Beiträge von Superluminal

    Hallo Holger,


    da muß ich passen. Ich bin von einer nackten Platine ausgegangen, mit Kleinspannungseingang. Da macht halt ein einziges IC den ganzen Job. Und mit dessen Datenblatt oder einer Application-Note kann ganz schnell gucken, was das IC kann und in weiteren 5 Minuten das Board soweit abklopfen, ob entsprechende Optionen verfügbar sind, oder sich ggf. noch 2-3 Bauelemente nachträglich bestücken lassen, um das Board aufzubohren.

    Ich habe gerade einige Links von hier mal abgegrast: http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller
    Alukern bieten nicht allzuviele an :/
    Aber http://www.goldphoenixpcb.com pcbcart.com und pad2pad.com bieten diese Option zumindest.
    Leiterplattenbestellung ist für mich jedenfalls relatives Neuland. Früher habe ich mit Milimeterpapier und Bleistift entworfen, an der Fensterscheibe durchgepaust, Das Papier auf das Leiterplattenmaterual geklebt, durchgebohrt. von Hand mit Lötlack gezeichnet und dann geätzt. Um Entwurfsprogramme habe ich lange Zeit einen Bogen gemacht, weil ich damit nicht klarkam.
    Ich mache gerade meine ersten Schritte mit Eagle. Ein Kumpel hat mal drübergeguckt. Er belichtet und ätzt selber. Wobei China mit den Kampfpreisen schon lockt. Zumal man ganz nebenbei dann schon durchkontaktierte Platinen hat, Lötstopp und Bestückungsaufdruck. Davon kann ich bis jetzt nur träumen :)

    Verpolte Betriebsspannung und Überspannung sind für IC's so ziemlich der sichere Tod!
    Bei verpolter Spannung leiten pn-Übergänge, die sonst in Sperrichtung betrieben werden. Und damit fließen sehr hohe Ströme, die innerhalb kürzester Zeit thermisch alles zerstören.
    Bei Überspannung - da reichen schon kurze Spannungsspitzen, um innerhalb der Si Strukturen des IC's parasitäre Thyristoren zu zünden, die auch nach Ende der Überspannungsspitze noch weiter leiten. Sowas kann bei schlecht geschützten Schaltungen die im KFZ direkt von der Bordspannung versorgt werden, passieren. Die Folgen siehe oben.
    Das Kurzschließen eines Ausganges geht dagegen meistens noch glimpflich aus.

    Hallo,


    kann ich jetzt nicht nachvollziehen, da du nicht das Datenblatt, worauf du dich beziehst, verlinkt hast (am besten mit Seitenangabe)
    Ich habe mal auf die Schnelle hier nachgeschaut: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lmc555.pdf
    Da wird ein Minimum von -40°C angegeben. Das trifft es schon eher :)
    Und ein Minimum ist eher so zu verstehen, das darunter die Funktion nicht mehr im Rahmen der restlichen Parameter garantiert wird, d.h. nicht, das er darunter schlagartig seine Funktion einstellt :D
    Bei derartigen Temperaturen hast du ganz andere Probleme ;)
    - Elkos haben nur noch einen Bruchteil ihrer Kapazität oder frieren ganz ein, Batterien genauso.
    Ein fertiges Gerät, was läuft, hat durch Spannungsregler und andere Verluste im Inneren sowieso sein eigenes Mikroklima.
    Was bei Kälte genial ist, ist die sichtbare Effizienzzunahme von LED's 8)
    Ich habe vor 30 Jahren zuweilen im Prüffeld bei -40°C gearbeitet. Da brauchtest du für die Betriebsanzeigen fast ne Sonnenbrille, die bei Raumtemperatur nur funzelten. Das bemerkt man u.U. schon bei der Tankleuchte vom Auto im Winter, wenn man auf Reserve fährt und es ist früh dunkel und knackig kalt.

    Deshalb bevorzuge ich ein (Festspannungs)Schaltnetzteil und getaktete KSQs mit Dimmfunktion. Ich verwende dann entweder den LM2576adj oder jetzt habe ich eine Serie Platinen mit dem SCT2932 aufgebaut. Diese lassen sich easy mit einem AVR per PWM, oder wenn es per Poti reicht, dann ganz einfach mit einem NE555 dimmen. Fertige KSQ Module mit Dimmpin gehen ebenso. Das ist zwar scheinbar unsinnig, statt eine KSQ direkt für Netzspannung zu nehmen, allerdings vermeide ich so die von dir geschilderten "Handstände" :D

    OK, ich hatte beim 1x keinen Preis für den Controller gefunden. Dafür, das Blauzahn und Konfiguration am PC möglich ist und die Softwareentwicklung, die im übrigen sehr gut gemacht ist, aufs Produkt mit umgelegt wird, kann man nicht meckern. Ein Dutzend KSQ's ohne AVR dahinter kommt quasi genauso teuer.
    Das Geld wird dann mit dem "Drumherum", wie an der Tankstelle verdient. Das Display muß wohl vergoldet sein :)

    Tja, ist ein schönes System, aber von den Komponenten, wo ich die Preise gesehen habe, meine Herrn! ... Da ist ja die blaue C****d-Apotheke noch günstig dagegen :rolleyes:
    Die LED's, die ich dort finden konnte, waren billige Chinaware, die halt teuer vertickt wurde. Wer viel Geld und eher weniger Ahnung hat und sich nicht großartig in die Materie einarbeiten will, für den ist es sicherlich das Richtige.

    Wir haben den LWL, bzw. es war ein ganzes Faserbündel, nicht in die Kammer eingeführt, sondern nur bis ans Quarzfenster.


    Bzw. ganz unkonventionelle Idee: zwei Halbschalen aus Al mit Nut für einen O-Ring, in eine Halbschale ein Quarzfenster mit O-Ring, zwischen die 2 Halbschalen x-beliebige LED's und fertig ist der Kukuck! Das Al-Geh. ist gleich der KK. Aber Achtung, ohne Atmosphäre ist es auch mit der Wärmeableitung nicht so weit her :evil:
    Verpacke die LEDs vakuumdicht, dann hast du auch keine Probleme mit Ausgasungen etc. O-Ringe und Fenster konstruktiv idealerweise so wählen, das man an der Kammer vorhandene Komponenten gleich mit verwendet und keine Lagerhalterung für weitere Teile anfällt. ich weiß jetzt natürlich nicht konkret, ob das strömungstechnisch in der Kammer überhaupt geht...
    Diese Lösung ist vielleicht sogar besser als direkt, denn unter Plasma ätzen oder sputtern werden die LEDs uneingehaust nicht sonderlich mögen. Da ist ein Quarzfenster zu tauschen allemal einfacher ;)

    Das ist schon ne Hausnummer! Habe etliche Jahre in der Halbleiterei gearbeitet und kenne die Anforderungen und die Problematik daher. Bei LEDs mit Keramikgeäusen, wie sie für COB's und einige UV-Typen genommen werden, wirst du sicherlich am ehesten fündig werden. Ansonsten Hersteller kontaktieren, vielleicht legt ja jemand für dich ne Serie "handgefeilt" auf. Irgendwo hier im Forum war doch ein Link zu einer deutschen Firma, die LED Chips hergestellt hat und wo in Videos die Herstellung erklärt wurde. Ich würde da mal fragen. Ansonsten, alternativ über ein Quarzfenster und ggf. einen Lichtwellenleiter in die Kammer reinstrahlen. Wir sind den umgekehrten Weg gegangen und haben so das Licht vom Plasma per Endpunktsystem ausgewertet.

    Wenn 100 Stck zusammenkommen, bin ich mit 5 Platinen dabei :thumbup:
    Bei Freundlichen (Chinesen) sollte dieser Preis auch schon eher drin sein.
    Die Toshiba TL1L3xxx passen da ebenfalls drauf. Die will ich mir bei Digikey ordern. Kosten etwas über 1,20€ das Stück. Lieber echte Toshiba, als das Risiko einzugehen, in China Cree-Fakes aufzusitzen.
    Dann brauche ich nicht mit den kleinen Ministernchen rumfrickeln :D

    So, kleines Update!


    Den Scheibeschalter habe ich noch mit Kontaktspray vollgepumpt. Außerdem habe ich die beiden Kontakte, die allpolig geschaltet haben, parallel geschaltet. Daher erhöht sich die Zuversässigleit um den Faktor 4. Vorher reichte es, wenn einer der 2 Kontakte ausfiel, jetzt funktioniert die Leuchte bereit mit minimal einem Kontakt. Der Schalter funktioniert jetzt zu 100%.
    Außerdem kamen die PIR Sensoren. Die haben mir erst mal Kopfzerbrechen bereitet. Die Sensoren sollen laut Datenblatt retriggerbar sein. Anscheinend verstehen die Chinesen darunter was anderes, als ich. Es kommt immer ein kurzer Low Impuls, ehe das Licht wieder angeht.
    Also wollte ich das Problem "oldschool" mit einem NE555 lösen. Zum Nachtriggern benötigt man einen pnp Transistor, dann noch einen Inverter am Ausgang und letztendlich noch einen 3. Transistor am Eingang zum Pegelversatz, weil der pnp highside ist und mit dem 3,3V Pegel des PIR Modules nichts anfangen kann. Da der 555 mit 24V nicht klarkommt und ich ohnehin einen Spannungsregler benötige, entschied ich mich, das Problem gleich mit einem AVR zu "erschlagen"
    Da ich ohnehin etliche ATMEGA8 rumfliegen hatte, kam der zum Einsatz. Die weitere Beschaltung ist wie in der Skizze minimal. Ein 7805 Spannungsstabi und ein Logiclevel FET irliz44n. Kein Quarz, der interne Takt langt. Die Kontroll LED zum Testen habe ich bewußt auf 0,5 mA runtergsetzt, um den 7805 zu entlasten, da der 19V x Strom verheizen
    muß. Die paar mA im einstelligen Bereich schafft er aber spielend ohne Kühlung. Als Gehäuse verwendete ich eine billige Aufputzverteilerdose. Für den PIR habe ich mit einem Kegelbohrer ein Loch in den Deckel gebohrt. Das Ganze funktioniert wunderbar, auch ohne das man plötzlich im Dunklen steht. Nachts schalten wir aber trotzdem manuell ab, da die Katzen zu oft das Licht anmachen :)
    Hier mal der Code vom AVR:



    Ich habe jetzt ein paar Attiny85 beim Freundlichen bestellt. Wenn die kommen, werde ich mal einen Hardwareshrink machen. Der Kleene reicht ja dicke für sowas aus. Habe ja noch ein paar PIR Module.

    Nimm ein entsprechend kräftiges 24V Netzteil und dimme sekundär.
    http://electronics.stackexchan…776/555-to-drive-a-mosfet
    Diese Schaltung funktioniert sehr gut, ich habe damit Drehzahlregelungen für Lüfter und Scheibenwischermotore realisiert. Nur mag der 555 keine 24V. Diese mußt du mit einem Spannungsregler z.b. einem 7812 runterstabilisieren. Der Spannungsregler braucht bei den paar mA nicht gekühlt zu werden. Der PowerFET braucht nicht gekühlt zu werden. Die knapp 3A schafft der mit links :D

    Ich habe einen inzwischen ca. 7 Jahre alten GU10 LED Spot mit einer 3W LED, der wie eine künstliche Kerze rasch und unregelmäßig flackert. Da wird vielleicht ein Elko drin trocken sein. Sowas kann ebenfalls die Ursache sein.
    Geh doch mal in verschiedene Baumärkte und gucke, ob du irgendwo die selben Lampen, die du hast findest und ob die dort ebenfalls flackern.

    Die Kühlung wird der Knackpunkt werden. Aber wenn du hinter den Kühlstern (gibts auch aus Kupfer) in die Handfläche eine Gelkompresse mit einarbeitest? Die ist zwar nicht so effektiv wie ein metallischer Kühlkörper, aber elastisch und nimmt ebenfalls gut Wärme auf. Da gerade diese kleinen Crees punktförmig abstrahlen, erhöht sich der subjektive Helligkeitseindruck noch einmal.
    Einschalten könntest du mit einem kleinen Reedkontakt und einem kleinen Neodymmagneten. Den Reedkontakt (das Kleinste was es gibt, ist wohl 16mm lang und 1mm dick) in einen Finger einnähen und den Magneten in einen anderen Finger und wenn man z.B. Daumen und Zeigefinger berührt, wirds hell.
    Wie du subjektiv auch noch etwas mehr Helligkeit rausschinden kannst, ist ein Stroboskopeffekt. Zum einen kann sich das Auge nicht so schnell auf die hohe Helligkeit einstellen, zum anderen ist die gemittelte Wärme über die Zeit bei einem Impuls geringer.
    Es gibt ja sogar von den Amis entwickelte Taschenlampen, die mehrfarbige Muster irre schnell gepulst abgeben, womit man regelrecht Leute außer Gefecht setzen kann. Das spielt so in der Liga von Teasern und Schallkanonen :D

    Dein Engagement, das zu dokumetieren in allen Ehren, aber der der Fotoapparat liefert ein subjektives Ergebnis, was die Streifen unterirdischer erscheinen läßt, als was in China abens in der Fabrik zusammengekehrt wird ;)
    Ich persönlich kenne zwar nur die 4000K Variante, aber die ist nicht so blaugrün, wie auf deinem Foto.
    Recht geben muß ich dir, das ich 4000K auch nicht im Wohnzimmer haben möchte. Für die Arbeitsfläche der Küche dagegen goldrichtig. Wobei ich persönlich auch keine 2700K als Hauptlicht im Wohnzimmer haben will. Das ist mehr so die kleine Zusatzfunzel, Nachttischlampe oder so.
    Im Wohnzimmer will ich mindestens 3000K lieber noch 3500K haben.