Beiträge von Superluminal

    Nur das viele Händler nicht diesen Aufwand betreiben oder selber nicht durchsehen und dann lieber garnicht verkaufen, ehe sie sich Ärger einhandeln. (Kunde droht mit Auftrag)

    Das Thema wurde auch schon auf Mikrocontroller.net rauf und runter diskutiert.
    http://www.mikrocontroller.net/topic/354574#new
    Als ich vor Jahren meine Leiterplatten selber machte, habe ich auch gerne mit Salzsäure und Peroxid geätzt. Ca. eine Verschlusskappe 30% reichte. Und mit meiner 200ml Flasche kam ich ewig hin. Wobei selbst 12 oder 15% ohne Probleme funktionieren sollten. Nimmt man halt statt 50ml konz. HCL und 150 ml Wasser eben etwas weniger Wasser.

    Schöne Arbeit :)
    Wobei ich mich nicht getraut hätte, die Lüfter so zu verschalten. Die hätte ich mit einem Step Down Regler versorgt. Aber wenn's läuft...
    Wie hast du die Cree's denn auf den KK befestigt und kontaktiert? Das kan ich aus dem Foto nicht so richtig erkennen. Hast du auf den metallisierten Inseln auf der Keramik direkt gelötet? Das hätte ich mich nichht getraut.


    Bei mir steht noch ein Umbau eines Deckenfluters auf eine Cree CXA2530 an. Ich habe mir gleich einen Clamp-Rahmen mit Wago's für die Zuleitungen mit bestellt, da ich bei Digikey geordert hatte.


    Gruß Gerald

    Ich habe zu den einzelnen Trafos keine eigenen praktischen Erfahrungen, sondern kann nur aus meiner langjährigen Bastelerfahrung schätzen, wie sie sich verhalten könnten... :whistling:
    Wenn du noch einen anderen Trafo hast, dann miss, was der unter Leerlauf und mit entsprechender Last an Spannung liefert. Ist es ein konventioneller Trafo und die Spannung läuft nicht weiter hoch, dann mach es. Ist es ein Schaltnetzteil, was einen hochwertigen Eindruck macht und echte (mit einem Multimeter messbare) Gleichspannung liefert, dann mach es erst recht.
    Man kann übrigens auch ausgemusterte Computernetzteile ein 2. Leben ermöglichen und für sowas weiterverwenden 8)
    Damit das Netzteil ohne Mainboard startet, müssen nur 2 Pins gebrückt werden http://logbuch.dmaertens.de/ha…c-netzteil-kurzschliessen
    Außer bei Billigstnetzteilen (5€ Chinaböller), hätte ich da keine Bedenken. Ab 2 Spots haben die Netzteile auch genug Grundlast um vernünftig arbeiten zu können.

    Wir haben noch ein 2. 12V-System mit 3 Lampen. Da hab ich im gleichen Atemzug auch die Spannung messen wollen, nur kamen da nur 2V Wechselspannung bzw. 0V Gleichspannung raus Aber die Lampe leuchtete normal, wie soll man das verstehen, kann ich da auch LEDs ohne Probleme einsetzen? Und grad der Trafo ist in der Decke schwer zugänglich...


    Das könnte auf so ein Schaltnetzteil mit mehreren KHz am Ausgang hindeuten. Multimeter sind oft auf 50 Hz ausgelegt, oder messen spätestens oberhalb 1 KHz "nach dem Mond". Klarheit kann da nur ein Oszilloskop liefern. Die es inzwischen auch schon als Handheld in Mulimeterabmessungen gibt.

    Ha, da war schon jemand schneller! ;)
    Für Avago spricht, das es Markenware (ehemals HP) ist.
    Das blaue C ist quasi die Elkektronik-Apotheke und hat entsprechende Preise.
    Guck dir mal den Distributor TME an. Hauptsitz ist Polen, die haben aber auch ein Auslieferungslager in Deutschland. Dementsprechend moderat ist das Porto. Preise sind gut und das Angebot ist riesig. Ich habe dort schon mehrfach bestellt und durchweg gute Erfahrungen. Wenn es was Exotisches sein muß, dann lehnt sich ein Blick auf Digikey und Mouser. Da lohnt es sich, Artikel für 65, waren es Dollar oder Euro? (AGB lesen!) zu bestellen, da ansonsten über 20 Euro oder Dollar Porto anfallen! Dazu kommt dann noch die Mehrwertsteuer und ggf. Zoll. Das Zeug ist aber nach 2 Tagen per UPS aus Übersee da :thumbup:
    Wenn man bestimmte Binnings oder Farbtemperaturen will, ist das meist die einzigste Chance, als Privatmann da halbwegs günstig dranzukommen.
    Was sich noch recht gut verarbeiten läßt, sind Lamertian-Strahler. Allerdings ist diese Geäusebauform aus den Anfängen inzwischen fast ausgestorben, im Vergelich zu anderen Bauformen signifikant teurer, oder hauptsächlich bei irgendwelchen exotischen Fernost-Herstellern nur noch erhältlich. Diese Lamertian-Strahler habe ich nicht so ganz spezifikationskonform direkt mit Wärmeleitkleber auf Al-KK gepappt und die Anschlussbeine ca. 1mm hochgebogen, Kabel angelötet und Schrumpfschlach über die Lötstellen gezogen.


    Gruß Gerald

    Auf dem Teil steht nichts von Mindestlast, er liefert 11,8 V mit bis zu 25 A. Gemessen hab ich bei den 6x35W 11,4 V.


    Miss mal, wie hoch die Spannung mit einem 35W Halogenspot sind. Dann kannst du abschätzen, wie hoch die Spannung mit 6 LED Spots ausfallen wird. Wenn das passt, dann kontrolliere nochmals mit den LED Spots als Last. So bist du von unangenehmen Überraschungen relativ sicher. Bei Schaltnetzteilen gibt es von Müll bis sehr gut ein breites Spektrum. Ich erinnere mich an erste Modelle, die ohne Gleichrichtung die mehrere KHz Wechselspannung auf die Halogenlampen losließen. Da sparte man sich den Gleichrichter und dessen Verluste. Oft waren sollche Modelle erkennbar an Aufschriften, wie maximale Leitungslänge zum Spot 1,5m. Bei einer Lampe machbar, aber bei Dreien? ?(
    Gute Modelle sind Netzteilen, wie sie zur Versorgung von elektronischen Baugruppen verwendet werden, ebenbürtig und einem normalen Trafo meiner Meinung nach auch vorzuziehen. Wenn LED Leuchtmittel an einem Trafo ausfallen, sollte man ein guts Netzteil ins Auge fassen. Oft kommt halt noch hinzu, das man bei Änderungen in abgehängten Decken nicht gerade die Decke aufreißen will, sondern das neue Netzteil auch durch bestehende (Lampen)öffnungen in der Zwischendecke passen soll.


    Gruß Gerald

    Wenn du punkförmiges Licht benötigst, würde ich COB's, das sind Multichip LEDs links liegen lassen. Die XP-G2 Serie halte ich dafür für besonders geeignet. Tu dir einen Gefallen und kaufe die LEDs gleich auf Platinen. Ohne Erfahrung möchtest du dieses "Vogelfutter" nicht löten :P
    Kleine Kühlkörper empfehle ich dringend auch beim Betrieb von nur ein paar Sekunden! Die Starplatinen reichen bei Maximalleistung bestenfalls für einen kurzen Blitz (der dann auch der Letzte sein könnte). Für ein paar Sekunden zum Testen der Ausleuchtung reichen kleine Chipsatzkühlkörper, wie man sie von alten Mainboards vom Chipsatz schlachten kann, vollkomen aus. Du kannst an einer Konstantstromquelle mehrere LEDs in Serie betreiben. Guck ins Datenblatt, wie viele LED Chips in einem Gehäuse sitzen. Bei der XP-G ist das Einer, was als Punktlichtquelle auch gewünscht ist. Damit hast du eine Flusspannung von ca. 3,5V. Bei einer KSQ ist im Datenbaltt die min. u. max. Anzahl der in Reihe zu schaltenden LEDs oft angegeben, bzw. die min und max. Spannung. Wenn da z.B. max. 39V angegebn sind, kannst du 10 weiße LEDs in Reihe daran betreiben. Bei KSQ's, die man selber mit einer Kleinspannung versorgen muß, kommt es darauf an, ob es reine Buck, also Abwärttstypen sind, oder kombinierte Buck/Boost Typen. Die gängigen Stepdown können benötigen ca. 3V mehr Betriebsspannung, als die Summe der Flusspannungen. z.B. bei 24V kannst du dann 6 LEDs in Reihe schalten. Eine möglichst hohe Betriebsspannung hilft also mit möglichst wenigen KSQs auszukommen. Dabei muß man aber auch die maximale Betriebsspannung der KSQs im Auge behalten. Oft sind das 40V. Bei der Verwendung als Fotoblitz solltest du auch die Farbtemperatur und den CRI im Auge behalten. Auch dort ist CREE der Vorzug zu geben, da die LEDs sehr fein selektiert werden und außerdem die Ermittlung dieser Parameter bei Betriebstemperatur erfolgt, was andere Anbieter meist bei 25°C tun ;)


    Gruß Gerald

    Mit GU5.3 Spots habe ich keine Erfahrungen, ich habe ein Dutzend HV Halogen-Spots GU10 in Gebrauch. Mit 6 und 7W LED bekommst du sicherlich mehr Licht, als mit einem 35W herkömmlichen Leuchtmittel. CRI besser 90 hört sich schon mal sehr gut an. Selbst besser 80 ist fast immer akzeptabel. Einen Bogen sollte man um absolute NoName Produkte machen. Mit ALDI und IKEA Produkten habe ich aber gute Erfahrungen gemacht. LED Spots verwende ich schon seit über 5 Jahren und die sind auch jeden Tag mehrere Stunden in Betrieb. Wobei ich in den letzten 2 Jahren auf Grund des massiven Preisverfalles meist Markenware von Osram und Samsung nutze.


    Gruß Gerald

    Hallo,


    ich gucke vorm Bestellen erst mal, wie ich zahlen kann. Wenn da nur "Muschelgeld" und nichts annährend Gängiges dabei ist, dann lasse ich es im Zweifelsfall. Außerhalb von Ebay läuft es dann quasi auf Kreditkarte hinaus. Für Leute, die aus welchen Gründen auch immer keine haben oder wollen, gibt es als gute Alternative auch Prepaid Kreditkarten. Einfach mal nach Anbietern und Konditionen googeln. Das ist ganz praktisch, da man nur das ausgeben kann, was man vorher aufgeladen hat :)


    Gruß Gerald

    Hallo,


    nachdem ich eben eher zufällig den "Neue stellen sich vor" Tröt gefunden habe, will ich das mal tun :)
    Ich heiße Gerald, bin Mittvierziger und wohne in Dresden. Das Basteln wurde mir vermutlich in die Wiege gelegt. So ca. mit 5 Jahren bekam ich ein Holzbrett mit Flachbatterie und ein paar Schrauben, Lampensockeln, Klingel, Summer, Tastern und Schaltern. Mit ca. 8 Jahren kaufte ich mir von einem Büchergutschein mein erstes Elektronikbastelbuch. Man mag es kaum glauben, damals ging es noch ohne Mikrocontroller. 1-2 Transistoren reichten aus zum blinken und Krach machen. Mit 12 dann der nächste Stritt zur Digitaltechnik mit ein paar 74'er Grundgattern, Zähler, Decoder und Schieberegister ließen nicht lange auf sich warten. Zu diesem Zeitpunkt bestaunte man als Bastler ehrfürchtig die ersten erhältlichen roten, gelben und grünen LED's. Abgedunkelt, damit man überhaupt was leuchten sah :D
    Eine LED kostete damals soviel, wie heute ein ganzer Stripe aus China :!:
    Die Elektronik hat seit dem für mich nie ihre Fastsination verloren. Mal mehr, mal weniger intensiv betrieben, in kreativen Phasen wurde Neues geschaffen, in mehr passiven Phasen beschränkte sich das eher auf die Reparatur von allem, was so anfiel.
    Beim Thema LEDs zu Beleuchtungszwecken einzusetzen, war ich vermutlich etwas der Zeit voraus. Anfang der 90' baute ich aus 100x gelben 5mm LEDs und einem Steckernetzteilgehäuse ein Nachtlicht :saint:
    Vor ca. 2 Jahren wagte ich dann den schon lange überfälligen Schritt zum Mikrocontroller.
    Ja, was mache ich sonst noch, außer im Nerdzimmer rumfrickeln? Am Computer rumschrauben, meinen eigenen Met und Fruchtwein machen und seit 3 Jahren imkere ich auch noch. Klingt sehr gegensätzlich zu all dem anderen, aber es ist sehr wohltuend, auch mal das ganze Kopflastige sein zu lassen. Die Bienen haben etwas von Meditation. Klingt vielleicht erst mal bekloppt, aber die Bienen bringen dich runter. Da ist nix mit Hektik und "schnell, schnell", dann stechen sie. Erst wenn man das kapiert und sich entspannt und langsam und fließend bewegt, akzeptieren die Bienen einen als Imker und davon profitiert man dann letztendlich auch selber :)


    Gruß Gerald

    Sehr interessant, danke! :thumbup:
    Mein erster Gedanke ging bei 2000K auch spontan nach Amber. Aber auch für den Rest des Lichtes könnte ich mich nicht als Beleuchtung erwärmen. Bei 2700 und 4000K ist irgendwie ein leichter Grünstich dabei. Sowas kann aber auch subjektiv sein, der die Camera oder auch der Plexigalsdeckel, oder Rohr, wo die LEDs drin sind. Mein favorisierter K-Wert wäre so 3000 oder 3500.
    Als Innenbeleuchtung im Auto oder als Ausstiegslicht in der Tür, oder als Keller- oder Treppenlicht ok, aber in der Wohnung maximal als Lampe im Kühlschrank :D


    Gruß Gerald

    Hallo Aphexx,


    das Einfachste wäre, wenn du jemanden finden würdest, der einen Oszillografen hat und damit sich anguckt, was aus dem alten Dimmer für ein Signal rauskommt. Denn es gibt Phasenanschnitt- als auch Phasenabscnittdimmer. Das Gängige sind Phasenanschnittdimmer. Dabei guckt die Elektronik gewissermaßen nach dem Nulldurchgang und schaltet bei einer (mit dem Poti variablen) Spannung für den Rest der Halbwelle dann ein. Je nachdem, wieviel der Halbwelle am Verbraucher ankommt, so viel oder wenig wurde gedimmt. Ein Phasenabschnittdimmer macht das genaue Gegenteil und läßt erst durch und schaltet dann ab. Schaltungstechnisch ist Ersteres einfacher, da ein einmal gezündeter Thyristor oder Triac sich nur durch das Unterschreiten des Haltestromes wieder ausschaten läßt. Das passiert beim Nulldurchgang. Entsprechend spannungsfeste, wieder abschaltbare Bauelemente gibt es noch nicht so lange. Viele LED-Lampen erfordern allerdings Phasenabschnittdimmer. Die grenzwertig geringe Last kann natürlich auch eine Ursache sein, weil en Thyristor bei Unterschreiten seines Haltestromes wieder abschaltet. Was du versuchen kannst, einen weiteren Verbraucher parallel zu deinem neuen Dimmer anzuschließen, ob es dann funktioniert. Das ist zwar nicht im Sinne des Erfinders, da dann der Spareffekt verpufft, aber zur Ursachenforschung erst mal eine Möglichkeit.


    Gruß Gerald

    In Forum wäre es eine gute Idee, wenn man einmal so eine "eierlegende Wollmilchsau" entwickelt hat, gleich die PCB Dateien dazu zu machen und dann beim freundlichen Chinesen einen Packen Platinen zu ordern, die sich alle Interessierten selbst bestücken können. Gerade KSQ's kann schließlich jeder brauchen :D

    Hihi den Multitip hab ich sogar glaub ich (jedenfalls hab ich n Ersa) aber das Heizelement hat aufgegeben, daher brauch ich eh was neues)


    Würde bis um die 100€ anpeilen.


    Ersa ist doch schon mal gute Qualität, die du behalten solltest. Ersa hat sogar so viele Ersatzteile, das die auch verkaufen :)
    http://www.ersa.de/cat-ersatzteile-257-289.html
    Brauchst nur dein Modell raussuchen. Guck bei der Gelegenheit auch gleich mal nach einer Bleistiftspitzen Lötspitze für dein Modell.
    Bauform 402, Oha! Da hast du dir wirklich was Sportliches vorgenommen :D
    603 habe ich schon mal verarbeitet, aber das war schon grenzwertig. Besorge dir auf alle Fälle gutes Fadenlötzinn und ein gutes Flussmittel. Ich rühre mir selber Kolophoniumkrümel und Isopropanol zusammen. Eine Lupenlampe und eine präzise schließende Pinzette kann auch nicht schaden.


    Gruß Gerald

    Fragesteller hilft dies wohl nicht sehr viel


    Ich habe mich auch viele Jahre vor der Verwendung von µC gedrückt. Zu Unrecht. Die Einstiegshürde auf allen Fronten (finanziell, Software, Hardware) sind so niederig wie nie. Arduino auspacken, Treiber und Software auf dem PC oder Mac installieren, Arduino per USB Kabel anstöpseln und die ersten Gehversuche machen - mehr ist es nicht. 2 Tage später schafft man es dann 3 LED's blinken zu lassen und wenn das klappt, fragt man hier oder im Arduinoforum, wie man die Power-FET verbindet.
    Es ist immer die Frage, wo man seine Prioritäten setzt. Ob man vorgefertigte Komponenten zusammenfügt und sich mit den damit gegebenen Limits arrangiert, oder ob man tieder in die Materie einsteigen will.
    Welche Prioritäten Andy setzt, kann nur er für sich beantworten.
    Wobei es Leute gibt, die sagen Arduino ist garnicht richtig programmieren, sondern die meisten pappen nur Codeschnippsel zusammen.
    Das muß jeder für sich selber entscheiden, ob er dabei bleibt, Code aus dem Netz in seinen Controller zu flashen, oder ob er ihn für seine Zwecke modifiziert oder kompelt neu schreibt. Ich beanspruche für mich weiß Gott nicht, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben. Es gibt hier Projekte, wie die Ansteuerung der Chinamatritzen, deren Macher meinen vollsten Respekt haben. Und es gibt sicherlich Leute, die wiederum mehr als diese drauf haben...
    Ich wollte den Threadstarter lediglich ermutigen, mittels Arduino eigene "Gehversuche" zu starten ;)