Beiträge von Superluminal

    Mit dem vorgeschlagenen Leistungstransistor kannst du keine WS2812 steuern, zumindest bräuchtest du für die keinen Leistungstransistor. "Oldschool" mit normalen analogen Frequenzweichen habe ich damals vor fast 40 Jahren auch gearbeitet und so eine Schaltung könnte ich sicherlich anpassen. Die läuft dann aber halt nicht mit WS2812.

    Zeige uns doch mal deinen Schaltplan mit Triac. Den kann man modifizieren.

    Wenn du unbedingt auf die WS2812 LEDs fixiert bist, dann googele mal nach Arduino Lichtorgel msgeq7 ws2812

    Arduino ist ein ganzes Mikrocontroller "Biotop" aus Boards, Codebibliotheken und einer anfängerfreundlichen Entwicklungsumgebung. msgeq7 ist ein Equalizerchip, der schon für Lichtorgeln genutzt wurde. Es geht aber auch ohne, mittels Fourier-Transformation (FFT) direkt in Software.

    Ich habe damit aber keine Erfahrung, ich würde es auf herkömmliche Art und Weise machen. Das hatte ich ja bereits vorgeschlagen.

    WS2812 sind da fehl am Platze. Entweder die Kanaltrennung digital per µC und dann auf WS2812, oder analog bleiben und statt auf den Triac auf eine Stromquelle für LEDs gehen. Eine Stromquelle, die sich per PWM dimmen lässt, lässt sich mit geringen Modifikationen auch so umstricken, das die Lichtorgel die ansteuern kann.

    Im einfachsten Fall könntest du an die Triac Ausgänge auch LED-Birnen für 230V anschließen.

    Ansonsten, was schwebt dir denn so an Ausgangsleistung an LEDs vor? 1-3 Watt LEDs, auch eine Reihenschaltung von Mehreren?

    Oder soll es eher ein COB sein, mit bspw. 50 Watt? Die Dinger brauchen so 1 bis 1,5A bei 30-36V rum.

    So lange du ein Geheimnis um deine jetzige Schaltung machst, ist dir schwerlich zu helfen ;)

    Könnte ich vielleicht hochohmige Widerstände vor die ADJ-Eingänge legen damit sie hochohmiger werden?

    Dann hast du einen Spannungsteiler und am Adj Pin stellt sich eine Teilspannung nach dem Verhältnis Innenwiderstand zu Vorwiderstand ein. Da der Adj. Pin sich aber auch analog steuern lässt, hast du dann eben eine abweichende Spannung.

    Wenn du mehrere Eingänge parallel und im Gleichlauf ansteuern willst, dann brauchst du eine einstellbare Spannungsquelle, die du von 0,3 bis 1,25V für 0-100% oder von 0,3 bis 2,5V für 0 bis 200% regeln kannst. Quasi wie ein Labornetzteil.

    Keiner hat behauptet, das analog einfacher ist :evil:

    https://www.mikrocontroller.net/topic/528807#new

    Was hat dir in dem Thread auf µC nicht gefallen?

    Lötfett enthält Salzsäure, Ammoniumchlorid und ähnlich korrosive Bestandteile. Wenn du ne Dachrinne löten wilst, oder in der Spenglerei ist das ok, weil du Stahlblech nur auf die harte Tour mit Zinn benetzt kriegst.

    Bei Elektronik verbieten sich derlei Rezeturen, weil die Rückstände hygroskopisch sind (ziehen Luftfeuchtigkeit) und sind korrosiv.

    professionellen Herstellern geplante Obsoleszenz unterstellen und selber mit Lötfett was zusammenbraten... derlei Leute liebe ich

    Aktuelles Beispiel: Ich habe an einen ESP8266 Wemos D1 1,5 Meter SK6812 (79 Stck) angeschlossen. Gespeist wird mit einer 5V 4A Wandwarze, der ich den Klinkenstecker amputiert habe. Das Originalkabel vom Netzteil ist auf das Ende des Stripes gelötet. Mit 30 cm 3x 0,14 Quadrat Litze bin ich zum Wemos weiter. Einerseits um den mit den 5V zu versorgen, andererseits für das Taktsignal.

    Am Bastelplatz hat alles ganz hervorragend funktioniert, am erstbesten Platz im Zimmer hatte ich buntes Geflacker ||

    Ich habe einerseits am 5V Eingang des Wemos einen 1000µ Elko aufgelötet und andererseits noch einen weiteren 1000µ Elko zwischen 3,3V und Masse, direkt auf der kleinen ESP Platine.

    Sauberer wäre es vermutlich gewesen, den Elko auf die Enspeisestelle des Stripes zu pappen.

    Das ist allerdings eine ausgeweidete 1,5m LED Leuchtstofflampe, wo zum Einen kein Platz ist, die Kabelenden mit Schmelzkleber fixiert sind und kleine 6,3V Elkos bei meinem Distributor gerade nicht lieferbar sind.

    Vielleicht hätte auch Einer auf den 5V gelangt, aber ich wollte halt gründlich sein und nicht zig mal auf und ab bauen ;)

    Für einen nächtlichen Waldspaziergang ist mehr Licht und weniger CRI ok. Es wird allerdings sicherlich auch Spezialfälle geben, wo du einen guten CRI Wert brauchst. Wenn du bspw. mit einer Stirnlampe Kabel aufklemmst, wäre es kontraproduktiv, wenn die alle gleich aussehen.

    Ich denke, die Leute zu befähigen, das richtige Produkt auszusuchen, ist wichtiger als sie zu bevormunden. ;)

    Kolo ist auch suboptimal. Hatte ich probiert, als ich eine LED nachlöten wollte. Das Kolophonium blubbert und verursacht "Seegang"

    Ideal wäre wohl PEG (PolyEtylenGlycol) das wird wohl auch in Lötpasten als Flussmittel und "Emulgator" verwendet, um die schweren Metallkügelchen in der Schwebe zu halten

    Hallo,


    1. dein Setup sollte so passen

    2. 0,5 mm Schaltdraht reicht völlig aus, für 0,7 Ampere. Draht wird mit Durchmesser mm anggeben, flexible Litze mit Querschnitt in mm². Bei Litze bekommst du Schwierigkeiten, die in die Wagos auf den LED Streifen zu bekommen, Das klappt nur mit massivem Draht.

    3. keine Ahnng, welche Wagos du für die 230V meinst. Diese hier kannst du nehmen: https://www.tme.eu/de/katalog/…it=20&currency=EUR&page=1

    Die Modelle mit Entriegelungshebel eignen sich für Litze und Massivdraht gleichermaßen, die ohne Hebel nur für Massivdraht. Dort mußt du die Spanne für den Drahtdurchmesser beachten. Bei denen mit Klemmhebel bist du, was den Durchmesser betrifft, recht frei.

    Es gibt keinen allgemeingültigen Tipp. Es hängt viel davon ab, was du preiswert bekommst, schon da hast, kostenlos bekommst und selber kannst.

    Preiswert bekommt man oft bei Pollin KSQs mit 230V Eingangsspannung. Desgleichen Festspannungsnetzteile.

    Wenn man an gebrauchte Hutschienenetzteile für 24V (werden in Schaltschränken für SPS-Steuerungen verbaut), ist das auch ein Plus. Oder man hat aus einem alten PC ein ATX-Netzteil für lau...

    Wenn man ein derartig potentes Festspannungsnetzteil hat, kann es preiswerter sein, ein oder mehrere reine KSQs zu verbauen, statt KSQs für 230V. Es kann auch Sinn machen, bei vielen LEDs kleiner Leistung mehrere Stränge und mehrere kleine KSQs zu verbauen.

    Bei meinem Weinregal habe ich z.B. 40 der 7x Samsung LM281B Square 15 High-Performance Platinen verbaut, in 8 Strängen zu 5 Stck in Reihe. Jeder Strang wird über eine KSQ aus einem gemeinsamen 24V Netzteil versorgt. Mich kostet der Eigenbau einer KSQ unter 2€ und ich habe dazu noch den Vorteil das ich flexibel mit dem Ausgangsstrom bin. Diesen kann ich durch Bestückung unterschiedlicher Widerstände individuell vornehmen und brauche keine doppelte Lagerhaltung vornehmen (mehrere unterschiedliche KSQs), bzw. brauche nicht auf deren Lieferung warten.

    Hallo Martin, du hast die Leisten parallel geschaltet. Laut verlinktem Datenblatt sind pro Leiste Ströme bis 1,5A typisch und 2,8A das Maximum.

    https://www.led-tech.de/de/50c…t-98x-Samsung-LM301B-LEDs

    Du betreibst momentan 3 ganze Streifen mit insgesamt 2,1A, also 700 mA pro Streifen. Da bleiben sie schön kühl. Kann man so machen, es liegt allerdings dann viel Potentiel brach und dein Netzteil wird außerhalb seiner Spezifikationen betrieben, da dessen minimale Ausgangsspannung mit 36V angegeben wird.

    Du mußt deine Streifen folgendermaßen verschalten:

    Die beiden 25 cm Stücke wie jetzt parallel, ++ -- (rechnet dann als 50 cm Stück)

    die verbleibenden 3x 50 cm Stücke schaltest du in Reine. + Netzteil an 1. Streifen+, -1. Streifen an +2. Streifen, -2. Streifen an +3. Streifen, -3. Streifen an - Netzteil. Aber vorher alle Streifen gut kühlen und ne Sonnen- bzw. Schweißerbrille aufsetzen, denn es wird jetzt brutal hell 8)

    Weil meine KSQs ein ganzes Stück größer sind, wollte ich wissen, welche Hardware da hinter steckt. Ok, ich kann mit meiner Schaltung bis 5A, aber auch bei 3A wird es nur unwesentlich kleiner.

    Die müssen mit Schaltfrequenzen jenseits der 1 MHz arbeiten, sonst ist das nicht zu schaffen.

    Kannst du mal ein Foto von machen, wo man Details erkennt, insbesondere die Aufdrucke von ICs und anderen Halbleitern?

    Über eine AppNote des Steuer-ICs könnte man dann auf Drop und Ähnliches schließen.

    Mich hat ohnehin interessiert, wie die diese KSQ so klein hingekrigt haben (das Teil war ja bis 3A verfügbar)