Beiträge von BroightLoight

    Parallel mit einem einzigen Poti zu dimmen halte ich für keine so gute Idee.

    Bin aber persönlich auch nicht mehr so der Freund vom direkten Poti-dimmen, nachdem bei einem nicht gerade billigen Meanwell mal die interne Spannungsquelle des Dimmeingangs begonnen hatte zu Flackern, mit entsprechendem Flackern der LEDs. Mit aufgeprägter Spannung funktioniert der Dimmeingang aber nach wie vor.

    Würde bei dem Versuch mit einem einzigen Poti zumindest jedem Pol jedes Dimmeingangs nochmal einen Festwiderstand verpassen.

    Ideal um alle gleichzeitig zu dimmen fände eine externe Spannungsquelle mit bis zu 10 V. Notfalls eben

    - an einem (1) Netzteil die 24 V abgreifen

    - mit großen Widerständen in Reihe einen Spannungsteiler erzeugen der auf 10 V kommt

    - zu dem 10-V-Widerstand ein Poti parallel schalten um die 10 V variabel zu gestalten

    - und von den bis-zu-10-V würde ich mit noch größeren Widerständen die bis zu 10 V Spannung auf die Dimmer aufprägen.

    Müsste man ausmessen, wieviel Strom bei den 10 V am Dimmeingang fließt und die Widerstände und deren Leistung entsprechend auslegen.

    Ziel ist,

    - nicht unnötig Strom zu verbraten

    - maximal exakt 10 V zu erreichen

    - minimal exakt 1 V zu erreichen

    - und an allen Dimmeingängen die selbe Spannung zu erreichen

    Du kannst die selbe KSQ

    https://www.led-tech.de/de/BUC…antstromquellen-700mA-42V

    auch für 12 V statt für 5V verwenden.

    Du könntest im Sockel eine Buchse für ein 12V-Steckernetzteil unterbringen.

    Dann wäre das Steckernetzteil an der Steckdose(nleiste) und nicht an der Lampe.


    Einen Kühlkörper im Holz einzulassen ist eigentlich eher kontraproduktiv, weil Holz gut isoliert.

    Ein Alublech würde prinzipiell reichen, aber keine "Folie", 2 mm wären gut, 4 mm wären besser.

    Faustregel ist normalerweise mindestens 20 cm² Kühlblech pro Watt Kühlleistung.

    Würde den Wert aber auf 40 cm² pro Watt verdoppeln wenn das Kühlblech in Holz eingelassen ist und nur einseitig Kontakt zu Frischluft hat.

    Sonst kommst Du auf über 50 °C, das ist mir persönlich zuviel.


    Mit dem obigen Beispiel mit 1 Modul an 700 mA durchgerechnet:

    Elektrische Leistung:

    2.7 V x 0.7 A = 1.89 W

    Wirkungsgrad der LM301B ist etwa 70 %

    Abwärme ist somit 30% oder etwa 0.6 W

    Fläche des Kühlblechs wäre somit 24 cm², also z.B. 3x8 cm² oder 2x12 cm²


    Je nachdem wie groß die Lampe werden soll, wäre vielleicht auch so ein Modul denkbar:

    https://www.led-tech.de/de/21x…01B-Streifenplatine-4000k

    Vorteil: Die Platine ist mit ca. 60 cm² selbst bereits relativ groß für die Anzahl der verbauten LEDs.

    Du kannst Dir das Kühlblech sparen.

    Kommt bei einseitiger Isolierung und 1 A auf etwa 50°C, bei 700 mA wären es noch knapp über 40 °C, warm aber erträglich.

    Nachgerechnet 8.23 V x 0.7 A x 0.3 => 1.72 W Verlustleistung.

    Bei 60 cm² Fläche also etwa 35 cm² pro Watt. Reicht noch.

    Auf 700 mA mit 1104 lumen aber vielleicht schon zu hell?


    Auch eine beliebte Disziplin:

    1) Lampen immer so dimensionieren, dass sie grundsätzlich überdimensioniert sind. 8)

    2) Lampen immer dimmbar bauen, sodass man sie runter dimmen kann weil sie zu hell sind.

    Nehme an, "USB" bezieht sich auf herkömmliches USB und kein USB-C.

    Die max. 500 mA solltest Du auf jeden Fall einhalten um die Stromquelle (Mainboard oder sowas) nicht zu grillen.

    Selbst dann kann es Dir passieren, dass die Stromquelle streikt, weil sich Geräte nach USB-Standard anmelden müssen bevor sie Strom ziehen dürfen.


    Als Leuchtmittel würde ich sowas vorschlagen:

    https://www.led-tech.de/de/3W-…-Performance-Stripe-4000k

    oder das:

    https://www.led-tech.de/de/Cobra-25-Kupferplatine-in-4000k

    Farbtemperatur nach Geschmack auswählen.

    Vorteil: Sehr guter Wirkungsgrad, zieht wenig Strom und ist einfach zu kühlen.


    Theoretisch solltest Du hiermit:

    https://www.led-tech.de/de/BUC…antstromquellen-700mA-42V

    eines (1) dieser Module an einem USB-Anschluss betreiben können.


    Ob Dir die 380 lumen reichen wirst Du selbst entscheiden müssen.

    Wenn nicht, kannst Du keinen USB-Anschluss verwenden.

    Aber erstens benötigt man dazu nur sehr wenig Intensität (2…2,5 µmol/s/m² ...


    Hmmm... das ist wirklich nicht viel... die paar Volt sollten eigentlich noch in den rot-blau Strang passen.


    Edit: Kommt allerdings auch drauf an, wie schmalbandig der Reaktionsbereich um 730 nm ist. Aktuell habe ich dort am Rande des Spektrums noch etwa 0.1 µmol/s/m²/(1nm). Wenn der Reaktionsbereich +/-10 nm wäre, hätte ich dort bereits etwa 2 µmol/s/m².

    Hurra, eine Spektraldiskussion. :D
    Meiner Erfahrung nach ist das Spektrum meistens egal, solange rot und blau dabei ist.
    Zwischendrin auffüllen schadet nicht.
    Bei den meisten mir bekannten Tomatensorten funktioniert sowohl das

    als auch das:

    Bei soviel blau bleiben meine Tomaten kompakter, das finde ich sehr praktisch.
    Allerdings habe ich eine Sorte im Genpool die beide Spektren nicht mag.
    Pflanzen die nur zum Teil diese Gene haben, reagieren auch etwas.
    Das selbe ist einem kanadischen Farmer mit Beefsteaks passiert:
    https://ottawacitizen.com/news…comes-a-massive-light-lab
    Einzige und auch nur mäßig erfolgreiche Gegenmaßnahme war bei mir die Reduzierung der täglichen Beleuchtungsdauer.
    Vielleicht werde ich dieses Jahr mal etwas Licht bei 730 nm addieren... vielleicht aber auch nicht.


    Bei einem Neubau einer Lampe würde ich heute wahrscheinlich hauptsächlich auf schwach bestromte Samsung LM301B in 4000K setzen, z.B. das:
    https://www.led-tech.de/de/ZEU…Performance-Platine-4000k
    oder das:
    https://www.led-tech.de/de/ZEU…igh-Performance-KIT-4000k
    Grund: Wirkungsgrad.


    Für die genannten COBs spricht, dass sie sich recht komfortabel mit Reflektoren kombinieren lassen.
    Die LM301B Module verlieren auf dem Weg zu den Pflanzen viel von ihrer Effizienz... es sei denn man baut reflektierende Wände ringsum oder man verwendet lineare Module und macht sich auf Suche nach geeigneten Reflektoren.

    Generell sollte das Lot vorzugsweise an den zu verlötenden Stellen und nicht an der Lötspitze aufgeschmolzen werden. Gekühlt verbaute Sternplatinen sind da schon erschwerte Bedingungen, da wäre der niedrigere Schmelzpunkt eines hochwertigen herkömmlichen bleihaltigen Lots extrem hilfreich. Es ist daher schon schade, dass hochwertige herkömmliche bleihaltige Lote nicht mehr verwendet werden dürfen, es sei denn man hat ganz wichtige Gründe, hochwertige herkömmliche bleihaltige Lote zu verwenden ... :whistling::saint:
    Also mihihihihihr hat Bl-Bl-Blei n-n-n-n-noch n-n-n-nie geschad-de-de-de-det. <X Niiihihihi. :S Hi. 8o Hihi. :D

    Die 0.092 mA kommen mir sehr wenig vor..
    Würde auf 10 mA auslegen und die Sache dimmbar machen... vorzugsweise jede LED getrennt dimmbar. :D
    Netzteil mit 5V würde den Stromverbrauch reduzieren.


    Zum manuellen Schalten Dipschalter?
    https://www.reichelt.de/dip-sc…13534.html?&trstct=pol_13


    Vielleicht 40 Trimmerpotis zum Dimmen? :whistling:
    https://www.reichelt.de/praezi…-p3492.html?&trstct=pol_4
    Zu jedem Trimmerpoti noch ein Festwiderstand in Reihe der den Maximalstrom limitiert.
    Dann kannst Du den Strom der einzelnen LEDs in gewissen Grenzen stufenlos einstellen.


    Bei räumlicher Entfernung zwischen LEDs und Schaltern/Dimmerpotis vielleicht ein 40er Flachbandkabel hin und ein dickes Kabel zurück?
    https://www.reichelt.de/flachb…47647.html?&trstct=pos_14

    Genau, und blau gab es damals noch nicht. Heute sind die ja bei max. 20 mA angesiedelt. Wollte da eigentlich gleich mal 10 mA drauf geben. Werde mich dann aber doch lieber langsam hochtasten. Immerhin sind die Dinger 30 Jahre alt und ich hab nicht mehr so viele davon... und auch keine Lust, auf die Post zu warten.

    Wenn es nichts zu sagen und nichts zu fragen gibt, ist auch keine Aktivität erforderlich. Aber das Forum ist noch lange nicht tot. Das sieht man allein daran, wie schnell und kompetent Fragen beantwortet werden. Und neben dem harten Kern der hier immer geduldig und unermüdlich die ganzen Fragen beantwortet, gibt es sicher viele stille Leser (wie mich) die sich nur gelegentlich mal zu Wort melden.

    Im Produktbild des verlinkten Artikels sind abgesehen von den LEDs auch so schwarze Teile im Schlauch zu sehen. Sind diese schwarzen Teile im entsprechenden Schlauch vorhanden? Wenn ja: Sind diese in regelmäßigen Abständen angeordnet? Wenn ja: Wieviele LEDs befinden sich zwischen 2 schwarzen Teilen?


    Das von mir vorgeschlagene Abzählen der LEDs zwischen den schwarzen Teilen wird Dir auch nicht weiter helfen. Der Fehler liegt wie bereits festgestellt wahrscheinlich irgendwo im Schlauch.

    Im Produktbild des verlinkten Artikels sind abgesehen von den LEDs auch so schwarze Teile im Schlauch zu sehen. Sind diese schwarzen Teile im entsprechenden Schlauch vorhanden? Wenn ja: Sind diese in regelmäßigen Abständen angeordnet? Wenn ja: Wieviele LEDs befinden sich zwischen 2 schwarzen Teilen?

    2018: Aussaat am 2018-04-02.
    Scheint dieses Jahr bislang ganz gut funktioniert zu haben.
    Neue Erkenntnisse:
    1) Habe dieses Jahr für den ersten Schritt nach dem Pikieren mal die Nicht-Bio-Compo-Tomaten-und-Gemüseerde ausprobiert. Finde ich besser als die Bio-Version, hält deutlich mehr Wasser und wird beim Antrocknen weniger hydrophob.
    2) Habe irgendwo gelesen, dass Tomaten keinen Vorteil aus mehr als 14 Stunden Licht pro Tag ziehen. Mit der Zeit lagern sich zuviele Kohlehydrate ein. Die Pflanzen sammeln mehr Energie als sie verbrauchen können. Nach einiger Zeit bilden sich Nekrosen. Das gilt aber wahrscheinlich nur wenn viel Licht zur Verfügung steht.


    2018-04-13 / 11 Tage:


    2018-04-22 / 20 Tage:


    2018-04-26 / 24 Tage:


    2018-04-29 / 27 Tage


    2018-05-05 / 33 Tage


    2018-05-19 / 47 Tage

    "Internodien-Abstand" ist klingt zwar ganz toll bedeutungsschwanger, ist aber botanischer Unsinn. Das Ding heißt Internodienlänge (= Abstand zwischen zwei Nodien) oder einfach nur Internodium.


    Hey, ich hab dieses Jahr wieder so kurze Internodienabstandslängendifferenzmetermaße! :D

    1) Ja. Bei Erhöhung des Stroms von 350 mA auf 700 mA wird laut Daten im Shop
    die Strahlungsleistung um 90.7% größer
    und der Wirkungsgrad der LEDs sinkt von 54.6% auf 46.5%.


    2) Generell sind solche Kontaktprobleme immer zu vermeiden. Wenn Du eine Konstantstromquelle erst ans Netz und dann an die LEDs anschließt (also beide Stränge erstmal keinen Kontakt haben) können die LEDs auch sofort sterben.
    Kurzzeitig wären die 1.55A vielleicht (?) ohne nennenswerte Schäden ertragbar. D.h. Du siehst dass es nicht funktioniert, schaltest sofort wieder aus und behebst das Kontaktproblem. Grundsätzlich solltest Du aber auch den Fall bedenken, dass Dein Kontaktproblem vielleicht auch später auftreten könnte während Du nicht da bist. Vielleicht wird eine Pflanze kopflastig, fällt um und zieht ein Kabel raus. Vielleicht fällt nach ein paar Jahren auch irgendwann mal die erste LED aus. Dann fällt der komplette Strang aus und der andere Strang wird stundenlang oder tagelang mit 1.55 A gebraten. Ich persönlich würde keine Schaltung betreiben, bei der ein Ausfall eines Strangs eine nennenswerte Anzahl weiterer LEDs in parallelen Strängen überlasten kann.


    3) Das Netzteil hat keine 2 Ausgänge, sondern nur 2 Paar Klemmen an 1 Ausgang. Jedes Klemmenpaar kann die Maximalleistung liefern, aber nur wenn am anderen Klemmenpaar nichts angeschlossen ist. Wenn zwei gleiche LED-Stränge an beide Klemmenpaare angeschlossen werden, teilen sich diese beiden LED-Stränge die Leistung die vom Netzteil abgegeben wird.