Beiträge von BroightLoight

    Die Meanwell Netzteile brauchen am Dimm-Eingang normalerweise ein 100K Poti und kein 10K Poti. Wenn Du noch kein 100K Poti und auch keinen 100K Widerstand hast, kannst Du auch bis zu 10 V Spannung an den Dimm-Eingang geben um diese potentielle Fehlerquelle auszuschließen.

    Ansonsten besteht immer noch die Möglichkeit, dass Du mit Deiner Schaltung zu nah an der Maximalspannung des Netzteils bist. Das wäre der Fall. wenn 8 Module in Reihe funktionieren würden.

    Die Oslon hat einen Emitter von ca. 1 x 1 mm. Die Ø2.15 mm sind die Linse. Bestenfalls könnte man der Oslon absprechen, dass der Emitter 80° Austrittswinkel hat, weil dieser ja durch die Linse zustande kommt und dafür die selben 120 ° wie für die Ostar annehmen.


    Die Oslon hat am Emitter eine spezifische Lichtausstrahlung von 200 lm / (1.0 mm²) = 200 lm/mm²

    Die Ostar hat am Emitter eine spezifische Lichtausstrahlung von 715 lm / (1.8 mm²) = 397 lm/mm²


    Aufgrund dieser Betrachtung bin ich nach wie vor der Ansicht, dass die Ostar die Strahlungsdichte im Fokus (d.h. dem Ergebnis einer Fokussierung) maximal um Faktor 2 verbessern kann.

    Wie, Fokussierung? Fokussieren wollte neulich schon jemand:

    LED Kollimator

    High Power Led

    LEDs lassen sich nicht gut fokussieren. Größenordnung Faktor 10000 schlechter als ein guter Laser.

    Also wenn Du wirklich im eigentlichen Wortsinne auf eine kleine Fläche fokussieren willst, kriegst Du aus den Ostar nicht signifikant mehr Strahlungsdichte im Fokus als bei der Oslon SSL 80. Die Leuchtdichte des Emitters ist zwar bei der Ostar offenbar noch größer als bei der Oslon, aber dafür hast Du nen größeren Abstrahlwinkel. Schätze mal Faktor 2 Verbesserung wird maximal übrig bleiben, vielleicht auch nur 1.5.

    Deutlich mehr als die Oslon wird auch deutlich mehr kosten.

    Als Einzelemitter wäre die genannte Luminus wahrscheinlich nicht schlecht.

    Ansonsten gäbe es wohl noch ein 6er Cluster mit 6 LEDs nah beieinander,

    OSRAM OSTAR® Projection Power, LE A P3MQ-URVP-2

    geht im Dauerstrom bis etwa 150 Watt.

    Produkt ist aber ziemlich neu und wahrscheinlich schwierig zu bekommen.

    Ääääh. Oh. Uh. Du hast recht!? 8|

    Hatte irgendwie in Erinnerung, dass bei A-Typen bei CV (12V,24V,...) nur die Spannung regelbar ist. Der Mehrwert der vorgeschlagenen Lösung mit AB besteht dann nur darin, dass man über Kabel dimmen kann und nicht immer ans Netzteil ran muss.

    Funktionieren kann das, aber wie gesagt sind Festspannungsnetzteile nicht optimal.

    Besser wäre meiner Ansicht nach:

    1x HLG-320H-C2100AB für die 4x60W in Reihe und auf max. 2 A runterdimmen

    1x HLG-320H-C3500AB für die 2x100W in Reihe und auf max. 3 A runterdimmen

    Die Spannung der LEDs ist (bei konstantem Strom) temperaturabhängig. Du kannst zwar durchaus Deine 32 V draufgeben - wenn das die Spannung ist die Du für Deine 2.5 A brauchst. Du müsstest Dich aber neben hin setzen, den Strom beobachten und die Spannung immer wieder runter regeln, während die LED warm wird. Und das jedes Mal wenn Du die Lampe anschaltest. Idealerweise auch dann wenn sich die Umgebungstemperatur ändert. Und weil das überaus unkomfortabel ist, werden für LEDs normalerweise Netzteile verwendet, die den Strom regeln und nicht die Spannung.

    OSRAM Oslon SSL 80

    https://www.led-tech.de/de/OSRAM-Oslon-SSL-80-royal-blau

    oder

    CREE XP-G3

    https://www.led-tech.de/de/CREE-XP-G3-Royal-Blau


    und dazu ne Optik mit einem passenden Kompromiss aus Größe und kleinem Abstrahlwinkel

    https://www.led-tech.de/de/Gag…Optik-32mm-XM-L-XP-G-XB-D

    https://www.led-tech.de/de/Carclo-20mm-Einstecklinse-10003

    https://www.led-tech.de/de/CREE-LXP2-Optik-7-15

    https://www.led-tech.de/de/OSRAM-Lisa2-Pin-Optik-16


    Dahinter noch ne Linse die das nochmal bündelt.


    Und vielleicht erstmal ne Woche mit dem Theorieteil verbringen - falls noch nicht geschehen.

    Laser blabla Beugungsmaßzahl blabla Strahlparameterprodukt blabla TEM00 blabla LED lässt sich schlecht fokussieren blabla.

    Your question looks like the result of an automatic translation.

    LEDs should not attract bugs (computer errors). They would certainly attract bugs (insects), tough.

    The best You could hope for is affecting the number and species of attracted insects by choosing a less attractive color. Common bluish-white LEDs would attract more insects than yellowish LEDs. Red LEDs might be the best choice for attracting fewer insects - but they would obviously be red which might not match Your plans for decoration - and even red light might still attract some insects.

    However, an alternative approach to the problem would be to use any color of LEDs You want and completely ignore the problem that LEDs attract insects. Afterwards you could decide that the presence of the insects is a problem to be solved. That's how governments usually operate. For example, you could plant incredible amounts of catnip to repel the insects that You attracted with the LEDs - and attract cats instead. Not recommended if there are large and dangerous wild cats in Your region.

    As for dust (German: Staub), LEDs or their housings would collect dust like any other surface and appear dimmer.

    Demnach hat die Platte wahrscheinlich selbst einen temperaturabhängigen Widerstand. Dann wäre auch denkbar, dass das System für die selbe Reglerstellung 2 Temperaturzustände einnehmen kann, je nachdem ob die Reglerstellung von oben oder von unten angefahren wird. Würde die Platte erst heiß machen und dann langsam runter regeln. Je nach Masse der Platte lieber bei jedem Schritt eine Weile auf die Gleichgewichtstemperatur warten.

    Ich frage jetzt einfach mal naiv nach, wo besteht der Unterschied zwischen LM301B und LM301H? Beim Überfliegen der Datenblätter ist mir kein nennenswerter Unterschied aufgefallen?

    Hm. Gute Frage.

    Die Datenblätter scheinen tatsächlich fast identisch zu sein. :/


    Oh. Das "H" steht offenbar für Horticulture, also Pflanzenlicht. Steht nämlich da. ^^


    Weitere Unterschiede gibt es auf Seite 5, Digits 15 und 16.

    Für den "B" Typ gibt es mehr Auswahl an Farbbins, vor allem auch die Bins A bis D innerhalb der MacAdams-Ellipsen.

    Die Farbe der "H" ist möglicherweise nicht so "gut" wie beim "B" Typ, weil es mit dem Label "H" nur die Farbbins gibt, die sich weniger für normale Beleuchtungszwecke eignen, weil sie a) entweder nicht so genau die angegebene Farbtemperatur einhalten oder b) weiter von der Schwarzkörperkurve entfernt sind als die Bins A bis D der jeweiligen Farbtemperatur und daher einen stärkeren "Farbstich" haben können (zum Beispiel grünlich).


    Der "H" Typ ist wahrscheinlich eine Art von Resteverwertung. Der Hersteller erhält mit seinem Fertigungsverfahren LEDs mit leichten Farbabweichungen und die Beleuchtungsindustrie kauft die nicht so gerne, daher wird eben ein "H" Label drauf geklebt um zu suggerieren, dass sich die Dinger besonders für Pflanzen eignen.

    Pflanzen dürfte es egal sein ob sie H oder B bekommen, insofern sind die H auch tatsächlich besser für Pflanzen (als für normale Beleuchtungszwecke) geeignet als die B.


    Der Typ "H ONE" scheint allerdings ein ganz eigener Typ zu sein. Dieser hat offenbar ein breiteres und grün betontes Spektrum. Daher liefert dieser Typ noch mehr Licht in der nach Augenempfindlichkeit bewerteten Einheit Lumen, aber nicht unbedingt mehr Photonen als die "B" oder "H" Typen. Für alleinige Pflanzenbeleuchtung im Sinne einer Wachstumsförderung vielleicht nicht optimal, würde da eher H oder B nehmen.

    Kann mir aber vorstellen, dass das eine gute Effektbeleuchtung für Pflanzen ist, die beim mit-Licht-gefüttert werden auch noch schön grün aussehen sollen. Zudem wäre denkbar, die "H ONE" zum Auffüllen des Spektrums zu nehmen, damit die Pflanzen nicht nur mit rot und blau gefüttert werden.

    Die Subarctic hat Vorteile weil sie recht klein bleibt, früh blüht und früh trägt und vor allem recht kälteresistent ist. Sie setzt auch bei Temperaturen Früchte an, wo andere Sorten erst noch auf wärmere Nachttemperaturen warten. Sie hat aber in keiner ihrer Paradedisziplinen irgendwelche Alleinstellungsmerkmale. Es ist auch eine relativ alte Sorte und ist entsprechend zickig.


    Im Gegenzug gibt es auch super duper moderne Hypersorten die bis zur ersten Ernte große Freude machen. Allerdings werden die Früchte nie reif solange sie an der Pflanze hängen. Die Früchte bestehen aus einer industriekompatiblen Schale mit grünem Wasser drin. Muss man dann ernten und eine Weile liegen lassen, damit eine Tomate draus wird.


    Probier mal "Sweet n neat Cherry F1", "Tiny Tim" oder "Dreikäsehoch".

    Würde ich nicht überbewerten, bei determinanten Balkon- und Buschtomaten ist frühe Blütenbildung normal.


    Bei meinen Subarctic Plenty wurde es mit reduzierter Lichtdauer doch noch etwas schlimmer, wenngleich langsamer. Da wurden mit der Zeit dann ganze Blätter welk (die unteren). Seitdem ich sie aufgrund von Platzmangel unter der Lampe raus an die Sonne (und Nachtkälte) gestellt habe, ist das Problem weg (nach wie vor in den selben Töpfen). War bei diesem Phänomen schon immer so:

    Sonne oder HQI => kein Problem

    LED => Problem

    Daher auch die empirische Erkenntnis, dass es bei diesem Problem eine starke Korrelation zu LED-Licht gibt - warum auch immer.


    Könnte auch Wurzelgammel sein. Ich hatte schon die Beobachtung gemacht, dass Exemplare von Sorten, die eher zu diesem Verhalten neigen, eher schwach ausgebildete Wurzeln hatten. Wenn ich dann eine ganze Reihe umgetopft hatte, war es für die Exemplare dieser Sorten dann eigentlich zu früh, und nach dem ersten Umtopfen (von 12er der 13er in 19er oder 20er Töpfe) ging es los. Wird unter LED begünstigt, da weniger Wärme reinkommt und das Substrat kaum trocknet, da wird das Wasser vor allem durch die Pflanze raus gezogen. Wird auch begünstigt durch zu dichtes Substrat. Wird auch begünstigt durch zu kaltes Substrat, gibt dann nicht nur schwache Wurzelbildung sondern auch Phosphormangel.

    Ein Effekt war schnell feststellbar, nach wenigen Stunden schon: Die Symptome sind schlimmer geworden ;( .

    Meinen 4 Subarctic Plenty scheint es noch gut zu gehen, mit 11 bis 12 Stunden LED-Licht. Nehme sie abends manuell ein paar Stunden vom Licht weg. Die betroffenen Blätter erholen sich zwar nicht, aber das Problem wird wenigstens nicht schlimmer. Leider wachsen sie jetzt mehr in die Höhe. :(


    Ich verwende neutrales Substrat ohne Vordüngung, damit ich sicher sein kann, daß Veränderungen von meiner Düngung kommen und nicht vom Substrat. Außerdem gieße ich immer durchdringend, bis es zu den Drainagelöchern im Topf wieder hinausläuft, um irgendwelchen Anreicherungen entgegenzuwirken.

    Für die ersten paar Wochen nehme ich vorgedüngte Erde. Da ist zwar oft wirklich viel Dünger drin (z.B. 500 ppm N oder 1500 ppm K), macht aber bei den kleinen Töpfen nicht so viel aus, das nuckeln die Tomaten schon weg.


    Später im Sommer nehme ich seit Jahren die gleiche ausgelaugte Erde. Hat sich bei diesen Mengen als vorteilhaft erwiesen, weil gekaufte Erde eben doch unkontrollierbar gedüngt ist... und weil ich keine Lust habe, jedes Jahr 400 Liter Erde für meine Töpfe zu kaufen. Um den Zustand "ausgelaugt" zu optimieren, spüle ich im Winter mit viel Regenwasser durch. im Frühjahr mische ich noch eine Prise Kalk und Urgesteinsmehl dazu.


    Das ist nicht viel. HEUVELINK empfiehlt in der Wachstumsphase:

    In o.g. (vermutlich) nährstoffarme Erde kommt bei mir im Sommer mit jedem Gießen N-P-K-Mg ca. 122-80-250-57 ppm + ein paar Chelate.
    Kalzium ist unbekannt, ist sowohl in der Erde durch Kalk und Urgesteinsmehl als auch im Gießwasser (Trinkwasser) enthalten.

    Viel höher will ich mit der Konzentration auch nicht gehen. Das Problem ist: Wenn es kalt und bedeckt ist, brauchen die Pflanzen weniger Nährstoffe. Wenn die Sonne raus kommt, hat sich in den letzten beiden Jahren eine gewisse Tendenz zur Überhitzung ergeben. Dann brauchen die Pflanzen zwar viel Wasser, wachsen aber sogar langsamer, und dann könnte sich der Dünger im Topf anreichern.

    Die Mischung passt ganz gut. Bei zuviel Hitze bekomme ich bei manchen Sorten allerdings Gelbkragen (=>Kaliummangel). Das liegt aber wahrscheinlich nicht an Kaliummangel im Topf, sondern an zu großer Wurzeltemperatur im Topf. Hohe Wurzeltemperatur behindert die Kaliumaufnahme, und da hilft dann auch kein zusätzliches Kalium mehr.

    Gutes Argument. Meine bekamen 16 Stunden Licht und haben mehr Pflanzenmasse erzeugt, bevor die ersten Symptome aufgetreten sind. Vielleicht doch Nährstoffmangel? Meine Töpfe sehen auch schon wieder zu klein aus. Allerdings waren die Pflanzen beim Umtopfen vor 8 Tagen noch deutlich kleiner. Es kann doch nicht sein, dass ich die umtopfe, in frische, vorgedüngte Erde, dazu noch bei jedem Gießen dünge, mit über 100 ppm N,P und K, was fast schon alleine zur Ernährung der Pflanzen reichen würde... und die Erde nach 8 Tagen schon wieder leergenuckelt ist?

    Wäre schön, wenn sich das Problem durch Düngung lösen ließe. Allein mir fehlt der Glaube. Sorten, die unter meinem LED-Licht dunkelgrün und besonders kompakt werden, haben das Problem kaum. Sorten die hellgrüner bleiben und weniger kompakt werden, haben das Problem jedes Jahr. Der große Schwung bei meinen Tomaten kommt erst noch, habe aber schonmal 4 Subarctic Plenty und 3 Sweet n neat Cherry F1 die ich früher gesät hatte. Alle 4 Subarctic Plenty haben jetzt die ersten Symptome in Form von verdickten Stellen an den Blattadern. Die 3 Sweet n neat Cherry F1 haben das Problem nicht. Werde den 4 Subarctic Plenty ab jetzt eine Sonderbehandlung zukommen lassen und manuell weniger belichten.

    Die Subarctic Plenty scheint besonders betroffen zu sein. Dann ist das wahrscheinlich kein Mangel, sondern Überbelichtung. Tomaten bekommen diese Symptome bei starker 24-Stunden-Beleuchtung ohne Nacht. Manche Tomatensorten bekommen diese Symptome auch wenn die Nacht zu kurz wird, um die tägliche Lichtdosis zu verfuttern. Fängt damit an, dass sich an den Blattadern Verdickungen anzeigen. Vermute, dass sich hier irgendwelche Stoffwechselprodukte anlagern, die die Tomate nicht mehr verarbeitet bekommt. Diese Ablagerungen blockieren den Flüssigkeitstransport. Optionen: Umgebungstemperatur erhöhen, erhöhte Luftfeuchtigkeit senken, Lichtdosis reduzieren, "Nacht" verlängern.

    Zu wenig 😢.

    Für die Balkontomatensorten, die Du da sinnvollerweise unterbringen kannst, ist das wahrscheinlich ausreichend.

    Hatte letztes Jahr Sweet n Neat Cherry Red F1 vorgezogen und später verschenkt. Die hatten das LED-Licht problemlos ertragen - und sind später auch an vergleichsweise dunklen Orten hervorragend gediehen, wo normale großwüchsige Cocktail-Tomatensorten total vergeilt und ertragsarm daneben standen.


    Manche Tomatensorten sind sogar erstaunlich lichtscheu (relativ gesehen, für Tomaten). Dazu zählen z.B. Ochsenherz, Olena Ukrainian und Subarctic Plenty.