betreiben. Ab 14 Volt müßte das möglich sein. Bis ca. 50V verkraftet die KSQ. Wenn du im Projektor mehr als 12V für deine Platine hast, kannst du die nehmen. Ein Laptopnetzteil ginge auch. Oder ansonsten, wie vorgesehen, mit 12V betreiben. Diese Platinen haben die 3 LEDs in Reihe geschaltet und einen Vorwiderstand davor.

    Vielleicht fällt noch jemand eine CRI90 LED ein. Hier im Shop und bei LEDs.de sieht es diesbezüglich etwas dünne aus.

    Bei den üblichen Verdächtigen, TME und Digikey habe ich nicht geguckt, da dort zu 99% die reinen Bauelemente gehandelt werden. Du benötigst also noch eine Platine, die eben zum Footprint der LEDs passen muß. Wobei bei derlei geringen Strömen sollte man die LEDs auch mit dünnem Schaltdraht verkabeln können und man pappt sie dann mit doppelseitigem Klebeband auf einen Haltewinkel.

    Ansonsten braucht man vor den SMD LEDs auch keine übertriebene Angst zu haben. Alukernplatinen löte ich schon mal auf dem Ceranfeld. Lotpaste mit einem angespitzten Streichholz portionieren, LED mit der Pinzette drauf und ab aufs Feld, welches man gefühlvoll hochheizt. Wenn die LED kurz zittert und das Lot blank und glänzend wird, wartet man noch 1-2 Sekunden und schiebt die Platine möglichst erschütterungsfrei auf einen kalten Teil des Ceranfeldes. Wenn man sie anfassen kann, kann man sie auch ausprobieren.

    Da ich nun eine spezielle Industriekamera benutze die Belichtungszeiten von wenigen Nanosekunden schaff

    Ist zwar schon etwas weiter oben im Tröt gewesen, aber soviel zu mehreren Dutzend Perioden.

    Ich beabsichtige nicht, hier auf Teufel komm raus rechthaberisch sein zu wollen, aber das ist schon recht "spezielles" Equipment, was er da hat. Ob er das überhaupt ausreizt, bei 25 Bildern in der Sekunde, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber je mehr man die Nebenwirkungen berücksichtigt, desdo einfacher wird es dann in der Praxis laufen, denke ich.

    Was flackerfrei ist, sehen Mensch und Kamera etwas unterschiedlich.

    Und Maßnahmen, die die Flackerfreiheit verbessern, verschlechtern in gleichem Maße die saubere Syncronisierbarkeit für Einzelbildbelichtung, da du ja nicht hinter der KSQ die LED abschalten darfst, da dann der Ausgang der KSQ offen ist. Da fällt dort dann die Physik der Speicherdrossel im Zusammenspiel mit dem Kondensator, auf die Füße, weil die Ausgangsspannung hochläuft, was beim Zuschalten dann wiederum die LED nicht mag.

    Preisfrage: Welchen Zweck erfüllen die Speicherdrossel und der Ausgangskondensator?

    Ist immer die Balance, wie groß der Ripple am Ausgang ist. Mit einem großen Kondensator ist die Ausgangsspannung stabil, die LED aber träge. Mit einem kleinen C ist der Ripple größer. Da die LED aber kein ohmscher Widerstand ist, sondern eine stark nichtlineare Kennlinie hat, wird die Helligleitsänderung stärker als die Spannungsänderung ausfallen.

    In China kaufe ich nur Bauelemente, Linsen und ähnliches Zubehör. Und WS2812 LEDs und Stripes. Weiße Stripes eigentlich nur für Regalfachbeleuchtungen. Ansonsten kaufe ich eigentlich fast nur Markenware.

    Exotische Sachen bestelle ich haptsächlich bei Digikey.

    Wenn du Prozessor-KK in größerer Stückzahl oder auch identisch brauchst, dann guck mal bei Pollin rein. Die haben original Intel Sockel 11irgendwas Kühler für 1,49€. Deren Lüfter sind kugelgelagert und recht laufruhig. Damit habe ich schon mehrere Pflanzenlichtlampen mit den LUGA COBs hier aus dem Shop gebaut.

    Ich habe per Augenbaß geschätzt. Du hast Lochraster Platine mit 2,54mm Raster. Zur Absicherung guck in die bei TME verlinkten Datenblätter und dann zählst du entweder das Raster oder misst mit dem Meschieber nach. Die 1W Ausführung ist etwas kleiner, ca. 1mm weniger Durchmesser und 1-2mm kürzer. ich sehe aber, das bei dir auf der Platine die Beine recht großzügig abgewinkelt sind. Selbst wenn ich mich irre und es bei dir nur 1W Ausführungen sind, ist trotzdem noch genug Platz, da die 2W Variante aufzustecken ;)

    Ok, dann ist ein COB eher oversized 8)

    Wenn du experimentierfreudig bist, versuche mal folgends:

    Ein kleines Board mit 7 hocheffizienten Samsung 301 LEDs:

    https://www.led-tech.de/de/7x-…15-High-Peformance-master

    davor eine SatinICE Plexiglas Streuscheibe und die Samsung LEDs dimmst du zunächst mittels Labornetzteil, wenn das eine feinfühlige Strombegrenzung ohne Sprünge hat. Die Platine verhält sich nach außen hin wie eine einzelne Power-LED., d.h. du kannst deine bisherige Stromquelle weiterhin verwenden. Da die Samsung LEDs mit 200 lm/W wahre Effizienzwunder sind, geben sie bei gleichem Strom sogar mehr Licht und werden weniger warm.

    Ich habe mir für ein Projekt mal 100 Stck der 4000K Platinen bestellt, von denen ich allerdigs nur 50 benötigte. SatinICE rund, mit 50mm Durchmesser hatte ich mir mal einen Sack voll für Eigenbau Deckenspots bestellt. Da sollte sich ebenfalls noch eine finden lassen.

    Eine KSQ Treiberplatine nebst einem Sortiment Widerstände, um den Strom anzupassen, kann ich dir auch noch beilegen.

    Biete PCBs für getaktete KSQ - dimmbar

    Mit dem ZXLD1362 bestückt, lassen sich die Platinen auch mit einer Analogspannung von 0-200% dimmen - der SCT2932 kann nur PWM.

    Das sind jetzt nicht die favorisierten 5000K und kein CRI jenseits der 90, aber du weißt dann schon mal, wohin die Reise geht. Dann kannst du an Hand der ersten Ergebnisse auch abschätzen, ob CRI 90 oder höher für dich wichtig ist. Wenn die Versuche damit vielversprechend sind, kannst du hier im Shop dir die 5700K Version holen, oder das verlinkte Nichia COB.

    Wenn du auf meinen Vorschlag eingehen willst, dann schreib mir ne PN und ich tüte dir das Zeug in einen geplsterten Briefumschlag ein.

    Wenn du alles separat im Netz bestellen müßtest, hast du 2 oder 3x Porto - und das dann jeweils als versichertes Paket :P

    Das sollten 2W Zementwiderstände sein.

    Bei Reichelt sind die Werte und Leistungen ziemlich chaotisch durchmischt, so das ich dort alles mögliche, nur nicht auf Anhieb das Passende fand.

    Bei TME ist die Suche da wesentlich entspannter mittels parametrischer Suchmaske, die ich mal gefüttert habe

    https://www.tme.eu/de/katalog/…38%3A1436609%2C1436617%3B

    Kleiner Schönheitsfehler, das es bei minimal 10 Stck p. Wert losgeht. Bei Preisen von 7 Cent sollte das verschmerzbar sein, da ist das Porto ohnehin der größere Posten ;)

    Für eine analoge Konstantstromquelle gab es doch hier eine Schaltung im Forum?

    Meine Spezialität sind eher getaktete KSQs, die ähnlich wie ein Schaltnetzteil funktionieren.

    Die sind zwar sehr effizient und brauchen selbst kaum Kühlung, aber die LED flackert mit der Schaltfequenz und bei Dimmung per PWM kommt noch deren Frequenz dazu. Dem kann man zwar mit einem Kondensator am Ausgang begegnen, allerdings verlangsamt das dann auch das Schalten, wenn man blitzen will. Von daher erachte ich eine analoge Lösung hier als einfacher zu händeln.

    Die Sunlike von Seoul wären ebenfalls eine Alternative. 5000K und CRI98.

    https://www.digikey.de/product…ge=1&stock=1&pageSize=500


    Auf welche Weise wird die LED denn vom Projektor syncronisiert? Ist das ein mechanischer Kontakt, oder ein elektrisches Signal, beispielsweise von einem Hall-Sensor?

    In der verlinkten Bausatzbeschreibung steht, das gedimmt werden kann. Welcherart geschieht das? Per PWM, oder analog? Bei bewegten Bildern sagt mir mein Bauchgefühl, eher analog. Von da her ist eine analoge Konstantstromquelle hier vermutlich eher das Mittel der Wahl, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

    Kühlen mußt du die LED schon, aber da du von 10 oder 20W eines COBs nur einen Bruchteil benötigst, sollte so ein kleines Alu Haltewinkelchen schon fast ausreichen. Ein 20W COB böte außerdem 2 Vorteile: es hat eine größere Lichtaustrittsfläche und ist somit homogener. Außerdem sind für den Impulsbetrieb höhere Ströme möglich.