Beiträge von BroightLoight

    O...K... da wir hier nur Punktlichtquellen haben, sind die Linienstrahler bzw. Flächenstrahler nur eine Wirkung der Vermischung vieler Punktquellen, also quasi virtuell. Bei zunehmender Entfernung nimmt die Intensität dann bei "virtuellen" Linienstrahlern bzw. Flächenstrahlern nicht quadratisch ab, da zunehmend mehr Punktquellen bei der Beleuchtung mitwirken. Reflektierende Wände könnten dabei helfen, die "Nahfeld-Zone" nach unten auszudehnen. Optiken könnten den Abstrahlwinkel reduzieren und damit reflektierende Wände zumindest weiter oben überflüssig machen. Ist wohl Geschmackssache, sowohl in Optiken als auch an Wänden gibt es Verluste. Demnach wäre es vollkommen egal, wie eine von reflektierenden Wänden oder durch Optiken begrenzte Fläche beleuchtet wird, man müsste nur den Photonenfluss auf diese Fläche auf den gewünschten Wert bringen und die Pflanzenspitzen dorthin setzen wo die Beleuchtung so langsam halbwegs homogen wird. Sowohl High-Power als auch Mid-Power LEDs könnten sich zu Linien- oder Flächenstrahlern kombinieren lassen, beide bringen Photonenfluss pro Fläche. Die Leuchtdichte brächte keinen Vorteil. Stimmt wahrscheinlich, widerspricht aber meinem Gefühl "ey, Leuchtdichte rockt, was will ich mit so Funzeln, was die Augen nicht blendet ist für die Pflanzen ja nicht wirklich hell, ne"?


    Tomaten für die man Leitern zum Ernten braucht sind äußerst unpraktisch.

    Bei großem Lichtbedarf und/oder hochwachsenden Pflanzen wird ab irgendeinem Punkt auch die Leuchtdichte (bzw. Leistungsdichte) der Emitter relevant. Bei einer Einzellichtquelle ist die Leuchtdichte der entscheidende Faktor für eine große Beleuchtungsstärke. Bei mehr Lichtquellen summiert sich das zwar, allerdings wird das Licht mit zunehmender Anzahl der Lichtquellen zunehmend diffuser. Anders ausgedrückt: Wenn man mit niedrig bestromten Duris arbeitet, wäre vielleicht 5 cm ein vernünftiger Abstand zur Lichtquelle. Bei 10 cm wär man schon doppelt so weit weg. Bei ner Oslon mit Reflektor müsste man vielleicht schon 30 cm weit weg damit man die Pflanzen nicht grillt, da würden 35 cm keinen großen Unterschied machen (die Entfernungen sind nur als Beispiele gedacht, nagelt mich mal nicht auf Zahlenwerte fest). D.h. mit großer Leistungsdichte aus wenigen Emittern kriegen weiter unten liegende Blätter bei großen Pflanzen noch mehr ab. Zum Teil könnte man diesen nachteiligen Effekt von schwachen LEDs durch seitliche Reflektorwände ausgleichen, damit sich das diffuse Licht irgendwie runterschummelt.

    Würde die Original-Växer-Lampe weiterhin parallel nutzen, rein rot-blaues Spektrum ist etwas mager,
    da reagieren manche Pflanzen etwas lommelig.
    Würde für nen 15er Växer Tray maximal 4 der 6er Streifen nehmen, 2 auf jeder Seite der Original-Lampe.
    Übrigens wurden hier
    Community Grow 2017 *** CALL FOR IDEAS ***
    auch 500 mm Streifen angekündigt, die vielleicht besser zum Växer passen werden.


    Du brauchst Konstantstromquellen.
    Auf die Distanz wo die Originallampe hängt wäre 350 mA angebracht, ist auch effizienter als 700 mA.
    1000 mA würde ich bei den Teilen nie fahren.
    Zur Auswahl der Konstantstromquelle die Spannungen der Module die Du in Reihe schaltest addieren
    und eine Konstantstromquelle auswählen, die um die entsprechende Spannung herum ein paar Volt Toleranz hat.


    Würde die 2 x 2 6er Streifen über dem Växer auf 350 mA fahren, auf jeder Seite so ein Netzteil, 1 pro 2 Streifen:
    https://www.led-tech.de/de/LED…IP67-LT-1792_118_119.html


    Dazu auf jeder Seite nen großzügig dimensionierten Kühlkörper, z.B. sowas:
    https://www.reichelt.de/Profil…ROUPID=7772&ARTICLE=22281
    Vielleicht auch was Längeres, um die 2 Streifen der Länge nach besser verteilen zu können, z.B. auf jeder Seite 500mm von
    https://www.led-tech.de/de/Alu…l-V2-LT-1512_188_151.html


    Die Streifen mit Wärmeleitpaste und M3 Schrauben auf die Kühlkörper Schrauben
    oder solche Wärmeleitpads verwenden:
    https://www.led-tech.de/de/Hig…rray-LT-2426_106_113.html
    (oder beides, ohne Wärmeleitpaste mit den Pads Kleben und zur Sicherheit nochmal Schrauben)
    Wenn Du nur Pads verwendest, für ne Zugentlastung der Kabel sorgen,
    nicht dass ein hängendes Kabel mit der Zeit die Klebeverbindung löst.


    Würde keine Optiken verwenden. Nicht auf diese Distanz.


    Ne Aquarium-Luftpumpe mit Luftsteinen wär wahrscheinlich besser als ne Wasserpumpe.
    Zur Anzucht für späteres Umsetzen in Erde wäre Dein Aufbau vielleicht weniger geeignet.
    Hydrokulturpflanzen entwickeln Wurzeln für diese Umgebung und neigen
    beim späteren Umsetzen in Erde manchmal zur Wurzelfäule.

    Stimme zu, der Wärmewiderstand des 5mm-Blechs ist heftig,
    kommt bei den beiden COBs in den unteren Ecken auf schätzungsweise 1 K/W,
    bei 30W Verlust pro COB wären das schonmal 30 K.
    Das Alu dürfte beim Betrieb der 5er-Anordnung an den unteren Ecken locker 70-80 °C warm werden.
    Könnte klappen, wäre mir persönlich aber zu heiß, zu wenig Reserve bei zuviel Unsicherheiten
    (vielleicht haben die COBs 35W Verlust, vielleicht ist der Wärmewiderstand der Platte 1.2 K/W,...)


    Grundsätzlich finde ich den Ansatz mit der Aluplatte mit CPU-Kühlern nicht verkehrt, hab ich auch schon gemacht, allerdings mit dem Ziel die Temperatur sehr nah an die Raumtemperatur zu bekommen:
    Tomaten vorziehen


    Wenn die Konfiguration so bleiben soll (anstatt z.B. große Kühlkörper zu besorgen und diese zu belüften) würde ich den Plan zumindest wie folgt ändern:


    Würde mindestens 10 mm Alu verwenden, das halbiert den Wärmewiderstand.
    Schöne fein gefräste Platte, damit nicht allzu viele Unebenheiten durch
    Wärmeleitpaste gefüllt werden müssen.


    Würde die COBs nur mit 70-75% der Nennleistung fahren, vor allem wenn es billige COBs sind.


    Würde keine GPU/VGA-Kühler nehmen, die machen bei gleicher Kühlleistung mehr Krach, lieber 2 gute CPU-Tower-Kühler.

    Hab vorletzten Sonntag auch n Ikea Växer Set geschenkt bekommen. Hurra!
    Hab den Tray mit 15 Töpfchen, diesem weißen pulverbeschichteten Stahlbügel und eben diese Lampe mit 15 LEDs.


    Die Lampe ist mit 16 Watt angegeben, kleingedruckt stehen 15 x 0.9W, also 13.5 W, der Rest sind dann wohl Verluste im Netzteil und in Vorwiderständen (man sieht dass auf der Platine so kleine SMD-Dinger drauf sind, also vielleicht kein Konstantstrom-Netzteil?).
    Es sind 5x 3 LEDs gruppiert, 2 weiße und 1 rote. Da rote LEDs ne andere Spannung haben als weiße,
    haben die entweder nen extra Vorwiderstand pro LED (unwahrscheinlich, da ineffizient) oder unterschiedliche
    Leistungen. Die Aussage 15x 0.9 W ist so wahrscheinlich nicht ganz richtig, sondern ein Mittelwert.
    Wahrscheinlich sind es eher 2.7 Watt in einer 3er Gruppe, dürfte bei 2 weißen und 1 roten LEDs auf 350 mA rauslaufen.
    Ob es Oslons sind kann ich nicht sagen, hatte noch nie Oslons.


    Über jeweils einer 3er Gruppe ist ne sehr nette geriffelte Streulinse und darüber ist nochmal n dünnes Plexiglas.
    Im doppelten Plexiglas dürften 5-10% Licht verloren gehen, würde ich selber nie so machen, soll aber Konsumenten-tauglich sein.


    Der "Kühlkörper" ist ein Alu-Gehäuse und das wird ziemlich warm, so hart an der Schmerzgrenze, 50-60°C.
    Würde ich selber auch nie so machen, ist halt ne Kostenfrage für den Hersteller, die LEDs dürften das schon ne Weile aushalten.
    Die Lebensdauer der Lampe wird mit 25000 Stunden angegeben.
    Hab das Teil unter dem Bügel, der die Belüftung extrem behindert, nachdem der Wärmeeindruck ohne Bügel auch nicht besser war.


    Der Lichteindruck ist sehr gut, wohnzimmertauglich, den Rot-Anteil bemerke ich aus der Ferne nicht.
    Zum Wachsen reicht's halbwegs, auch wenn das Licht inhomogen verteilt ist, vor allem über dem 15er Set.
    Würde ich auch nie so machen, ist aber auch wieder ne Kostenfrage für den Hersteller.
    Hab's am Fenster, in der Hoffnung dass manchmal die Sonne vorbei schaut, so ist das System wahrscheinlich auch gedacht.
    Die Lampe alleine würde wahrscheinlich eine etwas spargelige Angelegenheit werden.


    Die Lampe ist kein ganz schlechter Kompromiss.
    Sie hat nen heftigen Weißanteil und ist damit ineffizient, zumal wahrscheinlich keine 150 Lumen/Watt LEDs verbaut wurden, ist aber dafür wohnzimmertauglich.
    Sie wird heiß, hat aber dafür keine x kg Alu für y teuer Geld verbaut.
    Sie ist mehr oder weniger n Linienstrahler und nimmt damit nur quadratisch mit der Entfernung ab.
    Sie hat Power-LEDs und keine 225-LEDs-China-Panel-Funzeln, demnach Leuchtdichte, kommt besser durch die Blätter als diffuses Licht.
    Sie hat nette Streuscheiben damit auch der Rand was abkriegt, ohne dass der Hersteller für teuer Geld ausladend bauen musste.


    Den Preis finde ich eigentlich ganz OK für das Ding, wenn es ne Weile hält.
    Ist n Netzteil dran, 15 Power-LEDs (welche auch immer), Streuscheiben, ein (für meinen Geschmack zu wirtschaftlicher) Kühlkörper, gebrauchsfertig ohne Bastelei für IKEA-Kunden die gerne Salat und Basilikum anbauen wollen.


    Hab mir natürlich auch überlegt, ob ich mal ne Pimp-my-Växer-Aktion starten will.
    Hatte an 2 lange Kühlkörper gedacht, auf beiden Seiten neben der ursprünglichen Lampe, mit jeweils 2 Rundplatinen auf 350 mA.
    4 Lichtquellen sollten es für so n Tray schon sein, um ne halbwegs homogene Ausleuchtung zu bekommen.
    Die 12er Oslon 120er Platinen sind wahrscheinlich Overkill für n einzigen Växer-Tray, obwohl sie super effizient sind
    und das rein rot-blaue Spektrum zusammen mit der weißen Original-Lampe nicht ungünstig mager wird.
    Die 7er Platinen sind etwas ineffizienter, weil mehr blau und mit ner ineffizienten weißen LED
    (zumal von der Original-Lampe genug Weiß kommt), wären hier aber wahrscheinlich doch die bessere Wahl.
    Was mich daran stört ist die Lichtfarbe, wenn man effiziente Pflanzenbeleuchtung will wird's hässlich.


    Ne Alternative mit weißem wohnzimmertauglichen Licht wären solche Streifen, 4000K:
    https://www.led-tech.de/de/Hig…000K-LT-2145_206_209.html
    Sind günstig, aber eben auch weniger effizient als rosa Licht, zahlt man dann eben später mit den Stromkosten.
    @Mods, das Datenblatt zu den Duris-Streifen zeigt noch die alten Werte!?

    Solche Profile sind meist aus 3.3206 bzw. Alloy 6060. Es hat keine ausgeprägte Streckgrenze, d.h. es fängt sehr früh an, sich plastisch zu verformen, während es sich verfestigt. Wenn Du da Einiges dran hängen willst, solltest Du Dir überlegen, wieviel bleibende Verformung akzeptabel wäre. Darf die Mitte nach Belastung z.B. 1 mm tiefer liegen? Die Rp0.2 Dehngrenze (Spannung bei 0.2% bleibender Verformung nach Belastung) ist mindestens 70 MPa, wenn Du keinen Mist kaufst ist das Zeug aber warm ausgehärtet und damit bei mindestens 140 MPa, kann auch ohne Weiteres 200 MPa erreichen. Wenn Du's ganz genau wissen willst, frag beim Lieferanten ob Du'n 3.1 Zeugnis kriegst, da stehen Messwerte für Deine Charge drin.

    Update und Fazit


    2016-05-14:
    Bild nach 47 Tagen Licht


    2016-05-18:
    Einige werden so langsam durch die Töpfe behindert.
    Die Eisheiligen sind vorbei.
    Im Wetterbericht sind keine besonders kalten Tage in Sicht.
    Es wurde Zeit, die Pflanzen ins Freie zu setzen.
    Sie sollen Wurzeln bilden und sich an UV-Licht gewöhnen.
    Wahrscheinlich werden die Nachttemperaturen die Bildung von Blüten und Früchten behindern.
    Tomaten brauchen mindestens 13°C um nicht beeinträchtigt zu werden.
    Es bleibt zu hoffen, dass die vorhandenen Früchte dran bleiben.
    Die Pflanzen bleiben zunächst an der Mauer, wo es weniger Licht gibt,
    aber dafür mehr Wärme und aufgrund des Daches kaum Wasser von oben.
    Bild nach Umtopfen nach 51 Tagen Licht.
    Kümmerlinge ganz rechts, werde weiter versuchen die durchzubringen.

    Und ein Vlies drüber gespannt.
    Das Vlies soll wärmen, indem Nachts der freie Strahlungsausgleich zum Nachthimmel
    blockiert wird und die Wärme von der Hauswand gehalten wird.
    Vlies soll auch vor UV-Licht schützen.


    Die 6 verbliebenen Winzlinge aus der Reserve aus der Anzuchtschale, die 34 Tage lang bis zum 2016-05-01
    dort gefangen waren und gebremst wurden, wurden nochmal umgetopft.
    Hierfür wurden die Töpfe mit sehr heißem Wasser gut abgewaschen.
    Die Erde wurde im Backofen sterilisiert.
    Die Winzlinge werde ich noch eine Weile mit LED-Licht beleuchten.
    Weitere Bilder betreffen nur die Winzlinge.


    2016-05-19:
    Bild der Winzlinge nach 52 Tagen Licht


    2016-05-24:
    Bild der Winzlinge nach 57 Tagen Licht


    Fazit:
    Experiment "Tomaten vorziehen" für dieses Jahr beendet.
    Erkenntnisse:
    Die Lampe ist für den Anwendungszweck geeignet.
    Überbelichtung ist ohne Weiteres möglich.
    Symptome für Überbelichtung sind beim kalten LED-Licht
    anders als bei Sonnenlicht oder HQI.
    Wärmeeindruck auf Haut kein sinnvolles Kriterium für geeignete Lichtintensität.
    Vielleicht mal n Luxmeter o.Ä. basteln/anschaffen.
    Kälte/Kühle ist bei ausreichendem Licht nicht sinnvoll um
    die Pflanzen kompakt zu halten, 20-22°C scheinen besser zu sein.
    Selbst für ein paar Wochen indoor lohnt es sich offenbar die
    Erde zu sterilisieren, könnte auch ein bedauerlicher Einzelfall
    gewesen sein, aber der Aufwand für die Sterilisation ist jetzt
    auch nicht so groß, dass ich den Ärger nochmal haben will.

    2016-05-02
    Die letzte in nem kleinen Topf aus der ersten Pikiercharge wurde heute in nen großen
    Topf versetzt. Die die in dem großen Topf drin war hat diese komische Welke und wurde
    bereits vor einigen Tagen an ne Fensterbank verbannt.
    Jetzt darf sie ihr genetisches Überlebenspotential dadurch beweisen, dass sie ohne
    Vorbereitung raus in nen unbelegten noch größeren Topf durfte, an die Sonne und an
    potentielle Nachtfröste.
    Der große Topf wurde gut abgewaschen und dann mit kochendem Wasser behandelt,
    dann kam Erde rein die im Backofen sterilisiert wurde.
    Habe jetzt 1 Pflanze draußen im Überlebenstest, 1 kranke in nem großen Topf an ner
    Fensterbank, die irgendwann ihren Topf hergeben muss,
    3 mickrige sehr kranke an ner Fensterbank
    Unter der LED sind 11 in großen Töpfen (1 frisch umgetopft) und 8 in kleinen Töpfen.
    Von den 11 kümmern 3, was schade ist, weil ich sonst nur noch 1 von dieser Sorte habe.


    2016-05-03
    Keine weiteren Schäden.
    Noch kein Bedürfnis, eine weitere vom Platz an der LED-Sonne an ne Fensterbank zu verbannen.
    Bild nach 36 Tagen Licht


    2016-05-04
    Keine weiteren Schäden.
    Bild nach 37 Tagen Licht


    2016-05-05
    Da heute Feiertag war und noch dazu sonnig, kamen sie zum ersten Mal raus an die Sonne.
    Da sie die Sonne nicht gewohnt sind, hab ichn Vlies drüber gespannt.
    Es war auch sehr windig, einige waren etwas umgebogen (nicht geknickt, Stengel sind
    stabil dank LED), daher hab ich sie mal prophylaktisch alle mit Stäben versehen.
    Bild nach 38 Tagen Licht


    2016-05-06
    Und dank Brückentag nochmal ein Sonnentag für die Tomaten.
    Die erste winzige Tomate bildet sich, ne Cocktail-artige.
    Die Ochsenherz sehen immer noch kümmerlich aus,
    aber sterben wollen sie anscheinend auch nicht.
    Bild nach 39 Tagen Licht


    2016-05-08: Update
    Keine weiteren Schäden, aber 3 lommeln immer noch rum und sind langsamer als die anderen.
    Bild nach 41 Tagen Licht

    2016-05-01 Update:
    Ich mach's heute mal kurz.
    Macht keinen Spaß mehr.
    An der Lampe gibt es nichts auszusetzen, die Pflanzen wachsen kräftig und haben teilweise Blüten.
    Die Pflanzen sind kräftiger als sie unter HQI wurden.
    Allerdings war irgendein Mist in der Erde, tippe auf Verticillium.
    Hatte bereits 3 in den großen Töpfen aussortiert und 1 von nem kleinen Topf
    in nen großen Topf gewechselt, nachdem ich Erde im Backofen sterilisiert habe.
    Habe dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt auf die Reserve in der Anzuchtschale
    zurück gegriffen und nochmal 8 Stück in andere Erde pikiert, als Reserve.
    Jetzt besteht immer noch das Risiko, dass die anderen auch heftige Probleme bekommen.
    Symptome gibt es an 4 weiteren der 9 die noch aus der ersten Pikier-Charge sind,
    allerdings nicht so schlimm, sind vielleicht resistenter, werde versuchen die durchzubringen.
    Nächstes Jahr gibt's entweder sterilisierte Erde ausm Backofen oder Seramis.
    Bild nach 34 Tagen Licht

    Update


    2016-04-12
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "15 Tage Licht".
    So langsam tut sich was.
    Die eine mit besonders violetten Blättern sieht immer noch mitgenommen aus.


    2016-04-13
    Nochmal ein deutlicher Schub.
    Mir ist aufgefallen, dass die Pflanzen, die näher am Lüfter stehen
    besonders zu violetter Färbung neigen. Der Lüfter kühlt vielleicht zu sehr.
    Hab daher heute morgen den Lüfter mal weg gedreht, sodass das Licht
    die Pflanzen erwärmen kann, dafür die Heizung ganz aus.
    Temperatur ist damit etwas erhöht, Pflanzen dürften schneller wachsen,
    hoffentlich nicht allzu sehr in die Höhe.
    Nachts ist es dafür etwas kühler.
    Abends bekommen sie noch etwas Wind, aber nicht mehr den ganzen Tag über.
    Zwei sehen sehr mitgenommen aus.
    Morgen soll mal ein wolkiger Tag werden, werde die Leistung mal
    auf 75% reduzieren.
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "16 Tage Licht".


    2016-04-14
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "17 Tage Licht".
    Keine die keine violetten Stellen an den Blättern hat.
    Einige Pflanzen scheinen irreparable Schäden an Blättern davon getragen zu haben.
    War wohl zuviel Licht. Von wegen Lichtsättigungspunkt bei 70 kLux,
    die scheinen in diesem Alter weniger zu vertragen.
    Allgemein scheinen die Tomaten mit mehr Cocktail-Genen mehr zu vertragen.
    Trübes Wetter geht weiter, reduziere Leistung auf 50%.


    2016-04-15
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "18 Tage Licht". (2)
    Leistung bleibt bei 50%.


    2016-04-16
    Nichts gemacht, war nicht da, kein Bild.


    2016-04-17
    Keine weiteren Schäden, ordentlicher Schub.
    Bild gemacht "20 Tage Licht".
    Allerdings sind die am Rand in den zwei Tagen
    ordentlich nach oben gewachsen, außerdem sind die neuen Blätter dünner.
    Pflanzen 10 cm tiefer gesetzt, Alufolie als Reflektor-Unterstützung
    entfernt, Lampe auf 75%.


    2016-04-18
    Wurde so langsam dicht bewaldet, außerdem waren einige schon sehr
    durchwurzelt, also heute umgetopft, bevor die sich unten eingeengt fühlen,
    mögen Tomaten nämlich gar nicht, die kriegen dann nen Schock fürs Leben.
    Außerdem die 500 mm vertikalen Streben durch 1000 mm ersetzt,
    sodass die Lampe jetzt auf 1020 mm Höhe hängt.
    Karton drunter, Entfernung zu Blättern zu 500 mm bestimmt,
    sollte reichen... für 100% Licht! :D
    Bild gemacht "21 Tage Licht".

    Könnte stimmen mit der Temperatur. Will sie aber lieber weniger in die Höhe wachsen sehen.


    Den Thread zu Deinen Tomaten hatte ich mal durchgelesen.


    Und wenn ich schonmal hier bin: Update!


    2016-04-07
    Pflanzen 5 cm höher gestellt.
    Die weißen Trays gedreht, damit die äußeren Tomaten auch mal innen sein dürfen.
    Bild gemacht "10 Tage Licht".
    Die Pflanzen wachsen erstmal langsamer, die Kollegen in der Anzuchtschale sehen grade besser aus, da die pikierten erstmal vornehmlich Wurzeln bilden. Es wäre vielleicht noch erwähnenswert, dass es verschiedene Sorten sind, die unterschiedlich wachsen.
    Daher sind "schönere" Exemplare in der Anzuchtschale verblieben.


    2016-04-08
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "11 Tage Licht".
    Den Schock vom Pikieren dürften sie so langsam überstanden haben.
    Erwarte, dass die bald wieder mehr oberirdisch wachsen.
    Pflanzen nochmal 5 cm höher gestellt.
    Reflektoren unten mit Alufolie unterstützt.


    2016-04-09
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "12 Tage Licht".
    Also wachsen tun sie ja schon irgendwie, nur eben sehr langsam.
    Zumindest wachsen sie nicht allzu sehr in die Höhe.


    2016-04-10
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Bild gemacht "13 Tage Licht".
    Wachstum scheint sich zu beschleunigen.
    Vielleicht ist die Umtopf-Pause bald vorbei.


    2016-04-11
    Die weißen Trays wieder gedreht.
    Eine Pflanze, deren Blätter unten die Farbe von Glockenblumen haben,
    wär jetzt in die Mitte gewandert, stelle die lieber in ein Eck,
    bevor die noch zuviel kriegt.
    Bild gemacht "14 Tage Licht".

    Angaben zu Wahrscheinlichkeiten habe ich nicht.
    Aber wenn Dein Multimeter nicht Mist misst, bist Du unter typischer Spannung.
    Nach meiner Rechnung würdest Du mit den 5 neuen im ungünstigsten Fall 2x2.3 + 3x2.6 = 12.4 V mehr Spannung benötigen.
    An den 2 warmweißen sparst du typisch 2x 3.2V, also hättest Du bei 5 Nieten ca. 6V mehr, d.h. bei Kaltstart 47.2 V.
    D.h. selbst wenn Du absolute 5 Nieten ziehst, was in Anbetracht der Ergebnisse für die restlichen LEDs unwahrscheinlich ist, kommst Du nicht über 48V.
    Stellt sich nur noch die Frage, wie genau das Multimeter misst und wie genau das Netzteil misst wieviel 48V sind.
    Du hast aber typisch-erweise noch 3 Volt Reserve.
    Bei den überschaubaren Folgen (1 wieder ausbauen, 1 LED ungenutzt rumliegen lassen, sich drüber ärgern dass das Muster nicht so ist wie geplant) würde ich das Risiko eingehen.

    Ach nö, die Heizung geht von selber aus wenn's warm wird. :D


    Zum Keimen bzw. vor dem Pikieren verwende ich seit Jahren Compo Anzucht- und Kräutererde, konstante Qualität, super Konsistenz, kamen bislang keine Pflanzen oder gar Tierchen raus die ich nicht haben will, keine Probleme.


    Für die Zwischenstufen zu den großen Kübeln probier ichs dieses Jahr mal mit Tomatenerde, weil bei der früher verwendeten günstigeren Baumarkt Hausmarke Balkon- und Kübelpflanzenerde die Mixtur geändert wurde. Kann so schlecht nicht sein wenn Tomaten drauf steht. Ausgewählt wurde Compo Tomaten- und Gemüseerde. Davon gibt's 2 Varianten, Kunstdünger und teurer und Bio und günstiger. Beide haben ein Riesenspektrum an möglichen Nährstoffkonzentrationen, beispielsweise 50-350 mg/L Stickstoff. So ne Aussage ist eigentlich vollkommen unbrauchbar, gab aber grade nix Besseres mit Bezeichnung Tomatenerde. Hab die Bio genommen, weil der Maximalwert von Stickstoff kleiner war. Konsistenz ist grob, locker und faserig. Das ist gut für große Pflanzen und große Töpfe, weil das unten weniger zusammen klebt und besser durchlüftet wird. Für die feinen Wurzeln der kleinen Pflanzen ist es noch etwas zu grob, daher besteht die obere Hälfte in den Töpfen aus o.g. Anzuchterde.

    2016-04-03 Hab mal die Heizung angemacht, war vorher kühl, ca. 17-18°C, jetzt 20°C.
    Bilder gemacht "06 Tage Licht".


    2016-04-04 Bilder gemacht "07 Tage Licht".

    So langsam wachsen sie so wie ursprünglich erwartet.
    Bleiben klein, dunkle Farbe, Stengel werden dicker und fester.
    Warum nicht gleich so?
    Die erste Runde ging trotzdem eindeutig an die HQI Lampe.
    Hab nämlich von letztem Jahr ein Bild nach 7 Tagen HQI.
    Die Pflanzen unter HQI hatten keine violetten Verfärbungen, waren nicht so dunkelgrün,
    hatten schon am dritten Blattpaar gearbeitet, die Stengel waren dicker und fester,
    allerdings sind die auch ziemlich in die Höhe geschossen wegen der Temperatur,
    ein Ziel der LED war, die kleiner und kompakter zu halten.
    Kann man jetzt spekulieren warum die HQI die Pflanzen schneller wachsen ließ.
    Die HQI hat ne Menge Infrarotstrahlung und könnte den Lichtsättigungspunkt nach oben verschieben.
    Die LEDs sind vergleichsweise kalt, der Raum war kühl damit sie nicht zu sehr in die Höhe wachsen
    (vielleicht doch keine so gute Idee, wenn genügend Licht da ist?).
    Die LEDs waren anfangs definitiv zu hell eingestellt, könnte die Pflanzen ausgebremst haben.
    Die HQI hat ein sehr breites vergleichsweise ausgeglichenes Spektrum, geht von 800-400nm
    quer durch, könnte vielleicht Zwischenstufen in Photosynthesekaskaden vor Sättigung bewahren.
    Die LEDs ham nen Peak bei 450 nm, kann sein, dass der die Pflanzen stresst.
    Letztes Jahr hatte ich nach einer Woche pikiert, dieses Jahr warte ich noch.
    Ein Vergleichsbild erzeugt "07 Tage HQI vs LED".


    2016-04-05 Bilder gemacht "08 Tage Licht".
    Wachsen. Immer noch hinter HQI mit 07 Tagen.


    2016-04-06 Bilder gemacht "09 Tage Licht".

    Nicht mehr weit von Gleichstand zu HQI mit 7 Tagen entfernt.
    Behindern sich so langsam gegenseitig.

    Pikiert, weiter weg gestellt, vorher ca 10 cm, jetzt ca 45 cm, Lampe auf 100%.
    Könnte die noch 5-10 cm höher stellen, ohne dass das Licht
    zu inhomogen wird, aber ich lass denen erstmal Ruhe nach
    dem Stress mit dem Pikieren.
    Restliche Tomaten als Reserve erstmal behalten und daneben gestellt.

    Displays (von Monitoren, Notebooks, Fernsehern) besitzen gute keilförmige Verteiler mit Kanten-Einkopplung, Streufolien, und weißen Reflektorflächen.
    D.h. du könntest Elektroschrott suchen und ausschlachten.
    Wenn Du viele kleinere Displays verwendest, siehst Du hinterher vielleicht die Schnittstellen.
    Einfacher wäre wahrscheinlich ein einziger sehr großer Fernseher zum Ausschlachten.
    Mit viel Zeit und Nerven kommst Du da vielleicht geldmäßig günstiger weg... kommt halt drauf an, wie Du Deinen Freizeit-Stundensatz bewertest. ;)