Beiträge von Superluminal

    Wehe, da gibt es irgendwo eine Undichtigkeit oder Beschädigung, vielleicht noch in Verbindung mit Wasser.

    So dumm kann man meist nicht einmal denken.

    Auf einer Baustelle, wo ich als Elektriker war, kamen die Schlosser ganz aufgeregt zu mir, sie würden oben auf der Hubbühne beim Berühren des Lüftungskanales Stromschläge bekommen. Ich habe mir das Ganze angesehen und Folgendes festgestellt: die Jungs hatten von der Flex das Zuleitungkabel irgendwann angeflext und mit Isolierband bandagiert. Beim Rückbau von Rohrleitungen sammelten sich auf der mit Blech ausgekleideten Plattform der Arbeitsbühne Pfützen. In der Brühe lag das geflickte Kabel, was so die Arbeitsbühne unter Spannung setzte. Griff man jetzt mit der Hand geerdete Teile an, dann "britzelte" es.

    Meine Theorie bestätigte sich, denn als ich die geflickte Kabelei von der Arbeitsbühne entfernt hatte, fuhr ich hoch und habe Bühne gegen geerdete Metallteile nichts mehr messen können.

    Also wenn ich Streifen oder Stars hart an der Grenze betreiben will, dann würde ich die Platinen mit Paste verschrauben, pder mit Wärmeleitkleber verkleben. Die Klebepads sind zwar recht praktisch in der Verarbeitung, haben aber zu viel Wärmewiderstand, wenn man an die grenzen gehen will. Dazu dann vielleicht noch ein Fussel, eine Luftblase oder mechanische Spannung, dann war's das. Da bin ich oldschool 8o

    Ich vermute, das die Stars nicht vernünftig gekühlt werden. Die aufgeplatzte LED hat sich verfärbt und ist ganz sicher den Hitzetod gestorben.

    Mit Bauform 2835 habe ich keine Erfahrung. Haben die auch ein Thermal Pad auf der Rückseite? 150 mA sind aber schon Kotzgrenze. Wenn die nicht top gekühlt werden und 1a verlötet sind, dann überhitzen die.

    Eine XHP 50 auf 20mm Star 6V Version wäre zwar total oversized, aber deren Chip hat einen geringeren Wärmewiderstand. dazu kommt der bessere Wirkungsgrad durch Unterbestromung. Die geht nicht kaputt, sofern die ein bisschen gekühlt wird. Auf die Schnelle habe ich bloß 6500K Versionen bei Ali gefunden, die fürs Wohnzimmer etwas räudig sind. Aber prinzipiell wäre die XHP 50 oder 70 hier praktikabel :P

    Irgendwie ist deine Schaltung nicht endeutig. Die 2 gezeichneten Module hast du in Reihe gezeichnet. Auf der Platine steht 2S2P - bedeutet die 4 LEDs sind 2 im Strang in Reihe und 2 Stränge parallel. Auf dem Netzteil steht Skundär 15-30V. 2 LEDs in Reihe macht 5,5-6V Flusspannung. x8 bei Reihensschaltung wären es aber über 40V. Und parallel kanns auch nicht sein, weil 6V eben kleiner als die 15V sind.

    Miss mal die Größe der Starplatine. Ich vermute mal, die hat 20mm Durchmesser. Starplatinen sind ein Quasistandard, auch wenn diese 4x4 Bestückung nicht besonders üblich ist. Aber eventuell lassen sich ja Stars mit 3535 LEDs da verbauen, wenn man die so verschaltet kriegt, das es für das Netzteil aufgeht.

    Hast du die Aluboards vernünftig gekühlt? Die sind nicht mit den normalen Wald und Wiesen Stripes von der Rolle vergleichbar, die schon happy sind, wenn sie in einem kleinen 10mm Alu-U-Profil sitzen. Du betreibst die Platinen mit 2A nahe der "Kotzgrenze", da brauchen die Dinger wirklich gute Kühlung in einem entsprechenden Rippenkühlprofil, wenn sie länger als ein paar Minuten laufen sollen.

    Es kommt immer darauf an, wieviel "Intelligenz" im Ladecontroller steckt. Es gibt da recht fiese Sachen. Der Laptopbereich ist da führend, was Schikane betrifft. Wenn du da die interne Verkabelung für den Zellentausch kappst, deaktiviert sich das Managment-IC und schmollt bei neuen Akkus. Die Protokolle zwischen Akku und Ladestation sind teilweise verschlüsselt.

    Auch wenn das bei dem Alter deines Kundenstoppers eher noch nicht zu befürchten ist, solltest du die potentiell möglichen Probleme kennen.

    Ok, ich wollte nur nicht 2 Tröts absetzen und das Forum aufblasen.

    Zum Einen will ich fürs Campen eine Lampe bauen, die sich sowohl dimmen, als sich auch von der Farbtemperatur einstellen lässt. Gedimmt vielleicht im Zelt und volles Rohr für Draußen wenn man auf dem Grill nicht mehr sieht, wie der Bräunungsgrad ist oder man spät dran ist beim Aufbau...

    Sahnehäubchen wäre das Ganze per Smartphone zu steuern - ohne Chinacloud!

    Die SK6812 will ich zu Hause einsetzen. Von Pollin alte LED Röhren (Toshiba) schlachten und das Plexiglasrohr und den Alu-KK weiter verwenden und dort den SK6812 Stripe draufpappen. Einen Ytong-Stein als Fuß und den schräg anbohren, das das Plexi Rohr in den Raum steht. Das ganze soll dann sowohl als seriöse weiße Beleuchtung, als auch als Effektlicht (langsame Regenbogenverläufe) taugen. Auch per App.

    Irgend so einen Chinacontroller, der auch SK6812 können soll, habe ich. Das ist aber nur Jahrmarktgeblinke. Mit RGBW kann der nicht umgehen.

    Soviel zu den Hintergründen.

    Ich werde dem Hinweis von HBB nochmal nachgehen. Den Chinacontroller, den ich mal getestet habe (irgendwas mit 107), das ist mittlerweile auch schon wieder 2-3 Jahre her. Wenn sich da was getan hat und es was Brauchbares gibt, bin ich auch nicht abgeneigt. Aber ich will nicht für ein windiges Versprechen 10€ auf Ali zahlen und dann taugt es nicht.

    Einen ESP an 2 KSQs dranklöppeln, oder einen mit 3,3V zu versorgen und den Ausgangspegel wieder auf 5V Nivau konvertieren, sowas kriege ich hin, wenn die HandyApp und die Softwase für den ESP stehen, bzw es ein parametrierbares Softwarekit gibt ;)

    Hallo,


    Für die WS2812 gibt es ja Lösungen zum Ansteuern, wie Sand am Meer.

    Ich suche aber zum Einen was um für cw/ww LEDs die Farbtemperatur zu ändern und andererseits für die SK6812 (die RGBW Variante).

    Alle Tutorials, die ich für den ESP8266 gefunden habe, waren etweder für normale RGB Stripes oder halt für WS2812. Mit Programme schreiben stehe ich auf Kriegsfuß. Es ist ja nicht alleine damit getan, das 4. Byte für weiß p. LED bei der Änderung von WS2812 auf SK6812 ins Datentelegramm reinzufriemeln, es muß ja auch das Frontend in der HandyApp angepasst werden.

    Bei den cw/ww Streifen dachte ich, an die hier aus dem Shop. Die zu "vertreibern" ist für mich kein Problem. Mittels Arduino oder ESP8266 Modulen was nachzubauen kriege ich auch hin.

    Habe ich die Suchmaschine nur mit den falschen begriffen gefüttert, oder ist mein Ansinnen zu exotisch? Letzteres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen :/

    Du brauchst eine Konstantstromquelle. Über den genauen Strom mußt du dir noch im Klaren werden. Maximum geht nur mit wirklich sehr guter Kühlung. 1000 mA oder 1050, wie auch oft angegeben, sollten auch ohne Handstände machbar sein.

    Richtig, die Spannungen addieren sich. Schau halt, wie du günstiger kommst. Du kannst auch z.B. 3 Stromquellen, die etwas über 60V als Maximum liefern können, verwenden

    Die Piranha oder Superflux Ära ist schon etwa ein Jahrzehnt her. Entsprechend ist dann (meist) auch das Licht. Oft hatte weiß damals einen Grünstich. Wenn du nicht von Grobschmied was Brauchbares bekommst, dann würde ich eher da was ranfrickeln. Eine 5630er LED mittels Drahtstückchen da ranlöten ist ansonsten wohl zielführender ;)

    Auf den ersten Blick ist Kaufen günstiger - ABER... billige Ware ist selten preisWert!

    - die Kühlung ist auf Kante genäht, so das 10 Jahre Haltbarkeit im Dauerbetrieb eher ein frommer Wunsch bleiben werden

    - es sind eher keine LEDs jenseits der 150 lm/W verbaut

    - high CRI Modelle aub CRI 90 aufwärts sucht man eher vergeblich oder zahlt exorbitante Preise


    Fazit: Eigenbau ist nicht billig, aber preiswert ;)

    WS2812 gibt es sowohl als Einzel-LEDs (SMD), als Stripes mit unterschiedlicher Pixeldichte und als Matrix. Die WS2812 lassen sich einzeln adressieren und in der Farbe einstellen und dimmen. Mit Stripes kannst du z.B. die Segmente von 7 Segmentanzeigen realisieren und so Ziffern beliebiger Farbe und Helligkeit realisieren. Oder eben auch eine große Matrix. Sowas wird z.B. für Discos u.a. gemacht.

    Es gibt (fast) immer eine Lösung.

    Aber ich gehe mal von der Annahme aus, dass dein Bewegungsmelder die Netzteile der Spots hart ein- und ausschält. Ausfaden ist damit praktisch unmöglich, woher soll auch das Netzteil noch Saft nach dem Abschalten haben?

    Man kann selbstverständlich dimmbare Netzteile nehmen, und die per Steuereingang hoch- und runterfahren. Das hieße aber, die Netzteile sind immer unter Strom und brauchen deren Standby-Leistung 24/7.

    Hm, man könnte vom Bewegungsmelder das Netzteil per Nachlaufrelais (ist für Lüfter üblich) steuern. Nachlaufrelais bekommt Saft, bei Einschalten, es wird das Netzteil sofort zugeschaltet und dann von Null auf 100% gedimmt. Wird dem Nachlaufrelais der Saft abgedreht, wird das Netzteil weiterhin versorgt und runtergedimmt. Irgendwann wird das Netzteil dann komplett abgeschaltet. Ist machbar, aber nicht über einen einfachen eingeschliffenen Kontakt. man braucht also Dauerphase und geschaltete Phase, wird also in den meisten Fällen um eine Neuverkabelung nicht drum herum kommen.