Beiträge von Hxg135

    Zitat

    Notfalls die Litze mit Zinn bearbeiten und dann erst rein stecken.


    Da muss ich widersprechen! Ist nach VDE-Norm nicht zulässig und sollte in jedem Fall vermieden werden. Gründe dafür gibt es genug, ebenso wie passende Lösungen die ein Verzinnen überflüssig machen.


    Wenn du Schraubklemmen verwendest, könntest du auf eine Klemme zwei Litzen mit Twin-Aderendhülsen legen und so der Reihe nach alle durchbrücken.


    Oder du verwendest WAGO Reihenklemmen und den passenden 6 Fach-Kammbrücker. Damit lassen sich Reihenklemmen platzsparend und sicher verbinden.


    Gruß Hxg135

    Ich plane wieder Lampen mit dem 1m Coverline aufzubauen und habe mich gefragt ob man das ganze noch weiter optimiert bekommt, in dem man einfach die effektiven Samsung LM301B verwendet?
    So könnte man vielleicht auf einem Meter Coverline über die 50W und 6000 Lumen Marke kommen. Momentan klappen ja 40W/Meter mit den Duris E5 problemlos. Gibt es in die Richtung Bestrebungen lineare Module in 50cm Länge mit den Samsung Chips zu bestücken?


    Viele Grüße


    Edit:
    Sehe gerade dass die neuen Osram Module ja bereits mit der neuen Generation bestückt sind. Die kommen ja fast an die Samsung ran. Dann hat sich das erübrigt. :D

    Ganz analog:
    Jede LED an eine KSQ hängen mit Enable bzw. PWM Eingang. Dann eine Rechtecksignal durch einen NE555 (Tipp: LINK , so ist auch ein 50:50 Verhältnis realisierbar) als astabile Kippstufe erzeugen und auf den Enable/PWM Eingang legen. Es kommt auf die KSQ wie du das getrennte blinken erzeugst, aber selbst eine invertieren des Signals für eine KSQ ist nicht weiter schwer. Außerdem die Daten der KSQ beachten, welche Spannung am Enable Pin anliegen darf/muss.


    Gruß Hxg135

    Die Kühlleistung ist Abhängig von dem Wärmetausausch zwischen Oberfläche des Kühlkörpers und der vorbei strömenden Luft. "Hinten" deute ich mal als direkt auf den Kühlrippen, richtig? Falls du noch nicht die gesamte Rückseite mit Lüftern voll hast, wäre dort wohl der beste Ort, weil der Kühlkörper auch nicht besonders hoch ist um weitere Lüfter an den Seiten anzubringen, sodass die Rippen durchströmt werden.
    Brauchst du mehr Kühlleistung wäre es wohl effektiver die Oberfläche zu vergrößern, als mehr und mehr Lüfter daran zu pappen.


    Gruß Hxg135

    Bist du sicher, dass du Schwefel Ausdünstungen meinst? In der Regel wird zwischen sauer und neutral vernetzenden Silikondichtmassen unterschieden. Die sauer vernetzenden setzen bei der Aushärtung Essigsäure frei und sollten deshalb bei empfindlichen Oberflächen nicht verwendet werden.


    Gruß Hxg135

    Bau doch direkt eine Kaltgerätebuchse in das Gehäuse. Kabel lässt sich für den Transport abnehmen und sollte jemand über das Kabel fliegen und dran reißen wird nichts von der Verdrahtung mit heraus gerissen. Auf ne Litze nen Ringkabelschuh crimpen und mit einer Schraube am Gehäuse befestigen. Die Litze etwas länger als den N und L ausführen damit wenn doch was abreist die Leiter zuerst abgerissen werden und der PE als letztes.


    Wäre es jetzt für den Privat-Gebrauch, würde ich den beschrieben Fehlerfall der gegen die Steckerleiste spricht nicht überbewerten. Da könnte man mit ausreichender Zugentlastung auch ruhig schlafen. ;)
    Aber wenn du das für die Firma im Umgang mit Kunden verwenden willst, würde ich allein zur rechtlichen Absicherung unbedingt das Gehäuse erden. Der Teufel ist ein Eichhörnchen und passiert doch irgendwas dann wird die Sache schnell heikel.

    Ah okay, dachte du baust Aufputz Steckdosen in das Alugehäuse. Ändert zwar etwas an der Abschätzung möglicher Fehlerfälle, aber schließt meiner Einschätzung nach nicht alle aus. Es könnte immer noch durch Zug auf der Zuleitung diese aus der Steckerleiste gezogen werden.

    Du solltest dich fragen ob im Fehlerfall (Leiter aus Klemme gezogen, Isolierung wird beschädigt, o.ä.) eine stromführender Leitung das Metall des Gehäuses berühren kann. Gibt es selbst die entfernteste Möglichkeit; dann trotzdem Schutzleiter anschließen. Allgemein würde ich bei Metallgehäusen, in denen Netzspannung Verwendung findet, immer dazu raten. Dann brauch man sich nicht lange Gedanken um die Notwendigkeit machen und ist auf der sicheren Seite.

    Klasse! Vielen Dank für deine Mühe und die Auskunft. :thumbsup:
    Ein Pad für den Widerstand zu opfern hab ich auch schon überlegt. Dann ist man zwar mit einem Widerstand für jede Reihe auf der sicheren Seite aber man verschenkt Platz und Leistung. Mal schauen, vll lässt sich da auch was auf der Leiterbahn auftrennen um da noch nen Widerstand zwischen zu popeln. Leistungstechnisch wird ja warscheinlich auch mit größerem Kühlkörper bei 100mA pro Strang Ende sein.

    Das passt sich ja gut, dass du dein Projekt mit diesen Platinen vorstellst. Sieht echt gut aus und die Umsetzung mit den Plexiglas-Abstandshaltern gefällt mir.
    Ich möchte demnächst eine Innenraum Beleuchtung auf diese Art umsetzten, ebenfalls unter Verwendung von 50mm Einbaurahmen. Was mich bei diesen Platinen aber wundert, ist das Layout ohne Pads für die Widerstände. Wie hast du den das gelöst?


    Könntest Du auch mal messen, wie maßhaltig die Platinen sind und wie viel Platz die äußeren LEDs zum Rand der Platine habe?


    Viele Grüße

    Guten Abend,


    ich möchte mich an einer Ambient Beleuchtung in meinem Wohnzimmer versuchen, da dieses momentan Kernsaniert wird. Geplant sind verschiedene Beleuchtungselemente; hauptsächlich warmweiße LED Streifen, allerdings auch RGBW.
    Ich würde gerne die Beleuchtungselemente zentral von einer Art Schalter im Raum aus steuern und zusätzlich die Möglichkeit haben das ganze über das Smartphone zu steuern.


    Ich bin auf meiner Suche nach passenden Lösungen schnell auf das Stichwort DMX gestoßen. Ich möchte das ganze anständig machen und nachdem was ich so gefunden habe scheint mir die Verwendung von DMX Controllern und Receivern in Kombination mit externen Netzteilen eine recht zuverlässige und modulare Lösung für mein Projekt. Würdet Ihr dem grundsätzlich zustimmen oder gibt es noch andere "Standards" für ein solches Vorhaben? Auf Hersteller gebundene Systeme und komplett Lösungen möchte ich eigentlich verzichten.


    Was haltet Ihr denn z.B von diesem Controller zum Wandeinbau? LINK
    Entspricht ziemlich gut dem, was ich mir vorgestellt habe. Da bin ich zwar an die Hersteller-App zur Steuerung gebunden, aber das lässt sich warscheinlich kaum vermeiden wenn es über das Smartphone laufen soll.
    Wenn ich das richtig sehe, sollte ich doch damit jeden beliebigen DMX512 Receiver ansteuern können, oder?


    Dazu sind mir auch noch einige Fragen in den Sinn gekommen, die ich teilweise auch durch mein Halbwissen beantworten konnte. Aber es ist leider nur Halbwissen, weswegen ich lieber nochmal die Experten frage ;)


    Punkt 1:
    Können 1-Kanal DMX-Receiver für weiße LEDs mit dem genannten RGBW Controller gleichermaßen gesteuert werden oder muss ein seperater Controller nur für 1-Kanal Anwendungen verwendet werden?
    Antwort: Natürlich dazu gibt es ja das einheitliche DMX512 Signal. Korrekt?


    Punkt 2:
    Welches Kabel eignet sich denn für die Unterputz-Verlegung zur Übertragung des DMX Signals?
    Funktioniert da Cat5/7 Kabel? Wenn Ja, wie wird denn der Schirm aufgelegt, wenn am Controller/Receiver nur Schraubklemmen vorhanden sind?


    Viele Grüße


    Hxg135

    gegebene Informationen:
    Hans hat 5 Äpfel; Lisa bekommt 2 davon.
    ln (1) = 0


    Aufgabe:
    Berechnen Sie das Volumen der Sonne.


    ------------------
    Sind solche Fragen nur zum Coin-Scheffeln gedacht oder erwartest du ernsthaft eine zielführende Diskussion?

    Ich würde bei bestehender 230V Versorgung an den Löchern zu Gu10 Leuchtmitteln raten.
    Habe mit den GU10 Leuchtmitteln von Osram bis jetzt gute Erfahrung gemacht. Laufen bei mir seit November 2015 in einer, mit Mineralwolle gedämmte Decke ohne Ausfälle. Haben aber auch etwas Abstand zur Wolle.
    Amazon Link


    Besorg dir einfach passende Einbaurahmen. Etwas außergewöhnlich ist allerdings dein Lochmaß. Üblich ist normalerweise bei Gu10 Spots ca. 70mm. Aber es gibt auch größere die deine 90mm Löcher abdecken.


    Gruß Hxg135

    Die Software "EAGLE" zur Erstellung von Leiterplatten wurde samt Firma CadSoft von Autodesk mitte 2016 aufgekauft.


    Ich berichte deshalb davon, weil Autodesk eine sehr freundliche Lizenz-Politik gegenüber Studenten fährt. Mit dem Kauf von EAGLE ist selbiges nun ebenfalls im Software Pool für Studenten aufgenommen.


    Dabei ist es unerheblich ob eure Universität einen Lizenz-Vertrag mit Autodesk hat, denn die Uni-Mail-Adresse genügt um sich ein Konto zu erstellen und Voll-Zugriff zu diverser Software (AutoCad, Inventor,...) von Autodesk zu erhalten.


    EAGLE bekommt man so mit einer 3 jährigen Lizenz für die Vollversion. Die Freeware war ja bisher meistens ausreichend, dennoch ist die Info vielleicht für den ein oder anderen hilfreich. :D


    Viele Grüße

    Tut mir leid, dass ich erst jetzt Antworte.


    Auch nochmal Danke für die Mühe mit der Visualisierung. Mir wird nur nicht ganz klar, wieso der nichtlineare Zusammenhang zwischen Spannung und Widerstand beim Spannungsteiler ein Problem darstellt. Den Widerstand errechne ich doch aus der Spannung. Lediglich der Rechenweg ist ein anderer. Da spielt es doch keine Rolle ob mit Formel A oder mit Formel B gerechnet wird. Entscheidend für die Genauigkeit sind doch dann nur die Fehler der einzelnen Größen.


    Als NTC kommt folgender zum Einsatz. Wird extra für Motorräder vertrieben. Leider gibt es kein Datenblatt vom Hersteller, allerdings wurde von anderen Bastlern ein B-Wert experimentell ermittelt. (25°C/10kOhm - B-Wert 3435)
    Scheint auch hinzukommen, da NTCs in KFZ Anwendungen meist bei B=3900 oder B=3400 liegen.



    Die Frage ist natürlich, wie genau der B-Wert ist. Bei einem Testaufbau hat sich bei 0°C ein Offset von ca. 1.5°C ergeben. Nach Anpassung in der Software habe ich zuverlässig 0°C in Eiswasser gemessen.


    Versteh ich bitte nicht falsch; ich bin der Variante mit Konstantstromquelle nicht abgeneigt. Aber ich bin noch am abwiegen, ob sich der Mehraufwand für das plus Genauigkeit lohnt. Ich werde mich mal die Tage ran setzen und durchrechnen, wie viel genauer die Variante mit Konstantstrom ist.


    Ich hab auch noch keine Idee zum Aufbau einer exakten Konstantstromquelle für so geringe Ströme. Hast du da was im Hinterkopf? Dann lässt sich der Mehraufwand auch besser abschätzen.


    Vielen Dank und viele Grüße

    Auch Dir vielen Dank für die ausführliche Antwort. :thumbsup:
    Ich verwende aber nur einen NTC zur Messung. ;) Hab ich wohl etwas verwirrend auf dem Schaltplan dargestellt. NTC1 und NTC2 sind nur die beiden Lötpads zum Anschluss des einen NTC.


    Über den Ansatz mit Konstantstromquelle habe ich bereits gelesen aber mir erschließt sich der Aufbau im Zusammenspiel mit dem Mikrocontroller nicht ganz. Wenn ich das richtig sehe, wird durch den NTC ein konstanter Strom geschickt und ich messe mit dem uC die Spannung, die von der Konstantstromquelle eingestellt wird um die z.B 1 mA durch den NTC zu gewährleisten, da der ja seinen Widerstand mit der Temperatur ändert.
    Und um den Messbereich, also die Auflösung zu verbessern wird ein OPV genutzt um den Messbereich von 0-5V des ADC voll auszunutzen. Korrekt?


    Momentan ermittele ich die Temperatur durch die vereinfachte Steinhart-Hart-Gleichung. Jemand in einem Ducati Forum hat sich die Mühe gemacht und für die Koso-Sensoren experimentell den B-Wert errechnet. Denn die von Koso geben null technische Daten zu ihrem Sensor raus.
    Der uC mittelt aus 10 Messungen erst den Widerstand und errechnet dann eben nach der Gleichung die Temperatur. Dein Argument mit der nicht-linearität des Serien Widerstands ist nachvollziehbar, da die Berechnung des NTC Widerstands ja als Grundlage einen exakt bekannten Serien Widerstand hat.
    Könnte ich den Fehler durch den Serien-Widerstand nicht vernachlässigen, wenn ich einen Präzisions-Widerstand (üblich 25ppm/°C) mit 4.7 kOhm verwende? Die Schwankung des Widerstandes bei einem Temperaturunterschied von 40°C beträgt dann nur 0.001 Ohm. Das dürfte doch keinen großen Fehler bei der Temperaturberechnung zu Folge haben.


    Bei Anwendung mit Konstantstromquelle ändert sich doch eigentlich nichts an der der Berechnung der Temperatur aus dem ermittelten Widerstand. Lediglich der Widerstand muss jetzt über die gemessene Spannung am ADC berechnet werden -> Spannung = ADC-Wert * 4,888mV und dann Widerstand aus Spannung und Strom berechnen und nicht mehr durch das Verhältniss der Widerstände im Spannungsteiler, richtig?


    Wie setzt ich denn den OPV Software und Hardware mäßig richtig ein? Ich muss dem Controller ja sagen, welchen Spannungen am OPV Eingang den 5V und 0V am OPV Ausgang entsprechen. Welche Rolle spielt, denn die Stromstärke dabei? Bei dem Koso 10kOhm NTC und 0.5mA würden bei 25°C 5V und bei 140°C 0,228V anliegen. Kleiner macht warscheinlich keinen Sinn aber größer würde den Bereich zwischen 25 und 140°C ja weiter auffächern, den wir dann mit dem OPV wieder korrigieren. Z.B. 1mA -> 25°C 10V und 140°C 0.456V
    Zusätzlich müsste ich doch auch dafür sorgen, dass am ADC Eingang nur Spannungen kleiner gleich 5V anliegen. Nur wie löst man das elegant?


    Hast du eventuell weiterführende Links? Vll auch mit Schaltplänen? Ich habe leider keine Erfahrung mit OPVs und deren Verwendung, weswegen mir ein Schaltungsaufbau damit sehr schwer fallen wird.


    Vielen Dank und viele Grüße